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Harpo 14-04-2020 23:15 - E-Mail an User
Dürreversicherung
Wer von Euch hat eine Dürreversicherung beim Weinberger abgeschlossen?
Wie beurteilt. Ihr diese Versicherung?
Ich hoffe ich lese viele Meinungen.

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Harpo antwortet um 16-04-2020 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
An alle Forumsteilnehmer
Hat keiner von euch eine Meinung über die Dürreversicherung von der Hagelversicherung diese wird doch mit 55% von Bund und Land gefördert .
Diese Möglichkeit wird doch soooo ZUKUNFTSWEISEND gepriesen

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fendt_3090_2 antwortet um 16-04-2020 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Warum bekommt man eigentlich nicht das Geld, wenn man keine Versicherung abschließt? Ist es zum Wohle der Bauern oder der Versicherung?

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FraFra antwortet um 16-04-2020 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
ist mit dem weinberger die Östereichische hagelversicherung gemeint?
da hab ich heuer das dritte jahr die dürre mitversichert...


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Goodluck antwortet um 16-04-2020 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
warum gibt es keine Subventionen ohne AMA?
Könnte man auch viele Förderungsmittel sparen


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Goodluck antwortet um 16-04-2020 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
warum gibt es keine Subventionen ohne AMA?
Könnte man auch viele Förderungsmittel sparen


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supa1 antwortet um 18-04-2020 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Wir haben das 3. Jahr die Dürreindex bei Grünland - 60/30 Variante und im Vorjahr einige Tausend Euro bekommen. Sie kostet zwar nicht viel, aber der wirkliche Schaden wird auch nicht entschädigt. Bei Mais haben wir nicht die Index. So wie es derzeit ausschaut werden wir heuer wohl mehr Geld bekommen - fürchte ich leider. Seit Jänner keinen Niederschlag, die Grasbestände fühlen sich richtig dürr an. Wir mähen normalerweise das 1. mal um den 5. Mai. Jetzt ist das Gras zwar dunkel von der Gülle aber noch nicht gewachsen weil einfach das Wasser fehlt.

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markus32 antwortet um 18-04-2020 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Ich hab zwar von Dürreversicherungen null Erfahrung, Gönne jedem seine Entschädigung welche Versichert sind. Aber ist es zum Aktuellen Datum seriös zu behaupten etwas zu bekommen? Ein Sprichwort aus Großeltern´s Zeiten besagte, Was vor Georgi aus dem Boden schaut ist nicht viel Wert. Natürlich haben sich Düngung und Bewirtschaftung mit dem Wandel der Zeit geändert, habe aber die Hoffnung auf Niederschlag noch nicht ganz aufgegeben.

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1977anita antwortet um 18-04-2020 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Wird jedes Jahr teurer. Habe es schon 5 Jahre. erstes Jahr nicht viel bekommen. Zweitens- fünftes Jahr mehr bekommen als eingezahlt. Erstes Jahr 1600.- bezahlt und heuer 3300.- 23 Hektar grünland ohne Mais und Getreide

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Harpo antwortet um 18-04-2020 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Die Werbekampagne vom Bodenverbrauch muss ja auch bezahlt werden und jede Menge Geld von
Bund und Land versickert in diesem System. Wie immer alle leben fürstlich was übrig bleibt bekommen die Bauern.
Anita warum bezahlst Du jetzt das Doppelte? Mit welcher Begründung die LDW Produktpreise haben sich ja nicht verändert.

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Joe_D antwortet um 18-04-2020 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung


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1977anita antwortet um 19-04-2020 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Harpo Die Dürreversicherung ist wie Bonus Malus System wie beim Kfz Versicherung. Hast du viel Schaden wird die Versicherung teure hast du keinen Schaden wird es billiger

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meki4 antwortet um 19-04-2020 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Die richten sich´s mit dem Dürreindex, das sie möglichst wenig zahlen müssen.
In meiner Umgebung war es in der KG mit dem wenigsten Grünland 61% Defizit - in den anderen Dörfern, wo viele Wiesen sind, war es unter 60%.
Ich hatte aber auf meinen 1,5 ha in der besagten KG einen besseren Siloballenertrag, als auf den großen Flächen in den anderen Dörfern. Wennst dann den Berater fragst, wie das ermittelt wird, kann er es praktisch nicht sschlüssig erklären - irgendwelche theoretische Rechnungen mit Werten von der ZAMG.

