DerWeise84 19-09-2011 10:14 - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Hallo, seht euch einmal diese Seite an, dort gibt es ein Video über Biobetriebe mit freien Abferkeln, ich kann mir es vorstellen dass es dann solche Probleme dann gibt, wenn es die Tierschützer solches System bevorzugen.
LG der Weiße

Ps.: "Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten"

 


DerWeise84 antwortet um 19-09-2011 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Sorry jetzt funktioniert es richtig mitn Link!
 


gdo antwortet um 19-09-2011 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Hätt auch nicht geglaubt, dass mich der Landwirt tatsächlich noch zum Vegetarier machen könnte ... aber die Chancen dafür steigen ... weil irgendwann bekommt man diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf.

Jetzt is mir ziemlich hundsübel ... und dass obwohl ich auf einem Bauernhof augewachsen bin ...

Und ich weiß, dass auch nach der Köpfung von z.B. Hendln, diese noch eine gewissen Zeit herumzappeln, um es mal gelinde auszudrücken ....

Letztlich reduziert es sich auf die Frage, ob man Tieren ein anständiges Leben zugesteht - und ob wir das moralische Recht haben ihr Leben so oder so zu beenden.
Wer sich irgendwann intensiver mit Tieren auseinander gesetzt hat, z.B. mit der Ausbildung eines Schäferhundes, oder Pferdes ... oder wer als Kind ausprobiert hab, ob Tiere Schmerz empfinden - für den ist diese Frage klar zu beantworten ...

Sind wir auch in diesem Teil des Lebens gehirngewaschen???

Jedenfalls aber vergeht einem bei oben dargestellten Bildern oder Filmen heftig die Lust auf Geschlachtetes, das Schnitzel und den Schinken.


Nun kann man noch einen Schritt weitergehen. Es gibt zahlreiche Experimente und Tests mit Pflanzen ... die klar belegen, dass auch Pflanzen "leben" und ein Bewußtsein haben und zwischen Freund und Feind unterscheiden können.

Sind also vielleicht sogar selbst die Veganer (Pflanzen)Mörder?


Bei dem Übergewicht, das viele haben aber jedenfalls eine positive Entwicklung wenn uns die Lust auf Essen vergehen sollte oder verdorben wird ...



__joe007 antwortet um 19-09-2011 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
WOW, ....

wollens jetz den Biobumm wieder drosseln? oder den Preis drücken, .......

Lauter Sch.....

Und dann sind wieder alle BÖSE,.........



DerWeise84 antwortet um 19-09-2011 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@gdo: Meine Meinung nach ist das ein Schwachsinn das der Mensch Gedanken sich macht was er essen soll oder nicht, denn wir sind alles Esser. JA Pflanzen haben auch wirklich Gefühle und um ihnen macht sich nur ein Bruchteil der Menschheit sorgen, so sollte jeder Veganer auch ein schlechtes Gewissen haben.
So noch eine Bemerkung, wenn ein Tier (Löwe, Bär, Krokodil &CO) einen Menschen isst, macht er sich auch sicher keine Gedanken um einen Menschen oder????


biofelix antwortet um 19-09-2011 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Es kann sich in dem Film um Biotiere handeln oder auch nicht?
Faktum ist, nichts schmeckt besser und ist gesünder als z. B. ein gutes Biorindfleisch.
Wicht ist aber eine möglichst artgerechte Tierhaltung. Alle Lebewesen müssen sterben, die Frage ist nur wann und wie und war das Leben davor schön.
Was ein ordentlicher Biobauer für seine, ihm anvertrauten Tiere mit einem unbedingten JA beantworten können muß!
Liebe Grüsse aus Kärnten
Egon (Biobauer)


apfel11 antwortet um 19-09-2011 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Eine Schlachtung bzw. das Ringen mit dem Tod wird nie etwas "Schönes" sein und ich meine, dass es nur menschlich und noch ein gutes Zeichen ist, dass wir ein komisches Gefühl im Magen bekommen beim Anblick solcher Bilder.

Meiner Meinung sollte die Schlachtung von Tieren eine staatliche Aufgabe sein - wir brauchen keine pragmatisierten Beamten, die Briefmarken auf die Briefe kleben, sondern pragmatisierte Schlachthofmitarbeiter, die ohne Stress und Zwang ihre Arbeit erledigen und nicht ausländische Billiglohnarbeiter, die im Akkord Schweine schlachten ... den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie ihre Mitgeschöpfe behandeln und ich meine, dass noch jede Menge Verbesserungspotential gegeben ist ....

LG Werner


DerWeise84 antwortet um 19-09-2011 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@__joe007: Es soll keine Bioboom Stopper oder Preis Senker sein, sondern nur eine Aufmerksamkeit von Tierschützer sein das Bioschweine auch nicht besser leben als konventionell e Schweine.

Seien wir uns ehrlich, wie soll Bio noch Bio sein, wenn alles in der gleichen Atmosphäre lebt. In meinen Augen zahlt man für den größten Teil der Bio-Produkte nur für den Namen und es vermarktes es sich gut :-).

Zu den Veganer muss ich sagen, dass ich einige kenne und bin drauf gekommen das sie nur die Wahrheit unserem essenstill nicht wahr nehmen wollen, manche meinten auch sie hätten zwar Lust auf Fleisch nur sie müssen sich nur einmal überwinden um es zu essen, weil für sie riecht das Fleisch auch sehr gut:-) nur der Gedanke das es einmal ein Tier war, hindert es sie.

Ps.: Man lebt nur einmal und kein zweites mal



gdo antwortet um 19-09-2011 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
DerWeise84 .... Deine Logik ist nicht sehr weise ... denn demzufolge bräcuhte ich mir ja auch nix bei den Judenvergasungen denken, denn die die das früher getan haben, haben das auch für richtig befunden ....

Also sich auf das zu beziehen was anderen (in Deinem Falle "der Löwe denkt sich nix, wenn er ein Zebra reißt") keine Gedanken macht ... ist vielleicht ein bißchen zu kurz getreten, weil dann hat man einen Freibrief für fast alles.

Meines Erachtens gibt es keine moralische Instanz (ausser dem eigenen Gewissen, Bewußtsein, Bildungsstand, gewaschenes Gehirn) die uns beantwortet ob totes Tier essen gut oder schlecht für die Gesundheit oder Seelenleben ist.
Es ist also (noch) immer eines jeden seine eigene Entscheidung. Und es sollte daher auch keiner hergehen und dem anderen sagen, ob es gscheit ist oder nicht Fleisch oder totes Tier zu essen. Lassen wir dem Steakfan sein Steak - und dem dems graust davon sein Grausen.

Worüber aber vermutlich Einvernehmen erzielt werden könnte, ist artgerechte Tierhaltung die auch auf die Gesundheit und die Bedürfnisse der Tiere einigermaßen Rücksicht nimmt. Dass auch das relativ ist, wird uns fast tagtäglich bewiesen.

Weshalb mir auch schön langsam der Appetit vergeht. Weil bei manchen Tierhaltungen frag ich mich wer das größere Schwein ist - das Schwein oder der Landwirt der die Tiere in solchem Zustand hält.

Aber diese Art von "Schweine" gibt es auch in anderen Berufsgruppen - wie uns letztens auch die Politik fast täglich beweist ...

Schweinereien wo das Auge hinblickt ...

Pfui teufel mich graust noch immer ....


50plus antwortet um 19-09-2011 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Wir wissen nicht, wie wir selber zu Tode kommen, ob wir lange leiden müssen oder ist es ein kurzer schmerzloser Tod.
Das Sterben jedes Menschen sieht anders aus, manche schlafen friedlich ein, bei manchen gibt es einen schrecklichen Todeskampf. Das Zusehen ist auch mit Aufregung verbunden. Aber - wer tut sich denn das noch an? Ist doch besser die Angehörigen sterben im KH in einem Abstellkammerl, möglichst allein - stimmt's? Und wer denkt schon an den Tod, ach Gott ist doch soetwas von "unlustig", wir sind doch die Spaßgesellschaft und müssen aus unserem Leben rausholen, was wir können. Der Tod wird verdrängt und die Trauer möglichst unterdrückt oder mit Ablenkung zugedeckt.
Und komisch, bei den Viecherln werden diese Menschen am sentimentalsten. Ist doch Doppelmoral, oder?

Natürlich soll es in einem Schweinestall nicht so aussehen, wie manche Bilder zeigten.

Aber viele Bilder waren in Ordnung, so sehen eben erdrückte Ferkel aus, oder Totgeborene. Ein Schwein, das ja kein WC und keine Dusche benutzt, ist nun mal dreckig. Es ist aber in unserer Gesellschaft schon alles so reinlich und hygienisch, die Menschen machen sich nirgends mehr dreckig, transpirieren höchstens mal ein wenig, sind stets gestylt und top angezogen. Und dann ißt man das Fleisch von so einem schmutzigen Tier?
Wißt's was Leute, macht's euch doch auch einmal schmutzig, bei der Arbeit und beim "Brötchen verdienen", dann wißt ihr wenigstens am Abend, warum ihr euch duscht!


