Umstellung auf Mutterkuhhaltung

Antworten: 25
Styrian84 18-09-2019 13:23 - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Hallo zusammen,

bin gerade intensiv dran ein mögliches Konzept für die zukünftige Bewirtschaftung unseres kleinen Betriebes zu erstellen und habe ein paar Fragen - speziell an die Rinderhalter unter euch.
Zu meiner Situation:
Wir haben einen kleinen Rinderbetrieb mit Anbindehaltung (Nebenerwerb) und mir schwebt vor, diesen auf Mutterkuhhaltung umzustellen (Laufstall bei Nutzung der bestehenden Gebäude mit Auslauf bzw. Weidehaltung) und die Tiere als Jungrind (max. 12 Monate) zu vermarkten
Da ich auch einen Zuchtstier mitlaufen lassen möchte, stellt sich mir die Frage, ob und welche Probleme dabei zu erwarten sind. Denke speziell daran, ob es Probleme zwischen dem Stier und den Jungstieren (10-12Monate) bzw. den Kalbinen (ungewollte Belegung) geben wird und wie man diese vermeiden könnte.
Worauf wäre bei diesem Konzept besonders zu achten?

Hab diesbezüglich leider keine Erfahrung und bin daher für jeden Ratschlag dankbar.

Danke im Voraus,
SG
Hannes


christian.k10 antwortet um 18-09-2019 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
hallo, hab mutterkuh haltung,jungstire müssem mit 6 bis 7 monate von der herde getrent werden!
kann sein das sie der stier verletzt oder unbringt!
jungkalbinen sind ab acht monaten belegfähig.
bei uns sind die kälber ab sechs monaten von der bullen herde weg!


Vollmilch antwortet um 18-09-2019 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
... Und so früh wie möglich Trächtigkeiten untersuchen, sonst kann man böse Überraschungen erleben!

LG Vollmilch



Hofknecht antwortet um 19-09-2019 06:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Hallo!
Ja Herdentrennung ist wichtig, denn Jungstiere beginnen oft schon mit 5 Monaten aufzuspringen auf Jungkalbinnen. Natürlich müssen die Jungkalbinnen dann auch vom Herdenstier getrennt werden. Eine Möglichkeit wäre sonst noch aus allen männlichen Nachkommen Ochsen zu machen, weil du geschrieben hast du möchtest Jungrinder verkaufen.
Sonstige Überlegungen:
-möglichst viel und lang Weide anbieten können
-Entmistung sollte bei der Mutterkuhherde automatisch erfolgen. Wenn man viel Stroh zur Verfügung hat kann man größere Altgebäude für Mutterkühe als Tiefstreustall einfacher nutzen ohne viel umzubauen.
-Remontierung der Mutterkühe selber aufziehen oder zukaufen?
-Welche Mutterkuh Rasse, welche Stier Rasse?
-Alle gleichzeitig abkalben oder verteilt übers Jahr?
-Selbstfangfressgitter wäre nicht schlecht
-Wenn man hauptsächlich Grünland und Mutterkühe hat, wäre eine Überlegung in den Bio Einstieg sinnvoll


Styrian84 antwortet um 19-09-2019 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Danke für eure Antworten!
Hofknecht, an die meisten deiner Punkte habe ich schon gedacht.
Tiefenstreu ist mir sympathisch, aber leider müsste ich einen Großteil des Strohs zukaufen.
Würde aus den männlichen Nachkommen Ochsen machen, dann müsste ich zumindest die Jungtiere nicht trennen.
Geblockte Abkalbung wär sicher praktischer, weiß aber nicht, wie gut das funktioniert... Wenn eine Kuh nicht trächtig wird, wie gewollt, bringt das wieder alles durcheinander.....