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Aequitas antwortet um 19-04-2020 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Da der letzte 10 Jahresschnitt als Vergleich hergenommen wird und die letzten Jahre extrem trocken waren muss es immer weniger regnen um zur Auszahlung zu kommen.

Sinnvoller wäre den Versicherungszuschuss vom Land/Bund die Landwirte auszuzahlen und es ihnen zu überlassen ob sie damit eine Versicherung abschließen, Grund pachten, Futter zukaufen, aufs Sparbuch zu legen oder weniger Tiere halten. In einen Beitrag habe ich das mal etwas genauer erörtert.

Da sowas der Hagelversicherungslobby nicht gefallen würde ist klar, wenn ich in den nächsten Monaten mehr Zeit habe werde ich mich ans Land mal wenden, da ich die Antwort schon kenne bei Bedarf mit Rechtschutzversicherung.

Wer ans unmögliche glaubt: Die Einheitswerte hat damals hat ein Rechtsanwalt der Hobbywinzer war ausser Kraft gesetzt vorm VfGH.



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FraFra antwortet um 19-04-2020 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
meki ich kenne dein problem ein wenig da ich grund auf 3 verschiedenen KG`shabe owohl Arrondiertdie messstellen liegen aber nicht zentral sondern bei mit ca 4 km entfernt und da ist oftmal mehr regen ..

bei hagelschäden war das prozedere aber viel viel ungenauer als durch die übernahme der zamg daten..


lieber wär mir aber einmal die prämie zu bezahlen sie aber nicht zu brauchen...

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meki4 antwortet um 19-04-2020 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Wenn es reell wäre, hätte ich kein Problem mit diesem System. Aber wenn ein Blinder sehen kann, das es hingetrickst wird.
Es ist eine "sehr beruhigende" Absicherung für meinen Viehbestand, wenn ich mir von der Entschädigung 3 Siloballen kaufen kann - bei 30 ha versichertem Grünland. Bei massiven Mindererträgen auf allen Flächen - nicht nur den 1,5 ha in einer KG.
BG M.
. . weiß jemand von Euch, was der Herr Gindl für eine Funktion bei der HV hat?

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Felles antwortet um 20-04-2020 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Was wird denn da bitte hin getrickst?
Wie die Dürreindexversicherung funktioniert wird sehr exakt beschrieben. Der Sinn dass die Niederschlagsdaten von der ZAMG kommen ist jener, dass das System möglichst unbürokratisch ist. Bei mir stimmen die Niederschlagsmengen sehr genau mit jenen der ZAMG überein. Das ganze kann man sich auch jeden Tag auf der Homepage der HV ansehen. Wo sollte da also im Nachhinein getrickst werden?
Das ganze ist eine freiwillige Versicherung. Wenn sie dir nicht gefällt musst auch keine Prämie dafür zahlen.

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Harpo antwortet um 20-04-2020 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Felles
Das System von Bonus Malus wie beschrieben gefällt Dir?? Das ist ja Abzocke in Perfektion mit staatlicher Unterstützung und sowas begrüßet die LDW Kammer geht's noch???
Vielleicht sollten viele Bauern Ihre Scheuklappen und Hörigkeit ablegen.

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Felles antwortet um 20-04-2020 23:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Das sich die Prämien am Risiko orientieren ist doch wohl normal oder nicht? Da ich 10 Jahre keinen Hagelschaden hatte zahle ich auch weniger. Finde ich gut und OK.
Die Dürreindex finde ich sehr gut, da sie einfach und unbürokratisch ist. Da muss nicht erst ein Sachverständiger kommen mit dem man dann darüner diskutiert wie hoch der Ausfall ist. Mit der Entschädigung von letzten Jahr kann ich die Prämie für die nächsten fünf Jahre locker bezahlen. Das sollte aber nicht der Grundgedanke sein.
Es ist eine freiwillige Versicherung. Warum man sich da so aufregen kann wie du verstehe ich nicht. Eine Versicherung hat ganz grundsätzlich eigentlich nie den Anspruch darauf mehr raus zu bekommen als man einbezahlt.
Es sichert ein Risiko ab.
Wer meint das nicht zu brauchen schließt eben keine ab.
Das hat nichts mit Obrigkeitshörigkeit zu tun.

Was stört dich denn jetzt so daran? Außer viel Schimpfen kommt ja e keine sachliche Kritik von dir?

