Gute Nacht Österreich!

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BB 24-11-2012 08:53 - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Jetzt machen auch schon die Asylbewerber einen Protestmarsch nach Wien, da sie schon beim marschieren sind sollen sie den Marsch doch gleich bis in ihre jeweilige Heimat fortsetzen, vielleicht geht es ihnen dort ja besser als im österrreichischen Paradies.


Josefjosef antwortet um 24-11-2012 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
serwus,

ja, da sieht man es wieder:
Die Asylwerber gehen für ihre Interessen auf die Straße.
Und was machen die Bauern?
Sie kriechen auf allen Vieren einem BB, der Lwk, dem Lw-ministerium in den Hintern,
"weil ja die schlimmsten steuerlichen Erschwernisse erfolgreich abgewendet wurden."
Einfach nur mehr lächerlich!
DA kannst sagen: Gute Nacht Ösilandl!



AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
1990 gab es einen beeindruckenden Film, "The March".
Erzählt aus der Sicht einer EU-Kommissarin für Entwicklungshilfe.
Von einer Dürrekatastrophe und anhaltenden Mißernten und Elend betroffene Afrikaner beschließen, nach Europa zu marschieren. Denn dort sollen die Leute 200 Dollar pro Jahr für ihre Hauskatzen ausgeben, und in Afrika können nichteinmal die Kinder ordentlich ernährt werden.
De Afrikaner beschließen, sich den Europäern als Hauskatzen anzudienen, denn sie wollen auch warme Milch trinken und auf der Ofenbank schlafen.
Sollten sie dort nicht willkommen sein, so mögen ihnen die Europäer zumindest direkt beim Sterben zusehen anstatt dies bloß von der bequemen Fernsehcouch aus zu tun.
Ähnlich wie Sam Peckinpahs "Convoy" findet der Marsch enormen Zuspruch, bald befinden sich zigtausende Afrikaner am Weg nach Gibraltar.
In Europa bricht Panik aus ... (besonders die Hauskatzen werden unruhig ...)

Cineasten kennen den charismatischen Anführer des Marsches bereits aus "Jenseits von Afrika", wo er den treu ergebenen Diener der dänischen N'sabu Karen Blixen gespielt hat ...
 



AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Ich finde die Forderungen der Traiskirchener Asylsuchenden eigentlich auch nicht unverschämt sondern durchaus nachvollziehbar; das meiste davon würde sich vermutlich auch ein jeder von uns erwarten, wenn er -warum auch immer- vor dem Nichts stünde und irgendwo anders mit fremder Unterstützung neu anfangen müßte :

Wir sind Flüchtlinge, in Österreich angekommen um Asyl zu suchen und hier ein neues Leben aufzubauen. Unsere Länder sind zerstört, durch Krieg, Militärgewalt und Armut aufgrund kolonialistischer Politik. Wir kommen aus Pakistan, Afghanistan, Somalia, Nigeria, Gambia, Syria, Kurdistan, Iran und anderen Ländern und sind nun hier im Flüchtlingscamp Traiskirchen. Wir dachten, dass wir in diesem Camp Hilfe und Unterstützung von Österreich bekommen, aber was wir hier gesehen und erfahren haben, ist, dass der österreichische Staat bisher nicht gezeigt hat, dass wir willkommen sind. Wir verharren im Flüchtlingscamp unter sehr schlechten Bedingungen.

Wir, die Flüchtlinge aus Traiskirchen erheben nun unsere Stimmen und fordern unsere Rechte. Wir verlangen von den Verantwortlichen folgende Verbesserungen:

1) Die Dolmetscher*innen, die während der Asylverfahren im Einsatz sind, müssen alle durch neue ersetzt werden. Diese Dolmetscher_innen arbeiten hier seit sehr langer Zeit, machen Witze über Betroffene. Es bestehen gravierende Kommunikationsprobleme. Die Dolmetscher_innen übersetzen teilweise absichtlich falsch - dies hat negative Auswirkungen auf die Gerichtsverfahren sowie die Interviews mit Behörden/Beamten. Die Folge sind oftmals negative Bescheide sowie schnelle Abschiebungen. Es gibt mehrere Fälle, in welchen in diesem Zusammenhang bereits innerhalb 2 Wochen der zweite negative Bescheid ausgehändigt wurde.

2) Nachdem Erhalt eines zweiten negativen Bescheides verlangt das Gericht von uns Gerichts- und Rechtsanwaltsgebühren in der Höhe von 220 Euro zu zahlen. Im Falle einer Nicht-Erbringung kam es in mehreren Fällen zu Haftstrafen. Das ist inakzeptabel weil wir keine Kriminellen sind, uns ist es als Asylsuchende lediglich nicht erlaubt zu arbeiten. Wir fordern, diese Gebühren nicht mehr zahlen zu müssen.

3) Alle Abschiebungen müssen gestoppt werden. Es muss den Menschen möglich sein, hier zu bleiben oder in ein weiteres Land zu gehen.

4) Wir fordern mehr Dolmetscher_innen für Arztbesuche, insbesondere Übersetzer_innen der Urdu Sprache.

5) Wir fordern generell mehr Ärzte und Ärztinnen für Flüchtlinge.

6) Es gibt viele Überstellungen in abgeschiedene, ländliche Gegenden. Das muss gestoppt werden da vor Ort benötigte Infrastruktur nicht gewährleistet wird. Die Menschen haben keinen Zugang zu Rechtsanwält_innen oder Möglichkeiten zum Einkaufen. Das bedeutet für Flüchtlinge faktisch Isolation, da sie derzeit nicht zu benötigter Hilfe kommen.

7) Im Camp selbst müssen Deutschkurse und Berufsvorbereitungskurse mit Praxis-Schwerpunkt z.B. im handwerklichen Bereich eingeführt und abgehalten werden. Auch für die Deutschschule brauchen wir Übersetzer_innen.

8) Kinder von Familien, die im Camp leben, müssen in reguläre lokale Schulen mit ortsansässigen Kindern gehen können.

9) Das Essen muss gesünder und nahrhafter sein. Die Flüchtlinge müssen die Möglichkeit haben, sowohl selbst zu kochen als auch das Essen in ihre Zimmer mitzunehmen.

10) Saubere und gute Kleidung und Schuhe für alle Jahreszeiten muss zur Verfügung stehen.

11) Die Arbeitsbedingungen im Camp müssen verbessert werden und der Betrag, der für Reinigen und Kochen bezahlt wird ist nicht ausreichen.

12) Tickets für den Öffentlichen Verkehr müssen unentgeltlich angeboten werden, zumindest für 3 Tage, so das jede und jeder die Möglichkeit hat, das Land, die Menschen, deren Leben kennen zu lernen. So ist es auch möglich, zu Rechtsinformationen zu kommen und sich um den eigenen Fall rechtlich zu kümmern.

