Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!

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ewald.w(88y8) 03-09-2020 09:10 - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
stagnierende Erzeugerpreise über Produktionserhöhungen abzufangen ist in der Landwirtschaft so selbstverständlich wie der Sonnenaufgang in der Früh.

ebenso selbstverständlich wird offenbar die damit einhergehende steigende Arbeitsbelastung zeitlich und auch mental hingenommen, als wäre die Landwirtschaft in einem eigenen Universum.

Generationen übergreifend steht die Landwirtschaft sehr wohl in Konkurrenz mit anderen Berufsgruppen, wo Wochenarbeitszeit, Urlaub und ähnliche irgend wann hart erkämpfte Regelungen den Beruf attraktiver machten.

wie soll der Beruf Landwirt gegenüber anderen Berufen in Punkto Attraktivität bestehen, wenn die Mitarbeit der übergebenden Generation zwingend und auch der weitaus stundenmäßig höhere Arbeitseinsatz der Betriebsführer unabdingbar ist?

ich kenne einige ehemalige Betriebsführer von aufgelassenen Höfen, die ehrlicherweise nach den ersten paar Jahren der Nichtübernahme des Hofes durch die Kinder sagen"es ist gut so, jetzt haben wir auch noch eine schöne Zeit".

Hofaufgabe wird zusehends mehr als Erlösung gesehen, das ist ganz und gar kein Ruhmesblatt für die Entwicklung in der Landwirtschaft, aber verständlich unter dem Aspekt des gesellschaftlichen Wandels hin zur Freizeitgesellschaft und der sträflichen Ignoranz des Arbeitsthemas in unserem Beruf.



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Peter1545 antwortet um 03-09-2020 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Ich verstehe die Hofaufgabe voll und ganz! Es ist nicht jeder zum Landwirt geboren, warum soll man es nicht denen überlassen die es können und verstehen?
Man muss ja nicht gleich verkaufen, das ganze einfach aus der Ferne beobachten.
Selber kann man dann auch dem nachgehen zu dem es einen zieht.

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Harpo antwortet um 03-09-2020 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@ewald.w
Ich kann Deinen Ausführungen nur 100% zustimmen. Wenn es so weitergeht übersieht unsere Gesellschaft die Selbstversorgung in Österreich.
@ Peter 1545
Anscheinend bist Du ein Einsteiger ins Hamsterrad dass Du alles besser kannst alles alle anderen halte ich für ein Gerücht?
Typen wie Du wollen nur die schönsten Flächen alles andere verwildert Deine Idee kann kein Zukunftsmodell sein .
Groessennwahn hatte noch nie Zukunft!!!
Denke einmal darüber nach??????

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Florian34 antwortet um 04-09-2020 01:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@ harpo
Ich bin zu 99,5% deiner Meinung. Ein guter Standpunkt.

@ ewald
Das kann man leider nur einzeln für jeden Betrieb selbst ändern. Ein Landwirt ( Ich) hat auch seine "Fehler". Wird ja eh auch die Urlaubsvertretung gefördert (SVB-Zeit 14 Tage im Jahr) geben

Nur machen es viele nicht - (Mehrere mögliche Gründe)

Gute Möglichkeiten zur Übergabe folgen Morgen. (Keine rechtlichen Sachen)

Mfg Florian - Es ist sicher


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Peter1545 antwortet um 04-09-2020 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Harpo: Ich bin kein Einsteiger, schon lange genug dabei.
Du hältst lieber an alten Strukturen fest und jammerst gerne wie viele andere, das macht natürlich Sinn!

Ich nehme es wie es kommt und suche mir das heraus dass für mich passt und nicht das was die Nachbarn machen, die Nachbarn von mir erwarten oder der Konsument gerne hätte.

Entgegen deiner Vermutung bin ich nicht auf der Suche nach Pachtflächen und es wird auch alles bewirtschaftet. ;-)

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jakob.r1 antwortet um 04-09-2020 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Grüße Euch, dabei wäre es so einfach mal ein Zeichen zu setzen das sich wir Landwirte nicht mehr alles gefallen lassen. Die Aktion würde keinen weh tun (wie etwa ein Milchlieferstreik) und würde gewaltig was bewirken, wenn die Aktion pressewirksam mit begleitet wird. Wir kaufen, leasen oder mieten zwischen 1.Januar 2021 und 31. Dezember 2021 keinen einzigen neuen Traktor mehr.
Leider wird das nur ein Traum bleiben, weil selbst bei so einer einfachen Aktion bekommt man die Bauern nicht unter einen Hut.
Beste Grüße
Jakob

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macgy antwortet um 04-09-2020 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@jakob Wir kaufen, leasen oder mieten zwischen 1.Januar 2021 und 31. Dezember 2021 keinen einzigen neuen Traktor mehr.

Solche oder ähnliche Aktionen versuche ich schon seit Jahren, ist bei Bauern unmöglich wie du schreibst, weil eben kein Zusammenhalt

Bin dafür sogar belächelt worden bzw angefeindet, ob ich kein Geld habe für eine Neumaschine

Mein Motto...
Wer mehr zahlt, ist eben selber schuld
Es freuen sich halt die Hersteller über den internen Kampf der Bauern, nur dumm soetwas

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FeSt antwortet um 04-09-2020 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Mach ich schon seit 7 Jahren, neue seit 14 Jahren, und wenn's sein muss auch die nächsten 7 Jahre und länger,
nur in der Angelegenheit, hilft's ned viu.
1. nicht die Ursache
2. fehlende Geschlossenheit

Außerdem, wer kann den schon der erneuten Investförderung widerstehen?
Diese wird bei den wenigsten für eine geregelte 38h-Woche dienlich sein.

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moose antwortet um 04-09-2020 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Du willst bei 40cent Milchpreis einen Milchlieferstreik und das möglichst medienwirksam begleiten? Wer soll dafür Verständnis haben? Nach der Aktion wird deine Molkerei durch den Schaden sicher einen schlechteren Preis als vorher zahlen können

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Peter1545 antwortet um 04-09-2020 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Es wird immer Bauern geben, welche mit einem niedrigeren Milch-, Getreide- Fleischpreis auskommen. Weil sie effizienter, billiger arbeiten, es gerne machen und mit wenig zufrieden sind.
Kann man jetzt den billiger produzierenden anschaffen dass sie keine Milch liefern dürfen keinen Traktor kaufen dürfen oder streiken müssen?

