Sternfahrt nach Berlin

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GaHi 26-11-2019 09:52 - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Hallo Forumsgemeinde, In ├ľsterreich ist es so ruhig, geht die Bauerndemo in Berlin ohne Diskussion an uns vorbei ?
Interresiert niemand ob die deutschen Landwirte in Berlin etwas erreichen oder Ver├Ąnderungen herbeif├╝hren k├Ânnen ?


xaver75 antwortet um 26-11-2019 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
In ├ľ sind wir in der Entwicklung, oder nennen wir es Intensivierung, Optimierung, ÔÇŽ den D um einige Jahre hinterher.
ZB beim Nitrat haben wir vielleicht ein paar Hotspots, aber der Gro├čteil unseres Grundwassers hat noch eine bessere Qualit├Ąt, als das deutsche, zumindest was man aus den Medien mitbekommt.
Glyphosat als Standardma├čnahme war noch nicht mal richtig etabliert, wurde es schon wieder verboten.
Bei der Akzeptanz der Bauern in der Bev├Âlkerung sind wir gleich auf.
In ├ľ gibt es viele kleinere Betriebe, da sind die Probleme andere als in D, wo diese Betriebe schon vor 20 Jahren das Handtuch geworfen haben.
Intensivierung und dann Akzeptanz erwarten, sind nicht unsere Hauptprobleme, bei uns sind es eher die Abgaben, als die Vorgaben, was uns ruinieren.

Mir fehlt aus der Ferne betrachtet das KLARE Ziel der Demos.

mfg


richard.w(7n417) antwortet um 26-11-2019 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Gute Zusammenfassung vom Xaver, da schlie├č ich mich an.

Wie schon der Titel verr├Ąt, vor lauter Sternfahrt und den Bildern von gro├čen Traktoren im Stau, geht v├Âllig unter was ├╝berhaupt das Thema ist. Was ist den die gew├╝nschte Ver├Ąnderung? Breitere Stra├čen?



dietmar.s(2cz6) antwortet um 26-11-2019 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo, w├╝nsche den deutschen Bauern viel Erfolg und gutes gelingen nat├╝rlich. Respekt!



thomas.t3 antwortet um 26-11-2019 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Wenn ihr nicht wisst um was es geht - m├╝sst ihr halt mal nachlesen!
Lg


frank100 antwortet um 26-11-2019 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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darum gehts
https://www.youtube.com/watch?v=-apooDBT9FM&t=180s


mittermuehl antwortet um 26-11-2019 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es geht um eine Lockerung der Eu-D├╝ngverordnung die Deutschland nie eingehalten hat. Da waren doch so "Sonderregelungen" wie in ├ľsterreich mit der Anbindehaltung. Jetzt sollen in Deutschland die selben Regelungen wie in ├ľsterreich umgesetzt werdn. Dagege wird Protestiert ...... zumindest kommt es bei mir so an wenn ich es in den Medien nachlese.


richard.w(7n417) antwortet um 26-11-2019 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja wie man sieht wird hier auch nur nachgeplappert was an Infos falsch in den Medien dargestellt wurde. Es geht zb nicht um eine Lockerung der D├╝ngeverordnung, sondern eine wissenschaftlich korrekte Darstellung. Wenn man zb erh├Âhte Nitratwerte neben einem 50 Jahren alten Kanalrohr einer Gro├čstadt misst, dann ist es wissenschaftlicher Unsinn bei der D├╝ngung das Problem zu suchen, und Landwirte an den Pranger zu stellen. Sinnvoll w├Ąre es einen Bagger zu holen und nach zu sehen. Unter anderem darum gehts, aber das scheint in ├ľsterreich alles nicht bekannt zu sein.


mittermuehl antwortet um 26-11-2019 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es kommt so an, wie es ankommt. Vielleicht mu├č man es besser kommunizieren.

Es bleibt die Hoffnung das genauere Messungen besser Erg├Ąbnisse bringen. So gro├čfl├Ąchig das Problem aber zu sein scheint k├Ânnten genauere Messungen auch nach hinten losgehen. D├Ąnemark hat es ja vorgemacht.

Da wir uns in ├ľsterreich nicht ├╝ber die Messmethode bei uns aufregen, ist es nicht das dringlichste Thema.


richard.w(7n417) antwortet um 26-11-2019 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das meinte ich eben mit der Frage worums ├╝berhaupt geht. Nicht alle Medien interessiert eine richtige Darstellung. Das Video von frank100 zeigt ja einen der Redelsf├╝hrer, einen der wenig gem├Ą├čigten der auch schon einige gem├Ą├čigte Mitstreiter los geworden ist. Ob nun dieses Youtube Video tats├Ąchlich darstellt was die deutschen Bauern besch├Ąftigt? Ich wei├č es nicht.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 26-11-2019 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
stimmt schon man mu├č es auch so formulieren damit es auch ein geistig zur├╝ckgebliebener es versteht, bzw. auch Fachidioten mit Dr. Mag. Titel. Das hei├čt ein und dieselbe Erkl├Ąrung reicht nicht f├╝r alle. Hab mal mitgearbeitet im Reinhalteverband. Da geht's um Kanalsysteme. Abwasseranalysen und tja dass ist schon spannend wenn man mitkriegt wie und wann in dem Bereich Messungen gemacht werden. Wird spannend bleiben.


Fallkerbe antwortet um 26-11-2019 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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so kommts bei den konsumenten an
https://www.youtube.com/watch?v=Jn1YYNNJdWY



mittermuehl antwortet um 26-11-2019 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein bl├Âde Frage. Warum sollten Deutschland absichtlich schlecht und daher zu hohe Stickstoffwerte im Grundwasser messen, diese zu hohen Werte an die EU melden und dann die EU-Vorgaben ignorieren wodurch gewaltige Strafzahlungen kommen werden.

W├Ąre es vielleicht m├Âglich das die eh richtig gemessen haben und bisher nicht auf die Bremse getreten sind um den Deutschen Landwirten in der Schweinefleischproduktion einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen? Hat ja einen Grund da├č bei uns in ├ľsterreich das billigste Schweinefleisch aus Deutschland kommt. W├Ąre es nicht m├Âglich das jetzt einfach die Zeiten des Wettbewerbsvorteils vorbei sind?

In ├ľsterreich wollte die AMA f├╝r die Bio-Bauern einen kleinen Vorteil herausholen und hat die Weidehaltung bei Rindern nicht ganz so eng gesehen. Ging auch zeitverz├Âgert nach Hinten los.

Im Film von Fallkerbe wird ja die Frage gestellt: "Warum sollen wir und in Deutschland f├╝r eine exportorientierte ├ťberproduktion die Umwelt und das Wasser ruinieren." Ist nicht so leicht zu erkl├Ąren. Aber es waren ja viel sehr gro├če und gr├╝ne Traktoren unterwegs und haben f├╝r ihre Sache sicher sehr erfolgreich und charmant geworben. Vielleicht , aber wirlich nur vielleicht, w├Ąre es kl├╝ger gewesen einfach mehr Geld einzufordern damit man besser diese "wichtigen und Notwendigen Auflagen erf├╝llen kann"...

In ├ľsterreich w├Ąre das alles so nicht m├Âglich. Wir haben nicht so viel gro├če gr├╝ne Traktoren, wir kommen mit den D├╝nger und Pflanzenschutzauflagen irgendwie zurecht und aus west├Âsterreich ist es viel zu weit um mit dem Traktor nach Wien zu fahren.





FeSt antwortet um 26-11-2019 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@"zu hohe Stickstoffwerte im Grundwasser messen"

Zitat vom 21.11.2019:

"Ich wei├č nicht, ob jedem der Sachverhalt bekannt ist.

Die Tatsache mit der Ausweisung von angeblich zu hoch mit Stickstoff ged├╝ngten Fl├Ąchen (ca. 40% der Fl├Ąche in Nds.), haben wir dem *Umweltbundesamt unter Federf├╝hrung vom BundesNABUministerium, namentlich dessen Staatssekret├Ąr und Ex-Nabu-Gesch├Ąftsf├╝hrer Jochen Flasbarth* zu verdanken!!

Deutschland verf├╝gt ├╝ber 11.000 Grundwassermessstellen, aber nach Br├╝ssel wurden im Rahmen eines sog. Belastungsmessstellennetzes nur die Analysewerte der auff├Ąlligsten 700 Messstellen gemeldet.
├ľsterreich z.B. hat die Analysewerte seiner s├Ąmtlichen 1.200 Messstellen zur EU ├╝bermittelt.
Welches Land ist gr├Â├čer? Von Repr├Ąsentativit├Ąt kann hier also nicht die Rede sein!

