Pestizide im Mineralwasser

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  14-11-2009 10:44  dblondeau
Pestizide im Mineralwasser
dradio.de http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/820381/
FORSCHUNG AKTUELL 22.07.2008

Pestizid-Abbauprodukte kontaminieren Mineralwasser-Vorkommen Von Volker Mrasek

- Immer wieder sorgen Berichte über Pestizide im Trinkwasser für Schlagzeilen, so etwa vergangenes Jahr in Süddeutschland. Jetzt wiesen Stuttgarter Chemiker erneut Schadstoffe nach, allerdings diesmal in Mineralwässern, die eigentlich doch mit ihrer besonderen Qualität beworben werden.
Mineralwässer stammen aus unterirdischen Grundwasserleitern, die eigentlich vor Verunreinigungen geschützt sein sollen.

Bei Mineralwasser ist einfach die Forderung, dass das quasi von seiner geogenen Herkunft abgeschlossen ist gegen Umwelteinflüsse und von daher praktisch keine durch den Menschen eingetragene Fremdstoffe enthalten sein sollen.

Doch dieser Fall ist nun eingetreten. Nach Untersuchungen von Eberhard Schüle und einigen Kollegen aus dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. In elf Mineralwasserquellen, fast alle in Baden-Württemberg, entdeckten sie Spuren von Pestizid-Metaboliten. Das sind Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln. Die Stoffe heißen Dimethylsulfamid und Desphenyl-Chloridazon. Es handelt sich um polare Substanzen, wie der Stuttgarter Lebensmittelchemiker sagt:

Um diese sehr niedrigen - es geht hier um sehr niedrige - Konzentrationen nachweisen zu können, macht man üblicherweise in der Wasseranalytik eine Aufkonzentrierung. Das ist bei diesen sehr polaren Abbauprodukten schwierig. Die sind so gut wasserlöslich, dass sie sich nur sehr schwer aufkonzentrieren lassen. Man braucht da sehr empfindliche Analysegeräte, die jetzt erst so in der neuen Entwicklung der letzten Jahre verfügbar waren.

Dimethylsulfamid entstammt einem Pilzbekämpfungsmittel. Es wurde im Obstbau eingesetzt. Inzwischen wurde die Zulassung des Fungizides ausgesetzt. Desphenyl-Chloridazon ist das Abbauprodukt eines Unkrautvernichtungsmittels und dieses ist weiterhin im Handel. Landwirte versprühen es bevorzugt auf Zuckerrüben-Feldern - in süddeutschen Wasserschutzgebieten jetzt aber vorsorglich nicht mehr. Auch aus Bayern wird inzwischen von positiven Proben berichtet. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen hat eigene Analysen gestartet. Auf Anfrage äußerte sich die Behörde zu den bisherigen Befunden:

Bisher wurden im Landesamt 44 natürliche Mineralwässer aus dem Handel untersucht. Vier Proben bayerischer Mineralwasser-Hersteller enthielten Desphenyl-Chloridazon oberhalb der Bestimmungsgrenze. Positive Befunde wurden durch Nachbeprobungen der Handelsproben sowie Brunnenkopf-Proben abgesichert.

Es gibt eine Verwaltungsvorschrift mit Kriterien für die Anerkennung von natürlichem Mineralwasser. Darin ist ein Orientierungswert für Pflanzenschutzmittel aufgeführt, der nicht überschritten werden soll. Er liegt bei einem 20stel Mikrogramm pro Liter Wasser. Im Fall der polaren Metaboliten entspricht dieser Wert genau der Nachweisgrenze. Nach Auffassung des bayerischen Landesamtes muss man diesen Orientierungswert auch auf die neu entdeckten Stoffe anwenden. Es handele sich zweifelsfrei um unnatürliche Verunreinigungen, die sich von Pflanzenschutzmitteln ableiteten.
Tatsächlich haben die Behörden bisher aber offenbar keinen einzigen Brunnen geschlossen.

Einen Handlungsbedarf gebe es aber auf jeden Fall, ...
... denn ein Mineralwasser darf nicht durch entsprechende Abtrennungsverfahren aufbereitet werden wie bei Trinkwasser, wo man die Stoffe dann entfernen kann. Das heißt, was man im Brunnen findet, ist auch das in der Flasche.
Im Moment werde in jedem betroffenen Brunnen überprüft, auf welchem Weg die Verunreinigungen in das Mineralwasser gelangt sind. Um dann die nötigen Sanierungsmaßnahmen ergreifen zu können - sofern sie denn möglich sind ...
© 2009 Deutschlandradio

die zwei Gifte stammen aus Fungizide und Herbizide aus dem Obstbau und Zuckerrübenanbau!!! Prost


  14-11-2009 19:54  Moarpeda
Pestizide im Mineralwasser
weiß überhaupt nicht was die mineralwasser trinkerei soll ??

das hat maximal bei einer kur einen sinn.

wir sind nicht für wasser aus solchen tiefen, sondern für leitungswasser konstruiert, besser (wäre) regenwasser und das wasser welches in früchten enthalten ist.

beim mineralwasser kommen noch die schadstoffe dazu, welche von den plastikflaschen abgegeben werden.

  14-11-2009 20:11  biolix
Pestizide im Mineralwasser
Nabend ihr 2 !

ja das gesündeste wäre unser Quell oder Brunnenwasser von zu hause, aber wer hat das schon noch ? wir gott sei dank... ;-)))

Ja die Speiseröhrenkrebs Erkrankung steigen rasant und einige untersuchungen weisen daruaf hin das der verstärkte Mineralwasserkonsum der letzten Jahrzehnte daran großen Anteil hat...
Über Plastikflaschen bruach ma gar nicht viel diskutieren, ausser das jeder es selbst in der Hand hat solche nicht zu kaufen, udn sich den Film "Plastic Planet" mal wo anzusehen der spricht Bände...

http://www.plastic-planet.at/

lg biolix

  15-11-2009 14:39  dblondeau
Pestizide im Mineralwasser
das schlesteste Wasser ist bonaqua (Tochter Gesellschaft von Coca-Cola-Konzern).


  15-11-2009 22:13  dblondeau
Pestizide im Mineralwasser
im Meer treibt ein riesen Müllhaufen (so groß wie halb Europa) herum
aus Plastik-Müll und milliarden Teilchen Plastik! die Fische fressen diese Teischen Plastik weil der Plankton durch das Plastik verdrängt wird und verrecken furchtbar mit vollem Bauch.
EKELHAFT
www.plastic-planet.at

  19-11-2009 17:17  dblondeau
Pestizide im Mineralwasser
ja wie immer!
RESTE VON HERBIZIDE UND FUNGIZIDE ins Wasser!

Wer will das verantworten?

  19-11-2009 19:46  Moarpeda
Pestizide im Mineralwasser
@dblondeau

wer richtet das an?

wir!

Wer will das verantworten?

wir nicht!

wer badet das aus?

unsere kinder!



  20-11-2009 14:42  dblondeau
Pestizide im Mineralwasser
alle Menschen in Europa, China oder anderswo baden das aus!
Seit 30 Jahren ist CCC bei Getreide benutzt worden ! alle Brote sind seit 30 Jahren damit verseucht und das Gift lagert sich ins Hirn und Fett und Gewebe und Organe der Menschen und Tiere... welche langzeitfolge hat es? Zivilisationskrankheit z. b.
CCC : ChlormequatChlorid, Halmverkürzer
Bei uns wächst der Roggen 2 Meter hoch, d.h. 200 cm.