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Martin2404 05-02-2012 10:41 - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo
Mittlerweile ist das Förderungskontigent für 2012 schon wieder erschöpft...
Würde mich für eine 20 kW Anlage interessieren, wo ich nu einspeise d.h. wo ich den Ökostromtarif von ca. 28 cent/kWh bekomme. Wie viel m² Dachfläche werden für eine 20 kW Anlage benötigt?
Werden 20 kW Anlagen auch gefördert (Investitionsförderung)? Mit welchen Kosten ist zu rechnen bei einer 20 kW Anlage?
Wie lange gibt es einen Abnahmevertrag bzw. wie lange bleibt der Ökostromtarif aufrecht?
mfg


fgh antwortet um 05-02-2012 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Ich kann dir nur die Frage mit dem Ökostromtarif beantworten, der Tarif läuft 14 Jahre, zumindest wars 2011 noch so.


Stonle antwortet um 05-02-2012 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo Martin
Auch ich plane eine 20 kwp Anlage. Benötige dafür nach erster Information ca. 150 qm Dachfläche.
Erste Kostenschätzung 45-50 000.- € bei " deutscher Qualität". Aber woher hast du die Infomation,daß das Kontingent erschöpft ist ?

mfG Stonle



pek antwortet um 05-02-2012 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo,

die angeführten Daten stimmen in etwa momentan sind Sie noch etwas günstiger zu haben aber wahrscheinlich nicht mehr lange. Das Förderkontigent ist vorerst erschöpft soll aber von 2,1 Mio. auf 8 Mio. € aufgestockt werden (im Sommer). Nach Fördereinreichung hast du 6 Wochen Zeit die erforderlichen Unterlagen nachzubringen - das geht sich meistens nicht aus. Ich rate Dir jetzt bereits anzufangen das dann die Unterlagen hast. Warum glaubst du das ein Deutscher besser ist als ein Asiat der ca. 5 - 10 mal größer ist und das auch schon länger macht.


mostkeks antwortet um 05-02-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
momentan~7m2/kWp tendenz sinkend
Preis für 20kWp bereits gegen 40.000

Förderung: Klien: Zuschuss zur Investition, Größe bis 5kWp, Strom kannst du auch selber verbrauchen.
ODER
ÖMAG: Selber investieren, gesicherter Einspeisetarif (momentan 27? Cent) für 14Jahre

Antrag: am besten gestern, das Kontingent für 2012 war glaub ich um 00:03 ausgeschöpft:
Antrag gleich stellen->Warteliste-> 3? Jahre gültig
Am besten fängst du morgen an und besorgst dir einen Messpunkt bei deinem Netzanbieter

Am besten nimmst du gleich Kontakt mit dem PV-Installateur deiner Wahl auf! Er unterstütz dich bei der Antragsstellung, und du brauchst so und so schon ein Angebot für die Einreichung.

LG


mostkeks antwortet um 05-02-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
www.pvaustria.at


Martin2404 antwortet um 05-02-2012 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
@Stonle: Ist bei der ÖMAG nachzulesen: http://www.oem-ag.at/green_energy/Foerderantrag/
@pek: Wie sicher ist das, dass im Sommer auf 8 Mio. aufgestockt wird, woher hast du diese Info?
mfg


GaHi antwortet um 05-02-2012 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo, Frage an alle Innseider von PV Anlagen :
Muß man bei einer Volleinspeisung ins Netz den Ertrag als Zuverdienst bei der SVB melden, bzw. wird dieses Einkommen beim Finanzamt versteuert wenn man pauschaliert ist.
Mfg. ein Befürworter von PV Anlagen aus Oberösterr.


steyrm9000 antwortet um 05-02-2012 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Eine Frage an pek:

Was ist den an den Deutschen Modulen schlecht?...der Preis?

Natürlich sind diese etwas teurer, aber für mich zählt bei einer PV auch der "ÖKO-Gedanke" und da passt wie ich finde ein EU bzw. "Made in Germany" Produkt besser rein als ein Aisat...
Finde das nicht OK. das immer alles tausende Kilometer weit reisen muss um für uns interessant zu sein, weil evtl. der Preis dann noch günstiger ist...
außerdem denke ich das Deutschland Know-How mäßig auch sehr weit vorn dabei ist...
ich finde die Wertschöpfung sollte doch etwas in der "Umgebung" stattfinden...aber das ist eine andere Geschichte...

Bin selber gerade dabei alles für eine ca. 18-20 kwp Anlage vorzubereiten, warte noch auf die Zusage der ÖMAG...

LG.


