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NÖM gentechnikfreie Milch
10. Juni 2005, 19:19 Unknown User
NÖM gentechnikfreie Milch
Hallo! Uns wurde ein schreiben der Nöm zugestellt das das gentechnikfreie Milchprojekt ausgeweitet wird und nun sind wir auch betroffen. Kann mir wir von den Nöm-Lieferanten die bei dem Projekt schon dabei sind jemand von seiner erfahrung schildern, Futtermittelzukauf, ausbezahlung des Zuschlages aufs Milchgeld( wieviel %) usw. mfg MP
Antworten: 1
11. Juni 2005, 20:44 helmar
NÖM gentechnikfreie Milch
> Die ersten Erhebungen hat es seitens der NÖM ab Jänner 05 gegeben, da wurde ein Fragebogen ausgeschickt welche Futtermittel eingesetzt würden, da die NÖM ein Genfrei Milchprojekt starten wollte. Als Versuchgebiete wurden 2 Liefergebiete ausgewählt in welchem auch eine gewisse Menge an Milchbiobauern sind da diese ohnehin genfrei erzeugen müssen. Die meisten Lieferanten haben den Fragebogen wohl wieder retour geschickt, aber es hat hat doch einige überrascht dass bereits Ende Frebruar seitens der NÖM versucht wurde gleich Nägel mit Köpfen zu machen und die Verflichtungserklärung und eine Liste der erlaubten Futtermittel mit dem Tankwagen einflogen. Die NÖM verplichtet sich, einen Zuschuß beim Kauf von genfreien zertifiziertem Soja zu leisten, die Kontrollkosten zu tragen und sollte das Projekt erfolgreich sein, einen Zuschlag wie bei Bio, zu bezahlen. Da die meisten Mischfutterlieferanten gensojafreies Futter im Programm haben genügt bei der Bestellung der Hinweis dass man im Genfreiprojekt ist. Lieferscheine sind aufzubewahren, die Grundfuttermittel Gras, Heu, Silage( Mais bei inländischem Saatgut) gelten als genfrei- es geht ums Soja in erster Linie. Meine persönliche Meinung: ich mache mit, nicht zuletzt deshalb weil man nicht gegen eine Verwendung von genmanipulierten Pflanzen sein kann und dann selber womöglich eine dieser Iniativen welche diese Formen in der Fütterung verhindert nicht unterstützt. Es ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit bäuerlicher Landwirtschaft. Ich mache seit meinen einschlägigen Erfahrungen mit der offiziellen Biolandwirtschaft einen Bogen um dieselbe und deren Repräsentanten, aber mit diesem Projekt kann ich leben und hoffentlich viele andere Milchbauern auch.Mfg, helmar
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org gefragt am 10. Juni 2005, 10:04
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