Rinderzuchtbetrieb Brandmayr

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antach 12-06-2010 06:06 - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Hallo
Ist wieder so ein Typische Beispiel der EU die Bauern müssen immer größer und größer werden und nebenbei wird der kleine Landwirt umgebracht nur das traurige ist das er mit 80ig Kühen 55 hekta Wirtschaftsgrund nicht mehr als Vollerwerb wirtschaften kann und noch einen neben verdienst braucht.



romy antwortet um 12-06-2010 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr


brauchen wird er es nicht, wollen wird er!
Kann ja jeder so machen!




josefderzweite antwortet um 12-06-2010 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
ja genau romy

brauchen wird er nicht, aber....

Solche betriebe sind für mi die professionel geführten Betriebe der Zukunft. Kennt genau seinen Ablauf im Stall, am Feld und am ganzen Betrieb. Kennt seine Zahlen und Daten und wird a sicher noch länger bestehen.

Is ja auch nix schlimmes wenn er die übrige Arbeitszeit in besserbezahlte Tätigkeiten investiert als daheim zu sitzen.

Außerdem sind solche automatisierten Stallungen sicherlich zukunftstrend. Kenn einen Betrieb in Oberbayern der hat zur Zeit 190 Kühe mit Nachzucht und Mast voll mit Robotern versorgt und betreut - reine Arbeitszeit im Stall 6Stunden!!!


traktorensteff antwortet um 12-06-2010 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Außerdem hat er in Linz studiert und wird wohl außerhalb der Landwirtschaft eine gute Arbeitsstelle gefunden haben. Warum also nicht. Wahrscheinlich hat er Spaß dabei, ein zeiteffizientes Bewirtschaftungssystem aufzubauen und mit 20 ha wirds ihm dafür zu wenig sein.


Franzkarl antwortet um 12-06-2010 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Ja Ja kennt den Arbeitsablauf am Feld genau . Und den Wetterbericht schon von 2011.


Haa-Pee antwortet um 12-06-2010 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
der ist halt ein tausendsassa....

da kann man nur hoffen dass er die nerven auch für die nächsten 30 lebensjahre hat.

natürlich gibt man einen guten job nicht auf mit flexiblen arbeitszeiten.

da können sich viele "arbeitnehmer" ein beispiel nehmen denn der brandmayer ist nicht fertig nach einer 40 std woche.....da gehts dann nachts zum gülle fahren ,mähen usw...

ich denke es ist ein mutiger schritt und die familie ist gut situiert also die finanzieren das sicher locker aus.

aber wie so oft in österreich dominiert auch hier die quersubvention denn wenn die landwirtschaft so ein erträgliches geschäft wäre würden gewisse personen mit so top betrieben nicht auch noch ausserlandwirtschaftlich tätig sein.

wie gesagt durchhaltevermögen ist angesagt bei der frau und den eltern die sich um den stall kümmern......


helmar antwortet um 12-06-2010 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Wenn es für die Familie so passt, warum denn nicht? Hätte er zugesperrt und ginge "nur" seinem erlernten Beruf nach, dann hätte er bei manchen auch keine gute Nachred......und andere hätten pachten können.
Mfg, Helga


mosti antwortet um 13-06-2010 00:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
wenn der bledare s´haus griagt braucht er an robotter zum denga weil er nimma zeit ha°t dazua. i betreu 17 kiah so dass mi a kennan im vollerwerb und mir is net fad. gruß mosti


mosti antwortet um 13-06-2010 00:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
um zinsen in lohnhöhe betreib ich kein solches hobby, auch wenn dárbeit déltern machen. solche esel bringen bauern um die es mit vernunft und liebe machen. mfg mosti


sepperl2 antwortet um 13-06-2010 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
wennst einen lantagsabgeordneten zum vater hast und die mutter lieber im stall übernachtet geht alles ganz locker. ein landtagsabgeordneter weis doch sicher bescheid wo es die billigsten kredite gibt.
mfg sepperl


romy antwortet um 13-06-2010 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr

