LTC-Großpetersdorf Schande

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Mogwai 12-05-2020 20:28 - E-Mail an User
LTC-Großpetersdorf Schande
Hallo!

Ich muss hier mal meinen Unmut zum Ausdruck bringen.

Zur Geschichte:

Ich habe einen John Deere 6230 Premium welcher eines Tages ab und an einfach so beim fahren auskuppelte und dann auch wieder einkuppelte. Ursachensuche ergab, dass beim damaligen tausch des Ganghebels das Kabel für die Kupplung gequetscht war und im Zuge der Reparatur das Problem (vorerst) gelöst war.
Einige Wochen oder Monate (auch egal) trat dieses Phänomen wieder auf und die Sache war klar wo der Fehler liegt. Diesesmal baute mein Vater den Ganghebel auseinander um die Sache zu reparieren (ich hab das offene Kabel damals nur mit Isolierband umklebt), nach gedachter erledigter Reparatur>>>> Traktor starten O.K>>>> nimmt kein Gas an und geht nicht fahren und 4 Fehlercodes.
LTC Großpetersdorf kontaktiert, ja sie schicken einen Mechaniker/tronicer da muss der Computer ran. Besagter Mechaniker/tronicer kam, tauschte 6 Terminatoren, tipselte im Laptop rum, telefonierte (vermutlich mit dem Meister oder so) und kam dann zum Ergebnis, Motorsteuereinheit ist defekt und kostet irgendwas über 2000€!!!

Mich machte das alles etwas stuzig wegen der Vorgeschichte und konnte nicht glauben das dies der Fehler war und wollte die Motorsteuereinheit evtl reparieren lassen, überholtes Austauschgerät genauso teuer wie ein Neues. Internetrecherche über die Fehlercodes ergab auch kein Ergebnis.
Durch Zufall kam ich dann zum -man höre und staune- LTC-Wiener Neustadt und erzählte dort einem Mechaniker oder Meister (hab ich nicht erfragt) mein Problem und er gab mir MÜNDLICH -ohne Laptop- DEN TIPP. Ich solle die ELX (oder so ähnlich) Sicherungen, Kostenpunkt paar Cent, hinter dem Fahrersitz kontrollieren welche für die Stromzufuhr für die Motorsteuereinheit verantwortlich ist. Gesagt getan als ich zu Hause war und welch Wunder alles funktionierte wieder wie gehabt.

Das LTC-Großpetersdorf möchte nun von mir 521,16€ für die Unfähigkeit ihrer Mechaniker/tronicer, die Geschichte wurde Ihnen vorgetragen.

Ich bin doch sehr von dieser "Grünen Mafia", wie sie ja anscheinend passend genannt wird, enttäuscht und werde bei diesem LTC-Großpetersdorf sicher nichts mehr reparieren bzw kaufen. Möchte hier auch nicht die LTC generell schlecht reden daher auch die Standortangabe.

In diesem Zuge möchte ich Euch auch um Eure Meinungen und Erfahrungen mit solchen Sachen bitten und die Frage stellen ob ich damit zum Anwalt gehen soll? oder auf gut Deutsch gesagt "Die Krot schluckn soll" und die Sache unter "Eine Erfahrung reicher" (bin ja noch jung :) )ablegen soll weil ich da rechtlich eh keine Chance habe.

Ps.: Fast hätt ich es vergessen, bei dem Herrn, ich meine er hieß Gruber, vom LTC-Wr. Neustadt möchte ich mich auf diesem Wege recht Herzlich bedanken, da er mich von noch höheren Summen bewahrt hat! Will nicht wissen was gewesen wäre wenn die neue Steuereinheit dann nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätte...


mfg

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Juglans antwortet um 12-05-2020 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine gewisse Präpotenz und Überheblichkeit habe ich an besagtem Standort auch schon erleben dürfen. Ich fahr nicht mehr hin.
mfg

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matl99 antwortet um 12-05-2020 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was hat man als John Deere Fahrer für Alternativen?

Hatte einen ähnlichen Fall in einer Mercedes-Autowerkstatt, zwei verschiedene Meinungen, der Meister mit dem Laptop gegen meinen Hausverstand!

Am Ende hatte ich recht und der Meister musste sich zähneknirschend entschuldigen.

Den finanziellen Schaden von ein paar Hundert Euro musste ich aber trotzdem bezahlen!

mfg

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AnimalFarmHipples antwortet um 12-05-2020 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn die Leistung so offensichtlich wertlos war, ist dafür auch nichts zu bezahlen.

Es sei denn, es steht in deren AGBs, daß auch für Reparaturversuche zu zahlen ist. Aber auch das versteht sich unter der Einschränkung, daß der Versuch professionell gewesen sein muß. Ich würde an Deiner Stelle nochmal bei diesem Herrn Gruber nachfragen, ob das Problem bereits allgemein bekannt oder für einen Fachmann offensichtlich war, oder ob das eher unter geheimes Spezialwissen fällt. Weil natürlich kann auch ein Vollprofi viel Zeit mit Lösungsansätzen verscheißen, die sich dann erst hinterher als verfehlt herausstellen, und wieso sollte er das gratis tun? (Tausch des Steuergeräts klingt allerdings schon nach einer Diagnose und nicht bloß nach einer Theorie)


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Richard0808 antwortet um 12-05-2020 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist recht schwach von dem LTC, gerade bei einem 6X30 Hirsch der in Österreich verbreitet ist wie kaum ein anderer Traktor sollte das nicht passieren, da müssten gewisse Fehler schon "alte Bekannte" sein.
Die Rechnung wirst vermutlich trotzdem zahlen müssen.