DerWeise84 antwortet um 19-09-2011 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@gdo: Ein Landwirt ist ein Beruf und kein Hobby und da gibt es auch schwarze Schafe wie in jeder anderen Branche auch. Ich finde es nicht angenehm das Schweinehalter mit Abferkelbuchten als Tierquäler hergestellt wird, weil der Landwirt soll urteilen können ob es den Tieren gut geht der und 365Tage im Jahr mit ihnen zusammen ist und nicht ein Tierschützer der in der schützenden Nacht in Ställen einbricht und die Tiere verschreckt und sie dann auch so filmt.


179781 antwortet um 19-09-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Wir schlachten einen Teil der Tiere, die in unserer Mutterkuhhaltung heranwachsen auf dem Hof und vermakten das Fleisch direkt an die Abnehmer. Ich freue mich über jedes kleine Kalb, wenn es auf die Welt kommt und heranwächst und ich habe auch kein Problem damit, das Tier zu schlachten, wenn es so weit ist. Der Tod ist nun einemal eine der wesentlichsten Voraussetzungen für das Leben.

Wenn ich einen großen Baum umschneide, dann muss ich mich dazu mehr überwinden, als wenn ich einem Schlachtrind den Hals aufschneide. Der Baum hat da vielleicht über hundert Jahre gestanden und bewegte Zeiten erlebt. Wenn ich ihn umschneide mache ich das alles kaputt und reisse ein großes Loch in den Bestand, wo man dann kleine Pflänzchen hinsetzt, die erst nach vielen Jahren wieder richtige Bäume werden. Bei einem Maststier ist das viel einfacher, da wartet schon der nächste auf den Platz und das Futter wenn ich ihn schlachte. Der muss sogar weg, weil sonst mit der Stall übergeht.

Fleischesser essen tote Tiere, Vegetarier ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenresten. Ich weiß nicht, was da ekliger ist.


Gottfried


Hirschfarm antwortet um 19-09-2011 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@gdo: Das Sterben gehört so zum Leben wie das Amen zum Gebet. Wenn du aufhörst Fleisch zu essen freut sich irgendein Chinese weil er ab dann statt dem Reisschüsserl auch ein Kotlett bekommt. Die teilweise grauslichen Fotos könntest du wenn du gezielt suchst auch im bestgeführten Stall der Welt machen. Wo es viele Viecher gibt gibts auch viel Leid. Wos viele Menschen gibt gibts auch viel Leid . So isses halt.
mfg


carver antwortet um 19-09-2011 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
entschuldigt erstmal meine gross und kleinschreibung - ich hab meinen kleinen sohn am arm.

meiner meinung ist das eine typische, fundamentalistische veganerseite. denen geht es nicht um den tierschutz auf bäuerlichen betrieben, sondern um den absoluten tierschutz. und dabei ist ihnen jedes
mittel recht, um ihre ansichten unters volk zu bringen. dabei schrecken sie auch nicht vor illegalen aktionen ab, dh sie begehen gesetzesbruch, weil in ihren augen die gesetze entweder falsch sind oder sie im sinne der sache bewusst verletzt werden.
auch haben sie ein feindbild geschaffen, daß es zu bekämpfen gilt.
diese handschrift ähnelt anderen gruppierungen, so wie raf in deutschland, eta in spanien oder auch die taliban in afganistan - wobei die es ja schon leichter haben, das gesetz ist ja schon auf ihrer seite.

fundis lassen keine andere meinung zu, weil ja nur ihre die richtige ist. bei einem überhandnehmen dieser personen käme dann ja auch die demokratie in gefahr, weil man sich ja einem diktat beugen müsste.

aber wir wollen ja nicht den teufel an die wand malen und ausserdem glaube ich noch immer an den gesunden hausverstand- den es ja bei billa käuflich zu erwerben gibt - damit sich die mehrheit nicht verrückt machen lässt.

so, mein sohn schläft, ich auch bald

lg carver


sturmi antwortet um 20-09-2011 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@carver
100%ige Zustimmung!
MfG Sturmi




__joe007 antwortet um 20-09-2011 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@tria:

Das mit dem Charakter vom Tierhalter zur Situation seiner Tiere gefällt mir sehr gut.

BESTE UND EINZIG RICHTIGE AUSSAGE IN DIESER DISKUSSION HIER !!!!!


gdo antwortet um 20-09-2011 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
"Irgendjemand hat hier vor kurzem geschrieben, dass die Qualität der Tierhaltung mit dem Charakter des Halters zusammenhängt. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!"

ganz genau ...

und nachdem hier scheinbar niemanden mehr graust vor solchen Ställen - ausser vielleicht noch 50plus, die noch die einzige ist, die meint, dass es so in Ställen NICHT aussehen sollte - kann man umgekehrt von den Aussagen hier auch auf den Charakter schließen ... is ja alles super leiwand - ausser mit den Tierschützern und Veganern.

Richtig - damit erüberigt sich JEDE weitere Diskussion.
Und weiß nicht vor was mir nun mehr grausen soll ... vor den Bildern/Filmen - oder jenen die es verniedlichen und den ganzen Dreck scheinbar ganz in Ordnung befinden .... pfui teufel ....


teilchen antwortet um 20-09-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
.


haasi antwortet um 20-09-2011 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
also in meinem konvi Stall mit Vollspaltenboden und Lüftungsautomatik hat es keinen solchen Dreck.

Und sollte ein Tier Schmerzen zeigen, kommt es aus der Gruppe raus in eine Genesungsbucht, wo es Ruhe finden kann abseits ihrer neugierigen Genossen und wird entsprechend den Tgd - Richtlinien(Tiergesundheitsdienst) therapiert
Sollten die Schmerzen schwerwiegend sein, ist die Euthanasie der schmerzlosere und tierfreundlichere Weg


Moarpeda antwortet um 20-09-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
....und wer bleibt bei all den vorfällen auf der strecke?

die bauern, egal ob bio oder konvi



ANDERSgesehn antwortet um 20-09-2011 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

... ja moarli, und sicher nicht ein bm!





 


Moarpeda antwortet um 20-09-2011 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
manchmal kommt mir vor, die unterscheidung zwischen bio und konvi dient oft dazu die bauern auseinanderzudividieren ;-(



50plus antwortet um 21-09-2011 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@seifenstein

Wäre durchaus denkbar, denn soviele Tränkenippel wird wohl kein Bauer anbringen, weil die Ferkel ja ohnehin abwechselnd Wasser saufen können.
Außerdem hab ich mir gedacht, dass die Filme im Stall bei einer Hochwasserkatastrophe gemacht wurden.
Normalzustand ist das wohl bei keinem Bauern. Ich bin schon oft in meinem Leben in Ställe gekommen - unangemeldet, solche Fälle habe ich noch nie gesehen.


Wurm antwortet um 21-09-2011 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Also wenn ich das alles so lese kommt über mich nur ein großes Lachen und Frage mich ob jetzt das Volk schon bald Komplett verblödet!

Es gibt auch Menschen die Krank sind warum gibt´s das?
Es gibt Menschen die eine Behinderung haben warum?
Es gibt Menschen die andere Menschen Töten warum?
Es gibt Veranstaltungen bei den es zu Rauferreien und schwere Verletzungen kommt! Warum??

Es wird aber (kaum ausnahmen bestätigen die Regel) keinen Bauer geben der nicht das beste für sein Produkt oder Erzeugnis versucht zu erreichen!

Warum gibt`s Tierschützer die sich bei uns immer Wichtig machen aber keinen Menschenschützer die uns das Leid vor der eigen Haustür nahe bringen!
Ah da ist schon das Problem das würde jeden Österreicher und nicht nur den vom Aussterben bedrohten Österreichischen Bauern betreffen.

mfg von einen Amüsierten, Verwirrten und auch Traurigen Wurm


teilchen antwortet um 21-09-2011 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@Wurm

Der Unterschied ist, dass Menschen nicht krank oder behindert sind oder sich gegenseitig abkrageln, weil sie unfreiwillig auf zu engem Raum leben.
Das Tier ist kein Ding, das man beliebig zusammenstauchen kann, weils dann billiger wird.

Damits auch mal lustig wird, hier ein absoluter Kenner der Materie, Gary Larson ist ein Zoologe und hat erforscht, was Tiere empfinden...
Viel Spaß! (Bis ca. zur Mitte hinunterscrollen)



teilchen antwortet um 22-09-2011 00:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

Kühe unter sich...

 


teilchen antwortet um 22-09-2011 00:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

...und das muss jetzt Yvonne sein...

So, jetzt aber genug Wahrheiten über Kühe, Weltverschwörungen haben wir eh schon genug :)

 


AnimalFarmHipples antwortet um 22-09-2011 02:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@ wurm :

"Es wird aber (kaum ausnahmen bestätigen die Regel) keinen Bauer geben der nicht das beste für sein Produkt oder Erzeugnis versucht zu erreichen! "

Richtiger wäre wohl :

"Es wird aber -Ausnahmen bestätigen die Regel- keinen Bauern geben, der nicht den besten Preis für sein Produkt oder Erzeugnis zu erreichen versucht."