Ich glaub, das es wenig damit zu tun hat, wen man als Vater hat, ich kenne den Betrieb Brandmayer nicht, bewundere ihn aber, was er gemacht hat!
Es ist doch schön, wenn ich etwas will, und das auch mache, anstatt herumzujammern.
Vielleicht tut sich der eine oder der andere leichter sowas zu machen, aber glaubt mir es gibt für jeden eine Chance, man muß sie nur erkennen und nutzen!!
Bei 70 Kühen und Melkroboter braucht niemand im Stall zu übernachten, im Gegenteil!
Das wollen nur viele nicht wahrhaben!
Jeder soll machen, was er gut kann und gerne tut - so ist mein Motto!
Ich kann mich für jeden freuen!
No risk- no fun!


Obersteirer antwortet um 13-06-2010 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Hallo Meiner Meinung nach ist alleine die Investitionssumme für die meisten Betriebe schon eine grosse Hürde.Man muss ja bedenken was hier alleine die Zinsen ausmachen . Ich meine halt bevor ich 600.000 Euro in Arbeit investiere halte ich doch lieber den Betrieb klein gehe meiner Hauptarbeit nach und lebe mindestens genauso gut , wenn ich das Geld nochdazu nicht gehabt habe warscheinlich noch viel besser und vorallem ruhiger .Trotzdem finde ich es gut das der Landwirt solche Betriebe vorstellt für einige wird soetwas die Lösung sein .Wie überall gilt aber auch hier jeder wie er will. Obersteirer


179781 antwortet um 13-06-2010 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Ob das die alleinige Zukunft ist, alles von Maschinen erledigen zu lassen, weiß ic h auch nicht.

In der Milchproduktion ist es halt so, dass die Neuseeländer immer hergenommen werden, wenn es um den Preis geht, weil die so billig prodzieren können. Dort gibt es aber Produktionstechnik auf einfachstem Niveau mit ausschliesslich Weidehaltung, einfacher aber effizienter Melktechnik, niedriger Milchleistung je Kuh und sehr gutem Management.

Bei uns wird den Leuten eingeredet, es geht nur mit aufwendiger Haltung im Stall, teuren Maschinen für Futterbergung und Vorlage, aufwendiger, teurer Melktechnik, höchsten Leistungen je Kuh usw. Nur so können wir mit den Preisen, die z. B. Neuseeland am Markt vorgibt konkurrieren.

Bin ich zu einfältig um diese Zusammenhänge richtig zu begreifen, oder werden wir wirklich von Beratung, Politik und Medien nur zum Narren gehalten?

Zu dem angesprochenen Betrieb Brandmayer fällt mir der Ausspruch eines altgedienten Fütterungsberaters über solche Paradebetriebe ein:
"Was vorneherum so glänzt, ist hinten oft rostig"

Gottfried


Tyrolens antwortet um 13-06-2010 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Schon mal die Zinslast für EUR 600.000 ,-- berechnet?



romy antwortet um 13-06-2010 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr


Das muß jeder für sich ausmachen!!
Vielleicht ist es bei vielem was glänzt, hinten gar nicht so rostig, wie viele glauben!
Schönen Sonntag


antach antwortet um 13-06-2010 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Hallo
Solche Betriebe können auch nur eine Familie ernähren aber wenn mal bei solchen Betreibe was schief läuft zum Beispiel ein Familienmitglied wird krank dann ist das meist der Untergang kenne bei uns einige Betriebe die viel Geld investiert haben dann die Frau davongelaufen ist, weil sie die viele Arbeit nicht mehr bewältigen konnte solang alles gut geht okay.


explicit antwortet um 13-06-2010 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Wer sich bei 600.000€ Investition so ins Höschen macht wie einige hier, hat als Vollerwerbslandwirt mittelfristig keine Chance mehr. Der Stall von Brandmayr macht in meinen augen Sinn, wenn keine Lohnunternehmer in der Gegend Fütterung mit Selbstfahrmischwagen anbieten, das wäre sicher günstiger als so ein System. Aber davon abgesehen kann ich aus dem Video nichts wirklich schlechtes an dem Stall erkennen, bei den guten österr. Milchpreisen rechnet sich sowas bestimmt.
Ausbeutung der Familie kann ich hier nur schwer erkennen, ich denke die Frauen auf den tollen 25Kuh betrieben die jeden Tag unter die Kühe kriechen und sich anscheißen lassen müssen würden sofort mit Frau Brandmayr tauschen.


