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janatürlich 17-09-2020 22:36 - E-Mail an User
ASP
Welche Auswirkung haben wir in Österreich zu befürchten?

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meki4 antwortet um 17-09-2020 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Das auch die Rinderpreise wieder fallen werden.

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Vollmilch antwortet um 18-09-2020 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Irgendwas müssen wir ja essen. Also wenn die Fleischpreise sinken wird der Milchpreis (noch weiter) steigen! ;-)

Alles Gute!
Vollmilch

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FeSt antwortet um 18-09-2020 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Du glaubst bei ASP steigt der Milchpreis (weiter).
Dein Glaube ist schön, es kann aber auch sein, dass Abnehmer sagen, Milch aus betroffenen und angrenzenden Gebieten ist blöd, wollen wir genau so wenig importieren, wie Schweinefleisch.

Folgen für Deutschland waren Einbruch der Ferkelpreise um 50ct! und des Mastschweinepreis um 25ct.
In Ö als nicht betroffenes Land (rund 550-600km entfernt vom Fundort), wird durch den Sog trotzdem mitgerissen, bzw. springt hinterher, anstatt sich zu entkoppeln, und reagiert mit -25ct bei Ferkeln und -8ct bei Mastschweinen. Einmalig erträglich, doch sollten solche Preissenken zum Wochenalltag werden, ist bald Game over, dass aber einem/den Schweinebauern eh gewünscht wird, wenn man z.B. die Kommentare auf Spiegel.de dazu liest.

Preissenkung ist das Eine. Wie im Flüchtlinglager brennen Thread schon geschrieben, wurden z.B. mir diese Woche nur 1/6 der schon seit Wochen angemeldeten Schweine abgeholt.
Folgen,
1.weiteres Abholdatum der restlichen 5/6 plus der inzwischen wieder fertigen derweil unbekannt
2. massives Übergewicht
3. Preisabschläge durch Übergewicht
4. weitere Preissenkung durch Überangebot
5. durch nicht frei gewordene Boxen keine Annahme der bestellten Ferkel möglich Stornierung dieser
6. Gefahr der Überschreitung der Belegdichte steigt/wächst täglich

Aber gut, dass man nicht in Deutschland in der Kernzone wirtschaftet, wo im Umkreis von 4km gezäunt wird,
im Radius von 10km dürfen von ALLEN Landwirten KEINE Ernte- und Feld- wie Grünlandarbeiten durchgeführt werden und im Umkreis von 20km gilt ein Jagdverbot.

Betrachtet man die Folgen, sind Corona und ASP erfolgreicher, als es jede Greta und Düngeverordnung, es jemals sein könnten.


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franz.m(ecw86) antwortet um 18-09-2020 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Was soll der Milchpreis mit dem Schweinepreis gemeinsam haben? Wenn weniger Fleisch gegessen wird, wird dann etwa mehr Milch getrunken???? Ich kann der Logik nicht folgen.

Die betroffenen Gebiete haben aber weitere Probleme. Die Ernte der Früchte darf erst ab Ende November weiter gehen. Silieren oder Musen wird da wohl schlecht gehen. und das bei Gebieten wo die Trockenheit seit Jahren zugeschlagen hat. Ein massives Höfesterben wird die Folge sein. Bereinigung sagen die anderen.

Mitleid habe ich derzeit aber wirklich nur mit den Züchtern. Als Mäster stellt man nach einer Minuspartie nichts ein, bei Zuchtsauen wirds komplizierter. Leidtragende sind aber im Endeffekt alle.

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Vollmilch antwortet um 18-09-2020 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Das ";-)" ist wohl überlesen worden.

Alles Gute!
Vollmilch

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xaver75 antwortet um 18-09-2020 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Das ist Tatsache, das der Milchpreis von Fleischskandalen profitiert!

mfg

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Century antwortet um 18-09-2020 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Hm, wenn ich nix ernten dürfte, dann würd ich erstmal den Wolf durchs Gebiet laufen lassen, dann sind die Sauen eh weg.

