Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus

Antworten: 9
baldur 18-02-2011 07:42 - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus

Hat jemand Erfahrungen mit Infrarotheizung (Platten, Bilder, Spiegelausführungen)für Wohnhausheizung.
Habe in letzter Zeit zum Testen ein Infrarotpanel für ein Zimmer bekommen. Raumtemperatur ca 19,5 Grad aber Superwärmegefühl!!!
Überlegenswert wär diese Heizung mit einer Photovoltaikanlage zu verbinden.
Wär hat damti schon Erfahrunge bezüglich Stromverbrauch. Das zu beheizente Haus ist durchschnittlich wärmegedämmt(50 cm Ziegelmauer, neue Fenster)




ducjosi antwortet um 18-02-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
Das Problem in der Kombination mit Photovoltaik ist dass wenn es kalt und nebelig ist nix davon runter kommt und dann der Strom aus dem Netz bezogen wird und wenn dieser nicht 100% Ökostrom ist dieser speziell im Winter aus kalorischen Kraftwerken, Bandlast sowieso Atomkraft,...

für das ganze Haus würde ich es nicht machen, hier und da schon möglich.
Da fressen Dich die Stromkosten.

mfg
ducjosi


Vollmilch antwortet um 18-02-2011 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
Bei einem Passivhaus (oder fast Passivhaus) kann das eine Möglichkeit sein. Ansonsten würd ich davon abraten.

LG Vollmilch



mfj antwortet um 18-02-2011 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus

Da bau dir lieber einen "kacheligen Grundofen" ein.
Mit dem Rücken an warmen Kacheln zu sitzen...ist bedeutend schöner und sinnvoller als mit "Stromstrahlen" sein Genick zu erhärten...
Eine "zugkammergeführte Sitzbank" wo man sich hinlegen kann, ist ebenso tausendmal angenehmer als in einer Infrarotkabine zu hocken und dumm rauszuschauen...

Aber warum einfach - wenn´s kompliziert auch geht ;-))




fgh antwortet um 18-02-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
Ich bin da voll der Meinung von mfj.

Wir sind schon genug Strahlen ausgesetzt gegen die wir uns nicht wehren können, da brauchen wir nicht noch seblst zusätzliche Quellen schaffen.

Ein guter Kachelofen ist weit besser bezüglich Wärme- und Wohngefühl und der wärmt auch wenn du keinen Strom hast!


Moarpeda antwortet um 18-02-2011 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
schließe mich den kachelofenfans an

...und gebe zu bedenken dass eine potovoltaikanlage im winter zuwenig saft für die raumheizung liefert.

...im hochsommer schon ;-))


rotfeder antwortet um 18-02-2011 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
Hallo!
Eine Fotovoltaik hat nur einen Wirkungsgrad von ca. 18%. Da läst sich selbst im August kein Haus beheizen wenn du z. B eine 5 KWp Anlage hast.
Besser funktionierts da schon mit einer Solaranlage, die hat einen Wirkungsgrad von 38%
mit Röhrenkollektoren sogar mehr. Aber ganzes Jahr heizen geht auch nicht. Aber im Hochsommer heizt die sehrgut.


biolix antwortet um 18-02-2011 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
Guten Abend !

bitte nicht so einen "Blödsinn" schreiben, wennst eh die PV ablehnst...

Anbei nochmals der Beitrag eines Freundes, wo es genau um diese Problematik geht, und eine serh gute Lösung präsentiert, vergesst bitte auch die "Infrarotheizung"..;-)))

lg biolix

Hallo !

Ich bin ein Fan von Solaranlagen, heize zum Teil unser Haus damit, alles auf Niedrigsttemperatur, bei mir reichen bereits 28 Grad Vorlauftemperatur um angenehme Raumwärme (24°) zu erhalten erspare derzeit 50% vom Hackgut.
der 3000 Liter Pufferspeicher wird von Nov. bis Februar nie voll , im Sommer hingegen, weis ich nicht wohin mit dem enormen Wärmeüberschuss, da steht die Anlage meistens, das wenige Warmwasser ist binnen kürzester Zeit mit der große Solaranlage (für Heizzwecke ausgelegt, 23m²) auf 90° aufgeheizt.

Die 5,8 PV Anlage brachte gestern, trotz trüber Witterung ca.10 KWh und im Sommer, wenn die Solaranlage steht raschelt der Strom vom Hausdach, dass es eine Freude ist.

beim Plusenergiehaus unserer Tochter haben wir deshalb nur noch eine PV Anlage errichtet in Kombination mit einer Erdwärme Wärmepumpe. Die im Winter zum Heizen und für Warmwasser übers ganze Jahr zur Verfügung stellt, darüber hinaus auch zur Gebäudekühlung verwendet wird, wobei der Erdkollektor zusätzlich rascher erwärmt wird. Die Effizienz der Pumpe liegt bei 1: 4,7 der gesamte Strombedarf dazu bei ca. 3500 KWh Strom /Jahr.
Ich wollte unbedingt, wenigstens für den Sommer WW mit Sonnenkollektoren machen, ergibt aber bei unseren Konzept wenig Sinn, da im Sommer PV-Strom ebenfalls im Überschuss vorhanden ist, die Dachfläche mit Strommodulen bereits ausgedeckt ist.

Überlegenswert wären kombinierte, gekühlte PV-Module gewesen, der technische Aufwand erscheint mir ebenfalls zu hoch, da ich nur einfache überschaubare Systeme anstrebe.
Es ist nur eine Überlegung/Erfahrung von mir, es soll keinesfalls als gegen Solarthermie verstanden werden.

Mit sonnigen Grüßen





Moarpeda antwortet um 19-02-2011 02:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
@biolix

"im Sommer hingegen, weis ich nicht wohin mit dem enormen Wärmeüberschuss"

sieht danach aus, als ob die neigung der kollektoren zu flach wäre !


biolix antwortet um 19-02-2011 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
ja peda, es ist halt immer "relativ" wenn man sein Dach nicht umbauen möchte oder eine Aufständerung, aber wenn du die Anlage ein wenig größer auslegst ist das noch immer besser und es bleibt ein Wärmeüberschuss im Hochsommer, darum gefällt mir aber die Geschichte mit PV und Wärmepumpe sehr sehr gut.. ,-))

lg biolix


Bewerten Sie jetzt: Photovoltaik und Infrarotheizung für Wohnhaus
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;278646




Landwirt.com Händler Landwirt.com User