biolix antwortet um 13-06-2010 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
explizit, oder umgekehrt sein 1. Satz .. ;-)))

Kenne Betriebe die sehr gut da stehen, gerade deswegen weil sie keine 600 tsd investoert haben... ;-))

lg biolix


Else antwortet um 13-06-2010 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr

Als Ö1 Hörer ist mir diese Sendung damals nicht entgangen:

Der digitale Kuhstall -
http://oe1.orf.at/artikel/216036

Schöne neue Welt mit den digital überwachten Euter-Zombies
+++++++++++++++++++++++++

Auszug:

Schwere Bedenken
Doch diese Phobie gibt es. Und der Vorarlberger Autor und Kulturhistoriker Bernhard Kathan hat ihr gleich ein ganzes Buch gewidmet. "Schöne neue Kuhstallwelt" nennt er seine Dystopie, in der er versucht, einen direkten Konnex zwischen moderner Rinderzucht und dem unaufhaltsamen Weg in eine totalitäre Gesellschaft zu ziehen. Sehnsüchtig trauert er den Kühen seiner Kindheit nach, die noch wilde Tiere waren und keine digital überwachten Euter-Zombies. Er schreibt:

"Es sind ganz andere Kühe, die in unserem voll automatisierten Kuhstall zu sehen sind. Sie wirken apathisch. So, als seien sie sediert, als stünden sie unter Psychopharmaka, ihres Eigensinns beraubt. Sie zeigen keine Neugier. Ihr Blick hat etwas Leeres. Versucht man mit einer dieser Kühe in Kontakt zu treten, dann scheut sie zurück. Sie lassen an Missgeburten denken. Es sind groteske Züchtungen, die letztlich nur noch zwei Organe betonen: das Euter und einen riesigen Verdauungsapparat."

Hat jemand von Euch dieses Buch gelesen?




mfj antwortet um 13-06-2010 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr

Nun Else, damit lässt sich schon anders diskutieren. Als Vorarlberger muss ich hier fast Stellung dazu nehmen.
Bernhard Kathan, geboren in Fraxern – dem Kirschendorf von Vorarlberg – aufgewachsenen inmitten einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft und Familie, lebt heute glaub ich als Künstler und Publizist in Tirol.

Was Prägungen doch ausmachen.
Kathan nimmt nicht nur die Landwirtschaft auf die Schippe, sondern teilt auch in Gesellschaftlichen Themen „munter“ aus.

Das Werk das Du hier vorstellst kenne ich nicht, aber ich habe die Publikation: „Zum Fressen gern...“. eine amüsante Satire zwischen fürsorglichen Halter, verwöhnten Haustier und dem Schlachthofsyndrom – Wie töte ich meinen Liebling...gelesen.

Man sieht wie die „prähistorischen Kinder-Jahre“ festverwurzelt in den Köpfen bleiben.
Kathan hat nicht mal unrecht, mit allem was er sagt. Nur ein Problem hat er: Er hat keine andere Lösung.

Sich festzugurten, einen Nachruf auf die kleinbäuerliche Kultur zu romantisieren, zu stilisieren – ist das gleiche wie wenn sich die reuigen Tierschutzbewegungen ihre eigene Welt zurechtzimmern, und damit zum Photon entfleucht – im Zirkel des guten Menschen zu stehen...und zu leben.


Sein Vergleich „Herdenmanagement Kuhstall“ ist ein Essay an unsere zukünftige Gesellschaft.
Wir werden gechipt, automatisiert und longiert in unsere Bürger-Freiheit entlassen..nur ist der "Kraftfutterautomat eben anders bestückt.
Der gemanagemente Herden-Mensch... tja – das Internet ist der Melkroborter, liebe Else gibt den Leistungs-Bann von Informationen schon vor – und Du nutzt es auch ;-))

Ich würde sagen: Kein Bock auf Hobbits...







