Antworten: 16
soamist2 01-01-2013 20:49 - E-Mail an User
hörndl vs körndl
glaubt man dem artikel dürfte der sieger feststehen

wenn es so kommt dürfte dem ackerbau in alpinen extremlagen nichts mehr im wege stehen
 


Icebreaker antwortet um 01-01-2013 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Ja @soamist,

habs auch vorhin gelesen und wollts hier einstellen.

Interessant finde ich ua. :
"Hintergrund ist der politische Streit um eine höhere Besteuerung dieser kleinen, aber mit starker Lobby ausgestatteten Berufsgruppe" -------------- /also nimmer jammern, weil ja ...

".Außerdem handle es sich ohnehin "nur um eine Kleinigkeit"
Na dann ......


carver antwortet um 01-01-2013 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Juchuu, i gfrei mi schon!
Jedes Jahr ein anderer EHW-Bescheid, nur weil´s einmal mehr und einmal weniger regnet!
Die nachgelagerten Behörden haben endlich auch was zu tun, die Abgaben neu zu berechnen!

lg carver



Berschl antwortet um 01-01-2013 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Bei dem was alles in den Einheitswert eingerechnet wird, ist es nicht anders möglich als jedes Jahr neu zu berechnen. Ein Hoch der Entbürokratisierung!
Was den Standard angeht..ich bin als Nutzer registriert. Meine Kommentare werden nur sehr sellektiv gepostet, kaum was kommt durch deren Zensur. Also nicht irre machen lassen, die betreiben hier Jubelpersertum.


zehentacker antwortet um 02-01-2013 06:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Hallo!
Dass der Einheitswert keine auch nur einigermassen gerechte Bemessungsgrundlage für Einkommensteuer und Sozialversicherung sein kann, sollte doch ausser Streit stehen. Kein anderer Wirtschaftszweig, kein Angestellter oder Arbeiter zahlt so seine Beiträge.
Bei den Restösterreichern, das sind alle ausser den vollpauschalierten Landwirten, wird über die Höhe der Einkommensteuer und Lohnsteuer, über die Progressionsstufen diskutiert. Mfg ferd


Berschl antwortet um 02-01-2013 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Falsch, auch andere Branchen versteuern pauschaliert- es zerredet nur keiner.
http://m.bmf.gv.at/Steuern/TippsfrUnternehmeru_7722/Pauschalierung/Pauschalierung.htm
Wer denkt, er wird ungerecht besteuert, kann jederzeit Buchführen- die Steuerberater wird´s freuen.
Der Gerechtigkeit kann man sich per Gesetz nur nähern, sie aber nicht erreichen.


MUKUbauer antwortet um 02-01-2013 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Ist das ein Blödsinn
Wer Buchführung macht hat bei Trockenheit eh weniger Gewinn und somit weniger Steuer zu zahlen
weil wenn wirklich jeder über 60ha eh nimma in der Pauschalierung drin ist, past das für die kleineren Betriebe eh ...






179781 antwortet um 02-01-2013 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
@zehentacker. da liegst du nicht ganz richtig mit deiner Meinung. Ein großer Teil der unselbständig Erwerbstätigen interessiert sich nur für das, was sie netto ausbezahlt bekommen. Nicht wenige wissen gar nicht wieviel sie wirklich verdienen, weil die Verrechnung mit FA und SV der Arbeitgeber macht und sie gar nicht registrieren, dass das ihr Geld ist, das dorthin überwiesen wird.

Gottfried


cyber antwortet um 03-01-2013 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
kaum zu glauben, aber das Niveau dieses,unseres, Forums kann noch getoppt werden ........ zb im Standart ;-)


fgh antwortet um 03-01-2013 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Diese Hetzkampagne in den Medien sollten manche als Denkanstoss sehen, dass unsere Vertreter scheinbar doch nicht versagt haben und wirklich noch das Beste daraus gemacht haben.
Bin zwar kein Freund unserer Vertreter, aber dass sie in diesem Fall das Beste rausgeholt haben, muss man Ihnen zugestehen.


biolix antwortet um 03-01-2013 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Hallo Fgh !

kannst uns du schon sagen was "durch" ist ? Und was dir daran so gefällt ? Und warum man nicht in der Breite mal darüber diskutieren kann ? danke !

lg biolix


NiN antwortet um 03-01-2013 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
dieser aufgepauschte "Klassenkampf", der nur durch Gier und Kapitalsucht geschürt wird, ist ein großes Problem unserer Gesellschaft!

Jedoch aus meiner Sicht der Welt ist es genau das, was die hohen Herren bezwecken. Denn nur wenn ich die Menschen in Gruppen splittere und "aufeinanderhetz" wird es nie eine breite Masse geben, die die wahren Missstände bekämpft!!