Sollte das nicht reichen, dann bleibt noch die Spaßgesellschaft, die sich um Verbote und fremdes Besitztum eh nix schert, die fahren mit Fahrrad und Hund einmal durch, und auch die letzte Sau ist weit genug weg :D

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FeSt antwortet um 18-09-2020 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@Wolf
Zitat Kollege von dort:
"Schwarzwildbestand im betroffenen Landkreis ist fünfstellig. Und in den Nachbarkreisen sieht es ähnlich aus. Im Jagdjahr 18/19 wurden im Landkreis Spree-Neiße 4900 Wildschweine geschossen, das Jahr vorher 5600! Das wird nicht lustig..."

----------------

@Milch
Ist doch gut, wenn die internationale Nachfrage dadurch steigt, und somit der Preis.
Ob man in einem Befallsland mit genereller Milchüberproduktion dadurch die Abnahme an International steigern kann, ist was anderes, aber Punkto Milch gibts hier sicher bessere Marktkenner.

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Century antwortet um 18-09-2020 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Der Wolf hat noch einen zweiten Nachteil: Neben dem, dass er die Sauen in alle Winde verstreut, ist er selbst monatelang Überträger des ASP-Virus.

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FeSt antwortet um 19-09-2020 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Zuletzt verantwortlich gemacht an Corona, jetzt an ASP, als demnächst vielleicht am Hunger. ;-)


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2472660 antwortet um 19-09-2020 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
die wahre ursache für dieses dilemma ist aber nicht corona oder sonst was, sondern die import- und exportabhängigkeit der schweine- bzw. landwirtschaftsbranche!
wenn nicht die notwendigkeit des exports nach china bestünde, wäre das alles kein problem!
die biomilch hats in coronazeiten klar vorgemacht, nachfragesteigerung, angebotsengpässe wo andernorts preisverfall angesagt war/ist.

wenn sich die land- und ernährungswirtschaft in europa entschliessen würde, auf importfuttermittel und nahrungsmittel, die in europa auch kulitivierbar sind, zu verzichten, wäre das überangebot und die exportabhängigkeit sofort vom tisch und auch die zt. berechtigten argumente gegen die art der tierhaltung

die landwirtschaft lässt sich leider zu einfach vor den karren spannen, um die leute mit billigen lebensmittel zu versorgen und bekommen postwendend gleich den schwarzen peter zugesteckt, weil sie ach so böse sind!

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xaver75 antwortet um 19-09-2020 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@2472660
Was hat die Biomilch vorgemacht?

0815Milch konnte man uneingeschränkt liefern, da waren Verpackungsmaterial, Seecontainer die Herausforderungen, wurde der Auszahlungspreis erhöht, ….. wo bei Bio Minderlieferungen gefordert wurden.

mfg

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2472660 antwortet um 19-09-2020 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
wer hat minderlieferung gefordert?? hab nie davon was gehört, immer das gegenteil

0815 milch wirst grundsätzlich immer liefern können, wird ja für den weltmarkt produziert - zu welchem preis ist halt ein anderes thema...
zb:
https://www.agrarheute.com/markt/milch/boom-biomilch-hohe-preise-mehr-milch-573095



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FeSt antwortet um 19-09-2020 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Zitat https://de.statista.com/statistik/daten/studie/287327/umfrage/selbstversorgungsgrad-bei-schweinefleisch-in-oesterreich/:
"Bei Schweinefleisch betrug der Selbstversorgungsgrad in Österreich im Jahr 2019 rund 102 Prozent."

Also 2% Überproduktion, doch exportiert wird mehr, gutes Östereichisches Schweinefleisch plus eben auch alles was Herrn und Frau Österreicher, nehme mich da nicht aus, sowieso nicht mundet.

Ein Notwendigkeit des Export besteht garaniert nicht seitens der Bauern, ganz im Gegenteil. Sie wurde seitens des Verbrauchers und der Gesellschaft durch ein folgenreiches generelles Verbot aus der BSE-Zeit eingefordert (zurecht bei Polygastriern), wodurch die Politik das Ventil China installierte...

