HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg

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muk 16-10-2020 18:13 - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
das soll uns allen zu denken geben - aus der traum von hohen regionalen produktpreisen .

70 cent für eine liter rohmilch - am freien markt nicht machbar

https://www.topagrar.at/rind/news/aus-fuer-die-reine-lungau-12375774.html?utm_source=topagrar_at

aber auch an alle , welche diese agrarpolitik noch mittragen - vor allem kammerwahl salzburg und niederösterreich

wenn vertreter glauben, man könne die landwirtschaft mit hohen abgaben belasten und die bauern diese vorgangsweise auch noch bei wahlen befürworten - dann kommt " GUTE NACHT LANDWIRTSCHAFT " verursacht aus den eigenen reihen - und der bauer soll diese mehrbelastung am freien markt holen -

diese strategie ist gescheitert -

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Harpo antwortet um 16-10-2020 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Das zeigt genau das Verhalten der Konsumenten alle wollen Qualität und Tierwohl aber bezahlen wollen das nur wenige. Das kann die Ldw nicht retten.
Der einzige Ausweg ist zurück zur geregelten Marktwirtschaft mit fixen. Preisen und Mengen sonst kann sich Österreich von der flächendeckenden LDw verabschieden.
Dann wird es richtig teuer für den Tourismus und Fremdenverkehr.
Darüber sollten viele Politiker Nachdenken auch der abgehobene Karas
Schönen Abend

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textad4091 antwortet um 16-10-2020 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Die "Reine Lungauer" hatte wohl ein großes Problem:
Es war ein Projekt der Region bzw. der Molkerei- Werbung dafür wurde zwar gemacht, aber wohl nicht genug. Unterstützung des Handels sucht man vergebens.
Zudem war die Reine Lungauer erstmals wieder eine Biomarke im Besitz einer Molkerei- Im Gegensatz zu sämtlich anderen, im Handel vertretenen Biomarken im Besitz des Handels sind. Das Interesse des Handels, die "Reine Lungauer" dementsprechend zu positionieren, waren wohl wie oben auch schon, eher gering.

Die Produktplatzierung in den Regalen finde ich ohnehin nicht so "sauber": Während man Schärdinger-Jogurts im Glas vereinzelt verteilt findet- Hier Vanille, dort Natur, wieder anderswo Heidelbeer, usw. sind jene, von derselben Molkerei (TirolMilch) abgefüllten Glasln von den Eigenmarken (z.B. SPar Natur Pur) schön in einer Reihe aufgefädelt ...

Zur Reinen Lungauer kann ich schlussendlich leider nur mehr sagen: Hochqualitativ vermarktete Produkte bleiben eine Nische, und haben im Handel nix verloren- Da sie dort nur ruiniert werden.

P.S. Eine andere Frage: Wie viel hat denn der Liter der Reinen Lungauer im Geschäft gekostet, bzw. wie war das Verhältnis zwischen 70c Milchpreis und dem Verlaufspreis?

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eklips antwortet um 16-10-2020 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Ich hätte der Lungaumilch eine längere Existenz gewünscht, eben auch deshalb, damit wieder eine Marke "in Bauernhand" im Regal bleibt. Als wir A faire Milch ins Regal brachten und Molkereien um Kooperation baten, wurde uns gesagt, "um 1 Euro kannst keine Milch verkaufen" und "in 3 Monaten redet da eh keiner mehr davon". Warum die selben Leute dann so ein Projekt starten, weiß ich nicht.


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Peter06 antwortet um 16-10-2020 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@textad4091:
0,75l um 1,49,-

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2472660 antwortet um 17-10-2020 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lungaumilch ist vl. zu regional besetzt und der lungau ist in den köpfen der österreicher wahrscheinlich zu wenig verknüpft mit eigenschaften, weshalb man genau von dort die milch haben möchte (so wie zb steirischer, wachauer oder burgenländischer wein)
dass die handelsketten kein interesse an marken haben, welche ihre eigenen untergraben, ist auch nachvollziehbar.
ein sehr großes problem bei der milch ist, dass man kaum geschmackliche, kulinarische unterschiede schmeckt und so eine differenzierung kaum möglich ist.
bei der "fairen milch" war mm. zu wenig zusatznutzen für den konsumenten drin, ausser dass der bauer ein paar ct. mehr bekommt - das ist wsl. trotzdem zu wenig...

vielleicht ist der einzige weg, die milch radikal neu zu erfinden, die sowas von anders ist als alles bisher übliche und dann der liter 4€+ kostet (alte autochtone rassen sortenrein, kein kraftfutter, bio sowieso, tägliche abholung/verarbeitung, rohmilchprodukte, ab 700m seehöhe produziert, laufstall mit 365 tage 24h weidezugang, betriebseigene muttergebundene kälberaufzucht,.........)
wer hat noch ideen??

weinliebhaber kaufen den liter selten unter 10€ (obwohls auch einen um 50ct gäbe) und brauchen wsl. deutlich mehr davon, als ein durchschnittsösterreicher milch trinkt.....

