inflation und wirtschaftswachstum

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Gstettnbauer 06-02-2009 12:53 - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
kann mir bitte irgendjemand einigermaßen verständlich erklären für was es diese zwei sachen eigentlich gibt!!!!!!!
und warum überhaupt????????

mfg

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Else antwortet um 06-02-2009 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum

Die AMA kann das erklären. Die bringts.

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Haa-Pee antwortet um 06-02-2009 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
ist die frage ernst gemeint!?

um die inflation kennenzulernen empfiehlt sich eine exkursion nach simbabwe dort musst du aber dein bier schnell trinken sonst ist es von der bestellung bis zur bezahlung wieder doppelt teuer geworden...=das ist inflation!
dh heisst die "geldmenge" die du für den erwerb eines produktes brauchst steigt beständig!
das gegenteil davon ist die deflation bei der die waren im vergleich zum geld immer mehr werden
dh du bekommst für die gleiche summe geld immer mehr waren aber im gegenzug verbilligen sich ständig güter immobilien usw.

wachstum ist notwendig um den wirtschaftskreislauf aufrecht zu erhalten und den "lebenstandard" laufend zu erhöhen.

aber es gibt kein exponentionelles wachstum dh heisst sonst würden die bäume schon die wolkendecke durchbrochen haben....

die krise derzeit ist eine natürliche reaktion auf scheinbar exponentionelles wachstum....
wachstum gibt es nur linear und irgendwann fängt wieder alles von Null an...

bevorzugte "nullpunkte" im laufe der geschichte waren eindeutig kriege sie waren notwendig um wieder "neues wachstum" zu produzieren....

und da wir schon lange in friedenszeiten leben brauchen wir auch ordentliche wirtschaftskrisen damit wir vom "nullpunkt" neues wachstum lukrieren können....

die angaben sind ohne gewähr auf richtigkeit dürften sich aber in einfachen worten ungefähr mit der realtität decken!



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Chrissi antwortet um 06-02-2009 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Gib einfach in Google Inflation bzw. Wirtschaftswachstum und schau dir wie Wikipediaseiten an. Da ist das eigentlich recht verständlich erklärt.

MfG


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Gstettnbauer antwortet um 06-02-2009 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
was inflation und wirtschaftswachstum heiß weiß ich, danke.

nur warum es sie gibt weiß anscheinend keiner.

warum muß der lebensstandart steigen? was wollen wir erreichen?
irgendwann stehst ja an wennst immer wächst.

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Schmergler antwortet um 06-02-2009 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Im Grunde hast du ja recht, aber es ist eben die Art des Menschen immer mehr zu wollen

Wenn der Mesch aber nicht nach mehr und etwas besserem gestrebt hätte, würden wir heute noch nackt hinter Eva herjagen.

Das Problem ist nur,daß keiner zugibt, daß wir mal auf die Bremse steigen sollten
Die Gesellschaft verlangt ja ein stetiges Wachstum, Umsatzplus,......


Wer dagegen schwimmt wird gleich als Ausenseiter abgestemmpelt
Und die Moral: Man hats nicht leicht, aber leicht hats einen



mfg Peter

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Christoph38 antwortet um 06-02-2009 15:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Gerade einem Bauern müsste ein Aspekt einleuchten, der der Inflation Sinn gibt.

Die Geldentwertung ermöglicht eine relative Änderungen von Warenpreisen, die so nicht direkt in Erscheinung tritt und damit dazu beiträgt den sozialen Frieden zu wahren.

Die Absenkung bäuerlicher Preise ist wesentlich leichter durchzusetzen, wenn der Geldpreis gleich bleibt und die Preise aller anderen Produkte steigen. Effektiv (real) bekommt man nach einigen Jahren für das Produkt die Hälfte. Der Geldpreis ist gleich geblieben.

Würde es keine Inflation geben, müsste der Geldpreis ständig sinken um zum gleichen Austauschverhältnis zu führen. Massive Proteste wären die Folge.

Solange jeder am Papier gleich viel oder ein bisserl mehr erhält, gibt der Grossteil der Bevölkerung ruhe.
Gut ist natürlich, wenn insgesamt ein Wirtschaftswachstum besteht, weil dann kann man allen (real) ein bisserl mehr geben.

Inflation und Wachstum sind Schmiermittel des Wirtschaftskreislaufes und des sozialen Friedens.