....solange man dieses Verbot für Monogastriern nicht abstellt, wird die Lücke im Eiweißkreislauf durch Import gedeckt und der Export von für Europäern als ungenießbar eingestuften Fleischteilen als noch Geld bringende Entsorgung von der Politik weiter mit aller Kraft forciert.

Das Schwein wurde vegetarisiert.

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2472660 antwortet um 19-09-2020 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@fest
- mit sicherheit würde dieses verbot der verfütterung von fleischprodukten nicht direkt von der gesellschaft/verbraucher initiert, sondern von der soja-lobby! was sollten wir sonst machen mit dem ganzen soja, den uns die amis aufs aug drücken?? allesfresser gehören mit "alles" gefüttert, also auch fleischprodukte, alles andere ist nicht artgerecht - bin da ganz deiner meinung!

- wenn die produktion in ö und d nicht doch deutlich höher wäre, als der bedarf, wäre ein importstopp von china nicht dermaßen folgenreich... wegen ein paar innereien, rüssel und klauen bricht nicht der markt völlig zusammen


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xaver75 antwortet um 19-09-2020 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@2472660
März/April mit wegfall der Gastronomie, Hotellerie, sah es etwas anders aus, da haben die Molkereien gebremst.
Frag nicht, welche Sennereien das waren, interessiert mich nicht, meine Molkerei produziert für den Weltmarkt und das hat funktioniert ,-)

mfg

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Century antwortet um 19-09-2020 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Österreich hat einzig und allein bei Schmelzkäse eine ausreichende Versorgung, alles andere haben wir zu wenig.

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FeSt antwortet um 20-09-2020 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Ich für mich reduziere diesen "Ami-Soja" von Jahr zu Jahr, wenn mal möglich auf 0.

Doch BB und sogar Bio Austria, sind nicht bereit zu unterschreiben gegen dieses

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mittermuehl antwortet um 20-09-2020 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@janatürlich "ASP...Welche Auswirkung haben wir in Österreich zu befürchten?"

Der Schweinepreis in Österreich wird in die Knie gehen weil die deutschen Nachbarn das Fleisch zu uns Exportieren werden. Die können die Produktion ja nicht von jetzt auf gleich runter fahren. Und sie werden versuchen es zu Kampfpreisen loszuwerden. Am einfachsten bei den EU-Nachbarn. Irgendwann sind die Kühlhäuser ja foll, und das kostet. Und ewig kann man sie Schweine auch nicht weiter mästen... auch das kostet.

Problem an der Schweinezucht und Mast ist, das wir Fleisch produzieren das wir nicht brauchen mit Futter das wir nicht haben. Mit "nicht brauchen" meine ich: "es ist für den Export gedacht". Und mit "Futter das wir nicht haben" meine ich das wir Futter aus Südamerka importieren. Zu den Auswirkunge wird auch gehören das einige ganz Aufhören werden. So schnell hat eine Schweinmäster seinen Betrieb auch nicht auf "Heumilch für Hartkäse" oder "Tafelobst" umgestellt.

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Century antwortet um 20-09-2020 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Vergiss nicht, dass die ASP alle Bauern im Umfeld hart trifft, im Umkreis von 10km um die Fundorte ist ein ABSOLUTES BEWIRTSCHAFTUNGSVERBOT aller Agrarflächen in Kraft^^

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frank100 antwortet um 20-09-2020 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@mittermuehl
Deutschland hat eine eigen Versorgung von ca.80%. Exportiert werden nur minderwertige Produkt was die Europäer nicht essen.

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2472660 antwortet um 20-09-2020 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@frank
...und deswegen bricht der schweinemarkt zusammen?? nie und nimmer!
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76637/umfrage/selbstversorgungsgrad-bei-fleisch-in-deutschland/

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Century antwortet um 20-09-2020 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Natürlich bricht der zusammen, auch wenn die Aktion künstlich durch Spekulanten herbeigeführt wird.

