mal ne andere alternative...

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Noro 13-02-2010 19:36 - E-Mail an User
mal ne andere alternative...
hallo,

man hört in letzter zeit immer öftes "ja die milch rentiert sich nicht mehr, ich will jetzt muku, oder mast..." oder es werden stellen weise noch andere richtungen angeben, die man nun verfolgen möchte. nie hört man aber, dass sich nun jemand auf hühner spezialisiert, sind hier doch die produktionsverfahren doch eigentich einfacher und unkomplizierter, da hoher technisierungsgrad, zudem ist der selbstversorungsgrad äußerst gering z.b. in D: Selbstversorgunsgrad Eier 50%.

also, warum nicht?

gruß
th


Felix05 antwortet um 13-02-2010 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
mal ne andere alternative...
Noro,

das Problem werden die vielen Stricke und Ketten, die du brauchst bei Anbindehaltung.
Ach so, dass läuft ja aus. Hab´ich jetzt gar nicht dran gedacht.

Doch, dann wär´s natürlich eine Alternative für den Kuhstall, viele haben ja schon Laufställe.
Ja, dass funktioniert, die Köpfe bringen die Hühner auf jeden Fall durch die Futtergitter.

Gruß, Lutz!



Noro antwortet um 13-02-2010 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lutz, ich kenne viele betrieb bei denen es sich gerade deswegen, weil die einrichtungen fertig sind und ein umbau bevorsteht, die frage stellt, ob sie mim milchvieh weiter machen sollen oder doch auf mast umsatteln sollen.
natürlich ist der bauaufwand von einem alten anbindestall in einen maststall geringer als in einen hühnerstall mit bodenhaltung, würde das aber nicht der hohe automatisierungsgrad und die futtereffizienz wieder wettmachen??



wernergrabler antwortet um 13-02-2010 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
mal ne andere alternative...
Hallo!

Das mit dem Hühnerstall ist auch nicht so einfach.
Der Stall muss schon passen.

Jedoch ist das mit den Hühnern so eine Sache.
Da ist von heute auf morgen schon hier und dort einer eingegangen.
Vor allem, weil die Bedingungen so schwanken.

mfg
wgsf


Haa-Pee antwortet um 13-02-2010 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja die letzten jahre war das mit den hühner nicht so schlecht!
eier sind derzeit mangelware!

das wird sich aber auch wieder ändern es ist ein freier markt noch dazu ein sehr kapitalintensiver

ich hab mich auch schon seit längerer zeit mit dieser angelegenheit auseinander gesetzt
da ich mir auch ein wachstum in der milch vorallem aus rein arbeitswirtschaftlichen gründen nicht mehr vorstellen kann.
ich muss auch auf meine gesundheit schauen und will nicht im monat mind einmal um 3 uhr früh kälber geburten begleiten und vorallem wenns mal wieder komplizierter wird!
und sie nicht zu begleiten kann ich mri bei den milchpreisen nicht leisten ich brauche jedes kalb jede kuh! da darf nix verrecken !

was mich bei den hühnern stört ist der bestialische gestank !
bei den hühnern stinkts wirklich gott erbärmlich!
damit mein ich nicht ein paar 100
sondern 12000er anlagen legehennen und 38000er masthühner anlagen!

technisierung ist ein vorteil aber es sind dabei enorme investionskosten also unter 500000 stellst für hühner nix hin!
das hält mich auch noch ab diese risiko weil da kannst nimma rückgängig machen

sind aber auch die milchviehställe usw schon bald in der grössenordnung also nicht mehr viel billiger!

rentabilität ist wie überall spezialisten verdienen dabei genug!"
sicher besser als mit milch und co derzeit!

und vorallem penible sauberkeit der hochdruckreiniger ist dein hauptwerkzeug!
wenn du da seuchen oder sonstiges einfangst dann hast ernormen schaden der ins geld geht!

also auch bei hühnern fliegt das geld ned beim fenster rein.