Tom11 antwortet um 05-02-2012 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Warum nicht Module aus Österreich
pvt-austria.at


Vollmilch antwortet um 05-02-2012 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo!
Den fördertarif erhält man für 13 Jahre,zurzeit 27,6 cent / kWh bei Gebäudeanlagen unter 20 kWp.
Der SVB ist dieses Einkommen zur Zeit noch wurscht
beim FA hängt es davon ab, wieviel Strom du selbst verbrauchst. wenn du mehr als doppelt soviel verkaufst -> Einnahmen/Ausgabenrechnung. Diese "Regelung" wird zur Zeit aber vom Verwaltungsgerichtshof "überprüft"

Bezüglich Modulherkunft: Alle machen Strom, welches nun besser war, wissen wir in 20 Jahren. Einfach angebote einholen und dann entscheiden, ob der Aufpreis die europ. Qualität wert ist.

Mehr Infos: www.photovoltaikforum.com

lg Vollmilch


Vollmilch antwortet um 05-02-2012 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
und die 8M€ stehen im neuen ökostromgesetz, zusätzlich kommen dann noch max. 19M€ für den 18 cent Tarif dazu.

Lg Vollmilch


Charly_17 antwortet um 05-02-2012 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Eine weitere Alternative zu den im Ausland erzeugten PV-Modulen

 


Charly_17 antwortet um 05-02-2012 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
I glaub jetzt sollt´s funktionieren
 


mostkeks antwortet um 06-02-2012 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hat Vollmilch schon richtig gesagt:

In der Pauschlierung gehts, wenn du mehr als die Hälfte des Stroms im Betrieb verbrauchst.
zB Stromverbrauch 18.000kWh-5000kWh privat (Richtwert für einen Haushalt)= 13000kWh für Betrieb
20kWp Anlage x 1000kWh/kWp 20.000kWh/ Jahr

Wenns knapp ist würde ich die Anlage gleich im Kleingewerbe betreiben. Sonst kann es dir passieren wenn dein Verbrauch weniger wird dass du später in die gewerbliche Schiene fällst. Dann hast du vorher die Ust bezahlt und nachher musst du abliefern.
Sonst holst du dir bei der Errichtung die 20% retour und lieferst halt nachher die Steuer ab, Gewinn wird keiner übrigbleiben.

LG


Martin2404 antwortet um 06-02-2012 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
@mostkeks
Bei der 20 kW Anlage speise ich nur in das öffentliche Netz und für den Betrieb kaufe ich den üblichen Strom wie bisher... nach meiner Information ginge es bei einer 20 kW Anlage gar nicht anders d.h. man kann nur einspeisen... anders ist es bei der Kleinanlage mit 5 kW, hier speise ich den Überschuss ein aber mit nur 8? cent oder etwas mehr.
D.h. soll man am besten ein Kleingewerbe anmelden um steuerlich günstig auszusteigen?


pek antwortet um 06-02-2012 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo,

einige Fragen wurden schon beantwortet.

Ich glaube das das Know how bei den Asiaten besser ist, aber bei vielen Anwendungen haben natürl. auch die österr. oder europ. (ca. 30 % Mehrpreis) Ihre Vorteile z.B.: Ammonikabeständigkeit
Ich betreibe eine kleine Vertriebsfirma und habe aufgrund der günstigen Preise versucht höherwertige Komponenten einzusetzen habe auch die Kunden darauf hingewiesen - leider hat es niemanden interessiert und es sind trotzdem wieder die günstigsten wurscht woher (nichteinmal der WR von Österreich) gekauft worden.


steyrm9000 antwortet um 06-02-2012 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
@ pek:

Das ist eben meine Ansicht...siehe weiter oben!
Bei mir werden die Module "Made in Germany" aufs Dach kommen, auch der WR ist von dem selben Hersteller...Marke nenne ich nicht da ich keine Werbung machen will! ;-)

Wie gesagt, das ist eben meine Einstellung und mir ist das auch was Wert wenn solche Dinge in der Nähe zu haben sind.........sprich Öko Gedanke......

LG.


mostkeks antwortet um 06-02-2012 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
@Martin
Die 5kWp Anlage wird dafür bei der anschaffung gefördert (Klien) wirtschftlich ist diese NUR, wenn du so viel Strom wie möglich selber ver(ge)brauchen kannst.

Darüber gibt es den zugesicherten Tarif (Ömag)
Tarif gilt 13Jahre und nur bei Volleinspeisung. Nach den 13 Jahren bekommst du auch die 8 Cent und kannst mit dem Strom machen was du willst (auch selber verbrauchen) Die Anlage sollte sich deshalb nach spätestens 13 Jahren armortisiert und verzinst haben.

