Ist das noch zu verstehen?

Antworten: 30
Bauernhaus 02-08-2010 21:17 - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Ein Arzt bemüht sich auf Wunsch der Eltern um das Leben eines Kindes mit Asthmaanfall zu Hause in seiner Privatordination. Als er dann die ernste Lage erkennt, bringt er mit seinem privat-PKW das Kind auf schnellste Weise im Beisein der Eltern ins Krankenhaus. Das Kind stirbt leider am Weg ins einen halben Kilometer entfernte Krankenhaus. Der Arzt wird (ich glaube wegen fahrlässiger Tötung) zu 6 Monaten bedingter Haftstrafe verurteilt.

Michael Schumacher drängt seinen ehemaligen Teamkollegen aus lauter Gier an die Boxenmauer und bringt dadurch sein Leben mit Absicht in große Gefahr. Keine Verurteilung, nur Geldstrafe, die wieder sein Rennstall bezahlt. Wir leben in einer verrückten Welt.








tch antwortet um 02-08-2010 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Der Arzt hat es vielleicht gut gemeint....trotzdem Fahrlässig gehandelt.
Beim Transport kann er sich nicht um den Patienten kümmern, das ist der Punkt!
Das weis er als Arzt, wenn die Lage so dramatisch wird muss er Hilfe anfordern-die Zeit bis Unterstützung eintrifft hätte er ev. nützen können.


tch



mosti antwortet um 03-08-2010 00:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
sobald feuer am dach ist , handelt der mensch nach gfühl, nicht nach gesetz. dies sollte unterstützt werden und nicht bestraft


Johannfranz antwortet um 03-08-2010 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Jaja,

die Posten in unserer Justiz,Gesetzgebung und Rechtsprechung sind eben mit sehr, sehr vielen Kasperln besetzt.


tch antwortet um 03-08-2010 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo Mosti

Deine Aussage mag für Laien zutreffen, für ausgebildetes Personal nicht!
Wenn Feuer am Dach ist muss in dem Fall die Rettungskette nach einen "Fahrplan" ablaufen, auch dann wenn es schwerfällt.
Retter die nach Gefühl handeln sind in den meisten Fällen unbrauchbar...
Dazu gehören auch ganz banale Dinge wie zb. zum Verletzten laufen um dann vor Ort handlungsunfähig zu sein
oder mit weit überhöhter Geschwindigkeit zum Einsatzort fahren.
Ausnahmen gibt es immer, jene die es geschafft haben solche werden dann meist sehr Gedankenlos zum Helden gemacht...
Wenn es ein Arzt nicht schafft nach einen Ablauf am Patienten zu arbeiten- wer dann?
Eine Person in lebensbedrohenden Zustand mit dem Privatauto zu transportieren kann gut gehen....wenn die medizinische Versorgung aufrecht erhalten bleibt.
Es gibt auch Ausnahmesitationen wo ein Transport mit einem Privatpkw zu rechtfertigen ist.
Wenn zb. externe Hilfe nicht zu erwarten ist, oder sehr lange dauern kann...
Auch wenn es der betroffene Arzt gut gemeint hat- es war nicht ok! Hätte das Kind überlebt wäre der Arzt der Held und könnte mit guten Gewissen überlegen was er falsch gemacht hat...
tch


0815 antwortet um 03-08-2010 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Das wird schon richtig sein, dass der Arzt falsch gehandelt hat. Als „Fachmann“ in solchen Fragen, sollte er wissen, was zu tun ist! Aber gerade dieses Urteil wird das sogenannte „wegschauen“ weiter fördern! Denn viele Leute (Ersthelfer) trauen sich dann nicht mehr zu helfen, weil er/sie glaubt, wenn ich was falsch mache, werde ich dafür belangt. Hoffe nicht, dass wir amerikanische Verhältnisse bekommen, wo für alles geklagt wird. Dort kann auch der Einbrecher auf Schadenersatz klagen, wenn er sich beim einschlagen einer Scheibe verletzt. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber nicht ganz abwegig. Geklagt wird auch dort, wenn sich kein Hinweisschild befindet, dass der Kaffe heiß ist. Oder dass die Katze nicht im Mikrowellenherd getrocknet werden kann. Bei den Navigeräten wird auch blindlings gefolgt, auch dort werden die Klagen eintreffen, dass die Route falsch angezeigt wurde. (Dort gibt es aber auch schon Warnhinweise, dass man nicht alles glauben darf, was das Navi anzeigt) Na net.



