Welche Ammenkuhrasse

Antworten: 26
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thesis 06-10-2020 10:46 - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Hallo,
auf welche Ammenkuhrasse soll man sich spezialisieren im Grünlandgebiet. Voraussetzung: unkomplizierte Kalbung, ruhiger Umgang, gute Mastleistung, kein faseriges Fleisch, gen. hornlose solllten dabei sein.
Viele Grüße

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xaver75 antwortet um 06-10-2020 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sind mit Ammenkuh Mutterkühe gemeint?

Als Ammenkuh verstehe ich eher eine Milchkuh in Frühpension, welche immer wieder neue Kälber ans Euter bekommt.

mfg

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ewald.w(88y8) antwortet um 06-10-2020 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Limousin

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thesis antwortet um 06-10-2020 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mutterkuh.
Limousin hat man mir gesagt sind zu unberechenbar.


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Johny5080R antwortet um 06-10-2020 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Hallo,
Wir haben reine Fleckvieh Kühe und einen
Charolais Stier dabei! Die weibliche Nachzucht wird im Alter zwischen 14-16 Monaten selber Direkt vermarktet und die männlichen werden als Einsteller vermarktet. Wir sind mit dieser Kreuzung sehr zufrieden, ruhige Tiere, keine Probleme bei Abkalbungen...

Haben früher auch einem Limousin Stier gehabt, die waren aber alles andere als ruhig und umgänglich!

Lg

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fgh antwortet um 06-10-2020 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir haben Fleckvieh, manches Mal auch ne Limo. Könnte nicht sagen, dass diese als unruhig raus stechen.

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Ziegenbua antwortet um 06-10-2020 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Mutterkuh, welche 1. mehr als ein/ihr Kalb saugen lässt und 2. genug Milch für mehr als ein Kalb hat musst mir erst zeigen. Und da rede ich von Fleischbetontem Fleckvieh und nicht von reinen Fleischrassen wie Charolais und Limousin.

Ich verstehe unter Ammenkuh auch eine ruhige milchbetonte Holsteinkuh welche bei der letzten Kalbung Probleme gemacht hat und der deshalb solange 4, 3, 2 Kälber untergejubelt werden bis sie von selbst trocken wird und zum Metzger geht.
Oder eine die ihre Milch im Melkstand verhält, die Zellzahl zu hoch ist, dreistrichig für den Roboter nichts taugt...

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ewald.w(88y8) antwortet um 06-10-2020 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Limousin haben eher feinfaseriges Fleisch, weil eingangs auch danach gefragt wurde.

sie haben aber einen ausgeprägten Mutterinstinkt und sind eher lebhaft.

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thesis antwortet um 06-10-2020 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Wir hatten vor 30 Jahren Fleckvieh. Naja, was kalbungen und sturheit angeht waren die nicht so toll.
Jetzt haben wir 30 Jahre Rot und Schwarzbunte gemolken. Die waren braver, umgänglicher und haben ein viel weniger faseriges und mehr mamoriertes Fleisch als das Fleckvieh. Leider alles andere als Masttauglich.
Eigentlich möchte ich die umgänglichen Eigenschaften der HF als Masttiere.
Ich glaube Main Anjou, Angus oder Blonde d´Aquitaine könnten dem am nächsten kommen, wobei die
Angus hornlos wären.

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thesis antwortet um 06-10-2020 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Wir hatten vor 30 Jahren Fleckvieh. Naja, was kalbungen und sturheit angeht waren die nicht so toll.
Jetzt haben wir 30 Jahre Rot und Schwarzbunte gemolken. Die waren braver, umgänglicher und haben ein viel weniger faseriges und mehr mamoriertes Fleisch als das Fleckvieh. Leider alles andere als Masttauglich.
Eigentlich möchte ich die umgänglichen Eigenschaften der HF als Masttiere.
Ich glaube Main Anjou, Angus oder Blonde d´Aquitaine könnten dem am nächsten kommen, wobei die
Angus hornlos wären.

