Reform der Grundsteuer

Antworten: 5
Beergbauer 09-09-2011 10:34 - E-Mail an User
Reform der Grundsteuer
na supa
 


Neuer antwortet um 09-09-2011 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reform der Grundsteuer
Mögliche Einnahmequellen für die Staaten:

Finanztransaktionssteuer? Brauch ma net, mach ma net. Das Kapital könnte ja flüchten!
Kerosin besteuern? Brauch ma net, mach ma net. Die Fluglinien san eh so arm und Fliegen soll möglichst billig bleiben!

Immobilienbesitz besteuern? Großartige Idee! Da kommt uns niemand aus. Ein Acker, ein Haus lässt sich nicht einfach nach Liechtenstein oder auf Cayman Islands transferieren.
Außerdem sind alle Besitzenden sowieso "reich" - und schwupps, hat der Kanzlerdarsteller Faymann seine "Reichensteuer", die er seinen Gemeindebaubewohnern als Erfolg verkaufen kann!


Neuer antwortet um 09-09-2011 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reform der Grundsteuer
Aus 30 Mio. soll 1 Mrd. werden!

Das heißt aus ein paar hundert Euronen jährlich für meinen Betrieb werden gleich ein paar tausend. Das sollte doch locker drin sein!
Wir wissen ja, wie sorgsam die Politik mit unserem Geld umgeht. Das wird bestimmt gut investiert in die Zukunft unserer Kinder!
Hat da jemand 'Lobbyist' gesagt? Oder gar 'Korruption'? Schuldenkrise? Geh, seid's doch net so garstig!



iderfdes antwortet um 10-09-2011 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reform der Grundsteuer
@sthuber: "Da kommt uns niemand aus"? Denkste. Die Kleinen kommen nicht aus, der kann sein Haus oder Hof oder seinen Betrieb nicht ins Ausland verlagern. Wer richtig Geld hat, kann es sich sehr wohl richten. Einer Neubewertung stehe ich persönlich positiv gegeüber, mein Haus ist seit der letzten Erhebung ja um 40 Jahre älter geworden, den halben Wald haben Sturm und Käfer vernichtet.

Andererseits frage ich mich noch immer, warum niemand eine Verfassungsklage gegen die Einhebung der Grundsteuer einreicht. Immerhin wird hier mit versteuertem Einkommen erworbenes Vermögen jährlich aufs Neue versteuert. Wer sein Geld versäuft bekommt auch nicht jährlich eine Rechnug für das Bier, dass er vor 20 Jahren gekauft hat. Der Grund wird wohl darin liegen, dass keine Partei an einer Abschaffung interessiert ist. Selbst die Finanzministerin, für die eine Reichensteuer ganz pfui und gaga ist, steht einer Neubewertung der Grundsteuer positiv gegenüber.

Die angestellten Vergleiche mit dem Ausland hinken übrigens, werden in anderen Ländern auch andere Abgaben über die Grundsteuer beglichen.


Moarpeda antwortet um 10-09-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reform der Grundsteuer
wie einmal vor langer zeit von mir angekündigt ist das eine der schweinereien die auf die bauern zukommt, wenn die da oben spüren die bauern könnten etwas verdienen.

und es läuft ja schon seit längerer zeit nach dem bewährten schema:

andenken
geschrei dagegen
ankündigen
geschrei dagegen usw, usf............................

in letzter zeit verdichtet sich das und jeder nimmt es dann schlussendlich resignierend zur kenntnis.

kaiser, könig, edelmann, bürger, bettelmann, bauer,
damit er spurt bekommt er die peitsche in form von zahlungen und bürokratie,
also soll er gerade mal überleben




gdo antwortet um 10-09-2011 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Reform der Grundsteuer
Bevor die den Bauern und Landwirten und Grafen was wegnehmen geht eher der Papst in ein Bordell - oder singt oder tanzt eine Kuh im Kino.

Mach jede Wette dass Grünland und Forst entweder ausgenommen wird - oder nur mit einem Bruchteil (Promille) besteuert wird.

Und bei den als Baugrund veräußerten Grundstücken ... na mal sehen, aber würde mich auch nicht wundern, so sogar da eine Ausnahme erwirkt wird.

Also regt euch bloß nicht auf ihr alle am Hungertuch nagenden armen Seelen ... weil da brennt eher des Steffel nieder, als dass sich die trauen dem Esterhazy und Hardegg und Konsorten was wegzunehmen. Weil bei diesen Herren wird selbst der Feymann zum blassen Türklinken- und Stiefelputzer.

Daher wird wie immer breitflächig der Mittelstand geschröpft werden ... zu dem die Landwirte entweder nicht gehören oder für die Ausnahmen definiert werden werden.


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