TV HEUTE ORF 1 20:15 Dok 1 Tiertransporte

Antworten: 18
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mausilugner 13-01-2021 16:38 - E-Mail an User
TV HEUTE ORF 1 20:15 Dok 1 Tiertransporte
Vielleicht für den ein oder anderen interessant!

https://tv.orf.at/highlights/orf1/210113_dok1_tiertransporte100.html?fbclid=IwAR08e9dwLnlnemqNjqGE4GH7FRnwA_SfDpOkHP2B3u6FIG_18xPMbtbLdkE

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richard.w(7n417) antwortet um 13-01-2021 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Viel ist von diesem Format nicht zu erwarten, hab die Glaskugel befragt:
- zuerst ein paar Schockbilder
- Schwenk auf einen idyllischen Bauernhof
- dann der Transport von Salzburg nach Vic in Spanien, der Rinderzuchtverband stellt die heile Welt dar, jedes Kalb das nicht mit fahren darf ist zu bedauern
- zurück zu ein paar Schockbildern
- böser VGT, alles Linke
- herzzerreisende Augenzeugen Berichte und ein paar Landwirte die das alles nicht wussten
- noch ein paar idyllische Bilder
- Ausblick und nichts sagende Verbesserungsvorschläge

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Harpo antwortet um 13-01-2021 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der beste Schlusssatz für Tierwohl sind wir alle verantwortlich der Konsument der Verarbeiter und der Händler.
Hoffentlich haben das viele Österreicher gehört

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mausilugner antwortet um 13-01-2021 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hut ab vor ZAR Obmann Lindner!



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ek antwortet um 13-01-2021 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Harpo, der Konsument, der Verabeiter und der Händler sind für das Tierwohl verantwortlich? Nur diese drei?

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Harpo antwortet um 13-01-2021 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn Du einmal nachdenkst wie Preise Zustandekommen verstehst Du vielleicht den Zusammenhang.
Wenn Kalbfleisch aus Oe Produktion teurer ist als das aus NL (mit Quwalmast und Gesundheitsschäden der Tiere) entscheidet der Preis beim Einkauf???? Über Tierwohl.
Der Bauer muss Oe Standards einhalten.
Was soll jetzt Deine Frage?????

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herbert.m(e8c22) antwortet um 14-01-2021 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"der Konsument, der Verabeiter und der Händler sind für das Tierwohl verantwortlich,"
und wer von DENEN kann DIESES SYSTEM ändern?? Keiner!!
wer hat DIESESE SYSTEME geschaffen??? geduldet??? unterstützt!!
Kälberexport gleich Kälberimport!!
Die Berglandmolkerei stellt Hafermilch her und die Bauern müssen die Trockenmilch zurück kaufen, unglaublich..


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frank100 antwortet um 14-01-2021 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Harpo
Weil sie ihn NL produziert werden haben sie Gesundheitsschäden. Was ist bitte eine Qualmast? (werden sie beim fressen gequält)


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richard.w(7n417) antwortet um 14-01-2021 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@frank100: wenn ein holländisches "Kalb" mit 8 Monaten daher kommt, der Schlachtkörper fast aussieht wie von einem 2 jährigen Stier, das Fleisch aber immer noch weiß ist, dann redet man von Qual weil nicht artgerecht gefüttert.

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Peter06 antwortet um 14-01-2021 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun, "Qualmast" ist sicher eine unglückliche Bezeichnung der Tierschutzorganisationen.
Im Prinzip aber ist das Streben nach "weissem" Kalbfleisch grundsätzlich zu hinterfragen.

Weil es nicht dem natürlichem Verhalten eines Kalbes entspricht, ohne Rauhfutteraufnahme gehalten zu werden.
Sie haben das ganz natürliche Verlangen, bereits in der ersten Lebenswoche Rauhfutter aufzunehmen, weil sich der Wiederkäuer-Verdauungstrakt zu entwickeln beginnt.
Die kritisierte Art der Kälbermast findet üblicherweise auf Vollspalten, ohne Stroheinstreu und ohne Rauhfutterbeigabe, mit hinterfragenswerten Milchersatzprodukten statt.

Dabei würde sich die Qualität des Kalbfleisches grundsätzlich nicht verschlechtern, wenn den Kälbern ihr ganz natürliches Verhalten ermöglicht werden würde.
Aber weil der Konsument eben "weisses" Fleisch erwartet....

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ek antwortet um 14-01-2021 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Weil es der Konsument verlangt wird es gemacht... Cool. Wie ist das in Österreich,werden da auch Kälber nur mit Milch gemästet?