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xaver75 antwortet um 06-10-2020 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Sorry für OT
https://www.landtreff.de/maine-anjou-t21529.html

Die Aussage über den Kalbeverlauf "Ach ja zum kalben kann ich dir nichts sagen, wir machen sowieso Kaiserschnitt" möchte ich Euch nicht vorenthalten. ,-)

mfg

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179781 antwortet um 06-10-2020 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Was willst du jetzt thesis? Ammenkühe machen oder Mutterkühe und denen ev. ein zweites Kalb unterschieben (auch irgendwie eine Form von Ammenkuhhaltung)
Auf jeden Fall sollte man, bevor man über die Rasse nachdenkt, sich einmal mit der Produktionstechnik vertraut machen.

Gottfried

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fgh antwortet um 07-10-2020 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn ich das mittlerweile richtig mitbekommen habe, normale Mutterkuhhaltung.
Zu Angus kann ich nur Angus kann ich nur sagen - die sind definitv scheuer, als Fleckvieh und zumindest unsere Limos.
Blond dürfte auch gutmütig sein.

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richard.w(7n417) antwortet um 07-10-2020 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Das zweite Kalb unterschieben können einige ganz gut, trotzdem bleibt das eine eher aufwändige Spezialform. Ist noch zu klären wo denn die top zweiten Kälber her kommen sollen, zu welchem Preis oder macht man was exotisches wie HF Mast?

Der alte Leitsatz "die Kuh muss zum Standort passen, der Stier zum Markt" gilt für mich nach wie vor. Das beinhaltet für mich, welche Ansprüche ich selbst habe zwecks ruhigem Umgang. Angus und Limousin sind einfach anders als fast schon "sozialisierte" Milchkühe. Ob man das unruhig, unberechenbar, schreckhaft oder anders nennt, die einen Rassen wurden über Jahrhunderte im Stall ganzjährig angehängt und zum Metzger gebracht wenn sie einmal falsch drein schauen, was bei anderen Rassen dem Tierhalter gar nie aufgefallen ist. Der Rest ist züchterisch Geschichte.

Die Ansprüche ans Fleisch entscheidet auch nicht nur die Rasse. Das kommt drauf an was man verkaufen will, und an wenn. Ein Gespräche mit einem Metzger kann schon mal helfen. Dann kommt die wichtigste Frage wie man füttern will. Will man von der Weide weg zum Metzger wirds sowieso schwierig, will man Heu füttern oder sogar eine Endmast mit Getreide einbauen ergibt ganz anderes Fleisch. (natürlich ist die Rasse nicht ganz egal). Ich möchte damit aber nicht sagen, der spezialisierte Grünlandbetrieb soll jetzt Mastfutter kaufen bis der Silo raucht, das darf jeder sich selber ausrechnen.
Und hier kommt der Stier ins Spiel, der dann noch die Extras wie genetisch hornlos mitbringt.

Die Rasse kann noch von weiteren Faktoren abhängen, zb kann man sich ebenso aufs einsacken von Staatsknete ausrichten, indem man seltene Rassen züchtet. Das schränkt wiederum die Stierauswahl ein.

Meiner Erfahrung sind wenns der Standort hergibt nicht all zu scharfe Milchkühe gar nicht so schlecht. Zusatz: das setzt im Grünland halt gutes Heu oder gute Grassilage voraus, ich finde wenn man die Mutterkuh nur mit Zukauffutter durch bringt, passt sie nicht. zB zu Fleck oder Braun muss man dem großen Rahmen entsprechend auch den Stier wählen. Ich finde da passt Angus weniger, Limo nützt auch nicht alles, dann schon eher BA oder WBB (bei letzteren etwas auf das Herkunftsland des Stiers achten). Die leichtkalbigen Rassen kommen auf die Kalbinnen drauf, die großen Kühe können schon mehr. Und wenns der Standort nicht so üppig her gibt, könnte man zu Grauvieh, Original Braun oder Aubrac übergehen. Vielleicht geht auch Kiwi HF, weis nicht. Von Sonderklassen wie Wagyu oder Piomonteser würde ich Abstand nehmen. Diese erfordern eine wirklich gut zugeschnittene Vermarktung, dafür sind die meisten Landwirte nicht ausgerichtet. Ich behaupte das trifft auch auf thesis zu, genauso wie auf mich. Wir sollten eher bei Rassen mit guter Verfügbarkeit und leistbaren Stieren bleiben.