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Vollmilch antwortet um 04-09-2020 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Milchlieferstreik!? Wo steht das? Wer will das?

Alles Gute!
Vollmilch

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moose antwortet um 04-09-2020 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Jakob meinte ein Milchlieferstreik würde keinen weh tun und viel bewirken

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Vollmilch antwortet um 04-09-2020 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Ähmmm - (ich bin so mutig und unterstelle) Jakob hat das genau andersrum gemeint!

Alles Gute!
Vollmilch

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mittermuehl antwortet um 04-09-2020 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Peter1545
Es wird immer Bauern geben, welche mit einem niedrigeren Milch-, Getreide- Fleischpreis auskommen weil sie billiger arbeiten da ihre Anlage schon abbezahlt ist und sie sie in ihrer Lebensspanne nicht mehr ausbauen werden. Sie sind mit dem wenig zufrieden und freuen sich nur noch auf die Pesion. Vielleicht kaufen sie sich noch mal einen größeren Traktor. Aber das war es dann auch schon meistens.

Und nein ... die müssen nicht für bessere Preise eintreten. Aber für ihre Nachfolger wäre es schon besser.

Aber natürlich kann man niemanden zu einem Arbeitskampf zwingen. Komischer weise ist die solidarität unter Arbeitern besser. Aber die haben auch besser Lohnabschlüsse. Bauern brauchen das ja nicht. Sie sind ja zufrieden .

Und für alles die es nicht verstanden haben sollte man unter "Satire" nachsehen... ;)

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Harpo antwortet um 04-09-2020 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Aber natürlich kann man niemanden zu einem Arbeitskampf zwingen. Komischer weise ist die solidarität unter Arbeitern besser. Aber die haben auch besser Lohnabschlüsse. Bauern brauchen das ja nicht. Sie sind ja zufrieden .
Ich bin nicht immer Deiner Meinung aber diesmal hast Du 100% Recht

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Century antwortet um 04-09-2020 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Ich finds ja recht schwach, Bauern mit Arbeitern zu vergleichen^^

Ein Bauer ist ein Unternehmer, oder ist da jemand anderer Meinung?


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Peter1545 antwortet um 04-09-2020 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@century: genau so ist es!
Landwirte mit Arbeitern zu vergleichen funktioniert deswegen schon nicht. Weil es einen Facharbeitermangel gibt, aber nirgendswo gibt es zu wenige Landwirte. Bestenfalls zu wenig Fläche.

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Juglans antwortet um 04-09-2020 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Peter: Es gibt auch nirgendwo zuwenig Arbeiter. Nur dürfen die meisten bei uns nicht arbeiten.....
mfg

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Harpo antwortet um 05-09-2020 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Century
Bauern sind Unternehmer ist eine schöne Denkweise mit 90 % vorgenenen Bedingungen und Preisen ,10% freier Unternehmer das finde ich super aber mann kann sich ja alles Schönreden

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dietmar.s(2cz6) antwortet um 05-09-2020 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
ich find schon das man das Vergleichen kann. Gut ich bin auch nicht (zum glück) da centuri.
Bei der Berufswahl stehen die Berufe in Konkurrenz. Und von daher ist der Vergleich naheliegend.
Beruf x1,x2,x3,x4,...usw...xn . Hoff ich hab den Centi ned zuviel vewirrt, ansonsten sorry :-)
schen obend





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Vollmilch antwortet um 06-09-2020 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Guten Morgen!

Natürlich kann man Berufe miteinander vergleichen. Den Vergleich aber nur auf das Einkommen zu reduzieren ist aber etwas zu sehr vereinfacht.

Auch viele andere Unternehmer haben vorgegebene Bedingungen und einen "Preisrahmen". Da fällt mir gar niemand ein, der sich dem entziehen könnte.

Alles Gute!
Vollmilch

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Century antwortet um 06-09-2020 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Harpo: Niemand zwingt dich zu den vorgebenen Preisen zu verkaufen, du kannst jederzeit einen anderen verlangen.

Aber gut, zähle mir bitte auf, was Arbeiter und Bauern alles gemeinsam haben, damit wir mal eine ordentliche Vergleichsbasis haben :)


@dietmar: Was willst du mit deiner Gleichung aussagen?


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Vollmilch antwortet um 06-09-2020 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Ha!
Kaum zu glauben aber diesmal hab ich den Dietmar verstanden (beim zweiten Mal lesen)!

Er will damit sagen, es gibt verschiedene Berufe:
x1=Bauer
x2= Frisör
x3= Wirt
...
und die kann und darf man vergleichen.

Alles Gute!
Vollmilch

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Century antwortet um 06-09-2020 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Ok, Frisöre, Wirte und Bauern kann man schon vergleichen, aber nicht eine(n) FriseurIn oder KellnerIn mit einem Bauern, genau das wurde hier aber anfangs gemacht.


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Vollmilch antwortet um 06-09-2020 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Wenn du als Vergleichsmerkmal noch das Geschlecht dazunimmst, kannst du einen Bauern auch mit einer Friseurin oder mit einer Regaleinschlichterin vergleichen.
Oder die Bäuerin mit einem Putzmann oder einem Supermarktkassier.

Meine Geschwister sind alle unselbständig beschäftigt, wieso sollte man die unterschiedlichen Berufe nicht miteinander vergleichen können. Ein paar Selbständige hab ich auch in der Familie, da sind zum Teil die Unterschiede größer, als zu den Unselbständigen.

