Theo Albrecht ist nicht mehr

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walterst 28-07-2010 13:25 - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
der Mitgründer des bekannten Diskontunternehmens und einer der reichsten Menschen Europas hat seinen Weg zur großen Scannerkasse angetreten.
Etwa 17 Milliarden Dollar Wechselgeld hat er in irdischen Gefielden zurückgelassen.


Christoph38 antwortet um 28-07-2010 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Danke für die Info walter, die Meldung ist mir noch gar nicht untergekommen.




Else antwortet um 28-07-2010 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Mir schon ...



Fallkerbe antwortet um 28-07-2010 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Aus Wiki:

Jugend und wirtschaftlicher Aufstieg [Bearbeiten]

Karl und Theo Albrecht wuchsen in bescheidenen Verhältnissen auf. Der Vater war als Bergmann und später als Aushilfsbäcker beschäftigt; die Mutter hatte einen kleinen Lebensmittelladen im Essener Arbeiterviertel Schonnebeck. Theo absolvierte eine Lehre im Laden seiner Mutter. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übernahmen die beiden Brüder 1946 das elterliche Lebensmittelgeschäft und eröffneten bald eine größere Filiale. Sie expandierten weiter und hatten es bis 1950 bereits zu einer kleinen Lebensmittelkette von 31 Geschäften herkömmlicher Prägung gebracht. 1960 waren es bereits 300 Läden mit einem Umsatz von 90 Millionen DM. 1960 benannten sie das Unternehmen in Albrechts Discount, kurz Aldi um und teilten es untereinander auf: Karl übernahm fortan Aldi Süd, Theo Aldi Nord, was das bundesdeutsche Gebiet nördlich des Ruhrgebietes umfasste. Den ersten Aldi-Markt mit dem neuen Discount-Konzept eröffneten sie 1962. Völlig unabhängig vom Aldi-Konzept und den amerikanischen Aldi-Süd-Filialen seines Bruders betrieb Theo Albrecht außerdem die amerikanische Supermarktkette Trader Joe’s. 1993 zog sich Theo Albrecht aus dem operativen Geschäft zurück und brachte sein Vermögen zusammen mit seinem Bruder in die Markus-Stiftung mit Sitz in Nortorf, sowie die Siepmann-Stiftung ein. Bis 2006 war Albrecht aber noch beinahe täglich in seinem Büro in Essen anzutreffen. Am 24. Juli 2010 erlag er im Essener Alfried Krupp Krankenhaus den Spätfolgen eines Sturzes, den er im Jahr 2009 erlitten und der ihn zum Pflegefall gemacht hatte.

Entführung 1971 [Bearbeiten]
Ein typischer Supermarkt von Aldi Nord

Am 29. November 1971 wurde Theo Albrecht von Hans Joachim Ollenburg und Paul Kron entführt, die ihn über das Buch Die Reichen und Superreichen in Deutschland als Opfer ausgesucht hatten. Ollenburg und Kron lauerten Albrecht vor dem damaligen Konzernhauptsitz in Herten auf; als dieser als Letzter das Gebäude verließ, dachten die beiden angeblich zunächst, sie hätten sich geirrt: Albrecht, der zeitlebens äußerlich sehr bescheiden auftrat, sei ihnen zu schlecht gekleidet erschienen für einen Multimillionär und Besitzer einer großen Ladenkette. Sie hätten ihn daraufhin angesprochen und sich seinen Personalausweis zeigen lassen, um sich zu vergewissern. Die Entführung dauerte 17 Tage und fand erst mit der Zahlung von sieben Millionen DM Lösegeld – es war damals die höchste Lösegeldsumme, die je in der Bundesrepublik gezahlt wurde[2] – ihr Ende. Der Essener Bischof Franz Hengsbach überbrachte das Geld. Die Täter wurden gefasst und 1973 vom Landgericht Essen zu einer Freiheitsstrafe von jeweils achteinhalb Jahren verurteilt,[3] rund die Hälfte des Lösegelds konnte jedoch nicht mehr aufgefunden werden. Dass ein Bischof das Lösegeld überbrachte, schrieb man der Tatsache zu, dass die beiden Brüder gläubige Mitglieder der katholischen Kirche waren. Theo Albrecht versuchte später vor Gericht, die Absetzbarkeit der Lösegeldsumme als Sonderausgabe bei der Steuer durchzusetzen.

