ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?

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brr 19-03-2013 08:56 - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
In den Vorschlägen für die neuen ÖPUL-Richtlinien wird diskutiert, neben dem Verbot der Ausbringung von Klärschlamm auch die Ausbringung von nicht geklärtem Hausabwasser zu sanktionieren.
Vereinzelt gibt es Landwirte, die sich weigern ihre Abwässer zu klären und diese in die Güllegrube einleiten. Bei Vorortkontrollen ist es vorstellbar, dass man auch diese Gülle oder Jauche auf belastete Rückstände untersucht.
Vor allem Bio-Betriebe würden die Ersten sein, die damit konfrontiert werden.
Ist das übertrieben oder gerechtfertigt ?


helmar antwortet um 19-03-2013 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Oder schlicht und einfach dahin gehend dass sich Bauern überlegen noch mal am ÖPUL teilzunehmen.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 19-03-2013 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Guten Morgen brr !

komisch, bist du Biobauer, waru machst dir plötzlich solche Sorgen um die Biobauern ? Dann kannst du das ja mit deiner Partei im EU Parlament mit der Mehrheit weg verhandeln..

Und was glaubst du schütten manche in das Hausabwasser ? glaubst ist das bio ? Ich kann mich erinnern das ein großer Biovermarkter das vor Jahren schon mit Fragebogen nachgefragt hat, und dann auch bei der Kontrolle mit kontrollieren lassen, das er solche Betriebe nicht dabei haben möchte..

lg biolix



Faltl antwortet um 19-03-2013 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
allgemein finde ich es gerechtfertigt. Eine Pflanzenkläranlage ist nicht so aufwändig, braucht keinen Stromanschluss und kostet nicht die Welt.


Mascher88 antwortet um 19-03-2013 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Und was sollen wir mit dem anfallenden Klärschlamm machen?
Was soll es bringen wenn wir unsere Abwässer klären und dann erst wieder den Klärschlamm auf den Flächen verteilen.

@ Faltl
eine Pflanzenkläranlage seperiert aber auch zuerst die Feststoffen und diese werden wieder irgendwo ausgebracht!! also meine Frage: ist es besser weniger dafür konzentriertes Material auf der Fläche zu verteilen als das verdünnte Zeug aus zu bringen??
Außerdem funktioniert das ganze System nur waerend der Vegetationsperiode!! also läuft im Winter das ganze praktisch ungeklärt in den Bach!! Da finde ich die Speicherung in der Güllegrube noch die bessere Alternative!!




Gerhardkep antwortet um 19-03-2013 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
was glaubt ihr eigent. was eine Pflanzenkläranlage ist ..
ist ja nichts anderes alls das ich von einem haushalt wie bei uns das alles auf 50 ha verteile . möchte eine kläranlage sehen die das besser macht und Umweltgerechter als eine" 50 ha Pflanzenkläranlage"
Bei unserer Großkläranlage in der nähe die rund 20 Gemeinden von mehr als 10 000 Haushalten geklärt wird alles in wenigen Std durchgeschläußt und geht dann in einen größeren Bach. Bei schweren Regenfällen wirds gleich durchgelasen weil die ankommenden mengen nicht verarbeitet werden können.
Das kompost konzentrat wird dann auf die Flächen wieder ausgebracht hier ist es scheinbar ökologischer als wenns über eine Güllegrube von 1 Haushalt ausgebracht wird. Das sagt mir allein der Hausverstand schon wer Umweltgerechter ist.
Aber es gibt immer noch leute die glauben wenn ich mein Hausabwasser 20 km Pumpe über Leitungen in eine kläranlage bin ich ein Umweltgenie und wenn ich sie auf meinen Flächen ausbringe ein Umweltsünder. Es gibt genügend die gar nicht wissen was ein Kanalsystem kostet geschweige denn was oft das sinnlose herumgraben für Umweltbelastungen und Pumpkosten sind.
Für Orte und Siedlungen unumgänglich aber in der Landwirtschaft mit genügend Grund besonders in Streugehöften oft sehr fragwürdig.
Mittlerweile werden bei uns auch privat haushalte die etwas entfernt vom Netz sind gar nicht mehr ans kanalnetz angeschloßen da die Kosten unbezahlbar werden.






Mascher88 antwortet um 19-03-2013 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@ Gerhardkep
da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen!!



