Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt

Antworten: 32
Christoph38 26-05-2011 10:33 - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Ein tödlicher Schulausflug beim Bauern endete mit einer Verurteilung für den Bauern.

Lehrer und Aufsichtsperson wurden freigesprochen.




fgh antwortet um 26-05-2011 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Nur zum Kopf schütteln. Das ein Spielplatz ordnungsgemäß gesichert werden muss ist schon klar, aber wenn das Rutschen dezitiert verboten wird, ist es meiner Meinung nach schon Sache der Aufsichtspersonen.

Da sieht man wieder wie ehrlich wir Bauern sind, die Bauersleute haben von Anfang eine Mitschuld auf sich genommen, weil das Ereignis für sie so schlimm ist und die Aufsichtspersonen die eigentlichen Schuldigen haben absolt kein Gewissen und beteuern ihre Unschuld.


Fendt828 antwortet um 26-05-2011 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@fgh wie recht du doch hast !



josefderzweite antwortet um 26-05-2011 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Auf Bewährung und NICHT rechtskräftig. Also steht ein Urteil noch im Raum. Dieses übereilte Gequassl


Johannfranz antwortet um 26-05-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Na, wo wird wohl der Hebel angesetzt,ganz logisch,wo der geringste Wiederstand zu erwarten ist ! Bauern ,natürlich ! Blöd genug sind wir doch allemal ,oder,nicht ?


tch antwortet um 26-05-2011 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Egal wer der Spielplatzbetreiber ist, die Rutsche ist umgefallen und der Betreiber hat gewusst das es passieren kann.
Der mündliche Hinweis ist zuwenig!

Laut Bericht der Salburger Nachrichten ist die Rutsche beim rütteln umgefallen, das wird auch der Punkt gewesen sein wo der Richter eingehakt hat.

Der Betreiber hatten rutschen verboten- rütteln hat er nicht verboten.

Das der Betreiber in dem Fall ein Land wird ist, geht dem Richter so ziemlich am Arsch vorbei.
Normen gelten für alle!
Tatsache ist das ein Mensch ums Leben gekommen ist weil ein Gerät vermutlicht nicht ordungsgmäss (der Norm entsprechend) verankert war.

lg
tch


Hirschfarm antwortet um 26-05-2011 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Oder wars einfach nur natürliche Selektion?


gerhardchef antwortet um 26-05-2011 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@tch
Normen gelten für alle!
Schön wärs!!!


Halodri antwortet um 26-05-2011 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@ Hirschfarm
Es geht hier um ein Menschenleben, ich kann mich über deine provokante Frage nur wundern!


0815 antwortet um 26-05-2011 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Der Bauer hat es sich schon etwas einfach gemacht, wenn er sagt, rutschen verboten, gerade wenn man sich Kinder auf den Hof einlädt, soll man solche "Spielgeräte", die schon beim anschauen umfallen, am besten wegräumen! Ob auch die Aufsichtspersonen zu Recht freigesprochen wurden, ist eine andere Sache. Zwischen Rechtsprechung und Gerechtssprechung ist halt ein Unterschied.


tch antwortet um 26-05-2011 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Hallo Gerhard, Du hast natürlich Recht, Normen gelten nicht für alle....
Es ist auch nicht alles genormt, für vieles gilt auch CE .....
Hast Du ein konkretes Beispiel dafür?

Hirschfarm, bist Du betrunken?

tch


Joe_D antwortet um 26-05-2011 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Kindertod ist natürlich tragisch....

bewegen wir uns nun Richtung USA, wo im Rückspiegel darauf hingewiesen werden muß, dass das Bild seitenverkehrt ist.....? weil ansonsten der Autohersteller haftbar ist?

ist dann zu überdenken, ob man jemand (wohl auch erwachene ...) auf den hof zu lassen, ratsam ist?






tch antwortet um 26-05-2011 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Hallo joe

Da ist nichts amerikanisches drann....

Warum hat der Betreiber das Verbot ausgesprochen? weil er wusste das etwas nicht passt...ganz einfach.
Die Tatsache das die Anlage nicht in Ordnung war hat sicher mit zur verurteilung beigetragen.


tch


pepbog antwortet um 27-05-2011 06:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
wenn man manche dieser forumsbeiträge liest gewinnt man den eindruck, dass für bauern das gesetz nicht ganz so streng gelten soll.
warum ? - weil sich manche oft in grauzonen bewegen ?
kinder sind auch im strassenverkehr vom vertrauensgrundsatz ausgenommen - da kann man auch nicht argumentieren - ich habe ihnen eh gesagt sie sollen aufpassen !
wenn dann was passiert ist es sehr leicht die schuld auf die aufsicht zu schieben.
wer gefahrenquellen produziert ist IMMER auch dafür verantwortlich - auch die immer "armen und doch so benachteiligten" bauern !
ich hoffe doch nicht - die anschaffung des kinderspeilplatzes wurde auch noch öffentlich gefördert


helmar antwortet um 27-05-2011 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Wenn ein Spielgerät da ist, wird das auch benutzt, egal ob verboten oder nicht. Denn für die meisten Kinder gilt heutzutage ein "Nein" überhaupt nicht. Und die Betreuer dürfen ein solche scheinbar gar nicht durchsetzen.
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 27-05-2011 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Mein persönlicher Eindruck ist der einer Ungleichbehandlung.