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Juglans antwortet um 20-04-2020 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Felles: Der Trick liegt im System selbst. Dadurch das die Niederschlagsarmen Jahre immer häufiger werden sinkt auch der langfristige Durchschnitt. Und wenn der Durchschnitt sinkt gibt es in ein paar Jahren auch in einem Dürrejahr nichts mehr. So simpel so falsch.
mfg

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Harpo antwortet um 20-04-2020 23:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Felles
Nach Deinen Aussagen ist das ein Nullsummenspiel mit Staatlicher Arbeitsplatzsicherung und wo ist der Vorteil des Versicherten????

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Felles antwortet um 21-04-2020 00:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Die niederschlagsarmen Jahre werden immer häufiger?
Nur weil es jetzt 2 trockene Jahre gegeben hat heißt das nicht dass es sich um einen andauernden Trend handelt.
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/klimavergangenheit/neoklima/niederschlag
Dazu kann man sich auch diese Grafik der ZAMG anschauen. Seit mehr als hundert Jahren ist der jährliche Niederschlag in Österreich ähnlich. Natürlich gibt's trockene und nasse Jahre. Aber es gibt keinen Trend zu weniger Jahresniederschlag.
Im übrigen ist das System der Dürreindex nicht in Stein gemeißelt. Das kann bei Bedarf auch angepasst werden.
Außerdem ist ja die HV kein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen. Würden die Schadensfälle weniger werden, würden auch die Prämien sinken. Auch dank des vorhin verteufelten Bonus Malus Systems.

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Felles antwortet um 21-04-2020 00:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Harpo:
Du verstehst scheinbar das System Versicherung nicht.
Der Vorteil für den Versicherten ist dass er ein finanzielles Risiko ausschaltet.
Mit einer Feuerversicherung werden 99% der Leute auch einen Verlust machen weil ihr Haus nie abbrennt. Die Versicherungsprämie ist dann auch dahin. Aber wennst zu dem 1% gehörst bist wohl doch heilfroh eine abgeschlossen zu haben.
Das ein Teil der Prämie einer Versicherung für die Administration drauf geht ist wohl auch logisch.
Was ist denn ihr Gegenvorschlag zu dem Modell? Auf den bin ich noch immer neugierig.

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Felles antwortet um 21-04-2020 00:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Harpo:
Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
Ein Haus hat einen Versicherungswert von beispielsweise 100.000 €. Nehmen wir an, die Wahrscheinlichkeit, dass es abbrennt, sei 0,1 % in jedem Jahr. Um sich selbst gegen den Verlust des Hauses zu schützen, müsste der Hausbesitzer ständig 100.000 € als Reserve verfügbar haben. Dieses ständige Bereithalten von Geld bewirkt Finanzierungskosten von beispielsweise 1 %, also 1.000 € pro Jahr. Damit kostet die individuelle Absicherung des Hauses gegen Brand jedes Jahr 1.000 €, selbst wenn das Haus nicht abbrennt (zusätzlich kommt noch der durchschnittliche Verlust aus Bränden in Höhe von 100 € pro Jahr hinzu). Tun sich hingegen 100.000 Hausbesitzer zusammen und sichern sich gemeinsam ab, treten im Kollektiv fast mit Sicherheit Brände auf, durchschnittlich 100 pro Jahr mit Gesamtkosten von 10.000.000 €. Dies kostet aber, verteilt auf alle 100.000 Hausbesitzer, den einzelnen nur die 100 € durchschnittliche Brandkosten. Um gegen zufällig viele Brände gewappnet zu sein, muss das Kollektiv zwar noch zusätzlich Kapital bereitstellen, doch beträgt dies bei ausreichender Sicherheit zum Beispiel nur 10.000.000 €. Selbst wenn man für dieses Kapital besonders hohe Finanzierungskosten unterstellt, beispielsweise 20 %, entfallen auf den Einzelnen nur Finanzierungskosten von 20 €. Damit würde die Absicherung im Kollektiv jeden Einzelnen nur 120 € kosten, statt (langjährig durchschnittlich) 1.100 € bei individueller Absicherung. Je größer das Kollektiv ist, desto weniger Kapital wird zur Absicherung benötigt und desto mehr nähert sich der Preis der Versicherung dem reinen Erwartungswert des Schadens von 100 € an.