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Peter06 antwortet um 07-10-2020 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ergänzend zu " richard.w(7n417)"s fachlich hervorragender Analyse dieser Haltungsformen:
Wie jeder Unternehmer sollte man zuerst einmal den Markt checken, welches Produkt ich wie am besten verkaufen kann.

Das kann ein regionales Markenfleischprogramm sein, das kann die Kooperation mit einem ambitionierten Metzger sein, der nicht nur ein hochwertiges Produkt, sondern auch eine attraktive Story dazu verkaufen möchte, das könnte die gezielte Fresserproduktion für einen Partnerbetrieb sein.

Bei ehemaligen Milchviehhaltern, die auf Ammenkuh umsatteln, besteht die manchmal beobachtete Gefahr, dass die Arbeit die selbe bleibt, der Ertrag aber noch mehr sinkt....




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179781 antwortet um 07-10-2020 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Richard hat zur Rassewahl sehr viel richtiges gesagt (mit der Ausnahme, dass er die wichtigste Rasse für den Deckstier vergessen hat).
Und der letzte Satz von Peter stimmt auch ganz genau. Es gibt viele Betriebe, die von Milchproduktion auf Mutterkühe -oder so was ähnliches - umstellen. Aber im Kopf schaffen sie es nicht, von den Milchkühen wegzukommen. Dann werden Fehler am laufenden Band gemacht, weil man sich weigert, die richtige Produktionstechnik zu erlernen. Und das ganze endet damit, dass die Umstellung wirtschaftlich ein totaler Flop wird.

Gottfried

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richard.w(7n417) antwortet um 08-10-2020 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke Kollegen fürs Lob!
Gottfried jetzt darfst uns die wichtigste Deckstier Rasse nicht vorenthalten. Ich tippe auf Fleckvieh, oder meinst du einen anderen? FV entwickelt sich sehr gut finde ich, genetisch hornlos gibts, der Markt ist da für Zuchtvieh usw.

Die Umstellung von Milch auf Mutterkuh ist schwieriger als man glaubt. Die Radikalen sind da besser. Genau genommen gehört die Melkmaschine abmontiert und weg geworfen, wobei das ist vielleicht zu radikal. Nur wenn ich sehe wie Mutterkuhbetriebe alle Kühe 2-3 Wochen lang nach der Kalbung melken, stellen sich mir die Haare auf, ich trau mich meist aber nichts zu sagen. Was mir auch missfällt, wenn jemand für die Umstellung eine komplett andere Rasse plötzlich kauft, von der er noch kein einziges Tier kennt.
Ist so wie mit Schafen, da sagt auch jeder die sind einfach zu halten.

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mostkeks antwortet um 08-10-2020 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also ich lese ja nur sporadisch mit, aber ich nehme an dem Gottfried fehlen die Charolais (-;
Ich denke das leichtere Fleckvieh oder Braunvieh mit mittlerer Milchleistung ganz gut geeignet sind. Brauchen nicht so viel Platz und Erhaltungsfutter.
Wichtig sind gut gebaute Becken damit sie leicht kalben und schnell wieder fit sind. Dazu reichen Kühe mit 5-600kg. Den Fleischverkaufswert der Kuh würde ich nicht überbewerten. Diese Muskelmasse muss 10-18 Jahre erhalten werden um sie einmal zu verwerten.
Und ja, die Umstellung von Milch - auf Fleisch bedeutet für viele um 2 Arbeiten weniger: Melken und Milchgeld abholen...

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ewald.w(88y8) antwortet um 08-10-2020 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nach dem all die genannten Rassen nicht all die genannten Kriterien erfüllen bleibt nichts anderes übrig, als eine neue Rasse zu züchten.



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Ziegenbua antwortet um 08-10-2020 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nur so als kleiner Einwurf dazwischen: auch Fleischrassen in Reinzucht kann man als Endprodukt vermarkten. Und für eine reine BA, CH oder LI MuKu bekommt man vermutlich mehr Geld als für eine 500-600kg FV.

