Was soll man dazu sagen...!

Antworten: 14
eranz 14-01-2012 14:42 - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Ich muss etwas los werden:
Was soll man dazu sagen...:

Kühe haben Hörner!
http://www.youtube.com/watch?v=-PVbu_aN5RY&feature=player_embedded

eranz


eranz antwortet um 14-01-2012 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Der Link wurde nicht eingefügt, daher ein 2. Versuch


bauernbeispiele antwortet um 14-01-2012 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Man muss nicht alle Sachen glauben, die da gesagt werden, aber meiner Meinung nach hat es sicher einen Sinn, dass Rinder von Natur aus Hörner haben. Habe auch beobachtet, dass hornlose Rinder wie z.B. Angus-Stiere statt die Hörner zu benutzen dann mit dem Kopf stoßen, wenn sie raufen oder oft auch einfach so gegen die Aufstallung stoßen. Die haben dann auf der Stirn so etwas wie eine riesige verhärtete Beule. Ob man das noch als normales Verhalten bezeichnen kann, weiß ich nicht.
Natürlich haben Hörner Nerven und sind durchblutet, das weiß jeder, der mal ein verletztes Horn gesehen hat, das kann ganz schön bluten. Laut Lehrbuch sind Hörner, wenn ich mich richtig erinnere, Abarten der Haut.
Unsere Rinder zu Hause dürfen ihre Hörner behalten, die zugekauften sind in den allermeisten Fällen schon vorher enthornt worden.
In Österreich ist nach dem Tierschutzgesetz übrigens nur noch das Wegbrennen mit einem zugelassenen Brennstab mit Abschaltautomatik erlaubt und auch nur bis zu einem gewissen Alter der Kälber.




helmar antwortet um 14-01-2012 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Biolix, bitte im Voraus schon mal um Entschuldigung.........aber argumentieren nicht auch die Hardcorebios nach Müller auch so? Und mit dem Vollmond der aufs Hinterteil der Kühe scheinen soll......... Wie geht den Bioaustria mit solchem Blödsinn wie auf diesem Youtube zu sehen ist um?
Mfg, Helga


rotfeder antwortet um 14-01-2012 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Hallo!
Das erscheint mir doch sehr übertrieben. Vor allem, das die Milch dann schädlicher sein soll als von behornten Kühen. Na, wieder ein Argument weniger Milch und mehr Bier zu trinken.


liesbeth antwortet um 15-01-2012 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Ich möchte auch, dass meine Kühe ihre Hörner behalten könnten, aber bei uns geht die Sicherheit vor. Wir enthornen nur mit vorheriger Schmerzausschaltung (Narkose ).Seit mich ein Horn knapp am Auge erwischte, bin ich doch froh über die Enthornung.


0815 antwortet um 15-01-2012 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Richtig, Milchtrinken kann die Gesundheit gefährden!
Ein Ostfriese ist während des Michtrinkens gestorben, weil sich die Kuh niederlegte!


179781 antwortet um 15-01-2012 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Wir züchten genetisch hornlose Charolais. Da haben wir auch immer wieder mit eigenartigen Argumenten von "Hörnerfans", die es unter konservativen Charolaiszüchtern relativ häufig gibt, zu tun. Das geht von schlechterer Fruchtbarkeit über kein Fleischzuwachs geringe Lebensdauer usw.
Meine persönliche Erfahrung ist, das das alles so nicht stimmt und das unsere hornlosen den klassischen französischen Tieren durchaus einiges voraus haben.

Wo die Haltungsbedingungen passen kann man den Tieren ohne weiteres die Hörner dranlassen. Wenn man ständig mit ihnen arbeitet ist es aber angenehmer, wenn sie keine dran haben. Und wenn man sie erst gar nicht enthornen muss ist das noch besser.

@ helmar.
Hast du nicht selbst einmal biologisch gewirtschaftet?

Gottfried


helmar antwortet um 15-01-2012 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
Ja, lieber Gottfried, das habe ich...........ist mir aber aus ein paar Gründen vergangen.......eine davon ist die unerfreuliche Tatsache gewesen, Bioumstellfuttergetreide mehrfach umschaufeln zu müssen, und das Jahr darauf gar grausige Zwischenkalbezeiten, welche ich auf diese miserable Ware zurückführe. Und die Rechtgertigung des Verkäufers "der Drescher ist zu früh gekommen" sprach für sich........und diese Freude hatten ja mehrere Milchviehhalter.
Dann gab es einen herumplärrenden Grossinquisitor, äh Biokontrollor, für diese Aktion habe ich Zeugen....eine Kindergartengruppe samt Betreuerinnen, welche lautstark diesen Rüpel kritisierten und gemeint haben die böse EU, und sich gwundert haben dass dies eine astrein österreichische Biokontrolle gewesen ist.
Schliesslich ist mir schlicht und einfach die Leistung der Kühe davongelaufen.......und der Preis und die Erfahrungen mit Biogetreide, mehrere Jahre nach Biovorschrift Milch erzeugen aber nicht verkaufen können, und auch siehe oben, haben mich sehr leicht vom Bio
Abschied nehmen lassen..............beim Biolix entschuldige ich mich dass ich den für diesen Lümmel von Biokontrollor gehalten habe.

