Antworten: 16
Noro antwortet um 22-02-2010 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
ich hab jetzt keine schweine, aber einstreu ist im ökolandbau grundsätzlich pflicht, genauso wie auslauf, egal ob laufhof oder freiland.
lg



farmer87 antwortet um 22-02-2010 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
Besorg dir das ÖKL Heft für Stallbau für die BIOtierhaltung Schweine. Hier findest du alle mindest Flächen und auch verschiedene Baulösungen!
Oder frag einfach eine Stallbaufirma (z.B.: bräuer, laake,....)

mfg farmer


biolix antwortet um 22-02-2010 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
GM !

hier hast du mal vieles allgemein angesprochen... ist sogar ein fortschr. Landwirt Beitrag..;-))

www.bio-austria.at/content/download/8301/83123/.../Beitrag_Wlcek_1.pdf

lg biolix

ein Ausschnitt:

Für alle Bio-Schweine in allen Produktionsstufen
ist Auslauf verpflichtend
vorgeschrieben. Das heißt, dass
auch ferkelführende Sauen und Aufzuchtferkel
an die frische Luft dürfen!
Die Ausläufe müssen eine gewisse Mindestgröße
haben (Tabelle 1) und den
Tieren muss Wühlmaterial angeboten
werden.
Ohne Stroh oder andere Einstreu gibt
es keine Bio-Schweinehaltung! Bio-Bauern
widersprechen dem Spruch: „Wer
Stroh im Stall hat, der hat Stroh im
Kopf!“ Mindestens die Hälfte der Stallfläche
(Tabelle 1) muss planbefestigt
sein.





sturmi antwortet um 22-02-2010 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
Ich erinnere an folgende Diskussionsbeiträge aus der Vergangenheit!
https://www.landwirt.com/Forum/165001/Bio-Schweine-Nein-danke.html
***Name: sturmi 28-01-2009 10:19
@ Frau Wlcek
Sie geben im Juli 2008 Auskunft über die gute Absatzmöglichkeit für Bio-Schweine, 6 Monate später schreiben sie von einer "komplexen" Marktsituation!
Als bäuerlicher Unternehmer muß ich Investitionen gut überlegen und planen. Von einer Fachexpertin würde ich mir schon etwas mehr Realismus und Planungssicherheit erwarten!***
MfG Sturmi




Tyrolens antwortet um 22-02-2010 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
So schlimm ist es eigentlich gar nicht. 50% des Bodens im Stall müssen planbefestigt sein, Einstreu ist Pflicht, muss aber nicht Stroh sein. Stroh bloß als Einstreu zu mißbrauchen ist in meinen Augen eh Verschwendung. Stroh gehört in eine Strohraufe.
Auslauf ist anzubieten, darf aber zum einen Spaltenboden haben und zweitens ist es fraglich, wie das beim Nürtinger-System gehandhabt wird. Ich kenne Betriebe die BIO sind und in diesem System ohne Auslauf mästen.


biolix antwortet um 22-02-2010 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
Mahlzeit !

ja da sturmi machts sich wieder Kopfzerbrechen um die Bioschweine... ;-)))

Keine Angst Sturmi, da war die Nachfrage sehr groß und zu wenig da, und wenn man dann nicht dafür werben darf wan dann.. ,-))

Lt. EU Bio VO ist der Auslauf zwingend vorgeschrieben, Offenstallungen sind eine "andere" Geschichte, da wäre ja das schwein fast immer im freien... ;-))

und was das Stroh betrifft, ist es gott sei dank für die überzeugten Biolandwirte das beste für ihre Nutztiere, und das wollen sie ihnen gerne gönnen... ;-))

lg biolix


sturmi antwortet um 22-02-2010 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@biolix
***Ausblick: Das Jahr 2010 wird ein Wendejahr für die Bio-Schweinehaltung darstellen. Dann müssen sich jene Betriebe entschieden haben, die bis dahin in einer Übergangsregelung bei den Haltungsvorschriften wirtschaften, ob sie weiterhin Bio-Schweine halten wollen. Einige kleine bis mittlere Betriebe werden diesen Betriebszweig beenden. Trotzdem muss auch in drei Jahren
der sich entwickelnde Markt versorgt werden. Das heißt wiederum, dass neue Bio-Schweinezüchter und -mäster spätestens in drei Jahren gesucht sein werden. Die Umstellung dauert aber einige Zeit...***
Ganz interessant diese Einschätzungen, auch bei Bio setzt man anscheinend immer mehr auf zukunftsfähige Großbetriebe....
Du gibst ja das beste Beispiel für einen Bio-Großackerbauern & Förderoptimierer ab....;-))
MfG Sturmi




biolix antwortet um 22-02-2010 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
Sturmi, hilf mir , wo hast du das her ?

