Antworten: 27
Restaurator antwortet um 26-08-2010 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
das fällt unter "waldverwüstung", siehe forstgesetz.



traktorensteff antwortet um 26-08-2010 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Das darf man natürlich NICHT! Um was handelt es sich, Beton, Ziegel? Menge? Du musst Bauschutt entsorgen lassen!


fgh antwortet um 26-08-2010 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Darfst du nicht entsorgen... wenn du die ziegel und steine durch einen Brecher last, darfst das Material verwenden.


Fallkerbe antwortet um 26-08-2010 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut

Bei vielen Erdbaufirmen kannst du das Material ( stein, Ziegel, verputz, mörtel) gratis anliefern. die Zerkleinern das dann und verwenden es als schüttung.

es einfach in den Wald zu kippen ist freilich verboten.

mfg


Interessierter antwortet um 26-08-2010 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Ich kenn keine Baufirma die auch nur im entferntesten Bauschutt gratis nehmen würde, es sei den eine Art Kompensationsgeschäft mit einem Bauauftrag.
Meist werden Waldwege damit befestigt, soferne das Material wenigstens ein bisserl dafür geeignet ist und man sich keine Achsbrüche einheimst ....


Fallkerbe antwortet um 26-08-2010 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
@interessierter,
der bauschutt muss halt sauber sein,
kein müll, kein holz, usw.

das nimmt bei uns jede Erdbaufirma mit eigenem brecher gratis an.
ist ja ein guter rohstoff, den man nach dem brechen auf 0/70 er körnung für etwa 6-8,-- euro je m³ verkaufen kann.



mfg


fritz270 antwortet um 26-08-2010 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
wer lang fragt geht lang irr

Grundsätzlich ist es natürlich verboten. Wennst es aber gleich gscheit einplanierst, und vielleicht schaust daß das Feinmaterial oben liegt wird das der beste Forstweg.
Leider ist es wirklich so, daß man zuerst fürs Brechen zahlen muß, um dann Feinmaterial zu haben daß längst nicht mehr so gute Eigenschften zum Forstwegebau hat.
Wenn das Zeug nicht verunreinigt ist (Eisen, Kabel, ect) wird dich wahrscheinlich niemand anzeigen. Jeder Wanderer und Jäger ist froh wenn er einen guten Weg hat.
lg Fritz


hannipanni antwortet um 26-08-2010 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Wenn ich einen Graben mit Bauschutt auffüllen möchte (Humus weg, Bauschutt rein, Humus drauf) darf man das? Wenn ja - unter welchen voraussetzungen ?(Reinheit von..., Zerkleinert auf, nach Genehmigung durch ..., ....) Wo ist das geregelt? Kennt sich hier wer aus?
Danke für die Antworten!


ALADIN antwortet um 26-08-2010 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Bei uns im Bgld darf man unter gewissen Voraussetzungen den Bauschutt für einen Wald(Feld)-weg verwenden. Eventuell auch in einem Graben deponieren. Davor muss allerdings ein Sachverständiger kommen und das alte Gebäude besichtigen.


traktorensteff antwortet um 26-08-2010 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
dani16, ganz nebenbei, dass vielleicht ein schönes altes Haus dran glauben musste, würde ich den Bauschutt nicht verwenden. Meiner Meinung nach eine "Sauerei", dieses Material in der Gegend zu verstreuen, nur weils billig oder gratis ist - weil es eben auf der Straße eine Sauerei hinterlässt. Ich kanns nicht verstehen, warum es erlaubt ist, Bauschutt an der Oberfläche zu verbauen. Für den Unterbau, naja, hätte ich weniger dagegen, solange eine sinnvolle Deckschicht drauf kommt. Für mich ist aber Bauschutt ein Material, das in die Deponie gehört. Erkundige dich bei der Gemeinde. Wer will schon, dass seine Waldwege wie eine Müllhalde aussehen?

hannipanni, das wäre illegale Entsorgung von Bauschutt, weil das kostengünstige Entsorgen im Vordergrund steht und nicht der "Nutzen". Aber da gibt es sicher Regelungen, Gemeinde fragen. Deine Nachfolger werden dir für den Dreck im Wald danken...