Damit ergibt sich auch direkt die Kalkulation des Preises für den Versicherungsschutz (Versicherungsbeitrag), der erforderlich ist: Er besteht pro Haus aus dem Erwartungswert von 100 € zuzüglich einem Sicherheitszuschlag von 20 €, der die Finanzierungskosten für das Kapital des Kollektivs darstellt und damit letztlich den erwarteten Gewinn. Durch Versicherungsnahme überträgt der Hausbesitzer eine Unsicherheit im Wert von 1.100 € für ein Entgelt von 120 € auf das Versicherungskollektiv. Dieser extreme Wertunterschied erlaubt es, dass selbst wenn die Organisation des Kollektivs noch zusätzlich Kosten verursacht und auch noch ein angemessener Gewinnzuschlag erhoben wird, dennoch durch die Versicherung ein hoher Nutzen für das einzelne Wirtschaftssubjekt bewirkt wird.

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xaver75 antwortet um 21-04-2020 00:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Felles
Was machst Du beruflich?

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richard.k(p6614) antwortet um 21-04-2020 05:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Felles,

danke für das anschauliche Beispiel, hast du gut erklärt.

Nun zu deinem Zitat: "Aber es gibt keinen Trend zu weniger Jahresniederschlag." Also ich bin viel beruflich im gesamten Osten bis Süden Österreichs unterwegs. Ich liefere Reifen und Räder vom Innviertel bis nach Kärnten. Wenn mir 10 von 10 Kunden, die ich anfahre, überall in Österreich beim Plaudern erzählen, dass es immer trockener wird, irren die sich alle? Was hätten die davon, wenn Sie ihren Reifenlieferanten anlügen und in Wirklichkeit habens eh genug Regen? Ich sehe es ja täglich bei meinem eigenen Boden, sowohl am Acker als auch im Forst.

Ich halte deine Aussage für statistischen Bullshit. Die Realität schaut anders aus.

LG,
Richard


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atro antwortet um 21-04-2020 05:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Richard.K. Sehe ich auch so !! Zu erst der Wald dann der Mensch ! Ist leider so, ist jeden egal !! Ich befürchte das des genauso weiter geht wie vorher !! Das uns der Virus nichts gelernt hat. Deglobalisierung, und Europa soll vieles in Zukunft selber machen. Abhängigkeit ist gefährlich egal wo !! Gesund bleiben !!

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fgh antwortet um 21-04-2020 06:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Da ganze mit dem Jahresniederschlag höre ich auch die ganze Zeit. Grundsätzlich ist wenn ich von meinem Gebiet spreche beides nicht falsch.
Es wird immer trockener: Auf die letzten 1,5 Jahre haben wir in einem Gebiet im gesamten ein großes Niederschlagsdefizit.
Gesehen auf mehrere Jahre ändert sich der Jahrsesniederschlag im Schnitt nicht... noch nicht und solche Statistiken gehen immer auf mehrere Jahre.
Die wirkliche Frage ist, gibt es mal wieder Jahre mit überdurchschnittlichem Niederschlag?

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Felles antwortet um 21-04-2020 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Was ich sage ist dass der Jahresniederschlag über mehrere Jahre betrachtet gleich bleibt. Das zeigen ja die Daten der ZAMG.
Die Wetterextreme nehmen aber durchaus stark zu. Das sehe ich genauso und deshalb finde ich die Dürreversicherung ja auch sehr sinnvoll.
Mein Posting dazu richtete sich an Junglans, der meinte dass der "Trick im System" dazu führt dass man bald auch in niederschlagsarmen Jahren kein Geld mehr sieht. Das sehe ich eben nicht so, da zwar die Extreme mehr werden, der langjährige Durchschnitt aber keinen Trend nach unten zeigt.


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1977anita antwortet um 21-04-2020 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Für einen normalen Schnitt grünfutter braucht man ca. 120mm. Regen auf den Quadratmeter. Es wird der 10jährige Schnitt der KG angenommen und wenn es weniger Regen gibt wird auch die erforderliche 120mm pro Schicht immer weiter Heruntergestuft von der HV. Im Jahr 2018 waren wir bei ca. 80mm für einen Schnitt . Die Auszahlung auch weniger weil 80mm angenommen wurden und nicht die 120mm pro Schnitt .2019 hat die HV. wieder die 120mm pro Schnitt angenommen für die Auszahlung.

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Aequitas antwortet um 21-04-2020 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Felles

Das der Niederschlag gleich ist stimmt devinitiv nicht.
Rufen sie mal Herrn Norbert Ecker vom LK OÖ an, er hat das sehr genau analysiert.

Die letzten 4-5 Jahre waren sehr sehr trocken. Es muss daher immer weniger Regnen um zu einer Auszahlung zu kommen.

Wenn die Bauern den Versicherungszuschuss direkt ausbezahlt bekommen würden hätte es ja keinen Nachteil. Wer sich versichern lassen will kann es wer nicht kann das Geld anders anlegen wie weiter oben geschrieben von mir.