Privatleben [Bearbeiten]

Da die Albrecht-Brüder sehr zurückgezogen leben, war über Theo Albrecht wenig bekannt; beide Brüder galten als sehr sparsam. Theo spielte, wie sein Bruder, gerne Golf und sammelte Schreibmaschinen. Das letzte veröffentlichte Foto von Theo Albrecht ist datiert aus dem Jahre 1971, einen Tag nach seiner Entführung. Dem Reporter Franz Ruch gelang es allerdings noch einmal 1987, die beiden Albrecht-Brüder gemeinsam zu fotografieren.[4] Theo Albrecht war mit Cäcilia „Cilly“ Albrecht verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne, Theo junior und Berthold, die ebenfalls bei Aldi Nord arbeiten.[1]
Vermögen [Bearbeiten]

Wie sein Bruder Karl gehörte Theo nach Forbes mit einem geschätzten Vermögen von rund 16,7 Milliarden US-Dollar bis zu seinem Tod zu den reichsten Menschen der Welt und lag zuletzt auf Platz 31 des Forbes-Rankings 2010.[5] Im Oktober 2009 führte das Manager Magazin Theo Albrecht auf dem 2. Platz der reichsten Deutschen hinter seinem Bruder Karl Albrecht.[6]

Wiki Zitat ende

Ein beeindruckender Mensch, ein beeindruckender Lebenslauf.

Möge er Ruhen in Frieden.

mfg


Josefjosef antwortet um 28-07-2010 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
aha, und ich dachte, die Albrechts waren jüdisch.



Else antwortet um 28-07-2010 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
ob jüdisch oder nicht
Aldi = Hofer
Hofer = verhandlungspartner für lw. produkte
Aldi = ist jener AG, welcher eine langjährige Kassierin wegen 59 Cent kündigte - schon vergessen?
Mögen die Erben glücklich und satt werden auf Kosten der LW und der MA.

Ein Loblied kann ich nur singen über die Tatkraft der Brüder in jungen Jahren. Aber das ist auch schon alles.

Solange ein Hofer Jeans um 10 Euro anbietet, ist das ganze Gefüge Hofer/Aldi(Albrecht) eine Ausbeutungsmaschinerie.



edde antwortet um 28-07-2010 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
die " Globalisierung" hat viel wohlstand gebacht, aber dieser materielle wohlstand wurde durch eine gigantische Ausbeutungsmaschinerie erkauft.
da ist hofer nicht besser und nicht schlechter.

mfg


Else antwortet um 28-07-2010 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
tut mir (nicht) leid - ich habe nun mal keine sympathie für menschenm welche in kleinen verhältnissen aufwuchsen und dann den spiess umdrehten ...
der hofer/aldi ist nicht besser und nicht schlechter, ja!
aber, er tut so als ob - besser.
das bescheidene auftreten von steinreichen ausbeutern hat mich schon immer gestört.
da sind mir ja die prasser noch lieber.


Felix05 antwortet um 28-07-2010 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Originaltext von Else:

da sind mir ja die prasser noch lieber.

Das freut mich aber jetzt wirklich, du hast mich also doch lieb.

Gruß, Lutz!


Else antwortet um 28-07-2010 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr

Ich hatte Dich von Anfang an lieb, Prasser Felix.
Du hast es nur nicht bemerkt ... :-(((


walterst antwortet um 28-07-2010 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
was gscheites zum thema vom deutschlandfunk:


Zum Tod von Theo Albrecht

Aldi - Ein Unternehmen hat eine ganze Branche geprägt
Von Theo Geers

Über Tote soll man nicht schlecht reden; differenziert reden darf man aber schon. Theo Albrecht hat mit seinem Bruder den Einzelhandel in Deutschland nicht nur geprägt, wie es heute heißt. Nein, die Albrecht-Brüder haben ihn revolutioniert. Und damit haben die Albrechts auch uns revolutioniert.

