Weiter in Milchviehställe investieren ??

Antworten: 45
Milchvieh23 04-01-2011 20:40 - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Was ist eure Meinung dazu ???



hanserhof antwortet um 04-01-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Auf jeden Fall, wenn die Liquidität gegeben ist, oder man sich nur in einem Überschaubaren rahmen verschuldet!

Aber auf jeden Fall, die Betriebssituation erheben!!!


Psycho antwortet um 04-01-2011 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
bis die EU-pläne für die nächste periode fix sind würd ich mich zurückhalten

und danach gilt, was in jeder wirtschaft gilt:

zuerst die eigenen kosten kennen, viel rechnen und dann im besten preis/leistungsverhältnis bauen


bei der milch wirds immer wieder preisschwankungen geben, desshalb muss man solide aufgestellt sein - aber wies ausschaut schauts längerfristig eher besser aus (man wird nicht reich werden, aber auch nicht verhungern wenn man gut wirtschaftet)


muk antwortet um 04-01-2011 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Ab 500.000 liter jahreproduktion kannst investieren . wennst drunter bist dann lass den betrieb auslaufen.


mosti antwortet um 04-01-2011 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
so blöd möcht ich nicht sein und 500 000 liter machen müssen, wenn 1 kuh nicht rentiert, rentieren 1000sende auch nicht. außerdem möcht ich mensch bleiben - nicht sklave


walterst antwortet um 05-01-2011 01:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Die deutschen Experten empfehlen aktuell den Zusammenschluss von Betrieben. Wenn 2 Betriebe mit je 80 Kühen zusammenlegen und auf 240 aufstocken, dann braucht nur einer von den beiden einen Nebenerwerb zu beginnen, meinen die echten Fachleute.


Christoph38 antwortet um 05-01-2011 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Es ist eine österreichische Spezialität teure Kuhställe mit viel Eigenkapital zu bauen, weil der Bau mit Fremdkapital keinen Sinn macht.
Das Ergebnis dabei ist oft eine Situation, wo die Milcherlöse etwa soviel ausmachen, wie man bei einer Verpachtung einer gleich teuren Immobilie an Pacht kassieren könnte.

Ich nehme an, dass sich an der österr. Praxis der Eigenkapitalvernichtung durch Stallbau nicht viel ändern wird. Geld aus Nebenerwerb, Grundverkauf, Jagdpachten etc. wird "investiert" um dem finanziellen Hobby und arbeitswirtschaftlichem Vollerwerb Milchproduktion frönen zu können.




MF7600 antwortet um 05-01-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
nicht nur kuhställe werden überteuert gebaut das zieht sich über alle sparten der landwirtschaft!
deswegen verdienen jene die rechnen können UND AUCH DANACH HANDELN auch in der landwirtschaft gutes geld!
ich würde auch eine mindestmenge von ca 500000liter als mindestmenge ansehen neu zu investieren.
auch eine kooperation is eine interessante möglichkeit wenn ein passender partner vorhanden ist.


Hirschfarm antwortet um 05-01-2011 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich würde nicht in einen Milchviehstall investieren sondern in Kühe! Denn damit lässt sich sehr wohl Geld verdienen!


Andi36 antwortet um 05-01-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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halt `s da a mitn mosti, kommt halt drauf an was da bleibt pro Kuh oder pro verkauften liter Milch . Ob`s sich auszahlt für einen der 15.000l hat und im Alter schon etwas fortgeschrittn ist oder für einen der jung dynamisch schon einen gewissen grundstock hat auf dem es sich leichter aufbauen lässt . Es gibt noch sehr viele Aspeckte die zubeachten sind,ob eine investition sinnvoll ist oder man es lieber bleiben lässt ,letzteres ist halt bei uns Bauern leider noch vielfach eine Bauchfrage zur freude der Banken und zum leidwesen der bäuerlichen Familien.