Hirschfarm antwortet um 13-06-2010 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Warum soll es einer kleinbäuerlich, in einem 5 Kuh Finsterkammer Anbindehaltungsstall gehaltenen, oft nicht optimal gefütterten Kuh besser gehen als einer Roboterkuh? Ich kann der Meinung, das es Tieren aus (gut geführten) Großbetrieben schlechter geht als anderen nichts abgewinnen. Zum Betrieb Brandmayr: Konzept passt so nur das mit dem Arbeitengehen würde ich an seiner Stelle bleibenlassen und mich voll auf die Landwirtschaft konzentrieren. Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute.


helmar antwortet um 13-06-2010 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Weil diese Form immer noch gern als Werbesujet herhalten muss....ich kann mich noch erinnern an Ställe, welche mehr wie dumpfe Keller gewesen sind, die Kühe hatten die Ketten um die Hörner, und bekamen 2 mal am Tag ein paar Kübel Wasser, oder wurden, wenn sie Glück hatten, 2 mal am Tag zum Trog vor dem Brunnen gelassen. Allzuviel trödeln beim Saufen durften sie da nicht. Und im Winter erst....jede Ritze zugestopft, und dann erst hustende Rinder. Aber das war halt die gute alte Zeit. Gut war sie aber weder fürs Vieh noch für die Menschen.
Mfg, Helga



Haa-Pee antwortet um 13-06-2010 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
explicit gesehen sind 600000 euro für einen landwirtschaftlichen familienbetrieb kein pappenstiel!

600000 euro bringen bei guter realistischer veranlagung durchschnittlich 20000-25000 euro kapitaleinkünfte netto !
arbeitsaufwand hiefür ca 20 std im jahr

600000 euro abzüglich der investförderung und derzeit niedrigem zins verlangen allein schon an die 18000 euro zinszahlung im jahr ohne tilgung.


bei einer vollkostenrechnung wo man sämtliche opportunitätskosten und den eigenen lohnansatz inkl sonn und feiertagszuschläge(milchvieh 365 tage auslastung im jahr) auf basis industriebeschäftigter mit führungsaufgaben berechnet braucht man an die 47-54 Cent milchpreis!

das ist keine märchenrechnung sondern sind fakten!

also kann ich dem vorschlag dass richtige vollerwerbsbauern sich bei solchen summen nicht in die hosen machen wenig abgewinnen.


wenn der betriebsführer brandmayer das schicksal ereilt und nächstes jahr an krebs erkrankt und den betrieb einstellen muss macht er einen finanziellen verlust von locker 400000 euro in einem jahr!

milchviehställe sind spezialbauten kaum für eine andere nutzung geeignet ,schwer bis gar nicht zu veräussern!
die einrichtung melkroboter usw sind nach einem einjährigen gebrauch nur mehr die hälfte wert die finanzierenden banken kalkulieren so!


so gesehen sind diese investitionen mit einem hohen risiko behaftet.

und nicht für den duchschnittlichen österreichischen vollerwerbsbetrieb geeignet.

weil es sich auch nur im einen verdrängungsprozess innerhalb eines gesättigten marktes handelt!

vielmehr wären investionen mit einem höheren return of invest gefragt.

als kleines reales beispiel eine dame mit netter stimme verdient mit einer investion von 2000 euro an die 60 Euro netto in der stunde völlig legal!
her reindl von der telekom gibt gerne die fundierte auskunft darüber!

ich verwehre mich massiv dagegen wenn jemand glaubt mit hohen investitionen automatisch hohe einkommen zu erzielen!

selbst die beratung der landwirtschaftskammer geht den absoluten irrweg die betriebe ausschliesslich in die wachstums und verdrängungschiene zu beraten.

ein massenmarkt mit niedrigen gewinnmargen kann eben nur über verdrängung und kostendregression erfolgreich bedient werden.

erfolgversprechender wäre die beratung möglichst hohen umsatz mit möglichst niedrigen investionskosten und einem wachstumsmarkt zu lenken!

nur leider sind die sogenannten "berater lenker und denker" selbst ein beratungsfall.....