Und wenn ich mir nur auf Krone oder GMX anschau, wie dort zb gg die Bauernschaft gewettert wird, frag ich mich doch glatt wo der AFH mit seinen Staatsanwälten ist.....


supa1 antwortet um 03-01-2013 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
Ich glaube nicht, dass es dabei hörndl vs körndl geht. Man kann in diesem Bereich über viel diskutieren, aber dass dabei nicht immer nur die Vorteile der Bauern, Ziel der Verhandlungen waren ist doch auch klar. Die pauschale Einkommensermittlung in der LW unterstellt jedem Landwirt, dass er positv wirtschaftet. Wenn ab heuer alle Bauern eine doppelte Buchführung machen müssten, würden viele von ihnen erst überreisen wie viel sie eigentlich bei ihrer Arbeit draufzahlen. Ich behaupte, dass 3/4 aller pauschalierten Landwirte nicht wissen wie es betrieblich ausschaut. Siehe Grüner Bericht und Arbeitskreisergebnisse, obwohl da sowieso nur die besseren mitmachen. Die größten Verlierer bei der Abschaffung der Pauschalierung wären ganz sicher die SVB und die Finanzministerin. Das wissen alle die sich mit der Materie beschäftigen und die Diskussionen darüber sind Stellvertreterkriege wo sich viele darüber auslassen können und so ihr eigenes Ego befriedigen.


fgh antwortet um 03-01-2013 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
@biolix:
Wo habe ich geschrieben, dass ich das Ergebnis toll finde bzw. es mir sehr gefällt...? Ich habe lediglich festgehalten, dass unsere Vertretung mal nicht versagt hat und meiner Meinung nach noch das bestmögliche rausgeholt hat.

Durch sind bis dato nur die Eckpfeiler, wie die 75000 €-Grenze, 120 GVE-Grenze, Obstbau 10 ha Grenze (von 5 auf 10ha nachverhandelt). Für die Teilpauschalierung muss noch verhandetl werden was von den 30% bzw. Veredelungsbetriebe 20% "Gewinn" noch abezogen werden darf - ev. Personalkosten, Pacht usw.
Weiters ist bei der Obstbau 10ha-Grenze noch in Verhandlung welche Kulturen für diese Grenze zählen, gewisse Arten (Industrieobst) aus der Regelung raus.
Mehr lieber biolix weiß ich nicht - ist für mich aber, da mich hauptsächlich der Obstbau betrifft, ausreichend.
Da ich für meinen Betrieb schon seit drei Jahren die doppelte Buchführung, nur für eigene Zwecke, mache, kann ich auch sagen, dass für mich die Vollpauschalierung derzeit am passendsten ist. Wirklich viel spart man sich dabei aber nicht und ich würde allen die Krampfhaft an der Pauschalierung festhalten empfehlen, einmal ein Jahr doppelte Buchführung zu machen, damit sie auch logisch begründen können warum die Pauschalierung für sie so lebensnotwendig ist!
Meine weitere Meinung mit >120 GVE oder größer 10ha Obstbau möchte ich ohnehin die Zahlen meines Betriebs kennen und nicht irgendwie pauschal herumwurschteln, dass bringt auch Vorteile - in schlechten Jahren muss man dann weniger SV und weniger Est zahlen.


biolix antwortet um 03-01-2013 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
sorry fgh ich war mehr bei der GAP.. ok bei den neuen EHW Gewschcihten na ja, nur wie ales zustandfe kommt inkl. Antrag Auer zur Regelbesteuerung ist schon mehr als seltsam...

lg biolix


fgh antwortet um 03-01-2013 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
@biolix: No Problem, ja GAP ist wieder was anderes, da scheint das ganze nicht gar so fruchtbar zu laufen.... obwohl da nicht so ein großer Beschuss seitens der Öffentlichkeit vorhanden ist....


heribertniessl antwortet um 10-01-2013 05:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
hörndl vs körndl
soweit mir bekannt ist , wird bei der Bodenschätzung die Bodenzahl ermittelt (dies entwpricht dem was der Boden von Natur aus hergibt). Was eine Fläche jedoch bringt (= Reinertrag) hängt auch von anderen Produktionsfaktoren ab. Berücksichtigt man Umwelteinflüsse (zB trockenes arides Klima, Geländeverhältnisse, usw) kommt man zur Ackerzahl. Das heisst eigentlich dass darin sich ein Minderertrag auf trockenen Standorten schon wiederspoegel (noch estremer wird dies bei der Grünlandzahl berücksichtigt). Ist es also der Lobby der österreichischen Flachlandbauern wirklich gelungen für ihr Klientel einen Vorteil herauszuschlagen oder ist dies nur ein dummes Gerücht?
Siehe auch Beitrag "Einheitswerte müssten sinken"


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