50plus antwortet um 03-08-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
@0815
Wegschauen? Ohne schriftlichen Auftrag mit 5 Durchschlägen darfst ja ohnehin nix mehr anrühren!
Und wer traut sich noch irgendwem etwas zu sagen? Kein Lehrer den Schülern, die Eltern dürfen den Kindern nichts mehr sagen (auch gut gemeinte Ratschläge sind Schläge, meinen die Psychologen). Man darf ja nur mehr gut drauf sein, immer zu allem positiv eingestellt (und wenn es der größte Unfug ist), jeden Verbrecher mit Samthandschuhen angreifen.........
Kein Politiker sagt mehr etwas gegen irgendwelche "Auswüchse" in der modernen, globalen Gesellschaft, aus Angst, nicht mehr gewählt zu werden. Wer hat noch Rückgrat?

Wir schauen doch schon alle weg, sogar im engsten Kreise, damit wir ja nur überall beliebt sind und "in" und "cool" und liberal genug.
Und dieses "Wegschauen" schafft den Großteil unserer unlösbaren Probleme!

lg
50plus


tch antwortet um 03-08-2010 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo 50 Plus
zu welchen Thema schreibst Du?

Beim aktuellen Thema gehts nicht um Rückrat, sondern darum dass ein Profi etwas verbockt hat...
Ein Arzt hat zu wissen wie ein Transport zu verlaufen hat! Ausnahme- es handelt sich bei dem Patienten um eine Person aus dem engsten Familienkreis- dann sind irrationale Handlungen oft nicht zu verhindern.
In diesen bedauerlichen Fall muss einiges schiefgegangen sein.


tch


50plus antwortet um 03-08-2010 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
@tch

Ich hab zum Thema "amerikanisches Wegschauen" geschrieben. Wir sind am besten Weg dorthin!
1/2 km bis zum KH, da hätt doch niemand den Krankenwagen gerufen - aber bitte, das ist nur meine Meinung!

lg
50plus


tch antwortet um 03-08-2010 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Im Krankenwagen wäre die Versorgung des Patienten möglich gewesen! So ist der Arzt selbst gefahren und hatte keine Zeit zur Betreuung....
Kommt ein Krankenwagen wird auch im Krankenhaus der Empfang vorbereitet, kommt ein Privatpkw wird kaum jemand bereitstehen- so wird wieder wertvolle Zeit in den Sand gesetzt.


tch


beginner antwortet um 03-08-2010 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
wer sagt denn, dass hier noch was betreut werden konnte? händchen halten kann jeder.
vielleicht hätte ein Krankenwagen genausowenig machen können wir der arzt?
Wer weiss das schon?

Dann wäre er zu Hause gestorben...während er auf den Krankenwagen gewartet hat. Dann hätte man wohl gesagt, warum der Arzt nicht die 500 Meter schnell rübergefahren ist um den Patienten schnell in den OP oder was auch immer zu bringen.

Ich würde lieber froh sein, dass der Arzt für die Leute da ist. Vorteil hätte ihm das selber-fahren so oder so net gebracht. Also sehe ich auch keinen "Bereicherungsversuch" darin.


charlsden antwortet um 03-08-2010 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Wenn er auf Krankenwagen gewartet hätte wäre es net beim Transport sonder schon vor eintreffen des Krankenwagens passiert. Bis die Rettungskette in Bewegung kommt dauert es oft mehr als 30 min so verstreicht auch wertvolle Zeit




tch antwortet um 03-08-2010 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo beginner

Weisst zu zufällig welche bedeutung das harmlose Wort" betreuung" bei medizinischen Notfällen hat?
Wo steht das der Arzt sich bereichern wollte?
Nochmals, in der Zeit wo der Arzt selbst fährt kann er keinen Menschen betreuen- betreuen...dahinter versteckt sich z.b.auch das weniger schöne Wort reanimieren...

tch


tch antwortet um 03-08-2010 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
charlsden...
ich habe im Jahr ca.10-15mal mit medizinischen Notfällen zu tun- eingebunden in eine Rettungskette.

Um es kurz zu machen-Du schreibst absoluten Schwachsinn!


Felix05 antwortet um 03-08-2010 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo,

bitte Freunde, die Rettungskette w a r in Bewegung!
Und zwar ab dem Moment, in dem der Arzt eingegriffen hat.
So schwer es für Viele fällt es zu verstehen und zu verinnerlichen, der Arzt selbst hat die Rettungskette eingeleitet und unterbrochen.

Hoffentlich bleiben wir alle von derartigen Schicksalsschlägen verschont, ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass man eine völlig andere Ansicht vertritt, wenn man selbst oder Angehörige betroffen sind.

Wie´s der tch schon sagt, geht´s gut, wird ein Held geboren, wenn nicht muss eben geltendes Recht angewandt werden und das ist nicht immer leicht zu verstehen, besonders in solchen Fällen wo man nie mehr sagen kann, wie´s andersrum ausgegangen wäre.