FraFra antwortet um 05-01-2011 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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das ist keine frage von liter die produziert werden

ausschlaggebend ist für mich fläche ,eigenkapital,gut geschulte betriebsführer,management


all zu oft wird in guten jahren der ganze gewinn verpulfert und in schlechten jahren wird gejammert


Haa-Pee antwortet um 05-01-2011 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hirschfarm mit "hirschkühen" lässt sich auch gutes geld verdienen....;-)
und man braucht nicht mal einen stall.....

kühe ohne stall ist ungefähr so wie ackerbau ohne schlepper dafür aber mit handspaten und eisenrechen....


theres antwortet um 05-01-2011 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Walter,
bei deinem Beitrag fällt mir die Geschichte mit dem Fischer und dem Touristen ein.
Wieviele Kühe müssten die 2 - achtzig Kuhbetriebe halten, dass beide davon leben können?
Die Frauen haben es da auch gut, sie werden nicht mehr als AK´s eingerechnet.
Mir fällt gerade nicht mehr ein, wo ich eine landw. Fachzeitschrift gesehen hab- wo sich 5 Betriebe zusammengetan haben.
Jeder bekommt 2.5oo Euro im Monat, jeder kann noch seinen weiteren Fähigkeiten nachgehen- und die Frauen, Altenteiler und Kinder müssen nicht mehr im Betrieb mithelfen.
Ich muss diesen Artikel wieder finden, denn das ganze System klingt so sonnenvoll, ich frag mich die ganze Zeit, wo liegt da der Schatten.



Milchvieh23 antwortet um 05-01-2011 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@muk:
Komisch unser Betrieb hat eine Jahresproduktion von der zeit 120.000 kg Milch ( ohne Futtermilch )
und wir im Vollerwerb geführt.
Der Maschinenpark ist nicht veraltet und Grundstücke werden auch keine verkauft da wir keine genemigten Baugründe besitzten. Und meines Erachtens läuft der Betrieb super und das Konto ist immer satt gefüllt .
Aber jeden seine Meinung
Einer hat einmal gesagt: Es wir Bauern geben die um 20cz produzieren können und es wird Bauern geben für die 1,20 € pro kg Milch auch nocht zu wenig ist
so wie der Kollege sagt auf die Einstellung kommt s an
MFG


Noro antwortet um 05-01-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@theres: das war im bauernbladl ( bayrisches landwirtschafliches wochenblatt). der hacken daran ist, dass es keine nachfolger gibt, denn wie möchte man den nachwuchs anlernen, wie einbinden? meiner meinung nach wird der betrieb nach und nach von einem aufgekauft, ob von einem gesellschafter oder einem anderen unternehmen. im aktuellen bauernblatt ist auch eine kooperation von zwei familien in Garmischpartenkirchen drin, wo schon festgelegt ist, dass die kinder der einen familie den betrieb übernehmen, da ja auch die kinder der anderen familie kein interesse an der landwirtschaft haben.

ich meine, wenn jemand spaß an der landwirtschaft hat, dass familiär und zeitlich vertreten lässt und es sich natürlcih auch rechnet, dann sollte man investieren, egal ob hobby, zu-, neben- oder vollerwerb.


Andi36 antwortet um 05-01-2011 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und jetzt sagst uns noch warum an neuen Stall baun willst wenn e alles so super läuft . Willst erweitern ,arbeitserleichterung, hast genug eigengrund kommst mit de GVE aus oder musst dann Fläche pachten ?


Milchvieh23 antwortet um 05-01-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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genug Fläche bessere Auslastung


muk antwortet um 05-01-2011 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mosti - ja mosti , mit 500.000 liter jahresproduktion bist wieder mensch . da melkt der melkroboter , das futter führt der lohunternehmer ein , den mais genauso - 700m3 an einem Tag . du bist ein ausgeruhter mensch . und nur nicht den fehler machen und un eigenmechanisierung investieren . bei 500.000 liter zahlt die futterernte düngerführern usw. so nebenbei . von monatlich 14,000 euro kannst 4000 im monat für lohnunternehmer zahlen . so schauts aus lieber freund.