*Weil Deutschland also 2012 nur die am h├Âchsten belasteten Messstellen nach Br├╝ssel gemeldet hat, brauchen wir uns nicht zu wundern, warum Deutschland in bezug auf Nitratbelastung der Grundw├Ąsser im Ranking auf dem vorletzten Platz vor Malta liegt.*

H├Ątte das Umweltministerium den Nitratgehalt *s├Ąmtlicher* Brunnen nach Br├╝ssel gemeldet, so wie es alle anderen EU-L├Ąnder auch gemacht haben, w├╝rde Deutschland im *oberen Mittelfeld* rangieren

*Diese Tatsache ist ganz klar eine gezielt ideologisch gef├╝hrte Kampagne von Seiten des Nabu/Umweltministeriums gegen die Landwirtschaft, um weiterhin wieder massiv Spendengelder von unwissenden u. "angeblich betroffenen" B├╝rgern zu generiren!!*

*Wir verf├╝gen bis auf ganz wenige Ausnahmen ├╝ber Trinkwasser bester Qualit├Ąt.*

*Bei den Verbraucher gelten wir aber als die gr├Â├čten Grundwasserverseucher, weil das BundesNABUministerium gezielt die Medien mit dieser Falschmeldung f├╝ttert, um weiterhin wieder massiv Spendengelder von unwissenden u. "angeblich betroffenen" B├╝rgern zu generiren!!*
*Das ist in ein Skandal* "


FeSt antwortet um 26-11-2019 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@"w├Ąre es kl├╝ger gewesen einfach mehr Geld einzufordern"

Bei NEC hilft derzeit keine noch so teure technische Raffinesse wirklich, weil es alles in Frage stellt, auch mit den vermeintlichen Errungenschaften im Bereich Tierschutz, Stra├čenverordnung, usw. kollidiert.

Bleibt nur einfach das Verbot wie z.B. jetzt in Holland, wo den Bauern ehrlich und straight gesagt wird:
*sofortiger Baustopp von 18 000 Bauvorhaben von Privat, bis Industrie und auch alle Bauvorhaben in der Landwirtschaft, ohne NEC-Pickerl geht gar nix mehr.

*Staatlicher Aufkauf Produktionsrechte der Landwirtschaften in den n├Ąchsten 4 Jahren mit 260 Mio. ÔéČ von Schweine- und Gefl├╝gelbetrieben zur Stickstoff- & Geruchsreduktion
(mehr als nur "Abfrackpr├Ąmie")

------

Also ihr wisst, was auch auf uns in ├ľ zukommt, bevor einige hier weiter deutsche Betriebe diffamieren, die einfach nur mehr mit dem R├╝cken zur Wand stehen, und heute dagegen ein Zeichen - ein Lebenszeichen gesetzt haben!


dietmar.s(2cz6) antwortet um 26-11-2019 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@FeSt
netter Beitrag. Was mir nicht so gut gef├Ąllt ist, wenn du alle Schreiber in einen Topf wirfst mit "ihr" und "wir". Mit dem Gleichheitsgrundsatz hast es diesbez├╝glich etwas ├╝bertrieben. Rei├č dich bitte diesbez├╝glich etwas zusammen , mfg


FeSt antwortet um 26-11-2019 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@dietmar.s
Lies genau nach, sonst Entschuldige.

├ťbrigens,
@"mehr Geld..."

Zitat Svenja Schulze heute in Berlin vor x-tausend Landwirten:
"Jeder Deutsche zahlt 114 ÔéČ im Jahr f├╝r die Agrarpolitik...."

------

Jeder Deutsche zahlt im Schnitt pro Jahr 304 ÔéČ an die Mobilfunkbranche.

Die erw├Ąhnten 114ÔéČ/Jahr = 31,2 Cent am Tag
1 Zigarette wird um die 25Cent kosten

Also, wenn man als Umweltministerin mit so einer Zahl wie "114ÔéČ pro Jahr" auf den ersten vorgebrachten Einwand der Landwirte, nach ihrer geduldig ertragenen Rede antwortet, stellen sich diese jetzt schon die Frage, ob diese Ministerin, mit dem Frust, den sie sie damit heute aufgeladen hat, auch noch "114" Tage im Amt ist?


FeSt antwortet um 26-11-2019 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Au├čerdem, am 18.Dez19 wollen das die LKW Fahrer den Landwirten gleich tun mit Demo, nach dem Motto, was die Bauern gemeinsam schaffen, k├Ânnen wir auch.

Doch vorerst mal schauen, ob und was sich ├╝bermorgen 28.11.19 von 10-13Uhr am Heldenplatz tut?


mittermuehl antwortet um 26-11-2019 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@FeSt ... Etwas komsich klingt deine Darstellung schon. Deutschland wird ja nicht von links-linken Bauernfeinden ohne Ausbildung regiert. Ich wei├č auch nicht wie die 700 Messtellen zu den anderen Messtellen zu gewichten sind. Aber warum sollte ein Staat sich selber so sch├Ądigen?


richard.w(7n417) antwortet um 27-11-2019 06:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@mitterm├╝hl: das was dir FeSt als Antwort geschrieben hat ist ein gro├čer Teil des Nitratproblems. Lies nochmal. Es geht um Ministeriumsmitarbeiter die es vielleicht mit Deutschland (Veganistan) gut meinen, aber gezielt die Landwirtschaft sch├Ądigen wollen. Leider ist "gut gemeint" meist das Gegenteil von gut. 700 der schlechtesten Messstellen zu verwenden ist einfach T├Ąuschung und Manipulation, sowie man genauso nicht die 7000 besten Messstellen liefern w├╝rde, sondern einfach gleich wie alle anderen die richtige Anzahl.
Ein weiteres Nitratthema ist, dass ja mehr Quellen daf├╝r gibt als die Landwirtschaft, dh man muss bei 700 Messstellen nachsehen was die Quelle ist. Bei einigen ist es zb die Kanalisation, dh der Staat Deutschland nimmt das Steuergeld seiner Landwirte f├╝r alles m├Âgliche her, aber nicht um die Kanalisation zu reparieren, und dann lasten Angestellte des Staates das Problem dem Landwirt an, nein behaupten sogar der Landwirt w├Ąre f├╝r die Strafzahlungen verantwortlich und h├Ątte diese zu bezahlen.

Also sollten wir aufpassen dass wir nicht manchen Medien rein fallen und zb das deutsche Schweinefleisch schlecht reden, weil m├Âchte nicht wissen wo der Ersatz her kommt. Vermutlich aus einem Land wo man keine G├╝llef├Ąsser brauch, weil einfach alles bei der Stallt├╝r raus rinnt und keiner fragt. Das soll nicht hei├čen in Deutschland ist alles super und kein Grund irgendwas zu messen oder einfach Grenzwerte erh├Âhen, das behauptet auch niemand, zu aller letzt w├╝rden das die deutschen Landwirte fordern.


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Guten Morgen!

So wie ich das aus der Entfernung mitbekommen, ist das "Nitratproblem" gro├čteils/zum Teil (?) auf die Messstellenauswahl zur├╝ckzuf├╝hren.

Aber jedesmal, wenn ich ├╝ber die aktuelle deutsche D├╝ngeverordnung lese, kommt mir schon vor, wie wenn das in ├ľsterreich (immer schon) wesentlich strenger geregelt gewesen w├Ąre (Richtlinien f├╝r sachgem├Ą├če D├╝ngung).

Ich glaube in topagrar war auch mal ein Vergleich mit den Regelungen in Frankreich, Niederlande, D├Ąnemark, Polen. Auch da scheint Deutschland etwas gro├čz├╝gig gewesen zu sein.

In ├ľsterreich haben wir nat├╝rlich (noch) den Vorteil, dass D├╝ngerkauf auch ohne Namen auf der Rechnung m├Âglich ist.

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was ist morgen am Heldenplatz?
Demo gegen Sojaimporte?