Ein Problem ist sicher das gute Mechaniker generell Unterbezahlt sind, lästige Arbeitszeite und die Firmen glauben der braucht e nur mehr den Laptop anstecken und Bauteile tauschen. (Oder auch so gewollt)

Erfahrung und Hausverstand werden nur selten angemessen entlohnt, und die Mechaniker suchen sich andere Arbeitsplätze, ->besserer verdienst mit weniger Aufwand.
Mit der Folge das viel Wissen das man Lehrlingen beibringen könnte verloren geht.
Und die Lehrlinge werden von der Berufsschule gedrillt zum Tauschen nicht Reparieren.

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schellniesel antwortet um 13-05-2020 06:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich sag da gar nicht viel dazu.
Das ltc hat sich sicher keinen Schaltplan angeschaut oder die Versorgung am stg gemessen.

Ich mein wer noch nie danebenlag hat auch noch nie was diagnostiziert ;-)

Dazu fällt mir das Gespräch zwischen dr med und kfz Techniker ein....
der Techniker Argumentierte: wenn du was falsch machst wird’s eingegraben, wenn ich was falsch mache muss ich es solange machen bis wieder geht!!!
*gggg*
Mit freundlichen Grüßen

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duk antwortet um 13-05-2020 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Servus, bei meinen JD war auch letztes Jahr die Lastschaltstufenschaltung def. Der Schrittmotor 600€ wurde getauscht, leider erfolglos. Dann wollten Sie das Steuergerät tauschen, da habe ich nein, gesagt 2000€ . Nach eigener recherge war ein Abschlusswiederstand 110€ def. Die kosten habe ich getragen, weil ich den Auftrag gegeben habe.
Du müsstest einen Gerichtsgutachter finden der das fehlverhalten des Mechanikers beweisen kann. Aus Schaden wird Mann klug.

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fgh antwortet um 13-05-2020 07:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich sage jetzt keinen Firmennamen, sondern nur das ein CVT 150 der ersten Stunde und folglich eine Steyrwerkstatt war - also nicht Lagerhaus. Die Geschwindigkeit lies sich im unteren Bereich nicht vernünftig regeln - sprich bei feindosierung hüpft er herum, beim durchtreten vom Pedal bzw. Beschleunigung und Fahrt so mit 15 km/h funktioniert alles, darunter nicht.
Steyr-Werkstatt großes Service, 2 Wochen dort gestanden - Diagnose Stellmotor vom Getriebe, Reparatur damals um die 10.000. Weil 2 Wochen recht lange ist, wurde der Traktor mal zwischen abgeholt, weil er dringend gebrauch wurde und damit beim Lagerhaus ein Anbaugerät geholt. Der Meister dort hat das Fahr oder auch Hüpfverhalten kurz beobachtet und empfohlen die Werkstatt zu wechseln. Er hat zwar keine Diagnosemöglichkeit mittels Laptop und kann folglich nichts genauses diagnostizieren, aber der Stellmotor vom Getriebe ist das seiner Meinung nicht. Der CVT ist dann in eine NH-Werkstatt gegangen (die haben die Diagnose ja auch) - dort wurde das Potentiometer vom Gaspedal um 110 € getauscht und er lief wie neu.
Detail am Rande... des große Service wurde recht teuer verrechnet und beim nächsten Service dafür festgestellt, dass gar nicht alles was verrechnet wurde, auch ausgeführt wurde....
Nicht nur das Lagerhaus kann sich so aufführen. - auch Private.
Bei meinem Deutz hat die Klima mal nicht wunschgemäß funktioniert. Diagnose meinerseits: Die Klima selbst funktioniert, kommt eiskalt, aber halt fast keine Luft, trotz sauberem Luftfilter.
Der Mechaniker ist in den Hof gekommen, so, als erstes geht er neu füllen. Dann ganzen Dachhimmel wo die Steuerung drin ist mal runter genommen.. alle Kabel abgenommen zwecks messen und dann fährt i mit dem ganzen Konstrukt mit losen Kabeln wieder nach oben..... Zisch... und schon hat er nen wunderbaren Kurzschluss vor meinen Augen gemacht. Eine halbe Stunde hat der ausgebildete und geschulte Deutzmechaniker dann nach der Sicherung die dabei abgebrannt ist gesucht und mir anschliessend erklärt, dass er den Fehler gefunden hat: Das Thermostat ist kaputt - war es nach dieser Aktion wirklich und den Fehler fand er dann auch - eine Filtermatte die laut Serviceplan alle 300h beim Service gewechselt werden muss (Service wurde immer in der Deutzwerkstatt gemacht) lies halt nach 3600h keine Luft mehr durch.
Die Rechnung war dann für die gesamte Arbeitszeit in der das Thermostat abgefackelt wurde, das Thermostat auch noch und die Arbeitszeit fürs neue....hat sich mit dem Chef dann aber vernünftig lösen lassen - wenn der Mitarbeiter dem Chef verheimlicht, welche Böcke er da geschossen hat, tut sich der Chef halt auch schwer...

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richard.k(p6614) antwortet um 13-05-2020 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe auch schon einige solcher Abenteuer als Kunde hinter mir, vor allem im PKW Bereich. Für die PKW Werkstätten ist es ziemlich ungut, wenn sie einen sachverständigen Kunden wie mich auf der Gegenseite haben, dem sie nicht jeden Schas einreden können. Aber bis auf einen Fall hab ich immer alles gut und vernünftig ausreden können.