Die Aldi-Märkte, die Discounter generell, sind die Erfolgsgeschichte im Einzelhandel der letzten 50 Jahre. Andere, die heute dem verstorbenen Theo Albrecht Respekt bezeugen, mussten diese geniale Geschäftsidee kopieren, wollten sie nicht vom Markt gefegt werden. Nirgendwo sind Lebensmittel billiger als hierzulande - und das liegt auch am Geschäftskonzept der Aldis, Lidls, Pennys und Nettos dieser Welt. Die andere Seite dieser Medaille wurde uns vor zwei-drei Jahren vor Augen gehalten, als die Milchbauern wegen der Milchpreise auf die Barrikaden gingen. Ein Konflikt, der ungelöst weiter schwelt. Der Preiskampf, ja das Preisgemetzel, immer mit Aldi an vorderster Front, geht weiter. Nicht nur, aber auch bei der Milch, wo vor allem die Erzeuger vor der Pleite stehen, die wir eigentlich alle haben wollen, die, die zum Beispiel die Berglandschaft in den Alpen Schuss halten. Auch das ist Aldi. Mit anderen Produkten, man denke an den legendären Aldi-PC, hat der Discounter Maßstäbe für Preis-Leistungsverhältnisse gesetzt; mit anderer Aktionsware in vielen, vor allem kleineren, Orten dagegen den Fach-Einzelhandel platt gemacht. Wenn Aldi & Co in der einen Woche Gartenmöbel und in der nächsten Büromaterial, Wandfarben oder Kinderkleidung auf den Markt werfen, können Fachhändler das Geschäft mit diesen Artikeln für Wochen oder Monate vergessen und viele von ihnen irgendwann den Laden dichtmachen. Denn das Publikum, also wir, ist dann erst mal versorgt. Auch das ist Aldi. Und wir, die Verbraucher, wir haben das Aldiprinzip angenommen. Hochwertige Produkte zu niedrigen Preisen, dazu die wöchentlich wechselnde Aktionsware, das war und ist ein Wohlfahrtsgewinn für uns Verbraucher. Materiell zumindest, aber nicht immer zu unserem Vorteil. Denn die Aldis haben auch unsere Einstellung geprägt, etwa gegenüber Lebensmitteln, gegenüber der Art, wie wir einkaufen. Billig muss es sein, schnell muss es gehen - und so plumpst das, was wir hernach essen wollen, zuvor wie Abfall in den Einkaufswagen. Hauptsache, das Kassenband ist möglichst schnell leer wieder leer. Dass es auch eine Ess- und Einkaufskultur gibt, eine Kultur, in der Lebensmittel geschätzt und Erzeuger und Lieferanten fair behandelt und nicht mit Preisdiktaten erpresst werden, das wird von vielen hierzulande viel zu oft vergessen. Und auch das liegt an Aldi. Darüber reden konnte man mit den Aldis nicht. Verschlossenheit war und ist immer noch ein Markenzeichen des Unternehmens und seiner Gründer. Was nach draußen drang: Der mehrfache Milliardär Theo Albrecht lebte zeitlebens bescheiden. Wenn es so gewesen sein sollte, und vieles spricht dafür, dann war er hier wieder ein Vorbild für manches Mitglied aus anderen Vorstandsetagen.



Else antwortet um 28-07-2010 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
"was gscheites" ???
warum soll das gscheit sein?


walterst antwortet um 28-07-2010 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
@else: Weil ich glaub, dass der Redakteur hier was gscheites von sich gibt. DAss IHR das nicht so seht - ja warum nur wundert mich das nicht?


Else antwortet um 28-07-2010 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Glauben kann ich auch, walterst, genauso wie IHR.
Warum Ihr Euch nicht wundert, jamei...
Mch interessieren nicht nur Nachrufe. Und eigentlich bin ich ungläubig.