LG Vollmilch


powerjosl antwortet um 27-11-2019 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich finde die Suppe ist verdammt d├╝nn, wenn man das Nitratbroblem auf die Auswahl der Messtellen herunterbricht!


richard.w(7n417) antwortet um 27-11-2019 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das ist ja wie schon mehrmals geschrieben nicht das einzige Thema beim Nitrat. Die Quellen sind zb auch ein gro├čes Fragezeichen. Ein weiteres Fragezeichen ist der Faktor Zeit. Ist hier allen bekannt wie lange ein Fass G├╝lle bis ins Grundwasser brauch, so es ├╝berhaupt bis dort kommt?


svoboda12 antwortet um 27-11-2019 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bauern-demo-berlin-kommentar-1.4698331?fbclid=IwAR0gA-VEDyt7PODnrtafvZq_KuvWfRGv3IsQ5wRXot5nsNb40la-p0NJsy8


svoboda12 antwortet um 27-11-2019 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@ Vollmilch und andere Interessierte

https://www.noen.at/pielachtal/oesterreichweite-aktion-jung-landwirte-aus-kirchberg-planen-bauern-demo-kirchberg-an-der-pielach-zukunft-landwirtschaft-172830078


svoboda12 antwortet um 27-11-2019 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bauern-demo-berlin-kommentar-1.4698331?fbclid=IwAR0gA-VEDyt7PODnrtafvZq_KuvWfRGv3IsQ5wRXot5nsNb40la-p0NJsy8


FeSt antwortet um 27-11-2019 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Kl├Ąranlagen & Kanalisation
Landwirt Christian Lohmeyer ist den Fakten nachgegangen und zeigt die ern├╝chternden (erdr├╝ckenden) Zahlen, die ihm von offizieller Seite als Anwort auf seine Anfragen ├╝bermittelt werden mussten in seinem Beitrag mit Video plus weitere Links f├╝r Einsichtnahme, welche im Ergebnis zeigen, dass auf Basis 160kg/ha D├╝ngung, N-D├╝nger f├╝r 440 000ha in Deutschland j├Ąhrlich nur aus den Kl├Ąranlagen in die Fl├╝sse geleitet wird, defekte Kanalisation nicht ber├╝cksichtigt.

https://facebook.com/story.php?story_fbid=2455489557900510&id=100003184682039&_rdr

--------

@"Zukunft Landwirtschaft" morgen
Laut "offiziellen" Organisatoren 4 Jungbauern, Zitat K├Ânig:
"Die Kundgebung dient zu Aufkl├Ąrung der Bev├Âlkerung und soll Br├╝cken bauen zwischen Produzenten und Konsumenten. Es werden keine politischen Standpunkte vertreten."


Zumindest kann man "offizieller Seite" sagen, man hat was gemacht, da die Verhandlungen punkto Landwirtschaft Info nach au├čen sehr zugen├Ąht sind, wohl auch aufgrund gestern und morgen, im Gegensatz zu Migration und Sicherheit.


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@svoboda: danke f├╝r den link!
Davon habe ich noch nichts mitbekommen.

LG Vollmilch


dietmar.s(2cz6) antwortet um 27-11-2019 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Dass die Nitratentstehung im Grundwasser und Fl├╝ssen nicht nur Anteilig aus der Lw Produktion realisiert wird war mir schon l├Ąnger bekannt. Fast jede Gemeinde, jede Kleinstadt und Gro├čst├Ądte hat Kanalsysteme - das lernt schon der kleine Maxi in der Volksschule.
Sehr Umfangreiches Thema. Schwamm dr├╝ber.



mittermuehl antwortet um 27-11-2019 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Ich halte es nach wie vor f├╝r nicht sehr warscheinlich das es sich beim deutschen Nitratproblem nur um eine Messstellenproblem unf├Ąhiger und gemeiner Veganer in Ministerien handelt. Selbst wenn es so w├Ąre sind die Forderungen der Bauern nicht sehr klug. Es schadet es sicher nicht die Messmethoe zu hinterfragen. Aber nach einer Lockerung der, aus meiner Sicht lockeren deutschen D├╝ngerverordnung, zu verlangen wird bei Zeiten der ├ťberproduktion nichts bringen. Man h├Ątte den Willen zu einer h├Âheren ├ľkologisierung mit einer Forderung nach einer Finanzierung einbringen m├╝ssen.

Der Mensch als Stickstoffproduzent und sein Abwasser. Gerade in ├ľsterreich wurde in den letzten 40 Jahren sehr viel Geld in Kl├Ąranlagen gesteckt. Ich habe mit eingen Augen erlebt wie sie die Wasserqualit├Ąt seit meinr Kindheit stark verbessert hat. (Bei mir im Ort geht ├╝brigens Misch und Trennwasser in eine Kl├Ąranlage.) Aber es stimmt nat├╝rlich das auch die gekl├Ąrten Abw├Ąsser Srtickstoff haben. Nur warum sollte deshalb die Landwirtschaft nicht auch Stickstoff einsparen? In Summer mu├č in manchen Regionen der Wert einfach runter. Das mu├č bezahlt werden. Bauern sollten nicht f├╝r mehr Stickstoff k├Ąmpfen sonder f├╝r eine Finanzierung der Stickstoffsenktung.

Aus welchen Budget die deutschen Strafzahlungen dann bezahlt werden mu├č man sich ├╝berlegen. F├╝r den Steuerzahler ist es egal. F├╝r die Bauern macht es einen Unterschied. Aber solange sie nach mehr Stickstoff verlangen, werden sie von der Mehrhweitsbev├Âlkerung nicht zu erwarten haben.


FeSt antwortet um 27-11-2019 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@Lockerung der D├╝Vo
Es geht um keine Lockerung, sondern um keine weitere Verscharfung. Innerhalb 1,5-2 Jahren wird jetzt die D├╝Vo wieder novelliert, auf absolut untragbar versch├Ąrft.
Ja, es gibt schwarze Schafe und wirklich rote Gebiete, doch deswegen braucht man diese auf N Messstellenkarten nicht gleich 3x so gro├č einzeichnen, dass alle restlichen gr├╝nen Stellen ├╝berdeckt werden und die ganze Karte nur so rot leuchtet.
Die Stoffstrombilanz, die die deutschen Landwirte seit Einf├╝hrung der D├╝Vo f├╝hren m├╝ssen, und als Teufelskreis nach unten ausgelegt ist, ist Dir sicher ein Begriff.

@Abwasser bei 100%
Was passiert den bei st├Ąrkeren Regenf├Ąllen, wenn aufgrund immer mehr versiegelte Fl├Ąchen die Kl├Ąranlagen ├╝bergehen in D? Es werden einfach die Schleusen gezogen.
Mach das mal als Landwirt?

@Stickstoffsenkung
Passiert automatisch, wie weiter oben erw├Ąhnt, durch NEC.

Ohne N kein Humus, doch alles ├╝ber 2% ist in D sowieso nicht gewollt von der offiziellen Seite und wird bestraft in der D├╝Vo.
Dass manche dieser Gebiete erhebliche Probleme einer nicht ausgeglichenen Mg-ak (Magnesium Austauschkapazit├Ąt), und daher diese B├Âden auch eine absolute Katastrophe bei , was die Stickstoffaufnahme/-Effizienz betrifft, wie auch oft eine generell niedere KAK aufweisen, will man weiter ignorieren und trotz des Problems nicht l├Âsen, anstelle mehr statt jetzig folgenden weniger Humus.

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Doch egal jeglicher neuer Paragraphen, die Deutschen Bauern haben gestern einen ganzen gro├čen Erfolg errungen, wor├╝ber sie sich seit Langem am meisten riesig freuen - Einigkeit.


Meinen Respekt an alle Teilnehmer - Danke!


FraFra antwortet um 27-11-2019 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
ich finde die aktion meiner deutschen berufskollegen gut!!

meinen respekt !
ein kollege fur von pfarkirrchen nach berlin mit dem traktor...


warum hier rumgemosert wird weil "der gro├če gr├╝ne traktor " daf├╝r verwedent wird ist .....


welcher fr├Ąchter f├Ąrt denn noch 20j├Ąhrige zugmaschinen ??
das ist einfach stand der technik

ich war ├╝berigens mal ein paar wochen mit hausabwasser kanalsch├Ąchte abzudr├╝cken
die ergebnisse waren sehr ern├╝chternd VOR! inbetriebnahme mussten ├╝ber 50% der sch├Ąchte saniert werden weil sie nicht dicht waren ...

eine wiederkehrende ├╝berpr├╝fung des stranges und schachtes gibt es nicht!!


mir ist die nitratproblematik durchaus bekannt und es gibt problemzonen wenn die auf 30 ha besteht und das rote gebiet auf 10000 ha ausgeweitet wird ist f├╝r mich leider unplausibel

die deutsche DVO als "lasch" wahrzunehmen halte ich .....



man muss nicht immer seinen senf dazu abgeben !!



richard.w(7n417) antwortet um 27-11-2019 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@mitterm├╝hl: du bist ja ein gutes Beispiel f├╝r die aktuelle Diskussion. Schlicht Fakten ignorieren, die fachlich detaillierten Antworten ignorieren und einfach weiterhin behaupten irgendwas wird schon falsch sein, besser mal hin hauen. Hauptsache hin hauen, so scheint ein Teil der Medien halt einfach zu ticken. Bitte nicht b├Âse sein, aber niemand verlangt mehr Stickstoff, das ist genau diese Gegenpropaganda der du da aufsitzt.