Während die Bauern als Schaffer der Gefahrenquelle Rutsche verurteilt werden, wird Lehrer und Aufsichtsperson relativ locker freigesprochen, mit dem Hinweis man kann ja nicht überall sein.

Wozu sind denn Lehrer und "Aufsichtsperson" beim Ausflug dabei ?
Kann es sein dass diese Personen zum Aufpassen dabei sind, damit die Kinder von Gefahrenquellen abgehalten werden ?

Der Persilschein, dass man nicht überall sein kann, hat die Eignung Aufsichtspersonen immer freizusprechen. Man war halt gerade dort, bei jenen Kindern, wo nichts passiert ist, sodass man beim Unfallgeschehen naturgemäss nicht dabei war.




fgh antwortet um 27-05-2011 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Ich kann Christoph38 nur recht geben, ist einfach nicht in Ordnung, dass die Aufsichtspersonen "schuldlos" sind. Die Aufsichtspersonen wussten genauso, dass die Rutsche nicht in Ordnung und hätten somit die Pflicht gehabt, diese speziell im Auge zu behalten!


agrobertl antwortet um 27-05-2011 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@alle
es haben alle agrumente schon einen wahrheitsgehalt nur:
wo bleibt die (eigen)verantwortung???
heute möchte man alles haben, jedoch die verantwortung soll jemand anders tragen??? und amerika ist da ja auch vorreiter mit solchen regelungen, damit niemand mehr den hausverstand benutzen muss.
... bitte die katze nicht im mikrowellenherd trockenen... etc.

nur noch ein paar gedanken:
hat der bauer etwas bezahlt bekommen für die exkursion?
haben die lehrer (und die sv) vorher geprüft ob die sicherheit am bauernhof den normen entsprechen?
die lehrer ohne schuld und die bauer für alles schuld ist natürlich eine andere frage.
lg


soamist2 antwortet um 27-05-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@ bertl

eigenverantwortung von einem dummen 7-jährigen kind zu fordern spricht eher dafür dass du kinderlos unterwegs bist


fgh antwortet um 27-05-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@bertl:
Kinder kann man nicht eigenverantwortlich machen, aber du hast schon recht, es wäre interessant ob der Bauer für die Exkursion ein Entgelt erhalten hat.

Eigenverantwortung geht mir hier insofern ab, dass die Aufsichtsperson keine Teilschuld auf sich nehmen!
Der Bauer allein ist sicher nicht Schuld, er hat eine Teilschuld auch von Anfang zugeben. Die Aufsichtspersonen sind in meinen Augen rückgradlos, sie wissen genau, dass auch sie dazu beigetragen haben, geben es aber nicht zu.


