Freibrief Biomasse ??

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browser 03-01-2010 11:50 - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Ist KOPETZ bei KWB angestellt ???


Kopetz: „Ölheizer sollen ihre CO2-Emissionen in Zukunft selbst bezahlen!“
Österreichischer Biomasse-Verband fordert 4.000 Euro Klimaschutzabgabe für jeden neu installierten Ölkessel
Kritik an der jüngst verlängerten Ölkesselförderaktion übt Dr. Heinz Kopetz, Vositzender des Österreichischen und Europäischen Biomasse-Verbandes. Dennoch sieht er gerade in der aktuellen Diskussion rund um eine neue Energiestrategie durchaus Chancen. Vor allem in der Frage des CO2– Handels müssen seiner Meinung nach die Weichen neu gestellt werden. Kopetz fordert, neben den großen Unternehmen, auch Kleinverbraucher in die Verpflichtung zum Klimaschutz einzubeziehen. „Es kann nicht sein, dass größere Unternehmen eine überproportionale Bürde im Klimaschutz tragen müssen. Es ist sinnvoll und notwendig, in Sachen Klimaschutz eine Gleichbehandlung zwischen Groß- und Kleinverbraucher herzustellen“, so Kopetz. Sein Vorschlag lautet daher, dass jeder Endverbraucher, der eine neue, fossile Heizanlage installiert, einen einmaligen Klimaschutzbeitrag leisten soll. Die Höhe richtet sich nach der Menge an CO2 in Tonnen, die die jeweilige Anlage im Rahmen der Nutzungszeit emittiert.
„Für Heizungsanlagen unter 50 Kilowatt sind das im Schnitt 4000 Euro, für Anlagen über 50 Kilowatt ca. 8000 Euro Klimaschutzbeitrag. Das Geld soll dann von der Republik für den Zukauf von CO2–Zertifikaten verwendet werden, solange dies notwendig ist. Damit hätten sich alle Ölheizer ihre ,Verschmutzungsrechte’ selbst bezahlt“, erklärt Kopetz.
Auf Hochtouren wird momentan im Wirtschafts- und Lebensministerium gemeinsam an einer neuen Energiestrategie für Österreich gefeilt. „Dieser Schritt war dringend notwendig. Kernziel der Strategie muss ein konkreter Maßnahmenkatalog zum massiven Ausbau aller Ökoenergien bei gleichzeitiger Reduktion des Energieverbrauchs und der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sein. Daher ist es für die Österreichische Bundesregierung höchst an der Zeit, endlich Taten zu setzen und an den ambitionierten Klimaschutzzielen festzuhalten. Wenn aber die Installation neuer Ölkessel gefördert wird, dann ist das eine Bankrotterklärung für das Umweltmusterland Österreich“, meint Ernst
Scheiber, Geschäftsführer des Österreichischen Biomasse-Verbandes in Anspielung an die jüngste Presseaussendung der Mineralölwirtschaft. Demnach wird die Förderaktion zum Einbau neuer Ölkessel bis zum Jahr 2016 verlängert. „Die jüngste Förderaktion der großteils im öffentlichen Eigentum befindlichen Mineralölindustrie kann man durchaus mit einer billigen ,Einstiegsdroge’ vergleichen. Einmal genommen, begibt man sich in die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte. Hintergrund der Aktion ist wohl der stark eingebrochene Ölkesselmarkt. Mit Preisdumping versucht man nun, die wegbrechende Kundschaft zumindest mittelfristig bei der Stange zu halten.“
Rückfragehinweis: DI Alexander Karner Österreichischer Biomasse-Verband Franz Josefs-Kai 13 A-1010 Wien Tel: +43-1-533 07 97-20 Fax: +43-1-533 07 97-90 E-Mail: karner@biomasseverband.at Web: www.biomasseverband.at



biolix antwortet um 06-01-2010 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
nien glaub ich nicht, aber wo er recht hat ha er recht.. ;-))

lg biolix

p.s. plötzlich sagt Mitterlehner wir brauchen eine Ökosteuerreform, habt ihrs gehört ?