Vollmilch antwortet um 27-11-2019 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
In unserer Gemeinde werden die Abwasserkan├Ąle regelm├Ą├čig ├╝berpr├╝ft.

LG Vollmilch


FeSt antwortet um 27-11-2019 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
├ľ Kommunen k├Ânnen sich das in der Regel auch leisten, NOCH...
....hier wird halt auf die Wirtschaft noch mehr wert gelegt, manchmal sogar zuviel.


mittermuehl antwortet um 27-11-2019 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@richard.w(7n417) Schau ins Internet was die Bauern so gesagt haben als sie eine Kamera vor sich hatten. Die waren f├╝r mehr Stickstoff. Sowas passiet wenn die Leute nicht besser vorbereitet sind und einfach reden. Die Landwirte m├╝ssen lernen gewissen Anliegen besser auszudr├╝cken.

Ich kann die deutschen Fakten nicht ├╝berp├╝fen. Ich hinterfrage nur warum eine schwarze Regierung ├╝berh├Âhte Stickstoffwerte an die EU melden sollte wenn das Damoklesschwert der Strafzahlung ├╝ber ihr h├Ąngt. Ich frage mich auch wie deutsche Betriebe soviel g├╝nstiger Schweine produzieren k├Ânnen als Betriebe in ├ľsterreich oder Frankreich. Die zwei Dinge legen die pers├Ânliche Vermutung nahe das in Deutschland lange die D├╝nger├╝berwachung etwas locker gehandhabt wurde. Bei uns werden ja auch gerade eine paar locker ausgelegtw Regionalregelungen (Weidezugang - Bio) an Verttraglichen EU-Sollwert angepa├čt. Sowas tut immer weh.

Zum Abwasser ... Auf meinem Grund war ein Abwassersammler (Trennsystem) ein paar mal verstopft bzw. ging bei Regen leicht ├╝ber (was ein zeichen f├╝r eine Besch├Ądigung ist). Nach 2 Meldung von mir an die Beh├Ârden wurde der Kanal (aus den 70er Jahren) mit einer Kamera befahren und als sanierungsbed├╝rftig befunden. Im Jahr darauf wurde der gesammte betreffende Kanalstrang gegen neue Rohre getauscht. Die Kl├Ąranlage wurde bereits um 2000 neu errichtet. Es gibt einen fix angestellten Kl├Ąrwart der nichts anderes macht als die Anlage zu ├╝berwachen und das Wasser zu messen. In unserer Gemeidne wurde auch ein Trennsystem verbaut damit ein Regengu├č die Kl├Ąranlage nicht ├╝bergehen l├Ą├čt. Und wenn man ganue schaut kann man sehr viele neue Kl├Ąrwerke in ├ľsterreich erkennen. Hat ja einen Grund das die F├╝sse und Seen alle besser sind als vor 40 Jahren...


richard.w(7n417) antwortet um 27-11-2019 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@mitterm├╝hl: Es geht eher um ein "Gold Plating" Problem neben einigen tats├Ąchlichen Problem Landkreisen (wobei Landkreis ein schon viel zu gro├č gefasste Verallgemeinerung ist, sowie das Ministerium und Medien halt machen). Oder es geht um Lobbyeismus unter der G├╝rtellinie, suchs dir aus, bei dem Thema ist in Deutschland beides dabei. Wer glaubt NABU und ├Ąhnliche Konsorten sind eigentlich eh nett und meinen es immer ehrlich mit ihren "Gegnern"...ja das Christkind kommt auch bald. So naiv halte ich dich mitterm├╝hl auf keinen Fall.

Eine schwarze Regierung ist in D schon sehr sehr lange kein Garant mehr f├╝r Landwirte Verh├Ątscheln, auch das fordert keiner. Selbstverst├Ąndlich gibts in der jetzt aufgebauschten Stimmung viele Querrufe und echte Extremisten, die der Sache nicht dienen, aber die Whatsapp Gruppen zur Organisation am Leben halten. Das ist halt mal so, auch wenns nicht immer gut ist, geh├Ârt sowas dazu. Ich verstehe das manch deutscher Landwirt emotional wird.

Wer ihn nicht kennt, unbedingt mal beim "Bocholter Landschwein" rein schauen. Der Mann ist gut, zeigt was Fakt ist, spricht an was schlecht ist. Er ist auf FB, Youtube etc


FeSt antwortet um 27-11-2019 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@1+1
Man will doch Vertr├Ąge abschlie├čen.
= Autovertr├Ąge gegen Essensvertr├Ąge, und dabei auch noch Br├╝ssel zufriedenstellen, um nicht das Strafticket zahlen zu m├╝ssen, um noch gen├╝gend Spielraum an kg N/ha in der D├╝ngerbilanz einkalkuliert zu haben f├╝r die wachsende Bev├Âlkerung des WC's Deutschlands bei bester Luft und bestem Wasser. Klar soweit, man braucht die hiesige Lawi nur als Natur-Disneyland, wie Georg letzten Sonntag schon in seinem Post sagte - doch keine Sorge, "wir schaffen das" ;-)


mittermuehl antwortet um 27-11-2019 14:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@Richard ... Aber warum sollte eine deutsches Ministerium falsche und f├╝r den ganzen Staat nachteilige Zahlen liefern? Wer hat was davon?

Ich hab auch immer wieder ein Problem wenn ich eine Studie der BOKU in die Hand bekomme. Immer dann wenn diese Studie meiner Sichtweise, Hoffnungen oder Bed├╝rfnissen wiederspricht. (Feinstaub bei Holz, usw.) Aber deshalb kann in solchen Studien doch ein richtiger Kern ruhen. Irgend einen Fehler findet man nat├╝rlich auch. Ich habe das Gef├╝hl das die deutschen Bauern gar nicht in Erw├Ągung gezogen haben da├č das Ministerium im Kern recht haben k├Ânnte und sie auch Teil des Problems sind.

Ich finde sowiese das sich die Bauern mehr als heilsbringender Teil der L├Âsung verkaufen sollten. Aber das geht eindeutig anderes. Da darf man nicht gegen Ver├Ąnderung sein sondern mu├č sie Anregen..... Da ewige Ringen um Verl├Ąngerung von ├ťbergangl├Âsungen zeichnet kein Bild von einem an der Zukunft aktiv arbeitenden Bauern.


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Aus Tagesschau.de:

"Laut Umweltbundesamt weisen 18 Prozent aller Kontrollstationen f├╝r Grundwasser eine erh├Âhte Belastung aus. Von den Messstellen mit landwirtschaftlich stark genutztem Einzugsgebiet sind es sogar 28 Prozent."

Vom Nachhaltigkeitsministerium:
"Ausgehend von den Messwerten des Jahres 2016 weist rund die H├Ąlfte der 1.942 untersuchten Messstellen Mittelwerte unter 10 mg/l auf, insgesamt bleiben rund 90 % der Messstellen unter dem Schwellenwert von 45 mg/l. Der Parameterwert f├╝r Trinkwasser von 50 mg/l wird an ca. 7 % der Messstellen ├╝berschritten."

Die Werte in ├ľsterreich d├╝rften jedenfalls deutlich besser sein.

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 15:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Ich glaube (bef├╝rchte), ich wei├č was es mit den Messstellen auf sich hat:

Vom deutschen UBA:
"Wie wird der Indikator berechnet?
Deutschland muss regelm├Ą├čig Daten ├╝ber den Zustand des Grundwassers an die Europ├Ąische Umweltagentur (EUA) ├╝bermitteln. Daf├╝r wurden von den Bundesl├Ąndern repr├Ąsentative Messstellen ausgew├Ąhlt und zum EUA-Grundwassermessnetz zusammengefasst. Die Daten werden ├╝ber das Umweltbundesamt an die EUA gemeldet. Der Indikator vergleicht die Messstellen, an denen der Grenzwert ├╝berschritten wird, mit der Gesamtzahl der Messstellen."

Es geht um die Entwicklung der Werte der Messstellen, die den Grenzwert ├╝berschritten haben, und die ist, so wie ich das gelesen habe, seit 2008 recht konstant und verbessert sich nicht!
Im Gegensatz dazu, sinkt in ├ľsterreich die Anzahl der Messstellen, die den Grenzwert ├╝berschreiten.