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faxe antwortet um 07-02-2009 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
hallo

warum soll es wirtschaftswachstum geben war die frage

also wer will kann ja aussteigen und so leben wie vor ein paar tausend jahren wenn er mit dem standart von damals zufrieden ist

solange die weltbevölkerung steigt gibt es natürlich auch mehr nachfrage

eine 6köpfige familie braucht halt mehr (essen usw. ) als eine 3köpfige


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biolix antwortet um 07-02-2009 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Also das mit dem sozialen Frieden musst mir mal erklären christoph ?
in dem man suggeriert das jeder ständig mehr bekommt , oder ?
oder schafft nicht gerade das zinseszinssystem gerade das umgekehrte auf dauer, das einer nicht mal das im Jahr verdient was der andere an Zinseszins einstreift ?

also ich bin der Meinung beides muß es nciht geben, ist nicht gott gewollt und all die WErte die wir haben müssen weder steigen noch sinken, sondern sie können ihren wert behalten...

lg biolix

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Gstettnbauer antwortet um 07-02-2009 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
ich bin biolix´s meinung

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Christoph38 antwortet um 07-02-2009 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
@ biolix
Ich bin auch deiner Meinung dass es nicht gottgegeben ist, dass es Inflation und Wirtschaftswachstum geben muss.
Mir scheint beides ein eher irdisches Phänomen zu sein.

Wirtschaftswachstum war sicher auch für die Neandertaler schon interessant, weil es besser ist, wenn man statt 1 Gazelle 2 Stück zum aufessen hat. Klar gehts mit 1 Gazelle auch, aber es kann halt sein, dass die Mutter zuwenig Milch hat und das Baby stirbt. Womöglich kam es zu Verteilungsstreitigkeiten, wobei einem der Schädel eingeschlagen wird.

Du müsstest eigentlich ein Anhänger der Inflation sein, weil Inflation vor allem das Geldvermögen belastet und damit eine Umverteilungswirkung hat. Der Staat (Nationalbank) druckt Geld, macht Gewinn und die Sparguthaben schrumpfen (real).

Gleichbleibende Werte kann es nicht geben, weil sich die Produktion von Waren ändert und dies Preisanpassungen erforderlich macht.

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biolix antwortet um 07-02-2009 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Wieder schwachsinn, wenn die Zinsen höher sind als die Infaltion ist es gerade umgekehrt !!!
Die Inflation belastet doch die kleinen am meisten wenn sie siehe "Kalte Progression" die letzten jahre nicht mal ein Lohnwachstum haben...
Wenn ich mit eienr gazelle genug hab brauch ich keine zweite...

Und dein letzter satz hat doch nichts mit Inflation zu tun... ;-))

lg biolix

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Tyrolens antwortet um 07-02-2009 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Die Inflation belastet nur die, die konsu ieren. Wer nix kauft, muss auch keine Inflation. Ist ganz einfach. Wenn das jetzt nicht nur einer tut, sondern vielleicht 1 Mio, dann sinkt die Inflation wieder. Denn fast immer ist die Inflation nachfrageseitig. Steigt die Nachfrage, steigt der Preis. Sinkt die Nachfrage sinkt der Preis und damit auch die Inflation. Starkes Wirtschaftswachstum bedeutet daher immer Inflation. Daher werden wir jetzt auch eine Deflation bekommen.
Anders wird's eventuell bei div. Rohstoffen sein. Wenn die Weizenernte sehr schlecht ist, steigt der Preis trotz konstanter Nachfrage. Und zwar so weit, bis für die Käufer zB Mais interessant wird. Und so pendelt sich das ganze ein. Außer beim Biolix. Der arbeitet offizell nach 5 Jahres Plan. ;)

Gruß,

Thomas

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Christoph38 antwortet um 07-02-2009 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
@ biolix
Einmal versuch ich es noch dir was zu erklären. Falls du es wieder nicht kapierst, kann ich dafür keine Verantwortung übernehmen (Haftungsauschluss).

Du solltest versuchen systematischer zu denken.
Wenn die Zinsen höher sind als die Inflation, entsteht für die "Reichen" ein Ertrag. Dein Irrtum besteht darin, dass du aus diesem Ertrag ableitest die Inflation sei kein Nachteil.
Tatsache ist, dass die Inflation einen Großteil der Verzinsung auffrisst und dadurch effektiv eine Umverteilung zugunsten der "Armen" bewirkt.
Oder mathematisch gesehen: 5% Zinsen - 3% Inflation = 2% Ertrag, wird von dir interpretiert, dass sich aus den positiven 2% ergibt, dass der Posten -3% kein Nachteil sei.

Ein Tipp: Du brauchst beim Beispiel nur die -3%, also die Inflation weglassen und schauen was rauskommt, dann vergleichst du das Ergebnis.

noch ein Vergleich:
Angenommen du fütterst eine Kuh mit schimmligem Heu und sie gibt trotzdem noch Milch, glaubst du dann dass da Heu gut war, weil die Kuh ja Milch gibt?

Was die kalte Progression betrifft, wäre ich froh wenn du mir erklärst was du darunter verstehst.