Klingt zwar gleich, ist aber bei weitem nicht dasselbe.
Und genau da liegt das Problem derer, die eins damit haben; der "beste Preis" ist keineswegs gleichbedeutend mit "dem besten für das Produkt", sondern maximal damit, was ohne Preisverschlechterung für das betroffene Lebewesen grad noch bestmöglich ist.


haasi antwortet um 22-09-2011 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
AFH, du schreibst : der "beste Preis" ist keineswegs gleichbedeutend mit "dem besten für das Produkt", sondern maximal damit, was ohne Preisverschlechterung für das betroffene Lebewesen grad noch bestmöglich ist.
lieber AFH:
der Konsument hat die Wahlfreiheit bereits jetzt. Im Biofleisch sind solche Haltungsbedingungen wie sie für alle gefordert werden, Realität.
Wenn diese Haltungsanforderungen jedoch für alle gefordert werden, kommt es lediglich zu einer Verschiebung der Produktion weg von Österreich.
Auf der Strecke bleiben die österr. bäuerlichen Familienbetriebe, welche bereits investiert haben nach Rechtsgültigen Gesetzen.
und noch was: der OÖ Landeshauptmann Pühringer hat dezitiert gesagt: die Bauern sind keine Tierquäler. Dem ist nichts hinzuzufügen.


AnimalFarmHipples antwortet um 22-09-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@Haasi: Danke, jetzt ergibt für mich auch endlich die vor Jahren ausgestrahlte Persil-Werbung mit Andi Goldberger und seiner Mama Sinn; KHG hätte Bauer in OÖ werden sollen anstatt Finanzminister in Wien ... (oder er hätte zumindest eine Mama wie die vom Andi Goldberger gebraucht, gegen deren Persil selbst der hartnäckigste Schmierfilm, den so ein Steyr-Traktor hergibt, keine Chance hat ...)

Und noch was ist mir grad aufgegangen :
Tiere, die in "österr. bäuerlichen Familienbetrieben, welche bereits investiert haben nach Rechtsgültigen Gesetzen" (gibt's denn auch "nicht rechtsgültige Gesetze" ?) gehalten werden, werden keinesfalls gequält (hat das denn jemand hier behauptet ?), nein - sie erhalten halt bloß den rechtsgültigen gesetzlichen Tierschutz-Mindeststandard und darüber hinaus was sonst noch ohne Schmälerung der kargen Gewinnspanne möglich ist.
So kann, ja MUSS man das doch geradezu sehen.
Also paßt ja eh alles.

Hut ab, Du und der Pühringer Josef, Ihr habt es wirklich drauf.
Da geb ich als Konsument meine Wahlfreiheit doch gleich wieder an der Garderobe ab.
Die AMA sollte sich den Pühringer Josef als Werbeträger krallen und das vorlaute Schweinderl wieder auf seinen Spaltenboden schicken.


Moarpeda antwortet um 22-09-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@AFH

Zitat:
"Es wird aber -Ausnahmen bestätigen die Regel- keinen Bauern geben, der nicht den besten Preis für sein Produkt oder Erzeugnis zu erreichen versucht"

habe dich vor einiger zeit gefragt, ob du schon von deiner landwirtschaft leben könntest , oder so ähnlich

sollte ich deine antwort übersehen haben?






haasi antwortet um 22-09-2011 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
lieber AFH: der Spaltenboden ist die sauberste und hygienischte Haltungsform !
Und deine Wahlfreiheit wirst du doch jetzt schon redlich nutzen, oder ?
Wer würde sonst des Bioschweinefleisch kaufen, wenn nicht du.
Und du wirst es mir glauben können: das Janatürlich Schweinderl verursacht mir ein ungutes Gefühl.
Schweinderl die die menschliche Sprache sprechen, werden vermenschlicht.
Der Mensch jedoch ist einzigartig auf Erden.



Wurm antwortet um 22-09-2011 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@AFH

Ich glaube du verstehst generell nicht mein Problem ob jetzt Bio oder Konventionell oder sonst irgendwas ist mir ehrlich egal!

Ich habe nur das Problem bzw. die Angst das wenn es so weiter geht in 20 bis 30 Jahren keinen Landwirten mehr in Österreich gibt und was übrig bleibt sind Große Firmen und was wird dann aus unsere Schönen Landschaft????

Den so wie es bei mir zu Hause aussieht wird entweder alles verwildern oder als wieder Wald den bei uns im Oststeirischen Hügelland ist eben sehr viel Handarbeit angesagt und das will sich leider keiner meines Alters mehr antun!

Und dann gibs ein paar solche hanzerln die über jeden Tierhalter wie man hier sieht auch über Bio Bauern da herziehen und Volksverhetzung machen! Aber bitte wenn wir keine Tiere mehr halten sollen wer wird dann unsere Almenlandschaft erhalten, den das der Mensch Heu isst wäre mir neu!

Und wenn dann die Schnitzerla von Amerika voll mit Chemie kommen und bei uns alles zugewachsen ist ist alles gut oder wie!


AnimalFarmHipples antwortet um 22-09-2011 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Okokok, also halten wir als Zwischenergebnis in dieser ziemlich mühsamen Diskussion um Kaisersbärte fest:

Österreichische Landwirte sind eine schützenswerte Spezies, entsprechend gelten für sie auch keinerlei Marktmechanismen geschweige denn Regeln, außer ihre eigenen, und jeder auch noch so leise Anflug von Kritik oder auch nur Widerspruch ist im Interesse der grundsätzlich hehren Ziele, denen sich jeder österreichische Landwirt verschrieben hat, prinzipiell unstatthaft.

Jetzt zufrieden ?

Mal ehrlich: Was man hier an Standpunkten angedichtet kriegt, nur weil man sich kritisch und nichteinmal partei-ergreifend mit den hier gepflogenen O-Tönen auseinandersetzt, ist schon irgendwie sagenhaft.
Und die Kombination aus maulheldenhaftem Macher, der schon selber am besten weiß was er tut, und weinerlichem Jammerlappen, bloß weil's ihm manche nicht ungeprüft glauben wollen, ist auch einzigartig.


haasi antwortet um 22-09-2011 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
AFH: selbstverständlich gelten für die österreichischen Bauern sämtliche Marktmechanismen !!
und gerade deshalb ist es unstatthaft, die Gesetze im Alleingang, unbeachtet der offenen Grenzen, für die österr. Schweinebauern zu ändern.
Krotesk dann auch noch als Tierschutz zu verkaufen, wenn Studien einen Erdrückungstod von einem Ferkel pro Wurf bestätigen.
Das sind 10 % der Ferkel, das kann doch nicht ernst gemeint sein.



50plus antwortet um 22-09-2011 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@AFH

Es ist soo schade für die Tiere, dass diejenigen, die alles sooviel besser wissen, einfach keine Nutztierhaltung betreiben wollen.
Mir kommt das so vor, als ob eine kinderlose Universitätsprofessorin einer mehrfachen Mutter aus einfachen Verhältnissen erkärt, wie man seine Kinder zu betreuen hätte und was man ihnen bieten müßte.

Hier erklären Menschen, die ein Wohnungskätzchen haben, das auf dem Perserteppich liegt und nur fasch. Lungenbraten frißt, wie die Bauern ihre Schweine zu halten haben, bei denen sie nicht einmal 10 € verdienen, von dem müssen sie aber leben!!! Die Nutztierhaltung ist das, was sie ist und nicht Hobby, Spaß und Zeitvertreib. Da muß sowohl die Leistung des Bauern, als auch die Leistung des Tieres passen, damit der Bauer davon leben kann.
Man hat uns das jetzt jahrzehntelang eingetrichtert, was wir zu leisten hätten, um überleben zu können. Wachsen oder Weichen. Soundosviele Ferkel pro Sau und Jahr, soundsoviele Tageszunahmen, soundsoviele ha und soundsoviele Erträge, sonst bist "hin" Bauer!!!
Tut mir leid, dass ich es so sachlich erklären muß, es ist die Realität. Das Bauernleben hat nichts mit Gefühlsduselei, Idylle, Romantik und Filmkitsch zu tun.
Sollten die Konsumenten etwas anderes wollen, dann müssen sie bereit sein, das zu bezahlen.


mfj antwortet um 22-09-2011 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

...wenn man wieder zum Thema zurück möchte, kommt man an der Grundanalyse nicht vorbei.

Die Wahrheit über Bio(tiere) ist wesentlich komplexer als sich mancher vorstellen möchte.
Bio ist längst aus dem Schatten von Alternativ-Sandalenanhängern und einer gutgemeinten ökosozial Bewegung hin zu einer Kultur für begüterte und entbehrungslosen Gesellschaft geworden.