LG Vollmilch


richard.w(7n417) antwortet um 27-11-2019 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@mittermuehl: glaubst du eine innerdeutsche Interessensvertretung w├╝rde nicht davor zur├╝ck schrecken Druck von au├čen auf Deutschland aufzubauen?
Deutschland hatte ├╝brigens bei den Messtellen zu Feinstaub in der Stadt ganz ├Ąhnliche Probleme. Sie stellten viele Messstellen direkt an die Ampel. Nat├╝rlich f├Ąllt dort am meisten Feinstaub an, dort wird gebremst und los gefahren. Als die Deutschen merkten das fast alle anderen L├Ąnder (auch ├ľ) die Messtellen immer weiter weg von den Ampeln stellen, haben sie das auch gemacht. Pl├Âtzlich wurde dir rote Karte orange.
Und auch so ist es beim Nitrat. Es wird verbreitet D w├Ąre tiefrot, alles ist faul, und die Landwirte sind schuld. Aber in Wirklichkeit gibts ganz klar Problemgebiete, und viele Gebiete die einwandfrei sind. Nur zielt die jetzige Hetzjagd und die Versch├Ąrfung der Gesetze auf alle Gebiete. Wie ich oben schon schrieb, hauptsache mal hin hauen, nix anderes ist das.
Nochmal mitterm├╝hl, es geht gegen die st├Ąndige Versch├Ąrfung von Gesetzen, nicht um ├ťbergangsregeln oder Erh├Âhung von Grenzwerten. Auf besten B├Âden in D wird das wirtschaften verunm├Âglicht, statt das tats├Ąchliche Problem der "Tierhaltungs Ballungsgebiete" anzugehen. D hat ein paar Gegenden, wo Wachsen oder Weichen zuviele Tierhaltungsbetriebe ├╝brig gelassen hat. Das sind die roten Gebiete. Deutschland hat aber sicher kein fl├Ąchendeckendes Nitratproblem.


mittermuehl antwortet um 27-11-2019 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Zitat: " Glaubst du eine innerdeutsche Interessensvertretung w├╝rde nicht davor zur├╝ck schrecken Druck von au├čen auf Deutschland aufzubauen?"

Ein Ministerium ist nur zum Teil Interessensvertretung. Es ist Verwaltung. Ich pers├Ânlich kann mir da nicht vorstellen da├č da Beamten absichtlich falsche Daten liefern die zu aller Nachteil sind.

Ich bef├╝rchte das eine Evaluierung der Daten die Landwirtschaft nicht g├Ąnzlich entlasten wird. Und dann ist die Landwirtschaft wieder ein Teil des Problems.

Irgendwie schaffen es die Bauer nicht zu erkl├Ąren das die Menscheit (die Bev├Âlkerung) das Prolbem des Klimwandels, Ozonloches, Nirtates usw. sind. Aber die L├Âsung liegt in den H├Ąnden derjenigen die den Boden bewirtschaften. Das sind zum Gro├čteil Bauern. Somit k├Ânnten die Bauern die L├Âsung des Problemes sein und nicht das Problem. Aber das wird man nicht verkaufen k├Ânnen wenn man von weniger strengen Auflagen, h├Âheren Ertr├Ągen usw. spricht. Warum haben die Bauern keine ├ľKO-NGO-Bewegung sondern lassen sich von anderen NGOs durchs Dorf treiben? In diesen Zusammenh├Ąngen sehe ich die Sternfahrt nach Berlin eher als ungeschickte Aktion. Sowas sollte besser gehen. Warum nicht den gro├čen Handelsketten und Konzernen die Arschkarte sichtbar ├╝berreichen?



FeSt antwortet um 27-11-2019 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-kommentar/audio-bauern-entlasten-100.amp

Es geht nicht mehr um Fakten, die k├Ânnen Landwirte ertragen. Nein, es geht um Stimmungen, aufgrund dessen auf jeden Fall die deutsche Politik ├╝ber die Kopfe und deren Existenz der Menschen und Berufsgruppen hinweg wie z.B Landwirte entschieden wird.

Wenn dann auch noch die jetzige deutsche Umweltministerin dabei 600 Mio.ÔéČ beim Beratungsskandal verbr├Ąt, wird ihr das vielleicht auch noch gutgehei├čen...


Richard0808 antwortet um 27-11-2019 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Und um was geht es in Frankreich? Was wollen die 1000 Bauern die heute Paris lahm gelegt haben?

Was die Medien dar├╝ber berichten kann man ja nicht trauen, siehe Berlin....



mittermuehl antwortet um 27-11-2019 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Sehr sch├Ân gesprochen und erkl├Ąrt. Leider war das nicht der Text der Protestierenden.


richard.w(7n417) antwortet um 27-11-2019 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Mitterm├╝hl, deine Annahme von flei├čigen Ministeriumsmitarbeitern in Ehren, aber auch dort gibts Menschen aller Farben, sie machen Fehler und verfolgen ihre eigene kleine Agenda, weil sie zb NABU Gesch├Ąftsf├╝hrer waren und wieder werden wollen, und ihr ganzes Umfeld im Ministerium so besetzt haben - nur so als Beispiel weils in dem Fall halt einfach so ist.

Selbstverst├Ąndlich ist die Landwirtschaft immer ein Teil des "Problems", was den sonst? Niemand behauptet Landwirtschaft kann nie und nimmer zu Nitrat im Grundwasser beitragen. Bestenfalls sickert nichts durch. Leider Mitterm├╝hl ist deine Annahme falsch, dass Bauern das Problem l├Âsen k├Ânnten, weil sie eben nur Teil des Problems sind. Wir alle, bzw alle Deutschen sind gefragt. Landwirtschaft soll funktionieren, gute Produkte entstehen und nicht Import aus dem Amazonas als Antwort, Kommunen m├╝ssen finanzielle so gut ausgestattet sein, dass ├╝berlastete Kl├Ąrwerke nicht mehr vorkommen und so fort.

Die Sternfahrt finde ich auch eher schlecht, weil wie ich ganz oben schon schrieb ist nicht klar worum es geht, oder es wird falsch vermittelt. Leute die den Medien alles glauben tun ihr ├╝briges. Es ist immer angenehmer das Problem bei 1.5% der Bev├Âlkerung zu verorten - sollen die mal h├╝pfen. Das Problem ist halt die h├╝pfen nicht mehr sondern verkaufen an die Investorengruppe die nicht weis wohin mit dem Geld. Ob das das Grundwasser sichern wird?


FeSt antwortet um 27-11-2019 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Ja stimmt, doch es geht ja auch leider nicht mehr um Fakten, die k├Ânnen Landwirte ertragen.

Nein, es geht leider nur mehr um Stimmungen, aufgrund dessen auf jeden Fall die deutsche Politik ├╝ber die K├Âpfe ihrer B├╝rger und somit ├╝ber die Existenzen von Berufsgruppen hinweg wie z.B Landwirte entscheiden, denen die Lage der Leute gar nicht bewusst ist und es sogar noch teilweise witzig finden.

Wenn dann auch noch die jetzige deutsche Umweltministerin dabei 600 Mio.ÔéČ beim Beratungsskandal verbr├Ąt, wird ihr das vielleicht auch noch gutgehei├čen...?

Gegend die Bauern macht sie Bashing, l├Ąuft der Diskussion davon...im TV bei Hart aber fair, erz├Ąhlt sie, Deutschland hat das beste Trinkwasser der Welt, was nun?


mittermuehl antwortet um 27-11-2019 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@Richard ... Ich bleibe dabei. Ich bin der Meinung das sie die Bauern als L├Âsung (oder Teil der L├Âsung) in Position bringen m├╝ssen. Das Problem ist die Lebensmittelindustrie und der Konsument.

Das beste Trinkwasser der Welt hat ├ľsterreich, Schweiz, Norwegen, Island, Schweden ... Alles L├Ąnder wo es meist reicht ein Zapfrohr in die Erde zu stecken. Aber Deutschland betreibt einen sehr gro├čen Aufwand um ├Ąhnlich gutes Trinkwasser in den Leitungen zu haben. Das wir nur mit jeder weiteren Stickstoffverunreinigung teurer und teurer. Technisch machbar bleibt das immer. Aber es mu├č auch leistbar bleiben.


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Wenn man keine klaren Botschaften hat, kann man auch keine vermitteln und ├╝berl├Ąsst den Medien, den Politikern, den Postern zuviel Interpretationsspielraum.
Dieser Spielraum wird gerne f├╝r die eigenen Interessen genutzt.

