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__joe007 15-02-2012 09:47 - E-Mail an User
Frage an Weinbauern
Hallo liebe Weinbauern,

ich möchte mir gerne ein paar Weinstöcke anpflanzen.

Jetz wollte ich fragen, welche Sorte ( Chardonnay ) hält es im Klima von OÖ (4661 Roitham) aus.
Bzw. wo und wie gehören diese gepflanzt ?

eigene Erde, windgeschützt, Südseite, frei stehend oder an Hauswand, Mindestabstand, ... und und und

Woher bekomme ich solche Weinstöcke, wann sollen diese gepflanzt werden, wie groß sollen diese sein, was kostet so etwas , ..

Bitte um INFO !!!!

VIELEN DANK !!

mfg JoE




zehentacker antwortet um 15-02-2012 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frage an Weinbauern

hallo joe!

südseite, eher an der hauswand würde ich dir empfehlen,. abstand 1 meter, da kommt es aus das spalier an, wenn du über das mehr wissen willst melde dich wieder.

chardonnay ist zum essen gut, mittelfrüh, in deiner gegend ende september anfang oktober zum essen.

bei allen normalen sorten wird dir pilzbekämpfung mit spritzmittel nicht erspart bleiben. mehltau und peronospora, ähnlich wie bei paradeiser, gurken oder rosen. daher würde ich dir piwi sorten empfehlen, wenig für wein geeignet, brauchen aber fast keine pilzbekämpfung. gibt es als weisse und rote sorten, wobei mit weiss grün bis gelbe trauben und mit rot blauer trauben gemeint sind.

rebschule backnecht in rohrendorf hat tafeltrauben = esstrauben im programm
ferd


mostkeks antwortet um 15-02-2012 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frage an Weinbauern
Bin zwar kein Weinbauer, aber habe auch ein paar Stöcke im Mühlviertel. Meine Liebsten zum essen sind stMartin und Muscat bleu sehr resistent, bei uns an der südwand, direkt an der Wand gezogen, 30 cm vor der Wand gepflanzt. Ich habe einen Abstand von ca. 80 cm.
Pflanzen in Großzügiges Pflanzloch, Wurzeln anschneiden, einfach unter dem Stock zusammennehmen, und unter der Faust gerade abschneiden. Im ersten Jahr einen Trieb hochziehen, den wieder auf ein Auge zurückschneiden, außer er ist schon sehr gut entwickelt. Und dann schönes Stämmchen erziehen, und immer brav schneiden.
Tragen tut der einjährige Trieb aus dem 2jährigen Holz. Gelegentlich einen Zapfen damit du mit den Strecker schön nahe am Stamm bleibst.
Im Sommer mal die zu langen einjährigen Triebe einkürzen (Energie soll in die trauben nicht nur in die Triebe) ausgeizen und eventuell entblättern.

Wünsch dir viel Freude mit deinen Weinstöcken!



Wein_N antwortet um 15-02-2012 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frage an Weinbauern
Servus,

Da ich auch in einer atypischen Weingegend bin (Kärnten) kann ich dir sagen, du solltest schaun das du eher frühere oder mittelfrüh reife Sorten nimmst. Das Problem mit den Europäern: Chardonny, Sauvignon, Rheinriesling,...(fast alle bekannten Sorten) ist das Sie regelmäßig gegen oben genannte Krankheiten gespritzt werden müssen. (um die Liste zu vervollständigen: Oidium, Boytritis, Schwarzfleckenkrankheit, Esca,...)

Setzen an der Südseite, oder Südlagen die geschützt sind. (meine 3 Ha stehen auf 600 m, sind aber geschützt und reine SSO Lage), 1 m Abstand passt, außer du ziehst es an der Hausmauer, dann würde ich 1,5 Meter machen. Ziehen kannst du Sie wie du willst, kannst dann auch deine Initialen machen, musst den Stock nur so ziehen. (dauert halt a bissal). =)

Deswegen hast du mehrere Möglichkeiten:

1. Direkt Träger (Uhudler,...)
2. PIWI´s: sind zwar resistent, müssen aber trotzdem gespritzt werden, ohne spritzen kommst du nicht aus.
3. Tafeltrauben. Da kann ich dir New York, empfehlen==> kernlos, Riesig, viel Ertrag, nicht so anfällig und dickere Haut, das heist Sie zerplatzen nicht so leicht

Wo du alles bekommst => bei Rebschulen, oder befreundete Winzer

ich habe meine Sachen von der Rebschule Polt und Grasmuck (beide Steirer). Die PIWI´s kommen sowieso aus Deutschland, und die bestellen die Rebschulen auch von unseren Nachbarn mit dem Sprachfehler! =)

lg aus Kärnten



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