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Gloisner 30-08-2010 09:34 - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Hallo Zusammen!

Ich möchte einen 100cm Fixzaun für Schaf- Gänse- (Kameruner und graue österr. Landgans) und Laufentenhaltung bauen und rund 1ha Weide dauerhaft auf vier Koppeln unterteilen. Da die Grundstücke Bach angrenzend liegen, ist ein Teil der Weide sehr feucht. Normale Holzpfähle würden sich da wohl bald auflösen.
Mir schweben darum Recyclingpfähle mit Knotengeflecht vor und eventuell an der Innenseite zwei elektrifizierte Weidezaunbänder. Es geht um rund 800 m Zaun.

Wer hat Erfahrung mit Recyclingpfählen?
Reicht ein Schfgeflecht oder muss es wegen der Gänse "Hasendicht" sein?
Wie groß darf der maximalPfahlabstand sein?

Vielen Dank für Eure Antworten

Gruß, Gloisner



kraftwerk81 antwortet um 30-08-2010 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
..eventuell an der Innenseite zwei elektrifizierte Weidezaunbänder...

das würd ich mir sparen da immer wieder das Elektroband am Maschenzaun hängen bleibt (Wind!) und dann sowieso der Strom weg ist. Andererseits könntest dann gröbere Maschen nehmen da die Gänse das mit dem Strom ziemlich schnell heraussen haben.


1144 antwortet um 30-08-2010 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Kunststoffrycyling sind das Beste was du nehmen kannst , Feuchtigkeitsfest, uv beständig und du kannst sie wie holz jederzeit anbohren und Schrauben reingeben.


Gloisner antwortet um 30-08-2010 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Danke, und wie sieht es mit der Bruchfestugkeit solcher Recyclibg- Pfähle bei großer Kälte aus?

Gruß, Gloisner


1144 antwortet um 31-08-2010 06:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Werden auch bereits im Weinanbau verwendet daher sehe ich kein problem mit der winterfestigkeit ,aber das sagt dir die Lieferfirma schon bis zu welchen -graden.


josefderzweite antwortet um 31-08-2010 07:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Kunststoffpfähle sind sehr gut aber auch teuer. Für so feuchte Flächen wie du sie hast aber ideal.

Was man aus Müll alles machen kann ...


Gloisner antwortet um 31-08-2010 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Danke für Eure Einschätzungen.
Das mit teuer sehe ich relativ. Da ich keinen eigenen Wald habe und daher Holzpfähle nicht selbst herstellen kann. Im www habe ich ein Stück Recyclingpfahl (5,5 cm Durchm. und 150cm lang) um 2,59€ gefunden. (Ein NÖ Weidezaunhändler)
An Ecken bzw. Spannstellen würde ich natürlich dickere Pfähle verwenden. Und wenn die dann wirklich so langlebig sind, sollte sollte sich die Mehrinvestition nach ein paar Jahren doch rechnen.

Und noch eine kurze Frage zum Schluss. Die Pfähle sind alle angespitzt. Kann man die dann auch wirklich einschlagen, oder sollte man lieber vorbohren? Könnte ja sein, dass ich im Mühlviertel auf Granit stoße.

Danke an alle Antwortschreiber.

Gruß, Gloisner




leitnfexer antwortet um 31-08-2010 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
Hallo!

Ich würde nicht vorbohren, sondern, genau wie auch bei normalen Holzpfählen, mit einer Lochstange vorschlagen.


Unsere Lawi antwortet um 31-08-2010 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau

Ich habe für meine Rinder teilweise auch Kunststoffphähle, oder Stipfl wie es bei uns heißt, obwohl ich selbst das Holz hätte. Hier geht es um die "normalen" Grenzstipfl, alos für Grenzmaken vom Interforst.
Ich nehme sie an den Wiesenrändern, die ziehe ich über den Winter aus und kann sie liegen lassen ohne dass sie verrotten. Der Strom muss immer funktionieren, weil sie leicht abbrechen wenn sich die Tiere daran reiben würden. Bei kalten Temperaturen sind sie, ohne es auprobiert zu haben, bestimmt sehr spröde. Beim Einschlagen musst du unbedingt vorstecken, am Besten mit einem Zinken von einem alten Traktorheuschwanz (Schiebesammler). Häufiges Einschlagen halten die Holzstipfl, sofern sie nicht ganz durchnässt sind, viel besser aus als Kunsstoff, aber das betrifft dich nicht. Beim Ausziehen musst du fast am Boden angreifen, weil der Stipfl elastisch ist, und sich die Spitze beim ausnörgeln nicht bewegt, deswegen Grenzmaken. ;-)))

Vielleicht findest du auch Kunsstoffstipfl mit Eisenkern, (Baustahl) sowas gibts für die Poritonsweide von Rindern.

Wenn du langfristig auf dein Federvieh setzen willst, wären auch imprägnierte Holzstipfl einen Gedanken wert. Da aus Umweltschutzgründen die heutigen Imprägniermittel nicht mehr so dauerhaft sind, wäre eine Ladung gebrauchter Holzmasten (zum Ablängen) die du mit einem kleinen Bagger eindrückst wohl ideal.




josefderzweite antwortet um 31-08-2010 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder Zaunbau
ok mit 2,59euro sind sie dann doch recht günstig, aber die ich meine bekommst unter 10euro nicht (15jahre garantie), da sie auch noch ein wenig biegsam sind. also geben sie nicht gleich nach wenn mal eine verrückte kuh des weite sucht.

aber wennst auf 20jahre einen fixen zaun rechnest kommst sicher billiger als mit holz, vorallem wenn man es nicht selber hat


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