Andi36 antwortet um 05-01-2011 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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na super alles vorhanden dann also los rein ins Abenteuer Planen , anbieten lassen ,vergleichen ,anschaun ,informieren ,handeln, beraten lassen ,ganz wichtig nit alles glauben was erzählt wird Ställe anschaun die mind. 10Jahre alt sind wie schaut der Schrapper aus aufstallung spalten usw........... auf dich kommt einiges zu . habs selbst durchgemacht bin froh das es fertig is .


Biohias antwortet um 05-01-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine Kuh macht Muh - Viele Kühe machen Mühe :-)
drum hab ich keine.....:_)


muk antwortet um 05-01-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ andi 36

Ställe anschauen - was soll das heißen - unnützer zeitvertreib. Soviel hirn wird wohl jeder haben - futtertisch lauffläche liegefläche - was willst ds soo viel ställe anschauen .


rotfeder antwortet um 06-01-2011 00:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Das mit den 100 Kühen wenig Arbeit ist, und die Technik alles macht, das ist eine Wunschvorstellung. Allein schon Brunstbeobachtung, besamen, Abkalbung und Kälbertränken macht schon Arbeit. Ich bin auch da mit einem obigen Beitragschreiber einer Meinung, das man mit 20 Kühen auch gut leben kann. Und aus den Zeilen geht auch hervor, das er Freude hat und Zufrieden ist. (sehr wichtig, aber das zählt für die "Experten" nicht). Ich halte von so anzustrebenden Betriebsgrößen, die uns die "Experten" vorschreiben nicht viel. Die brauchen das Futter nicht aufzutreiben, die haben die Arbeit nicht damit, die haben die Schulden nicht davon, usw. Ich denke daher, ein Betrieb, der überlegt investiert hat und heute z.B. 20 Kühe zum Melken hat, dafür aber keine oder kaum Schulden hat, ist nicht schlecht aufgestellt. Was wollen sie ihm anhaben. Auch wenns mal schlechter läuft, läßt sich das überdauern. Wenn aber von einer million Euro der Kapitaldienst bestritten werden muß, das kommt man schnell in die Zwickmühle und arbeitet für die Banken.


Rocker45 antwortet um 06-01-2011 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Hirschfarm: Du sprichst mir aus der Seele!!!


RichardGier antwortet um 06-01-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vollkommen richtig.Wer auf Sicht fährt, möglichst wenig Fremdkapital aufnimmt und nur langsam -wenn überhaupt-wächst,hat sicher monatlich weniger am Konto und meistens die mühsamere Arbeit. Aber er behält sich ein ordentliches Stück Souveränität: zum Beispiel einfach aufzuhören und ganz etwas anderes anzufangen,wenn etwa die familiäre Situation es erfordert.
Die Wachsen-oder-weichen -und -der-Schnelle-frisst-den-Langsamen-Zukunftsbauern sind halt oft doch nur Hamster in einem immer größer werdenden Rad,relativ schlecht bezahlte Angestellte der Raiffeisenbank. Wenn einmal ein paar wirklich schlechte Jahre hintereinander kommen-ich hoffe es nicht-sind sie die ersten,die am Rücken liegen.


Andi36 antwortet um 06-01-2011 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@muk aha , wirst aber gar nit glauben was ma so alles zu sehen bekommt wie mas vieleicht nit machen soll oder was an bsonders gut gefällt und was man an ideen und erfahrungen sammeln kann. die berümte betriebsblindheit schleicht sich mit der zeit bei jedem ein obst willst oder nit . und das ``ställe anschau`n `` kann an da schon a bisl wachrütteln noch a eigene idee a neuer stall soll so konzipiert sein das er ohne viel aufwand erweitert und technisiert werden kann.