SG
Hannes





textad4091 antwortet um 19-09-2019 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Ginge bei dir auch eine Vermarktung für Almochsen (ALMO)?


richard.w(7n417) antwortet um 19-09-2019 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Strohzukauf und Tiefstreu ist zum durch kopfen. Bei 200 Stück und alles im Zukauf gehts nicht, bei 20 Stück darf man überlegen, was einem Aufstallung und Aufstallungsbedingte Umstände kosten. Zb ist ein Liegeboxenstall sparsam im Stroh, dafür kann man einen Tiefstreustall fast 6 Monate pro Jahr leicht anders nutzen.


Styrian84 antwortet um 19-09-2019 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Hab mir schon fast alles durchgedacht. Almochsen wäre auch eine Alternative - wahrscheinlich eh die einfachste, was Nutzung des Altgebäudes und Zeitaufwand (Nebenerwerb) betrifft.


mittermuehl antwortet um 19-09-2019 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Alter Stall... Nebenerwerb ... wenig Umbauten gewünscht .... Stroh muß zugekauft werden, Arbeit soll überschaubar bleiben .... = Schaf

Mach einen Schafkurs und überlege dir ob du nicht sowas willst.


kraftwerk81 antwortet um 19-09-2019 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
.. naja aber mit Schaf erwirtschaftest i.d.R. nicht mal die Fixkosten


mittermuehl antwortet um 19-09-2019 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Wer es mit Schafe nicht schafft, schafft es mit Rindern auch nicht.... ;)

Pferde ... so es eine Gegend ist wo es Einsteller gibt, ist noch einfacher...

Es gibt ja um "wenig Arbeit" und "wenig Umbau" weil Nebenerwerb ..... das sind Schafe und Pferde alleine wegen dem Mist schon der Himmel auf Erden.


textad4091 antwortet um 19-09-2019 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Eine, vor allem im Nebenerwerb oft unterschätzte, und regelmäßig auf eigenem Leib mitbekommene Sache: Unterschätze nicht, wie du den Stall umbaust. Einbauten wie Fangfressgitter und dergleichen scheinen auf den ersten Blick zwar Luxus zu sein, erleichtern das Leben beim Händeln mit Tieren aber um ein Viiieeelfaches. Umbaukosten sollte man gerade im Nebenerwerb nicht unbedingt scheuen. Ich glaub Dinge wie durchgehende Mist- und Futterachse sind selbsterklärend und wirst schon überlegt haben.

Ich stell es mir schwer vor, gerade im Nebenerwerb, auf eine andere Tierart als gewohnt, umzustellen. Mag aber an meinen konservativen Mustern liegen ...

Abschließend: Wenn jeder sofort auf die Kosten und Rentabilität schauen würd, wären auch so manche Fuhrparks "die das Leben um vielfaches erleichtern" nicht einem mehr halb so groß ... Und Landmaschinenhändler hätten entsprechend wenig Zulauf^^


mittermuehl antwortet um 19-09-2019 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Das konservativen Mustern ist einfach so. "Ein Rinderbauer ist wer... ". Deshalb fällt es schwer auf Ziege oder Schaf umzusteigen. "Ich weiß eh das die Wertschöpung bei Schaf und Zieger besser ist" hat mit vor 40 Jahren ein Salzburger Bauer gesagt; "Aber ohne Kuh im Stall ist man hier kein Bauern. Was sollen die Nachbarn denken..." Die (der Sohn) haben jetzt einen ganz neuen Laufstall + Weidezugang + Heutrocknung gebaut damit seine Frau das alleine machen kann... er geht arbeiten... Das geht natürlich auch. Und es wird sich auch mal rechnen. Aber es war ein Neubau...




2472660 antwortet um 19-09-2019 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
styrian84, hast dich schon mal mit der ausmast von altkühen beschäftigt? ist mm. eine der problemlosesten und lukrativsten rindermastformen im grünland.