Tyrolens antwortet um 13-06-2010 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
The only difference between men and boys is the size of their toys.

Und wenn's überall blinkt und funkelt ist's egal wenn's 600.000 Euro kostet.

Nie und nimmer würde ich mir als Nebenerwerbler Milchkühe ein tun.


explicit antwortet um 14-06-2010 01:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Fakt ist nun Mal, dass Betriebe à la Brandmayr pro Ak und Jahr je nach Milchleistung zwischen 600.000 und 1.000.000kg Milch pro Jahr produzieren können, was bei "traditionellen" Milchviehbetrieben fernab jeglicher Realität ist. In Skandinavien, was im Bezug auf Äußere Bedingungen und Lohnkosten sehr viel näher an Österreich dran ist als Neuseeland setzen sich solche Systeme nicht ohne Grund immer mehr durch. Auch ich würde als Nebenerwerbler niemals 80 Kühe halten wollen aber so wie es sich in dem Video darstellt scheinen die Leute nicht auf den Kopf gefallen zu sein und ich würde mir deshalb auch keine allzu großen Sorgen um den Betrieb machen. Wenn man weiterhin Milchkühe halten will muss man nun mal früher oder später Schritte in dieser Größenordnung machen und ob man bei nem Neubau nen Melkstand inkl. Vorwartehof usw. baut oder nen Robbi macht vom Invest her nun auch nicht allzu viel aus.


010109 antwortet um 14-06-2010 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Hallo Leute! Mir gefällt wie bei euch die 600000€ im Raum stehen. Schaut mal auf meine Homepage, ich habe letztes Jahr mehr als das investiert !!!! Und mach mir nicht ins Höschen !!!!!
Grüße aus OÖ

www.agrar-kerschi.at


Haa-Pee antwortet um 14-06-2010 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
kerschi ade ich hoffe doch schwer für dich dass du das höschen tragen dein weiblicher part übernimmt folgedessen kannst dir auch nicht ins eigene machen;-)

und nette homepage wusste gar nicht dass das lagerhausgebäude zu eurer betriebsstätte gehört so wies aussieht.

der grössenwahn und relalitätsverlust sind meist in einer symbiose zu finden das liegt tiefenpsychologisch verankert besonders wenn man narzisstische züge an sich findet investiert man locker 600000 und mehr ....

allein lieber kerschi die ansage born to milk bestätigt meine theorie;-)!!!!


die sache mit den skandinavieren zum vergleich die uns immer eine naselänge in der entwicklung voraus sind .
geb ich dir zu bedenken dass die skandinavischen betriebe die höchste verschuldung haben und auch die höchste selbsmordrate unter den landwirten!
und bitte das sind keine märchen sondern fakten für die es fundierte quellen gibt!

jeder soll und darf investieren wie er möchte das ist viel besser als wenn sich gut ausgebildete leute in ein öffentliches amt setzen und ihr dasein als pragmatisierter beamter frissten der nur frisst und wenig leistet:-)

drum sehe ich solche projekte grundsätzlich positiv da sie zweckdienlich sind!



mosti antwortet um 15-06-2010 00:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
wie vernünftig, hirn kann ma eben net mit küh ausgleichn, mit so an schübl schau gar net. mfg mosti


Fallkerbe antwortet um 15-06-2010 02:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr

60 Kühe im nebenerwerb sind im benachbarten Ausland keine Seltenheit.
Andere Bauern Melken ihre 80 Kühe 3 man am tag- sind aber im Vollerwerb.
Wiso sich jemand das Antut kann ich aber nicht nachvollziehen.





atomix antwortet um 15-06-2010 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@ kerschi

mit so einer peinlichen Homepage würde ich mich allerdings nicht in der Öffentlichkeit wagen ... Tut mir leid.


cowkeeper antwortet um 15-06-2010 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@kerschi

Gebe dem atomix recht, da kannst dich ja auslachen lassen mit sowas. Und dann noch prahlen, soviel investiert zu haben.
Naja, fällt aber noch in die Kategorie "jugendlicher leichtsinn"

lg cowkeeper


romy antwortet um 15-06-2010 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr


Also eins muß ich euch schon sagen: "Niveau" ist keine Creme zum einschmieren!
Warum macht ihr andere nieder'?

schönen vormittag


Geo42 antwortet um 15-06-2010 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Ihr dürft euch nicht auf die 600000Euro versteifen. Nehme mal an, dass der Betrieb optieren tut, abzüglich der Investitionsförderung, Kinder beim Mann versichert, und nun mal nachgerechnet. Sind ca. 300000 euro auf 20Jahre mit dzt. tollen Zinsen- eigentlich nicht das grosse Problem.


kotelett antwortet um 15-06-2010 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@kerschi
Toller Betrieb, tolle Homepage. Bravo.


010109 antwortet um 15-06-2010 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@ atomix und cowkeeper macht es doch besser!!!
@ Geo42 du bist der erste von den ca 34 Einträgen der so denkt und rechnet wie ich. Wollte aber nie etwas dazu sagen, weil als "Vollgasbauer" kommt man da im Forum nicht immer so gut an!!
Unter anderem hab ich auch nocht zeit für meine Freundin und unsere Tochter trotz

BORN TO MILK!!!!!!!

Grüße



Obersteirer antwortet um 15-06-2010 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@ geo 42 und kerschi Eure Rechnung geht aber nur auf wenn die nächsten 20 Jahre nichts passiert keiner krank wird der Milchpreis nicht noch schlechter wird na ja sonst notlösung wie von happee und skandinavien präsentiert vielleicht mit guter Lebensversicherung,ist eine verdammt lange Zeit.Trotzdem alles gute Obersteirer


cowkeeper antwortet um 15-06-2010 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@kerschi
habs schon besser gemacht, will mich aber hier im Forum nicht outen. Tut mir leid. Denn dann verliert das ganze seinen Sinn, wenn die Anonymität weg is.

Aber, was ich mich frage ist, welchen Zweck hat deine Homepage?

lg cowkeeper


010109 antwortet um 15-06-2010 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Das mit der Notlösung machen viele.
Persönlich sehe ich das als feig weil wenn ich mir die Suppe selber mache muss ich sie auch auslöffeln!!!
Und es kommt immer auch darauf an ob noch jemand hinter einem steht!!!
Das Leben ist zuschön um es selbst zu beenden, weil ich möchte meine Kínder auch groß werden sehen .
Wirtschaftlich kann man nicht in die Zukunft sehen, aber dann müsste ich im Bett bleiben und auf das Sterben warten man muss im Leben was riskieren!!!!
Narzistische Gedanken werden wieder ein paar sagen !!

BORN TO MILK

Grüße


010109 antwortet um 15-06-2010 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
@ cowkeeper welchen zweck hat deine homepage

Für mich ist es Zeitvertreib so wie andere auf Facebook usw. wie sie alle heißen unterwegs und online sind!!!!!

Ist das leicht nicht Ok wenn man das macht????

Werbung ist der halbe Gewinn!!!!




Chrissi antwortet um 15-06-2010 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Hier sieht man, dass eben nicht jeder Unternehmenr sein will bzw. ein sichereres Leben mit weniger Gewinnchancen leben will.

Lasst doch jedem das Seine!
Ich persönlich würde mir diese Investition nicht antun wollen, weil mich eben andere Sachen interessieren.

Warum muss man da dann drauf rumhacken.
Die Welt wandelt sich, das wirst auch du mosti nicht aufhalten können.

MfG


cowkeeper antwortet um 15-06-2010 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rinderzuchtbetrieb Brandmayr
Meine Homepage hat den Sinn, dass ich etwas verkaufe und darüber Informationen und Service für die Kunden bereitstelle. Näher will ich darauf nicht eingehen.

Und grundsätzlich bin auch ich nicht gegen große Investitionen, aber sie können halt ebenso falsch wie richtig sein, und bei solchen Größenordnungen DARF man halt nicht mehr falsch investieren.
Ich wünsch dir ehrlich viel Glück mit deinem Hof, nur eben die Webseite gefällt mir nicht.

lg cowkeeper




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