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Znarf86 antwortet um 17-10-2020 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die NÖM hat auch eine neue Idee und verzichtet auf die Milch ihrer 12000 kg Stalldurchschnitt-Betriebe.

https://www.cash.at/produkte/food/noem-zuwachs-in-der-noem-kakao-range-23526

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Peter06 antwortet um 17-10-2020 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@2472660
Net bös sein,
aber Deine Abhandlungen hier passen irgendwie wunderbar zu Deinen kruden Coronatheorien...

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golfrabbit antwortet um 17-10-2020 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was beim Zusammenspiel von guter Lage, gutem Namen, guter Strategie, guter Führung, guten/hochmotivierten Lieferanten und erstklassiger Qualität, sowie die Konzentration auf die Kernkompetenz des Unternehmens und so möglichen Einsparungen sowohl im Mitarbeiter- wie maschinellen/verpackungstechnischen Bereich herauskommen kann, zeigt uns eindrücklich z. Bsp. der Milchhof Sterzing:
Bio-Heumilch mit unter 100000Zellen und guten Inhaltsstoffen: Bauern-Auszahlungspreis brutto 86 Cent...(Milchgeldzettel vom August 2020) - bester Preis waren € 0,91
Als TIMI-Lieferant vergönne ich den Wipp- und Stubaitalern wirklich jeden Cent, aber mein eigener Ausdruck der Milchabrechnung scheint auf Zwiebelleder geprägt zu sein - beim Betrachten kommen mir die Tränen.

Hannes

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2472660 antwortet um 17-10-2020 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@znarf
was die NÖM da macht, ist ideologischer selbstmord - die marke NÖM steht eindeutig für Milchprodukte und mit so einem produkt im portfolio brauchst nicht mehr mit den vorzügen der "echten" milch werben und eine klare kennzeichnung derer einfordern! :-((

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textad4091 antwortet um 17-10-2020 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@ znarf und 2472660: Ihr tut so, als würde sich die NÖM mit solchen Produkten selbst verraten ... Dabei ist es ganz einfach nur ein Marktanteil. Schließlich läufts mit vegetarischen/veganen Fleischersatz- Produkten gleich, wo oft genug fleischverarbeitende Betriebe dahinterstehen- Oder kauft dem Neuburger oder der Rügenwalder Mühle ab, dass dies ausschließlich "für das Klima und für den Planeten" gemacht wird?

Schärdinger hat auch schon seit einiger Zeit einen Haferdrink und ein Haferjogurt unter eigener Marke im Handel. Eîgentlich muss't fast froh drüber sein^^
Vielleicht ist das ganze auch von der Berglandmilch anders kommuniziert worden, jedenfalls hab ich nicht mitbekommen, dass die Milchersatzprodukte von Schärdinger negativ bei den Lieferanten angekommen sind (Schließlich kann man die auch via Milchwagensammelfahrer ordern und liefern lassen ....)

Der Vergleich mit dem Wein ist gut- Allerdings denke ich, äugt man als Milch- und Schlachtviehlieferant auch nur sehr neidisch auf die positiven Seiten der Weinproduzenten ... Wenns't unterm Strich vergleichbare Betriebe anschaust (Direktvermarkutng Milch/Fleisch, Direktvermarktung Wein), wird ma wohl ähnliche Kennzahlen bekommen. Und der Druck nimmt gerade bei den Weinbergen momentan zu, da sich diverse Unternehmer, Künstler/Medienprominenz, etc. ... plötzlich im Wein verwirklichen wollen- und wenn's nur mehr bergab geht, geht des ganze halt an einen Investor, der sich als "modernisierer" sieht, obwohl der Betrieb unter ihm faktisch gleich bewirtschaftet wird wie vor 50 Jahren- Nur halt hipp vermarktet.

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2472660 antwortet um 17-10-2020 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
solche produkte zu erzeugen ist das eine (würd ich zwar niemals machen in ihrer position) und unter irgendwelchen marken vertreiben, aber groß NÖM auf den Haferdrink draufschreiben ist mm verrat der NÖM an ihren milcherzeugern bzw. den milcherzeugern im allgemeinen

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muk antwortet um 17-10-2020 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
ist in planung - keine milch aus hochleistungskühen . alle kühe über 7000 liter werden für die konsumentenmilchproduktion ausgeschlossen .

der konsument akzeptiert kühe mit solch großen eutern nicht mehr .



