Freiheit für Bienen

Antworten: 24
mfj 22-10-2011 10:19 - E-Mail an User
Freiheit für Bienen



Vielen Dank lieber tria,

Da dieses Thema doch so wichtig ist, möchte ich einen eigenen Thread eröffnen. Natürlich ist er uneigennützig und unabhängig.
Dass erklärte Ziel „Freiheit für Bienen“ ist edelmutig und tapfer.

Wenn man diese armen Tierchen beobachtet, wie sie geknechtet, bestohlen, zwangsbeglückt vermehrt und geteilt werden, naturfremd in der Übergangszeit mit künstlichen Zuckerwasser ernährt werden – kann man bei Gott keinen Honig mehr essen !

Hier verzichte ich auf Süsses – und widme mich dem pflanzlichen Zuckerrohr zu. Lieber Süsses aus Lateinamerika - auch wenn Armut und Kinderarbeit dahintersteht, aber zum Glück keine Tierausbeuterei.
Vegetarisch ist hier nicht nur Gute Sitte sondern Pflicht, zumindestens im süssen Bereich und eine ehrbare Kniebeuge vor der Tierwelt insbesondere den braven und fleissigen Bienen...

Wie wir eine Petition – ein hervorragender Vorschlag von tria – umsetzen könnten, dazu möchte ich Euch befragen?

Ich wünsche mir „Tabulose Vorschlage“ ohne Rücksicht auf „Interessen eines ausbeuterischen Berufsstand – der sich Imker – nennt.

Ich wäre auch bereit, auf meinem Anwesen – ein Tierheim für Bienen bereitzustellen, natürlich sind wir hier auf Spendengelder und Patenschaften angewiesen.

Es ist heutzutage eine Pflicht eines jeden, auf Missstände, und sind sie noch so verjährt hinzuweisen,
so kann jeder, der noch nicht ausgelastet - ein gutes Werk an Gottes Schöpfung tun.
Auf viele ehrliche Zuschriften freuen ich mich/wir !

Schöne Herbstgrüße ohne Depressionen von einem wahren Bienenfreund.

Eine mögliche Anlehnung dazu findet ihr im Link...



 


Moarpeda antwortet um 22-10-2011 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
weißt du@mfj

bei den bienen ist das so wie bei dem bauern,
beide arbeiten unbekümmert vor sich hin und kapieren gar nicht dass sie die ausgebeuteten sind

jetzt ist mir gerade eingeschossen, woher das wort ausbeuten (wahrscheinlich) kommt:
von honig aus der beute (=bienenstock) nehmen/stehlen



mfj antwortet um 22-10-2011 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen


...du meinst also lieber Peda, wir sollten auch einen Verein - für die Freiheit der Bauern - gründen ?






biolix antwortet um 22-10-2011 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Lächerlich machen über ein soo wichtiges Thema, tiefe, tiefer, gilt für Euch beide...

Aber natürlich; Freiheit für die Schweine und RInder von Tria udn MFJ !!!!! sofort, wer kennt sie mehr macht mit bei der "Befreiungsaktion" ?

Ich bin dabei, das könnten wir mit einem Forumstreffen gleich mit kombinieren.. ;-))

lg biolix


179781 antwortet um 22-10-2011 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Ich bin auch mit einem Beitrag dabei:
Freiheit für die Kühe. Diese geben nämlich keine Milch, sondern die Menschen nehmen sie ihnen weg. Deshalb verlange ich eine allgemeine Verschrottungsaktion für Melkanlagen. Das nützt nicht nur den Kühen, sondern auch den Bauern, weil sie dann weniger arbeiten müssen.
Ich werde gleich eine Schreiben an Herrn B. schicken.

Gottfried


sturmi antwortet um 22-10-2011 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@mfj & tria
Warum is den der Biolix so bitzelig?! ;-)))
MfG Sturmi



Steira antwortet um 22-10-2011 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Hallo,
ich glaube ja das ihr noch nie wirklich mit Bienen zu tun gehabt habt!
Aber "GottSeiDank" gibts die Freiheit für den netten Herrn mfj!

MFG ein IMKER
MFG A STEIRA


Moarpeda antwortet um 22-10-2011 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
ohne die vielen bieneväter und...gibt es eigentlich auch bienenmütter?

wäre mal zeit für eine genderdisdussion zwischendurch,
zumal sich eine klare benachteiligung für die bienenmänner ergibt, weil es zwar eine königin gibt
..... aber die drohen mit einem miesen ruf als faules pack leben müssen

.....um wieder anzuschließen, ohne die vielen bienenväter/mütter gäbe es keine bienen in unserer verwüsteten österreichischen welt.

bienen werden nicht verklavt sondern leben in bequemen beuten, werden mit zuckerwasser als winterfutter reichlich versorgt, zuckerwasser ist fallweise ein besseres winterfutter als (wald)honig.