Auch bei irgend einem totalen und offensichtlichen Mangel wird immer noch von Massen vom Produkt gesprochen, nur um den Preis unten zu halten.

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2472660 antwortet um 20-09-2020 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@century
wen machst du dafür verantwortlich und wie kann man diesen umstand deinermeinung nach ändern?

die (konv.) fleischwirtschaft wird sich kurzfristig sehr ändern müssen, wenn nicht, wird sie geändert werden
redet mal mit jungen leuten quer durch die gesellschaft, dann wird klar, wo die reise hingeht!

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frank100 antwortet um 20-09-2020 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@2472660
Was reden die jungen Leute? Das ist nur warme Luft.



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mittermuehl antwortet um 21-09-2020 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@frank100 Deutschland hat einen Versorgngsgrad bei Schweinefleisch von 120%. Sicher eine Folge der ASP in China. Die Chinesen haben mehr gekauft und die Produktion wurde erhöht. Und die 20% Überversorgung kommt halt jetzt auf den EU-Markt und nach Österreich. Unserer Betriebsgrössen entsprechen in der Regel nicht der deutschen. In einem Wettbewerb über den Preis werden viele österreischische Schweinemäster wohl das Nachsehen haben.

Zur deutschen Schweinhaltung war im Online-Spiegel das hier zu lesen (wurde weiter oben eh genannt). Ich würde mich als Sweinehalter nicht prinzipiel angesprochen fühlen.

Zitat:
Unter dem Titel „Schweinehalter haben unser Mitgefühl nicht verdient“ schreibt er wörtlich: „Verdienen die Mitarbeiter dieses Industriezweigs, die von vielen immer noch euphemistisch "Bauern" genannt werden, nun unser Mitgefühl?“ Bethge verweist hierzu auf eine aktuelle Pressemitteilung einer Tierrechtsorganisation, die heimlich gedrehte Videos aus dem emsländischen Sustrum veröffentlicht hat.

Weiter schreibt der studierte Biologe Bethge: „Schweine werden in der industriellen Massentierhaltung gequält, seit Jahren, mit Vorsatz und toleriert von der Öffentlichkeit. Nach jedem neuen Skandal wird ein paar Tage lang über Haltungsbedingungen diskutiert, doch in den Ställen ist von Verbesserung kaum etwas zu sehen. Noch immer fußt der Profit der konventionellen Schweinezucht auf einem Regime des Terrors für die Tiere. Wer für hochintelligente Lebewesen ein System der Ausbeutung erschafft, um sich daran persönlich zu bereichern, darf auf menschliches Mitgefühl in wirtschaftlichen Notlagen nicht hoffen. Wer so etwas tut, ist ein schlechter Mensch.“

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johann.w3 antwortet um 21-09-2020 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@ mittermuehl. Versorgungsgrad 120% in DE, ist das die verarbeitete Menge an Schweinen oder die von Deutschen Landwirten gemästeten Schweinen?

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dietmar.s(2cz6) antwortet um 21-09-2020 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Zeitungsjournalismus der Gazetten ist halt ...eine Form der Prostitution. Dass sich die Kunden der Zeitungen und die Fleischkunden nicht selber den Schwarzen Peter zustecken, war zu erwarten. Läuft bei uns in Österreich auch nicht anders. mfg

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Century antwortet um 21-09-2020 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@ 2472660: Was man daran ändern kann? Börsenhandel mit Lebensmitteln und deren Rohstoffen verbieten.

Das wird sich aber nicht ohne vorherige globale Katstrophe realisieren lassen^^

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mittermuehl antwortet um 21-09-2020 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@johann.w3 Ich hab die 120% von "statista.com" zum Thema Selbstversorgung. Die sagen das 2019 Deutschland einen Versorungsgrad von 120% hatt


Wenn wir unser Zeug zu guten Preisen in die Welt schicken, loben wir den Welthandel. Wenn es für uns blöd läuft wollen wir doch lieber abgeschottet sein. Durch ASP in China waren die Preise zuletzt nicht so schlecht und viele haben gejubelt. Das scheint jetzt mal vorbei zu sein ......