Tyrolens antwortet um 06-01-2010 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Ja klar. Der Staat braucht Geld und der Staat ist einfallslos.
Ökosteuer haben wir ja schon auf Treib- und Brennstoffe aller Art. Alles was jetzt noch käme wäre eine Ökosteuererhöhung und keine Ökosteuereinführung.
Anstatt hier Ölbrenner mit Strafsteuer zu belegen wäre es sinnvoller, endlich mal effizient die Wärmedämmung zu forcieren. Ist ja wohl eher relevant, ob ich 4.000 Liter Heizöl brauche oder 2.000 Liter.
Biolix kann uns sicher sagen, ob wir in AUT genug NaWaRos haben um komplett auf Heizöl verzichten zu können.


biolix antwortet um 06-01-2010 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Klar doch, bei Heizne gehts sichs aus, locker, nur wäre gut wir würden zuerst davon "höhere Energie" davor Nutzen, z.b. Strom erzeugen und dann die Abwärme erst zum heizen...

ja und beim Treibstoff geht es sich nicht aus der ja da zig fache vom Energiewert vom Strom aus...

siehe hier:

"Dieselkraftstoff etwa 7,3 Milliarden Liter, Benzin 2,4 Milliarden Liter und Jahr
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090130_OTS0080

1 Hektar = 1000 Liter Pflanzenöl/Biodiesel
100 000 Hektar = 100 000 000 Millionen Liter
1 Million Hektar sind 1 Milliarde Liter Pflanzenöl
7,3 Millionen Hektar sind 7,3 Milliarden Liter Pflanzenöl/Biodiesel

Ö hat 1,4 Millionen Hektar Ackerfläche, pro Hektar erzeugt man ca. 1000 Liter Pflanzenöl pro Jahr,
man bräuchte daher mindestens die 5 fache Landwirtschaftliche Ackerfläche Österreichs um nur für den Verkehr den Diesel Kraftstoff zu ersetzen.(damit ist noch kein Benzin ersetzt) Der VcÖ kommt auf ein ähnliches Ergebnis, 5x die Ackerfläche http://www.vcoe.at/start.asp?b=88&ID=3892

Die Zahlen zeigen aber das Verhältnis auf, das wir unmöglich die gesamte Energie aus der Biomasse bereitstellen können, da wir auch noch Nahrungsmittel und den Ersatz von Rohstoffen aus fossilen Ursprung brauchen.
Im Prinzip kann nur die Landwirtschaft sich selbst mit Pflanzenöl/Biodiesel versorgen, dazu benötigt sie ca. 10% Ihrer Ackerfläche.

Deshalb ist die Solare Energieform, wie Photovoltaik und Solarthermie als auch die Nutzung der Windenergie enorm wichtig.
Noch dazu ist der Flächenbedarf für PV ganz gering, mit ca. 4% der Fläche Österreichs kann der GESAMTE ENERGIEBEDARF (Österreichs bereitgestellt werden!!!!.
Österreich hat eine Gesamtfläche von 8,38 Mio Hektar, 4% sind 0,33 Millionen Hektar das sind 330.000 Hektar !!!

kurz zusammen gefasst:

NUR für den gesamten Diesel-Krafstoffbedarf Ö aus z.B. Pflanzenöl brauchen wir 7,3 Millionen Hektar Ackerland (das wir gar nicht haben)
hingegen für den GESAMTEN ENERGIEBEDARF Ö. aus PV brauchen wir nur 0,33 Millionen Hektar

dies zeigt den eklatanten Unterschied der PV zu Biomasse,

und noch immer wird behauptet, die PV rechnet sich nicht, hat zu wenig Wirkungsgrad, die Technik ist noch nicht ausgereift,...daran erkennt man wie dumm die Leute noch immer sind.."

schrieb mir gerade ein Freudn heute... ;-)))


Wo haben wir Ökosteuern die dezidiert dann auch genutzt werden um EE z.b. auszubauen, oder "Arbeit" zu entlasten ?
Alle jetzigen Steuern verschwinden im .... ;-(

Ja Dämmung, da würde die Wohnbaubeihlife drauf gehen, sagen schon viele inkl. die Grünen seit jahren, das Geld statt Neubau, "irgendwann sind davon viele Ruienen..:" siehe threat, "können wir uns das noch leisten.." in die Sanierung zu gehen , ohne neue Verbauung, denn wir haben schon genug verbaut...

lg biolix






Tyrolens antwortet um 06-01-2010 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Wer sagt, dass eine Ökosteuer in Ökoprojekte fließen muss? Deutschland hat eine Ökosteuer. Was machen die damit: Die Löcher im Pensionssystem stopfen.



biolix antwortet um 06-01-2010 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Eben, gezielt tituliert , daran ist nichts einzuwenden, ist entlastung der Arbeit wie du oben bei mir lesen kannst... ABer wichtig ist der "Spirit" das die Menschen mit Steuern "gesteuert" werden, und den Sinn verstehen, aber das brauch ich dir ja nicht erklären, obwohl du gegen Strafsteuern auf Ölkessel bist, für die ich aber voll bin...... ;-))))