Gerade im Biofreilandschweineberiech, kann ich dir versichern kenne ich viele kleien und mittlere die alle weitermachen, und es gut läuft... ;-))

lg biolix



sturmi antwortet um 22-02-2010 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@biolix
Natürlich läuft´s im Biohimmel supa, eh kloa...;-)) Seit´s ja genug glückliche (tennis- u. golfspielende) Bio-BäuerInnen...;-))
Wo ich die Aussichten für die Bio-Schweinehaltung 2010 herhabe? Na von deiner BA-KollegInnen Sonja Wlcek! ;-)
Sie schreibt auch von Stabil hohen Preisen, denn die Bio-Schweinepreise sind nämlich Fixpreise und unabhängig vom konventionellen Wochenpreis. Nur wenn vorher definierte konventionelle
Preisschwellen unter- oder überschritten werden, geht der Bio-Preis um eine Stufe tiefer oder höher. Am Markt schwankte der Preis in den letzten drei Jahren um weniger als 15 Cent. Der aktuelle Basispreis (ohne USt.) für den Betrieb liegt zwischen 2,32 und 2,35 Euro je Kilogramm bei 54 % MFA, es erfolgen noch Abzüge und Zuschläge für Magerfleischanteile und Gewichtsbereiche. Transport, Schlachtung, Versicherung etc. sind dabei schon abgezogen.
Zwischen Ferkelzüchtern und Schweinemästern wird stabil abgerechnet. Ferkelpreis und Basispreis der Mastschweine stehen in einem fixen Verhältnis, was den wirtschaftlichen Erfolg für
beide Seiten besser kalkulierbar macht. Bei den hoch erscheinenden Bio-Preisen ist zu bedenken, dass bezogen auf die landwirtschaftliche Nutzfläche weniger Tiere gehalten werden dürfen!
Deine BioAustria-Kollegen Wlcek hat anscheinend weitgehend die Kräfte des freien Marktes (Schweinezyklus) im Griff! ;-))
Komisch, komisch, wenn sie nur nicht im Februar 2009 folgendes geschrieben hätte....
Schweine Infoblitz 2/09, Deine BeraterInnen: Sonja Wlcek
"Lieber Mäster, lieber Züchter!
Die Zeiten für Bio-Schweine waren schon einmal besser, und in schwierigen Zeiten gilt es, seine eigenen Reserven auszuschöpfen...."
http://www.bio-austria.at/content/download/19521/153642/file/090310Schw_Infoblitz0209.pdf
MfG Sturmi



Hirschfarm antwortet um 22-02-2010 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@sturmi
Ich kenne beide Seiten der Schweinehaltung. Sowohl Bio als auch konventionell. Und eines kann ich dir garantieren, daß die Bioschweinehaltung(sowohl Zucht als auch Mast) wenn sie halbwegs professionell gemacht wird der konventionellen wirtschaftlich haushoch überlegen ist. Und das ohne Förderung. Eine gewisse Bestandesgröße ist aber auch in der Bioschweinehaltung erforderlich.


sturmi antwortet um 22-02-2010 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@hirschfarm
Mein Betrieb: Schweinemast, Vollerwerb, 50 ha >
"Haushoch überlegen", Aha und das "Bio" vor der Schweinemast hast sicherlich vergessen...oder?! ;-)
MfG Sturmi


biofranzn antwortet um 22-02-2010 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@sturmi
die Kritik an Fr. Wlcek ist auf keinen Fall gerechtfertigt, sämtliche Beratungstätigkeiten (Bioschweineoffensive, Marktaussichten im Schweineinfoblitz etc) und Stellungnahmen zum Markt waren und sind nicht nur immer mit den Vermarktern und Marktkennern abgestimmt, sie sind vielmehr immer eine Kooperation mit Bioschwein Austria, Hans Ollmann usw.

dass sich der Markt so sprunghaft verschlechtert, hat keiner voraussehen können, es hat dir ja deine Bank auch nicht sagen können, dass die Zinsen im nächsten halben Jahr sinken werden, selbst echte Kenner und Player der Szene hätten sich das nie träumen lassen
nichts destrotrotz- die Bioschweineszene ist ja trotzdem mit einem blauen Auge davongekommen und geht nun sehr gestärkt aus dieser Krise- es werden mittlerweile soviel Bioschweine pro Woche in Ö verkauft, wie noch nie

bzgl. Betriebsgröße kann ich dir nur folgende Dinge berichten: hab neulich mit einem konventionellen Kollegen gesprochen, mit 65 Zuchtsauen sieht er (bzw. seine Offizialberatung) keine Existenzberechtigung mehr, mindestens verdoppeln soll er sich zum Überleben und selbst dann zählt er zu den kleinsten "Zukunftsbetrieben", ganz ähnliche Entwicklungen in der Schweinemast, ein Betrieb will eine Maschinenhalle bauen, beim Betriebskonzept sagt ihm der Berater, mit diesem Schritt ist aber auch verbunden, dass er seine Schweinemast von derzeit 350 auf mindestens 500 erhöhen muss, dass sich das ausgeht

im vergleich dazu im BIObereich schauts so aus: größter oö. Biozuchtsauenbetrieb momentan ca. 70 ZS
durchschnitlicher Biomastschweinebetrieb in OÖ ca. 150 Mastplätze- größter ca. 400 MP
die fragen bzgl. Betriebsgröße ganz generell sind eher: ist größer wirklich (wirtschaftlich) immer besser? was macht zufriedener? hat die Offizialberatung bzgl. Betriebsentwicklungs-Muss immer recht?