....und so leben sie die meiste zeit friedlich vor sich hin, das bienenvolk und das bauernvolk
manchmal gestört vom imker oder von der AMA, je nachdem;-))

.....und soviel, dass die zu essen haben bleibt beiden, viel mehr halt nicht,
weil sobald es ruchbar wird, dass voräte angelegt werden, wird ausgebeutet





Steira antwortet um 22-10-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Hallo,
Wieviele Bienenvölker würde es ohne Imker geben?? Hmh???
Wieviele Pflanzen würden noch bestäubt werden?
Man sollte den Imkern Dankbar sein das sie sich um die Völker kümmern!
Wenn ich könnte würde ich meine Bienen nur auf meine Felder und Wiesen fliegen lassen, da würden einige dann ganz schön Blöd schauen bei ihren Erträgen........................

MFG A STEIRA


fgh antwortet um 22-10-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@Steira:
Also Steira, wie kannst du Imker sein, verstehe ich nicht...? Du bist ja ein Konventioneller Bauer und baust Mais an und sicher Gebeizten, also wenn's jetzt nach dem Biolix und anderen geht, dann ist das ja unmöglich das du Imker bist, du bringst ja alle Bienen im Frühjahr beim Mais legen um...?

Also das versteh ich jetzt nicht....



mfj antwortet um 22-10-2011 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen

Also liebe Leute – es ist nicht jedermanns Sache „Satire“ zu schreiben – und auch nicht Satire zu lesen.
Aber eines ist Satire nicht – weltfremd !

Das ist der große Unterschied zur Parodie und Polemik. Satire lebt mit dem Kontrast von Wirklichkeit und Ideal.
Darum sind größtenteils Eure Antworten und Offensivangriffe – Hiebe ins Leere...
"tria und Peda" beherrschen es aber perfekt !

Satire orientiert sich immer an der scharfen Gesamtheit und Möglichkeit. Es ist indiskutabel Kühe und Hühner in die Freiheit zu entlassen. Diese domestizierten Tierarten können nicht mehr in freier Wildbahn leben, und würden elendig eingehen. Bei Bienen wäre das nicht der Fall.

Aber ich will hier gar nicht weiter ausholen. Es war halt mal eine Probe aufs Exempel.
Am besten hat mir wieder Biolix gefallen.
Er hat eine „atemberaubende Witzlosigkeit“ – mich wundert nur, wie er bei soviel Spaßbremserei seine Frau bei Laune hält. Vielleicht hat er ja andere Qualitäten....;-)





Steira antwortet um 22-10-2011 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Hallo,
Den Mais den ich anbaue(die paar ha) tun nicht wirklich was, aber gewisse "freunde" die da ein paar 100 ha anbauen, sollten vielleicht mal zum nachdenken anfangen!
Es sollte in "Geben und ein Nehmen" in der Natur geben!

MFG A STEIRA


ThomasE antwortet um 22-10-2011 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Mir ist der Bienenhonig lieber, als der Zucker aus Zuckerrohr. Denn die Bienen werden zwar ihres Honigs beraubt, aber ohne die Imker mit ihren Bienenstöcken, täten sich die Vegetarier und Veganer schwer überhaupt noch etwas eßbares zu finden. Wenn man betrachtet, wie die Natur für Zuckerrohrmonokulturen ausgebeutet und zerstört wird und dadurch viele Tier- und Pflanzenarten noch vor ihrer Entdeckung aussterben und Menschen ausgebeutet werden, dann bist du nicht nur ein Tiermörder, sondern ein totaler Menschen- und Naturvergewaltiger und Mörder!

MfG
Thomas


ThomasE antwortet um 22-10-2011 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Höchste Zeit


Moarpeda antwortet um 22-10-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@mfj

danke für die blumen, habe aber das gefühl manchmal übertreib ich es mit der satire

der naturbauer holte mich aber wieder zurück und meint ich sei auch schon domestiziert oder schaumgebremst

was die bienen anbelangt glaube ich als alter bienenvater nicht daran, dass bei uns bienen in freier "wildbahn" überleben würden,
zuwenig hohle baumstämme ;-), zuwenig tracht über das ganze jahr und auch unsere bienen sind durch auslese schon domestiziert.