Alles Gute!
Vollmilch

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zehentacker antwortet um 06-09-2020 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Landwirtschaft ist ein Wirtschaftsunternehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!! Der auf einen Landwirtschaftsbetrieb angestellte Mitarbeiter ist mit einen anderen Arbeiter zu vergleichen. Der Landwirtschaftseigentümer mit einen anderen Beriebseigentümer. Das alle Betriebseigentümer bzw. Betriebsleiter die Gesetze und Verordnungen einhalten müssen ist auch bekannt. Die Entscheidung, welchen Erwerbszweig er beginnt liegt in seiner Letztverantwortung, nicht in der von Beratern, Freunden oder der Resitant

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Juglans antwortet um 06-09-2020 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@zehent: in Österreich sind Landwirtschaftsbetriebe unter den geltenden Rahmenbedingungen nicht als Wirtschaftsunternehmen zu sehen sondern eher als Kasperltheater.
mfg
p.s.: Es gibt allerdings auch Länder wo Landwirtschaft diesen Namen verdient.

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mittermuehl antwortet um 06-09-2020 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@juglas .... Jetzt hast mich aber gekränkt. ;)

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FeSt antwortet um 07-09-2020 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/alarmierende-einkommenssituation-bei-bauern-in-Oesterreich-12338497.html

Zitat:
„Wenn man das Einkommen 2019 auf die am Hof arbeitenden Arbeitskräfte runterrechnet, ergibt das 19.000 € je Arbeitskraft. Zieht man davon die Sozialversicherungsbeiträge ab, kommt man nur mehr auf 11.000 €. Das ergibt dann einen Monatslohn von 916 € (12 Monate). Würde man auf 14 Monate rechnen, kommt man auf sage und schreibe 785 €, also weniger als die durchschnittliche Bauernpension.“

€916,- bzw. €785,-/AK LuF und Monat - zum Schämen,
nächstes Jahr knacken die Landwirte die Grenze des Mindestlohnes ...


Alarmierende Einkommenssituation bei Bauern in Österreich
 

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Century antwortet um 07-09-2020 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Wie wird denn das alles brechnet?

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Vollmilch antwortet um 07-09-2020 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Die Zahlen sind aus dem grünen Bericht.

Alles Gute!
Vollmilch

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fgh antwortet um 07-09-2020 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Und beim Grünen Bericht sind eher die guten Betriebe...

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mittermuehl antwortet um 07-09-2020 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Die 916 € (12 Monate) sehe ich auf mich bezogen als sehr realistisch.... Es schaut zwar meist nach mehr aus, aber wenn man dann wirklich die "Nebengeräusche (neuer Starter am Traktor, usw.) mitbedenkt bin ich sicher knapp unter 1100€/Monat.... Damit ich einen besseren Überblick habe, zahle ich fast alles Monatlich. Auch die Soz.Vers., Strom für den Betrieb, Steuer usw.... Auto, Müll,usw. ist dan "privat" und müssen von den 1100€ bezahlt werden. Ohne Förderung wären es warscheinlich nur 800€

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FeSt antwortet um 08-09-2020 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Schön, dass mit den 916€/Monat zumindest die erste Tarifestufe der EkSt., der Freibetrag fast ausgeschöpft wird. ;-)

Ob Mitglied oder nicht, bekommen wir ja derzeit wieder so schöne, personalisierte Briefe, wo uns alles mögliche eingeredet wird, wie zukunftssicher wir aufgestellt werden, doch im Grunde, verkommt die Vollpauschalierung trotzdem immer mehr nur mehr höchstens zur Mindestsicherung,
und das obwohl manche dafür das doppelte und mehr einer AK arbeiten.

Wieviele Stunden muss man gesetzlich für Mindestsicherung eigentlich arbeiten? ;-)

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farmerJT antwortet um 08-09-2020 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Gehe davon aus dass dies so berechnet wird:
Unternehmensertrag (Umsatz)
+öffentliche Gelder
- Aufwand
- Afa
= Einkünfte aus Land und Forstwirtschaft
/ Anzahl der Arbeitskräfte
= 916€ Bruttolohn
- Sozialversicherungsbeiträge
= Nettolohn

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FeSt antwortet um 09-09-2020 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Zukunft Landwirtschaft 2030

Irgendwas läuft falsch im Land...
Mindestsicherung bringt derzeit unterm Strich mehr als Landwirtschaft.


Mindestsicherung 2020
 

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fgh antwortet um 09-09-2020 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Steiermark und Kärnten sind im Österreichvergleich noch mal schlechter...

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mittermuehl antwortet um 09-09-2020 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Ein heikles Thema..... Einkommen steht im direkten Zusammenhang mit Ausbildung.

Ich kenne genug Betriebsführer die Zimmerer oder etwas ähnliches gelernt haben weil "Bauer kann man auch so sein". Das Ausbildung nur wenig mit Intelligenz zu tun hat ist klar. Aber Ausbildung hat was mit Einkommen zu tun. Vielleicht ist das Niveau der landfwirtschaftlichen Ausbildung zu überdenken. Facharbeiter und Meister sind vielleicht nicht mehr der Zeit entsprechend. Zumindest nicht für einen Betriebsführer. Vielleicht sollte die nächste Generation da mindestens 5 Jahre Schulbank inkl. Matura haben. Einfach das ein Bauer mehr verdient als die Mindestsicherung. Es ist schon traurig das man mit einer üblichen Landwirtschaft von der Urproduktion nicht mehr herausholen kann. Man muß Direktvermarkter, Urlaub am Bauernhof, Ponyhof, usw. oder einen Nebenjob machen um ein "normales" Einkommen zu haben.



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ek antwortet um 09-09-2020 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Vom dem bisschen Nettolohn wird dann die Miete incl. Betriebskosten für das Betriebsleiterhaus
Pkw, Lebensmittel, Schule für die Kinder usw. bezahlt?







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Vollmilch antwortet um 09-09-2020 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
... Ja. Und auch der Urlaub.

Beim grünen Bericht sind nicht nur Vollerwerbsbetriebe, also da gibt es oft auch ein richtiges Einkommen dazu. Der Durchschnitt ist da vielleicht etwas irreführend.

Als Landwirt kann man auch Jahr(zehnt)e von der Substanz leben, das geht als Mindestsicherungsbezieher nicht.

