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Waldtanne12 03-01-2010 19:29 - E-Mail an User
dachbodendämmung
guten abend,
Ich möchte bei unserem Althaus auf dem Dachboden eine Dämmung machen. Unser Haus ist 100 Jahre alt.
Meine Frage ist Wie dick sollte die Dachbodendämmung sein?
Wer hat ja Erfahrungen gesammelt?

MfG
Waldtanne



MAN1 antwortet um 03-01-2010 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Frag mal bei einem Energieberater nach, gibts kostenlos in jedem Bundesland ev. auch eine Förderung bei Altbausanierungsmaßnahmen. Habe 2004 neu gebaut und hab am Dachboden 25 cm Styropor plus Schutzestrich raufgegeben. Gruß MAN


rirei antwortet um 04-01-2010 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Wenn das Haus 100 Jahre alt ist, liegt da sicher eine Holztramdecke oben.
Feuchtigkeit steigt von unten mit der warmen Luft auf und diffundiert durch die Holzdecke.
Wenn Du da Styropor oder ähnliches drauflegst, ist es mit der Diffusion vorbei und die Feuchtigkeit bleibt in der Decke hängen - viel Spaß! Der Holzschwamm freut sich schon.
Achte also darauf, daß der µ-Wert des Dämmmaterials so nieder als möglich ist!
Was Du da nehmen kannst und wie dick das ganze noch sinnvoll ist - geh' zu einer Energieberatungsagentur, da wirst Du geholfen.


josefderzweite antwortet um 04-01-2010 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Ich habe auf meinen DAchboden mit Steinwolle 22cm gedämmt. Ohne jetzt eine Dampfsperre zu verwenden, da der Dampf schön durchgehen kann. Der Dachboden ist aber auch nicht mehr zu verwenden. Eine Hinterlüftung mit 5x8 Staffeln würde abhilfe schaffen. Ich bin aber zufrieden damit und schön Warm ist es auch


Cooky antwortet um 04-01-2010 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Hallo Waldtanne!
Wie sieht den die obereste Decke aus?
Hast im Dachboden an Bretterboden wo man durch die Spalten in nächste Stockwerk siehst oder ist da schon irgendwas drin?
Bei unseren alten Haus habens unten Latten aufgenagelt und das ganze dann verputzt, dazwischen habens dann a Srohgemisch oder sonst irgendwas und auch noch viel Luft-:)), reingegeben und oben drauf dann an Bretterboden. Das ist von den Dämmwerten und Raumklima nach meiner Meinung gar nit so schlecht aber natürlich mit den heutigen Standarts nicht mehr vergleichbar.
MFG Cooky


Taurus antwortet um 04-01-2010 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
rirei hat es auf den Punkt gebracht. Ich habe auch auf die bestehende, nicht ausreichende Dämmung 2 x 5 cm gepreßte Steinwolle (längs und quer verlegt) gelegt und darauf OSB - Platten, damit der Dachboden auch begehbar ist. Styropor ist zwar günstiger und wird auch vielfach gekauft, aber der Holzschwamm dürfte dann auch nur eine Frage der Zeit sein.

LG A.


derschwarze antwortet um 04-01-2010 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
also ich wäre bei OSB vorsichtig. im holztafelbau wird OSB als dampfsperre eingebaut. theoretisch ist deine steinwolle jetzt ziemlich nass wenn du die osb platte anhebst.

warum verwendet ihr keine strohballen?

http://www.baubiologie.at/asbn/download.html

http://www.baubiologie.at/download/zertifikate/F90.html

bleibt das problem der oberfläche, 2-3cm dämmputz auf glasseidengewebe wie in der styroporfassade sollten reichen, darauf dann eventuell noch eine gipsfaserplatte verlegen.