hannipanni antwortet um 26-08-2010 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
@treckerstefan
kann schon sein, dass sich meine Nachkommen bei mir bedanken würden - aber wohl eher dafür, dass der ehemalige Graben, denn jetzt schon keiner mähen will, jetzt endlich normal bewirtschaftet werden kann und was gleich schaut.
Was soll an einem aussortierten Bauschutt so anrüchig, giftig oder grauslich sein? Klomuschel oder Asbesttafeln will ich eh nicht vergraben...





woeckinger antwortet um 26-08-2010 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
soweit ich weiß: grundsätzlich muss bauschutt deponiert werden. es geht dabei weniger um den umweltschutz-aspekt, sondern darum, dass mit den deponiegebühren (die z.t. abgeführt werden) ein fond für die altlastensanierung gespeist wird. wenn du also nicht deponierst, fehlt das geld dort (daher zieht die argumentation nicht, dass 100 jahre alte lehmziegel nicht umweltgefährdend sind - darum gehts hier gar nicht).
alternativ kannst du das zeug durch den brecher/shreder/crusher lassen, durch diese "aufbereitung" wird aus dem deponiepflichtigen "schutt" wie durch zauberhand "baustoff" und dieser darf wie zb. schotter verwendet werden - zb. zum wegebau. od. als schüttung unter bauwerke usw.. einen graben im wald darfst du damit trotzdem nicht zuschütten - das dürftest du mit schotter aus naturschutzüberlegungen ja auch nicht.
ich hab letztes jahr nach rückfragen bei bezirkshauptmannschaft & land (oö) unseren abbruch komplett durch den brecher gehen lassen. kostest was, bringt aber ruhigen schlaf :-).
lg woecki


kraftwerk81 antwortet um 26-08-2010 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
.. das frag ich mich auch, jeder Weg der mit Bauschutt angelegt wird ist sicher weit umweltverträglicher als ein paar m² Asphalt!


hannipanni antwortet um 26-08-2010 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
@woeki
Danke hannes - klingt plausibel - werd's wohl auch brechen lassen.
Weiß nur noch nicht was ich mit dem Graben machen soll.
Vielleicht bekomm ich mal einen günstigen Aushub...

Brecher kostet so um die Euro 500,- pro Tag + Bedienpersonal + Bagger + Transport.

lg hannes


Interessierter antwortet um 26-08-2010 16:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Einfach deponieren soll und darf man ja nichts mehr, sondern alles was geht gehört wiederverwertet......


reiteralm antwortet um 26-08-2010 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Du darfst den Bauschutt nicht im Wald deponieren aber für den Forstweg als Befestigung nehmen. Reine Auslegungssache. Dann ist es auch keine "Waldverwüstung".


muku8 antwortet um 26-08-2010 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
grias Eich

wenn Du einen Weg befestigen willst, kannst Du den Bauschutt auftragen und dann oben eine Fräse drüberschicken, das ist legal und eine tolle Sache, wird bei uns so gemacht, wenn ein Haus abzureissen ist, Schutt auf den Weg, dann Fräse drüber, gibt nach anwalzen einen tollen Weg, die Entsorgung ist billig, ... alle lachen,..;-)))

lg. muku8


woeckinger antwortet um 27-08-2010 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
@hannipanni: kennen wir uns? ich hab in meinem "profil" ja meinen vornamen gar nicht angeführt :-)