Alles Gute!
Vollmilch

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Peter1545 antwortet um 09-09-2020 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@mittermühl: Ich kenne Bauern welche maturiert haben und auch nicht mehr aus dem Betrieb holen und Bauern welche in der Fachschule nur Pfeifen waren und gut wirtschaften.
Man muss Gespür haben für das was man macht und das Bauer sein liegt nicht jedem in den Genen.

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ek antwortet um 09-09-2020 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Musste die letzten paar Jahre mit ca.850 Euro im Monat auskommen, hatte zum Glück eine 60 qm Wohnung um ca. 330 € incl. Betriebskosten, Heizung war frei.
Kann daher nicht wirklich glauben das mit dem bissl Nettolohn eines Betriebsleiters, ein Betriebsleiterhaus finanziert werden kann.
Mein Auto wird demnächst 21 Jahre, so eine alte Kiste sehe ich kaum auf Betrieben, mit Ausnahme der "Waldautos" die vermutlich Betriebsfahrzeuge sind
Privatfahrzeuge auf Betrieben spielen meist in einer anderen Liga.
Wie gehts sich das alles mit dem bisschen Lohn aus?



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macgy antwortet um 09-09-2020 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@peter145

Darum haben ja die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln ;-)
@ek
Dann pflege deinen 21 jährigen gut
Du wirst nie Probleme mit Adblue DPF oder dem AGR Klump haben
Auch wirst du nie Defekte an der Abstandsensorik Todwinkelassi Bremsassi Müdigkeitsklimbim haben, da nicht vorhanden

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Vollmilch antwortet um 09-09-2020 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Andere Einkunftsarten, von der Substanz leben, Familienbeihilfe,...

Alles Gute!
Vollmilch

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macgy antwortet um 09-09-2020 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Vollmilch
Jetzt gehst schon wieder auf den Sozialzuzug los..du Böser ;-)

Fetten BMW oder Benz zugelassen auf die 90-jährige Oma
8 Kinder gemeldet in Timbuktu
Arbeitslose
Mietzinsbeihilfe
Betriebskostenzuschuß
Und natürlich alle Öffis frei, damit er sich im Krankenhaus seiner Wahl wohlfühlt

25 % der österr. Bevölkerung leben so
Noch nie auch einen Cent ins System bei uns einbezahlt


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ewald.w(88y8) antwortet um 09-09-2020 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
passend zum Thema eine Geschichte, von meinem Vater erzählt, es handelte in den Kriegsjahren.

der russische Zwangsarbeiter auf unserem Hof wunderte sich über die Arbeitsmoral der hiesigen Bevölkerung--er sagte zum Vater "Österreich nix gut, immer nur Rabota--bei uns 8 Stunden Rabota und dann nix".

im übrigen österr. Arbeitnehmerbereich ist doch in den letzten 80 Jahren enorm viel durchgesetzt worden, was Berufe attraktiv macht.

hier muss speziell die Veredelungswirtschaft irgend wie mitziehen, sonst werden die Jungen davonziehen und sich die potenziellen Partnerinnen zurückziehen und der Bua kann keine Kinder aufziehen sondern nur mehr mit der Zugmaschine die Anbaugeräte nachziehen :)

eigentlich sollte man gar nimmer scherzen bei dem Thema, ist ja schon Realität auf vielen Höfen--vo lauer Arbeit is für nix anderes mehr Platz

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xaver75 antwortet um 09-09-2020 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@ek
Warum tauchen hier regelmäßig immer wieder so Themen auf, wo es bei der Finanzierung vom neuen Stall zwickt?
Zu oft in den Urlaub gefahren, zu großer Fernseher, zu junger PKW, ….
Wenn es normal laufen würde, würde man nicht der Folgegeneration mit der aktuellen Stallfinanzierung ins Hamsterrad helfen. ,-)

mfg

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FeSt antwortet um 09-09-2020 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Hamsterrad
Spitz formuliert,
"faktenbededingt, also doch besser
Mindestsicherung für Bauern,
statt Investitionsförderung?"

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richard.w(7n417) antwortet um 10-09-2020 06:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Selten so viel roten Müll gelesen, okay habs nur überflogen, nichts für ungut Leute.
Ja, die Einkommensituation in der Landwirtschaft ist teilweise schlecht, da sind wir uns glaub ich alle einig.

Zur Arbeitszeit und Arbeit ganz allgemein sollte man etwas in die Zukunft und über den Tellerrand blicken. Vollbeschäftigung ist ein veraltetes politisches Ziel. Sinn ist Jedermann und Jederfrau mit gutem Einkommen auszustatten, damit die Kaufkraft erhalten bleibt.
In Wahrheit werden sich Berufe und nötige Arbeitskräfte rasant verändern, und das nicht erst in 100 Jahren, sondern in den nächsten 2 Jahrzehnten. Viele "Arbeiter" würden gescheider daheim bleiben, sie leisten nichts, sie schnorren sich so oder so nur durchs Berufsleben. Schaut mal zu den Handwerkern. Ja sie können oft ein besseres Einkommen erwirtschaften als Landwirte, aber sie haben auch viel zu tun und qualifizierte Mitarbeiter sind rar.

Arbeit an sich ist nicht schlechtes, viel zu arbeiten auch nicht.


Zugegeben in der Landwirtschaft gibts bei vielen einen aus Traditionen kommenden Druck viel zu arbeiten. Der Nachbar hat ja schon gemäht .....Einigen ist der Sonntag noch heilig, viele arbeiten durch. Kenne genug die mit 20 Kühen doch noch zu dritt in den Stall gehen, obwohl die komplette Automatisierung nach heutigen Standard eingebaut wurde. Da an sich selbst zu arbeiten und besser zu werden ist wohl das schwierigste.
Aber das können wir doch nicht delegieren an gewerkschaftsähnliche Organisationen. Seit ihr noch ganz Moped?!?


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Florian34 antwortet um 10-09-2020 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@ Richardw.

Was heißt hier Roter Müll??? Wie geht's dir gesundheitlich??!

Wirtschaftlich ist nicht für jeden möglich/Vorsrellbar. Najo werd heute NM noch was reinschreiben.