Gerhardkep antwortet um 06-01-2011 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zur Betriebsblindheit
Bei uns wird auch ein Stall gebaut aber nicht wie standart sondern ein Neuer sogenanter Kompoststall nichts mehr mit Liegeboxen. Laut einigen "Fachleuten " soll das die Zukunft sein.
Größe ca 100 Kuh. Allso Information ist immer gut.
Zum Managment Fruchtbarkeit bei uns haben mitlerweile fast alle größeren Betriebe einen Stier dabei.



milkmaster antwortet um 06-01-2011 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Kollegen!

Also ich sehe die Sache so wie "ladstatt" und andere sich geäußert haben. Stelle nämlich gerade selbst Überlegungen bez. Stallbau an. Bin eigentlich aber mit der momentanten Situation bis auf Kuhkomfort sehr zufrieden. Habe zwar auch "nur" ca. 110.000 l Heumilch-Liefermenge, glaube aber das viele andere mit erheblich mehr Milch auch kein besseres Einkommen haben. Betriebe in Deutschland sind das beste Beispiel. Weiterentwickeln und langsames Wachstum ist zielführend, aber nicht unbedingt solche Betriebe die um jeden Preis die von "muk" oben genannten 500.000l produzieren müssen. Habe einmal eine Quote von so einem "Zukunftsbetrieb" gekauft, auf der Milchabrechnung waren von 6000,- Milchgeld (Milchpreis war damals unter 30 Cent) 5000,- als Fixkostenblock bereits abgezogen!!.....

Lg Milky


cowkeeper antwortet um 06-01-2011 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zu den sogenannten "Kompstställen" ist meine Meinung, dass das ganze nur eine kurzfristige Modeerscheinung ist.
Es laufen doch seit Jahrzehnten erprobte und sehr erfolgreiche Systeme mit Liegeboxen, warum soll ich schon wieder das Rad neu erfinden müssen.

Und der Ursprung dieses Systems ist ja in Holland zu finden. Dort schaffen sich so betriebe Abhilfe, die nämlich die Gülle teuer "entsorgen" müssen. Man bezahlt ~20€ für die Gülleabfuhr in weniger Tierintensive Gebiete. Und der Kompost kann sogar verkauft werden an Gärtnereibetriebe. Das ist ein rein ökonomischer Grund, der bei uns einfach nicht gegeben ist.

Die Wahl des Stallsystems ist meiner Meinung nach heute gar nicht so schwierig, es gibt sehr gut durchdachte und funktionierende "Standardlösungen" in den gängigen Größen. Diese sind im Bedarfsfall auch sehr gut erweiterbar.

Worüber man sich entscheiden muss sind dann nur noch die Grundzüge. Spalten oder Plan (wenn ja dann wie- Beton, Gummi, Estrich, Gussasphalt), Robbi oder Melkstand, Hoch oder Tiefbox, 2 oder 3-Reiher. Alles andere ist dann nur noch das "Feintuning".
Und nicht zu vergessen: 3 Strohabteile: Trockensteher, Abkalbestall, Frischmelkende.

lg



muk antwortet um 06-01-2011 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ milkmaster

kannst mir bitte a rechnung legen wie mit 110 000 liter was verdienen willst ? ?



Rocker45 antwortet um 07-01-2011 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@muk: Mit 110000l Milch kann man sicher mehr verdienen als mit 15 Mutterkühen!


MF7600 antwortet um 07-01-2011 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und mit 15 mutterkühe mehr als mit 15 legehendl!! ;-))
nein im ernst: bitte zeigt mir eine vollkostenrechnung(ja auch zinsanspruch und arbeitszeit) für einen stallneubau für 12 oder 14 milchkühe!