G007 antwortet um 19-03-2013 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Ihr diskutiert Dinge, die schon Jahre grundsätzlich verboten.
Hat nicht einmal mit Bio oder Öpul zu tun.
Hausabwässer können mit einer genehmigten Kleinkläranlage, öffentlichen Kanal oder einer dichten Sammelgrube und dannach mit einer ordnugsgemäßen Entsorgung beseitigt werden!
Was besser oder natürlicher oder sonst wasist, steht im Gesetzestext nicht zur Debatte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abwasser


baerbauer antwortet um 19-03-2013 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@gerhardkep
kann nur zustimmen.
aber die kanalbauindustrie hat es sich ja ganz schön gerichtet und den gemeinden schon sehr lange netze eingeredet, wo aber niemand auf die erhaltungskosten hingewiesen hat.
es wird mit einheitlichen richtsätzen gerechnet beim variantenvergeleich: 1m kanal kostet im variantenvergleich immer gleich viel, egal ob auf grüner wiese oder in der straße oder im steilen gelände durch den wald.
wenn dann gebaut wird und es wird teuerer ist es egal bzw. kann man nicht mehr aus.

und: was ich nicht ins wc spühle kann hinten bei einer kläranlage (egal welches system und welche größe) nicht rauskommen.
das problem ist immer die vermischung von hausabwässer mit gewerbeabwässer.
lg


Gerhardkep antwortet um 19-03-2013 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Gesetz hin oder her
in OÖ ist es erlaupt eigenes Hauswasser mit in Güllelagern zu lassen und auch auszubringen egal ob Bio oder nicht.
ich weis das angeblich das nicht überall in Ö. genehmigt ist .
Bei uns ist aber im letzten Jahr es auch abgelehnt worden Private Häuser anzuschließen die" Müssen"
jetzt eine eigene Pflanzenkläranlage bauen wegen der kosten sind etwa 20 Häuser, das wäre vor 5 jahren nicht denkbargewesen. Aber die Bau und Betriebskosten ins öffentl. Netz sind nicht mehr tragbar.
Meiner meinung nach auch richtig denn auch der betreiber einer Pf-kläranlage, und das sind dann die Privathäuser,od. auch aufgelassene LW werden auch auf das was rein kommt in eine solche anlage achten und das ist eigenverantwortung im absolut positiven.
Meine Hirachie in sachen Hausabwässer ist 1. LW Fläche
2 . Gut dimensionierte Pflanzenkläranlage
3. Kanal offent. Kläranlagen.
Immer grundlage der Hausverstand , sprich Flächen , erschließungslager und entfernungen und kosten sind zu untersuchen und zu klären besonders im ländl. Raum.



schellniesel antwortet um 19-03-2013 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Is in der Stmk ohnedies verboten Hausabwässer noch auf Lw flächen auszubringen....

Klärschlamm nur nach Untersuchung ansonsten nur mehr als Sondermüll zu entsorgen....

Also zwecks Öpul bei uns eher wurscht!

mfg Andreas


carver antwortet um 19-03-2013 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Grundsätzlich wäre es begrüssenswert, im Sinne der Kreislaufwirtschaft, die eigenen Fäkalabwässer auf die eigenen Flächen verdünnt auszubringen. Denn ein gesunder Boden ist nichts anderes als eine billige und effiziente Kläranlage. Nur sollte man auch darauf achtgeben, was sonst noch so in den Kanal kommt (WC-Reiniger, Urinsteinentferner, Danchlor usw). Leider ist es in unserem Bundesland nur eine Träumerei, denn, wie schnelli schon gesagt hat, ist es bei uns gesetzlich geregelt, was mit den Abwässern geschehen soll. Die Beseitigung des dabei entstehenden Klärschlammes wird sicher, nach Entrichtung eines "kleinen" Entgeltes, irgendeine Firma übernehmen und die Wirtschaft wurde wieder effektiv angekurbelt! Für die Reinigung der Stränge gibt es wieder eine andere Firma und wieder eine andere macht die Kamerabefahrungen.
Die Gemeinden verbiegen sich jetzt schon bei den Kosten, aber sie werden ja eh "umgelegt" auf die Einwohner.

lg carver


baerbauer antwortet um 19-03-2013 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@gerhardkep
es muss nicht immer eine pflanzenkläranlage sein, es genügt auch wenn man kleinere, denzentralere anlagen baut, aber diese wurden ja per gesetz immer verhindert (damit die kanalbauwirtschaft lebt) und jetzt wo die gemeinden kein geld mehr haben ist der weg frei für pflanzenkläranlagen bzw. kleinkläranlagen.
wenn die ganzen abwässer von st. gotthard im mühlkreis (im tiefen mühlviertel, viel grüne fläche) nach asten (quer durch linz) fast 40km gepumt werden, dann kann dies nicht die günstigste lösung sein.
also ich möchte bei viel wasser bzw. kanalbruch nicht in linz wohnen...
aber so war die politik, im auftrag der umwelt.... eine versickerung von hausabwässern hinter einer kleinkläranlage wird in oö fast nicht genehmigt (bisher so, man denkt aber um) , wegen umweltverschmutzung!!!!
bürokrati und überverwaltung ruinieren uns noch.
@caver
richtig, denn im tiefen ländlichen raum (mühl, waldviertel) mit einzellage findest nach 100 m wiese wahrscheinlich nix mehr im boden.....
lg