Hausruckviertler antwortet um 28-08-2010 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Fürs erste einmal. Bauschutt ist nicht gleich Bauschutt. Gefährliche Stoffe gehören natürlich entsorgt, aber wenn es sich um Ziegel, Beton, Dachziegel oder sonstigen Schotter handelt ist es keine Sünde, wenn man einen Weg damit befestigt. Dass man nicht im Wald eine Deponie anlegt, bzw. einen wilden Haufen schafft, dürfte doch allen verständlich sein.
Dass die ganze Entsorgung von Bauschutt gesetzlich geregelt worden ist, hat schon seinen Grund und ist an und für sich richtig, aber dass man von Gesetzes wegen, wenn man die Möglichkeit hat den Bauschutt irgendwo umweltfreundlich einzubauen, es trotzdem nicht tun darf, ist eine Folge von Parteispenden, sprich legalisiertem Schmiergeld der Bauwirtschaft, die ein solches Gesetz verlangt haben, weil es ein Riesengeschäft ist, wie die gesamte Entsorgung.
Bauschutt im Wegebau zu verwenden ist eine Umweltsünde, wenn er nicht zerkleinert ist, aber im zerkleinerten Zustand nicht? Da lachen ja die Hühner. Zuerst wohnt man in dem Matrial, das als umweltfreundlich gilt und dann, wenn so ein Haus abgerissen wird, ist es auf einmal umweltschädigend?
Bei uns auf der Gemeinde denkt man da etwas vernünftiger. Ich hatte schon sehr viel Bauschutt zu Hause aufgehäuft und auch im Wald eine Hohlgasse, die aufgefüllt werden konnte. Seitens der Gemeinde gab es keinen Einwand dagegen, dass ich diesen Hohlweg mit meinem Bauschutt aufgefüllt habe ohne ihn vorher zu zerkleinern.


tch antwortet um 28-08-2010 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Hausruckviertler aus Deinem Posting spricht eine gewaltige Portion intelligenz....

Aber Du hast Recht! Verschwörer gibts überall...

Wandfarben aus dem Bauschutt ausgeschwemmt sind ein Leckerlie im Grundwasser...

tch


Hausruckviertler antwortet um 28-08-2010 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Lieber tch, soweit reicht meine Intellegenz gerade noch um zu erkennen, dass dein Beitrag sarkastisch gemeint wahr, zumindest was mein Intellegenz betrifft, die sicher nicht mehr oder weniger ist als bei allen anderen auch.
Ich habe ja auch geschrieben, dass es für Problemstoffe durchaus richtig und notwendig ist, dass sie entsorgt werden, aber glaubst du, dass Schotterfirmen bzw. Transportunternehmer, die Bauschutt aufbereiten, sprich brechen, Wandfarben aussortieren? Ich habe einen solchen in der Nachbarschaft und hab mir von ihm auch schon aufbereiteten Bauschutt für den Wegebau geholt. Ich hab das Matetrial gesehen, bevor es gebrochen wurde und was da dabei war, sind auch Leckerlie fürs Grundwasser, wie du so treffend bemerkst.
Ausserdem hat der Boden sehr wohl die Fähigkeit gewisse Schadstoffe zu absorbieren bevor sie ins Grundwasser gelangen, wenn der Grundwasserspiegel sich nicht grade 2 Meter unter der Oberfläche befindet.
Genau deshalb haben wir ja eine solche Gesetzesflut, weil alles bis ins kleinste reglementiert werden muß, weil viele Verantworliche verlernt haben zu erkennen , was geht oder nicht geht, was schadet oder nicht schadet. Es ist das einfachste einfach alles zu verbieten um jede theoretische Möglichkeit auszuschließen, dass etwas passieren kann.


MUKUbauer antwortet um 28-08-2010 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Hi

Also aus meiner Sicht wüßte ich nicht was gegen Ziegelschutt spricht alte Tonziegel zb. sind eine Reines Naturprodukt und doch nur gebrannter Lehm!
aber es gibt halt viele die nicht mal Kabel etc. entfernen

Mir wurde von einem "Experten" mal erklärt das Kalk so schädlich sei für´s Grundwasser und so

Wie ist dann die Werbung div. Firmen zu verstehen die Waldkalkungen empfehlen? Anstiftung zur Grundwasserverseuchung ?




kendo antwortet um 28-08-2010 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauschut
Das ist alles Geschäftemacherei du bringst den Bauschutt in die Deponie musst dafür zahlen holst eine fuhre gebrochenes Material zahlst wieder.Die kassieren 2 Mal einfach eine Sauerei.Was solls so ist das Leben.Bei Abesthaltigen Material seh ichs noch ein aber bei reinem Bauschutt.Das Motto lautet zahlen zahlen.....


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