IHR seid ein bissl sehr altmodisch, wenn Ihr mich SO ansprechen tut.

Vor dem Ableben wurde auch geschrieben, und zwar nicht so ehrfurchtsvoll ... Aber ich will Euch Euren Geschäftspartner nicht madig machen. Ich kaufe eh nicht beim Hofer.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/discounter-in-der-kritik-wer-auf-aldi-zeigt-1.467830


walterst antwortet um 28-07-2010 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
@else
Hab ich was übersehen? Hat denn jemand hier im Forum eine Lobhudelei über die ALDI Brüder von sich gegeben, die ich überlesen habe?
Habt IHR über die Jahre die Kommentare der Bäuerinnen und Bauern zum Thema Hofer/Aldi nicht richtig verfolgt und erlaubt Euch nun in Eurer großen Weisheit ein Blitz-Urteil ohne Beweis und Indizien über die Einstellung der ForumsbäuerInnen zum Thema ALDI?


Else antwortet um 28-07-2010 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Nein, walterst, IHR habt nichts übersehen.
Aber EUER posting "was gscheits ..." hat mich irritiert und provoziert, zumal mir natürlich Hofer(Aldi)-kritische Einträge EURERseits in Erinnerung sind.
Was gscheits schreit nach was bledem ... odr?

Und EUREN Hang zu Nachrufen kann ich halt nicht teilen:
Alles ist gut und alle sollen gut und schön sprechen über den/die Verblichenen.

In Weisheit, EURE Else





Haa-Pee antwortet um 28-07-2010 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
es hält sich hartnäckig das gerücht dass theo albrecht ein begeisteter bahnfahrer war und mit rucksack im erste klasse wagon regelmässig nach sattledt (OÖ) in die hofer zentrale fuhr......

auf jedenfall haben die beiden mit mut und auch glück ein imperium aufgebaut zur richtigen zeit das richtige getan.

der beigeschmack ist aber die schonungslose ausbeutung der zuliefer und rohstoff lieferanten.
selbst angestellte die zwar ganz prächtig verdienen werden ziemlich gedrillt.
meine nachbarin die eine mittlere tätigkeit bei den "hofers" hatte hat erzählt dass sie sogar zum "abnehmen" mit druck animiert wurde.

sie symbiose zwischen den arbeitslosen und obdachlosen die bei aldi,hofer einkaufen weils dort so gut und billig ist......ist folgende
ohne aldi wär der minderbemittelte kunde vielleicht nicht arbeitslos......!?




Else antwortet um 28-07-2010 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
Ja, die Hofer/Aldi Mitarbeiter reden schließlich auch mit ihren Mitmenschen ... das steht dann nicht immer in der (Kronen)Zeitung.

Interessant ist, was ein gut ausgebildeter (gedrillter) Einkäufer zu berichten weiß.

Nau, hepi, Dein letzter Satz hats ín sich ...


walterst antwortet um 28-07-2010 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr
@else
"Alles ist gut und alle sollen gut und schön sprechen über den/die Verblichenen"

Gelesen hast Du den Beitrag vom Deutschlandfunk offenbar nicht. Nur dem Streitreflex freien Lauf gelassen.


Else antwortet um 28-07-2010 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Theo Albrecht ist nicht mehr

Ja, ich habe den Text wegen EURER Ankündigung "was gscheits" nicht intensiv gelesen.
Ich habe mich halt auch meiner Vermutung hingegeben. Daß nämlich von EUCH nur was gscheits kommt, das dem meínigen gscheiten eher weniger entpsricht.

Ich stehe aber nicht an, mich bei EUCH für mein Überfliegen EURES eingestellten Zeitungsberichtes zu entschuldigen.

Aufs bloße Streiten hab ichs nicht angelegt. Schon gar nicht mit EUCH.
IHR müßtet beim "Streitreflex" den "Streit" gegen was anderes tauschen. Vielleicht fällt EUCH da was passendes ein.

Für heute einfach nur: Gute Nacht walterst



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