Antworten: 13
walterst 30-01-2011 14:56 - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Bin schon gespannt auf das tatsächliche Endergebnis.
Teilergebnisse sind ja recht lustig.



wernergrabler antwortet um 30-01-2011 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Hallo!

Bin ja neugierig was sich tun wird.

... und wie du sagst. =)

mfg
wgsf


rirei antwortet um 30-01-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Habt ihr schon wo Ergebnisse?


schellniesel antwortet um 30-01-2011 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Ja wo kann man die Ergebnisse einsehen?

Mfg schellniesel


walterst antwortet um 30-01-2011 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Vorläufige Ergebnisse:

http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11379942/5670550/

Steiermark Wahlberechtigt 141.456
Wahlbeteiligung 41,62%
Abgegebene 58.875
ungültige 2.095
gültige 56.780
StBB 43.416 76,46%
SPB 5.748 10,12%
FPB 2.980 5,25%
UBV WIR 4.636 8,16%

Landesmandate: StBB 32, SPB 4, FP 0, UBV 3

vorläufig laut Landeswahlbehörde


Interessierter antwortet um 30-01-2011 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Klingt nicht nach einem Erdrutschverlust der Bauernbündler, es wird wohl wieder hier ein Heulen und Zähneknirschen geben ;-)


biolix antwortet um 30-01-2011 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Wie waren die letzten Wahlergebnisse ? Und wie viele Pensionisten waren wahlberechtigt ?

lg biolix


walterst antwortet um 30-01-2011 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Die Veränderungen kann ich nur ungefähr angeben: BB minus 5, SP minus 1,5, FP plus 1,5, aber trotzdem nicht vertreten

Der Anteil der Pensionisten wird nicht anders sein, als in anderen Bundesländern. Ich habe auch kein Argument, deren Wahlrecht in Frage zu stellen, aber man muss sich halt der Tatsache bewusst sein, dass das Wahlergebnis nicht ausschliesslich von den aktuellen Betriebsführern und den in der LW Erwerbstätigen zustandekommt.

ORF-Meldung ist grad fertig:

POLITIK 30.01.2011
VP-Bauernbund trotz Verlusten klar an Spitze
Der ÖVP-Bauernbund ist am Sonntag bei der Landwirtschaftskammerwahl als stärkste Fraktion bestätigt worden, musste aber Verluste hinnehmen. Dafür zieht der Unabhängige Bauernverband in die Interessensvertretung ein.

Der ÖVP-Bauernbund verlor 5,1 Prozentpunkte, bleibt aber klar voran.
UBV erreichte 8,2 Prozent der Stimmen
In Zukunft sitzen drei statt zwei Fraktionen in der Vollversammlung der steirischen Landwirtschaftskammer. Der ÖVP-Bauernbund erreichte bei der Wahl am Sonntag 76,5 Prozent der Stimmen, das ist ein Minus von 5,1 Prozentpunkten, er bleibt damit aber die klare Nummer 1.
Die SPÖ-Bauern verloren 1,5 Prozentpunkte und erreichten 10,1 Prozent der Stimmen. Neu in die Kammer-Vollversammlung zog der Unabhängige Bauernverband (UBV) ein, der beim ersten Antreten bei einer Landwirtschaftskammerwahl 8,2 Prozent der Stimmen und damit drei Mandate erreichte. Diese drei Mandate kamen vom Bauernbund, der nun 32 Mandate statt bisher 35 hält. Die SPÖ-Bauern behalten ihre vier Sitze.

Freiheitliche Bauern verpassten Einzug
Die Freiheitlichen Bauern verpassten den Einzug in die Kammer-Vollversammlung. Sie konnten zwar im Vergleich zur letzten Wahl 2006 auf 5,3 Prozent der Stimmen zulegen, bleiben aber ohne Mandat.

Gerhard Wlodkowski nahm die Verluste gelassen hin.
Wlodkowski: "Verluste verkraftbar"
Der Spitzenkandidat des ÖVP-Bauernbundes, Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowski, bezeichnete das Wahlergebnis trotz der Verluste als "achtbar, wenn man die Zwei-Drittel-Mehrheit hat. Wenn vier gegen einen losgehen, war zu erwarten, dass das Ergebnis nicht gehalten werden kann. Wenn man fünf Prozent von 81,5 verliert, ist das letztlich schmerzlich, aber verkraftbar."

