Überprodukton um jeden Preis

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eva 17-04-2020 03:04 - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Durch die hohe Überproduktion mit oft teuren Betriebsmitteln ( Soja, Handelsdünger, teure Pachtgründe, Zukauffuttermittel, Futtermischwagen, Fremdkapital, u.a. ) erkaufen wir Bauern uns die niedrigen Produktpreise und geringe Akzeptanz in Politik und Gesellschaft. Sehr oft sitzen unsere sogenannten "Spitzenbauernvertreter in Politik und den Vorständen und Aufsichtsräten von Verarbeitungsbetrieben, wo sie meist hohe Gehälter oder Zuwendungen erhalten und auch die Interesen dieser vorrangig erfüllen werden.
Wir Bauerndürfen nicht darauf warten bis Jemand für uns etwas verbessert. Weniger ist mehr und deshalb runter vom Gas und weniger Egoismus und weniger arbeiten. 20% weniger Produktion bringt 30% mehr Einkommen.

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beglae antwortet um 17-04-2020 05:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
wir leben in einer globalen Welt, und da zählt wer am billigsten liefert der macht das Geschäft , alles andere sind Nischen Geschäfte die einzelne machen können für die masse wird das nichts , es bleibt dabei fressen oder gefressen werden so wie es die Natur vormacht !!!!!

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atro antwortet um 17-04-2020 05:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Es ist leider so !! Ein Freihandelsabkommen nach dem anderen abzuschließen , auf Kosten der Bauern und der Bevölkerung !! Essen darf nichts Kosten ist leider so !!
Was wird sich nach der Krise ändern nichts !! Der Mensch vergisst sehr schnell! Weil Großteil Trottel sind ! Wir werden alle einmal austrocknen wenn es so weiter geht und hungern !! Ohne Regen kein Leben !!

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1977anita antwortet um 17-04-2020 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Wenn es so weitergeht ohne Regen erübrigt es sich von selbst. Ohne Regen kein Grundfutter ohne Grundfutter keine Milch und Fleisch Produktion


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Kernarnold antwortet um 17-04-2020 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Hätte ich mir im vorigen Jahr auch gedacht. Falsch gedacht. Es wurde mehr Milch angeliefert als je zuvor. Anscheinend ist Futter zuzukaufen und Milch zu liefern ein Geschäft.
Arnold Kern

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frank100 antwortet um 17-04-2020 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Eva hat recht sieht man ja bei den Schweinen nix da und der Bauer verdient was.

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Gefler antwortet um 17-04-2020 08:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Das mit Reduktion hab ich schon mal probiert, habe die teuersten Pachtflächen im Grünland aufgegebenen ca. 3ha. Eigentümer,natürlich ein Multimillionär. Nach 2 Wochen schon neu verpachtet. Der neue Pächter,ein Lehrer aus der nahen Lws. Hauptfach Betriebswirtschaft und Buchführung. Hab so einen Verdacht wo unsere Stammhalter "verblöden" lg Gefler

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mittermuehl antwortet um 17-04-2020 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was macht Hubel eigentlich beruflich? Weiß das wer?

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Peter1545 antwortet um 17-04-2020 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grundsätzlich stimmt das mit der Globalisierung, aber aus Übersee braucht man sich keine besondere Qualität erwarten vor allem bei veredelten Produkten.
Mich würde aber schon interessieren wie man die Proteste im Februar erklären soll, wenn noch immer neue (grössere) Ställe gebaut werden?

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kraftwerk81 antwortet um 17-04-2020 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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-20% Produktion heißt dass der Deckungsbeitrag massiv sinkt und zb in meinem Fall gar kein Gewinn überbleibt...

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powerjosl antwortet um 17-04-2020 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Jeder Bauer soll und kann selbst entscheiden ob und wie viel er produziert und zu welchem Preis.
Nur wenn ein Produkt im Inland Zuwenig ist, wissen die Lieferanten vom Ausland sehr genau was sie verlangen können!
Frage ist,was werden die sogenannten Vollgasbauern machen, wenn die Hyperinflation da ist.
Und die kommt so wie das Amen im Gebet.
Werden sie auch noch so fleißig produzieren, auch wenn sie für ihre Produkte nur mehr Klopapier bekommen?