13) Wir benötigen einen Friseur für Männer und Frauen.

14) Das Taschengeld in der Höhe von 40 Euro monatlich ist absolut nicht ausreichend und muss erhöht werden.

15) Wir benötigen dringend diverse Sanitärartikel. Artikel wie Nagelscheren, Spiegel,.. - es sind nicht einmal Spiegel in den Badezimmern vorhanden(!).

16) Im Flüchtlingscamp sind wir vom Rest der Welt isoliert, weil wir keinen Internetzugang und kein Fernsehen haben. Wir benötigen beides, um Kontakt mit unseren Familien und Freund_innen zu haben. Obwohl wir im 21sten Jahrhundert leben haben wir keinen Zugang zu modernen Medien sowie modernen Formen der Kommunikation. Wir fordern freien Internetzugang in den Camps und TV mit Sat-Empfang um Informationen von der Welt zu erhalten.

Wir fordern diese grundlegenden Rechte von der österreichischen Regierung, der Europäischen Union, für Flüchtlinge weltweit. Wir ersuchen die österreichische Regierung, ihrer Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen nachzukommen.

Wir werden unsere Aktionen solange fortsetzen, bis unsere Stimmen gehört, und unsere Forderungen erfüllt sind.

 


duc1098 antwortet um 24-11-2012 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@5 vor 12
aufpassen sonst wirst schwuptiwup gelöscht.
ich hab deinen beitrag sicherheitshalber an die redaktion gemeldet.....(petz,petz, petz).
mit solchen meldungen stehst gleich als wiederbetätiger da. die meisten österr. haben noch nicht mitbekommen das unsere tradition schon lange untergraben ist.
ich sage dazu: aufwachen esterreich


duc1098 antwortet um 24-11-2012 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@ AnimalFarmHipples
mach mal deine augen auf, warum grupieren sich solche und wollen sich nicht integrieren bis auf ein paar wenige. wo sind unter denen die freiwilligen, wie zb. rettung, feuerwehr???? würde dir empfehlen zb. die donauinsel, oder mannheim, würzburg, usw. anzusehen.


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@duc, ich tät Dir empfehlen, Dir den Film anzusehen, er hat ein zumindest für mich ausgesprochen unbefriedigendes Ende: Europa schottet sich mit Waffengewalt gegen Armutsflüchtlinge ab.

Wie Du drauf kommst, daß die, die sich da in Traiskirchen gruppieren, "nicht integrieren wollen", ist mir schleierhaft.
Detto wieso Du offenbar meinst, daß Dein Standpunkt für mich mehr Gewicht haben soll als deren.

Wie schon gesagt, ich begegne Menschen unabhängig von ihrer Herkunft von vornherein lieber auf Augenhöhe als bloß mit dummen chauvinistischen Vorurteilen oder gar mit staatlicher Gewalt.
 


helmar antwortet um 24-11-2012 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo AFH,....... auch wenn mich manche aus der Forumsgemeinde wieder mal für bescheuert erklären werden, stimme ich in fast allen Punkten zu. Denn derzeit ist die Betreuung der Asylwerber tatsächlich eine Art Aufbewahrung und nicht mehr......und es müssen ehebaldigst die Vorraussetzungen für folgende Punkte geschaffen werden.
Verpflichtender Deutschkurs vom ersten Antragstag an. Es gibt Asylwerber welche betreits einige Zeit hier leben, und eigentlich ansatzweise sich verständigen können sollten und diese sollten als Mithelfer bei solchen Aufgaben eingesetzt werden und damit die Möglichkeit haben, ihr Taschengeld zu erhöhen. Ebenso wenn jemand Reinigungsarbeiten macht, oder kocht ( Lebensmittel laut Einkaufsliste)

Verpflichtende Teilnahme an einer Unterweisung welche Bräuche der Heimatländer absolut unerwünscht sind.
Detto auch dass Bräuche und Sitten aus dem Herkunftsland welche dort auf Grund von Religion manifestiert sind hierzulande unerwünscht sind, besonders wenn es um Frauen geht.

Soweit dies möglich ist, den Asylwerbern die Möglichkeit geben, angemeldet Arbeiten annehmen zu können.Und damit die Möglichkeit geben für sich selber zu sorgen.

Sollte es aber kriminelle Aktivitäten geben, dann sollte sofort das Verfahren ruhend gestellt werden und nach allfälliger Strafverbüßung eine Ausweisung erfolgen.

Ich bin davon überzeugt dass die allergrößte Mehrheit der Asylwerber durchaus bereit und willig ist zu arbeiten und sich auch damit über den Arbeitsplatz zu integrieren. Aber sie sollten selber dann auch versuchen ihre Reihen von, sagen wir mal, grenzwertigen Zeitgrenossen freizuhalten.

Asylwerbern generell Kriminalität, Faulheit, Ausnutzen und was weiß ich noch zu unterstellen ist nicht in Ordnung. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hat es heirzulande sehr viele Menschen gegeben welche als Folge von Flucht und Vertreibung in unserem Land eine neue Heimat gefunden haben. Und sie haben das auch deshalb weil sie für ihr Durchkommen arbeiten mußten.

Auch meine Mutter war eine davon.........und ist eine überzeugte Österreicherin gewesen. Auch wenn man das an ihrer Aussprache nicht unbedingt festmachen konnte.....;-).

Man sollte jenen welche sich hier eine Zukunft erarbeiten wollen, nicht unnötige Steine in den Weg legen. Ich bin davon überzeugt dass sich vor die Entscheidung gestellt, sich eine Arbeit zu suchen und das Lager damit verlassen zu können und für sich selber zu sorgen, sich die meisten dafür dafür entscheiden würden. Und jene welche es dann noch darauf anlegen sich "durchfüttern" zu lassen, spätestens dann wenn sie sehen dass sich ehemalige "Lagerkollegen" etabliert haben, sich für auch solche Wege entscheiden. Und tun sie das nicht, dann muß ihnen recht sein zu bekommen was übrig bleibt.

Mfg, Helga


helmar antwortet um 24-11-2012 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Siehst du, AFH, und deshalb ist die ÖVP so vehement für die Wehrpflicht, auch wenn sie jetzt den Zivildienst vorschiebt....;-(.
Mfg, Helga


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Helga, Ernst Strasser hat weiland als Innenminister mal gesagt, rechts von der ÖVP dürfen nicht mehr als 10 % sein. Und genauso benimmt sich die ÖVP auch, selbst wenn sie in Migrationsfragen momentan wieder ein bißl Kreide frißt (dem Vernehmen nach trainiert Mikl-Leitner derzeit täglich zehn Minuten vorm Spiegel wieder den Soziallandesrätinnenblick, bloß die Fratze von Schneewittchens böser Tante ist halt schwer abzustreifen ... aber der Schottermitzi ist es immerhin gelungen, das muß man ihr zugute halten ... und Ernst Strasser, naja, tragische Figur halt ...)