Und jetzt aus der Sicht der Werkstatt: Ich glaub das Hauptproblem ist, dass sich keiner mehr "ich weiß es nicht" sagen traut. Jeder hat so viel Angst als inkompetent gesehen zu werden, dass er lieber irgendwas repariert. Ich habe wirklich gute Mechaniker, aber es ist heutzutage unmöglich alles sofort zu kennen und zu finden, wurscht wieviele Schulungen man absolviert. Wir haben es nicht mehr mit Traktoren zu tun, sondern mit Computern mit 4 Rädern. Früher hatten wir in der Werkstatt so große A1 oder A0 Schaltpläne der gängisten Modelle hängen. Diese gibt es nach wie vor, aber nur in elektronischer Form (PDFs mit um die 150 MB), weil sie ausgedruckt viel zu groß wären.

Auch bei uns gibt es immer wieder knifflige Fälle und auch Fälle wo wir scheitern und Hilfe "von weiter oben" (zB von einem Werkstechniker) brauchen. Ich denke das Wichtigste ist, dass man bei solchen Problemfällen offen und transparent mit dem Kunden kommuniziert, seine Theorien und Diagnosen bespricht, bei Behebungsversuchen beim Günstigsten beginnt und zugibt, wo man nicht weiter weiß. Und beim Verrechnen nicht jede Stunde der Fehlersuche voll rein nimmt, sondern sich auf Kulanzpreise verständigt. Mit dieser Vorgehensweise sind wir eigentlich immer gut gefahren.

Und dann gibts noch die Spezialfälle, wo der Kunde angefangen hat zu reparieren und dadurch eigentlich noch mehr Schaden angerichtet hat. Oft gibt er nicht zu, dass er schon was gemacht hat und was er gemacht hat, was aber die Fehlersuche massiv vereinfachen würde. Mein Lieblingsbeispiel ist nach wie vor das innen mit Heißkleber gepickte Relais (siehe Foto). Natürlich hatte der Kunde überhaupt keine Ahnung davon ;-)

@ Mogwai
Ein Rechtsstreit zahlt sich bei der Streitsumme sicher nicht aus. Versuch nochmal das auf Basis Kulanz zu lösen, zB durch Zahlen der Hälfte oder so.

LG,
Richard




Relais innen geflickt
 

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FraFra antwortet um 13-05-2020 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wo gearbeitet wird fallen späne...

niemand ist unfehlbar ..

fakt ist die neue generation an mechanikern sind reine teiletauscher ... reparieren ist in westeuropa zu teuer geworden ..

vielleicht hat du glück und das LTC will dies nicht so stehen lassen und ihr kommt auf eine einigung

die PROFI meckerecke zeigte da auch oft wirkung...


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fgh antwortet um 13-05-2020 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So ist es Richard:

Dazu Zitat eines Freundes der die Werkstatt vor kurzem gewechselt hat:
"Die XXX - Werkstatt macht auch Fehler, jeder macht Fehler, deswegen wechsle ich ja gar nicht - ich wechsle weil ich die Wahrheit wissen will und dann kann man sich auch Vernünftig einigen"

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macgy antwortet um 13-05-2020 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die alten Mechaniker sind im Ruhestand, die jungen Theoretiker sind am Werk und wenn sie etwas nicht per Software finden, haben sie keinen blassen Schimmer

Eben die neue Generation, ich weiss alles, kann nichts, egal in welcher Branche !!

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fgh antwortet um 13-05-2020 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der alte kann da aber auch nichts mehr machen - ohne Software und computer bist du machtlos - das ganze Zeug ist so aufgebaut - da kommst nicht drum rum und wenn die Diagnosesoftware sch.... ist und nicht das richtige ausgibt, kannst dich nur dämlich suchen....
Computer und Elektronik sind schon was gutes... aber wir haben s ein wenig übertrieben.

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Mogwai antwortet um 13-05-2020 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schön zu lesen was da so Einige schon erlebt haben. Ich tendiere auch eher zum zahlen und gut ist, bei der Summe ist mir das streiten dann irgendwie doch zuwider, aber so etwas gehört zumindest an die Öffentlichkeit. Dem Techniker geb ich da nicht wirklich die Schuld, denn woher soll ers wissen wenn man ihm nen Scheiss beibringt, wie schon gesagt, tauschen nicht reparieren. Im Prinzip geht es um die 0 Einsicht trotz Ansprache. Überall gibt es Rückgaberechte, Geldzurückgarantie bei nichtgefallen usw, aber die wollen für 0 Leistung Geld. Wenn das andere Branchen auch so machen würden ohne Kulanz etc dann gäbe es die nicht mehr, aber mit dem Bauer kann mans ja machen... Ich habe meine Lehren gezogen und der Schaden wird für den LTC wohl größer sein als für mich.

Ps.: Mit meiner Steyr Werkstätte bin ich super zufrieden :-)

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ek antwortet um 13-05-2020 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es wäre die Aufgabe von den Alten gewesen den Jungen etwas beizubringen, aber leider war denen meist die Sicherung vom eigenen Arbeitsplatz wichtiger, gut Freund mit dem Chef konnte die A... Loch Mentalität gut ausgelebt werden. Aber lässt mal einen der alten Scheisse auf eine moderne Maschine- da werden diese sehr schnell auf den Boden der Realität zurückgeholt. Bauteile rep. Ja, das war ein mal, heute gibt es viele Bauteile die so gebaut sind das es nicht zu rep. gibt.