was hast du eigentlich gegen die Bioschweinehalter und -berater? brauchts einfach wen zum "hinhauen und Frust ablassen" oder was?
ich beobachte deine Beiträge schon lange- konstruktive Beiträge bringen uns Landwirte weiter, nicht nur frustgeladenes Hinhacken




sturmi antwortet um 23-02-2010 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@biofranzn
Seit´s doch nicht gleich immer so beleidigt wenn´s um die kritische Betrachtungsweise des Biolandbau´s im Allgemeinen oder der Bio-Schweinehaltung im Speziellen geht.
Wir konv. (Schweine)Bauern dürfen uns hier auch immer wieder von gewissen "Experten" ins kriminelles Eck stellen lassen, sprich z.b. tierqälerische (Vollspalten)Schweinehaltung!
Und solange das so ist werdet ihr damit leben müssen auch die Schwächen des Biolandbaues aufgezeigt zu bekommen und die allzu euphorischen Zukunftsaussichten ein bisserl zu hinterfragen...
@hirschfarm
Das uns die Bio-Schweinehaltung wirtschaftlich haushoch überlegen ist bezweifle ich. Die Mangelerscheinungen durch die Schwachstellen bei der Fütterung und die Problematik der Haltungsform an sich kompensiert nach meiner Meinung der Bio-Schweinepreis nicht!
Wenn man in der herkömmlichen Schweinehaltung ordentlich dahinter ist, dann hat man unterm Strich immer noch genug Einkommen um über die Runden zu kommen.
Es muß nicht immer eine neuer BMW sein, tut´s auch ein schöner Gebrauchter...;-))
MfG Sturmi




biolix antwortet um 23-02-2010 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
Mahlzeit !

oje , ich glaube ier ist nur einer beleidigt, siehe um was es im threat eigentlich geht, und was der jenige hier schreibt.. ;-))))

beleidigt, weil wie es Dr. Gewessler so geschrieben hat, das LKW voll Arzneimittel nach Ö dirket an die Schweienbauern geliefert haben, aber es eh nie eine Skandal gegeben hat, inkl. das Vollspaltenschweinehaltung eh das beste ist etc. ja sturmi, kannst halt nicht dazu stehen, dein Problem und deine eigene Beleidigtheit.. vergönns doch denen dies anders schaffen und denen die sich echt bemühen das diese einen Markt haben, und mit den halben größen Strukturen noch auskommen wie konventionell... ;-))

aber danke biofranz, dem ist nicht viel zu zu fügen, ausser das natürlich ncihts schlechtes ist auch zu optimieren und nach vorne zu schauen, aber alles mit Maß und Ziel.. daher unten angefügt besoners fürn sturmi eine Bio-Schweinehalterkurs in Nö... ;-))

lg biolix


Biologische Schweinefütterung - Kosten und Qualität optimieren
23.02.2010, Info bei Anmeldung, Raum Krems, Niederösterreich, Schweinehaltung

Biologische Schweinefütterung - Kosten und Qualität optimieren

Termin
23. Februar 2010, Raum Krems

Inhalt
Bewusstsein schaffen, dass sich Futterkosten direkt auf den Deckungsbeitrag auswirken; kostengünstige Rationen durch billigere Komponenten, Qualität der selbsterzeugten Futtermittel erhöhen durch Siebanalyse mit vom Teilnehmenden mitgebrachten Proben, optische Beurteilung von Futtermitteln, Verpilzung, Mykotoxine, Grundfutterqualität und richtige Konservierung für Schweine

Referent/in
DI Hannes Priller (LK OÖ, Beratungsstelle Schweineproduktion), Dr. Sonja Wlcek (BIO AUSTRIA NÖ & Wien)

Kosten





sturmi antwortet um 23-02-2010 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@biolix
*gähn* ;-))
MfG Sturmi


Hirschfarm antwortet um 23-02-2010 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
BIOschweinemast
@ sturmi
Bei professioneller Bioschweinehaltung gibts keine Mangelerscheinung. Ob bei meiner Beschreibung Schweinehaltung oder Bioschweinehaltung steht ist meines Erachtens eher Belanglos.
p.s.:Du bestaetigst mein Vorurteil, dass BMW- Fahrer zur Praepotenz neigen.


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