Also ein Paradigmenwechsel hat da offenbar schon stattgefunden, Kurz macht seine Sache gar net so schlecht.
Integration mit Leistung gleichzusetzen, die aber natürlich nicht von uns zu erbringen ist, sondern quasi als Vorleistung um hier akzeptiert zu werden, gefällt mir aber nach wie vor nicht. Detto die Kurzschen Vorzeigemigranten, die so unecht wirken wie die computergenerierten shiny happy people auf AUA-Plakaten.
Ich meine, auf ihre Weise ist die 50jährige Augustin-Verkäuferin, die aus Scham über ihre schlechten Deutschkenntnisse net den Mund aufbringt, sondern immer bloß lächelt, genauso integriert wie David Alaba oder Mirna Jukic. Oder wozu soll der serbische Polier Deutsch auf Maturaniveau können ?
Hauptsache ist doch, daß der Aufenthalt dieser Menschen niemandem weh tut; wer sich dadurch ideell beeinträchtigt fühlt, der sollte erst mal an seinem eigenen Problem arbeiten, bevor er anderen irgendwelche Vorschriften machen möchte.
Alles andere läuft darauf hinaus, anderen ihren halben Quadratmeter Erdoberfläche streitig zu machen, und da frag ich mich, wer einem dazu das Recht gegeben haben sollte.
Meine Meinung.


helmar antwortet um 24-11-2012 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Deutsch auf Maturaniveau können auch viele unserer Ureinwohner nicht....und manchebilden sich auch noch was ein drauf...
Mfg, Helga


Josefjosef antwortet um 24-11-2012 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Helmar,

Deutsch auf Matura Niveau können auch nur jene, die die Matura gemacht haben. :-)
Aber es stimmt schon: Es ist traurig, zu sehen, wie der ganz normale Österreicher zwar seinen
Dialekt spricht, aber nicht fähig ist, ein paar Sätze hochdeutsch zu sprechen.
Ich weiß auch nicht, woran das genau liegt.
Eine gute Bekannte von mir stammt aus Osteuropa. Sie lebt seit ca. 4 Jahren hier und machte beim WIFI einen Kurs. ( Buchhaltung) nach den ersten Kursstunden forderte sie die Lehrerin auf, endlich "deutsch" zu sprechen.
Die hat sie mit großen Augen angeschaut und gesagt: ich spreche ja deutsch! In Wahrheit hat sie in unserem Dialekt ihren Unterricht abgehalten. Was lernen wir daraus? Wenn nicht mal Lehrer und dgl. der deutschen Sprache mächtig sind, wie können es dann die anderen sein?
Traurig, aber wahr.
grüße
Josef



50plus antwortet um 24-11-2012 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@AFH

Wir fordern...

Es muss....

....wirkt für die heimische Bevölkerung aggressiv, beängstigend! Man sollte auch auf Einheimischen Rücksicht nehmen. Man kann nicht Unmögliches einfordern und erwarten, dass man irgendwo genügend Dolmetscher herzaubert, etc...Vielleicht könnten sie sich selber soweit bilden, dass sie als Dolmetscher arbeiten könnten.

Wie hat schon John F. Kennedy zitierte:

Also meine Mitbürger, fragt nicht, was dieses Land für euch tun kann - fragt, was ihr für dieses Land tun könnt.

@helmar

Deine Formulierung gefällt mir besser, sie lässt viel Hausverstand erkennen!



AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
50+, woher willst Du das wissen?
Ich gehöre genauso wie Du zur "heimischen Bevölkerung" und finde die Wortwahl des obzitierten Manifests weder aggressiv noch beängstigend noch rücksichtslos.
Und solange hierzulande für die durchschnittliche Hauskatze EUR 150,00 pro Jahr ausgelegt werden, dürfen sie schon auch was "fordern", immerhin geht es hier großteils doch um recht existenzielle Dinge die für jeden von uns selbstverständlich sind.


sisu antwortet um 24-11-2012 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo!
AFH!
1. ein Haustier (Hund und Katze) halte ich mir freiwillig und wieviel ich dafür ausgebe ist mein Problem.
2. Mein Hund schmeißt kein Teller mit Eiernockerl auf die Strasse weil er Fleisch haben möchte.
3. Mein Hund geht nicht einbrechen und stehlen.
4. Mein Hund dealt nicht vor Schulen mit Rauschgift.
6. Mein Hund vergewaltigt keine Frauen.
Das sind viele Gründe warum ich gerne und freiwillig für meinen Hund Geld ausgebe.
Das man nicht alle in einen Topf werfen kann steht außer Frage, jedoch bestätigen sich die von mir genannten Vorurteile leider jeden Tag aufs Neue wie man in den Medien erfahren kann.
Leider ist es noch immer so das viele den Deckmantel des Asylverfahrens nutzen um ihre kriminelle Energie zu entfalten.
Wenn jemand heute politisch verfolgt wird habe ich kein Problem ihm Asyl zu gewähren, aber aus Wirtschaftlichen Gründen sehe ich dafür keinen Anlass.


MF7600 antwortet um 24-11-2012 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!



BB antwortet um 24-11-2012 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
An AFH!

Man wird doch als österreichischer Staatsbürger noch seine Meinung frei äußern dürfen, den genau durch solche "Gutmenschen" wie dir kommen so viele nach Österreich, (ich spreche aus Erfahrung, ich hab mehrmals wöchentlich mit Asylwerbern zu tun). Wie ich weiß ist die Schengen-Grenze nicht mehr an unserer Staatsgrenze, d.h. wir könnten sie in die Länder zurückschicken wo die Schengen-Grenze ist. Aber bei uns wird es ihnen woll besser gehen oder unser Staat läst sich leichter ausnutzen.


BB antwortet um 24-11-2012 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Und noch ein Nachsatz an AFH!

Es werden Container mit Kleidung weggeworfen, nur weil es keine Markenjean ist oder kein Markenschuh oder auch frischverpackter nicht abgelaufener Schinken oder frisches Brot, könnte dir Fotos zukommen lassen, bei Interesse!