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richard.w(7n417) antwortet um 14-01-2021 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja leider wird so mit einem Vollmilchkalb (3-5 Monate) das beste Geld gemacht, je weniger Rauhfutter umso "besser", Stroh geht, und dann wundern wenn die Kälber krank sind. Nur mit 1-2 Wochen verkaufen ist noch rentabler, wenn man Hardcore auf Milchstellen setzt (gibt klarerweise eine Schwelle im Milchpreis ob Fleisch oder Milch verkaufen mehr bringt).

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JD 6120 antwortet um 14-01-2021 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ herbert.m
Der Konsument hat es in der Hand. Es wird auf Dauer nur das produziert, was gekauft wird. Warum gibt's soviel hollândisches Kalbfleisch? Weil es am billigsten ist. Das man als Bauer Milchpulver von der Molkerei zurücknehmen muss, ist mir auch neu. Man kann seine Kälber ja auch mit Vollmilch füttern.

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Peter06 antwortet um 15-01-2021 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich glaube, diese Frage kann man nicht nur am Kaufverhalten der Konsumenten festmachen.
Hier scheitert es einfach am Bewusstsein und nicht am Preis.

Kalbfleisch hat noch immer den Ruf, etwas Besonderes zu sein, das man sich nicht jeden Tag leistet. Während man bei Rind- oder Schweinefleisch im Supermarkt eine riesige Auswahl hat, gibt es bei Kalb (bis auf ein paar Nischenprodukten in einigen wenigen Geschäften) eigentlich keine Auswahl.
Das Gleiche gilt für die Gastronomie, Gerichte mit Kalbfleisch sind auf der Speisekarte immer teurer als vergleichbares anderes Fleisch. Mein geliebtes "Ossobuco a la milanese" ist auf der Speisekarte meist bei den teureren gelisteten Speisen, der Kalbshaxen dürfte dagegen dürfte im Einkauf eher billiger sein. Das "echte" Wiener Schnitzel vom Kalb ist immer um einiges teurer, als das vom Schwein.

Es braucht also einen echten Bewusstseinswandel im Ess- und Konsumverhalten, sowohl in der Gastronomie, wie auch im privaten Haushalt.

Vielleicht ist die "Rose-Mast" so ein Ansatz....

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richard.w(7n417) antwortet um 15-01-2021 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das weiße Fleisch gilt als Qualitätsmerkmal. Man ordert ein schönes Kalbsschnitzel, und sagt dafür zahl ich jetzt bewusst 22 Euro. Wenn das dann nicht hellweiß ist, meinen einige sie wurden betrogen.
Vielleicht gehts über Bewusstsein (wobei das wurde schon über Werbekampagnen versucht), oder man muss einfach bei Importware dieselben Standards ansetzen wie in der heimischen Produktion. Ich weiß, das ist alles andere als einfach.

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2472660 antwortet um 15-01-2021 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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finde, dass die thematik in dem bericht sehr gut aufbereitet wurde und die vertreter der landwirtschaft das (lindner und royer) sehr gut gemacht haben - so muss landwirtschaftl. öffentlichkeitsarbeit ausschaun!

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agrobertl antwortet um 15-01-2021 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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kasd

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agrobertl antwortet um 15-01-2021 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der Wohlstand bringt uns alle noch schneller in die Grube. Unwissenheit des Konsumenten bzw. das immer sich weiter entfernen von der Natur und der (Lebensmittel)produktion ( ich meine, keiner weiß mehr die groben Zusammenhänge, wo, wie, wer etwas produziert) macht alle abhängig von irgenwelchen Gurus, die sagen was gut, was schlecht ist. Egal ob es radikale Aussagen von Umweltschützern sind, oder Beschwichtigungen von der Agrarvertretern.
Es ist sehr komplex und auch die Landwirte haben nicht mehr den Überblick wer was mit ihren Produkten macht, außer man verkauft direkt.


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Harpo antwortet um 15-01-2021 22:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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agrobertl
Du hast 100% Recht!!!
Alle reden über Bildung aber was Sie damit meinen sagt keiner/ne alle glauben das Heil liegt in der Digitalisierung?
Dabei werden alle lebensnotwendigen Dinge den Kindern nicht mehr gelehrt dadurch werden nur lebensunfähige Fachidioten grossgezogen die wenn der Strom ausfällt lebensunfähig sind.
Kann das das Ziel der Österreichischen Gesellschaft sein???????

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