Ja, es hat sich ein regelrechter „Ablasshandel“ entwickelt – den BIOABLASS.

Nicht nur die LOHAS-Gruppen die den Glauben an Mutter Natur vertreten, sondern auch die ganze Gruppe die dem „Natürlichkeits-Wahn“ nachlaufen, finden im Bioablass jenen pragmatischen Abbuchungsauftrag um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen.
Die Gruppe die dumm jedem Trend und jeder Schikane klatschend folgt darf man natürlich auch nicht vergessen.

Das Biotiere weder besser noch anders gehalten werden, interessiert im Grunde niemanden. Jeder Verband macht seine Regeln. Die Regeln werden nicht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sondern nach Basisdemokratischen Abstimmungen vollzogen.
Überspitzt kann man dazu sagen: Wenn Bio-Verband XXX abstimmt dass der Saubauer nackt vor seiner Biosau tanzen soll – weil damit das Tier im Fleisch bessere Geschmacksstoffe regeniert, wäre dass so – und man könnte Peep-Shows in Schweineställen integrieren.

Den Erzeugern und Biomitglieder mache ich hier nicht mal einen Vorwurf.
Sie bedienen hier einfach eine hochgeförderte Sub- und Streitkultur.

Mit der Strategie Bio hat es die Wirtschaft und Politik geschafft – die Bauern zu trennen. Man hat zwei Lager geschaffen , wo Bauern noch eifrig und sehnsüchtig mitstreiten um sich gegenseitig „am Karren zu flicken“.

Das System funktioniert genial. Jeder weiss das Bio nur rund 15 – 20 % des Warenangebotes anbieten kann.
Den Großteil liefert die herkömmliche Produktion, die man ständig damit unter Druck setzt – nicht hochwertig ökologisch zu produzieren.

Damit kann permanent die Kostenseite der Lebensmittel rückwärts gerechnet werden. Im Endeffekt erhält der Erzeuger das, was nach Abzug von Handel und Gewinnspanne über bleibt.
Das Bioware heute im Discount-Bereich verramscht wird, stört nicht weiter, Bio ist weder regional noch Standorttreu.
Das macht Bio säkular.

Frei nach dem Sprichwort: "Du siehst die Welt nicht wie sie ist - du siehst die Welt wie DU bist!"



 


haasi antwortet um 22-09-2011 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
danke, mfj, für die wahren Worte
danke, 50+


AnimalFarmHipples antwortet um 22-09-2011 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Na also, geht doch auch sachlich; mehr wollte ich ja gar nicht.

Bleibt für mich noch eine Frage :
Wie geht Ihr als Produzenten mit dem Trend um, daß immer mehr Leute sagen, sie wollen eigentlich gar keine Tiere mehr essen, weil das 10 Euro-Schwein tut ihnen leid, ist es doch irgendwie in seinem Schweinsein aufs ehestmögliche Gegessenwerden reduziert, und das glückliche Freilandschwein möchte ich eigentlich auch nicht um sein Leben bringen, für mich braucht's also auch die nicht, so wichtig sind mir Sonntagsbraten und Leberkäsesemmel einfach nicht ?

Kurbelt da jeder von Euch in seinem Hamsterradl weiter, solange es halt noch zumindest die 10 Euro gibt, oder überlegt Ihr Euch, wie es mit Euch weitergehen soll, wenn das Überangebot aus dem Zehner einen unrentablen Fünfer gemacht hat ?


haasi antwortet um 22-09-2011 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
es sollte niemand zum Fleischkonsum gezwungen werden, und ich denke, in jedem Restaurant und jeder Kantine ist ein Fleischloser nicht nur auf die Zuspeisen beschränkt.
Es gibt bestimmt leckere Gemüsegerichte, Mehlspeisen, Sojaprodukte - wem´s schmeckt dem bin ich´s vergönnt.
Und wie es mit uns weitergehen soll, wenn´s unrentabel wird ?
das ist es momentan bereits ! und als Draufgabe scheißt uns auch noch der Ferkeltod Minister auf den Kopf; - die Produzenten aus Deutschland und Holland scharren schon in den Startlöchern, den östereichischen Fleischmarkt zu übernehmen.






Wurm antwortet um 22-09-2011 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
und wie haasi das schon richtig Anspricht werden wir ja auch schon bald geschluckt von den deutschen und wer bitte pflegt dann unser Äcker Wiesen Weiden oder machen wir ganz Österreich zu ein Großen Michael Aufhauser also Gut Österreich!!!

Wenn wir wollen schaffen wir noch das Paradies auf Erden.


50plus antwortet um 22-09-2011 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@AFH

Wir gehen ganz einfach damit um, ich bin über 50, ich will meinen Arbeitsplatz nicht mehr wechseln, der Stall wird bis zu meiner Pension noch halten. Wir werden bei diesen Preisen die Produktion nicht steigern.
Danach wird die nächste Generation entscheiden.
Und viele Bauern werden es ähnlich halten, jene die kurz vor der Pension stehen, sperren großteils ihre Ställe zu. In Österreich wird die Nutztierhaltung ohnehin abgewürgt, wir sollten immer mit vorauseilendem Gehorsam alles besser machen, als alle anderen Länder der Welt, aber zu den Preisen der Billigstländer.

Aber wir werden es uns nicht verbieten lassen, Fleisch zu essen!

Die restlichen 98 % Konsumenten sind mit Sicherheit noch ärmer dran, als wir 2 % Bauern, man verunsichert sie völlig unnötig und man vermiest ihnen den Genuß des Essens!




helmar antwortet um 22-09-2011 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Hallo positives Fuffzgerl......so ist es. Nächstes Jahr um diese Zeit ärgern mich höchstens die Wespen im Wald...;-). Und das obwohl ich einen Laufstall "zusperre".
Mfg, Helga


mfj antwortet um 22-09-2011 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?


AHF Zitat: ....Kurbelt da jeder von Euch in seinem Hamsterradl weiter, solange es halt noch zumindest die 10 Euro gibt....


Auch hier gibt BIO die Antwort:

...man zweckentfremdet einfach den Wiederkäuer....



 


Moarpeda antwortet um 22-09-2011 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
....ja, und heute war auch noch der autofreie tag, neue zukunftsträchtige ideen braucht das land

hm, aber wenn das kuhpferd bei regen ausfällt, das macht mich nachdenklich...


traktorensteff antwortet um 22-09-2011 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Hier geht es ja rund...!

Na schön, dass jemand Zeit hat, die Seite "bio-wahrheit.de" zu erstellen. Wer steckt da wohl dahinter? Was werden die Motivationen dafür sein? Konvi oder doch eher generell Leute gegen Nutztierhaltung? Naja, die Diskussion hier geht weit auseinander und schneidet mehrere Themen an.

@ DerWeise84
Schau dir einen ordnungsgemäßen Stall im Biobereich an, dann schreibst du nicht mehr, dass Bio-Schweine gleich leben wie konvi.

@ haasi um 09:58
"Schweinderl die die menschliche Sprache sprechen, werden vermenschlicht. Der Mensch jedoch ist einzigartig auf Erden."
Eine Rechtfertigung, nicht alles dafür zu tun, dass es Tieren gut geht und so artgerecht wie möglich? Oder wie darf man das verstehen? Gefährliche Aussage!

@ Wurm
Überzogenes und unrealistisches Bild, das du da zeichnest! Natürlich gibt es keine Verlagerungen der Fleischproduktion. Ziel muss es sein, überall die Standards so tiergerecht wie möglich zu gestalten.

@ haasi
Du stellst richtig fest: Offene Grenzen hindern auch, Fortschritte zu einer besseren Tierproduktion zu machen, denn jene, die dabei nichts tun, produzieren günstiger, gleichzeitig mit mehr Tierleid!