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Soso, Sisu, und deshalb sollen wir also lieber von vornherein alle als Generalmißbrauchsverdächtige behandeln, hm ?
Dann darfst Dich aber auch net wundern wennst umgekehrt auch schubladisiert wirst (wobei "Das A.. hat eh nur seinen Köter im Kopf, wieso soll ich mich um seine Befindlichkeiten scheren" noch ziemlich das Netteste wäre was mir zu Deinen Zeilen einfiele). Nix für ungut, aber wenn diese Punkte das einzige sind was Dir zu dem Thema einfällt, dann ists mit Dir wirklich net weit her.
Und SELBST WENN 3 von 4 Asylsuchenden "bloß" wirtschaftliche Gründe haben - was ist daran bitteschön verwerflich ? Ist doch mindestens genauso legitim als wenn Du darüber nachdenkst Deinen Fuhrpark zu verbessern (und wahrscheinlich sogar um einiges wirtschaftlicher ...)
DU hast nie bei 0 anfangen müssen, und das was Du von Deinen Eltern gekriegt hast, verdanken sie auch nur dem Umstand, daß die Siegermächte nach dem 2. Weltkrieg politische und wirtschaftliche Interessen am Wiederaufbau Zentraleuropas hatten. Andernfalls wärn sie auch nie mehr über eine Kuh und ein paar Schafe hinausgekommen und Du tätest jetzt vielleicht irgendwo in einem Flüchtlingslager im Goldenen Westen sitzen oder irgendwo nachts heimlich Autoradios ausbauen.

Ich meine, wir leben hier wie die Maden im Speck auf Kosten der Dritten Welt, wir verursachen den Klimawandel der in Afrika zu Mißernten führt und an dem über kurz oder lang halb Asien absaufen wird, aber dafür, daß sich jemand auch bloß aus wirtschaftlichen Gründen verbessern wollen könnte, hast ausgerechnet DU null Verständnis ?
Weil wahrscheinlich mag er ja auch keine Eiernockerl, will eh nur Dein Autoradio mopsen, Deine Kinder vergiften und Deiner Frau an die Wäsch'...
Du bist ja echt arm.


Faltl antwortet um 24-11-2012 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
mir sind auf alle Fälle Gutmenschen lieber als die ständig Hass verbreitenden Querulanten und Hetzer.



joholt antwortet um 24-11-2012 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@AnimalFarm Hippels Du hast zwar recht aber eines ist auch tat sache dass in den umkreis der Asylanten schon eine gewises Kriminalitäts bereitschaft herrscht. Sicher nutzen das gewisse kreise aus um Asylanten anzu heuern weil was bleibt den vielen anderes übrig und wird einer erwischt wird halt der nächste angeheuert.
Mich wundert wie lange so ein Asylverfahren manchmal tauert oder hat dass ein gewisses System.
Und auffallen tun ja eh nur ein geringer Teil aber die dafür um so mehr.
Mfg Hans


helmar antwortet um 24-11-2012 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo Faltl.........Gute Menschen sind für mich jene welche das Herz am rechten Fleck haben und helfen wenn das notwendig ist und zwischen Not und Ausnützen unterscheiden können. Gutmenschen meinen es manchmal gut....und da kann das Gegenteil von gut auch mal rauskommen....;-)

Ich finde dass kein Mensch von Grund auf schlecht ist und dass es nicht gut sein kann wenn jahrelang Menschen in irgendwelchen Lagern hocken, ohne die Gelegenheit zu arbeiten und zumindest die Landessprache zu erlernen. Wir haben nicht nur eine Bringschuld, sondern jene welche kommen haben auch eine Holschuld...und da kommt mir vor dass auf diese Tatsache zuwenig hingewiesen wird. Es sollniemand der hier landet, frieren und hungern, aber dann hat dieser auch die Pflicht alles zu tun dass er beizeiten sich um sich selber kümmern kann. Und das muß man sagen können ohne gleich von naja, sagen wir mal sehr rechts, vereinnahmt zu werden und von sehr links verteufelt.
Mfg, Helga


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@5vor12:
Hat Dir hier irgendwer Deine Meinung verboten ?
Wieso wirfst Du mir dann die meinige vor ?
Ist die Meinungsäußerungsfreiheit neuerdings ein Staatsbürgerprivileg oder warum hast Du ein Problem damit, wenn die von Deiner Meinung Betroffenen auch mal auf die Straße gehen und sich selber äußern ?

Wenn ich ein guter Mensch bin, was bist dann Du ?

Ich hab auch mehrmals wöchentlich mit Asylwerbern zu tun, und ich kann sogar davon leben, solange der Staat nicht fair mit ihnen umspringt (NUR dann bekomme ich dafür nämlich auch etwas bezahlt, sie selber könnten sich nämlich gar keinen Anwalt leisten und daß es irgendwelche NGOs gäbe, die Anwaltskosten für Asylwerber übernehmen, ist ein ebenso hartnäckiges wie haltloses Gerücht).
Mit Fairneß hast ja hoffentlich kein Problem, oder auch ?

Warum Ausländer bzw. Asylsuchende nach wie vor zu uns kommen, versteh ich ehrlich gesagt auch schon lang nimmer. Meinetwegen wird's wohl kaum sein, so ein guter Mensch bin ich ja nun auch wieder nicht, daß sie mich in der Nacht holen kommen, um mich irgendwohin an die Schengengrenze zu schicken, stell ich mir auch net wirklich erholsam vor und auch das Lagerleben scheint net grad das Gelbe vom Ei zu sein (ich tät ja zB auch keinen Schinken mögen...).
Aber Deine Fotos könntest ja hier posten, wenn Du meinst daß sie irgendwas beweisen.


sisu antwortet um 24-11-2012 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo!
Noch einmal AFH ich habe kein Problem mit Asylanten die zu Hause verfolgt werden oder in wegen sonst irgendetwas ihres Leben nicht mehr sicher sind. Von mir aus kannst Du auch ein paar 100 bei Dir aufnehmen solange sich Deine Nachbarn nicht blästigt oder gefährdet fühlen.
Die Aussage wir leben wie " die Made im Speck" auf kosten der 3. Welt, was tust Du dagegen? Sind wir Österreicher die fleißig und anständig arbeiten jetzt dazu verpflichtet alle Forderungen der Asylanten zu erfüllen?
Um noch eines klar zu stellen ich rede hier nicht von wirklichen Asyl suchenden, sondern von Menschen die nach Österreich kommen und Asyl Mißbrauch betreiben und es sich auf unsere Kosten gut gehen zu lassen.


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Und noch ein Nachsatz an 5vor12 :
Ja, Du hast recht, allein in Wien wird täglich soviel Brot weggeworfen wie in Graz täglich gegessen wird. Und das nur weil wir vor Ladenschluß noch volle Brotregale erwarten.
Und dann regst Du Dich drüber auf wenn sich Bewohner eines Flüchtlingslagers darüber beschweren daß es in den Waschräumen netamal Spiegel zum Rasieren gibt ?
Ziemlich verkehrte Welt, hm ?


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Aber geh, Sisu !