Steuerrechtlich optimale Lösung kommt immer auf die Ausgangssituation drauf an.
Ich wollte nur sagen dass man das Kleingewerbe nicht außer Acht lassen soll, bevor man sich da wo reinreitet.

Möglich währ auch eine Contracting-Anlage: Du stellst das Dach zur Verfügung, dafür gehört die Anlage nach zB.13 Jahren dir (Firmengarantie meistens 80% Leistung nach 20 Jahren). Oder einfach das Dach vermieten,........


Vollmilch antwortet um 06-02-2012 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
hallo! Für die steuer ist es unerheblich ob voll- oder überschusseinspeiser. Wesentlich ist wieviel du produzierst und wieviel du verbrauchst.
Die "asiaten" sollte man nicht alle in einen topf werfen. Kyocera (japanisch) hat über 30 jahre erfahrung und sind auch so teuer wie europ. Module. Das know how der chinesischen Hersteller würde ich keinesfalls höher einschätzen als das know how der etablierten europ. Hersteller. Die chinamodule gibts noch nicht lange( alle unter 10 Jahre). Aber sie sind verlockend günstig! Ca. 200€ / kWp bei Suntech (auch ammoniakgetestet), yingli, trina. Dann gibts viele weitere hersteller bis zu den chinesischen "eintagsfliegen".

@ston 150: Module und WR vom selben Hersteller, da fällt mir nur Sunways ein - da sind doch erst die "chinesen" (ldk) mit 33% eingestiegen! -

lg Vollmilch





enh antwortet um 06-02-2012 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Mich würde das mit der Steuer näher interressieren bei 20 kw peak. Mit Oemag-Vertrag 13 Jahre Volleinspeiser. Stromverbrauch im Jahr 55000-60000 kw. beim pauschalierten Betrieb. Ist hier die Anlage bei der Einkommenssteuer anzugeben oder auf Grund des hohen Stromverbrauches nicht.
. Gibt hier unterschiedliche Aussagen auch von Steuerberatern. Es wird schon solche Fälle in der Praxis geben. Bitte euch um Antworten.


steyrm9000 antwortet um 06-02-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
@vollmilch:

Nein, da gibts noch andere Deutsche Hersteller die Module und WR anbieten!

LG.


Vollmilch antwortet um 07-02-2012 07:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
na dann schließ meine Wissenslücke! Welcher dt. hersteller produziert module & wr? Oder meinst du etwa schüco oder ibc ;-) !?

Lg Vollmilch


1062310 antwortet um 07-02-2012 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Kaufte Deutsche Module Verpackung u. Rechnung u. Preis Deutsch Module Made in Japan!!!!.
Lg G.H.


Vollmilch antwortet um 07-02-2012 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo!

Also das mit dem "doppel soviel ..." gilt prinzipiell mal für die Umsatzsteuer. Wenn man eine Einkommenssteuererklärung machen will muss man den Gewinn aus der E / A - Rechnung angeben. Soweit meine Infos von der LBG.

Die Abschreibungszeit für die Anlage: da sollte man mit dem FA sprechen: ideal wären natürlich die 13 Jahre, LBG rechnet mit 15 in Deutschland sind es 20 Jahre!

LG Vollmilch


emggg antwortet um 07-02-2012 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
wer weiß ob man sich bei einer 5kw Anlage mit Klien-Förderung die Vorsteuer bei der landw. holen kann


Vollmilch antwortet um 08-02-2012 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
klimafonds 2011 war (eigentlich) nur für privatpersonen, also nicht für Landwirte und Gewerbetreibende.

Wenn du mit deiner Anlage mehr als doppelt soviel Strom erzeugst wie du verbrauchst, bekommst du die Ust zurück. bei einer 5kWp - Anlage wird sich das aber wohl nicht ausgehen.

Also kurzgesagt: NEIN, kein Vorsteuerabzug!

Lg Vollmilch


S_Tech_Energie_GmbH antwortet um 01-09-2013 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
PV - Anlage
Hallo Martin.

Falls Sie noch Interesse an einer Photovoltaikanlage haben, bieteich Ihnen gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch an.
Wir sind Photovoltaikspezialisten aus Bayern und haben in Österreich bereits zahlreiche Aufdachanlagen und Solarparks entwickelt und realisiert.
Aktuell den größten in Kärnten mit 1,2 MW, der auch in der Presse zahlreich als ausserordentlich und hochqualitativ ausgezeichnet wurde.

Beste Grüße
Michael Brandner
 


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