@ mfj
Die Frage vom AFH ist durchaus berechtigt! Hier wurde von vielen geklagt, sie könnten einfach nicht anders produzieren (wohl auch mit dem Wissen, dass es nicht die tierfreundlichste Methode ist, die hier ja "angeklagt" wird!) und AFH hinterfragt die Methode, bei den angegebenen 10 Euro immer noch produzieren zu wollen, unter den dadurch gegebenen (schlechten) Haltungsmethoden! Dein Versuch, Bio-Konsumenten in eine Ecke zu schieben, wird auch schon fad. Wenn man sich Bio-Höfe ansieht, dann wird dort ganz klar, wenn man nicht "besser" schreiben darf, wenigstens nachhaltiger produziert, zu einem Preis, der den Wert von Lebensmittel noch wiederspiegelt! 4 Euro pro kg Faschiertem, 5 Euro je kg Schnitzelfleisch... Wenn ein Biobauer auf GVO-Soja (samt allen negativen Auswirkungen) verzichtet, die Haltungsbedingungen gut gestaltet und mit dem Boden nachhaltig umgeht, ist es kein Problem für mich, mehr zu zahlen!


traktorensteff antwortet um 22-09-2011 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@ mf
Wie glaubst du, haben die Leute früher gepflügt? Die kleinen Selbstversorger haben auch die Milchkuh "zweckentfremdet". Und außerdem, was gibt es schönderes für eine Kuh, als draußen rumlaufen zu können! Solange der Reiter keine 100 kg hat! ;-) War vor 2 Wochen auch in "Unser Land", da ist eine junge Frau auch auf einer Kuh geritten, weil ihr der Vater kein Pferd gekauft hat! ;-)

Komisch, die Schweizer schaffen es anscheinend, eine sehr artgerechte Haltung von Schweinen gesetzlich umzusetzen. Ist halt auch ein Land, das den anderen Weg wählt: Teurere Preise, dafür auch höhere Löhne! Nicht so wie anderswo, wie bei uns, wo Löhne derart gedrückt werden, dass die Leute nur mehr zum Billigsten greifen MÜSSEN!
 


haasi antwortet um 23-09-2011 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Trktorensteff kopiert und schreibt:
Schweinderl die die menschliche Sprache sprechen, werden vermenschlicht. Der Mensch jedoch ist einzigartig auf Erden." Eine Rechtfertigung, nicht alles dafür zu tun, dass es Tieren gut geht und so artgerecht wie möglich? Oder wie darf man das verstehen? Gefährliche Aussage!

Gefährlich ist die Aussage, ja ?
Der Schelm denkt, wie er spricht.
Und Tiere so artgerecht wie möglich halten ?
Da hätten die Tiere nie domestiziert werden dürfen !
Nutztiere werden nicht gequält, und Bauern sind keine Tierquäler.
Die Bauern bietet was gefragt wird, der Konsument entscheidet.

Übrigens hat es mfj ganz deutlich auf den Punkt gebracht.


DerWeise84 antwortet um 23-09-2011 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@Traktorensteff: Meine Vorstellungen sind ausreichend wie ein ordnungsgemäßen Stall im Biobereich ausschaut, nur ich finde das sind Exoten die man lange suchen muss.
Ein Rinderbauer finde ich hat es leichter in Bio Branche einzusteigen, weil die Rinder auf der Weide ihr Futter fressen können, wo die Schweine es nicht machen können (nur einen Sonnenbrand sich holen)oder hast du schon einmal Schweine weiden gesehen? Zwar weiß ich nicht in welcher Branche du arbeitest, aber ich finde, es sollten nur Leute eine Meinung über Tierhaltung haben, die die Tiere 365Tage betreuen und schon Jahre lange Erfahrung mit Tieren vorweisen können.

Der Weise


Fallkerbe antwortet um 23-09-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Hallo 84ziger

eine Meinung werden sich die Konsumenten schon bilden über die Tierhaltung. Und mit den Bildern der letzten Monate- insbesondere über die Schweinehaltung- ist diese meinung oftmals wenig schmeichelhaft für die Tierhalten.
den Konsumenten das Recht auf Ihre Meinungsbildung absprechen zu wollen ist, höflich formuliert, eher das gegenteil von weise.
Vielmehr sollte man versuchen, auch positive Bilder einer fachgerechten Tierhaltung in die Medien zu bringe, um so die Meinungsbildung positiv zu beeinflussen.

mfg






Moarpeda antwortet um 23-09-2011 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@Traktorensteff

dein zitat:
".......und AFH hinterfragt die Methode, bei den angegebenen 10 Euro immer noch produzieren zu wollen, unter den dadurch gegebenen (schlechten) Haltungsmethoden!"

der AFH hat leicht reden, er braucht in keiner weise von landwirtschaft leben

mit der vollen hose ist leicht stinken



kolli antwortet um 23-09-2011 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Naja, mfj, dein Ärger über den Markterfolg der Biolandwirtschaft ist ja berechtigt, weil der Biolandbau tatsächlich eine sehr ordentliche Erfolgsgeschichte hingelegt hat.

Du erklärst den Erfolg als Folge der Blödheit der Konsumenten. Das ist allerdings sehr billig.
Ich denke, dass der Biolandbau deshalb so erfolgreich ist, weil er sehr autentisch ist, keine Erfindung eines Werbebüros, sondern gelebte Einstellung von überzeugten Biobauern und Biobäurinnen. Diese Autentizität macht die Marke Bio stark, und genau diese Autentizität ist auch die grosse Gefahr für die Zukunft. Geht diese nämlich verloren, dann wird Bio zu einem Werbegag. Genau aus diesem Grund versuchen die Verbände Richtlinien zu erstellen, welche über die gesetzlichen Richtlinien hinausgehen, welche europaweit für die Biolandwirtschaft gelten.

Der Konsument ist in Wirklichkeit viel intelligenter, als du vermutest. Er ist auch intelligenter, als die Medienleute vermuten. Menschen mit deiner Einstellung, mfj, sind ein Garant dafür, dass der Biolandbau auch in Zukunft ein Erfolg bleibt. Weil er nämlich den Konsumenten Ernst nimmt, und nicht für blöd erklärt. Der Konsument schätzt es nämlich in Wahrheit überhaupt nicht, für blöde gehalten zu werden. Die wehleidigen Versuche, den Biolandbau ans Bein zu pinkeln, werden als solche erkannt. Dieser Schuss geht nach hinten los.

Natürlich wissen die erfahrenen Schweinebauern, dass 0,9m2 Stallfläche für ein 110kg Schwein völlig ausreichend sind. Jeder Konsument, der glaubt, dass Tiere mehr Platz benötigen, hat ja keine Ahnung von der bäuerlichen Schweinehaltung. Wie soll er auch, er hat ja noch nie einen Stall von innen gesehen. Die Zustände, welche vom VgT in Vorarlberg aufgezeigt wurden, sind in Wirklichkeit völlig normal, das wissen wir doch alle. Nur jemand, der keine Ahnung von Tiehaltung hat, kann darin Tierquälerei erkennen.


AnimalFarmHipples antwortet um 23-09-2011 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Vor einiger Zeit gab es einmal diese "Bei meiner Ehr"-Werbekampagne; ich weiß zwar nicht mehr, wofür genau da geworben wurde (Bier ?), aber es hatte etwas sehr Authentisches.

Als Vegetarier -und damit sozusagen von der Metaebene aus, nachdem's mich ja nicht unmittelbar persönlich betrifft- wäre den Fleischproduzenten wohl wieder so eine Kampagne zu empfehlen anstatt des durchschaubar lächerlichen sprechenden Schweinderls oder der in AMA-Inseraten vorgegaukelten Weiden-Idylle.
Auch das gegenwärtige untergriffige Hickhack mit den Tierschützern ist eine absolute Anti-Werbung, da kann man ja als Konsument nur stutzig werden und muß sich Gedanken machen, und wenn auf Tierschutzforderungen reagiert wird wie vom ertappten Dieb, ist klar in welche Richtung es geht.

Aber natürlich kann man auch weiterhin auf die ungebrochene Beliebtheit von Leberkässemmeln und Kebap bauen, wo ja zumindest bis dato noch kein Konsument Fragen stellt.


Peter06 antwortet um 24-09-2011 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Dank mfj weiss ich jetzt, dass ich krank bin. "Orthorexia nervosa“ haben alle diejenigen, die sich partout einbilden, möglichst nur qualitativ höchstwertige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Dank dieser Erkenntnis mache ich weiterhin um alle Fast-Food-Tempel, Kebab-Stände und um all das Zeug, das optisch und verarbeitungstechnisch optimiert wurde, und uns als "Lebensmittel“ präsentiert wird, geschmacklich jedoch eine Katastrophe ist, einen grossen Bogen. Ab jetzt aber mit gutem Gewissen.
Denn ich bin ja krank.



DerWeise84 antwortet um 24-09-2011 14:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@Fallkerbe:
"Vielmehr sollte man versuchen, auch positive Bilder einer fachgerechten Tierhaltung in die Medien zu bringen, um so die Meinungsbildung positiv zu beeinflussen."

Dieser Gedanke ist mir jetzt in letzter Zeit auch durch den Kopf gegangen, dass es keine Werbung gibt die wirklich die Realität in unseren Ställen zeigt.

LG


teilchen antwortet um 24-09-2011 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@traktorensteff

"bio-wahrheit.de" würde ich als Vegetarierbewegung sehen, leider auf eine unangenehm manipulativ-aggressive Art.
Wenn schon manipulativ-vegetarisch, dann wenigstens unterhaltsam und lehrreich, und nicht so grauslich und unterschwellig wie auf dieser Website.
Mir ist da ein Buch von einem indischen Philosophen in die Hände gefallen, "Essen und Ästhetik" von Osho. Er philosophiert über den Gedanken, dass es einfach nicht "schön" ist, ein Tier töten zu müssen, um eine Gaumenfreude zu haben, obwohl man alle Nährstoffe auch aus pflanzlichen Produkten bekommen kann. Rein vom physiologischen Standpunkt her hat er recht.
Aus der Sicht eines Fleischproduzenten natürlich eine Katastrophe.