- Maden im Speck / 3. Welt: Keine Ahnung was ich dagegen tun kann, außer im ganz Kleinen, aber ein Fakt ist es dennoch. Und bestimmt natürlich auch, wie wir zB von der Dritten Welt wahrgenommen werden. Dann dürfen wir uns aber auch net wundern wenn manche ihr Glück bei uns suchen.

- Österreicher die fleißig und anständig arbeiten: Wahrscheinlich könnte auch unser Kollege in Bangladesh gut von der Landwirtschaft leben, wenn es dort einen Marshallplan und EU-Förderungen gegeben hätte. Was Du hast, beruht nur zu einem Bruchteil auf Deinem Fleiß, Deinem Anstand und Deiner Arbeitskraft, der Kollege in Bangladesh steht Dir da um nix nach. Aber wahrscheinlich hätte er genauso Angst vor Dir, wenns in Europa kracht und Du plötzlich dort vor der Tür stehst.

- alle Forderungen der Asylanten erfüllen: Verlangt das wer? Gewisse Dinge sind aber wohl auch nicht zuviel verlangt, zB daß man im Flüchtlingslager als Erwachsener sein Essen mit aufs Zimmer nehmen darf, anstatt stundenlang in der Schlange warten zu müssen bis ein Platz im Speisesaal frei wird. Oder auch nur sowas Banales wie ein Rasierspiegel oder ein Friseur.

- Asylmißbrauch : So schlecht könnt's DIR ja nie gehen als daß Du Dich dazu herablassen würdest, gell ?

- auf unsere Kosten gut gehen lassen : Oder wer? Glaub darüber könntest Du mit Lagerbewohnern interessante Gespräche führen, siehe oben. Ganz abgesehen davon daß es den Leuten dort offenbar doch nicht gar so gut geht, klingt zumindest nicht nach einem Wellnessurlaub ..


50plus antwortet um 24-11-2012 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Helfen, um die Not zu lindern, nicht, um die Faulheit auf die Weide zu treiben!

Der Satz mit Bringschuld und Holschuld von Helga gefällt mir. Auch sisu muss ich im Wesentlichen zustimmen. Man muss diese Leute unterstützen, selbständig hier leben zu können. Wir sind kein Schlaraffenland, die meisten von uns müssen sich dafür auch sehr anstrengen.


50plus antwortet um 24-11-2012 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
AFH

Ich kann mir vorstellen, warum sie das Essen im Speisesaal einnehmen müssen, du etwa nicht?
Wer würde das Geschirr von dort wieder retour bringen? Und wie würden dann die Zimmer aussehen? Ganz zu schweigen vom Ungeziffer und den Keimen!


walterst antwortet um 24-11-2012 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@tria
bin erst gerade an den PC gekommen und komme Deiner Aufforderung bereits sehr intensiv nach.
Fortsetzung meiner Aufzählung im anderen Thread: 7. Mich interessiert auch, wer vorerst zurückhaltend agiert, aber bereitwillig einer Aufforderung nachkommen würde, wenn nur der/die Richtige den Befehl dazu gibt.
Noch ein unsachliches Argument als Stütze meiner bisherigen: Der Dreck, der in den Leuten drin ist, soll ruhig raus.


Peter06 antwortet um 24-11-2012 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Sprach das Huhn, als es auf die Strasse schiss


AnimalFarmHipples antwortet um 24-11-2012 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
50+, es gibt quasi einen Shuttleservice zwischen Traiskirchen und den Polizeianhaltezentren.
In letzteren wird es den Schubhäftlingen ohne weiteres zugetraut, am "Zimmer" zu essen, Ungeziefer und Keime spielen da offenbar auch keine so große Rolle und wer mitarbeitet, etwa indem er sich zum Geschirrabsammeln, Küchen- oder Reinigungsdienst meldet, bekommt Vergünstigungen.
Wieso sollte das in einem Flüchtlingslager nicht auch funktionieren ?
Es sind dieselben Leute, erwachsene Menschen die das bei sich zuhause auch schon alles zusammengebracht haben.
Mindestens so hygienebewußt wie Deine Schweinderln.


walterst antwortet um 24-11-2012 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
habe noch nicht alles gelesen...
Detail Maturaniveau: Als ich das zum ersten mal gehört oder gelesen habe, habe ich auch den Kopf geschüttelt, weil ich nichteinmal allen Akademikern in der Regierung oder bei den Asylantenexpertenparteien Deutsch auf Maturaniveau zutraue.

Gemeint scheint aber zu sein, dass Deutsch auf Maturaniveau einer Fremdsprache gefordert ist und wenn man dann als Referenz z.B. Ministerin Fekter hernimmt oder Ex-Minister Gorbach, dann ist das auch wieder nicht so eine hohe Forderung. Das werden die meisten Asylwerber innerhalb ein paar Tagen hinbekommen. (die welt iss zu schmal für mich in nigeria, i will dableiben schortlie wisaut von dilei)


Neuer antwortet um 24-11-2012 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Wer geht denn demonstrieren? Immer die, die Zeit dazu haben, die einfach "dagegen sind", die von irgendjemand instrumentalisiert werden, ohne es zu merken, und die, die ohnehin nichts leisten, aber alles geschenkt wollen.

Beispiele: Bei Studentendemos findet man ausschließlich "Linke", die irgendwelche Orchideenfächer studieren, dies am liebsten kostenlos und jahrelang und dann der Meinung sind, der Staat soll ihnen einen gemütlichen, gut dotierten Job verschaffen. Juristen, Wirtschaftswissenschafter und Techniker sind seltene Gäste auf Demos...

Man erinnere sich an die Demos gegen Schwarz/Blau - dieselbe Klientel.

Wann demonstriert endlich der 08/15 Bürger, mit Job, mittlerem Einkommen, Familie? Der Fleißige, der spart, vorsorgt, Eigentum schafft? Das Rückgrat dieser Gesellschaft, dem Monat für Monat immer mehr weggenommen wird, um genug zum umverteilen (nach Brüssel, nach Griechenland, in die Hände korrupter Politiker und Beamter, für die tägliche Misswirtschaft, die betrieben wird, für Nichtsleister, etc.) zu haben?

Der hat leider keine Zeit zum Demonstrieren. Weil er immer mehr und produktiver arbeiten muss, um die unproduktiven und Verschwender zu sponsern...


Hirschfarm antwortet um 24-11-2012 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@AFH: Stimmt bei dir der Satz: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing?