MUKUbauer antwortet um 07-01-2011 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hi

mit 110.ooo Liter Heumilch warum nicht -

Die Expertenmeinung halt ich nicht viel - jeder Betrieb ist anders - schlimm ist es dann wenn der Stall die Tip Top ist und Neben an steht die Baracke zum schlafen - auch Wohnhaus genannt ...

sonst muß ich rotfeder recht geben wer glaubt wenn er viel hat hat er keine Arbeit mehr der liegt falsch - darum erleiden ja auch viel Schiffbruch mit den Mutterkühen - weil sich jeder lieber vorn TV setzt als einfach mal ein Stunde am Tag sich in den Stall steht und seine Kühe/kälber bebachtet - und das ist das schwierigste bei den Hüpfern - von 20 Kühen auf 100 aufgestockt in einem Jahr - das kann auch nach hinten los gehen - am besten gleich von Anbindehaltung auf Laufstall ....

Nur weil es die anderen sagen Stall bauen ist der Falsche weg - und wenn man baut - dann so das erweiterungen gut möglich sind...

mfg


milkmaster antwortet um 09-01-2011 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Schönen Sonntag!

Antw. zu: MUKUBauer: sehr richtig, haben nämlich gerade ein neues Wohnhaus gebaut!
Antw. zu muk: Die Rechnung ist ganz einfach: Summe der Roherträge : ca. 75.000,- (inkl. AZ, Rindererlöse, geringer Ab-Hof Verkauf, aber kein Holzverkauf) , Summe der Aufwände: ca. 35000,- (inkl. Afa, Soz.vers.), ergibt ca. 40.000,- Euro Einkommen.
Reicht das nicht?, wie schaut Deine Rechnung aus? bzw. bei Fragen bitte melden.

Lg Milky




Haa-Pee antwortet um 09-01-2011 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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milkmaster deine rechnung in ehren kann sie mir aber bei bestem willen unter den derzeitigen kosten erlös situationen nicht vorstellen.

entweder du hast komplett abgeschriebene maschinen und gebäude dann würde sich so eine gewinn rate unter umständen ausgehen.
ansonsten ist diese rechnung ins land der träume zu schicken!

oder hast die pension vom opa auch in die AZ hinzugerechnet????

denn ohne sozialtranferleistungen das gebe ich jedem schriftlich 80 prozent der landwirtschaftlichen betriebe in österreich binnen 5 jahren insolvent!

und als allererster die bio"an"gaser die über den absolut schlechtesten zahlungsmoral dzt verfügen entweder sans so gierig oder is denen des gas schon ausgegangen?



milkmaster antwortet um 09-01-2011 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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1. Also was für welche Erlöse bzw. Kosten kannst du dir nicht vorstellen?
Abschreibungen sind ca. 11.000 Euro (70% Maschinen, 30% Gebäude)
2. Opa gibst leider keinen mehr bei uns im Haus, also auch keine Pension von ihm.

Lg Milky.


Haa-Pee antwortet um 09-01-2011 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich bin auch am überlegen weiter in landwirtschaft zu investieren und den grossen schritt mit einer 300000 investition in tierhaltung wagen.

oder da ich jederzeit die arbeit ruhend stellen kann durch schuldenfreiheit,angespartes veranlagtes relativ liqiudes kapital zu verpachten!?

pachtpreis niveau in meiner gegend bewegt sich nämlich für gemischte flächen(halb acker halb grünland) richtung 500 euro! für top äcker werden auch schon 700 euro auf den tisch gelegt!

bei meinen ungefähr 47 ha eigengrund wären das gut 24000 euro pachteinnahmen mit arbeitsaufwand unter 10 std im jahr.

der reiz ist schon enorm....endlich mal hohe std löhne zu lukrieren und die aktive landwirtschaft nach serbien und kroatien rein spekulativ zu verschieben mit stadtnahen flächenkauf......


MF7600 antwortet um 09-01-2011 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@milkmaster
gratulation zu 75000 euros von 110000liter milch
war jetzt eine rechnung nach bauchgefühl oder?


milkmaster antwortet um 09-01-2011 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hab ich ja geschrieben das auch andere Einnahmen die eben auch zum Betreib gehören dabei sind, ca. 45.000,- sind rein vom Milchverkauf.