Mfg
Ernst Krampert

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macgy antwortet um 13-05-2020 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Bild von Richard.k ist sicher für junge sehr lustig anzusehen

Aber in den Anfängen der Elektrik / Elektonik ab den 70iger, bis weit in die 90 iger, gab es diese Art von "Vibrationsschutz" bei fast jedem Hersteller von elektrischen Bauteilen serienmäßig
Teilweise sogar komplett vergossen

Aber das weiss der junge Richard ja nicht, nur die alte Generation
Was da sein Kunde versucht hat, wer weiss es wohl ausser der Kunde selbst

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fgh antwortet um 13-05-2020 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@magcy:
Falsch! Das ist keine Vergangenheit! - Ein nahmhafter Messtechnik und Messsoftware Hersteller der überall wo es um spezielle Analysen und Messungen geht die Finger im Spiel hat (z.B. MF) oder die Überwachung einer riesigen Brücke, oder Messungen für autonomes Verfahren ist ein Heißkleberhaufen. Da ist nach wie vor wenn man das Messgerät öffnet jeder Stecker, Lötstelle usw. verklebt.

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macgy antwortet um 13-05-2020 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fgh

Dann ist es nicht falsch, sondern bei manchen Herstellern immer noch Stand der Technik
Sinn war es auch früher, oder auch heute, bei neu entwickelten Baugruppen, das vergossen wurde, damit die Konkurrenz nichts abschauen konnte

Allerdings im Fahrzeugbau, hab ich das schon lange nicht mehr gesehen, bei Steuergeräten ect

Zumindest bei SMD bestückten Platinen ( dort kann man aufgrund der extrem kleinen Abstände der Bauteile nichts mehr löten ) , hab ich das nicht mehr gesehen

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mittermuehl antwortet um 13-05-2020 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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richard.k(p6614) .... Ich hab so einen Kleberotzteil wie auf deinem Foto mal aus einem neuen 300 Watt-Scheinwerfer geholt ..... da wußte dann auch keiner wo das herkam. .... ich vermute das sich dazwischen jemand einen "besseren" Bauteil für sich abgezweigt hatte..... Der Händler wollte mich auch in die Pflicht nehmen. Ich mache aber alle großen LED-Scheinwerfer auf bevor ich sie montiere. Somit war klar das er schon so geliefert wurde. Aber wer zerlegt einen Traktor der neu ist?



Aus diesen Gründen, sicher auch wegen meinem hohen alter und meinen geringen Ansprüchen kommen mit nur mechanische Traktoren auf den Hof. Den E-Starter lasse ich als modisches Schnick-Schnack noch durchgehen ;)


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jakob.r1 antwortet um 13-05-2020 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüß Dich mittermuehl, -- das geht runter wie Butter in der Sonne. Wenn man dann noch gewisse Traktortypen hat, die durch jährliche Wertsteigerungen auch verdienen ohne das man groß damit fahren muss, dann passt es gut auch ohne Vario Getriebe.
Bleibt gesund
Jakob

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Richard0808 antwortet um 13-05-2020 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das gefällt dem Jakob:)

Würde gerne wissen was sich die Mechaniker zur MB Trac Zeit gedacht haben die normal an 8080 SK1 geschraubt haben.

Kann mir das richtig vorstellen wenn der Mech unterhalb rein gesehen hat und ihm die vielen Druckluftleitungen aufgefallen sind das die Aussage gekommen ist: "Des neimoderne zeig hoit sicha net long":-)



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gbgb antwortet um 13-05-2020 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo schellniesel,

von einer anderen Unterhaltung zwischen Mechaniker und Arzt hast Du sicher auch schon gehört.
Für alle, die sie nicht kennen:

Der Primar kommt mit seinem Motorradl in die Werkstatt und schaut dem Mechaniker bei der Arbeit zu.
Es ergibt sich ein Gespräch.
Mechaniker: "Sehen Sie Hr. Doktor, ich putze die Leitungen und prüfe die Ventile und Klappen, mache also Ähnliches wie Sie. Ist es da nicht ungerecht, dass ich dabei um so viel weniger verdiene?"
Primar: "Eigentlich schon, aber könnten Sie mir das bitte einmal bei laufendem Motor zeigen?"

Freundliche Grüße

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richard.k(p6614) antwortet um 13-05-2020 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, macgy, da hast Recht. Für so eine Heißkleberattacke bin ich zu jung. Ein vergossenes Elektrobauteil schaut anders aus.



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Gottfried R.6779 antwortet um 13-05-2020 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo hatte auch mal Schalterei Probleme mit Trekker in Werkstatt (steyr) gefahren. Um 14.30 Fehlersuche mit Laptop und Mechaniker dann 2. Etwas später ein 3.Mechaniker um 16.30 Feierabend. Am nächsten Tag um 15.00 Anruf Traktor fertig. Bei Abholung Info ein Kabel war defekt. Auf die Frage was das wohl kostet die Antwort DES KRIEGEN WIR SCHON. Ein paar Tage später kam die Rechnung über 180 Euro. Beim nächsten Besuch meinerseits gab's einen Kasten Bier als Dankeschön.

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Harpo antwortet um 13-05-2020 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ek
Hoffentlich gibst Du Deine überbordenden Erfahrungen an Junge weiter . Langsam aber sicher bist Du auch bald ein alter Sch....
Bleib gesund

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Harpo antwortet um 13-05-2020 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Jeder der den ueberdrueber Komfort haben will muss zahlen der Mist hält eben nicht lange ist ja auch so gebaut für baldigen Tod
Haltbarkeit sieht anders aus.


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ek antwortet um 13-05-2020 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Harpo, Du kannst es auch schreiben :-) alter Scheisser... Altersmässig bin ich in Niederösterreich weit vorne dabei. Erfahrung weitergeben klappt ganz gut, wir haben seit Jahren eine Whattsapp Gruppe wo jeder Neueinsteiger aufgenommen wird. Der Auftrag an jeden Teilnehmer lautet, jeder in der Gruppe hilft dem anderen aus, dass funktioniert ziemlich gut, auch an Wochenenden. Somit kommt für die Neulinge ebenso wie für alte Hasen viel gesammelte Erfahrung in diese Gruppe. Gut bewährt hat sich diese Gruppe bei echten Notfällen. Aber das weisst Du eh...

