Antworten: 16
Heimdall antwortet um 02-01-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Puhh, -20% ist schon heftig..
Hast du die Rinde abgezogen? wo hast du gemessen?
Um wieviele fm handelt es sich?
Wie die aufbewahrungspflicht im sägewerk aussieht weiß ich auch nicht genau, aber bei uns gingen auch schon manchmal einige fm ab.. wurde einfach "vergessen" oder "übersehen".
Wenn wirklich keine einzeblochabmasse mehr zur Verfügung stehen, wirds ein Problem werden...
lg



Fallkerbe antwortet um 02-01-2011 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf

Hast du beim Messen eine ordentliche Blochliste erstellt usw?
Stimmt denn die Anzahl der Bloche überein mit der Abrechnung vom Sägewerk?

Wenn du eine Blockliste hast, die du gewissenhaft erstellt hast, würde ich beim Sägewerk vorsprechen und die Abrechnung nach dieser, deiner Maßliste fordern-
Wenn sie selbst ja scheinbar nicht mal über eine Blochliste verfügen, bist du ja wohl der mit der Genauesten verfügbaren Datenquelle.

Ansonsten, um wieviel Holz geht es?

mfg










joe12610 antwortet um 02-01-2011 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Hallo
Habe auch schon einmal einen größeren Schwund bei der Stückanzahl bei Kiefer 30+
(27 Stück Abmaßliste war jedoch vom Aufkäufer vorhanden), aber ich hatte die Bloche gezählt und so mußter er mir die fehlenden Nachzahlen. Bei den Abmaßen der fehlenden wurde ein Mitteldurchmesser geschätzt und danach verrechnet!


Fallkerbe antwortet um 02-01-2011 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf

Kann vieleicht der Holzfrächter die Angaben vom Cousin bestätigen?
Ein erfahrener Frächter kann schon einschätzen, ob er 80fm oder 100 fm gefahren hat.


Wie gesagt, ich würde die Abrechnung nach Euerer Maßliste Fordern!
Zumal sie ja keine Alternative Maßliste anbieten können und ihr Gesamtmaß ganz offensichtlich nicht stimmen kann.

mfg



kreilreinhard antwortet um 02-01-2011 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Soviel ich weiß müssen Sie dir die Abmaßliste aushändigen!!
Wenn nicht würd ich mal den Rechtsanwalt beauftragen.


Holzwurm357 antwortet um 02-01-2011 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Ich denke auch, das das Einzelstückprotokoll dem Verkäufer ausgehändigt werden muss!

Der Frächter müsste deinem Cousin Lieferscheine über die Fuhren mit geschätzter Mengenangabe ausgehändigt haben, wenn nicht, auf alle Fälle dort nachfragen! Er wird ja üblicherweise auch nach der selben Holzabmass abgerechnet, also wird auch er bestrebt sein, die 40 fm ordentlich bezahlt zu bekommen.

Nach welcher Tabelle hat dein Cousin ausgerechnet? Peintinger oder Kus?
Hat er beim Messen gleich die Rinde abgezogen oder in Rinde gemessen?
(Könnte einen Unterschied von ca. 7-12 Prozent ausmachen, jedoch die Stückzahl müsste ohnehin in jedem Fall ident sein.)

Lg



joe12610 antwortet um 02-01-2011 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Der Holzeinkäufer hat das ganze Sortiment für den Frächter zu welcher Firma beschriftet und somit selber gesehen. Bei Schwachholz haben die Stücke gepasst. Nur die Kiefer 30+ sind verschwunden und nicht mehr nachvollziehber wo sie gelandet sind. Nach eineigen Rücksprachen haben Sie mir 18 Stck. verrechnet! Nachdem ich die Stückzahlen aufgezeichnet habe und im gedroht habe zu seinem Vorgesetzen zu gehen (Kenne ihn selber gut) wurden auch die restlischen Stücke ohne Abschläge verrechnet. Habe nämmlich erfahren, dass bei diesen Einkäufer schon vorher bei einem anderen Betrieb genauso gelaufen ist. (deshalb die Kontrolle).