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2472660 antwortet um 17-10-2020 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
wer plant das?
mit den robotern werden die euter eh nicht mehr so voll...

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muk antwortet um 17-10-2020 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
kühe mit solchen eutern sind demnächst für die konsumentenmilchproduktion geschichte -

https://www.tasso.net/Tierschutz/Tierschutzthemen/Nutztiere/Rinder/Hochleistungszucht

der herr BALLUCH wird dafür sorge tragen, das milch von normalen kühen ( bauern ) kommt .

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2472660 antwortet um 17-10-2020 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
....also lauter potentionelle kunden der 4€-milch ;-)
(sofern sie nicht schon alle veganer sind)
wenn man sich den artikel zu ende liest, gehts in wahrheit eh nicht um eine andere milch sondern um gar keine milch!

der objektivität halber müssten sich die aber auch mal die positive entwickliung der 100.000kg lebensleistungskühe zu gemüte führen - da sind die wenigsten 4,7 jahre alt......




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textad4091 antwortet um 17-10-2020 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@ muk: Was heißt in Österreich "normaler Bauer" und "normale Kuh"? Im EU-Vergleich sind wir doch eh im gelobten Land ...
Was sämtliche NGOs- und nahe Vereine vergessen: Es wird immer schön vom Produzenten gefordert- weils halt einfach ist, die Landwirtschaft ist ein guter Sündenbock: Abgesehen vom doch sehr großzügigen vor- und nachgelagertem Bereich wird nicht wirklich für Arbeitsplätze gesorgt (Stichwort "bäuerliche Familienbetriebe"). Zudem wir ja auch keine Steuern zahlen, angeblich weil wir so profitgeil und geizig sind und so a tolle Lobby haben ... und überhaupt, den Boden laugen wir aus, die Kühe werden bis zum letzten Tropfen Milch ausgepresst, und die Kälber sind halt ein lästiges Nebenprodukt und werden von jener Arbeitskraft versorgt, wie sonst halt nix kann ...
Da steht der Handel mit seinen Preisforderungen richtung Verarbeiter und Lieferanten, seinen tollen Arbeitszeiten, seinen horrenden Löhnen, den tollen, umweltfreundlichen Produkte, die sowieso zu 100% CO2-neutral sind (selbst jene, die quer über'n Globus transportiert werden) und seinen ach so umweltfreundlichen Projekten wie Blühendes Österreich und Öko-Marketing, mit dem sämtliche Umwelt-NGOs gleich mal gefangen werden, ja wie der reinste Saubermann da.
Lt. Aussagen von NGOs muss sich was ändern- Ja, dem stimmte ich zu. Aber nicht nur auf der Auflagenseite der Produzenten und Verarbeiter, sondern auch bei der Preisweitergabe seitens des Handels. Da wären mir 1000 fach Diskussionen, dass sich dann angeblich 50% oder mehr der Österreicher "keine" Lebensmittel leisten könnten, lieber, als de ganze Zeit gegen diese Handels-geförderten NGO-Windmühlen-Propheten und nahen Personen wie dem "Almen sind doch soooo lebensgefährlich"- Balluch, zu reden oder schreiben ....


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grasi1 antwortet um 17-10-2020 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Hallo textad!
Sehr gut geschrieben, bin ganz deiner Meinung!

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ewald.w(88y8) antwortet um 18-10-2020 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
hohe Produktpreise setzt bei 0815-Rohprodukten immer eine Verknappung voraus.

im Lebensmittelbereich muss man da in die Verarbeitung gehen mit innovativen, dh im wesentlichen neuen Produkten oder typischen Markenprodukten mit entsprechendem Werbeaufwand.

im Überschuss vorhandene Rohprodukte werden niemals einen hohen Preis erzielen, einzig ein marginaler Effekt für Regionalität ist möglich bei entsprechender Thematisierung, was aktuell auch intensiv versucht wird.





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beglae antwortet um 18-10-2020 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
das gelobte Land Österreich hat vor der Corona Krise aufs falsche Pferd gesetzt , Österreichs größte Handels Partner sind Italien und USA , und damit ist Österreich schwer verwundbar, es bleit also interessant wie es mit Österreich weitergeht ! deutschland ist da breiter aufgestellt

@ muk: Was heißt in Österreich "normaler Bauer" und "normale Kuh"? Im EU-Vergleich sind wir doch eh im gelobten Land

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198731 antwortet um 18-10-2020 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Harpo,
Du hast richtig erkannt, dass der KARAS einer der größten Bauernfeinde ist.
von allen 7 EU Abgeordneten der ÖVP zählt leider NUR die Meinung vom bauernfeindlichen Chef Karas !