Er zieht Vergleich zwischen verschiedenen Propheten, wie z.B. Buddha oder Jesus, die zwar beide spirituell waren, aber unterschiedlich in ihrer Ästhetik zu leben. Dabei war es für Jesus als Juden viel schwieriger, vegetarisch zu leben, also Buddha in seinem Lebensumfeld.
Er sagt auch, man muss einmal ein Fleischesser gewesen sein, um ein wahrer Vegetarier zu sein, um sich der Dimension des Verzichts bewusst zu sein. Ebenso kann nur einer ein guter Asket sein, der auch einmal ein Genussmensch war.
Insofern ist Buddha schon durch viele Schulen gegangen, denn er war einmal ein sehr wohlhabender Prinz und war dann ein Asket.
Trotzdem war Jesus Christus einer, der uns zweifellos eine der größten Botschaften der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat.
Vielleicht sind meine Auszüge nicht gleich nachvollziehbar, wieso Fleischessen und Spiritualität zusammenhängen sollen, oder auch nicht - das Buch ist jedenfalls lesenswert.

@alle

Ich will Euch aus meinem Lebensumfeld berichten. Es gibt rund um das Büro, in dem ich arbeite, rund 10 Restaurationsbetriebe in 5-10 Min Entfernung, die Mittagsangebot haben. Wenn ich zusammenzähle, wieviel Fleisch, Fisch, Getreide und Gemüse/Salat angeboten wird, muss ich sagen, dass Fleisch den geringsten Anteil hat. Bei manchen Restaurants gibt's gar kein Mittagsangebot auf der Karte mit Fleisch, außer man will à la carte essen, und das ist dann teurer.

Physiologisch gesehen brauchen wir nicht mehr so viel Fleisch, weil wir keine so hohen Energiereserven mehr brauchen, wie etwa bei der tagelangen Jagd nach einem Tier. Sogar die Männer die in solchen Bürobezirken arbeiten, haben keinen täglichen Fleischbedarf, weil sie ihn gar nicht mehr abbauen können.
Der Fleischbedarf in den Industrieländern ist längst übersättigt, und es sollten jetzt nicht die Schwellenländer auf dieses Niveau aufholen, sondern die Industrieländer wieder zurückschrauben.
Dann wird es auch gelingen, alle Menschen zu ernähren.



teilchen antwortet um 24-09-2011 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@traktorensteff

"bio-wahrheit.de" würde ich als Vegetarierbewegung sehen, leider auf eine unangenehm manipulativ-aggressive Art.
Wenn schon manipulativ-vegetarisch, dann wenigstens unterhaltsam und lehrreich, und nicht so grauslich und unterschwellig wie auf dieser Website.
Mir ist da ein Buch von einem indischen Philosophen in die Hände gefallen, "Essen und Ästhetik" von Osho. Er philosophiert über den Gedanken, dass es einfach nicht "schön" ist, ein Tier töten zu müssen, um eine Gaumenfreude zu haben, obwohl man alle Nährstoffe auch aus pflanzlichen Produkten bekommen kann. Rein vom physiologischen Standpunkt her hat er recht.
Aus der Sicht eines Fleischproduzenten natürlich eine Katastrophe.

Er zieht Vergleich zwischen verschiedenen Propheten, wie z.B. Buddha oder Jesus, die zwar beide spirituell waren, aber unterschiedlich in ihrer Ästhetik zu leben. Dabei war es für Jesus als Juden viel schwieriger, vegetarisch zu leben, also Buddha in seinem Lebensumfeld.
Er sagt auch, man muss einmal ein Fleischesser gewesen sein, um ein wahrer Vegetarier zu sein, um sich der Dimension des Verzichts bewusst zu sein. Ebenso kann nur einer ein guter Asket sein, der auch einmal ein Genussmensch war.
Insofern ist Buddha schon durch viele Schulen gegangen, denn er war einmal ein sehr wohlhabender Prinz und war dann ein Asket.
Trotzdem war Jesus einer, der uns zweifellos eine der größten Botschaften hinterlassen hat.
Vielleicht sind meine Auszüge nicht gleich nachvollziehbar, das Buch ist jedenfalls lesenswert.

@alle

Ich will Euch aus meinem Lebensumfeld berichten. Es gibt rund um das Büro, in dem ich arbeite, rund 10 Restaurationsbetriebe in 5-10 Min Entfernung, die Mittagsangebot haben. Wenn ich zusammenzähle, wieviel Fleisch, Fisch, Getreide und Gemüse/Salat angeboten wird, muss ich sagen, dass Fleisch den geringsten Anteil hat. Bei manchen Restaurants gibt's gar kein Mittagsangebot auf der Karte mit Fleisch, außer man will à la carte essen, und das ist dann teurer.

Physiologisch gesehen brauchen wir nicht mehr so viel Fleisch, weil wir keine so hohen Energiereserven mehr brauchen, wie etwa bei der tagelangen Jagd nach einem Tier. Sogar die Männer die in solchen Bürobezirken arbeiten, haben keinen täglichen Fleischbedarf, weil sie ihn gar nicht mehr abbauen können.
Der Fleischbedarf in den Industrieländern ist längst übersättigt, und es sollten jetzt nicht die Schwellenländer auf dieses Niveau aufholen, sondern die Industrieländer wieder zurückschrauben.



teilchen antwortet um 24-09-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

ups, sorry fürs doppelt schreiben, die Anzeige hat nicht gleich funktioniert.

lg,



mfj antwortet um 25-09-2011 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?


@teilchen


....komme gerade vom Oktoberfest heim...torkel und schnief !

Deine Wahrnehmungskraft leidet vielleicht etwas unter Deiner Umgebung ;-))

Ich war im „Schottenhammel“ und ich kann dir sagen, ich habe weit und breit keine Vegetarier gesehen, kann das einen Grund haben ?
Aber ich habe Berge von angenagten Knochen, Beinern und Schwarten gesehen, die nette Bedienungen abgetragen haben...

Vielleicht sind Veganer Spaß-Bremsen können nicht feiern. Weil zu Gemüse kann man einfach nicht lachen und schon gar nicht singen.


Aber ich habe auch vegetarische Oktoberfestangebote gesehen.

Weiße Zuckerwatte...;-)
...und eine Stand - der Mais ohne Butter gekocht hat, dazu eine Portion Mitleid



Es gibt auch schon eine Beileidsseite für´s nicht feiern können – im Link unten ;-))



 


Moarpeda antwortet um 25-09-2011 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@teilchen

evangelium, math.11/19
"Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!"

jesus war also mit ziemlicher wahrscheinlichkeit KEIN vegetarier

ausserdem war er mit ziemlicher wahrscheinlichkeit verheiratet und hatte geschwister, das ganze macht ihn für mich glaubwürdig und sympatisch
was die kirche daraus konstruiert hat ist ein anderes thema




teilchen antwortet um 25-09-2011 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@mfj

Meine Wahrnehmungsfähigkeit lässt mich immerhin noch unterscheiden zwischen dem Mittagstisch von Büroangestellten und einer "Wiesn"-Schlachtplatte.
Das in Wien sehr beliebte Schweizerhaus im Prater ist nicht gerade eine vegetarische Pilgerstätte, und an den Wochenenden ist es bis zum letzten Platz voll, und alle warten auf die saftigen Stelzen oder gegrillten Ripperln.
Auch das befindet sich innerhalb meines Wahrnehmungsradius, und ich bin sogar 1-2 Mal im Sommer dort :)

Dennoch, ein täglicher Mittagstisch im Schweizerhaus würde die Sterblichkeitsrate durch Überfettung in die Höhe schnalzen lassen...
Bevor jetzt gleich jemand schreit, es mögen doch mehr Leute das gesunde Leben von Bauern führen, bitte ich darum vorher kurz innezuhalten und nachzudenken.



teilchen antwortet um 25-09-2011 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@moarpeda

Vielleicht war ich vorhin missverständlich, Jesus war natürlich kein Vegetarier. Der Autor des Buches stellt einfach fest, dass Jesus uns eine der größten Botschaften der Menschheit hinterlassen hat, OBWOHL er kein Vegetarier war, und viele Glaubensphilosophen der Meinung sind, nur als Asket könne man wahre Erleuchtung finden.
Osho hatte zu vielen Lebensbereiche überraschende Ansichten, die wir bei einem indischen Philosophen nicht vermuten würden.



