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Umgang Politik und Wirtschaft mit Bauern
20. Juli 2005, 08:34 bioanz
Umgang Politik und Wirtschaft mit Bauern
Die Veranstaltung der IG-Milch in Laimbach war eine gelungene Präsentation, wie mit uns Bauern seitens der Politik und Wirtschaft umgegangen wird. Die „Bauernkämmerer“ sagen Sie können keinen Preis machen - aber was macht Grillitsch(Sehr unprofessionell)? Die Wirtschaftskammer jammert von hohen Treibstoffpreisen – kein Wunder bei den langen Transportwegen von Polen, Tschechien und Ukraine. Von den hohen Treibstoffpreisen unsere Bauern spricht keiner. Es waren Politiker der ÖVP, SPÖ und Grünen anwesend. Die folge bei solchen Diskussionen ist, das sich die einzelnen Partienvertreter gegenseitig die Schuld zuweisen, und in der Sache geschieht gar nichts. Die IG-Milch ist unparteiisch, das gefällt zwar der ÖVP am wenigsten, und Diese will Sie auch immer in ein anderes Licht rücken. Die IG-Milch muss unparteiisch bleiben, sonst verliert Sie die Glaubwürdigkeit, wie die unserer Politiker. In der Berg- und Milchwirtschaft sind die gesetzlichen Vertreter nicht mehr in der Lage überlebenswichtige Preise zu fordern. Daher hat sich auch die IG-Milch gebildet. Ein Armutszeugnis für unsere gesetzliche Vertretung und Politik!!
Antworten: 1
20. Juli 2005, 09:17 theres
Umgang Politik und Wirtschaft mit Bauern
> Ach, das kommt mir ja so bekannt vor. Es wird alles mögliche gefunden, warum es nicht geht, dass wir höhere- kostendeckende Milchpreise bekommen und die am Podium sitzenden Verbands- und politischen Vertreter schieben sich die Schuld gegenseitig zu. Damit müssen wir leben, wir müssen erkennen, dass wir für unsere Anliegen selbst eintreten müssen. Aber es ist auch wichtig- genau hinzusehen und hinzuhören- um was es bei vielen Diskussionen eigentlich wirklich geht- Das allererste und allerwichtigste ist, selbst zuerst zu denken beginnen. Krisch zu werden und nicht mehr alles zu glauben, was in Zeitungen, Diskussionen veröffentlich wird. Egal, ob es sich um Nachrichten handelt, um Fachartikel, um Fachreferate, man muss sich zuvor überlegen, was soll mit diesem Beitrag erreicht werden. Dass z. B. der Dieselpreis in der Landwirtschaft nicht weitergegeben werden kann, auf der anderen Seite Güter in Europa herumgekarrt werden, als wenn das nichts kosten würde- dass dem Verbraucher billige Lebensmittel vorgesetzt werden sollen, damit er noch Geld übrig hat für die vielen anderen wichtigen Dinge des Lebens. Es wird argumentiert, dass die Milchpreise niedrig bleiben müssen, weil in den öffentlichen Haushalten das Geld fehlt- nur scheint der Gedankengang, dass die Bauern, die kein Geld mehr in der Tasche haben- eben auch bei hiesigen Firmen nicht einkaufen können, damit bleibt die Wirtschaftskraft halt auch auf etwas niedrigerem Niveau. Kurzum, der Ideenreichtum für Begründungen des niedrigen Milchpreises ist sehr gross. Manchmal könnte frau drüber lachen, wenn es nicht so beschämend und traurig wäre. Es geht nicht mehr um die Landwirtschaft, sondern mir kommt oftmals das Bild eines Patienten in den Sinn, er liegt schwer krank im Bett des Krankenhauses, eine ganze Menge Ärzte stehen um ihn herum, sie diskutieren über seine Krankheit und über seine Behandlung. Man weiß, dass es ihm am Magen fehlt, es gibt heiße und hitzige Diskussionen um den Fortgang der Behandlung- aber der Mensch an sich in diesem Bett ist nicht von Bedeutung. Es geht nicht mehr um ihn, sondern um seine Krankheit. So ist es auch mit der Landwirtschaft- es geht um niedrige Preise und auf der anderen Seite, um den Wirtschaftsfaktor, muss doch die Landwirtschaft für ihre Produktion einen immer grösseren Anteil an Betriebsmitteln kaufen, die ständig teurer werden. frdl. Gr. regi
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