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Richard0808 antwortet um 13-05-2020 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wieviel verdient man Netto als Landmaschinen Mechaniker/ Elektriker oder das neue Wort Mechatroniker....., der z.B. 15Jahre in der gleichen Firma arbeitet?

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richard.k(p6614) antwortet um 14-05-2020 06:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich geh mal von zumindest einer Lehrabschlussprüfung aus: ab EUR 2.260,- aufwärts brutto, 14x im Jahr. Netto musst dir jetzt selber ausrechnen. Die Betriebszugehörigkeit ist bei Arbeitern irrelevant.

LG,
Richard

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schellniesel antwortet um 14-05-2020 06:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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netto 1500-2000€ Monat für 168h

Wobei 2000€ die wenigsten haben werden.


Sprich 8,90€-11,90€ Netto die Stunde...

Ohne 13 und 14 Gehalt und sonstige Vergünstigungen wie Urlaub ect.

Mfg

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Roz98 antwortet um 14-05-2020 06:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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unabhängig on mechaniker , maurer - instalateur
jeder kunde schimpft über die stundenpreise aber zu dem was die leute verdienen will die arbeit keiner machen.

Ist wie in der Landwirtschaft.
Es sehen halt die wenigsten was bei den Arbeitern als wirklicher lohn an kommt. Das der mit seinem Stundenlohm eine Buchhaltung seinen Montagebus den Firmenwagen vom Chef mitfinanziert das bleibt meist aussen vor.

Die Landwirtschaft hat halt da noch zusätzlich den Nachteil das bei der Diskussion dann das Argument EU Förderung kommt. - Das kann in der Dienstleistung keiner bringen.

Wobei gerade auch in der Landwirtschaft bekannt sein sollte wie beschissen Dienstleistung bezahlt wird ( von landwirten) und auch entlohnt (an Landwirte) wird.
bezahlt - z.B Erntehelfer
entlohnt - z.B Komminaldienste usw

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schellniesel antwortet um 14-05-2020 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@roz98

So ist es!
Man kann ungefähr die doppelten Kosten für den Arbeitgeber rechnen. Dann kostet der 11,90€ Mann im schon 23,80€ Stunde wenn er seine Zeit 100% verkaufen kann.

Die Diskussion hatten wir hier auch weis nicht mehr in welchen Bereich @kökeis da gelegen ist. 80% ist schon ein guter Wert. Abzüglich Krankenstand Urlaub Feiertage... Also min. 30€ kosten je Stunde...

Mfg

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Woidviertler antwortet um 14-05-2020 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen. Endlich ein bisserl Regen...…. Ich muss auch meinen Senf dazu schmieren zwecks Werkstättenpreise….. Oil Service komplett bei Traktor inkl alle Filter tauschen ( Daheim schaff ich das locker in 2 Std. ) habe wegen Zeitmangel das Service bei der Werkstätte erledigen lassen, dann hat mich die Rechnung vom Hocker geschmissen . 6 !! Stunden Arbeitszeit von einem Gesellen verrechnet worden der angeblich die Arbeiten durchgeführt haben sollte , und ich wusste dass es ein Lehrjunge im 2 Lehrjahr durchgeführt hat und das auch noch dazu mangelhaft ( OILschraube leicht locker beim Getriebe usw.usw auf ein Wort schlampige Ausführung. Ich hab dem Meister inkl Besitzer des LW Konzerns des Ar... aufgerissen . Habe die Rechnung so nicht beglichen ,worauf die Firma mich verklagen wollte und ich habe Dankend angenommen mit der Auflage dass ich zum Prozess Agrarmedien dazu einladen werde als Zuhörer...…. Mein Gott waren die dann schnell die Rechnung zu meinen Gunsten zu Ändern..... nur mal so ein Gedanke dass man(N) sich nicht alles gefallen lassen muss.... mfg.

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xaver75 antwortet um 14-05-2020 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es gibt Kundschaften, da will die Werkstätte das Ersatzteil im Lager vielleicht nicht finden, wenn es pressiert? ,-)

mfg

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fgh antwortet um 14-05-2020 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Oder hat keinen Mechaniker frei... ;-)

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agrobertl antwortet um 14-05-2020 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ schellniesel
du hast deinen Stundenlohn AK freundlich gerechnet (die armen Arbeiter) - :-)
rechne deine 11,90 netto (2000netto im Monat) mal richtig:
2000 netto verursacht beim Arbeitgeber kosten von gut 54tsd euro/Jahr macht dann auf die Stunde umgelegt 32,33netto +ust = 38,80 zu bezahlen. wennst dann den super wert von 80% verkaufte h rechnest bist bei 48,50. und dann brauchst auch noch die Werkstatt mit Einrichtung, plus Büro, Lohnverrechnung, einfach overhead... und da sind nur Kosten gedeckt worden. also weit weg von 30 euro



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Richard0808 antwortet um 14-05-2020 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@richard.k was meinst du mit "Die Betriebszugehörigkeit ist bei Arbeitern irrelevant."?

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richard.k(p6614) antwortet um 14-05-2020 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sorry, da war ich unpräzise. Die Dauer der Betriebszugehörigkeit ist für den Lohn eines Arbeiters irrelevant, er kann nur durch Fortbildung "aufsteigen" in den Lohngruppen. Bei Angestellten (dazu zählen auch Meister) erhöht sich das Gehalt mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit, wurscht ob er sich fortbildet.