Obersteyrer antwortet um 19-09-2019 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
) @ Styrian 84 Hallo Habe auch ein paar Tipps ,würde auch den Zuchtstier nicht immer bei der Herde lassen , er wird das schnell gewöhnt ,und verdeitigt seine Herde . Unser Stier wird von Zeit zu Zeit von der Herde getrennt,ist jetzt 3 Jahre alt und absolut gutmütig . Weiters hat sich bei uns bewährt den Zuchtstier schon etwas früher zu kaufen unserer hatte 300 Kilo ,und wuchs mit den Tieren auf . Weiters unbedingt ein Selbstfanggitter , habe 20 Davon kann alle Kühe und größeren Kalbinnen auf einmal sperren, hilft ungemein ,bei Tierarzt oder wenn die Frau alleine zu Hause ist , bei Almauftrieb usw. Schaue auch darauf das ich Kalbinnen die zwecks zu früh verbleiben auf die Alm treibe ,oder in eine große Box selektiere . Abkalbebox würde ich auch empfehlen, und einen Kälberschlupf nehmen die Kälber sehr gerne an . Stroheinsatz kann man auch gering halten wenn man öfter ausmistet , bei uns jeden Tag mittels Hoftrak . Weiters Silagefütterung bei uns nur ausser dem Stall in Rundballenraufe ,im Stall nur Heufütterung .,zwecks leichter Verteilung , erleichtert die Arbeit ungemein . Habe für Hoftrak einen Silozange , und teile mit dieser den Rundballen für die tägliche Fütterung , ist bis auf das entfernen des Plastiks und des Netzes alles Maschinell hilft auch ungemein vorallem im Nebenerwerb . Abschließend im Winter Stallzeit ca .40 min im Sommer 20 min . 15 Kühe alles zusammen 30 Stück ,finde viel mehr sollte es auch nicht sein bei Mutterkuh , Ach ja sind gerade beim Umstellen auf Ennstaler Bergschecken zumindest die halbe Herde ,Stier auch Ennstaler aber Chairolais oder Blonde würden sich auch gut eignen . Lg Obersteirer


biozukunft antwortet um 19-09-2019 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Hab den 6-jährigen Stier zeitweise in einer Box, dann gefällt' s ihm wieder besser bei den Kühen im vorherigen v. Kurzstand umgebauten Freßliegeboxen-Selbstfangstand. Stierkälber werden bei mir zu Ochsen, Kuhkälber oder schwächere Stierkälber bis 6Monate als Milchmastkälber, sowie Jungrinderochsen (12, oder 15Monate) an Bio-Erzeugergemeinschaft verkauft. Haben zum 1-Reiher Anbindestall einen Auslauf und 1 Tieflaufstall dazugebaut. Weiters für Kälber u. Jungrinder einen Freß-Bereich mit einstellbarem Kälberschlupf. Mist u. Jauchesystem beibehalten. In alte Bergehalle einen Altbaukran eingebaut mit zumeist Heu, 1/3 RB-Silage....Verbesserungen wüßte ich immer,es fehlt uns die Zeit dazu.


kraftwerk81 antwortet um 20-09-2019 00:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
... das machst damit Umsatz?


fgh antwortet um 20-09-2019 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Wann Kalbinnen das erste Mal Stieren hängt rein vom Gewicht ab und da kann es schon mal vorkommen, dass das auch schon mit 4/5 Monaten der Fall ist.
Ich würde den Stier also maximal 3 Monate dabei sein - mit Stier sollte die Kuh da fix wieder trächtig sein. Stier ist da das verlässlichste überhaupt.
Stroh ist Arbeit... habe Hochboxen mit Gummimatte und Spaltenboden