Ob man das Land das so akzeptiert oder einfach mit Wechselseitigen Dürreversicherung unter Bauern anstellt oder andere Formen gründen muss um im Streitfall die Gelder zu lukrairen wird sich zeigen.

Aber da die Hagelversicherung sicher nichts dagegen hat weil sowieso nur gemeinnützig wie sie oben schreiben werden hoffentlich sie und ihre Kollegen nichts dagegen haben.

lg

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Felles antwortet um 21-04-2020 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Ich kenne Beispielsweise die Daten für meinen Standort in OÖ seit 1996.
Im Zeitraum von 1997 bis 2006 lag der Durchschnittliche Jahresniederschlag bei 872mm.
Von 2009 bis 2018 bei 882mm.
Jahresniederschlag für meinen Standort seit 2006:
2006: 932mm
2007: 903mm
2008: 887mm
2009: 1073mm
2010: 841mm
2011: 761mm
2012: 896mm
2013: 924mm
2014: 833mm
2015: 741mm
2016: 959mm
2017: 886mm
2018: 656mm
2019: 654mm

Also kann ich zumindest Mal für meinen Standort sagen dass das kein langfristiger Trend ist, sondern einfach 2 Jahre mit einem Außreißer nach unten.
Dafür war beispielsweise 2016 und 2017 überdurchschnittlich nass.

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richard.k(p6614) antwortet um 21-04-2020 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Hallo Felles,

ich habe dir deine eigenen Daten veranschaulicht. Solltest du in dieser Grafik keinerlei Trend erkennen, wäre es besser, du handelst niemals mit Aktien.

LG,
Richard




 

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herbert.m(e8c22) antwortet um 21-04-2020 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Hagelversicherung?, Querfinanzierung? bitte sehr,

jeder Mensch macht eine Entwicklung durch im Leben,
und egal um was es geht--man kommt auf was drauf.
je nach Möglichkeit, der eine früher, der andere später, aber manche auch gar nie.



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dietmar.s(2cz6) antwortet um 21-04-2020 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
danke Richard schön aufbereitet, oft sagt ein Bild mehr als tausend Worte, wie es so schön heißt.

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xaver75 antwortet um 21-04-2020 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Melles
Diese Werte sind vom südl. OÖ, wo mehr als die Hälfte bewaldet ist, Nahrungsmittelproduktion findet zum Großteil in den anderen Regionen statt.

mfg

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Aequitas antwortet um 21-04-2020 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
Danke Richard für die Grafik.

@Felles

Heuer gab es im Februar relativ viele Niederschläge bei mir, oder letztes Jahr im November/Dezember.
Frühjahr und Sommer/Herbst sehr sehr trocken. Der Jahresschnitt passt vermutlich aber in der Vegitationsperiode fehlts.

Kannst du auch die Niederschläge anführen im Jahresvergleich von April-September.

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Felles antwortet um 21-04-2020 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Xaver: die Werte sind nicht vom südlichen OÖ. Dort fällt deutlich über 1000mm Niederschlag im Jahr.
Die Werte sind aus dem Innviertel

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Juglans antwortet um 21-04-2020 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@felles: Mit voller Hose ist leicht stinken. Bei uns gehen die Durchschnitte von 500 Richtung 400mm. Also red bitte ned gscheit daher wenn du selber im gelobten Land daheim bist.
mfg

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xaver75 antwortet um 21-04-2020 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Felles
Kannst recht haben, hab im Buch vom Peter Frühwirth die "Niederschläge in der Vegetationsperiode" verglichen.
In Kombination mit den steigenden Temperaturen seh ich schon einen Trend. ,-)

mfg

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Felles antwortet um 21-04-2020 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Dürreversicherung
@Aequitas: Die Grafiken für die einzelnen Jahre hab ich dir hier hochgeladen:
https://drive.google.com/drive/folders/1LEFBHXcE0GN9y5GcvvaUL3lU2bZZvgoV?usp=sharing

@Junglans: Wo bist du zu Hause? Scheint ausgerechnet der Niederschlagsärmste Ort in Österreich zu sein, wenn dort nur 400 Liter Regen fallen.

@xaver75: Hab mir das Dokument gerade angeschaut. Ist sehr interessant. Auch dass die intensivierte Bewirtschaftung und steigende Durchschnittstemperaturen ein wichtiger Grund für zunehmende Dürreschäden ist, ist eine wichtige Feststellung darin.

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