Geringe Wahlbeteiligung
142.000 steirische Landwirte waren stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung ging trotz der Möglichkeit einer Briefwahl deutlich zurück, und zwar von 50 auf 41,6 Prozent.


biolix antwortet um 30-01-2011 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
danke walter, aber jetzt ist eh vom Grillitsch grad rein gekommen seine Pressemeldung, das die SP leicht verloren hat steht drin, von BB Verlusten habe ich beim überfliegen nichts gefunden..;-))

lg biolix

p.s die Wahlbeteiligung erschreckt ein wenig, wird bald wie bei den Studenten sein..;-(

ÖVP/Bauernbund/Landwirtschaftskammer/Wahl/Steiermark/Grillitsch

2011-01-30 / 17:02:01 / ÖVP Parlamentsklub

Grillitsch: Achtungserfolg für Wlodkowski bei steirischer LK-Wahl
Utl.: Bauernbund hält 32 von 39 Sitzen in der Vollversammmlung der
LK Steiermark - Gerhard Wlodkowski sichert als Spitzenkandidat
Absolute mit 76 Prozent ab =

Wien, 30. Januar 2011 (OTS) Über 76 Prozent von 142.000
steirischen, wahlberechtigten Bauern sprachen heute dem Bauernbund
das Vertrauen aus. Gewählt wurden 39 neue Kammerräte der
bäuerlichen Standesvertretung die Weichen für Stabilität in den
kommenden fünf Jahren sind damit gestellt. ****

Mit einem Achtungserfolg schlägt der Bauernbund in der
Steiermark die Landwirtschaftskammerwahlen. Die Wahlbeteiligung war
mit 41 Prozent weit niedriger als 2006 (50 Prozent). Sowohl in
Mandaten als auch in Prozentanteil der Stimmen konnte
Spitzenkandidat Gerhard Wlodkowski das Ergebnis von 2006 aber
bekräftigen, obwohl die wirtschaftliche Situation in der
Landwirtschaft weit schwieriger geworden ist. "Die Bauern in der
Steiermark haben dem Bauernbund und Landesobmann Wlodkowski ganz
klar ihr volles Vertrauen ausgesprochen. Eine absolute Mehrheit von
über 76 Prozent befürwortet, dass der bisherige Kurs weiter
fortgesetzt wird. Angesichts eines Wahlkampfs, wo alle gegen einen
angetreten sind, ein mehr als respektables Ergebnis", gratuliert
Fritz Grillitsch, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, in
einer ersten Reaktion zum vorläufigen Endergebnis.

Die SPÖ-Bauern verlieren leicht und halten mit 10 Prozent
Stimmenanteil ihre vier Mandate, der Erfolg der bunt
zusammengewürfelten Unabhängigen (UBV, BZÖ, Grüne bzw. WIR) ist
regional auf die Obersteiermark begrenzt, künftig werden drei
Unabhängige im Kammerparlament vertreten sein. Die Freiheitlichen
schafften hingegen den Einzug abermals nicht. "Spitzenkandidat
Gerhard Wlodkowski hat die Absolute mit sicherer Hand und einem
zukunftsfähigen Programm verteidigt. Angekündigten politischen
Experimenten wird mit diesem Wahlergebnis jedenfalls eine deutliche
Absage erteilt", so Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch
abschließend.

Rückfragehinweis: Bauernbund, Mag. Andrea Salzburger, Tel.
0699/18101805, email: a.salzburger@bauernbund.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/169/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0053 2011-01-30/17:02




rirei antwortet um 30-01-2011 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Juhu, gewonnen!


walterst antwortet um 30-01-2011 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
es ist ja wirklich selten, dass es so wie hier 4 klare Gewinner gibt.


soamist2 antwortet um 30-01-2011 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
die minus 5% der schwarzen sind erklärbar durch den "natürlichen schwund" an arbeitsgreisen.

rein rational ist eine derartig hohe wahlbeteiligung - gemessen an der bedeutung der lwk nicht nachvollziehbar.


Muuh antwortet um 30-01-2011 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Bauern in Not

Die wichtigste Botschaft der Wahl zur Landwirtschaftskammer ist das Fernbleiben der Wähler. Nur noch 41,6 Prozent der Wahlberechtigten haben ihr Kreuzerl gemacht. Und das, obwohl eine neue Liste mit interessanten Themen angetreten ist.

Hinter der bäuerlichen Wahlverweigerung stehen ein - gelinde gesagt - seltsames Wahlrecht und die ernste Wirklichkeit auf dem Lande. Das Leben der meisten Bauern ist hart. Sie sind Entwicklungen ausgeliefert, die sie nicht beeinflussen können, und auf Gelder von außen angewiesen, damit sie überhaupt überleben können. Daraus entsteht Frust.

Die Interessenvertretung mag auf der sachlichen Ebene redlich bemüht sein, doch ist das kaum die geeignete Antwort auf Sorgen, die vorwiegend emotionaler Art sind.

Es ist deshalb eine politische Aufgabe, den in Not geratenen Bauern entsprechende Signale zu geben. Doch die Bauernschaft scheint schon zu klein zu sein, dass sie irgendwo außerhalb der ÖVP noch irgendein Gewicht hat. Das hat auch diese Wahl gezeigt.

Sie erreichen den Autor unter

johannes.kuebeck@kleinezeitung.at




wene85 antwortet um 30-01-2011 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerwahl Stmk.
Die Wahlbeteiligung war nicht gerade hoch !!!!


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