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 27-11-2019 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Beim ├ťberfliegen der aktuellen deutschen D├╝ngeverordnung, schaut das nach "D├╝ngung nach Entzug" aus. Wie es in ├ľsterreich schon lange gute landwirtschaftliche Praxis ist. (4schnittiges Gr├╝nland, 90dt Trockenmasse, 17% XP: 245 kg N (-Abschl├Ąge))

Wo und was sind die Kritikpunkte der deutschen Landwirte?

LG Vollmilch


FeSt antwortet um 28-11-2019 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
50-70 Landwirte haben sich am Heldenplatz f├╝r ihre laufende Kundgebung eingefunden.



dietmar.s(2cz6) antwortet um 28-11-2019 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@Vollmilch
fahrst nach Deutschland, fr├Ągst dann ein paar Landwirte. Passiert im wissenschaftlichen Bereichen auch so. Jemand hat eine Frage und erarbeitet sich die Antwort auf seine Frage. Das lernt der Maxi schon in der Volkgsschule. lg


Vollmilch antwortet um 28-11-2019 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Bin weder "Maxi", noch war ich in der "Volkgsschule"!

Ich denke hier lesen doch auch ein paar deutsche Kollegen mit und k├Ânnen konkret dar├╝ber berichten.

Ich bin seit fast 20 Jahren nicht mehr "wissenschaftlich" t├Ątig, aber auch damals hat man nicht mehr ├╝berall hinfahren m├╝ssen, um eine Antwort zu erhalten.

LG Vollmilch


ewald.w(88y8) antwortet um 28-11-2019 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
deutsche Journalisten einschl├Ągiger Qualit├Ątsmedien wie zb FAZ und Sueddeutsche zeigen sich erstaunt dar├╝ber, dass die Landwirte sich ├╝ber Beschr├Ąnkungen bez├╝glich D├╝ngung-Planzenschutz aufregen und nicht lieber Geld f├╝r derlei Umweltmassnahmen fordern.

die deutschen Landwirte demonstrieren f├╝r das Falsche titelt etwa die Sueddeutsche.

dass der gesellschaftliche Zug richtung ├ľkologisierung l├Ąngst abgefahren ist, sollte den deutschen Kollegen doch bewusst sein.







Vollmilch antwortet um 28-11-2019 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Wenn man als "Anti-Friday-for-future" - Bewegung bezeichnet wird, wirds nicht einfach!

Schade.

LG Vollmilch


ewald.w(88y8) antwortet um 28-11-2019 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
ja, vollmilch

in einigen Ans├Ątzen ist es das tats├Ąchlich und wer da in der heutigen derart Umwelt sensibilisierten Gesellschaft auf Verst├Ąndnis hofft , hat vieles nicht verstanden.


mittermuehl antwortet um 28-11-2019 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Ewald & Vollmilch Es stimmt leider das die deutsche Bauernschaft bei dieser Demo es geschafft hat als Gegner des Klimaschutzes gesehen zu werden. Als "Anti-Friday-for-future-Bewegung". Man h├Ątte mehr f├╝r eine Finanzierung von Umweltmassnahmen durch besserer Preise eintreten sollen.

Es kommt noch dazu das normale Menschen viele gro├če Traktoren be├Ąngstigend finden. Auf der Gegenseite traun sich Bauern anscheinend nicht ohne Traktro auf eine Demo. Es ist ja nicht so das die guten NGOs und die "Z├Âpfchendiktatur" nicht vorgemacht haben wie man eine Demo gut macht.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 28-11-2019 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
>Ewald & Vollmilch Es stimmt leider das die deutsche Bauernschaft bei dieser Demo es geschafft hat als Gegner des Klimaschutzes gesehen zu werden. Als "Anti-Friday-for-future-Bewegung". Man h├Ątte mehr f├╝r eine Finanzierung von Umweltmassnahmen durch besserer Preise eintreten sollen.

Es kommt noch dazu das normale Menschen viele gro├če Traktoren be├Ąngstigend finden. Auf der Gegenseite traun sich Bauern anscheinend nicht ohne Traktro auf eine Demo. Es ist ja nicht so das die guten NGOs und die "Z├Âpfchendiktatur" nicht vorgemacht haben wie man eine Demo gut macht.

Schon sehr peinlich der mittermuehl. Er polarisiert: Er teilt die Bev├Âlkerung in Gegner und Bef├╝rworter des Klimaschutzes. Untermalt das ganze auch noch mit Vermutungen. Bevormundet ..Man h├Ątte ...man sollte.
Unterteilt in normale und nicht normale Menschen. Behauptet dann noch Sachen die so nicht stimmen :Gegenseite traun sich Bauern anscheinend nicht ohne Traktro auf eine Demo. Unterteilt dann nochmal in gute und schlechte NGOs und haut dann noch mit Begriffen aus der Klatschpresse ("Z├Âpfchendiktatur") um sich. Sehr traurig :-(


mittermuehl antwortet um 28-11-2019 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Ich bin nur der Bote der Nachricht. In der Presse ist es so angekommen wie ich es beschrieben haben.. Das hast du ja sicher nachgelesen. FAZ und Sueddeutsche w├╝rde ich nicht als Klatschpresse bezeichnen.

Das Bauern. LKW-Fahrer und Taxifahrer die einzigen sind die mit Fahrzeug eine Demo machen ist auch nichts neu. Und da├č das Konzept den Fahrzeuge nicht viel Erfolg hat wei├č man auch. Es erweckt zwar viel Aufsehen, was gut ist, aber wenn man dann nicht die Menschen dahinter sehen kann, geht die Sache nach hinten los. Man will ja auch Sympathie f├╝r die Sache und das eigene Fortbestehen erwecken - oder? Dazu mu├č man die Familien zeigen die dahinter stehen. Ein menschliches Gesicht wirkt da mehr als der gr├╝ne K├╝hlergrill.


Vollmilch antwortet um 28-11-2019 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@mittermuehl: anscheinend hast auch du in der "Volkgsschule" [sic!] nicht richtig aufgepasst und "kognitiv nicht erfasst", wie man "wissenschaftlich" korrekt zitiert. ;-)

LG Vollmilch


FeSt antwortet um 28-11-2019 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@mittermuehl
Hier Thomas exklusiv f├╝r Dich, denn die Leute haben dort Gesicht gezeigt!

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2688129141210348&id=249624698394150

Anscheinend waren die Medien von den 8600 Schleppern mehr fasziniert, als von den Gesichtern der dort 30 000 teilnehmenden Landwirte.


mittermuehl antwortet um 28-11-2019 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Na gut .. ihr habt recht. "Es war eine grandiose Veranstaltung. Berlin war komplett in Bauernhand Es war ein Erfolg." fb ist der Ma├čstag der Dinge. Mein Fehler. Was lese ich Trottel auch Zeitung.

@Vollmilch ... erwischt ... ich habe frei Wiedergegeben und nicht wissenschaftliche zitiert. In Zukunft wieder mehr copy und paste der Ordnung zu Liebe... ;)


richard.w(7n417) antwortet um 28-11-2019 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Naja man sollte halt in einer Diskussion auseinander halten ob man fertige Meinungen zusammen tr├Ągt und neue ausfechtet, oder sich auch mal tats├Ąchlich Fakten ansieht. Evtl, aber wirklich nur eventuell die aus der Zeitung kopierte Meinung dann zu ├╝berdenken w├Ąre der einzige Sinn eines Forums.


FraFra antwortet um 28-11-2019 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
abundzu ist argumentieren einfach sinnlos


ewald.w(88y8) antwortet um 28-11-2019 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
naja frafra,

auch wenn es argumentativ manchmal keinen sinn zu machen scheint, kann es ├╝ber umwege dennoch sinn machen.

etwa wenn du dich hier im forum abreagieren kannst, anstatt die frau zu schlagen.






FeSt antwortet um 29-11-2019 00:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@Vollmilch@Kritik D├╝Vo.de 2.0?

Da weiter oben aufgrund der breaking news@heros place deine Frage respektlos ├╝bersprungen wurde, wof├╝r sich bis jetzt mit Zahlen noch keiner gefunden hat, hier kurzer Nachtrag.

Im Grunde hast recht, von den bundesweiten Grenzen und Regeln, ist nicht viel anders als bei uns jetzt, nur was bekannt ist, wenn ich das alles von den deutschen Kollegen richtig kognitivierte, muss man in den roten Gebieten von den max. 170kg/ha N org. mind. -20% runter.