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richard.w(7n417) antwortet um 08-10-2020 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ewald: welche Kriterien sind nicht erfüllt?

- unkomplizierte Kalbung: lerne was Kalbeverlauf paternal und maternal bedeutet und du findest den richtigen Stier in fast jeder Rasse, auch für Kalbinnen. Man muss bei den Müttern etwas aufpassen, zb ist Original Braun nicht ganz unkritisch, wobei das schon besser wurde.

- ruhiger Umgang: einige Spezialtäten wurden genannt. FV, BV, GV usw sind auf der sicheren Seite, Charolais weis ich nicht, und wirklich ruhig wird jede Herde erst mit dem richtigen Umgang durch die Betreuungsperson.

- gute Mastleistung: mehrere Zuchtwerte weisen darauf hin beim Stier, was großrahmige Kühe können wurde auch erwähnt

- kein faseriges Fleisch: siehe Fütterung, wenn man sich nicht um den Markt schert bekommt man sogar schlechtes Angus Fleisch hin

- gen. hornlos: lerne was pp, P, Pp, PP bedeutet und was das Sternchen wenns dabei steht heißt.



Jep, Charolais sollte auf jeden Fall erwähnt sein. Nehmen wir noch Herford dazu. Die sind zwar in Ö nicht so verbreitet, aber weltweit eine der wichtigsten Rassen überhaupt.

Was die Kuh selber an Fleisch drauf hat ist für mich wie mostkeks schon schreibt weniger wichtig. Sie soll eine gute Kondition übers Jahr haben und regelmäßig trächtig sein, Klauen auf den Standort angepasst haben. Da liegt das Geld. Reinzucht ist meiner Meinung wirklich interessant, wenn man am Zuchtmarkt mit macht. Dafür muss man das Auge und die Zeit haben.

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179781 antwortet um 08-10-2020 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Als Erstes: Die Produktionstechnik ist viel wichtiger als die Rassewahl. Wenn da einer schreibt, dass in Mutterkuhbetrieben eine Melkmaschine vorhanden ist und auch genutzt wird, dann ist das schon ein Hinweis, wie weit danben manche liegen. Dabei wäre es relativ einfach, des richtige zu lernen. Wie in allen neu angefangenen Betriebszweigen ist es sehr hilfreich, bei denen abzuschauen, die das schon lange und mit Erfolg machen. Aber damit stößt manbei vielen Umstellern auf taube Ohren. "Das geht bei uns so nicht" wird häufig argumentiert ohne etwas genauer hinterfragt zu haben.
Das spielt sich auch bei der Rassewahl so ab. Eigentlich wird überall, wo professionell Mutterkuhhaltung betrieben wird mit einer Art Hybridzucht gearbeitet. Die Kühe stammen aus einer Kombination von Rassen, die auf den Standort passen und da drauf kommt ein ausgewählter sehr guter Stier einer für die Produktionsrichtung passenden Rasse.
Für unsere Verhältnisse in den meisten Teilen Österreichs passt dafür als Mutterkuh eine Kreuzung aus Fleckvieh (Pinzgauer oder andere heimische Rasse) und Angus und als Vaterrasse, wenn die Jungtiere in die Ausmast gehen sollen Charolais, wenn Jungrinder geschlachtet werden sollen Limousin. Für spezielle Programme oder Direktvermarktung gibt es noch allerhand andere interessante Sachen.
Und was haben viele Umstellungsbetriebe gemacht? Alte Schlampen, die zur Milchproduktion nicht geeignet sind als Kühe behalten und einen Bummerl, den der Viehhändler aus einer Mastbox abgezweigt hat dazu. Und das ganze recht arbeitsaufwendig betrieben. Irgendwann kommt dann die Erkenntnis, dass das ein Verlustgeschäft ist.

Gottfried

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textad4091 antwortet um 08-10-2020 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Aber wirklich Gottfried, diese Ausdrucksweise :-P Aber anders verstehen es so manche wohl nicht ... Und ja, das mit den abgezweigten Bummerln aus den Mastboxen stößt mir oft genug sauer auf ... Die Unverhältnismäßigkeit zwischen Ausgaben für Landmaschinehändler und Ausgaben an Berufskollegen, wenn's um Zuchttiere/Stiere geht, brauch ich wohl nicht näher zu erklären xD

Mich würde jetzt aber wirklich wieder interssieren, was thesis wirklich will ...