Oder kennst dich eh schon aus mit/ Schwarzer "Voda" - Rotes Kind /Hofübernehmer ist nicht möglich !- Arbeitszeit Überschneidung?! :-))

Macht keine Pateipolitik - bleibt menschlich

Es ist sicher- mfg Florian

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mittermuehl antwortet um 10-09-2020 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Peter1545 Ich rede nicht von Bauern mit Matura wie ich einer bin sondern von einer Landwirtschaftlichen Ausbildung die auch eine Matura hat. Die ich finde das die Niveau der Fachschulen ist zu niedrig. Ich würde Wieselburg als Messlatte nehmen. Und ich kenne keinen keinen Bauern der nach der Schule keinen Erfolg hatte. Viel aber haben halt nach der Schule festgestellt das der Betrieb nicht reichen wird.

"Der Bua geht ned nach Wieselburg. Sonst wird er kas Bauer" ... ist oft die Rückseite der Angelegenheit.

Im Moment ist es: "Je besser die Ausbildung desto geringer die Lust landwirtschaft zu machen." Auch weil die Leute eben keine gute landwirtschafltiche Ausbildung haben sonderen eine ander Ausbildung. Eine Freundin war begeisterte Michlbäurin und Käserin am Hof der Eltern. Als Brotberuf ist sie Krankenschwester. Als sie den Hof übernehmen wollte hat ihr der Vater erstmals genau die Wirtschaftszahlen gezeigt. Ein Jahr später ist sie noch immer Krankenschwester und der Hof ist auf Reitstall umgebaut- aus wirtschafltichen Gründen. Ein Grund weil sie eine bessere Ausbildung hat aber eben keine besser landwirtschaftliche Ausbildung.

"Bauer sein kann man auch aso" und der "Mangel an einer besseren landwirtschaftlichen Ausbildung" ist ein Grund für das schlechte Einkommen der Bauern.

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meki4 antwortet um 10-09-2020 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
"Der Bua geht ned nach Wieselburg. Sonst wird er kas Bauer" ... ist oft die Rückseite der Angelegenheit.

Dieser Ausspruch ist oft Realität.
Von unserer Klasse sind auch nur ein Bruchteil in der Landwirtschaft geblieben.

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meki4 antwortet um 10-09-2020 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Gibt es am Edelhof eigentlich noch die Winterschule?
Praktisch lw. Lehre mit geblockter Berufsschule.

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FeSt antwortet um 10-09-2020 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Cool, wenn man Altbestandsbewahrern im fortgeschrittenen Segment, die für das Zustandekommen des Ergebnis, was der Analytik nach sehr wahrscheinlich den Ausschlag gibt, noch eine noch verbesserte Ausbildung durchlaufen lassen sollte, es aber Erstauszubildenden einfordert/auslässt.

Gute Ausbildung ist Pflicht, doch vergiss, noch mehr "Sesselkleber" formen zu müssen, Zitat eines Absolventen solcher Bildungserrichtung: "überwiegend nur unnötige Verschwendung von Ressourcen für später außerbäuerliche Berufe."
Hausverstand ist sehr rar.

Hatte die Grundvoraussetzungen für vermeintlich besseren Job als "nur" Bauer, doch genau schon beginnend während AHS, wusste ich immer klarer, Landwirtschaftlicher Unternehmer #Bauer ist meins.
Wer will findet einen Weg, auch in dieser Zeit. Das Angebot an landwirtschaftlicher Ausbildung ist sehr vielfältig, man braucht nur zugreifen.
Nur die derzeitigen Marktrahmenbedingungen sind (sehr) rau, die nicht jedermann/-frau gewachsen ist.
In den nächsten 5 Jahren sterben 33000tsd. Bauernhöfe laut "Agrarischen Ausblick Österreich 2025" der LK - fix, wenn nicht mehr.
Bin es leid zu wissen, mit einem Ergebnis, wie z.B. meinem, einem x-fachen dieses Durchschnitts des Grünen Bericht, diesen noch zu verfälschen.

Der Ansatz oben, Abwägung Mindestsicherung ist weder links, noch rot, sondern nur mathematisch ergebend.

Wenige Poliker können mit solchen beinharten Fakten umgehen,
und zu den Fehlern stehen.

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mittermuehl antwortet um 10-09-2020 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@FeSt Du hast recht. Man kann seinen Weg finden und es gibt schon ein Angebot an Bildungsmöglichkeiten. Ich finde nur das eine besser landwirtschaftliche Ausbildung einfach üblicher sein sollte. Ich denke da an eine Ausbildung die sowohl in richtig Landwirtschaft aber auch in Richtung mehr Allgemeinbildung geht. Wieselburg ist da ein gute Schule. Es ist ja auch wichtig das Bauern sich gut bei der Restbevölkerung Gehör verschaffen können.



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farmerJT antwortet um 10-09-2020 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mittermühl
Achtung Satire: ,,Einen Josephiner erkennst daran dass es ihm in die Nasenlöcher reinregnet weil ihm diese in der Schule hochgezüchtet worden ist.,,
Gilt natürlich nicht für alle und Ich kenne viele Absolventen die Ich sehr schätze aber irgendwie erkennt man diese einfach an der Art........ und wenn die 700er Fendt und 5er BMW am Schülerparkplatz stehen.....naja.
Ein hoher Bildungsgrad in der LW ist natürlich wichtig und sollte sich eher um das Praktische Unternehmertum und bäuerlichen Hausverstand drehen, als um noch mehr Theorie.

Wer die Meisterausblidung zum richtigen Zeitpunkt macht, sprich um die Hofübernahme, lernt dort seinen Betrieb, die Ressurcen und seine persönlichen Stärken und Schwächen kennen, und setzt seine Ziele fest.
Das und eine gehörige Portion Fleiß/Motivation sind ein solides Fundament um in der Landwirtschaft sein Einkommen zu erwirtschaften.