DOCH, die Bundesl├Ąnder eigenen Regeln haben es in sich ab nun, wo man wie z.B. in Niedersachsen in den roten Gebieten auf 104kg/ha N runter muss, von den m├Âglichen Ausbringungszeitr├Ąumen gar nicht zu reden, high price Invest Pr├Ązessions-organic D├╝ngung oder wie z.B. in Baden W├╝rttemberg, im Wasserschutzgebiet, wo Mais vor der Saat nur max. 40kg/ha N ohne Nmin Probe gegeben werden d├╝rfen, doch die gesetzlich vorgeschriebene Nmin Proben erst ab dem 6 Blattstadium gezogen werden d├╝rfen, und auch erst ab dem 6 Blattstadium zugleich die restlichen z.B. m├Âglichen 140kg/ha laut Ertragsschnitt der letzten Jahre nach Ber├╝cksichtigung ├╝berh├Ąngender Vorjahreg├╝llungen gegeben werden d├╝rfen, wo aber event. auch nur 6 Wochen Zeit bleiben vom 6Blatt bis Bl├╝te, wo jetzt ab 2020 Harnstoff wegf├Ąllt, weil nur nach 4Stunden eingearbeitet sein muss und so unter Umst├Ąnden gezwungen wird, als L├Âsung erst recht nitratbetont zu handeln und die m├Âglichen 140kg/ha N ├╝ber NAC zu geben, (Wahnsinn), die Verbrennungen und erh├Âhte Erntefeuchte gar nicht geredet. D├╝ngt man die volle Menge nicht und erntet weniger, oder auch durch andere Bedingungen, darf man durch die niedrige Abfuhr auch im den folgenden Jahren nur eine geringere Menge bzw, wieder weniger d├╝ngen.

Kein Anspruch auf Richtigkeit und Vollst├Ąndigkeit, nur ein kleiner Ausschnitt und es geht ja nicht nur um die D├╝ngung, sondern X andere Themenbereiche, wo es teilweise einer Enteignung gleich kommt, nur die Verantwortung bleibt.


Vollmilch antwortet um 29-11-2019 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Danke FeSt f├╝r die Erl├Ąuterungen.

Der Hund liegt demnach im Detail begraben, die Abgrenzung der "roten" Gebiete und die Herausforderungen bei der zuk├╝nftigen D├╝ngestrategie.

Auf der anderen Seite gibt es in den roten Gebieten (Niedersachsen ist zu 60% rot) seit Jahren Nitratwerte ├╝ber dem Grenzwert und keinerlei Verbesserung der Situation.

Da ist doch klar, dass es nicht so weitergehen kann! (Und f├╝r mich ist auch klar, dass die D├╝ngung (organisch und anorganisch) die Hauptursache (aber nicht die einzige Ursache) f├╝r zu hohe Nitratwerte ist.)

Bis zur D├╝Vo 2017 waren die deutschen Regelungen, in meinen Augen zu gro├čz├╝gig. Die Zinsen f├╝r diese "Hypothek" bekommen die deutschen Kollegen jetzt pr├Ąsentiert.

Ich denke, der Gro├čteil der Bev├Âlkerung wird f├╝r dieses b├Ąuerliche Anliegen bei der Demonstration (sehr) wenig Verst├Ąndnis aufbringen k├Ânnen. "Wieso vergiften die Bauern (f├╝r den Export von Schweinefleisch und Milchpulver nach China) unser Trinkwasser?"

Mir ist vollkommen klar, dass es f├╝r viele Betriebe ein existenzielles Problem ist, wenn recht kurzfristig die Rahmenbedingungen ge├Ąndert werden und der Stall nur zu zwei Drittel gef├╝llt werden kann. An der Sache selbst wird sich aber vermutlich nichts ├Ąndern, finanzieller "Ausgleich"? - Vielleicht.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 29-11-2019 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Zitat @Vollmilch- 29-11-2019 07:57: "Bis zur D├╝Vo 2017 waren die deutschen Regelungen, in meinen Augen zu gro├čz├╝gig. Die Zinsen f├╝r diese "Hypothek" bekommen die deutschen Kollegen jetzt pr├Ąsentiert."
(Diesmal hoffe ich richtig zitiert ;) )

Das war ein Wettbewerbsvorteil der ja auch ausgenutzt wurde. Das haben Mitbewerber in der EU bemerkt. Hat ja einen Grund das der deutsche Schopfbraten bei Hofer immer billiger war als der aus ├ľsterreich. Den Vorteil im B├Ârsl hatten davon ja nicht die Landwirte sondern der Handel und die Verarbeiter. H├Ątte man die Rahmenbedingungen gleich richtig ausgelegt so h├Ątte es diese Verzerrung nicht gegeben. Ein finanzieller Ausgleich sollte ├╝ber h├Âhere Produktpreise erfolgen. Und daf├╝r macht es auch Sinn auf die Stra├če zu gehen.

Ich w├Ąre halt f├╝r ein Auftreten als "Farmers for future" ... ;)



g├╝nther.g(viw9) antwortet um 30-11-2019 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
d


powerjosl antwortet um 30-11-2019 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Bitte ein klarer Verstand sagt:
Das Grundwasser hat Vorrang!


schellniesel antwortet um 02-12-2019 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Also wenn ich mir da die Argumente mancher Kollegen hier lese so geht die Hand unweigerlich zur Stirn.

Wie kann man wegen einer d├╝ngeverordnung auf Wettbewerbsvorteil schlie├čen??

Es gibt geografische, geologische, klimatische Unterschiede!

Das bedingt auch andere struckturen in der Landwirtschaft.

Nur es ist falsch ein durchschnittliches ertragspotential von z.b 10-12t Weizen gleich zu reglementieren wir ein 5-6t Weizen ertragspotential im alpenvorland.


Und dann f├Ąllt mir unsere Region schon ein die im wasserschongebieten mit gleicher Problematik k├Ąmpfen m├╝ssen aber gegen├╝ber der Konkurrenz auch nicht ihr Ertragsdefizit abgegolten bekommen.

So wie schafft man nun Chancengleichheit in einem internationalen Markt?

In dem man standortvorteile zu Nichte macht?
In dem man effizientere Produktion die Ausgleichszulagen streicht?

Wie gehts ohne den struckturwandel weiter voranzutreiben und auch Die sogenannten zukunftsbetriebe nicht zu gef├Ąhrden?

F├╝r mich ist es eine pauschale Verurteilung ohne handfeste Beweise. Die schwarzen Schafe Bl├Âcken weiter in der Herde.

So erden es in Zukunft bestimmt mehr werden weil eine Einhaltung f├╝r viele nur offiziell m├Âglich sein wird.

Mfg






Vollmilch antwortet um 02-12-2019 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@schellniesel:
Ich glaube, die europ├Ąischen Beh├Ârden achten eh ganz gut auf die Gleichbehandlung der Mitgliedsstaaten. Deutschland ist da vermutlich auch gut vertreten.

Wenn ich mich recht erinnere, durften deutsche Landwirte fr├╝her 50 kg Stickstoff / ha ├╝ber den Entzug d├╝ngen. Das ist f├╝r den einzelnen Betrieb schon ein (Wettbewerbs-) Vorteil.

In meiner Jugend war ich in Holland, die Milchviehbetriebe, die ich dort gesehen habe, hatten 100 K├╝he auf 30 ha stehen. Zus├Ątzlich wurden 300 kg N mineralisch / ha ged├╝ngt. So kann man auf wenig Fl├Ąche sehr produktiv arbeiten. Das war damals auch ein klarer Wettbewerbsvorteil gegen├╝ber der ├Âsterreichischen Landwirtschaft.

Auch bei uns gibt es Landwirte die D├╝nger unbedingt ohne Namen auf der Rechnung kaufen wollen. Sie d├╝rften sich wohl auch einen Vorteil davon erwarten.

LG Vollmilch


schellniesel antwortet um 02-12-2019 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@vollmilch

Ja untereinander eventuell schon. Liefern uns dann alle dann Gemeinsam ans Messer???

Und du hast nicht verstanden um was es geht?

wenn es der Standort hergibt sind gr├Â├čere Gaben im Vergleich zu vielen Teilen ├ľsterreichs f├╝rs Grundwasser nicht bedenklich. Da l├Ąngere Vegetation h├Âhere Ertr├Ąge usw....
Und viel N ist nicht mit mehr Ertrag Gleichzusetzten
Die Zeiten sind auch in Holland lange vorbei! Gleichzeitig wei├č ich das einige hier nicht viel darunter sind bei den 300kg N

Die Probe an der richtigen Stelle und schon ist das Szenario fertig. In D noch dazu nur die Stellen zur Auswertung gekommen noch dazu nicht den Schuldigen dazu ermittelt.
und 50kg n ├╝ber bedarf ist nur f├Ârderlich sollte viel Organische masse in in Humus verbaut werden :-)


Mfg







FeSt antwortet um 02-12-2019 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
Es steht und f├Ąllt mit der N├Ąhrstoffeffizienz der B├Âden - wer diese in Zukunft schafft zu optimieren, geh├Ârt zumindest nicht zu den Verlierern.