In diesem Sinne, liebe Grüsse
Christoph


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biolix antwortet um 07-02-2009 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Nein, ich arbeite im Kreislauf was mutter erde uns beschert hat... und im Kreislauf den ich weiß noch meine Kinder und Kindeskinder arbeiten können...ohne ständiges Wachstum erzwingen zu müssen, das sit eigentlich ein Jahrhundertplan, wenn ichs durchdenke... ;-))))

aber speziell für christoph und tyroleans kann ich nur das heutige Spektrum in der Presse empfehlen, der beitrag von Stefan Schulmeister

http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/450531/index.do

"Wessen hand war das..." oder wie das geld wirklich arbeitet ;-))

da bin ich wieder auf was gestossen, das es einmal eine Börsenumsatzsteuer gegeben haben muß. jetzt wehrt man sich gegen 0,1 % Tobin (Transaktionssteuer ) eigentlich gehören ein paar Prozent her...

denn bis jetzt hat sich ja noch nichts geändert oder ist euch was aufgefallen ?

und manche absätze dürft ihr ruhig 2 mal lesen, ich ahb auch bei manchen länger gebraucht .... ;-))

ja und wer mehr spectrum will, ganz toll dieses Wochenende, mit einer Frau die aus ihrem "Callcenter" erzählt inkl. das der "beste" Modelleisenbahnhersteller Märklin auch in Konkurs ist.. ja die zeiten ändern sich... alles wird besser ;-)) wie von Gott gewollt....

lg biolix

p.s wer kauft denn nix tyroleans ? oder wer hat Millionen udn hat sein geld mit bis zu 40% siehe Beitrag schulmeister arbeiten lassen, den haben 3% Inflation nicht gestört... der hat konsumiert bis zum umfallen inkl. learjet etc., aber bevor die Ökologie zurück schlägt, schlägt sich die Ökonomie zuerst "nieder", wer hätte das gedacht... ,-))


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biolix antwortet um 07-02-2009 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
christoph sorry wo lebst du ?

umverteilung von denen die 20% zuwachs hatten die letzten jahre, für die ein anderer Jahre arbeiten musste ???? den stören weder 3% Inflation etc.
was nütztmir da dein rechenbeispiel ?? kalte Progression, schon gehört, nie erklärt bekommen... das hat den normalen Arbeitenden nur geschadet..

Apropos, warum zählt einer zu den Arbeitenden der nur sein geld arbeiten lässt, ich kenn welche die sind ur faul.. gehören die nciht auch zu denen die ihr immer wie schnell nennt, na die nicht arbeiten wollen ;-)) ?

lg biolix

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Christoph38 antwortet um 07-02-2009 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
@ Biolix
Mir scheint du weichst der konkreten Diskussion aus?

Ich sage dir eines: Auch bei 1000% Gewinn ist ein Abzug von 3% ein Nachteil.

Die andere Wahrheit ist, wer immer mehr haben will ist in Wirklichkeit ein armer Mensch, daran ändern auch 5 Milliarden nichts.



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biolix antwortet um 07-02-2009 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
die tun ihm sehr weh.. ;-)

scahu allein wenn ich schaue was wir an Sparbuchzinsen dazu bekommen ahben, einer der nichts hat bzw. schulden, für den wirds 3 mal bitter.....
verstehst das noch immer nciht, christoph vor was drück ich mich ?

hast du schon schulmeister gelesen udn verstehst ein wenig was davon ? ;-)))

lg biolix


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brama antwortet um 07-02-2009 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
@biolix

auch die Anzahl deiner Buchstabensalate die du hier immer wieder reinstellst sind sehr hoch.

Hier verhält es sich wie beim Geld: Viel Menge vorhanden - Wert fällt!

Gute Nacht!

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Tyrolens antwortet um 08-02-2009 01:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Biolix, leider bist jetzt an einem Stadium angelangt, wo dir deine Ideologie riesige Scheuklappen aufsetzt. Schade eigentlich, weil mit Scheuklappen fällt das Denken doch bissl schwer....

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Gourmet antwortet um 08-02-2009 01:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
@Tyrolens

Das eigentliche Problem ist, dass die mit den Scheuklappen gar nicht merken, dass sie welche haben. Für die ist es ganz normal, nur einen kleinen Teil der Welt zu sehen.

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biolix antwortet um 08-02-2009 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
inflation und wirtschaftswachstum
Komisch, ihr habt alle SChulmeister gelesen und woltl jetzt mit mir darüber diskutieren ;-))

ach herr G. Pkt ist zurück, mal wieder bis er sich wieder versteckt ;-)))


Schulmeister beschriebt es schön "sie Scheuklappenträger sind die sogenannten Ökonomen die gar nicht merken was sie da für ein System aufgebaut haben...." aber alles wird besser, gell G Pkt, die Krise ist ja noch gar nciht da....... ;-)

darum ist auch keine Systemänderung notwendig, eh klar ;-))

lg biolix und schönen sonntag, und vorsicht, lesen schützt vor dummheit .... ;-)

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