Restaurator antwortet um 27-05-2011 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@fgh:
sobald da jemand eine teilschuld zugibt kommt er in teufels küche, es gibt dann eine verurteilung wegen leichter / grober fahrlässigkeit und es werden die am zivilrechtsweg eingeklagten forderungen vom privatvermögen der verantwortlichen entnommen. nei lehrern z.b. haftet der dienstgeber nur für die folgekosten bei leichter fahrlässigkeit.
beispiel eines ehemaligen kollegen: der hat als engagierter sportlehrer wie jedes jahr einen schulschitag mit verschiedenen angeboten organisiert, freiwillig, ohne auftrag, auch ohne besonderen dank - ausser der freude der kinder / jugendlichen. da gegen abend die schifahrer noch nicht alle beim bus waren erlaubte er den rodlern eine letzte abfahrt auf der rodelpiste. die hatten sich aber ausgemacht auf halbem weg zu stoppen, die schlitten schräg bergauf zur steilen, vereisten schiabfahrt zu ziehen und dort abzufahren. 2 haben die hose schon beim runterschauen voll g'habt, 2 haben den schlitten geschmissen und 2 haben ungebremst einen bretterzaun durchschlagen, das 14jährige mädchen erlitt tödliche verletzungen.
das erstgericht (grüner wabl) verurteilte ihn wegen grober fahrlässigkeit mit der begründung, er hätte soviele lehrer entlang der rodelbahn aufstellen müssen, dass die schüler NIEMALS ausser sichtweite eines lehrers sein können. der lehrer wurde sogar vom gericht "zerlegt", weil er den wortlaut der belehrung der schüler zu beginn des schitages nicht mehr wortident wiedergeben konnte, sondern nur inhaltlich. der lehrer kam auch unter druck weil er nicht nachweisen konnte, dass alle 150 schüler oder so die belehrung NACHWEISLICH gehört haben. zusätzlich vertraten gericht und staatsanwaltschaft den standpunkt, dass man 14jährigen keine eigenverantwortung auferlegen kann, weil das auch bei 17jährigen nicht geht, diese hätten alle nur "jux und tollerei im schädel".
aufgrund der verurteilung erfolgte eine millionenjklage auf dem zivilrechtsweg. der anwalt der hinterbliebenen eltern vertrat den standpunkt, dass genau dieses kind für die altersversorgung der eltern da gewesen war und dementsprechend alle ihre künftigen hilfs- und pflegekosten von diesem lehrer mit seinem vermögen abzudecken wären.
repariert wurde dieses urteil letztlich von den höheren instanzen. dort wurde zurecht erkannt, dass strafmündige jugendliche sehr wohl eigenverantwortlich seien, ansonsten wäre auch keine strafmündigkeit vorstellbar. dass dann der 14jährige bursch wegen fahrlässigkeit verurteilt wurde ist eine andere geschichte. hier wurde argumentiert, dass er strafmündig sei und weil er hinten am schlitten gesessen ist hat er die lenkerfunktion innegehabt. damit war er verantwortlich für die fahrt.
dem bauern rate ich zu einem guten anwalt. wenn er nachweislich auf die gefahr die von der rutsche ausging hingewiesen hat wird er mit sicherheit nicht alleine übrigbleiben in der geschichte. ihn zu verurteilen war halt für das bezirksgericht (nehme ich einmal an) der einfachste weg, die anderen waren juristisch sicher besser vertreten und haben im gegensatz zu ihm offenbar alles von sich gewiesen, dadurch hat sich das gericht natürlich um ein ende zu finden auf sein "schuldeingeständnis" gestützt.


agrobertl antwortet um 27-05-2011 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@soamist
entschuldigung ich hab mich undeutlich ausgedrückt: ich meinte eigentlich dass man heute sich scheut überhaupt für etwas verantwortung zu übernehmen und auch die eigenverantwortung bzw. die kinder so zu erziehen damit diese auch verantwortung übernehmen.
ich hab übrigens kinder und ich sehe es als aufgabe von eltern den kindern zu lernen verantwortung zu übernehmen bzw. eigenverantwortlich zu handeln.
ab wann soll den ein kind/jugendlicher eigenverantwortlich handeln können dürfen? man kann nicht von heute auf morgen den schalter umlegen und dann kann man es!!!!
sobald man eigentlich am staßenverkehr teilnimmt, ist man einer gewissen eigenverantwortung ausgesetzt.
man muss den kindern verantwortung geben (je früher umso später) damit ihnen auch die konsequenzen bewusst werden!!! sonst lernen sie es nie.
und die komplette erziehung (+bildung) auf die lehrer abzuwälzen ist auch falsch....
lg



Fallkerbe antwortet um 27-05-2011 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt

Der Bauer hätte gut daran getan, sich erst mit einem (guten) Anwalt zu besprechen, BEVOR er sich zur Schuldfrage ausläßt.



tch antwortet um 27-05-2011 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Mein persönlicher Eindruck ist der einer Ungleichbehandlung. Während die Bauern als Schaffer der Gefahrenquelle Rutsche verurteilt werden, wird Lehrer und Aufsichtsperson relativ locker freigesprochen, mit dem Hinweis man kann ja nicht überall sein.

......locker freigesprochen- woher hast Du diese Info?
Wozu sind denn Lehrer und "Aufsichtsperson" beim Ausflug dabei ? Kann es sein dass diese Personen zum Aufpassen dabei sind, damit die Kinder von Gefahrenquellen abgehalten werden ?
....Kann eine Aufsichtperson eine unsachgemäss montiere Rutsche als gefahrenquelle erkennen?
Der Persilschein, dass man nicht überall sein kann, hat die Eignung Aufsichtspersonen immer freizusprechen
......Ausichtspersonen hatten noch nie eine Persilschein
. Man war halt gerade dort, bei jenen Kindern, wo nichts passiert ist, sodass man beim Unfallgeschehen naturgemäss nicht dabei war.