Faltl antwortet um 19-03-2013 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@Mascher88, unsere Pflanzenkläranlage (4EW) liegt in der Steiermark und wurde uns vorgeschrieben da kein Kanal in der Nähe ist. Eine dichte Güllegrube wäre auch eine Option gewesen, wir haben uns aber für eine Pflanzenkläranlage entschieden. Diese Kläranlage arbeitet Sommer wie Winter optimal und das Abwasser wird mangels eines nahen Baches mit einem Schlauch auf der Wiese entsorgt. Der Klärschlamm wird 1x im Jahr von der Gemeine kostengünstig entsorgt. Monatliche Eigenüberprüfung und Jährliche Überprüfung durch die Herstellerfirma ergaben immer einwandfreie Werte. Im Frühling wird das Schilf geschnitten und damit ist der ganze Aufwand erledigt. Gefördert wurde die Anlage auch mit ca. 40% von den Gesamtkosten.


Mascher88 antwortet um 19-03-2013 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@G007

Wieso verboten?
Leute die außerhalb vom Siedlungsgebiet wohnen und noch ein paar kriterien erfüllen können eine Sammelgrube errichten und die Abwässer ordnungsgemäß entsorgen. Dazu zählt laut Gesetz auch die Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzer fläche.
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LROO&Gesetzesnummer=20000110
Unter § 1 der vorletzte Punkt




schellniesel antwortet um 19-03-2013 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@bearbauer

tja glaubst das im ländlichen raum irgendjemand den Kanal befürwortet hat? Viele bestimmt nicht. Außer Baufirmen und deren befreundete Politische Funktionäre.
Jetzt wo der bereits mit glaube 2003 geplante ausbau der kanalisation in der SO stmk abgeschlossen,ist geht es die an den Kragen die zu abseits liegen und von daher nicht ans Kanalnetz angeschlossen werden konnten.

da bleiben nur mehr die Variante dichte Grube wobei das Anfallende Wasser abgeholt wird und einer kläranlage zugeführt wird (kosten) oder eben einer Kleinkläranlage oder Pflanzenkläranlage. Wobei die dneke ich mit heuer auch schön lösungen einreichen müssen?

Da die Kanalgebühren jährlich ganz schön angehoben werden stehen die kosten einer eigen Anlage da nichts mehr nach....

Zusätzlich spricht man dank der Kanalbauarbeiten von einer entwässerung bzw senkung des grundwasserspiegels der So Stmk da die ganzen Leitungen ja in einem beträchtlichen Schotterbett verlegt wurden und man so nix anderes gemacht hat als eien große drainage....

Mfg Andreas




schellniesel antwortet um 19-03-2013 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@mascher 88
in der stmk schon seit gut 10 Jahren nicht mehr!


Weide1 antwortet um 19-03-2013 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@ schellniesel
Zitat: tja glaubst das im ländlichen raum irgendjemand den Kanal befürwortet hat? Viele bestimmt nicht. Außer Baufirmen und deren befreundete Politische Funktionäre.

Hast noch vergessen: Die Planungsbüros und Ziviltechniker. Die haben sich die Steiermark aufgeteilt und sind in unserer Region schon vor 20 Jahren den Bürgermeistern die Tür eingerannt so nach dem Motto: "Du (Bgm) sorgst für den Buschluss des AEK und der Gelben Linie etc..., WIR (die Planer) machen dann den Rest"
Und das haben sie wahrlich "gut" gemacht: Sündteure Kanäle bis zum letzten Bauern in der Einöde. Koste es was es wolle. Und jetzt sitzen die Gemeinden auf den Schulden in Millionenhöhe und steigenden Wartungs- und Betriebskosten.... Aber die Schulden hat ja nicht die Gemeinde gemacht, sondern der "ausgelagerte" Abwasserverband. Die Gemeinde HAFTET ja nur für diese Schulden...... (Also WER hat die Schulden)...

Bin richtig froh, dass wir unseren ganzen Berg mit eigenen Pflanzenkläranlagen betreuen und das schon seit 13 Jahren störungsfrei und weit günstiger als endlose Kanalstrecken durch das Land mit Drainageeffekt und dann punktuellen Einleiten des gereinigten Abwassers in den Bach - wo es jetzt ja auch schon Probleme und damit immer wieder schärfere Grenzwerte (und damit Nachrüstungen bei den großen Kläranlagen mit entsprechenden Kosten!) gibt.
Euch allen noch einen schönen Tag.


schellniesel antwortet um 19-03-2013 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@weide1

Wollte auf das leidige thema net so eingehen und weiß davon auch zu wenig aber wenn da net Anreiner einschreiten würden würden kanäle ja in Schleifen gebaut...

