Antworten: 27
matl99 26-01-2020 16:31 - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
Hallo,

Nach den ersten Hochrechnungen hat der alte und neue LH Doskozil die Absolute Mandatsmehrheit erreicht!

Kommen auf uns konventionellen Bauern jetzt schwerere Zeiten zu, da die Liste Doskozil / SPÖ Burgenland auf die Biowende setzt.

Anscheinend produzieren wir konv. Bauern keine gesunden und regionale Lebensmittel!

Wie sieht die Forumsgemeinde dieses Wahlergebnis?



Profi26 antwortet um 26-01-2020 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
Ja wenn du ihn auch gewählt hast brauchst nichts fürchten, ansonsten musst zur Strafe deinen Mist rot einfärben vor der Ausbringung.....


mittermuehl antwortet um 26-01-2020 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
LH Doskozil steht für:

Sicherheit in regionalen Migrationsfragen.... (Die Idee vom Nehamer an der Grenze Lager zu errichten war für die VP ein Knieschuß im Wahlkampf)... da hat er Stimmen von FP geholt.

Besserer Mindestlohn für Landesangestellt (auch in der Pflege) läßt für andere hoffen... da hat er SPler bedient.

Ökologisierung in der Landwirtschaft. ... da hat er die Grünen ausgestochen.

Einfach ein guter Wahlkampf ... und die neue Stimmer als Markenzeichen kommt auch gut.



mitmart antwortet um 26-01-2020 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
Dazu die Spritpreis Ideen und die Öffi-Karten die die Burgenländischen Pendler extrem belasten würden.
I bin kein Roter aber diesen Sieg gönne ich Dosko und gratuliere ihm von ganzen Herzen!


eklips antwortet um 26-01-2020 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
Innenminister Nehammer Karl dürfte auch eine Ehrenmedaille der SPÖ Burgenland einheimsen (hochverdient!) für seine hervorragende Wahlunterstützung mit der Ansage, grenznahe Asylzentren einzurichten.


matl99 antwortet um 26-01-2020 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
Hallo,

Meine Frage war eigentlich, welche Auswirkung eine SPÖ Alleinregierung auf die konventionelle Landwirtschaft im Burgenland hat!

Bis jetzt hat sich weder die LWK noch der BB aus der Deckung getraut um zur Biowende Stellung zu nehmen, obwohl im Burgenland immer noch ca. 70 Prozent konv. bewirtschaftet werden.

Mfg


mittermuehl antwortet um 26-01-2020 19:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Biowende-Burgenland sieht vor nur größere Neubauten von Bio-Anlagen zu gestatten. Da ist wohl klar was Sache ist. Die Frage ist nur ob es rechtlich gedeckt ist. Das wird man aber auch in 1-2 Jahren wissen...


Vollmilch antwortet um 26-01-2020 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"in 1-2 Jahren" ... Müssen wir nicht das Burgenland eh nach 100 Jahren an Ungarn zurückgeben?
;-)

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 26-01-2020 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Man könnte aber auch, mit 100 Jahren Verspätungt, den Magnaten, so wie im restlichen Ö, enteignen... ;)


JD 6120 antwortet um 26-01-2020 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der doskozil is a der oanzige rote weit u breit der sowas wie a Hirn hot.


matl99 antwortet um 26-01-2020 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
Landwirtschaftliche Bauten und Investitionen werden nicht in der LWK sondern in der Landesregierung genehmigt und gegebenfalls gefördert!

Wenn ich richtig informiert bin und die Förderperiode um ein oder zwei Jahre verlängert wird, ist ein Umstieg in eine höhere Maßnahme sowieso nicht möglich!

Also sind diese Aussagen reiner Populismus!

@jd6120 wo's des mit Hirn zu tun hot, woas i a net!


179781 antwortet um 26-01-2020 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein Umstieg in eine höhere Massnahme ist sehr wohl möglich. Nur die entsprechende Förderung von Seiten der EU gibt es nicht.
Wenn das Land bei Baumassnahmen die entscheidende Instanz ist, wird es auch vorschreiben können, wie gebaut werden muss. Im Rinderbereich ist es ohnehin kein Problem, weil da ist das was im Biobereich vorgeschrieben wird auch für viele konventionellen Neubauten schon normal. Bei Schweinen und Geflügel ist da schon ein größeres Umdenken nötig. Wenn die Bauern geschickt agieren kann das aber auch zu ihrem Vorteil sein.
Und ein genereller Zwang zur Umstellung auf Biolandbau wird kaum möglich sein. Wäre auch eher unsinnig.
Insgesamt würde ich mich über solche Wahlkampfsager nicht so viel aufregen. Weiß doch eh jeder was das Wert ist, was Politiker vor der Wahl versprechen.

Gottfried


Joe_Kovac antwortet um 26-01-2020 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich habe mal bei der lk angefragt wegen einem stallneubau. Wird nicht umgewidmet. Nur wenn bio


JD 6120 antwortet um 26-01-2020 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ matl
Ich meine damit auch nicht die Meinung von doskozil zum Thema stallbau sondern ihn ganz allgemein als Mensch u Politiker sowie seine Tätigkeit als Minister in der letzten schwarz - roten Regierung.


Ferdi 197 antwortet um 26-01-2020 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Doskozil in Burgenland glaube ich ist nicht gefährlich, auch nicht für die Konv. Landwirtschaft.
Aber die Grünen in Wien / Bundesebene, in Koalition mit den Türkisen, da kommt gewaltig noch was, überhaupt für die Konv. Landwirtschaft aber Bundesweit.