LG

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Richard0808 antwortet um 14-05-2020 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ok das wusste ich nicht, als Metaller ist es im Kollektivvertrag geregelt das mit den Jahren auch die Lohngruppen steigen.

Für Weiterbildungen, je nach Qualifikation und wie anspruchsvoll die Arbeit ist gibt es bei uns zu Kollektiv noch die Qual-Zulage.


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schellniesel antwortet um 14-05-2020 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@agrobertl

Nun ich hab mich etwas ungenau rausgedrückt.
Mit min war die Kosten für einen 1500€ netto Mitarbeiter gerechnet.

Mit 2000€ netto fällt man in andere lohnsteuerklassen, und wird dementsprechend Inflationär teurer für den Unternehmer.

Mfg

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schellniesel antwortet um 14-05-2020 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@richard

Ja die meisten kfz Betriebe sind aber im Handels Kollektiv. War zwischenzeitlich auch im Metaller Kollektiv. Da gibts viele Vergünstigungen übers Jahr die fast ein 15. Gehalt ausmachen...

Mfg

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richard.k(p6614) antwortet um 14-05-2020 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@richard0808
Wo steht das?

https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/kv-arbeiter-eisen-metallverarbeitende-gewerbe-2020.html



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gbgb antwortet um 14-05-2020 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend!

Beim Kollektivvertrag usw. handelt es sich ja um Mindestansprüche.
Mehr dürfen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber untereinander schon auch aushandeln.

Die VW-, BMW-, Ferguson-Obersten usw. dürften auch immer gut ausgehandelte Verträge haben.

Freundliche Grüße

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agrobertl antwortet um 14-05-2020 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@schellniesel
jep. hast ja 11,90 angeführt. daher bei den unteren bist aber auch bei 26,3netto, 31,5inkl und bei 39,40 mit 80% Auslastung. dh du bist mind bei Faktor 1:6 was dem Kunden verrechnet werden muss um die Kosten zu decken, beim billigen Mechanikerstundenlohn.... Grüß Gott beim Umverteilerstaat.


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Richard0808 antwortet um 14-05-2020 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@richard.k bei deinem Link handelt es sich um den KV Metall Gewerbe, ich hab den Metall Industrie gemeint.

https://www.proge.at/cms/P01/P01_3.3.11/kollektivvertrag/kollektivvertraege-der-pro-ge/metall


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Richard0808 antwortet um 14-05-2020 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Für einen normalen Arbeiter fängt es nach der LAP bei D 0 an und endet nach vielen Jahren bei F 12.
Alles Mindestlöhne ohne Zulagen

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richard.k(p6614) antwortet um 14-05-2020 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ah ok, alles klar.

Da muss ich ein paar mehr Felgen schweißen, dass ich als Industrie durchgeh ;-)

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xaver75 antwortet um 14-05-2020 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
LTC-Großpetersdorf Schande
Ich hatte auch immer Dienstalterszulage (Lebensmittelbranche).

Heute hab ich mich mit einem Eisenbahner unterhalten, der geht in 2 Jahren in Pension, die bekommen nicht mal eine Abfertigung. ,-)

mfg

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Roz98 antwortet um 14-05-2020 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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das wird ein gänzlich anderes thema jetzt
gute pensionen haben eh nurmehr diejenigen die sichs richten können.

alle die jetzt noch 20 jahre oder mehr arbeiten müssen - da dürft der plan sein - herzkasperl noch vor pensionsantritt oder möglichst schnell danach.

was früher den körper geschunden hat .. da wird jetzt der geist durch den wolf gedrehrt.


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Harpo antwortet um 14-05-2020 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ihr Spezialisten mit der Berechnung der Stundensätze im LM Werkstätten Ihr solltet gleiche Maßstäbe bei der. Berechnung landwirtschaftlicher Produkte anstellen dann wären die Stundensätze in LM Werkstätten auch kein Problen

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Richard0808 antwortet um 14-05-2020 23:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn Bauern 10€ die Stunde für ihre Arbeit dem Konsumenten weiter verrechnen würden könnte sich die breite Menschenmasse das Essen nicht mehr leisten...

Jedoch bei all der Rechnerei, es ist ein !!gewaltiger!! Unterschied ob man nur für Geld in die Arbeit geht oder zuhause einen Hof hat und nicht jede Arbeitsstunde nachrechnet ob es sich auszahlt einen Handgriff zu tätigen sondern ihn einfach macht weil es ja für den eigenen Betrieb ist.

Weiß Gott wie oft haben mich schon Arbeitskollegen gefragt ob ich nicht ganz dicht bin, 8h Arbeiten- nach Hause und weiter geht die Post, die meisten verstehen es aber nicht das die Tätigkeiten zuhause mit Arbeit in der Firma kaum zu vergleichen sind weil die Motivation und Hintergrund der Handgriffe ganz eine anderer ist.

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schellniesel antwortet um 15-05-2020 06:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@harpo

Nun da man als Unternehmer selbst verantwortlich für sein Einkommen ist kannst du das ja Versuchen umzusetzen. Allerdings mit den Rahmenbedingungen und mit der Marktlage „Überproduktion“ die schon zu lange andauert, ein wahrlich schwieriges Unterfangen.
Da musst den Jakob mit den MB Tracks fragen ;-)

Allerdings auch beim Landarbeiter Kollektiv schaut’s auch weniger rosig aus als bei der Industrie...

Mfg

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Harpo antwortet um 15-05-2020 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein Bauer schafft ja nichteinmal den Landarbeiterlohn? Von mitarbeitenden Famieliienangehoerigen ganz zu schweigen die arbeiten sowieso unbezahlt

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baldur antwortet um 15-05-2020 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vom eigentlich Thema ist man jetzt schon sehr weit abgeschweift.
Nochmals zurück an den Start.