Österreich ist von sicheren EU -Staaten umgeben, deshalb dürften wir keinen einzigen Asylanten haben, da alle durch diese sicheren Länder zu uns kommen und es sich somit zu 100% um Wirtschaftsflüchtlinge handelt die wir in Österreich schlicht und einfach nicht brauchen.

mfg

p.s.: Wenn bei uns alle 10 Gschrappen hätten würden wir auch Hunger leiden!


sisu antwortet um 24-11-2012 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo!
Ich verstehe es trotzdem nicht wenn es so schlecht ist in Österreich warum wir dann so viele Asylanten haben.
Was mich jetzt nicht von Dir AFH verwundern würde wenn Du jetzt schreibst das die hohe Kriminalitätsrate unter Asylwerbern in Österreich nur zustande kommt weil es ihnen so schlecht geht bei uns.
Gehst Du AFH heute auch mit Demonstrieren?
Wir haben genug österreichische Staatsbürger die unsere Hilfe benötigen, aber hierfür hat der Staat ja kein Geld.
Es ist eine Schande das Frauen und Männer die am Wiederaufbau von Österreich beteiligt waren sich nicht das Heizen leisten können, während Menschen für mehr Taschengeld, eigenen Frisör usw demonstrieren die noch keinen Cent für unser Land geleistet haben.



Martin456 antwortet um 24-11-2012 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Blaues Häckchen bei der nächsten Wahl und es hat sich erledigt!
Mehr gibts nicht mehr zu sagen.


50plus antwortet um 24-11-2012 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@AFH

Ich weiss, in diesen Ländern müssen ja die Leute denken, bei uns ist das Schlaraffenland. Ist es das? Fliegen uns etwa die gebratenen Hühner in den Mund? Warum fühlen sich bei uns schon soviele Menschen überfordert und halten diesen Druck von aussen nicht mehr aus? Meinst du, dass wir so frei sind, wie die Menschen aus den Entwicklungsländern glauben? Würden sie selber diesen Druck aushalten?
Kann man von Asylanten nicht erwarten, dass sie für einen Einkauf ein paar km zu Fuß gehen, oder dass sie sich mit einem Fahrrad fortbewegen - gebrauchte Fahrräder würde man sicher auftreiben. In den Lagern herumlungern ohne Beschäftigung halte ich nicht für sinnvoll.
Was verstehst du unter gesunder und nahrhafter Kost? Sind Eiernockerl nicht gesund oder nahrhaft?
Wie stellst du dir vor, wenn die dort alle selber kochen wollen, für jeden eine eigene Küchenzeile?

Ich würde vorschlagen, dass ein gewisser Herr M.A. seine Tiere gegen Asylanten austauscht und jeder Prominente würde Pate für einen oder mehrere sein! Das wäre für mich Vorbildwirkung und ein Heiligen Abend Thema! Oder verlangt die Patenschaft für einen Menschen einem zuviel ab? Ein Tier knuddelt man, lächelt dabei in die Kamera und das war's schon! In einer Gesellschaft wo die Tiere mehr wert sind, als die Menschen, da kommt einem ohnehin das Gruseln.


walterst antwortet um 24-11-2012 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Advent Advent ein Lichtlein brennt und im Forum weihnachtet es schon sehr.



RichardGier antwortet um 24-11-2012 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@AFH gibt im Posting vom 24.11., 13:30 zu , dass er finanziell davon profitiert , wenn Asylwerber gegen die Republik Österreich klagen . Das erklärt für mich alles , denn wie @ Hirschfarm meint : " Wes Brot ich eß , des Lied ich sing " .
Mich wundert nur soviel Ehrlichkeit - das ist fast schon wieder respektabel .


duc1098 antwortet um 24-11-2012 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@ Martin456
bitte nicht das blaue häckchen, das hatten wir doch schon mal mit jörgl.......
mfg duc


Fallkerbe antwortet um 24-11-2012 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
zitat
das hatten wir doch schon mal mit jörgl
Zitat ende


aber manche sind scheinbar absolut nicht lernfähig.


helmar antwortet um 24-11-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo Veltliner.....dein Vorschlag ist zu einfach, und du hast ja selber geschrieben......Aber wer will die Asylanten oder Obdachlosen wirklich in seiner Nähe haben? Und damit den Nagel auf den Kopf getroffen!

Und wenn man sich den Bauzustand mancher Kasernen anschaut dann kann dort auch nicht mehr viel kaputt gehen, leider. Und wenn du die Obdachlosen ansprichst, da ist bei manchem der Grund dafür schlicht und einfach grausig, z.B. weil auf Grund verschiedener finzieller Verpflichtungen eine dann keine Chance mehr hat eine Beschäftigung und Wohnung zu bekommen.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 24-11-2012 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@tria
Ja, so leben die Menschen dort. Ich glaube nicht, dass sie mit unserem Leben zurecht kommen würden. Auch wenn in unseren Augen die Situation dort schrecklich aussieht.

Wir sprechen aber von den Asylanten hier!
Ich habe im ORF einen Haufen tatkräftige, junge Männer gesehen, gepflegt und gesund aussehend!
Man muss ihnen Arbeit geben und sie sollten diese Chancen nützen, dann können sie ihre Lage verbessern. Sie dazu zu ermutigen, lautstark Rechte einzufordern, ohne dafür etwas zu leisten, empfinde ich als falsch.

Zum Thema Druck fällt mir ein Zitat aus Afrika ein: Ihr habt die Uhren und wir haben die Zeit!
Soll man sie "zwangsentwickeln" oder soll man ihnen die Zeit geben, sich selber zu entwickeln?
Hilfe zur Selbsthilfe wäre, meiner Meinung nach, der beste Weg.


rbrb131235 antwortet um 24-11-2012 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@50plus " Man sollte ihnen Arbeit geben und sie sollten ihre Chane nützen." Man sollte sie doch arbeiten lassen, das würde ihre Situation verbessern, diese guten Ratschläge hört man immer wieder.
Aber bitte woher die Arbeit nehmen, bei 200.000 Arbeitslosen ? Wie sind sie ausgebildet, in welchen Branchen wären sie einsetzbar ?