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ewald.w(88y8) antwortet um 09-10-2020 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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was thesis wirklich will?

wahrscheinlich nach 30 jahren milchviehhaltung mit holsteinern den betrieb nicht aufgeben, sondern es künftig arbeitsmässig leichter zu haben wie so viele knapp vor oder auch nach der pensionierung und verpachtung an ausserlandwirtschaftlich arbeitende kinder.

wenn es so ist wie vermutet, führt für mich sinnvollerweise kein weg an biologischer wirtschaftsweise auf grünlandstandorten vorbei.

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richard.w(7n417) antwortet um 09-10-2020 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Wäre toll wenn Thesis sich meldet, dann sieht man erst ob wir in die richtige Richtung diskutiert haben.

Das wichtigste ist wie schon mehrmals erwähnt die angepeilte Produktionstechnik inkl Konzept für die Vermarktung. Rasse oder Bio etc lässt sich erst dann beurteilen. Solche Dinge im Vorhinein fest zulegen hat man zu lange gemacht.

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thesis antwortet um 09-10-2020 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Welche Ammenkuhrasse
Hallo
da liegt ewald.w schon ziemlich richtig.
Mit den Milchkühen hat es der Hofnachfolger wahrscheinlich nicht wirklich, obwohl er so denke ich schon
mehr Unternehmerisch ist. (13 Jahre).
Der letzte größere Stallumbau liegt 25 Jahre zurück. (eigentlich gehört neu gebaut)
Der Trend geht weg vom 1-2Mann Familienbetrieb zu 5-15 Angestellten, wo immer genügend Personen da sind auch bei Krankheit und Urlaub. (Will man das mitmachen?)
Das Fleisch werden wir in unserer Hofgastro verwerten.
Bio sind wir seit ca. 12 Jahren.
Also sollten die Tiere auch ansprechend Ausschauen. In die näher Auswahl werden wohl die Main Anjou oder Pustertaler kommen wenn es so weit ist.
Es freut mich, dass sich die Diskussion fachlich interessant und nüchtern entwickelt hat, das ist schön.
Zur Produktion: es wird wohl der Trockensteherstall für die Kühe mit Kälber und einem Bullen verwendet werden mit Kuhmatratze innen und fester Standweide aussen sowie ebenso der Kalbinnebstall für die jüngeren. Mit 1x täglichem zufüttern von Gras im Sommer oder Silo im Winter. Letztendlich wird es sich irgendwie über die Jahre einspielen.
Viele Grüße

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thesis antwortet um 09-10-2020 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
da liegt ewald.w schon ziemlich richtig.
Mit den Milchkühen hat es der Hofnachfolger wahrscheinlich nicht wirklich, obwohl er so denke ich schon
mehr Unternehmerisch ist. (13 Jahre).
Der letzte größere Stallumbau liegt 25 Jahre zurück. (eigentlich gehört neu gebaut)
Der Trend geht weg vom 1-2Mann Familienbetrieb zu 5-15 Angestellten, wo immer genügend Personen da sind auch bei Krankheit und Urlaub. (Will man das mitmachen?)
Das Fleisch werden wir in unserer Hofgastro verwerten.
Bio sind wir seit ca. 12 Jahren.
Also sollten die Tiere auch ansprechend Ausschauen. In die näher Auswahl werden wohl die Main Anjou oder Pustertaler kommen wenn es so weit ist.
Es freut mich, dass sich die Diskussion fachlich interessant und nüchtern entwickelt hat, das ist schön.
Zur Produktion: es wird wohl der Trockensteherstall für die Kühe mit Kälber und einem Bullen verwendet werden mit Kuhmatratze innen und fester Standweide aussen sowie ebenso der Kalbinnebstall für die jüngeren. Mit 1x täglichem zufüttern von Gras im Sommer oder Silo im Winter. Letztendlich wird es sich irgendwie über die Jahre einspielen.
Viele Grüße

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