Gruß, Lutz!


helmar antwortet um 03-08-2010 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Manchmal läufts auch anders.........22.1. 1994: Nachdem ich meinem Vater, einem Diabetiker, Insulin gesprtizt hatte und das Frühstück serviert, nutze ich den Vormittag zur Waldarbeit, wie meistens. Aus irgend einem Grund bin ich nach etwa einer Stunde aus dem Wald nach Hause gekommen, und seh meinen Vater mit schiefem Gesicht an der Zimmertür lehnen. Sofortiger Anruf beim Hausarzt, meine Vermutung dass es ein Schlaganfall sein könnte, und ob er aus der Ordination kommen könne, brachte folgende Antwort: Packen sie ihn ins Auto wie er ist, denn die Rettung, wenn die auch noch Ketten legen müssen, das kann dauern, fahren sie ins Krankenhaus, Frau.....wird anrufen, dass sie kommen. Sagen sie das Autokennzeichen.... So geschah es auch, und als ich beim Schranken des LKH vorfuhr, ging dieser sofort hoch, und ich bin bis zur Tür gefahren, wo ein Pfleger mit dem Rollstuhl gewartet hat. Mein Vater hat sich, wohl auch deshalb, weil er sehr schnell Hilfe erhalten hat, so gut erholt, dass er im Sommer darauf unseren 188 er in einen Totalschaden verwandelt hat. Aber das ist eine andere Geschichte......
Mfg, Helga


50plus antwortet um 03-08-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Auch meinem Vater wurde das Leben gerettet, weil eine mutige Ärztin ihn selber therapierte, anstatt in am Wochenende ins KH zu schicken, wo nicht mehr viel passiert. Sie war überzeugt davon, das Richtige zu tun und wir glaubten ihr!

Das weiß doch Jeder, dass schon der Anruf zur Rettung länger gedauert hätte, als eine 500 m Fahrt!

Oba Vurschrift is Vurschrift!

lg
50plus


hannipanni antwortet um 03-08-2010 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
ich kann's auch nicht ganz verstehen - vor allem wenn täglich miterlebt, welche Auslegungen von österreichischem Recht möglich sind, so scheint diese Verurteilung von diesem Arzt ein Schlag ins Gesicht jedes mit Herz helfenden Menschen zu sein. Er wird sich schon was gedacht haben wenn er nicht auf die Rettung warten wollte. Ich an seiner Stelle (mit dem Abläufen in solchen Fällen vertraut) hätte vielleicht auch so gehandelt. Und schon bist vorbestraft.... Sich hier auf einen vorgegeben Prozess zu berufen und jemanden, der im Abweichen von diesem Prozess die einzige Chance gesehen hat - das Leben eines Menschen zu retten - schuldig zu sprechen, da mach ich es mir schon etwas einfach. Da erzieh ich mir eine reine Abbeutler-Gesellschaft. Geht mich nix an - ist nicht meine Aufgabe, wir müssen den Prozess einhalten. (erinnert mich irgendwie an meine Arbeit...)




tiroler antwortet um 03-08-2010 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
@ 50plus!
Es stimmt mit Sicherheit nicht,daß am Wochenende im KH nicht mehr viel passiert.Das kann ich
von mir aus nicht behaupten.Nach eingehenden Untersuchungen bei Ischiabeschwerden wurde
eine OP nur wegen Thrombo Ass Tabletten verschoben wegen Nachblutungsgefahr.
mfg. Heinz


tch antwortet um 03-08-2010 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo 50plus
Du wirst es nicht kapieren....

In der Zeit wo der Arzt selbst gefahren ist hat er nicht am Patienten arbeiten können...das ist der springende Punkt.
Die Ärztin bei deinem Vater hat an ihm gearbeitet...jetzt kapiert?

Helmar, auch Dein Hausarzt hat fahrlässig gehandelt! CH3 braucht ca 8min incl Start bis zur Landung vor Deiner Haustür, alternative Notarztwagen im Rendevoussystem- übergabe unterwegs.... Dein Vater hat überlebt, der Arzt ist der Held und hat trotzdem falsch gehandelt...

tch


0815 antwortet um 03-08-2010 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Courage wird mit solchen Urteilen sicher nicht gefördert! Alles muss penibel protokolliert werden, wenn ein (Not)Einsatz durchgeführt wird. Daher kann dann leicht festgestellt werden, was falsch gemacht wurde. Und so kann auch leicht geklagt werden, wenn was schief geht. So braucht man sich nicht mehr wundern, wenn ein am Boden liegender Mensch keine Hilfe bekommt! Nur nicht anstreifen! Man bekommt nur Probleme wenn man sich dem Hilfesuchenden zuwendet! Sollte ein Hund auf der Straße liegen, bildet sich gleich eine Menschenschlange, aber bei einem Menschen wird „drübergestiegen“. Traurig, aber wahr!


tch antwortet um 03-08-2010 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Es muss nicht alles protokolliert werden!