Dass natürlich auch bei den Rahmenbedingungen jede Menge verbessert werden muss, lasse Ich mal außen vor. Die passen eigentlich erst wenn der Stundenlohn, auch in der Urproduktion, hoch genug ist um einen inländischen Arbeiter, dessen Lohnnebenkosten und noch etwas Unternehmerrisiko abgelten kann.


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mittermuehl antwortet um 10-09-2020 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@farmerJT Der mit den Nasenlöchern ist gut. ;)

Ist aber ein Zeichen für eine gewissen Unwissenheit. Ich kenne Fachschüler denen es bei der Nase rein regnen kann. Einfach weil sie glauben jetzt alles zu wissen. Man sollte zumindest soviel Wissen haben, das man weiß was man alles nicht weiß bzw. was man noch wissen könnte. Auch in den klügsten Kopf paßt nicht mehr das Wissen unserer Zeit. Das ging gerade noch zur Zeit von Leonardo da Vinci.

Und das mit der Urproduktion sehe ich auch so. Ich schummle mich halt mit Ponyhof und Direktvermarktung durch. Paßt für mich auch. Würde ich sonst von 10 ha leben wollen, müßte ich Drogen oder Wein anbauen. Und Wein ist auch eine Droge...

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Peter1545 antwortet um 10-09-2020 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@mittermühl: Ich bin auf deiner Seite bessere Ausbildung wäre sicher kein Fehler, aber nicht jeder schafft Maturaniveau. Das wichtigste wäre Kostenrechnung bis zum Brechen einimpfen. Die wenigsten Bauern scheitern an schlechtem Deutsch oder fehlenden Buchführungskenntnissen.

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xaver75 antwortet um 10-09-2020 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Das "Höfesterben", der Ausdruck gefällt mir gar nicht, die hören einfach auf, wird mit Maturanten auch nicht einzubremsen sein.
Mehr Ausbildung bedeutet mehr Konfrontation mit den katastrophalen Zahlen, andere Jobmöglichkeiten, ….
In Deutschland ist die landw. Ausbildung sicher höher einzustufen als in Ö, darum gibt es in D Betriebe in der Größe nicht mehr, welche sich in Ö Zukunftsbetriebe nennen.
Das Erfolgsmodel "Nebenerwerb" nennen die Hobbybetrieb. ,-)

mfg


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2472660 antwortet um 10-09-2020 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
ob jemand die matura hat oder nicht ist maximal fürs ego bzw. für ein gewisses gesellschaftliches image wichtig - matura ist heutzutage sehr inflationär!
das "problem" der klassischen lw-ausbildung (fachschule) ist, dass die schüler einfach zu jung sind und da kann das system noch so gut sein, wird da nicht allzuviel zu ändern sein, weiters ist das schülerische niveau extrem unterschiedlich.
das hauptziel sehe ich darin, dass die "kinder" motiviert bleiben, eine gewisse allgemeinbildung erfahren und dass sie entdecken, was ihre leidenschaft ist (im beruflichen sinne...) - dann macht jeder seinen weg. das bildungssystem ist mittlerweile sehr durchlässig (aufbaulehrgang, studienberechtigungsprüfung, lehre mit matura, ...) und so hat man im laufe des lebens noch viele optionen.

und um auf das thema zurückzukommen: wenn man das, was man macht, aus leidenschaft macht, ist die grenze zwischen arbeit und hobby oft sehr undefinierbar und darum gibts auch manche, die eine 80h-woche locker verkraften und andere schlittern mit 20h ins burnout....



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richard.w(7n417) antwortet um 11-09-2020 06:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Das meine ich. Schaut euch Selbstständige allgemein an, viele leisten ein höheres Pensum und tun es gerne. Wenn sich jemand dabei fertig macht, dann kann der Beruf nichts dafür. Natürlich wenn man einer unselbständigen Arbeit nachgeht, die man eigentlich hasst, dann ist es natürlich wichtig ja nicht mehr als 38.5 Stunden pro Woche leisten zu müssen.

Ausbildung lässt sich nicht an einer Matura alleine festmachen. Ich finde LFI, diverse Verbände, private Initiativen usw bieten ein extrem breites Bildungsangebot für Landwirte. Man kann so viel dazu lernen, Zauberwort lebenslanges Lernen. Bildungsfeindlichkeit wird unter manchen halt noch gepflegt, weils für manche noch Cool ist. Matura und Studium habe ich schon, trotzdem waren viele Angebote zb in Arbeitskreisen durchaus fordernd. Und Landwirte "nur" mit Lehre knien sich rein um viel zu lernen. Ich persönlich finde 12 Jahre Schule sind sowieso viel zu viel für junge Menschen, bzw könnte man mit weniger Unterrichtsstunden mehr erreichen.

Mir kommt vor hier wird ein Klischee des österreichischen Bauernstandes gepflegt. Ja das Klischee trifft immer wieder mal zu, man sollte aber nie annehmen alle Hofübernehmer und Hofübergeber sind die gleichen überarbeiteten Dummköpfe.

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Vollmilch antwortet um 11-09-2020 07:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Guten Morgen!

Matura und Studium!? Ich habe mir schon gedacht, mit dir stimmt was nicht! ;-)

Alles Gute!
Vollmilch

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richard.w(7n417) antwortet um 11-09-2020 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Tut gar nicht weh ;)
Nie hatte ich das Gefühl irgendwie leichter zu lernen oder mehr zu wissen als andere Landwirte. Im Gegenteil, oft staune ich nur wie viel die Kollegen wissen. Und da meine ich echtes Wissen inkl Hintergrund, nicht "haben wir immer schon so gemacht". Scheinbar kennen viele hier nur andere Kollegen.....

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FeSt antwortet um 11-09-2020 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Mehr Bildung generiert mehr Wohlstand.
Je mehr Wohlstand, desto weniger Bauern.

Mit steigendem Wissen, steigen zwangsläufig in der Landwirtschaft, die jährlich bewirtschaften Hektar, GVE,...etc. pro noch aktiven Betrieb.

Ab einer/m gewissen Höhe/Level macht der Wohlstand krank, und stellt den Status Quo, und somit sich selbst in Frage.