FraFra antwortet um 02-01-2011 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
wenn rechtschutzversicherung

ab zum anwalt



die messungen passen normal sehr gut

wenns blöd hergeht ham sie die partien vertauscht

lustig wenn jemand tannen auf der holzliste stehen hat und 100% fichte hat
sind halt auch "zigeuner" dabei


fgh antwortet um 02-01-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Also wenn Rechtschutz, ab zum Anwalt kann ich nur empfehlen.

Die Einzelabmassliste bekommt normal bei ordentlichen Firmen automatisch mit der Rechnung.

Ich kann nur empfehlen in Zukunft eher an ein großes bodenständiges Unternehmen zu verkaufen, gerade bei kleineren Sägewerken wird oft getrickst.

Generell gilt bei den Holzpreisen, es wird immer einen geben der für gewisse Sortimente mehr zahlt als andere, aber bei großen unterschieden ist meistens was faul


heumax antwortet um 03-01-2011 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Hallo Leute !
Ich wundere mich immer wieder über die Sorglosigkeit mancher Waldbesitzer beim Holzverkauf.
Besonders mit Harvesterernte ist es sehr notwendig Kontrollen der geernteten und abgeführten Holzmengen selbst durchzuführen.


freidenker antwortet um 03-01-2011 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Anscheinend gibts auch beeidete Förster die Holzvermessungen durchführen. Das soll angeblich ca 2Euro /fm kosten hat mir jemand erzählt der das nutzt, da er schon öfter geprellt wurde.

m.b.Grüßen, f


MUKUbauer antwortet um 03-01-2011 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Und vorher kann nix weggekommen sein? 40fm ist dann nicht so wenig....
wenn da ein großer Haufen am Waldrand liegt - nicht das das vorher die Schwindsucht hatte und das Sägewerk echt nix kann dafür ....




Holzwurm357 antwortet um 03-01-2011 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzverkauf
Hallo,

ja, man kann sein Rundholz natürlich von geprüften Vertrauensholzmessern vorab messen lassen, (einwöchige Schulung in einer FAST), meine liegt schon a paar Jahre zurück, 1996.

Die Kosten für den Holzmesser belaufen sich lt. LK Kärnten um mind. €15,45 / Arbeitsstunde zuz. Anfahrt, usw.

Grundsätzlich gilt aber trotzdem die Werksabmass.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, bei der Werksabmass dabei zu sein, sollte auch selbstverständlich für den Verkäufer sein, dem Übernehmer wenigstens bei jedem 2-3 Zug über die Schulter zu schaun! Wirkt sich oft positiv auf die Klassifizierung aus, und sonst sieht man wenigstens selbst, was man zB.für Fehler bei der Ausformung gemacht hat, wenn die Knittel über die Anlage rausschwänzeln :-)

Bei diesem Fall hier würd ich aber zuallererst den Frächter kontaktieren. Menge auf den Lieferscheinen kontrollieren, wenn die Menge ähnlich der der Werksabmass ist, hat dein Cousin leider schlechte Karten.
Und falls der Frächter die Lieferscheine nicht rausrücken will, naja....siehe MUKUbauer!

Es ist leider wirklich so, das sich die Forstwirte viel zu wenig um die Kontrolle der Holzabfuhr kümmern, jede Fuhre die dem Wald verlässt muss aufgeschrieben werden, Lieferschein, geschätzte Menge, Industrieholz-Fuhre abmessen. Am besten jede Fuhre photographieren, jeder hat heut ein Fotohandy.

Wenn ich zur grünen Mafia geh, krieg i nicht mal eine Schraube ohne Lieferschein.., warum sollte ich also meine Produkte so achtlos abtransportieren lassen...

Vertrauen ist gut...Kontrolle ein MUSS!!

LG


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