Ungeimpfte Kalbinnen

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walterst 14-06-2010 16:19 - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
Es wird grad was gesucht, was es unter folgsamen und ordentlichen Bauern gar nicht geben darf:
Die Rinderzucht schreibt mir:

Exportmöglichkeit nach RUSSLAND für Fleckviehkalbinnen ohne Blauzungenimpfung*

Es besteht aktuell eine Exportmöglichkeit für nicht gegen Blauzungenkrankheit geimpfte trächtige Kalbinnen nach Russland (die Tiere dürfen weder die Grundimmunisierung noch eine Auffrischungsimpfung erhalten haben)
Weitere Anforderungen:

- Beim Ankauf max. 28 Monate alt

- Mutterleistung: 5.000 kg im Durchschnitt

- Trächtigkeit mind. 2,5 Monate (sodass gesicherte Trächtigkeitsuntersuchung möglich)

- Gewicht/Exterieur: altersentsprechend normale Entwicklung; gesunde Tiere ohne Mängel; Gewicht mindestens 500 kg.

- Keine Afterzitzen

- Tiere müssen enthornt sein

- Auszahlungspreis: EUR 1.380,00

Wir ersuchen um umgehende Meldung geeigneter verkäuflicher Tiere an den Zuchtverband (Frau Lanner 03842/25 333 DW 10).

*Für die Exporte in alle übrigen Länder ist die Blauzungenimpfung nach wie vor die Voraussetzung für die Exportfähigkeit. Der russische Markt bildet die Ausnahme und bietet daher für trächtige Tiere, bei denen keine BT-Impfung durchgeführt wurde, eine Verkaufsmöglichkeit.






kraftwerk81 antwortet um 14-06-2010 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
Ist sicher kein problem ungeimpfte Kalbinnen aufzutreiben (sind ja genau in dem Alter die damals noch nicht zwangsgeimpft werden mussten) aber bei dem Preis ist das uninteressant.


supa1 antwortet um 14-06-2010 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
Ich bin der Meinung, dass der Preis für Mutterleistung 5000kg sehr gut ist. Sonst eigentlich nur Schlachtvieh oder als Mutterkuh zu gebrauchen. Unsere Stallbau und Tierschutzauflagen rechnen sich nie bei solchen Leistungen.


kraftwerk81 antwortet um 15-06-2010 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
Das sagt doch gar nix aus. Eine überdurchschnittliche 5000L Kalbin aus einem extensiven Betrieb bringt bei mir daheim vielleicht sogar mehr Leistung als eine die in einem 10000L Betrieb ausgemustert wurde.


grundner antwortet um 16-06-2010 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
Hallo
War voriges Jahr schon in verschieden Leserbriefen zu lesen , dass wir mit der BT-Zwangsimpfung den russischen Markt nicht mehr werden beliefern können.
Am meisten wundert es mich aber, das jetzt gerade der Steirische Zuchtverband ungeimpfte Tiere sucht.
Noch im Spätherbst hat man seitens des Stmk. RZV Veranstaltungen abgehalten, bei denen die Notwendigkeit der BT- Impfung gefordert wurde. Weiters wurde uns mitgeteilt,dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Russland auch nur mehr geimpfte Tiere kauft.
( Laut Expertenmeinungen müssten für den Russischen Markt genug Tiere aus den Sentinellbetieben vorhanden sein .)
Kalbinnen die nicht der BT-Impfung unterzogen werden mussten , sind zur Zeit höchstens 17- 18 Monate alt.
Mit freundlichen Grüßen. Grundner.



walterst antwortet um 16-06-2010 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
HAllo Grundner! Du hast vollkommen Recht. Aus den selben Überlegungen wie Du habe ich das Thema hereingestellt.
Ich glaube, die Rinderzucht Steiermark ist am besten dran, wenn sie sich die Schwerverbrecherkartei besorgt, wo die Impfverweigerer ganz vorne aufgelistet sind. Die könnten eventuell noch ungeimpfte Kalbinnen haben.


biolix antwortet um 16-06-2010 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungeimpfte Kalbinnen
das solltens auch in NÖ machen... unglaublich aber wahr beginnen bei uns erst die Verfahren zu den Impfverweigerungen mitz unglaublichen Strafen !

hier ein Brief dazu :

Es ist einfach ein unhaltbarer Zustand, dass sich jetzt im Juni ca. 400 Bauern in Niederösterreich vor Gericht verantworten müssen

wegen Verweigerung der Blauzungenimpfung. Es handelt sich hierbei nicht nur um Kleinigkeiten sondern um Strafen bis zu € 6000,-

Es ist unbestritten, dass es in Österreich bis jetzt keinen einzigen Fall von BT gegeben hat Es war ein beispielloses Vorgehen vieler

Tierärzte während der Impfung im negativen Sinne (Nötigung).

Trotz allem haben sich Landwirte, darunter viele Direktvermarkter, die sehr wohl vom Konsumenten Zuspruch erhalten haben, dazu entschieden

Ihre Tiere nicht zu impfen .Das geschah nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung!

Der Impfstoff war nicht getestet!!!

Es kann auch nicht sein, dass dieselben Amtstierärzte die eine Impfung durchgeführt und damit ja auch ihr Geld verdient haben, im Nachhinein für die

Überprüfung der Impfschäden betraut werden und ihre eigene Arbeit überprüfen, und wieder Geld verdienen.

Da bei der Impfung, sowohl durch den Impfstoff als auch bei, die Durchführung, teils grobfahrlässig gehandelt wurde, bitte ich Sie, Herr Aster , den

Mit besten Grüßen

Schöpfungsverantwortung Tier-Mensch



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