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1977anita antwortet um 17-04-2020 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hubhel jeden Tag von November bis Januar 18- 20 Stunden arbeiten oder schlafen. Und was macht man 18 -20 Stunden in den Wintermonaten?

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Peter1545 antwortet um 17-04-2020 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hubhel: Das Problem ist, es gibt Bauern die wirtschaften positiv und auch gern, wenn die expandieren geht es gleichzeitig 10 anderen Bauern schlechter, meist denjenigen die sowieso im Nebenerwerb wirtschaften, denen fällt es auch ewig nicht auf dass sie eigentlich nur Geld in den betrieb stecken.

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Richard0808 antwortet um 17-04-2020 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@peter1545 was positiv wirtschaften in der LW heißt da gehen die Meinungen auch weit auseinander.

@gefler war auch mein Lehrer :-)

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mittermuehl antwortet um 17-04-2020 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis

@mitter
Was macht Hubel eigentlich beruflich? Weiß das wer?

@hubhel ..ARBEITEN :-)


Arbeit ist aber keine Beruf ;)

Hab mich nur gewundert das ein Bauer so viel Tagesfreizeit hat. Wenn du Wirt bist ist klar warum du es so ist. Mein Beileid für die Lage. Muß öd sein nichts zu tun ist und man so viel investiert hat.


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fendt_3090_2 antwortet um 17-04-2020 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn er nur Wirt ist, wird er seinen Rückewagen für die dicken Käsekrainer brauchen. :-)

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gbgb antwortet um 17-04-2020 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Guten Abend!

Da muss ich auch etwas gewagt meinen Senf dazugeben.
Weil der Fastrac könnte dann eventuell der Würstelsieder sein, wenn er dauern heiß wird.

Aber im Ernst hubhel, überarbeiten solltest Du Dich auch nicht.
Langsam leben, lange leben!

In ein Wirtshaus gehen wäre jetzt wieder einmal nicht schlecht.

Freundliche Grüße

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mittermuehl antwortet um 17-04-2020 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
@fendt_3090_2 Viele Hobbybauern haben große Spielsachen. Deshalb ja die Frage nach dem Beruf. ;-)

Ich hoffe aber er ist nur Hobbywirt ist. Mit der freundlichen und entgegenkommenden Art wird die Wirtschaft mit oder ohne Virus eher leer werden. So nett kann die Wirtin gar nicht sein.


Und ja .... das Wirtshaus geht sehr ab... aber mein Wirt ist nett.

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1977anita antwortet um 17-04-2020 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Hubhel danke für deine Antwort. Hochachtung von deiner Leistung. Habe früher auch immer zwischen 80 und 100 Stunden in der Woche gearbeitet von März bis Oktober. Wenn man jung ist geht das aber jetzt bin fast 50zig geht das nicht mehr so leicht .

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JD 6120 antwortet um 17-04-2020 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Warum wundert mich das nicht, dass deine Kinder kein Interesse am Betrieb haben? Lass mich raten, es wohnt auch keiner Zuhause oder?

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yamahafzr antwortet um 17-04-2020 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Hübhel ,was du dir vorgenommen hast ziehst du anscheinend beinhart durch ! Im November , Dezember möchte ich keine 18 Stunden arbeiten. Im Sommer wenn es länger Licht ,wird es bei mir auch oft später!
Wenn du ein Gasthaus oder Heurigen hast , wird es Momentan eher Ruhig sein. Habe heute den Wirt von meinen Nachbarort im Lagerhaus getroffen. Hat sich selbst ein paar Kisten Bier geholt , da es ein Faß anschlagen nicht auszahlt.

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schellniesel antwortet um 17-04-2020 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überprodukton um jeden Preis
Auch nicht schlecht!

19-20h am Tag Hackln können und das besser schöner schneller wie jeder andere aber um Frühpensionierung ansuchen?!

Nun soll’s dir vergönnt sein...
Nach Stunden nach hättest eh schon mit 31 in Pension gehn können ;-)

Mfg



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