Wir haben eine Pumpstation bekommen obwohl es aufgrund des Natürlichen Gefälle keine nötig gewesen wäre allerdings hätte die Kanalisation in den "Tälern" die Mengen vom Berg net aufnehmen können so wurde der ganze Bergkamm Seperat Abgeleitet und da es zwischendurch eben auch mal wieder ansteigt das ganze für ~15 Häuser mit zwei pumpen.... und auf grund des Raumordnungsgestz auch in absehbarer zeit kein ansteigende zahl..

Ohne unseren einwende würde das ganze noch weit aus Komplizierter ausgefallen jedoch die um die zwei pumpstationen eine pumpt nur für zwei häuser sind wir niht herumgekommen...

mfg Andreas


baerbauer antwortet um 19-03-2013 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@schellniesel:
ja, ich kenn die problematik dort.
in meiner vormals heimatgemeinde wurde 94 gegen den willen von 4 bgm eine gr. kläranlage mit viel pumpen durchgeboxt.
Fazit: auslastung ist heute noch bei 55% wie bei inbetriebnahme und permanent sind die pumpen kaputt. kanalgebühr wurde schon xmal angehoben....
zum thema pumpen:
billiger in der anschaffung (wird gefördert) und teuer in der erhaltung bzw. man muss extra die leitung belüften, da sonst dort alles verfault (gerade bei 2häuser, weil zu wenig abwasser daherkommt), da sonst am einleitpunkt wo es zum freispiegelkanal geht, wahrscheinlich die leute im umkreis von mind. 100m umfallen aufgrund der faulgase.
ich bin leider gebrandmarkt, da ich anschließen musste und meine kleinkläranlage nicht durchbrachte ("...wir können sie aufgrund der gesetzlichen vorgaben nicht genehmigen.....")



tristan antwortet um 19-03-2013 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Was ist dann mit der Stallreinigung?
Da verwende ich auch Reinigungsmittel, und zwar in ganz anderen Mengen wie im Haushalt. Muß ich dann vor dem Stallwaschen den Schwemmkanal in die Güllegrube ablassen. Dann Stoppl schließen, Stall waschen und anschließend das chemisch verunreinigte Waschabwasser in den Ortskanal leiten?
Oder kann die AMA bei einer Öpul-Vorortkontrolle zwischen Haushalts- und Stallreinigungsmittel in der Gülle unterscheiden ?
(^_^)


schellniesel antwortet um 19-03-2013 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@tristan
Problem sind ja net die Reinigunsmittel sondern deine/unsere Ausscheidungen :-) Voll mit Medikamenten,Hormonen und co....


baerbauer antwortet um 19-03-2013 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@schellniesel
stimmt, aber die gehen bei jeder kläranlage durch. also alles rein in den fluss und hoffen, dass der dreck irgendwo in die meere geht. - des kaun doch net die lösung sein
lg


Fallkerbe antwortet um 19-03-2013 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Hallo,
aber die wasserqualität in den bächen, Flüssen und Seen hat sich seit den 80ern schon maßgeblich verbessert.
Der Rhein war tot, der bodensee gekippt- bis man die kläranlagen eingeführt hat...



brr antwortet um 19-03-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
Es geht um die Rosinenpicker!
Jene die nicht anschliessen bei Abwassergenossenschaften - bin doch nicht blöd und schieb denen das Geld in den Hintern usw. - und sich verlassen, dass sie ihre chemischen Rückstände ungeniert auf die Felder ausbringen können und dann Alles als Bio-bio an den Mann bringen wollen.
Täuschen sich die - oder sind Sie auf der Gewinnerseite.


schellniesel antwortet um 19-03-2013 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
aber geh tria des waren nur die Erntehelfer beim haindln (Unkraut jetten) die sich erleichtert haben....

Mir geht zurzeit auch immer wieder einiges durch den Kopf, komisch ganz ohne Bio ;-)

Mfg Andreas


baerbauer antwortet um 20-03-2013 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖPUL- Chemisch verunreinigte Hausabwässer auf landw. Grundstücke ausbringen ?
@tria...
des is bled. da kann man dann die tierfäkalien auch nicht mehr aufs feld bringen.... und in die kläranlage einleiten ist auch verboten.... wo moch ma do.... werd ma olle veganer und verkneifen und des klogehn
@brr
ich bin für eine abwasserklärung, aber welchen aufwand man sehr oft betreibt (man muss ja) um ein paar liter abwasser abzuleiten, steht oft in keiner relation. ich nenne es mal indirekte förderungen gewisser branchen was immer mit dem umweltargument untermauert wird.

übrigens: wenn du so viele giftige chemikalien im haus verwendest, und du überlebst es, warum solle es dann so schlimm für die wiese sein.
und die dosis macht das gift
lg


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