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duk 06-12-2019 08:41 - E-Mail an User
Güterwegbreite
Bei uns in NÖ soll ein Hochwasserschutzdamm auf ein tausendjähriges Hochwasser erhöht werden. Im Zuge dieser Erhöhung wird eine Betonmauer errichtet, und der daneben befindliche Güterweg soll 2,5m breit werden, Frage: Wie breit müssen Güterwege Gesetzlich sein.


markus.k(z6g19) antwortet um 06-12-2019 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Also bei uns war es so das er 3m haben musste da es sonst keine Förderung vom Land gibt. Breite die förderbar ist liegt bei 3 - 3,5 m. Wie gesagt das war bei uns so mit Asphaltdecke .


LW-Maise antwortet um 06-12-2019 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Hallo !
Unbedingt eine Wegbreite von 4,00 m verlangen. Damit auch überbreite Fahrzeuge (Mähdrescher,ect.) fahren können.
mfg.



Vollmilch antwortet um 06-12-2019 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Ich weiß nicht, ob es eine gesetzliche Vorgabe dazu gibt.

Wenn der Güterweg zukünftig für landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden soll, sind 4m das (Mindest-) Maß.


Neudecker antwortet um 06-12-2019 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Hallo duk
Geht es bei deiner Frage um eher um die Grundbereitstellung für den Dammbau, oder um die notwendige Wegbreite?
Wie breit Güterwege gesetzlich sein müssen, weis ich auch nicht. Aber dass sie mindestens 4 Meter breit sein sollten, würde ich ebenfalls verlangen. Bei einer Breite von 2,5 Metern ist ein Durchkommen für die heutigen Lw. Maschinen mehr als Fragwürdig. Ich habe bei der Aufforstung nach einem massiven Käferbefall, die Rückewege auf vier Meter ausgelegt. Sie sollen jedoch noch etwas großzügiger freigehalten werden. Liebe Grüße vom Neudecker


ek antwortet um 06-12-2019 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Off Topic: Da war doch mal was mit dem Bodenverbrauch-Bodenversiegeln...

mfg
Ernst Krampert


Harpo antwortet um 06-12-2019 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Dein Senf hat noch gefehlt


179781 antwortet um 06-12-2019 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Wie ist das jetzt mit Bodenverbrauch/versiegelung? Kommt es da drauf an, wer es macht?
Ich weiß ja jetzt nicht wer mit was und wie oft auf dem erwähnten Güterweg fahren soll. Aber wenn es nur um Fahrten von und zu den lw. Flächen geht, reicht doch auch eine geschotterter Weg auf ordentlichem Unterbau.

Gottfried

PS Was bitte ist ein1000jähriges Hochwasser? In der Dezimalstelle vertan, oder ist da jemand so größenwahnsinnig, dass er glaubt für so weit in die Zukunft zu sehen.


duk antwortet um 07-12-2019 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Das stimmt schon mit dem tausendjährigen Hochwasser, die Gemeinde Wien ist schon so. Für uns als Grundeigentümer möchten diese den bestehenden Damm erhöhen, und eine Mauer neben den bestehenden Damm errichten. Die restbreite würde 2,5m betragen. Foto folgt.


Vollmilch antwortet um 07-12-2019 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Man baut ja für die Zukunft und nicht für die Vergangenheit. Was momentan als 1000jähriges Hochwasser gilt, tritt zukünftig vermutlich wesentlich öfter auf.


LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 07-12-2019 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Wir hatten in den letzten Jahren ein paar 50-Jähige Hochwasser bei mir am Hof.
Wenn die 1000-jähigen bald alle 100 Jahre kommen kann man so einen Damm verstehen. Zumal die Berechnungsmodelle auch angepaßt werden. Ich habe mir bei uns eine 200 jahre alte Karte angesehen. Da hatte der Fluß viel mehr Raum und zustzlich noch Mühlbäche. Dann wurde der Fluß eingeschränkt zu Landgewinnung ... dann wurden die Mühlbäche aufgegeben. ....

Zur Bodenverseigelung. Man macht oft den Fehler solche Güterwege zu asphaltieren .. .wegen der Radfaher ... Dann will man aber Geld sparen und macht die Wege eher etwas "schlank". Und dann ist er einfach zu schmal für Traktorgespanne (besonders lustig wenn sich welche begegnen). Und wenn sie asphaltiert sind kann man auch meist nicht einfach mal wo linke ausweichen weil die Fahrbahn nicht so ausgeführt ist. Abgesehen davon das diese billigen Asphaltierungen schwere Tratoren nicht lange aushalten. Bei uns im Ort wollen sie einen Güterweg jetzt auch als Radweg erschließen und ihn asphaltieren weil es sonst viel weniger Förderung von Land gibt.

2,5 Meter Fahrbahn neben einer Mauer ... da passe nicht mal ich mit meiner Mini-Ausrüstung wirklich durch....


hubhel antwortet um 07-12-2019 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Normen für die Zukunft sind vielleicht nützlich, aber nicht immer logisch und vor allem nicht günstig
Jeder will 60to Wege
In Deutschland gibt es schon Kommunen, wo sie Landwirte zur Kasse bitten aufgrund der schweren Fahrzeuge, die die "normalen" Feldwege ruinieren
Auch fahren viele Betreiber zu jeder Zeit ( Regen Frost ect ) und das hält kein Weg aus
Von den Gewichten rede ich gar nicht, da ist der normale LKW ein Leichtgewicht, was manche "Wirtschaftsfuhre" so auf die Waage bringt bzw was die Achslast ist.




Vollmilch antwortet um 07-12-2019 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Güterwege werden bei uns nur dort asphaltiert, wo sonst eine jährliche "Wegerosion" stattfinden würde.

Sonst sehe dazu auch keine Notwendigkeit.

LG Vollmilch


Neuer antwortet um 09-12-2019 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
Für ein tausendjähriges Hochwasser baust am besten eine Arche. Vor einem tausendjährlichen Hochwasser schützt möglicherweise ein Damm.


fgh antwortet um 09-12-2019 16:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Güterwegbreite
2,5m ist sogar für die übrig gebliebenen jetzt Kleinlandwirte zu schmall - für die wäre 3m das Minimum und wenn sich anschaut wo die Politik uns hinführt, ist nur 4m aufwärts zukunftssicher.


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