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frank100 antwortet um 21-09-2020 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@mittermuehl
Zahlen aus Deutschlang
2020 -2,3 %
2019 -3,7%

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mittermuehl antwortet um 21-09-2020 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Das war meine Quelle. Wenn sie falsch ist, tut es mir leid. Was ist deine Quelle?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76637/umfrage/selbstversorgungsgrad-bei-fleisch-in-deutschland/

So wie der Preis runter geht, würde ich "statista" glauben....

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2472660 antwortet um 21-09-2020 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@frank,
da wird halt auch der inlandsverbrauch im gleichen maß gesunken sein - und somit ist der selbstversorgungsgrad gleichbleibend....

die wünsche der konsumenten der zukunft als heisse luft abzutun, kann (sehr wahrscheinlich) fatale folgen haben!

@century
der handel lässt sich halt schwer verbieten und hat wsl. an der dzt. situation
wenig schuld.
mm. ist der einzige weg, dass die landwirtschaft in die offensive geht und marken kreiert, die sich vom standard-konv. niveau abheben (verzicht auf importfuttermittel, mehr tierwohl, bessere schlachtbedingungen) und so dem konsumenten die wahlmöglichkeit schaffen.
sollten sie dies nicht annehmen, ist die landwirtschaft aus dem schussfeld!

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mittermuehl antwortet um 21-09-2020 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Sich vom "standard-konv. niveau" abzuheben und so dem Konsumenten eine Wahlmöglichkeit zu schaffen wäre ein Weg. Dann muß man aber an den Konsumenten heran zu kommen. Wer das nicht selber kann muß auf eine Label der Handelsketten hoffen oder Bio werden. In der Lebensmittelindustrie gibt es Rot (konventionell), Gelb (konventionel mit etwas Tütü und Schie-Schie der Eigenmarken) und Grün ( zimindest EU-Bio). Und Bio-Schweinehaltung scheuen viele wie der Teufel das Weihwasser. Auch weil die Umstellung zu teuer ist in Zeiten wo man eh kein Geld hat. Und in Zeiten wo es besser läuft und man Geld hat, warum sollte man dann umstellen. Ist übrignes in allen Bereichen so.

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2472660 antwortet um 21-09-2020 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
ich bin fix der überzeugung, dass das die landwirtschaft selbst in die hand nehmen muss (allein aus imagegründen schon) und nicht wieder dem handel alles in die hand geben soll. die nützen wieder die gunst der stunde und haben das saubermann-image (siehe div. eigenmarken) auf kosten der landwirtschaft

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mittermuehl antwortet um 21-09-2020 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
@2472660 Sobald Österreich "Konventionell Spezial" produziert und dadurch noch teurer wird, wird der Handel mehr billiges Fleisch aus Deutschland beziehen. Ca. 90% der Konsumenten greifen immer zu billigsten. 10% zum teueresten Produkt. Für Zwischenprodukte ist eigentlich kein Platz. Das geht maximal bei Eigenmarken der großen Ketten (Spar Vital usw.) weil die viel Geld für Werbung haben un in der Direktvermarktung wo man die Kunden mal in den Stall sehen läßt.

Es würde mich freuen wenn ich unrecht haben.

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2472660 antwortet um 21-09-2020 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
es geht hier nicht vordergründig um einen durchschlagenden markterfolg, der wäre ein positiver nebeneffekt - es geht um imageverbesserung der landwirtschaft und darum, argumentationstechnisch aus der deffensive zu kommen...

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mittermuehl antwortet um 21-09-2020 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
Wäre mir recht. Aber das muß man auch finaziell schaffen. Und die wenigsten Schweinmäster haben viel Reserven.

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2472660 antwortet um 21-09-2020 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
das kann ja nicht ein einzelner betrieb stemmen, sonder die ganze branche muss sich da zusammentun

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2472660 antwortet um 20-10-2020 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ASP
die meldung des tages....

https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/asp-krise-tote-wildschweine-oderinsel-verschwunden-574073

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