Liesal antwortet um 25-09-2011 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Meind Freund, der "Quasi" war angeblich Vegetarier.
Er ist also dick geworden, ohne Schweinshaxn zu verzehren.


naturbauer antwortet um 25-09-2011 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@teilchen,
Zitat: Bevor jetzt gleich jemand schreit, es mögen doch mehr Leute das gesunde Leben von Bauern führen, bitte ich darum vorher kurz innezuhalten und nachzudenken.
Ich geh jetzt mal nur die Ernährung betreffend aus. Da dürften die wenigsten heute gesund leben! Schaut man sie sich an, sieht man dass schon viele recht fett herausgefressen sind. Die fett glänzenden Schweinsbacken, die heraus gewölbten Fett-und Bierbäuche etc etc..
Ich halte es wie man Vater, mein Sohn hält es wie ich, schlank und rank so gut es geht. Alkohol ganz ganz wenig bis gar nicht. Viel, sehr viel Marmelade, Butter, Milch etc etc. Aber schon eben auch Fleisch und Wurst, hier in Maßen eben...........
Klar, bin beeinflusst von Fernost, ZEN etc.... dürfte DER Grund sein, dass ich mich nicht den Gepflogenheiten meiner Kollegen anpassen will. Fressen, Saufen


Icebreaker antwortet um 25-09-2011 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@Liwsal,
Seit wann verspeisen Juden denn Schweinefleisch?

Im Judentum, im Islam und bei einigen christlichen Konfessionen wie den Siebenten-Tags-Adventisten ist der Verzehr von Schweinefleisch verboten:

„Alle Tiere, die gespaltene Klauen haben, Paarzeher sind und wiederkäuen, dürft ihr essen. […] Ihr sollt für unrein halten das Wildschwein, weil es zwar gespaltene Klauen hat und Paarzeher ist, aber nicht wiederkäut. Ihr dürft von ihrem Fleisch nicht essen und ihr Aas nicht berühren; ihr sollt sie für unrein halten.“
– 3. Buch Mose 11

„Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen ist, ohne (es) zu begehren und ohne das Maß zu überschreiten, so trifft ihn keine Schuld; wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.“
– Koran 2, 173

mfg und einem ;-)
Ice






Icebreaker antwortet um 25-09-2011 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@Liesal,

Enzschuldige, habe dich beim nur schnell überfliegen (...) wohl etwas unverstanden - hast schon recht - man kann auch ohne Schweineleischkonsum recht fett werden ... ;-)




G007 antwortet um 25-09-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Es gibt wahrscheinlich kein zweites Forum, wo auf sowenig Platz soviel Schwachsinn verzapft wird!!


Moarpeda antwortet um 25-09-2011 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
zum glück kommt jetzt der große sprung vorwärts für das forum....

@G007 auf gehts ;-D




mfj antwortet um 26-09-2011 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?


...so jetzt bin ich wieder nüchtern. Jetzt weiß ich endlich, wie sich ein Biolix ständig beim schreiben fühlt – wenn man vom Biowein nicht lassen kann ;-)



@Naturbauer – so hätte ich dich auch eingeschätzt. Ein bisschen verhärmt kommst Du schon mit deinen Einträgen rüber.
An dem Sprichwort: (Gutes)Essen hält Leib und Seele zusammen – ist halt weit aus mehr dran, als die „ratgebende Marketingwirtschaft“ jemals empfehlen kann.

Der Mensch ist ein Raubtier – kein Fluchtier...wie Teilchen hier schreibt – und darum braucht er schnell verfügbares Eiweiss um seine Raubtiergelüste zu befriedigen.
Natürlich gibt es heute jede Menge „degenerierte Stadt-Spezies" die sich mit Schlips und Aktentasche die einstigen Abenteuer zurückerobern wollen. Bei Tofu und Sushi bleibt das aber ein ewiges aussichtloses Unterfangen...


@ alle
...um beim Thema zu bleiben. Die Wahrheit über Bio(tiere) muss man folgendermaßen festsetzen.

Der „staatlich(EU, Bund und Länder...)“ geförderte Bauernkampf der aus zweifelhaften ökologischen Bekundigungen geschürt wird – hilft vor allem dem allgemeinen Wirtschaft und entkoppelten Gesellschaft.
Bio schafft es nicht, am Markt die Erlöse zu erzielen, sondern ist ein „unansehnlicher Knüpfteppich“ aus Förderungen und Erpressungen – um dann am freien Markt verschleudert zu werden. Bio im Supermarkt...ist der Beweis – sich nicht unterscheiden und profilieren zu können.
Wer glaubt, demnächst seinen Mercedes im Baumarkt erwerben zu können – wir noch lange warten müssen.
Was die Wirtschaft mit anderen Gütern längst vormacht, geht blindlings an uns „Unternehmen“ vorrüber.

Die Wahrnehmung das „Mittagstische“ fleischlos werden, berufen sich nicht auf eine Umstellung der Gewohnheiten und Gelüste – sondern auf eine Umstellung der Zahlungskräftigkeit und die Gefülltheit der Geldbeutel.
Wenn nur noch 10 Euro pro Lunch vorhanden sind, schlag ich mir lieber einen Brokkolieintopf hinter die Binden, als an einem schmalen Rippchen zu nagen... Hauptsache satt !!
Mit Wunschvorstellungen hat das aber nichts zu tun.






teilchen antwortet um 26-09-2011 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@mfj

Der Grad der Degeneration zwischen Stadtmensch und Landmensch ist verschwindend gering. Niemand braucht heute mehr kilometerweit zu laufen, um an Nahrung zu kommen.
Deine Raubtier-Fluchttier-Theorie wirft Fragen auf, z.B. ob der Mensch jemals ein Fluchttier war. Oder kennst Du ein Tier, dem der Mensch jemals als Beutetier diente?

Das Raubtier im Menschen äußert sich vielleicht noch in Dominanzgehabe und Revierverteidigung, bei Männern das größere Auto und das dickere Aktienportfolio, bei Frauen der Shoe-Sale und - vielleicht der Mann mit dem dicken Aktionportfolio...
Essen ist längst kein Raubgut mehr, um das wir kämpfen müssten.

Beim Lunchangebot ist die Benchmark eher unter 10 Euro. Ein Restaurant das kein Mittagsmenü unter 10 Euro anbieten kann, wird leer bleiben, oder maximal ein paar Anzugträger beherbergen, die diskret unter sich bleiben wollen.
Ich habe eher den Eindruck, dass noch nie so viele Menschen es sich leisten konnten, täglich 10 Euro für ein Mittagessen auszugeben.
PS: Der Preisunterschied zwischen Fleisch- und fleischlosem Gericht liegt meist bei 0,50 - 1 Euro.



naturbauer antwortet um 26-09-2011 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Hallo mfj,
zu deinem ersten Satz an mich will ich versuchen mich zu erklären.
Du trifft es ziemlich gut mit ein bisschen verhärmt. Wenn du das Wort sorgenvoll nimmst denke ich passt es. Vergrämt zum Beispiel eher nicht. Sorgenvoll weil ich weiß wie die Menschen sein können, bzw. wie sie sind. Leider hab ich zu oft Recht wenn es um meine Kinder da draußen in der Welt geht.

Du scheinst der gleiche Fuchs wie unsere helmar hier zu sein.***ggg**


Beim zweitem möchte ich meinen, dass gutes Essen auch zugleich ein einfaches Essen sein kann. Mehlspeisen als Beispiel. Diese schmecken einfachen Bauern die viel mit der Hand arbeiten, sich also so richtige ausarbeiten vielleicht besser als einem Manager der von mir aus jetzt Kaviar schlemmt. Bei beiden hält `sÉssen Leib und Seele zusammen.


50plus antwortet um 26-09-2011 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Geh bitte, fragt doch die Kellnerinnen bei Heurigenlokalen, wenn es da Buffets gibt, wie sich da sogar die Manager usw. drüberstürzen. angefangen bei den urigsten bäuerlichen Produkten, wie Blutwurst und Leberpastete, Surbraten, Selchfleisch, Grammelschmalz und Bratlfettn, oder Grammelknödel, Selchfleischknödel. Je reicher, desto heißhungriger sind sie drauf, die packen auch noch ein, was sie können.
Und später dann geht's übers Mehlspeisbuffet, da wird schon hingestürzt, da sind die noch beim Aufbau des Buffets.

Solange das so ist, habe ich keine Angst, dass die Leute freiwillig Vegetarier werden´.


Icebreaker antwortet um 26-09-2011 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Ja @50plus,

Da braucht ihr auch keine Angst haben.
Gute Produkte aus bäuerlicher Hand ist hochgeschätzt.

Das "Problem" der Städter" ist meist, dass sie gute, bäuerliche Produkte selten zu kaufen bekommen - und wenn sie noch so bereit sind, mehr dafür zu bezahlen.
Seit ich in Wien bin, habe ich selbst unendlich viel erfahren und auch selbst sehr viel erlebt.

In und um Wien (für Menschen die kein Auto besitzen und zum Bauern ihres Vertrauens fahren können) gibt es weit und brei KEINE Möglichkeit, frisches Fleisch zu bekommen. (Direkt vom Bauern des Vertrauens, wie ihr immer so schön sagt)
Ergo bleibt nur der Einkauf beim "Super"markt - oder beim Fleischanbieter wie zB der Radatz. Und bei solchen Halsabschneidern, wo man nichtmal weiß, WOHER das Fleisch kommt, welches die anbieten kann ich gerne verzichten ....... ich habe vor einiger Zeit beim Radatz Rindslungenbraten gekauft (hab ich eh hier auch gepostet) --- Der Kilopreis Eur 54,- !!!
(Im Supermarkt kostet der Kilo Eur 34,90.
Geschmacklich kein Unterschied, ausserdem frage ich mich, wieviel bekommt ein Landwirt für sein Produkt mehr, wenns zB der Radatz so teuer verkauft???
Null, oder?