statt dem hühnerstall und milchviehstall hab ich mir vorige woche in namhafter summe ein knock out zertifikat auf den hang seng china enterprises index gekauft
und eines auf den indischen cnx nifty index.

wenn ich damit schon alles verliere hab ich wenigsten keine arbeit gehabt;-)
wenns wieder mal aufgeht lach ich sämtliche hühnerfarmer,milchfarmer und sonstige milde aus.....



beginner antwortet um 14-02-2010 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum nicht in einer kleineren Größenordnung? 1000 Legehennen in Freilandhaltung im fahrenden Hühnerstall? Kosten nicht mal 1 % von einem Hühnerstall.

Technisierung klingt gut, aber wer mit wenig Arbeit viel Geld verdienen will, geht meistens baden und trägt ein hohes Risiko!

Bei 5000000 kannst wohl ein paar Jahre net mehr gut schlafen! ;-)

Out of the box Denken ist wohl auch hier mehr gefragt

beginner


walterst antwortet um 14-02-2010 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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(Bio)Freilandhaltung mit 3000 Hühnern je Einheit (inkl 3 ha Auslauf) sind scheinbar derzeit gefragt
Wenn die Fläche passt als Doppeleinheit mit 6000 Stück

Der Eiermangel wird aufgrund der Umsetzung des Käfigverbotes noch eine Zeit lang anhalten, weil nicht so viele Neuerrichtungen stattfinden wie Käfighaltungen auslaufen.

Muss man sicher drüber nachdenken, aber nicht zu lange.


Christoph38 antwortet um 14-02-2010 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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und aufpassen, dass kein Heissluftballon zu knapp über den Hühnern fliegt ;-)

http://www.anwalt.de/rechtstipps/rechtsnews/panik-im-huehnerstall-kein-schadensersatz-wegen-verminderter-legeleistung_000976.html


pa1984 antwortet um 14-02-2010 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was die Investitionskosten betrifft, so hat sich in den letzten Jahren viel getan. Wer tatsächlich investieren will, sollte sich deshalb genau erkundigen. Was die Freilandhaltung mit mobilen Ställen angeht, so gibt es meines Wissens 2 Anbieter. Die sind aber alles andere als billig!

Die Marktaussichten sind mittelfristig sicher nicht schlecht. Viel hängt davon ab, wie das Käfigverbot in der EU greift. Aber auch hier gilt: Sog. "Out of the box" Lösungen machen nur Sinn, wenn man die Eier über die Direktvermartung zu einem entsprechend guten Preis vermarkten kann.

Wer neu einsteigen will, sollte sich jedenfalls gründlich und umfassend informieren. Am Besten ist es, sich Praxisbetriebe anzuschauen und mit den Betriebsführern zu reden. Auch Vertreter können gut beraten, haben aber auch ein Eigeninteresse.


Haa-Pee antwortet um 14-02-2010 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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beginner
deine ansichten in ehren aber in der landwirtschaftlichen produktion kann man nicht alles "frei" laufen lassen so wie du dir das vorstellst um kosten zu sparen!

wenn man keine ahnung hat von dingen sollte man nicht darauf pochen sondern eigene ergebnisse liefern!

wir haben freilandhühner nicht sehr viele aber es reicht um zu wissen dass das nicht das "gelbe vom ei " ist!
fakt!

bei diesen investitionen geht es nicht um "brain work" sondern um eine produktionsanlage bei der mit zunehmender grösse kostendegressionen wirksam werden und sich somit überhaupt erst die chance auftut das ganze rentabel zu betreiben!

mir sind die 500000 leider auch zu teuer und riskant vorallem sehe ich mir eine refinanzierung der investition erst nach jahre langer harter arbeit!

das kann man nicht nach 6 jahren glattstellen!

hühner sind immer noch absolut in.........vorallem weil die neuen gäste kein "goody" (schwein) essen wollen!

ausserdem finde ich dass das landwirt internet team aus lauter nutten besteht!


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