Grüße rbrb13



BB antwortet um 24-11-2012 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Jetzt noch ein Nachsatz von mir, der diese Diskusion ausgelöst hat.
Ich finde wenn sie hier leben wollen müssen sie sich auch an einige Regeln halten, wie essen im Speisesaal usw., ich würde sogar noch weiter gehen und sie viel mehr überwachen mit Ausgangschein und pünktlichem Erscheinen zur Bettruhe, ähnlich wie es mit unseren Grundwehrdienern geschieht. Die Kriminalität würde wars. stark zurückgehen.


golfrabbit antwortet um 25-11-2012 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Bei uns in Schwaz wurde vor Jahren ein Asylantenheim eingerichtet. Der Aufschrei war ein großer, incl. Unterschriftenaktion usw., gekommen ist es dann doch und auch Kritiker müssen heute zugeben daß die Probleme deutlich kleiner sind als befürchtet. Wichtig dafür war vor allem der sehr engagierte Heimleiter, klare Regeln, eine frühe Integration der Kinder (KG und Schule), ehrliche Bemühungen freiwilliger und der Pfarre(hört,hört!) und die Möglichkeit eines Zuverdienstes beim städtischen Bauhof. Hab selber immer wieder Afganen, Sudanesen usw. zu Pflegearbeiten für die Gemeine mit und mit Armen und Beinen "reden" wir uns schon alles zusammen. Fleißig sind nicht alle, unpünktlich ziemlich viele aber bewundernswerte Nerven und Lebensfreude bringen sie alle mit. Zusammenarbeit (im wahrsten Sinn des Wortes) ist m. M. der beste Weg zur Integration.


helmar antwortet um 25-11-2012 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Richtig....und erinnern wir uns doch mal an unsere Jugend, sind wir nicht alle sehr stolz auf unser "Selbstverdientes" gewesen? Und ich denke dass dies bei den meisten Menschen so ist, auch beim "Kollega".Und wenn sich die Pfarre engagiert, dann tut sie eigentlich nicht so sehr Besonderes, sondern folgt ihren angeblichen Begründer, der ja gesagt haben soll" was ihr dem niedersten meiner Brüder tut, tut Ihr für mich"......
Mfg, Helga


golfrabbit antwortet um 25-11-2012 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Und ist der Kirchenköder noch so klein - daß die Helga darauf anbeißt kann man sicher sein!


helmar antwortet um 25-11-2012 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Hallo Golfrabbit........da beiß ich gern rein.........denn eigentlich sollte es doch für die"Kirche" selbstverständlich sein selber zu tun was sie von allen anderen fordert.........der Winter kommt, schau ma mal welcher geheizte Pfarrhof als erster für Obdachlose geöffnet wird........
Mfg, Helga


BB antwortet um 26-11-2012 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Na da siehr mann mal wieder welches Pflichtbewustsein unsere Asylanten haben, zuerst kommen sie nicht zum vereinbarten Treffpunkt, dann kehrt ein großer Teil um und läst sich mit dem Zug nach Wien fahren. (Krone vom Sonntag, Seite 12)
Also nicht ganz aufgegangen die von unseren "Gutmenschen" gesteuerte Aktion, oder sie sind doch zufrieden mit den Unterkünften und Bedienungen in den Lagern.
Also wenn ich in meiner Heimat wirklich verfolgt werde und mein Leben bedroht ist, da wär ich mit allem zufrieden das besser ist als zuhause.


AnimalFarmHipples antwortet um 27-11-2012 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@Hirschfarm :
Wenn Du liest, was ich über die Finanzierung meiner Asyl- und Fremdenrechtstätigkeit geschrieben habe, stimmt der Satz so wie Du ihn gemeint hast, nicht.
Wenn man allerdings veranschlagt, daß die Grundrechte unteilbar sind und somit jedes Grundrecht, für das ich arbeite, nicht nur meinem Klienten sondern immer auch der Allgemeinheit gehört, dann stimmt er wieder.

Bzgl. Drittstaatsklausel: Wie kommst Du drauf, daß man politische von Wirtschaftsflüchtlingen dadurch unterscheiden könnte, ob jemand im erstbesten sicheren Land bleibt oder dorthin geht, wo er sich mehr erwartet ?
(War Kreisky für Dich ein Wirtschaftflüchtling, weil er nicht schon in Dänemark um Asyl angesucht hat ?)

Zum P.S.:
Ohne unsere soziale Hängematte bräuchten wir tatsächlich „10 Gschrappen“ um im Alter noch überleben zu können …

@Sisu :
Zum Teil hat die Kriminalitätsrate unter Asylsuchenden sicher auch damit zu tun, daß man mit 40 Euro Bargeld pro Monat net weit kommt.
Zum weitaus größeren Teil aber auch damit, daß die Reise net billig war, daheim alle dafür zusammengelegt haben und drauf warten, daß Geld heimgeschickt wird.
Was jetzt alles nicht als Rechtfertigung gemeint ist, aber zu einem Gutteil handelt es sich um Beschaffungskriminalität ähnlich wie bei den Giftlern.
(Und natürlich gibt’s auch Kriminelle, die erst um Asyl ansuchen wenn sie erwischt werden, in der Hoffnung damit mittelfristig der Abschiebung zu entgehen und vorher nocheinmal zuschlagen zu können; auch das drückt die Statistik gewaltig nach oben, aber es käme auch niemand auf die Idee, das Autofahren zu verbieten, bloß weil Bankräuber net gern mit Öffis flüchten ...)
Nein, ich war nicht auf dieser Demo.
Und ja – daß es Inländer gibt, die sich das Heizen nicht leisten können, ist eine Schande; aber daran sind nicht die Asylwerber schuld sondern eher Leute wie Du, die Menschen nur nach ihrem aktuellen Nutzen bewerten.

@50+:
Du tust grad so als hätten diese Menschen alle Chancen, aber würden sie nicht nützen, sondern lieber ohne Beschäftigung in Lagern herumlungern.
Aber wenn Du meinst, geh doch einfach hin und red mit ihnen, sie sind sicher total dankbar für Deine wertvollen Tipps.
So wie ja weiland schon Marie Antoinette den Arbeitern vorschlug, doch Kuchen zu essen, wenn sie kein Brot haben.
Zu Deiner Privatnachricht: Ich beschäftige mich nicht mit Insekten und die Zeiten, wo Menschen als „Parasiten“ abgestempelt wurden, sind zum Glück auch schon vorbei, frag mal Deine Eltern …

@5vor12:
Eben. Und zuhause hatten sie einen Spiegel zum Rasieren – so wie auch manch andere kleine Selbstverständlichkeiten, die Du ihnen hier nicht zugestehen möchtest …


Gratzi antwortet um 27-11-2012 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
...so verschieden ist die Welt, wir hätten noch genug Auffanglager .... aber leider kommt niemand??? Und die da sind, zählen die Tage wieder gehen zu dürfen. Auch Spiegel würde es zur Genüge geben. Wurde neu gebaut. Im Sommer dürfen sie im Angara baden, garantiert Krokofrei. ... Das Essen ist Fleischfrei, und der Belastung angepasst. Kein Problem wegen Musline. .... Einmal Demo in Moskau, und der Transport erfolgt kostenfrei! Auch fuer die Gesundheit wurde gesorgt, wenn du gehst, ................... bist zu 90% geheilt !
Problem ...wenig Asylsuchenden ???? dabei wäre Platz für alle.
Ich sehe das Problem zu Österreich;...... hier dürfen sie nicht nur arbeiten, sondern MÜSSEN!
Bin auch dafuer, das man ihnen die selben Lebensbedinnungen zugesteht wie zu Hause; habe in Lagos miterlebt, wie 42 Menschen das Wohnrecht bei einen 120qm Haus haben, und alle waren zufrieden und zeigten mir stolz ihre Wohnung (Schlafplatz).