MF7600 antwortet um 09-01-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee
ich hoffe aber doch dass du jetzt mehr gewinn als 700€/ha( top ackerland ) erwirtschaftest.
sonst wirst du in serbien auch kein weltmeister! ;-))



MF7600 antwortet um 09-01-2011 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@milkmaster
ok ist nämlich um eine rentabilitätsrechnung für 110000liter milch gegangen, nicht um die einnahmen eines betriebes!


Haa-Pee antwortet um 09-01-2011 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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MF7600 na bewerbungskanditat?

700€/gewinn pro ha das spielts vielleicht heuer wenn die preise auf dem niveau bleiben.

von 700€/ reingewinn abzüglich sämtlicher kosten inkl der arbeitserledigungskosten bist in der vergangenheit nur mit der cannabisproduktion gekommen.....

09,08 waren top einkommens jahre die gewinnen lagen bei preisen von 90 Cent fürs kilo weizen in exorbitanten höhen selbst die männer von der müllabfuhr haben samt ihren zuschlägen mich einkommensmässig ordentlich übertrumpft.....

serbien kroatien sind gründe derzeit günstig zu haben und falls die welt nicht untergeht sollte die wertsteigerung in stadtnahen nicht in der peripherie gelegenen ackerflächen positiv sein....nur mut sollte man haben...;-)


milkmaster antwortet um 09-01-2011 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
@MF7600: sind schon ein paar sonstige Einnahmen dabei, aber ein großteil der AZ, Rindererlöse, Milch-Ab-Hof, sind direkt mit der Milchproduktion verbunden.
lg.



Josefjosef antwortet um 10-01-2011 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weiter in Milchviehställe investieren ??
Bevor man in einen neuen Stall investiert, soll man die Milchleistung optimieren.
ich glaube, wer unter 7000kg Stalldurchschnitt hat ( nicht bio) sollte es sich überlegen, zu investieren. Natürlich kann ein Betrieb mit 10000 L Durchschnittleistung / Kuh schlechter dastehen, als einer mit 7000. Die Frage für mich wäre: ( wenn ich noch Milchkühe hätte)
Will ich in diesem Züchterwahn der den Milchbauern aufgedrängt wird noch mitmachen?
Leistung steigern, steigern, steigern............ heißt es. Sind das noch "normale" Kühe?
ist das nicht schon übertrieben? Je mehr Milchleistung eine Kuh erbringt, desto empfindlicher
ist sie. Dieses System wird noch vielen auf den Kopf fallen. Aber der einzelne Bauer kann sich dem nicht mehr entziehen. Als wir die Milchviehhaltung aufgaben waren 5000kg Durchschnitt /Kuh noch gut und 6000kg spitze. wo führt das hin?


muk antwortet um 10-01-2011 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der milkmaster

hat nicht viel plan von kalkulieren und schon gar nicht was man als verdienst bezeichnen kann . der einzige verdienst is da oma ihr rente.


milkmaster antwortet um 12-01-2011 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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muk heißt : meckern undnicht kalkulieren!

wos is jetzt mit deiner rechnung?, was bezeichnet man denn als Verdienst?
mann muß auch seine Ausgaben im Griff haben und nicht nur großartige Umsätze machen!
nur so konnten wir uns z.b. als Betrieb (Flächen,Gebäude) im Vergleich sehr gut entwickeln.
Waren auch Flächen von Bauern dabei die auch nur so großspurig daherreden, bzw. geredet haben, wie der muk.

Lg.




Milchvieh23 antwortet um 18-01-2011 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum nicht man kann ja auch noch mit dem Verkauf von Zuchttieren sein gutes Geld verdienen oder mit Empryonen usw.
Nur mit der Milch alleine ist es sicher schwierig aber mit super Kühen die zum Verkau angeboten werden eine lösbare Aufgabe


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