Es gibt einen Unterschied zwischen Laienhelfer und Profi....in dem Fall hat ein Profi falsch gehandelt...ob bei richtigen Ablauf ein überleben möglich gewesen wäre ist eine andere Frage.
Courage...ja auch das ist ein Thema- seit ca 10 Jahren geht die Ausbildung der Ersthelfer und Erste Hilfe Kurs zum Glück in eine etwas andere Richtung...
Das ist aber jedem hier im Forum bekannt-oder macht ihr in der Richtung keine Aus und Weiterbildung?
Es könnte mal einen Angehörigen von euch treffen...egal?

tch


helmar antwortet um 03-08-2010 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo Tch........da kann ich dir zustimmen dass mein alter Herr damals viel Glück gehabt hat. Nur habe ich selber schon allerdings auf "normale" Rettungswägen Schneeketten auflegen geholfen, und das etwas routinierter als die durchaus motivierten jungen Herren.......1994, so kommt mir zumindest vor, hat man den Christophorus warum weiss ich auch nicht, ungern irgendwo im Winter in den Hochnebel rein lassen.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 03-08-2010 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Und nochwas, lieber Tch.........manche Leut fahren auch mit einer gerissenen Achillessehne den Unterberg noch runter, und andere werden vom Gelben geholt......
Mfg, Helga


soamist2 antwortet um 03-08-2010 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
tch,

mittlerweile dürfte auch der dümmste forumsschreiber kapiert haben - du bist vom fach.

sollte ich (man hofft ja nicht) irgendwann in die lage kommen notfallmedizinische hilfe zu brauchen wünsche ich mir einen pragmatiker wie dich als ersthelfer.

zumindest ist mir dann, im falle meines ablebens, zu 100% die regelkonforme behandlung
gemäß dem handbuch für notfallmedizin, ausgabe juli 2010, widerfahren.









Bauernhaus antwortet um 04-08-2010 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Danke für die wirklich interessanten verschiedenen Meinungen.
Was mir noch fehlt, ist der Vergleich "Arzt-Schumacher". Gilt im Sport absichtliche Fahrlässigkeit nicht. Da hätte es zwei Tote geben können.




beginner antwortet um 04-08-2010 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
@soamist

LOL


50plus antwortet um 04-08-2010 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
@Bauernhaus

Gonz anfoch, der Schuhmacher ist berühmt - da gelten andere Gesetzesauslegungen!

lg
50plus


helmar antwortet um 04-08-2010 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Superstars dürfen (fast) alles..........und werden auch noch in die Höhe gehoben dafür. Das Problem ist dass sich viele Teilnehmer des normalen Strassenverkehrs auch als solche vorkommen und damit ein Risiko für alle anderen auf der Strasse sind. Wenn sie, wie es Lauda einst bezeichnete, "im Kreis fahren" und das für viel Geld, dann ist das ihre Sache, wenn sie sich gegenseitig bedrängen oder sonstwas.......
Mfg, Helga


tch antwortet um 04-08-2010 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo Soamist

Bin nicht vom Fach...zumindest nicht so wie viele andere...
In den meisten Fällen wo ich als Ersthelfer vor Ort war ist eine regelkonforme Erstversorgung kaum möglich,.....
Handbuch 2010? halte ich für ein Gerücht...Derzeit wird evaluiert....


Helmar, mir sind die Einsatzmöglichkeiten eines NAH bekannt:-) darum habe ich auch die alternative beschrieben.

Für den Patienten macht es keinen Unterschied ob Regelkonform oder Regelwidrig den Löffel abgibt.... für andere schon...
Kein Mensch muss sich an die Spielregel halten.... er muss sein handeln dann auch selbst verantworten.
Auch im medizinischen Bereich gibt es Freiraum.
Eine Rettungskette zu unterbrechen- ausser bei Gefahr im Verzug- dafür hat keiner Verständniss.

tch



tch antwortet um 04-08-2010 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ist das noch zu verstehen?
Hallo Bauerhaus

Zwischen hätte können und hat gegeben ist ein gewaltiger Unterschied, Schuhmacher hatte eben das Glück das nichts passiert ist....

Wenn wir alle für das bestraft würden was gerade noch gut gegangen ist, keiner von uns würde jetzt vor dem PC sitzen.

Ein totes Kind und einen beinahe Unfall zu vergleichen ist aber auch ein starkes Stück.

tch


Bewerten Sie jetzt: Ist das noch zu verstehen?
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;245893




Landwirt.com Händler Landwirt.com User