Ich kenne zwar nicht wie es wirklich für Mogwai gelaufen ist, wer Fehler gemacht hat. In so einer Situation würde ich vorerst mit den Betroffen (LTC) das nochmals besprechen und dann ist die Werkstatt gefordert, darauf zu reagieren. Sollte hier es kein Verständnis von LTC geben, was ich nicht annehme, die Rechnung nochmals zu überdenken, erst dann gehe ich damit in die Öffentlichkeit.
Mit solchen Postings, wo man nur von einer Seite was liest, ist auch dem Veröffentlicher nicht geholfen.


Meine Erfahrungen mit dieser Werkstatt sind gut, die Mitarbeiter helfen gerne mit Rat auch ohne Verrechnung aus. Nur eines stört mich und Kollegen, Arbeitsstunden sind nicht transparent auf Rechnung vermerkt, wer (Meister, Geselle, Lehrling) und wann wie lange gearbeitet hat. Arbeitskosten sind nur in Gesamtsumme angeführt.
Jedenfalls ist der Zulauf in diesen Standort in letzter Zeit sehr gewachsen. Wahrscheinlich gibts doch auch Unzufriedenheit mit anderen Händlern und Werkstätten im Umkreis.



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KaGs antwortet um 15-05-2020 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Stundenabrechnung wirst in Werkstätten und Kundendiensten nicht mehr sehen. Zeiteinheiten bestenfalls noch. Was auch immer das heißen mag. Dafür wird halt jede Beilagscheibe extra angeführt. Eigentlich sollte bei der Arbeitszeit auch etwas an Durchschaubarkeit sein. Gewisse Werkstätten haben oft fixe Preise für gewisse Leistungen.

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ludwig02 antwortet um 15-05-2020 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Woidviertler:

" S c h m ä h t a n d l e r "--------------------------------

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Mogwai antwortet um 15-05-2020 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mal ein Update.

Ich habe aus neugier mal den Regionsleiter angerufen um zu erfahren ob er von solchen Geschehnissen auch in Kenntniss gesetzt wird, er wusste gleich worum es geht denn er hat das Thema hier auch gelesen. Die Geschichte macht also die Runde.

Rechtlich gesehen haben sie wohl alles richtig gemacht, der Auftrag kam ja auch von mir bzw von meinem Vater, ok. Er meinte warum ich damit gleich an die Öffentlichkeit gehen muss und man sich nicht an einen Tisch setzen kann bei einer guten Partnerschaft. Naja, dem Meister wurde es sehrwohl vorgetragen und es wurde klar kommuniziert das die Leistung zu bezahlen ist. Weiters frage ich mich warum ich/wir Bauern immer die Initiative ergreifen müssen (hat mein Vater eh gemacht) um an den Tisch zu kommen und nicht mal evtl Einsicht von anderer Seite kommt? Wenns rechtlich passt dann ist alles andere wohl wurscht.

Mir wurde nun eine Gutschrift von 1xx€ angeboten (werde ich noch genau nachreichen) welche ich auch dankend angenommen habe, "Bessa wia a Stua am Schedl".

Beim Regionsleiter bedanke ich mich das er mir trotz der Veröffentlichung hier noch sein Ohr geschenkt hat.

@Baldur

Wie gesagt, es wurde angesprochen, kam aber nichts.

Fehler hin oder her, wenn der LTC meint er braucht nur Laptop anstecken, 6 Terminatoren tauschen welche ja nun nachweislich NICHT kaputt sind und 325,44€ ausmachen und in der Folge noch eine Steuereinheit von über 2000€ verkaufen wollen welche auch nachweislich NICHT kaputt war und dann sicher noch weitere Arbeitsstunden dazugekommen wären um weiter den Fehler zu suchen dann komme ich für mich zum Schluss das ich keinen Fehler gemacht habe und stelle die Vorgehensweise wie man an die Fehlersuche rangegangen ist vom LTC bzw Mechatroniker in Frage, oder nicht? Denn die Steuereinheit hätten sie, so denke ich, wohl auch nicht zurückgenommen (Spekulation). Aber ja, ich hätte ihn ja aufmerksam machen können ob des Kastl überhaupt Strom hat, mein Fehler.

mfg

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dietmar.s(2cz6) antwortet um 15-05-2020 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Mogwai
servus, dürfte fachlich nicht so die tolle Werkstätte sein. Ich würd die Werkstätte aufsuchen die fachlich am überzeugensten ist. Bei mir wars zb beim Traktor dann Werkstatt Nr. 3. Wenn ich andere Sachen hab wo ich mir denke die können das auch besuch ich auch andere Werkstätten. viel Glück

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schellniesel antwortet um 15-05-2020 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mogwai

Das ist genau der Fall den hubhel immer gemeint hat. Und leider hat er auch zu 95% recht!

Da ich mittlerweile auch einige Jahre Diagnostik auf dem Buckel hab. Gibts Erfahrungen. Laptop zeigt nur die Richtung, danach Schaltplan des besagten störenherdes. Permanent auftretendende Fehler sollten so eigentlich zu finden sein.
In deinem Fall wirklich schwache Leistung. Aber kein Einzelfall.
Will nicht behaupten das ich noch nie daneben gelegen hätte. Aber wenn ich direkt mit dem Kunden sprechen konnte wars mir immer tausendmal lieber als die Stille Post vom Serviceberater über Meister,....
Den die haben meist, in sehr kritischen Fällen ä, nur um den heißen Brei zu reden begonnen.

