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Baumgartnerjosi 28-11-2020 18:27 - E-Mail an User
Scheibenegge
Hallo, Verwendet wer von euch eine Scheibenegge auf schweren Böden zum Winterbegrünung einarbeiten, wie sind eure Erfahrungen und welche Fabrikate habt ihr?LG


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waltan antwortet um 28-11-2020 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Wozu? Hast noch Diesel übrig?

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ast99 antwortet um 28-11-2020 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Ja, mach ich um meine meistens 1m hohe 3er Variante einzuarbeiten. Weiß zwar, dass das einarbeiten zu diesem Zeitpunkt nicht das gelbe vom Ei ist. Ich habe im Frühjahr aber nicht die entsprechende Sätechnik zur Verfügung, daher passt das für mich so besser. Wenn es die Bodenverhältnisse momentan nicht zulassen, auf den nächten Frost warten. Lemken Rubin 9.

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179781 antwortet um 28-11-2020 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Das verstehe ich nicht ganz. Wenn du jetzt eine Scheibenegge hast, dann hast du die doch im Frühjahr auch. Da ist die Begrünung dann um vieles einfacher zu bearbeiten als jetzt und das Feld kann mit Begrünung überwintern.

Gottfried


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ast99 antwortet um 29-11-2020 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Das hat bei mir im Trockengebiet mehrere Gründe. Im Herbst kann ich tiefer fahren als im Frühjahr. Ich spare dadurch Wasser und kann aber gleichzeitig bei Bedarf, früher ins Feld weil es oberflächig besser abtrocknet. Das Saatbeet wird auch feiner, da sie Schrollen je nach Winter ausfrieren. In manchen Jahren hat mir der Ausfallsamen der Begrünung auch schon Probleme in der Folgekultur gemacht wenn sie zu lange steht und der Frost nicht rechtzeitig kommt. Die Arbeitsspitzen lassen sich auch ein wenig entzerren. Für mich passt es so besser.

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Baumgartnerjosi antwortet um 29-11-2020 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Hätte eigentlich zur einarbeitung der Begrünung im Frühjahr gedacht,z. B. nach einer Mulchsaat zur Saatbeet bereitung ,wie da eure Erfahrungen sind + Fabrikate?

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matl99 antwortet um 29-11-2020 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Hallo,
Wenn die Begrünung (Senf, Buchweizen, Ölrettich) ziemlich hoch ist fahren wir das erste Mal mit einer alten Rabe Scheibenegge.

Wenn der Senf nicht so dominant ist und die Begrünung ordentlich abgefroren und trocken ist geht es auch mit dem Köckerling Flügelschargrubber!

Wichtig ist eine flache Bearbeitung, damit der Boden nicht zu stark austrocknet und auf schweren Böden nicht zu große Schollen werden!

Dann knapp vor dem Anbau mit einer Mulchsaatsämaschine wird die Ssatbeetbereitung mit einem Feingrubber (Köckerling Allrounder) durchgeführt.

Die Begrünungsreste, vor allem der Senf muß aber trocken sein, sonst verstopft sich der Allrounder!

Abhilfe wäre die Begrünung vor der ersten Bodenbearbeitung zu Mulchen, das aber wieder einen eigenen aufwendigen Arbeitsgang erfordert und meiner Meinung nicht erforderlich ist. (unnötiger Diieselverbrauch)

Der Anbau von Mais erfolgt mit der Einzelkornmaschine ohne Probleme, bei Sonnenblumen habe ich des öfteren das Problem, dass das Saatbeet nicht fein genug ist.

Deshalb plane ich Sonnenblumen wenn möglich immer auf gepflügte Felder!

Mfg

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Baumgartnerjosi antwortet um 01-12-2020 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Scheibenegge
Danke für die Beiträge!!!!!!!!!!

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