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Fischler fordert Renationalisierung der Agrarförderungen
30. Juni 2005, 21:05 biolix
Fischler fordert Renationalisierung der Agrarförderungen
Hallo ! war da nicht ein gewisser haider der das schon vor jahren gefordert hat.. und nochmals komisch wenn ich die ABuernbundzeitung aufschlage "alle Kräfte bündeln gegen die Liberalisierung" und DDr. Leidwein erklärt die WTO.. ich glaub ich bin im falschen film oder die bauern kapieren einmal das es einen freien WEltmarkt nicht gibt, sondern nur subventionierten Überschuß Dumpinghandel zu sogenannten Weltmarktpreisen zu dem niemand au f fer Erde kostendeckend produzieren kann eben ohne Kinderarbeit oder ohne steuern auf diesel oder ohne Soziale ABsicherung etc. ... Also nochmals komisch, wo waren all die Bauernbündler bei öffnung der Getreidemärkte, des Milchmarktes etc. darum sag ich Hnen nun auch das selbe "Freunde, wir können uns doch nicht verschließen, wir selbst wollen auch exportieren, hihi... " mit sehr nachdenklichen Grüßen biolix Fischler fordert Renationalisierung der Agrarförderungen Zuckerreform wichtig, sonst "explodiert das System" Wien, 30. Juni 2005 (AIZ). - Der ehemalige EU-Agrarkommissar Franz Fischler plädierte erneut für eine wenigstens teilweise "Renationalisierung" der Agrarförderungen und will im Gegenzug die Forschungsförderung "europäisieren". "Es würde Sinn machen, einen Teil der Mittel aus dem Agrargemeinschaftstopf raus zu nehmen, die Regeln für die Landwirtschaftssubventionen aber weit gehend in Brüssel zu belassen", erklärte Fischler in einem Interview mit dem "Standard" (Donnerstagausgabe). Die Landwirtschaft werde Europa "immer etwas kosten und in Europa noch für lange Zeit eine soziale Komponente" haben, meint Fischler mit Blick auf die laufenden EU-Budgetdebatten. Trotz aller Kritik in Europa bestehe weiterhin Konsens, zur Aufrechterhaltung der Kulturlandschaft mit den positiven Nebeneffekten auf den Tourismus und für eine Grundversorgung in Europa die Landwirtschaft zu unterstützen. Allerdings, meinte Fischler, wäre dies mit einer Rückführung von der gemeinsamen auf eine nationale Agrarpolitik zu bewerkstelligen. Konträr fallen Fischlers Vorstellungen zu Forschung und Entwicklung (F&E) aus. Um in diesem Bereich Nachteile gegenüber etwa den USA auszugleichen und "um mehr Effizienz zu erreichen", sollten nationale Mittel zu einer gemeinsamen F&E-Politik gebündelt werden, meinte der kürzlich neu gewählte Präsident des Ökosozialen Forums Europa und Österreich. Den Vorwurf, die Agrarmittel würden zu Lasten der Forschungsförderung gehen, lässt er nicht gelten. "Stellt man die Agrarförderungen in Europa in Frage, hat man schnell 5 Mio. Arbeitslose", was wegen der Überalterung des Bauernstandes ein besonders großes Problem sei, meinte der Tiroler. Rund 2% der gemeinsamen Nationaleinkommen flössen in Forschung und Entwicklung. Für Landwirtschaft seien es nur 0,6% (EU plus nationale Mittel), so Fischler. Trotzdem würden auf die Bauern weiterhin schwere Zeiten zukommen, da im Rahmen internationaler Abkommen Europa den ärmsten Ländern (LDCs, Least Developed Countries) die Möglichkeit eingeräumt hat, alle produzierten Waren - bis auf Waffen - ohne Begrenzung nach Europa zu liefern. Mit "Einschleifphasen" für diese Regelungen könne es also zu ähnlichen Entwicklungen wie beim Zucker kommen. Schon deshalb sei die Zuckermarktreform notwendig. "Da muss es zu radikalen Einschnitten kommen", sagte Fischler und rechnete vor: 20 Mio. t produziere Europa im Jahr, davon 4 Mio. über dem Bedarf. 1,4 Mio. t kämen bereits über diverse Sonderverträge der EU mit AKP-Staaten (afrikanische, karibische und pazifische Staaten) herein, mindestens 6 Mio. seien über die LDC-Verträge zu erwarten. "Wenn man da nichts macht, explodiert das System", so Fischler. Hinter den Reformbemühungen stünden allerdings fundamentale Fragen, meinte der ehemalige EU-Kommissar. "Wenn man die EU-Landwirtschaft dazu zwingt, sich in Konkurrenz zum Rest der Welt zu stellen, dann steht sie auf verlorenem Posten." So sei der "Zuckerrohranbau, gemessen am Output, immer noch ökonomischer als der Rübenanbau". Zusätzlich könne die kleinstrukturierte europäische Landwirtschaft nicht gegen Großbetriebe reüssieren können. (Schluss) - 3.072 Anschläge
Antworten: 1
01. Juli 2005, 08:27 helmar
Fischler fordert Renationalisierung der Agrarförderungen
>..Renationalisierung gut und schön, aber dann wären wir Bauern vielleicht noch mehr ein Spielball der jeweiligen Regierungen bzhw. deren Parteiprogramme als jetzt. ....und wenn ich da an so mancher Aussagen der Genossen denke, dann würde es zumindest in keinem Fall besser ausschauen, oder? Mfg, helmar
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