Wenn diese aktuelle Bundesregierung nicht bei der Ökologisierung der Steuerreform zerbricht.
Die Grünen Ideen kosten sehr sehr viel u. ob da nach der ersten / jetzigen Steuerreform dafür noch Geld übrig ist ?
Vermutlich eher nicht!

Im Burgenland sollte man sich evtl. anstatt der Tierhaltung eher auf Gemüse- Obstanbau usw. verlagern.
Wegen dem wunderbaren Klima ist dort das eher möglich, die Viehwirtschaft zieht sich immer mehr ins Gebirge zurück.


norbert.s(suk5) antwortet um 27-01-2020 00:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
@Ferdi197
Was sollen Grüne Ideen viel kosten, so ein Blödsinn.
Kann genau so sagen ÖVP Ideen sind nur für die Wirtschaft und gegen die Leute.



179781 antwortet um 27-01-2020 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ferdi könnte recht haben, mit der Behauptung, dass grüne Ideen viel Geld kosten. Eine zentrale Idee der grünen Agrarpolitik ist ja, dass die Bauern mit einer normalen Landwirtschaft so viel verdienen sollen, dass sie davon leben können. Die schwarzen dagegen meinen, die Bauern sollen so viel wie möglich und das so billig wie möglich abliefern und so effizient arbeiten, dass sie ihr Geld im Nebenerwerb verdienen können.
Das würde natürlich Geld kosten. Aber die schwarzen sind ja in der Regierung stark genug, dass sie solche Ideen verhindern können und der Bauernbund wird das seinen Leuten auch als Erfolg gegen die bösen Grünen verkaufen.

Gottfried


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-01-2020 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hab 2 Kollegen, beide im Nebenerwerb, studiert mit gutbezahlten Angestelltenjob und Ackerbaubetrieb zwischen 50-100 ha, bio, Burgenländer. Deswegen kann ich mit dem Beitrag von matl99 und ferdi197 sehr wenig anfangen. Scheinen mir so ein bissal vollmilchbetonte fossile typen zu sein die 2.


mittermuehl antwortet um 27-01-2020 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zitat ... @ matl99 "Wenn ich richtig informiert bin und die Förderperiode um ein oder zwei Jahre verlängert wird, ist ein Umstieg in eine höhere Maßnahme sowieso nicht möglich!"

Du bist falsch informiert. Umsteigen kannst du jetzt sofort. Wenn du willst heute oder morgen. Es gibt halt für die nächsten zwei Jahre keine Förderungserhöhung. Ich kenne zwei Betriebe die jetzt umsteigen und in zwei Jahren dann auf Bio umgestellt zu sein.



ewald.w(88y8) antwortet um 27-01-2020 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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durch das heisser und trockener werdende klima gerät die grünland-dauerwiesenwirtschaft immer mehr unter druck.

diese wirtschaftsform ist aber auch abgesehen von den direkt betroffenen rinderbauern auch extrem wichtig für das tourismusland österreich.

wenn die wiesenflächen nicht schleunigst fördeungsmässig besser gestellt werden führt dies mittelfristig unausweichlich ins desaster!




baldur antwortet um 27-01-2020 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wieder zur Sachlichkeit zurück!
Umstieg auf Bio wird im Burgenland seit 2019, seit es von AMA kein Bioförderung für Neueinsteiger gibt, gefördert. Förderhöhe ursprünglich € 15000,-- pro Betrieb, ohne Rücksicht auf Betriebsgröße, Ratenzahlung drei Jahre. Da mehr als geplant umgestiegen sind, wurde Budget dafür(geplant 255000,--€) aufgestockt. Wie genau die Richtlinien sind, findet man auf HP Landesregierung. Auch 2020 gibt es noch Umstiegsmöglichkeit, es sei den, das die Wahlzuckerl ab heute wieder Geschichte sind.


baldur antwortet um 27-01-2020 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Burgenland-Wahl
https://www.burgenland.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Umwelt_und_Agrar/Bioland_Burgenland/BioRichtlinie.pdf


179781 antwortet um 27-01-2020 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"ja derfns denn dös?"
Ist das überhaupt EU konform, dass ein Land eine extra Förderung für eine Massnahme bezahlt, die auch von der EU gefördert wird?

Gottfried


xaver75 antwortet um 27-01-2020 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grundsätzlich muss man Sachen was gefördert werden besonders kritisch hinterfragen.
Warum wird was gefördert, wird es sonst nicht gekauft, gebaut, … ?,-)

mfg


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-01-2020 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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da Neid nagt an mir....lol
ich bin ein echtes Charakterferkel.


hubhel antwortet um 28-01-2020 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also..jetzt haben wir wieder "geqäult" anders kann man es nicht ausdrücken

Der Trog bleibt der gleiche, nur die Schweine ändern sich :-)


reinhold.g(hbn7) antwortet um 28-01-2020 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hubhel ich kann dir nur recht geben, auch der Stall und das Futter bleiben nach der Wahl gleich wie davor. Vielleicht ist das Quietschen vor der Wahl etwas lauter, wenn es drauf ankommt, wer zuerst zum Trog kommt. Nach der Wahl beginnt ja der neue Wahlkampf.


179781 antwortet um 28-01-2020 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meine Frage wegen der Landesförderung habe ich durchaus ernst gemeint. So etwas hatten wir ja schon, dass von EU Seite Gelder zurückgefordert wurden, weil eine Doppelförderung gesehen wurde.

Gottfried


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