Weiters fällt mir ein, dass ZB die Fa. Lidl " *frisches*Fleisch aus gefrorenem" verkauft.
Ist an sich ja nichtsooo verwerflich, jedoch für alle, die keine/wenig Ahnung vom kochen haben sehr gefährlich, denn bekanntlich soll man gefrorenes, welches mal aufgetaut ist, nicht wieder einfrieren. Nur, WER von den Konsumenten insgesamt weiß überhaupt, dass gefrorenes als *frisch* verkauft wird?

Seit ich in der Großstadt bin, habe ich in punkto Lebensmittelverarschung Seitens des Handels so vieles erlebt, dass ich ein Buch schreiben könnte.

Da lobe ich mir sogar die Supermärkte in der Provinz - sei es Billa. Spar,... - welche (zumindest bei uns im Waldviertel) REGIONALE Produkte anbieten.
In Wien kriegst meistens importiertes, überteuertes Klump.

SO schauts aus liebe Kollegen und - innen.


mfg Ice, der weiß ;-)




Moarpeda antwortet um 26-09-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
@teilchen

.....und was buddha betrifft:

"Der Mittlere Weg wird u.a. mit dem Gleichnis einer Saite eines Musikinstrumentes beschrieben. Ist sie zu wenig gespannt, entsteht kein schöner Klang. Ist sie zu stark gespannt, kann sie reißen. Nur wenn eine Saite die geeignete Spannung hat (zwischen den Extremen) kann sie einen schönen Klang erzeugen."

es hat als suchender auch alle extreme probiert und das obige könnte seiner weisheit letzter schluss gewesen sein
gestorben ist er übrigens an einer fleischvergiftung, was ja nichts anderes bedeutet, als dass man vor 2.000 bis 2.500 jahren zwar gute philosophien hatte aber keine tiefkühltruhen ;-))



AnimalFarmHipples antwortet um 27-09-2011 00:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
teilchen sollte bei "Messer, Gabel, Herz" mitmachen, Ihr hättet alle keine Chance gegen mich ;-)

Übernächsten Sommer plane ich zu meinem 40er ein Hof-Warming, da könnt Ihr Euch davon überzeugen kommen (wer trotzdem unbedingt Fleisch will, würde es sich halt mit meinen Hunden und Katzen gut stellen müssen ;-)


naturbauer antwortet um 27-09-2011 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Ja Bärchen da trifft ziemlich genau.
Für den Bauern der weit weg von der Stadt ist es das selbige Problem wie für den Städter. Beide kommen nur über den Handel und eben über den Weg der Industrie zum Austausch Ware gegen Geld. Was nachdem das Bäuerliche Produkt den Bauernhof verlassen hat damit passiert, hat dann der Verarbeiter und Handel in der Hand. Beschissen werden hier beide. Was zumindest das Unverfälschte oftmals Rohprodukt ohne Konservierungstoffe betrifft. Preissteigerung inbegriffen




teilchen antwortet um 27-09-2011 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@Icebreaker

Wie wärs mit den Wiener Märkten? Dort bekommst Du frisches Fleisch, von inländischen und ausländischen Anbietern, was das Herz begeht, und zu moderaten Preisen.
Ich gebe Dir vollkommen recht, dass es für viele Städter nicht möglich ist, rauszufahren aufs Land, und dort an der Quelle frisches Fleisch zu kaufen. Ist aber auch nicht notwendig, wir haben so strenge Lebensmittelgesetze, dass das Angebot wirklich sehr ok ist und für jede Brieftasche passt.
Was halt generell nicht geht, sind marinierte Fleischsorten, da gibt's regelmäßig Troubles. Aber wer nicht in der Lage ist, sein Grillkotelett selber zu marinieren, ist halt auch leichter dranzukriegen.
Besser Qualität statt Quantität.
Ich finde Deine "Wien-Expertise" doch recht einseitig, aber hier im Landwirteforum wird Dir niemand was entgegensetzen können.
Warum stelle ich mir Dich gerade als Einäugigen vor?



teilchen antwortet um 27-09-2011 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@50plus

Keine Frage, dass Heurigenbuffets nicht gern gegessen werden.
Allein jeden Tag kann man es nicht haben, weil ein Mensch diese Kalorienmenge an einem normalen Arbeitsalltag nicht mehr bewältigen kann.
Die Zeiten sind vorbei, in denen man kilometerweit zur Schule oder Arbeit gegangen ist, oder schwere Energieträger brauchte, um einen langen kalten Winter zu überstehen.
Wird Zeit, dass auch die Heurigenbuffets ihr Angebot anpassen, sonst gibt's bald einen Cholesterin-Zuschlag für höhere Versicherungsrisiken.



Icebreaker antwortet um 28-09-2011 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
"Warum stelle ich mir Dich gerade als Einäugigen vor?"

Vielleicht weil ich drei hab, und du nur eines sehen kannst?
Vielleicht, weil du einen gröberen "Knick" in deiner Vorstellungskraft hast?

Sei dir sicher, dass ich sämtliche Wiener Märkte (Yppen- Meisel- Brunnenmarkt abgegrast habe (nicht nur ich, daher wissen WIR) was Sache ist.
Und übrigens: Ist die Fleischerei Radatz deiner Meinung nach denn KEIN Fleischfachgeschäft?
Was sagst du denn zu dem WUCHER, den die betreiben?

Ich denke, so gscheit und fast allwissend du nichtzuletzt mittels Internet, Daten und sonstigen Statistiken zu sein scheinst, hast du dennoch in sehr vielen Belangen von den div. Hintergründen und wahren Abläufen (...) wenig Dunst.

Nichts für Ungut, aber musste ich mal los-werden.

mfg Ice


cyber antwortet um 29-09-2011 05:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Quizfrage: was haben das vom Themenstarter reingestellte Video und mfj´s Beiträge gemeinsam?
Richtig, sie relativieren sich selber ins Lächerliche ;-)



teilchen antwortet um 29-09-2011 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?

@icebreaker

Keine Ahnung was Du mir gerade sagen willst.
Ich mache gute Erfahrungen mit den von Dir genannten und auch anderen Märkten in Wien. Ist wohl eine Frage der persönlichen Wahrnehmung.
Radatz ist sogar ein super Fleischgeschäft, die meiner Meinung nach einzig guten Weißwürste in Wien bekommt man dort, das hat mir ein waschechter Bayer bestätigt.
Dass es teurer ist als ein Supermarkt, ist wohl auch klar, wenn Du Dir anschaust, in welcher Qualität sie anbieten. Eine Hühnersuppe mit Hühnerteilen vom Radatz schmeckt mehr nach was als mit einem abgepackten Teil aus dem Supermarkt.

Mich würde jetzt interessieren, von welchen vielen Belangen und div. Hintergründen und wahren Abläufen ich wenig Dunst hätte, von denen Du scheinbar so viel weißt.
Nichts für ungut, aber das will ich jetzt auch wissen.



haasi antwortet um 30-09-2011 06:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Cybers Quizfrage, eine wahre Antwort darauf von mfj:
Bio schafft es nicht, am Markt die Erlöse zu erzielen, sondern ist ein „unansehnlicher Knüpfteppich“ aus Förderungen und Erpressungen – um dann am freien Markt verschleudert zu werden. Bio im Supermarkt...ist der Beweis – sich nicht unterscheiden und profilieren zu können.
Bio im Supermarkt...ist der Beweis
Bio im Supermarkt...ist der Beweis
Bio im Supermarkt...ist der Beweis
Bio im Supermarkt...ist der Beweis
Bio im Supermarkt...ist der Beweis


Moarpeda antwortet um 30-09-2011 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
in den anfangszeiten von bio hatte ich einen meinungsaustausch mit einem biobauernkollegen.

er sagte, wenn bio in die supermärkte kommt ist das das ende der bewegung
ich sagte, bio muss in die supermärkte um einen durchbruch zu schaffen

in wirklichkeit ist es so gekommen, dass die supermärkte über ihre werbung bio zum durchbruch verholfen haben



biolix antwortet um 30-09-2011 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
Guten MOrgen !

komisch haaasii: konv. schafft iher Preise am Markt durchzusetzen ? ALso bio hats wenigstens geschafft in vielen Bereichen gute Mehrpreise zu erzielen.. ;-))

lg biolix

p.s. udn so wie es peda schreibt ist es, mit allen Vor - und Nachteilen... ;-)


haasi antwortet um 30-09-2011 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Wahrheit über Biotiere?
400 Seiten starker Auflagenkatalog, um bei Spar Bioeier verkaufen lassen zu dürfen;
Quo vadis, bio ?


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