Pro Tonne Erntegut K├Ârner Getreide-Mais trocken, braucht es 18kg N im Idealstfall der Kationenbelegung, z.B. mit den vorher in den Raum gestellten 300kg/ha N braucht es z.B. diese f├╝r 16,66to K├Ârnermais pro Hektar IM Boden mindestens, also wer kein N im Boden H├äTTE, br├Ąuchte dies f├╝r diesen Ertrag NACH Ausbringverlusten im Boden!
Selbiges bei Soja, f├╝r 4to Ertrag braucht es einfach 340kg N im Boden und aus Luft, nur mal zur Bewusstseinsbildung.

Hat man z.B. eine zu niedrige oder zu hohe Magnesium-Austauschkapazit├Ąt, wodurch N nicht richtig/schlecht aufgenommen werden kann, also z.B. Hausnummer 26%, k├Ânnen durch den schlechten Wirkungsgrad, auch witterungsabh├Ąngig z.B. nur ~165kg/ha N aufgenommen werden und man erntet trotz diesen theoretisch angenommenen gegebenen 300kg/ha N n.A. im Boden im Extremfall nur ein bisschen ├╝ber 9to/ha.

Darum passen die Verh├Ąltnisse nicht, brauchst nat├╝rlich mehr N f├╝r gleichen Ertrag bzw. darum unterschiedliche Ertr├Ąge von Feld zu Feld von Bauer zu Bauer bei gleich limitierten Einsatz.

Klar soll man die Ausbringverluste minimieren, doch im Vergleich zur Effektivit├Ąt der N├Ąhrstoff-, f├╝rs Grundwasser vorrangig N-Effizienz, bringt das nur marginale Effekte trotz unverh├Ąltnism├Ą├čig hohen Kosten, doch das wird gef├Ârdert damit die Wirtschaft brummt f├╝r Besch├Ąftigung und Arbeitspl├Ątze, doch eigentlich bodenern├Ąhrungstechnischer Schwachsinn, G├╝lle tief einzuschlitzen in Unmengen, wie es ein Tier auf der Weide nat├╝rlich nie auf einmal von sich geben k├Ânnte.

Darum, die hier immer wieder den gleichen Sager mit Grundwasser hat Vorrang von sich geben, wovon man heutzutage niemanden mehr extra ├╝berzeugen braucht, weil eine Selbstverst├Ąndlichkeit, sollten mal anhand von Zahlen die tats├Ąchliche N-Effizienz ihrer Felder und ihres K├Ânnens pr├╝fen, bevor sie andere, die mit hohen Ertr├Ągen, Erh├Âhung der KAK und von Humus f├╝r sauberes Grundwasser sorgen, verunglimpfen.

Von Sternfahrt und weiteren Problemen und Forderungen der Lawi sind wir hier jetzt ein St├╝ck entfernt, doch vielleicht braucht es doch ein bisschen Vergangenheitsbew├Ąltigung der Historie.


Vollmilch antwortet um 02-12-2019 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sternfahrt nach Berlin
@schellniesel: D├╝ngung nach Entzug ber├╝cksichtigt unterschiedliche Ertragslagen.

Die 300 kg mineralisch kamen zur G├╝lle von 3,3 K├╝hen/ ha dazu, gesamt war man da sicher jenseits von 500 kg/ha. Die hatten nat├╝rlich auch ordentliche Entz├╝ge und Ertr├Ąge. Aber ich vermute, es ist auch etwas ins Grundwasser "abgewandert".

Das Messstellennetz wird in Deutschland jetzt ├╝berpr├╝ft. Der Anteil der ├ťberschreitungen ist aber seit Jahren konstant, keine positive Entwicklung erkennbar. Zahlen dazu hab ich weiter oben schon geschrieben.

Ich unterst├╝tze Mittermuehls Meinung, dass die deutschen Landwirte in dieser Hinsicht einen Wettbewerbsvorteil hatten.

LG Vollmilch


FeSt antwortet um 02-12-2019 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch

Klares Jaein.


Vollmilch antwortet um 02-12-2019 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich sehe keine Frage in meinem Beitrag.

LG Vollmilch


FeSt antwortet um 02-12-2019 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nicht mehr, klarer Wettbewerbsvorteil, nicht das hier noch ne Demo mit Forderungen gestartet wird. ;-)


Martin3006 antwortet um 02-12-2019 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da sie sich mit der D├╝ngerberechnung offensichtlich so gut auskennen: Ich habe seit es D├╝ngebilanzen gibt ca 40 Kg N/ Ha minus. Wie ist es m├Âglich, seit 30 Jahren so zu wirtschaften, und trotzdem ansehnliche Ertr├Ąge von z.B. 85 - 105 dt K├Ârnermais trocken pro Ha zu erreichen ? Irgendndwo muss doch diese Rechnerei einen gewaltigen Fehler haben.


Martin3006 antwortet um 02-12-2019 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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xaver75 antwortet um 02-12-2019 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Martin
Du d├╝ngst wahrscheinlich die Pflanze, und nicht den Boden?
Wie haben sich die Humuswerte, die N├Ąhstoffgehalte, pH-Wert, ...entwickelt?

mfg


DJ111 antwortet um 03-12-2019 06:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ÔÇŽ und was hat jetzt die pers├Ânliche D├╝ngeberechung mit dem Thema in der ├ťberschrift zu tun ..???


richard.w(7n417) antwortet um 03-12-2019 06:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun gibts eine Zusammenfassung mit vielen Details was da kommen mag. Der Zeitplan der n├Ąchsten Wochen ist ebenso enthalten.
F├╝r die w├╝tigen Bio Aussteiger die wichtigste Info: WARTEN! Ihr m├╝sst erst die ge├Ąnderten Rechtsvorschriften abwarten, um dann auf dieser Basis zu argumentieren warum Bio auf eurem Betrieb nicht geht.

Die Historie, wie es zu diesen f├╝r manche ├╝berraschenden Entwicklungen kam, ist dargestellt. Haarstr├Ąubend wie unsere B├╝rohengste in Kammer und Verband arbeiten.

Insgesamt muss man aber froh sein, dass mehr Tiere nun endlich raus kommen. F├╝r die Tiere ists das einzig richtige. Als angenehmen Nebeneffekt bekommen alle Rinderhalter in ├ľsterreich eine Imagepolitur, um noch ein paar Jahre ganzj├Ąhrige Stallhaltung dran h├Ąngen zu k├Ânnen.




FeSt antwortet um 03-12-2019 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die ganze Weidehaltung, alle Freiluft- & Tierwohlst├Ąlle werden, wie es scheint durch die NEC Richtlinie aufgehoben in Zukunft unm├Âglich gemacht/verboten.
Entweder man schickt die Kuh mit Parikelfilter raus, der auf den Abluftkaminen sowieso zur Pflicht werden wird, oder das war's mit Tierhaltung komplett als Folge geltender NEC EU Verordnung, wie es das Gesetz leider umsetzen wird und entgegen der Tr├Ąuereien so mancher Verb├Ąnde.


@ot: -40kg/ha N
Wenn man wei├č, wie was Humus N binden kann, lacht man ├╝ber die -40kg/ha N nur, wovon, wenn ged├╝ngt, nur ein kleiner Teil in der Pflanze eingebaut wird, und den Rest sich sowieso gleich das Flie├čgleichgewicht schnappt, und j├Ąhrlich je nach H├Âhe jeweiligen Humusgehalts zur Verf├╝gung stellt.
Daher wenn man wei├č, bei welchen Humusgehalt der Boden wie viel ern├Ąhren kann, sollten diese Stickstoffschulden laut Zettelwirtschaft derweil noch von ihm gedeckt werden, ohne jetzt ├╝berhaupt ein Wort ├╝ber Mykorrhiza und weiteres verloren zu haben.
Und ja man kann auch Raubbau betreiben, doch es sollte immer Geben und Nehmen sein, um die Filterfunktion f├╝r sauberes Grundwasser nicht zu gef├Ąhrden. Darum muss auch jeweils die Frage nach dem Grundwasseralter gestellt werden, um Ergebnisse von Gesetzen und deren Handlungen sachlich und objektiv ├╝berpr├╝fen zu k├Ânnen.


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