Restaurator antwortet um 22-10-2011 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@moarpeda:
ich glaub auch nicht, dass unsere carnica - bienen überleben können. sonst würd ma ja zumindest von zeit zu zeit über so ein verwildertes volk stolpern.
aber die alten mostbirnbäume mit den teilweise abgestorbenen ästen und die einzelnen ganz abgestorbenen obstbäume haben bei mir über die jahre schon dazu geführt, dass verschiedenste wildbienenarten in grösserer zahl auftreten. gleich bei den hummeln.
weit und breit kein imker seit mein nachbar g'storben ist und ausser bei der kirschblüte keine honigbiene zu sehen. trotzdem is alles - dank wildbienen, hummeln und sonst noch was sehr gut bestäubt :)


Summsumm antwortet um 22-10-2011 23:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen

Ey, danke für das Thema. Klar können die Bienen überleben, und man stolpert schon mal über solche Völker.
Aber so wie die Schweindelrn halt auch ohne AB nicht überleben können es die Bienen halt auch nicht.

Die Mafia ist inzwischen überall, nichts ist mehr harmlos.

Die Bienenforschung lügt, dass sich die Balken biegen, und überall anders ist es genauso.

Wens interessiert, ich kann euch das verlinken.




Holzwurm357 antwortet um 23-10-2011 06:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Guten Morgen,

...tuats bitte nicht zuviel Wind machen über die Haltung von Bienen, hab grad auf eama eine Vorlage eines online-Bestandsverzeichnisses für Bienen gesehen, und ab nächster Woche müssen angeblich bei den Bienen Ohrmarken eingezogen werden..... ;-)))))

Schönen Sonntag :-)


ALADIN antwortet um 23-10-2011 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Ich kenn mich da nicht so genau aus. Ich glaube aber dass der Übergang von der Satire zur Polemik ist ziemlich verwischt und nicht leicht erkennbar ist.
Das mit dem Humor von Biolix im Forum ist mir auch schon aufgefallen. Zu seiner Verteidigung muss ich allerdings feststellen, dass dieser Mann privat ein sehr netter Kerl ist. (Ich habe hier ihn auch schon öfter ordentlich kritisiert)


50plus antwortet um 23-10-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Ab Frühjahr 2012 tritt übrigens das Gesetz in Kraft, dass jeder, der wegen einer möglichen Bienenstichallergie den Arzt aufsucht, eine Bestätigung vorzuweisen hat, dass er die Biene samt Stachel bereits bei einem Tierarzt zur Notfalloperation abgeliefert hat. Man weiß ja, dass das Tier ansonsten eines jämmerlichen Todes stirbt. Sollte eine solche Bestätigung fehlen, wird auch der Patient nicht behandelt und sofort wegen Tierquälerei angezeigt! Auch der Bienenhalter wird auf freiem Fuß angezeigt. Ihm drohen wegen unterlassener Aufsichtspflicht sehr hohe Geldstrafen und Freiheitsentzug von bis zu 5 Jahren.

Bienen, die tiergerecht gehalten werden und deren Halter eine mehrmonatige tierpsychologische Schulung absolviert haben, kann man nämlich streicheln wie ein Kätzchen, ohne dass sie sticht.

Tierschutz vor Menschenschutz!!!


Moarpeda antwortet um 23-10-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@summsumm

obwohl schon seeeeehr alt, bin ich noch nie auf ein verwildertes bienenvolk gestoßen,
schon möglich, dass sich ein schwarm irgendwo festsetzt und den sommer überlebt,
aber im winter ist sense

kommt auch auf die gegend an, bei uns gibt es mais und gras (fast) ohne blüten
und obstanlagen, naja.........




baerbauer antwortet um 23-10-2011 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@50plus
ergänzen sollten wir auch noch die Gleichberechtigung. Die Drohnen (männliche Bienen) sind faul, arbeiten nix, leben nur um die Königin zu begatten und müssen danach gleich sterben.
Und warum müssen die Winterbienen 6Monate leben und arbeiten und die Sommerbienen nur 40 Tage?
Und trotzdem funktioniert die Firma Bienenvolk mit nur einer Chefin (Königin) mit ca. 50tsd Arbeiterinnen im Sommer perfekt.
lg
Christian


tomsawyer antwortet um 24-10-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
Ende Oktober und mancher Landwirt hat bereits zu weig Arbeit !


Moarpeda antwortet um 24-10-2011 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freiheit für Bienen
@ikarus

november ist diesbzüglich noch besser, deshalb machen wir dann auch das forumstreffen....

....ich muss eine große halle anmieten um alle besucher unterzubringen


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