Aber in meiner Gegend haben sich inzwischen auch etliche Mukuhhalter aus Bio verabschiedet..Mfg, Helga


biolix antwortet um 15-01-2012 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
;-)) für was du mich schon alles gehalten hast .. ;-))

lg biolix




helmar antwortet um 15-01-2012 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja, lieber Lixl.....wegen deiner Beiträge vor ein paar Jahren, besonders wenn es um Bioflüchtlinge wie meinereiner gegangen ist, hätt man dich ganz locker dafür halten können..........aber inzwischen wirkst du fallweise fast schon wie unser lieber Bundespräsident.....
Mfg, Helga


179781 antwortet um 15-01-2012 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Liebe Helmar, das ist leider eine schlimme Sache, dass sich manche Kontrollore so schlimm aufführen. Bei uns war auch einmal so ein überheblicher Typ, den die AMA aus dem Getreidewirtschaftsfonds übernommen hat. Dem hat es zudem an fachlicher Kompetenz gefehlt. Wir haben nach der Kontrolle einen höflichen Brief an die AMA geschickt und erklärt, was der Mann falsch gemacht hat. Auf die BBK sind wir auch gegangen und haben das Problem vorgetragen. Unser damaliger Wirtschaftsberater hat bei der AMA angerufen und den zuständigen Personen die Sache ebenfalls geschildert. Dieser Ungustl war von da weg nicht mehr im Aussendienst unterwegs.

Zu der Sache mit schlechtem Getreide das dir jemand geliefert hat:
Ich kenne das. Es gibt im Biobereich Leute, die glauben allen möglichen Blödsinn machen zu können und das macht nichts weil es "eh bio ist". Für Futtergetreide gibt es Handelsnormen bezüglich Besatz und Feuchtigkeit, die gelten für alle Lieferanten gleich, ob Bio oder Konventionell. Du hättest diese Ware gar nicht annehmen dürfen, bzw. wenn erst nach der Lieferung der Missstand erkennbar wurde, wäre der Lieferant zu einer Rücknahme der nicht entspechenden Ware verpflichtet gewesen.
Wenn du es trotz Kenntnis der schlechten Qualität verfüttert hast, dann ist für die Folgen nicht mehr der Liefeant oder Bio im allgemeinen schuld, sondern das war ein Fehler für den du selbst verantwortlich bist.

Im übrigen erscheint es mir bei vielend diesbezüglichen Kommentaren,die du abgibst so, dass du nur wegen der Förderung auf Bio umgestellt hast und dich mit der Sache selbst nicht wirklich beschäftigt hast. Bei den Zahlen, die ich aus Milchvieharbeitkreisen kenne, sind Bio Milcherzeuger in der Regel wirtschaftlich deutlich besser dran als konventionelle. Man muss es halt auch wollen und können.

Gottfried



helmar antwortet um 15-01-2012 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mein lieber Gottfried.....dieser Biokontrollor ist in unserer Gegend auch nicht mehr aufgetaucht.......ich habe einen Brief an die Kontrollstelle geschrieben, und etliche von ihm Kontrollierte haben sehr erbost bei der Kontrollstelle angerufen........und geliefert wurde das Getreide nicht, sondern wir haben es aus einer Halle abgeholt. Dieses Glump ist erst heiss geworden als es 30,40 cm hoch auf dem Futterboden gewesen ist. Und abgeholt hat der Kerl das nimmer, sonders sich sehr gedreht und gewuzelt......wir haben dann mit anderem Getreide vermischt. Und betroffen waren damals etliche.......
Ja, ich habe durchaus auch für meinen Betrieb auch die Förderung gesehen, aber sooooo gross war die auch wieder nicht, und Biomilch als solche nicht verkaufen zu können, da ists auch ein Blödsinn, solche zu erzeugen. Und als die MGN diese abgeholt hat, waren ein paar schon wieder am Absprung, so wie ich auch. Nur, meine Viecher waren vor Biozeiten bereits im Laufstall......
Mfg, Helga


biofelix antwortet um 15-01-2012 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Was soll man dazu sagen...!
In gemischten Laufstallherden sind die hornlosen Rinder halt ein bischen im Nachteil, habe daher auch 3 junge, ranghohe Kühe vom Tierarzt enthornen lassen. Hatte dabei allerdings ein schlechtes Gewissen und würde das nicht mehr machen, obwohl Sie jetzt damit so halbwegs zurechtkommen. Nachgezüchtet werden nur mehr gen. hornlose Rinder. Die restlichen Behornten dürfen die Hörner behalten.
Gen. hornlose Rinder ist ok., Enthornen sollte eigentlich nicht mehr erlaubt werden. Wie seht Ihr das?
LG Felix


helmar antwortet um 16-01-2012 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sag das mal den "Spermaverwaltern" in NÖ...........die sträuben sich doch wie die Igel, wenn jemand für Milchkühe FV-Hornlossamen haben möchte.
Mfg, Helga


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