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richard.w(7n417) antwortet um 18-10-2020 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Wie sich hier alle schön auf den Karas einschießen ist lieb. Er verkörpert seit Jahrzehnten wofür Türkis heute steht. Karas wird den Bauern zum Fraß vor geworfen, und wir sind sogar noch so blöd und machen mit, während uns die Türkisen in Wien verkaufen. Ihr werdet es noch alle sehen wie Türkis für Mercosur sein wird.
Das die "Reine Lungau" scheitert ist extrem schade. Die einzige Marke mit hohen Rohmilch Preisen ist das aber nicht gewesen. Meiner Meinung hat man zu wenig auf Veredelung gesetzt. Mit Trinkmilch kann man nicht verdienen, auch nicht wenn man 2 mal Bio drauf schreibt. Nur als Beispiel seien die "Milchbuben" genannt, die im Grunde mit einem einzigem Produkt, das wirklich sehr gut schmeckt, den Trend nach oben beibehalten.

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muk antwortet um 18-10-2020 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@ beglae

normale kuh und normaler bauer - lässt sich ganz einfach erklären

unser produkt muss dem konsumenten ansprechen und nicht die zuchtorganisationen - tierzuchtdirektoren , usw. so weit hoffentlich verstanden .

und wenn dann """ NORMALE BAUERN "" darauf hin arbeiten, dass kühe , welche 18 jahre alt werden können und dies auch die konsumenten in dieser weise gutheissen - naturnahe haltung usw . - also "" NORMALE BAUERN """" und aus den zuchtorganisationen "" NORMALE KÜHE " mit viel einsatz dazu bringen , dass diese nur mehr 3 kälber bringen , nach geburten nur mehr mit hebegerüst und CALZIUMINFUSSION """ wieder zum stehen gebracht werden können - dann ist das von NORMAL doch schon weit entfernt .

und wenn auch der bauer damit seine freude hat - so übersieht er , dass dies der konsument nicht mehr will .

von den großen eutern und den vielen PUDER sprays zwischen den schenkeln - damit man die reibeflächen halbwegs trocken halten kann - von diesen aktionen weiss der konsument noch fast gar nix -

also alles mit über 7000 liter per kuh wird absatzprobleme bekommen .

auf das thema VEGANE-milch will ich jetzt gar nicht eingehen - oder die diskussion welche eh schon im gange ist - was darf als MILCH bezeichnert werden und was nicht .

marketigprofis haben die zeichen der zeit schon erkannt - und der BAUER ??

Ob du dass nun hören willst oder nicht - ES IST SO _



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Neuer antwortet um 20-10-2020 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Seid's ma net bös, aber da wird ein Riesenaufwand betrieben mit Bio etc. (nicht nur bei der Reine Lungau) und dann kommt die gute Milch als grausliche "Länger Frisch" - Variante ins Kühlregal. Pfui Teufel! Dann lieber eine herkömmliche, konventionelle Clever oder Milfina Milch zum halben Preis und besserem Geschmack!
Wir kaufen nur Staufer Milch, Joghurt und Topfen. Zwar deutlich teurer (v.a. das Joghurt) aber dafür regional, richtig frisch, aber nicht bio und schon gar nicht "länger frisch".

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Harpo antwortet um 20-10-2020 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@muk
Wenn das ein unrealistischer Weg ist sag uns bitte was ist ein realistischer Weg,?????
Schönen Abend

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Ziegenbua antwortet um 21-10-2020 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@muk:
Dann sollten Roboter noch mehr gefördert werden. Die 14% im Zuge der Invest- und Digitalisierungsförderung sind eh schon ein Anfang.
Aber dann werden bei 3x melken die Euter einer 10.500er Kuh nurmehr so groß wie bei 7.000

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jakob.r1 antwortet um 21-10-2020 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Grüß Dich ziegenbua, klar sollen Melkroboter noch besser gefördert werden damit die Bauern das Milchangebot weiter steigern können. Wegen der Coronamaßnahmen haben die Leute eh weniger Geld für Lebensmittel zur Verfügung, die Nachfrage sinkt also . Mit mehr Angebot und verminderter Nachfrage können die Preise für die Erzeuger lustig weiter sinken was von der Politik durchaus gewollt ist. Als angenehmen Nebeneffekt werden zusätzlich Bauern Grund und Boden verkaufen müssen,
wenn auch hier das Angebot steigt sinken die Preise. Dies wird so lange weitergehen bis auch der letzte Bauer in Europa einsieht das nur eine Angebotsverknappung
bessere Preise bringen kann und nicht das Auffangen niedriger Preise durch noch mehr Produktion.
Beste Grüße
Jakob

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steira8075 antwortet um 21-10-2020 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ jakob.r1

Wie machst du das dann beim Holzverkauf? Weniger schlägern bei niedrigen Holzpreis damit du deine Rechnungen zahlen kannst?