Tyrolens antwortet um 06-01-2010 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Ich brauche keine Strafsteuer auf Ölbrenner, weil ich wie bei Automobil die Steuern auf Anschaffung, also auch die NoVA sofort abschaffen würde, die KFZ-Steuer radikal kürzen würde und dafür die Steuern auf Mineralöle deutlich erhöhen würde. Mir ist es egal ob sich einer einen neuen 100 kW Brenner oder ein 400 PS Auto kauft. Der Käufer soll nur wissen ud lernen, dass jeder km den er fährt nicht ganz billig ist. Es soll halt so schmerzen, dass man sich dreimal überlegt, ob man sich die Fahrt von A nach B antut. Derzeit ist es beim Auto ja so, dass man sich ein paar tage über die 10% NoVA aufregt und danach hat man es eh schon wieder vergessen.
Ökosteuer zur Senkung der Lohnnebenkosten ist ein Schmarrn. Hat ja nichts mit Öko zu tun und eine Ökosteuer soll ja deiner Meinung nach auch Öko fordern. Also sollte man mit dieser Steuer eher Forschung und Entwicklung und eben auch Produktion ein Einsatz fördern.
Die Lohnnebenkosten müssen über andere Wege gesenkt werden. Und da gibt's viele Möglichkeiten. Sogar eine Anhebung der MwSt im Gegenzug zur Senkung der Lohnnebenkosten wäre sinnvoll. Aber als erstens müsste man bei Sozialversicherung und Co. ansetzen. Viel einzhalen und nix raus bekommen (wie bei mir) ist nicht lustig.


soamist2 antwortet um 06-01-2010 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
biolix

wenn du 1000 lt. pö pro ha und jahr produzieren willst wirst du es als bio ein bisserl schwer haben.


biolix antwortet um 06-01-2010 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Ja tiroler. so gehts auch ,das wiederspricht sich ja alles nicht, es gitb viele WEge die nach "Rom" führen ... ;-)))))


lg biolix

p.s. ja soamist, wer sagt das das Bio ist ? ist bei konv. schon viel 1000 Liter..;-)))
Mir reichen 120 Liter in Mischkultur pro ha und ich kann wieder 2 ha bearbeiten ein ganzes Jahr... ;-))))
Drum Fahr ich ja mit einem 2mW Windrad auf einem ha, mit unserem Elektroauto mit dem jährlichen Strom was das produziert zig mal um die Welt.... ;-))))


Moarpeda antwortet um 06-01-2010 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
@biolix

dein zitat: "können wir uns das noch leisten.." in die Sanierung zu gehen , ohne neue Verbauung, denn wir haben schon genug verbaut..."

hab ich doch kürzlich gelesen, wir brauchen viele neue wohnenheiten wegen der zuwanderer.
(de facto > billige energiefressende hühnerställe)

solange wir in jedem bereich vollgas geben ist alles andere nur lippenbekenntniss (Seelenwirrwar ohne Ereignisskarte)


bezüglich elektroauto: wie geht es dir mit dem elektroauto im winter ?

ich hab ja nur ein kleines elektrohupferl, im winter bei schnee kann ich überhaupt nicht fahren, oder würde erfrieren
... und bei schlechtwetter im sommer habe ich vielleicht 20% von der üblichen reichweite (lüftungsbebläse, scheibenwischer, licht)

lg.




browser antwortet um 06-01-2010 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
an moarpeda wir österreicher sind schon am 1 und 2 weltkrieg die verursacher gewesen und auch am codex alimentarius das ist schon genug !!!


und was werden wir jetzt mit den ungeliebten Ausländern machen bitte um einen guten Vorschlag ???


biolix antwortet um 06-01-2010 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
Das frag ich ihm auch immer.. ;-)))

Also da hätten wir, zig leerstehende Kasernen oder in jeder größerene Stadt mind. eine "Industrieruine" ( ehm. BauMax etc. ) da brauchst gerade für "Ausländer" nichts neues bauen, denn die wollen auch nicht die meisten ihr neues Haus im Grünen...

lg biolix

p..s unser Citroen Saxxo hat ne Stadnheizung die ich aber nur 2 mal im Winter brauche, weil sie auch Benzin baucht, wenig aber ich mag sie nicht, und es geht auch die Kurzstrecken bis 20km locker ohne... ;-)) ( altes Buckelfeeling, aber viel viel leiser.... ;-)) )


tch antwortet um 06-01-2010 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Freibrief Biomasse ??
NUR für den gesamten Diesel-Krafstoffbedarf Ö aus z.B. Pflanzenöl brauchen wir 7,3 Millionen Hektar Ackerland (das wir gar nicht haben)
hingegen für den GESAMTEN ENERGIEBEDARF Ö. aus PV brauchen wir nur 0,33 Millionen Hektar

Kraftstoff und Energie ist dasselbe? komisch...


lg
tch


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