 


Gratzi antwortet um 27-11-2012 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht �sterreich!
@ 5-12
Man sollte die Menschen dort lassen oder wieder zur�ckbringen wo sie gl�cklich waren. Ich habe grossteils gl�ckliche und tanzende Menschen angetroffen ... wer sagt, das wir alle gl�cklich sind? Stress, Arbeitsplatz�ngste, Ausl�nder�ngste, EU, EU F�rderungsgeld Angst der Bauern, vor der n�chsten Auszahlung, Pensionen .......
Ich bin dagegen, das wir ihnen schlechtere Bedinnungen bieten als im ihrer Heimat, sonst gehen sie wieder. Dann haben wir das grosse Problem von Arbeitslosen, die derzeit gut an den "G�sten" verdienen, und mit aller Kraft bei uns halten wollen! ( Fl�chtlingsbetreuer,Sozialarbeiter, Winkelschreiber, RA, Unterkunftgeber usw)

Zum Spiegel: Männer in südlichen Länder lassen sich rassieren, die Spiegel brauchen sie bei uns nur zum Bau von Periskope, damit sie sehen wenn die Polizzei kommt !!!

So jetzt könnt ihr mich wieder steinigen, ........aber recht habe ich doch!



 


50plus antwortet um 27-11-2012 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht �sterreich!
@AFH
Ich hab zu diesem Thema meine Meinung gesagt und hoffe, dass sich die dafür Verantwortlichen ihrer Aufgabe bewußt sind und mit offenen Augen durchs Leben gehen.

Ein Spiegel kann aber unmöglich ein wirkliches Problem sein - eher, wer verantwortlich ist, ihn zu besorgen und anzubringen! Und unter 1500 Flüchtlingen müsste sich doch eine Person finden, die Haare schneiden kann!


Gratzi antwortet um 27-11-2012 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
@50plus
du hast recht, nicht die Spiegel sind das Problem, sondern die Menschen die die "Gäste" anstiften und aufwiegeln; oder wer organisiert so Demo in Wien, wer besorgt die Megafone und Zelte? Wer meldetet die Demo an? Der Fall ARIGONA hat gezeigt, wer aller sich einschaltet, und was versprochen wird; sogar Alfons Haider hat ihr am 17.06.2010 die Heirat versprochen....und was ist daraus geworden?? immer nur leere Versprechen .... und wer hat verdient, und wer hat das alles bezahlt??? Es dürfen ihnen einfach nicht die Hoffnung gemacht werden, das in Europa die "gebratenen Henderl" umherfliegen. Ich habe viel mit "Gästen" zu tun, und weis wie das läuft, und wer aller Interresse daran hat. Wo ich wohne ist nicht mal 100 m entfernt, ein Wohnhaus fuer betreutes Wohnen fuer unsere Gäste. ...Wir müssen ihnen einmal klar machen, das das "Boot Europa" voll ist! Sicher gibt es überall Ausnahmen, nur die sondern sich eh von den anderen Ab, und sagen selber das sie mit den Kollegen nichts zu tun haben wollen, und aus denen wird auch was....die machen auch sofort Deutschkurse und feiern unsere Bräuche. Mein Lieblingsgasthaus gehört einer aus Libanon, nur die macht am Sonntag von 14:00 bis 22:00 mit ihren Gatten und Sohn 200 Stk Pizza incl. Zustellung, die sagen selber, das Araber faul sind !!!!

Ja so wie ich es vermutet habe, die "Gäste" aus Traiskirchen sind eh glücklich, aber das stört etliche.
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Protestcamp-Mikl-Leitner-gegen-deutsche-Aktivisten/86357018



Gratzi antwortet um 06-12-2012 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gute Nacht Österreich!
Vor dem Einmarsch der Hitler-Truppen lag die Arbeitslosenrate in Österreich bei 21 Prozent. Wenige Monate nach dem Anschluss sank diese auf 12 Prozent und 1939 auf unter 4 Prozent. Es ist nicht verwunderlich, dass die Menschen von diesem wirtschaftlichen Aufschwung begeistert waren.

Auch Leopold Engleitner wurde 1938 kurz nach dem Einmarsch der Hitler-Truppen von den Nazis eine Arbeit zugeteilt. Doch die Verbesserung der Lebenssituation war nur von kurzer Dauer.

Am 4. April 1939 wurde Engleitner während einer religiösen Feier zum Gedenken an den Todestag von Jesus Christus in Bad Ischl von der Gestapo verhaftet. Er wurde nach § 304 Strafgesetz wegen der „Beförderung einer vom Staate für unzulässig erklärten Religionssekte“ angeklagt.

Trotz mehrmaliger Verhöre wich er nicht von seiner religiösen Überzeugung ab und brachte auch seine kompromisslose Haltung gegenüber dem Wehdienst furchtlos zum Ausdruck: „Ich kann keinen Eid auf militärische Pflichten ablegen und kann auch keine Waffen tragen, weil dies meiner Glaubensauffassung, an der ich unbedingt festhalte, widerspricht. Wenn ich einen Einberufungsbefehl an die Front bekäme, so würde ich diesen Dienst verweigern. Mir ist bekann, dass ich bei Vertretung dieser Ansicht unter Umständen mein Leben verwirke, doch könnte ich dagegen nicht machen, denn das Leben hängt von der Beobachtung der Gesetze Gottes ab.“

Das Verfahren wurde schließlich aufgrund eines Gnadenerlasses am 21. September 1939 eingestellt. Leopold Engleitner teilte daraufhin das Schicksal vieler anderer Verfolgter und wurde, anstatt freigelassen zu werden, von der Justiz der Gestapo übergeben. Diese veranlassten am 5. Oktober 1939 die Einlieferung in das Konzentrationslager Buchenwald. (Weitere Details über den außergewöhnlichen Mut eines einfachen Mannes, sind nachzulesen in der Biografie von Bernhard Rammerstorfer „Ungebrochener Wille“).

Rupert Heider, der am 16. September 1908 in Anger bei Weiz geboren wurde, war ebenso standhaft. Er wurde wegen Eidesverweigerung im April 1940 in die Haftanstalt Berlin/Alt-Moabit eingeliefert. Am 13. Juni 1940 wurde er um 10 Uhr in das Zuchthaus in Berlin-Plötzensee überstellt und am 15. Juni 1940 geköpft.

In der Ausstellung „Die vergessenen Opfer der NS-Zeit“, die vom 22. bis zum 26. April 2013 in der Hauptschule Anger zu sehen ist, wird an Rupert Heider erinnert.



 


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