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Century antwortet um 21-10-2020 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Angebot und Nachfrage...

Jakob hat Recht.

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jakob.r1 antwortet um 21-10-2020 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Grüß Dich steira, Du hast Recht ich habe die letzten 2 Jahre kein Holz mehr verkauft wegen des schlechten Preises. Mache nur Material für Hackschnitzel also dürre Tannen und einzelne Käferbäume, brauche jährlich so 200srm Hackschnitzel. Meine Rechnungen bezahle ich aus anderen Betriebszweigen.
Beste Grüße
Jakob

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Florian34 antwortet um 21-10-2020 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
Schöne Einträge und eine noch bessere "Headline". Mfg Florian - mit Mut in die Zukunft

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muk antwortet um 24-10-2020 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@ harpo

der realistische - oder unrealistische weg -

warum kommt die anbindehaltung zu fall ?? weil es der bauer so will ?

ÖPUL winterbegrünung und dann roundup ?? wie willst so etwas dem konsumenten erklären ? da kommen die bauern noch mehr ins schussfeld der kritiker .

hast eine erklärung für gift im ÖPUL ???

und genauso bei den kühen - hast eine erklärung für nur mehr 3 abkalbungen ???????

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kraftwerk81 antwortet um 24-10-2020 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@Neuer,
Mit Staufer Produkten kann ich mich nach der Hofbesichtigung nicht identifizieren.. mit den ZZ Werten die da im Raum standen müsst ich meine Milch selber saufen weil die Molkerei die nicht mehr holt

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muk antwortet um 26-10-2020 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
einfach zum öffnen der augen ,

ab 7000 liter per kuh wird schluss sein für den menschlichen konsum . und für die katzenmilch - da geht ja sowieso nix mehr- milchpulver für den export , da geht noch was über 7000 liter .

https://www.elite-magazin.de/markt/molkereien-stehen-unter-druck-15620.html?utm_source=elite

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textad4091 antwortet um 26-10-2020 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
@ muk: Naja das ganze Spiel geht weiter wie bisher: Die Anforderungen werden höher, der Preis aber NIEMALS- Oder meinst du, der Handel macht von heut auf Morgen eine Kehrtwende und sagt "ja natürlich bieten wir den Verarbeitern bzw. Bauern den doppelten Milchpreis, weil jetzt nur weniger produziert werden kann"? DIe Retourkurtsche kommt da sofort- Die Produktpreise bleiben gleich, aber der Handel bietet Importware an, weil "die hiesigen Bauern produzieren zu wenig" (Siehe Erdäpfel aus Ägypten wieder mal^^)
Der Handel ändert da nix- Ist ja auch gut konzentriert in AUT, die Verarbeiter sind abhängig, die Politik macht sowieso nix ... Und die Wettbewerbsbehörde gackt sich eh nur bei Industriebetriebs-Zusammenlegungen an, der Handel darf da so ziemlich alles scheinbar^^

PS: Lt. eines Südtiroler EU-Abgeordneten der EVP passt das mit der neuen GAP schon so, schließlich könnte man nicht nur "für die obersten 10.000, die im Feinkostladen einkaufen, Agrarpolitik machen" - folglich dürften wohl auch die Produktpreise im Handel passen, oder? Schließlich werden eh schon 15% der Konsumausgaben für Lebensmittel ausgegeben (bzw. wohl einen einstelligen Prozentbetrag des EInkommens), bleibt genug für den restlichen Blödsinn ...

https://www.agrarheute.com/politik/eu-agrarreform-besten-zitate-beschluessen-574222

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muk antwortet um 26-10-2020 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
HOHE PRODUKTPREISE - ein unrealistischer weg
ist ja alles schon in diskussion .

preiswerbeverbot :

https://www.elite-magazin.de/markt/molkereien-stehen-unter-druck-15620.html?utm_source=elite

und mit was wird dann geworben .

UNSERE MILCH VON KÜHEN MIT NORMALEN EUTERN - und schon ist die sache gelaufen .

dann kannst auch kühe, welche massenweise kraftfutter fressen müssen um überleben zu können - SCHMEISEN

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