liebe grüße


rotfeder antwortet um 04-01-2010 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Hallo!
Ich habe auch mit Dämmwolle die Geschoßdecke gedämmt. Leider ist das ein guter Nistplatz für Mäuse geworden. Beim Dachaubau habe ichg Perlite genommen und ich würde speziell im Altbau dieses Material nehmen. Wird in Säcken geliefert. Der Vorteil ist. das dieses material stark rieselfähig ist, sodaß jede kleinste Ritze vollrieselt. So rieseln auch Spalten im Steinmauerwerk voll, und für Ungeziefer ist ein Aufenthalt unmöglich. Weiters ist das Material sehr trocken, wodurch das mit Holz gut paßt. Nachteile sind, der Plafont muß auf der Unterseite dicht verbrettert sein, sonst läuft das Perlite aus, und das Einbringen ist eine arge Stauberei. Auf der Oberseite muß dann auch eine tragfähige Holzkonstruktion sein, um eine begehbare Oberfläche zu haben. Die Kosten und der Dämmwert sind ca gleich mit Tellwolle.


regchr antwortet um 04-01-2010 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
bei mir ist auch eine tramdecke,aber danach ist noch ein hohlraum von 30cm und dann noch ein bretterboden,da könnte ich doch auch das perlite reinschütten,und ist auch luftdurchlässig was ja bei einer tramdecke unbedingt notwendig ist sonst verfault dir dein gutes jahrhundertaltes holz,wäre schad drum,wie ist die dämmung von perlite und der preis....


EZE antwortet um 04-01-2010 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Hallo Waldtanne!
Betreff Dachbodenisolierung!
Habe im vorigen Jahr unseren Dachboden mit Dämmzellulose von der Fa. Wolfinger isolieren lassen. Es wurden ca 25 - 30 cm Dämmzellulose aufgetragen. Das Raumklima ist weit angenehmer und auch bei den Heizkosten spüre ich es. Nähere Infos gibts unter Wolfinger GmbH Paichbergerstr.30 4522 Sierning oder www.daemmzellulose.at
Gruß Erich


Waldtanne12 antwortet um 04-01-2010 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
ja hallo

ich habe ganz oben am Dachboden vor der Holzstiege Wienerberger Klinker Ziegel drauf. und zum Schluss oben ist die Decke mit 5 cm heraklith platt und estrich verlegt worden.

Ist die Dämmung noch ausreichend?

MfG
Waldtanne


pert antwortet um 04-01-2010 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Betr. Dachbodendämmung !
Ihr müßt unbedingt die Decke öffnen und den ganzen Aufbau von den Aufbauschichten her
durchschauen ,und nicht irgend wie von oben auf gut Glück etwas auflegen, da kann der ganze Deckenaufbau leicht 'absauffen',die Bauphysik ist eine sensible Sache , vor allem da in den letzten Jahren die extremen Wetterumschwünge (Temperaturwechsel) die Aufbauschichten(zB.variable Dampfbremse) extrem fordern.

Und noch etwas an's Herz gelegt .!!
Bitte keine Strohdämmung verwenden,wir haben vor einigen Jahren ein Passivhaus mit Strohdämmung(ich habe mich von der Kundschaft ' weichklopfen' lassen )errichtet,und dann ist nach einem Rohrbruch am Küchenherd durch Durchnässung der Strohdämmung die
Staublaus in die Dämmung gekommen und hat sich im ganzen Haus ausgebreitet und ist trotz 2x Kammerjäger nicht zu vernichten gegangen.
Also bei Biodämmstoffen aufpassen .
mfG Pert


eranz antwortet um 04-01-2010 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Hallo,
bei unserem Haus wurde vor Jahren, ich war damals in der Volksschule, grobkörniger Lecabeton aufgetragen. Ich schätze so ca. 20 – 25 cm, und dann mit einer feinen Schicht (kleinkörniges Leca?) verrieben. Soll Isolieren und auch ein Brandschutz sein. Genaueres ist mir aber nicht bekannt.

eranz



rotfeder antwortet um 05-01-2010 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dachbodendämmung
Hallo!
Also den Preis von Perlite pro Kubikmeter weiß ich nicht mehr. ich kann mich nur erinnern, das die Kosten nicht wesentlich differierten zwischen Tellwolle, Perlite und den feuerhemmend behandelten Altpapiersc hnitzeln. Ich ließ mich durch den Baustoffvertreter des Lagerhauses beraten und habe Perlite genommen. Ist auch im gegensatz zu Styropor oder anderem völlig unbrennbar.


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