Das Leben ist die beste Schule,
man muss nur TÄGLICH aufpassen.

@Schellis Credo ist dabei ein sehr guter Lehrsatz, auf inn4tlerisch wiedergegeben:
"Bled konnst ruhig sei, nur zum Helfn, muasst da wissn."

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mittermuehl antwortet um 11-09-2020 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@FeSt Du beschreibst das Bild der jetzigen Gesellschaft wo Bildung stark gefördert wurde. Nur bei den Bauern wurde es weniger gefördert. Bildung ist auch wichtig für das gesellschaftliches Image. Bauern haben im Moment nicht das beste Image und auch nicht das beste Einkommen und auch nicht die beste Bildung.... Vielleicht gibt es da doch einen Zusammenhang. Mit einer breiteren Allgemeinbildung und eine bessere Fachbildung kann man auf die täglich neuen Problem besser reagieren.

Ich finde 13 Jahre Schule (HTL) nicht zuviel. Wir leben eh immer länger. Da kann eine Ausbildung auch länger dauern. Weniger Stunden in der Woche wäre sicher gut. Ein Praktikum für alle Schüler wäre auch gut.

@Peter1545 Das mit dem schlechten Sprachkenntnissen ist manchmal wirklich ein Problem. Ich war u.a. bei einem Kommunikationskurs vom LFI als Schüler. Zwangskurs für "Schule am Bauernhof". Da wurde ganz klar von einem BB-Vertreter gesagt: "Die normalen Bürger sprechen eine Sprache, die verstehen wir ja gar nicht". Es ging um Problemlösungen bei: "Hund scheißt in Wiese, Radfahre am Forstweg, usw.".

Ich finde 13 Jahre Schule (HTL) nicht zuviel. Wir leben eh immer länger. Da kann eine Ausbildung auch länger dauern. Weniger Stunden in der Woche wäre sicher gut. Ein Praktikum für alle Schüler wäre auch gut.

@2472660 Das mit den 80 Arbeitsstunden die Freude machen und den 20 Stunden die Burnout bringen habe ich auch mal so gesehen. Aber jetzt wo meine Gesundheit auslaßt sehe ich schon das die Freude an den 80 Stunden sich in Grenzen hält. Und ich erkenne immer mehr Mitbewerber denen es auch so geht. Meist sind es die Ehefrauen die durch die Vielfachbelastung zuerst erdrückt werden. Und das Ganze für ein schlechte Image, wenig Geld und eine mager Pension... Da muß sich was ändern.


Ein heller Kopf mit Bildung ist einem hellen Kopf ohne Bildung einfach etwas überlegen.

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Peter1545 antwortet um 11-09-2020 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
mittermühl: Ausbildung schadet nie, aber ich zähle das zur Erziehung zuhause. Die Eltern müssen drauf schaun dass sie den Kindern soviel es geht mitgeben und sie auch dazu motivieren viel mitzunehmen und ihnen die bestmögliche Ausbildung zukommen zu lassen. Was aber auch nach hinten losgehen kann, wenn sie nach dem Studium nicht mehr nach Hause kommen.

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Vollmilch antwortet um 11-09-2020 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Was ist denn schlimm daran, wenn die Kinder mal nicht Bauern werden? Es ist doch super, dass wir (und unsere Kinder) heute diese Freiheit haben nach unsren (ihren) Interessen zu entscheiden.

Alles Gute!
Vollmilch



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ek antwortet um 11-09-2020 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Zitat Mittermühl "Zur Sprache. Ist auch ein echtes Thema. Letze Woche war ja bei einem LFI-Seminar "Bauern als Botschafter". Ein sehr fesche, junge und auch politisch aktive Bäuerin sagte über die Nichtbauern : "Die sprechen ja eine ganz andere Sprache als wir. Die verstehen wir ja gar nicht."

" Zitat Mittermühl" Zwangskurs für "Schule am Bauernhof". Da wurde ganz klar von einem BB-Vertreter gesagt: "Die normalen Bürger sprechen eine Sprache, die verstehen wir ja gar nicht". Es ging um Problemlösungen bei: "Hund scheißt in Wiese, Radfahre am Forstweg, usw.".

Habe diese Trainer die Sprücherl abgestimmt?

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2472660 antwortet um 11-09-2020 16:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
....trainer gibts halt acuh solche und solche - solche, die in ihrem fach top sind (die ihre berufung leben) und leider auch viele, dies in der realwirtschaft nicht allzuweit gebracht haben und sich als trainer leicht verdientes geld erhoffen..... beides schon oftmalig erlebt!

wer aus dem grünen bericht einen realistischen monatslohn bzw. stundenlohn ableiten will, hat ihn falsch verstanden. der dient einfach als orientierung für politische maßnahmen und ist ein sehr weitgestreuter durchschnitt.
in der lw kann man, je nach natürlichen ertragsbedingungen, auch einen guten stundenlohn verdienen, vorausgesetzt man will das überhaupt - behaupte mal ganz salopp, dass das die mehrheit der österr. LW gar nicht wirklich will, sonst wären die hausgemachten faktoren wir zb pachtpreise, grundstücksausformung,... nicht dort wo sie sind und es würden noch viel mehr betriebe aufhören anstatt um diesen lohn lt. grünen bericht zu arbeiten!

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mittermuehl antwortet um 11-09-2020 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@ek .... LFI-Kurs abgestimmt???? :))))))))))))

Nein - da war nichtst abgestimmt.


@Peter1545 Du willst das deine Kinder wie du denken. Hat sicher eine Berechtigung. Weitergabe von dem Hof, der Tradition usw. Ich will das mein Kind selber denkt. Das kann natürlich dazu führen das da ein andere Lebensweg beschritten wird. Finde ich aber nicht schlecht....