Von mir gibts klipp und klar: Das das oder das kommt in frage. Um was auszuschließen muss ich das das oder das prüfen messen ect dauert in etwa so und so lange, oder wir tauschen mal das um so viel Euro und wissen dann ob’s es das war oder nicht.

Und natürlich gibt es die Fehler wo man sich einen Wolf sucht, und die Zeit beinah unbezahlbar wäre...
Gemein sind so Symptome die sich mit einem bereits Bekannten Fehler decken. Aber dich andere Ursache haben.

Da hab ich auch schon Lehrgeld bezahlt.

Und auch schon daneben gegriffen. Aber teile um ein paar hundert Euro Tausch ich nur aufgrund von Fehlercodes.

Mfg

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praesident antwortet um 15-05-2020 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
die meisten Werkstätten haben mit der Elektronik zu wenig Erfahrung und sind dadurch einfach überfordert. Hat die Werkstatt dann noch mehr Marken dann ist es ganz vorbei. Die Mechaniker müssen ja ständig auf die neuen Modelle geschult werden. Ständige Modellwechsel erschweren das ganze. Zusätzlich sind die Mechaniker KEINE Mechatroniker! Wären sie Mechatroniker dann würden sie mit Sicherheit nicht in einer Lagerhauswerkstätte arbeiten! Die Leute versuchen ihr bestes und je nach Ausbildung und Erfahrung kommt das dann heraus.
Was mich bei den LANDMASCHINEN HERSTELLERN extrem stört: Für elektronische Komponenten gibt es keine Testgeräte oder Leihgeräte für die Fehlersuche. Dadurch kann ein eingebautes Steuergerät nicht mehr zurückgegeben werden. Wie oben schon erwähnt ist die Laptop- Fehlerdiagnostik nicht immer zielführend. In der Praxis wird halt solange getauscht bis die Maschine funktioniert, nach dem Motte irgendwas wird schon sein. Ich bin mir sicher dass 50% der getauschten elektronischen Komponenten nicht defekt sind! Die Elektronischen Ersatzteile sind teuer, es gibt fast keinen Nachbau. Also was kann dem Hersteller besseres passieren.
Abhilfe gibt's nur durch spezialisierte Werkstätten (oder Servicewagen), wird ja bei einigen Mähdreschern- Marken so durchgeführt (zB. Claas- Orfandl oder Kaufmann)

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gbgb antwortet um 15-05-2020 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend!

In meiner Verwandtschaft gibt es studierte Mechatroniker, die in der Entwicklungsabteilung bei BMW in Steyr tätig sind.
Leicht dürfte das Fach nicht sein.
Mechatronik gibt es auch als Lehrberuf, glaube ich.

Etwas spöttisch könnte man dann meinen, das, was die in der Entwicklung zusammenmurksen, muss später die Werkstatt wieder richten können.
Es sollte ja alles wieder zum Funktionieren gebracht werden.
In den Werkstätten wird es dazu schon auch erfahrene Spezialisten, wie z. Bsp. den schellniesel geben, Mechaniker, Elektriker oder halt die Mischung Mechatroniker.
Trotz Diagnosegeräten kann ich mir da schwierige Situationen gut vorstellen (Kontaktfehler, Kabelbrüche, Feuchtigkeit, mal gehts, mal nicht).


Wünsche gut durchschaubare Technik!

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schellniesel antwortet um 15-05-2020 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mein letzter Satz im vorigen Post sollte eigentlich anders heißen.

Nur aufgrund von FC Tausch ich KEINE Teile für ein paar hundert Euro!


Knifflige Dinge sind oftmals Teamwork! Anderer Blickwinkel oder unvoreingenommen gedacht bringt manchmal auch die Lösung.

Schon oft so gewesen das beim Kaffee trinken durchs reden dann auf den Lösungsweg gekommen sind.

@gbgb

Danke für die Blumen.
Du hast auch das knifflige dahinter schon ganz gut beschrieben.

Was ich als weit aus schwieriger empfunden hatte. Waren so leicht störende Geräusche auf den Grund zu gehen und zu beseitigen.

Ich hab’s mir etwas leichter gemacht und Arbeite mittlerweile wo anders wo schwierige Diagnostik eher selten der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen

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Richard0808 antwortet um 15-05-2020 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In meiner Firma gibt es den Mechatroniker als Lehrberuf, Top Ausgebildete Leute.
Kerngebiete sind Mechanik, Elektrik, Informatik, Hydraulik, Pneumatik, und SPS Steuerungen.
Zumindest bei unserer Firma, der KFZ Mechatroniker ist wieder etwas anderes.
Ich glaub 4 Jahre Lehrzeit.

Die klugen Burschen(und auch Mädels) machen gleich die Lehre mit Matura, nach der Ausbildung brauchst keine Angst mehr zu haben vor dem Arbeitslos sein.

Aufgrund des breiten Spektrums ist der Mechatronikter natülich kein richtiger Mechaniker oder Elektriker aber mit etwas Hausverstand sehr vielseitig einsetzbar.

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dietmar.s(2cz6) antwortet um 15-05-2020 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Mogwai
ich rate dir wie gesagt eher zu einer Werkstätte wo eine Dienstleistung die dir dienlich ist erbracht wird. Viel Glück.

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schellniesel antwortet um 16-05-2020 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Weil hier oftmals die Ausbildung angesprochen wird....

Ich habe auch viele Schulungen hinter mir: wenn man will kann man sich da schon auch was mitnehmen.... nur zur realen Fehlersuche ist es aber dann noch ein weiter Weg...



Mfg

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Mogwai antwortet um 31-05-2020 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nachtrag:

Gutschrift war die Arbeitszeit, 195,72€

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