..... Diee letzte Zeile stammt sicher aus dem Gerichtsprotokoll.....
Wäre eines Deiner Kinder betroffen- Deine Einstellung wäre sicher die gleiche?

tch
Text:


tch antwortet um 27-05-2011 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Hallo Bertl

Glaubst Du allen ernstes daran dass einem 7jährigen die Verantwortung aufgebürdert werden kann die Verankerung einer Rutsche zu beurteilen?

tch


joe12610 antwortet um 27-05-2011 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Wir haben seit einigen Jahren einen neuen Spielplatz im Dorf, der teilweiseise von der Gemeinde mitfinanziert und vom Dorferneuerungverein gebaut worden ist. Wegen der Haftung für Unfälle wurde bei der Gemeindeun der BH angefragt, und die Haftung obliegt dem Betreiber der die Spielgeräte angeschaft hatt (Dorferneuerungsverein)!
Obwohl bei dem Trampolin und anderen Geräten (Rutsche) der Hinweiß steht ELTERN HAFTEN FÜR IHRE KINDER ist der Betreiber laut Gesetz voll verantwortlichund nicht die Eltern! Regressforderungen werden im Schadensfall an den Betreiber gerichtet! mfg


agrobertl antwortet um 27-05-2011 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@tch
so wie ich es verstanden habe, haben die kinder herumgerissen und dann ist es gekippt. und da kann man den kindern schon lernen wie weit man gehen kann damit nix (schlimmes, gravierendes) passiert.
ich hab dies mit der (eigen)verantwortung nicht nur auf diesen vorfall bezogen.
wie kann es sonst heute passieren, dass kinder/jugendliche bei rauferein (die gabs früher genauso) gezielt auf den kopf eintreten oder so lange auf jemanden eintreten bis er regungslos liegen bleibt oder sogar tot ist? füher wurde auf gerauft, aber man hat noch gewusst wie weit man gehen kann - diese grenzen sind heute nicht immer bekannt.
lg



Restaurator antwortet um 28-05-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@karotte:
dieses gutachten hilft dir eigentlich nur deinen willen für sicheheit zu sorgen kundzutun. im übrigen ist das wie das pickerl beim auto. es sagt nur etwas über den zustand zum zeitpunkt der überprüfung aus, für 2 tage später entstamdeme mängel bist du schon wieder eigenverantwortlich.


tch antwortet um 28-05-2011 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Hallo Restaurator
So wie Du es schreibst stimmt das nicht!

Es gibt Mängel die treten nicht spontan auf- und genau um diese gehts.
Wenn eine Lampe kapputt geht, gehört das eindeutig dem Fahrer, gehts um ein ausgeschlagenes Gelenk ist der Prüfer mitdrann

Spielgeräte werden nicht von heute auf morgen so einfach locker.
Dazu kommt das- sehr vieles vor und nach Gebrauch kontrolliert werden muss!
Sind Scäden erkennbar die Prüfer übersehen hat, so ist dieser drann- sind es Schäden die durch irgendwelche Einflüsse nach der Prüfung entstanden sind, und für den Besitzer erkennbar sind so ist dieser drann.
Der Besitzer wusste um den schlechten Zustand, hätte entgegensteuern können.
Das ist der springende Punkt.
In diesen Fall hat der Besitzer schlechte Karten in der Hand- das beste was er machen konnte war dazu zu stehen und nicht 1000 Ausreden suchen!
Egal ob Landwirt oder Nichtlandwirt, bei so einem Ereigniss kommen Gutachter und schauen sehr genau.

lg
tch



Restaurator antwortet um 28-05-2011 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
@tch: den prüfer zeigst mir der mit dran ist, wenn bei meinem 11 jahre alten auto 8 monate nach dem pickerl ein ausgeschlagenes gelenk vorhanden ist. da muss schon ich nachweisen, dass das der mangel bereits beim pickerl da war - aber dann beweis ich ja auch, dass ich es schon vorher gewusst habe.
siehe mein beispiel vom lehrer oben, gerichte stellen sich halt schon auf den standpunkt in solchen fällen, dass für die spontanen mängel halt täglich überprüft werden muss.
die beeinspruchungen dagegen beschäftigen dann halt die höheren instanzen über jahre.


tch antwortet um 28-05-2011 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Hallo Restaurator

"es sagt nur etwas über den zustand zum zeitpunkt der überprüfung aus, für 2 tage später entstamdeme mängel bist du schon wieder eigenverantwortlich."

Die oben eingefügten Zeilen stammen aus einem Posting von Dir! schon vergessen?
Von 8 Monaten war nie die Rede, als Oberlehrer solltest Du es schon besser draufhaben einem das Wort umzudrehen.

Zu Deinem Lehrerbeispiel, Deine Aussage ist nicht verfizierbar ,hat keine Aussagekraft.
Das kann so gewesen sein oder auch nicht.

lg
tch


Bewerten Sie jetzt: Bub von Rutsche erschlagen: Bauer verurteilt
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;291820




Landwirt.com Händler Landwirt.com User