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xaver75 antwortet um 11-09-2020 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@Mittermühl
Auch wenn die angesprochenen "Problemgruppen" meist in der Jugend ein besseres Sitzfleisch hatten und auf kein eigenes Einkommen angewiesen waren, komm ich trotzdem ohne LFI Seminar mit diesen Individuen zurecht.
Wenn man natürlich politisch aktiv werden möchte, in Vorständen oder Aufsichtsrat mitwirken möchte, reicht der herkömmliche Wortschatz nicht mehr aus.
Aber auch da wurde vorgesorgt, da bietet der Raiffeisenverband eine 1 wöchige Gehirnwäsche. ,-)

mfg

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mittermuehl antwortet um 11-09-2020 23:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@xaver75 Es ist schön das du gut zurecht kommst. Damit scheinst du aber nicht die Mehrheit in der Landwirtschaft zu vertreten . Das mit dem Raiffeisenverband, dem BB usw. und dem damit verbundenen Schweigegeld sehe ich auch so. Wenn man ganz brav ist, kommt man auch in den Landtag.

Das LFI als Bildungsangebot ist in vielen Bereiche sehr schwach weil es auf einem sehr schwachen Niveau aufbaut. Das sollte in Zukunft, für die nächste Generation, in meinen Augen anderes sein. Von keinem Jugendlichen sollte die Ausbildung vernachlässigt werden nur weil er ein eigenes Einkommen braucht. Die Statisitk hat ja gerade gezeigt das Menschen mit einer besseren Ausbildung ein höhere Lebenseinkommen haben.

Das schwache Einkommen der Landwirte und der Grund dafür ist ja hier das Thema. In meinen Augen geht das nur über bessere Ausbildung und Bildung. Aber ich mag mich täuschen.

Einfach noch mal den allerersten Post lesen.

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beglae antwortet um 12-09-2020 06:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
ich habe meine "ehrenämter "abgegeben , die sind ja nur dazu da um arbeiten umsonst erledigen zu können.

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Florian34 antwortet um 12-09-2020 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Guten Morgen,

die Arbeitszeit eines Landwirts hat natürliche Arbeitsspitzen (Saison). 1. Wenn jemand diese mit Altbauern (60 -78 Jahre) besser überbrückt ( mehr Zeit fürs Hobby, Kind, Große Maschinen)

2. Oder man kan auch mehr "Mechanikerreniern" :-) - Einen Maschinenpark betreiben der nicht ständig ausfällt sondern einsatzbereit bleibt.

3. Oder es lässt sich einfacher Regeln, mit verschiedensten Mitteln /- Bildungskarrenz, geblockte Freistellung (+/- 3 - 4 Monate), generell Stunden Reduktion.

4. Pflege wird nur organisiert nicht selbst erledigt. (BetriebsführerIn) - Zeitverlust

Usw.

Mfg Florian- es ist sicher




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Florian34 antwortet um 12-09-2020 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Noch was,
es sollte jedem Bewusst sein - Frau oder Man(n) verkauft keine LW nur wegen der Belastung/Arbeitszeit! Extensive Bewirtschaftung ist besser geeignet um sich zu erholen und neu zu starten!

Wir befinden uns am Ende einer Förderungsperiode - Passt gut auf Eure LW Substanz auf.

@ Harpo
Ich finde auch die Landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion ist rückläufig.-
Doch Agroponik - Vertikal Farming und Extensive Bewirtschaftung lassen mich lächeln.

Mfg Florian- es ist sicher

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Vollmilch antwortet um 12-09-2020 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
Bildung schadet sicher nicht. Bildung ermöglicht ein höheres Einkommen aber auch mehr Zufriedenheit (mit einem niedrigeren Einkommen).

Der Strukturwandel ist ein Faktum. Wenn man aufgrund steigender Produktionskosten und / oder steigendem Privatkonsum mehr Fläche / mehr Tiere bewirtschaften muss, müssen andere aufhören.

Es ist aber nicht schlimm etwas anderes zu arbeiten. Besser als lebenslang Jammern und unglücklich sein.

Alles Gute!
Vollmilch

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richard.w(7n417) antwortet um 12-09-2020 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es wird Zeit, über Arbeitszeit zu reden!
@mittermühl: im Eingangsposting wird Produktionssteigerung und daraus folgende steigende Arbeitsbelastung thematisiert. Ich finde hier wird nur eine Bereich der Landwirtschaft klischeehaft abgebildet. Natürlich wachsen viele Betriebe, weil es überhaupt erst möglich wurde (eine Landbevölkerung hat sich von Bauern zu Arbeitern und Angestellten entwickelt). Denke ich an meine Kindheit, oder was der Opa erzählte, dann wurde vielerorts die Steigerung der Produktivität eben genau für das Gegenteil verwendet: zur Arbeitserleichterung!

Die hohe Arbeitsbelastung mit Betrieben die zu machen zu beweisen ist ja sowieso ein Blödsinn. Sicher ist das in vielen Fällen der letzte Sargnagel, meist wurden einfach über Jahrzehnte kaum Investitionen getätigt. Die Betriebsführer fühlen sich abgehängt und versuchen mit Mehrarbeit auszugleichen. Das kann nur schief gehen, und Motivation eines Nachfolgers wird nicht erreicht. Die Hofaufgabe wird zur Erlösung, Schuld sind die anderen.

Nicht falsch verstehen, ja viele Landwirte müssen eine hohe Arbeitsbereitschaft mitbringen. Das alle im Bereich der Mindestsicherung verdienen, und darüber nicht hinauskommen, ist eben einer Fehlinterpretation des Grünen Berichtes entsprungen.

Egal, so oder so kommt eine Welle von Betriebsschließungen auf uns zu. Vielleicht sollte man mal auch ein gutes Feld brach liegen lassen, und dokumentieren was passiert wenn der Bauer geht. In jüngerer Vergangenheit wurden viele der aufgelassenen Betriebe mit Putz und Stingel weg gepachtet oder gekauft. Wir sollten uns selbst, und die zusperrenden Betriebe insbesondere an der Nase nehmen, ob wir das weiterhin wollen. Aufgegebene Flächen, die vielleicht 50 Jahre später erst wieder kultiviert werden sind historisch gesehen keine Besonderheit. Nur wir in unser modernen übergescheiden Welt glauben alles muss bleiben wie es ist, und einigen ist das verständlicher weise viel zu viel Arbeit.

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