Styrian84 antwortet um 20-09-2019 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Viel Dank für eure Beiträge! Sind interessante Tips und Denkanstöße dabei.
Muss sagen, dass ich grundsätzlich schon bei Rindern bleiben möchte, da ich mit ihnen aufgewachsen bin (kein blöden Kommentare bitte ;-) und ich einfach eine Freude hab, mit ihnen zu arbeiten (ist ja auch nicht unwesentlich). Mir ist schon klar, dass mir viele in meiner Situation (kleiner Betrieb, Nebenerwerb, alter Stall) raten, einfach alles zu lassen und die Flächen zu verpachten (oder niederzuschlegenl), aber ich hänge zu sehr daran.
Wo ich noch am meisten im Zwiespalt bin ist, ob ich in Zukunft einen Zuchstier haben soll oder nicht. Nicht, ob es sich auszahlt, sondern eher, weil so ein Stier im Umgang nicht ganz ohne sein kann.
Aber das muss ich letztendlich eh selber wissen.
Will euch nicht länger mit meiner doch speziellen Situation belästigen.
Danke nochmals.
SG
Hannes


fgh antwortet um 20-09-2019 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Wie viele Kühe wirst wirklich haben?
Ein Zuchtstier hat den großen Vorteil, dass deine Kühe im Normalfall mit 100%iger Sicherheit wieder trächtig werden.
Bei künstlicher Besammung geht wenn der Stall komfortabel ist, sehr viel Zeit nur für Beobachtung auf... klingt blöd, ist aber so. Bei nem Anbindestall wo man täglich sowieso zweimal eine Stunde drin steht, fällt einem das nicht auf.


richard.w(7n417) antwortet um 20-09-2019 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Styrian frag mal bei euren Zuchtverbänden nach. Arbeitskreis Mutterkuh oder Rinderzuchtverbände helfen bei der Vermittlung eines Stiers, der dann nicht ganzjährig da sein muss. Für mich ist im Nebenerwerb ein frei laufender Stier sowieso keine Option, warum sollte man sich das antun? Wo kommt der während der Weide oder Almperiode hin?
Ich lasse einen jungen Stier der eigenen Nachzucht im Winter mitlaufen. Ja, die Mutter wäre gut wenn trächtig ist, und die Jungkalbinnen gehören auf jeden Fall abgetrennt! Der junge Stier ist immer schwer beschäftigt Kühe zu "markieren", rauf langt der eh meist noch nicht, besamt wird künstlich. Diese Methode geht auch im Milchkuhstall wenn das Platzangebot da ist, Tierbeobachtung wird nicht ersetzt. Im Frühjahr ist dann alles trächtig, raus ins Freie und der Stier zum Metzger, fertig.


Steira antwortet um 21-09-2019 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Hallo,
Bin auch Mutterkuhhalter mit derzeit rund 17-18 Kühen und der weiblichen Nachzucht! Plus ein Stier! Hab jetzt den dritten Stier bei meiner Herde, der letzte (ein FV)wurde nach zwei Saisonen ausgetauscht da er auf der Weide nicht Handle paar war! Im Stall ließ er sich ganz brav anhängen!
Hab jetzt seit einem Jahr einen Limostier bei der Herde(mit ca 450 kg gekauft). Derzeit sehr brav und Handle paar!

Das kann sich aber schnell ändern....
Hab auch einen alten Anbindestall mit täglicher Weidehaltung. Kälber und Kalbinnen hab ich von der Herde getrennt!

Den Stier würd ich aber nicht mehr wegdenken wollen....der nimmt dir neee ganze Menge Arbeit ab!

MFG A STEIRA



Styrian84 antwortet um 23-09-2019 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Eine Frage habe ich noch, weil auch die geblockte Abkalbung genannt wurde. Hört sich für mich interessant an.
Wer hat Erfahrung damit? Wie gut funktioniert das in der Realität? Wie lange muss ein Stier dann ca. bei der Herde bleiben, bis alle Kühe trächtig sind (sofern bei den Kühen alles passt)?

Danke,

SG
Hannes



kraftwerk81 antwortet um 23-09-2019 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
... wenn die Herde aus einer Kuh besteht dann 1 Nacht.


Ziegenbua antwortet um 23-09-2019 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Irgendwo bei 30 Kühen wirds mit einem Stier schwierig zu handhaben, weil dann mehrere zu gleich brünstig werden und es passieren kann dass eine durch den Rost fällt (speziell bei einem unerfahrenen Stier). Dazu kommt, dass die Kühe eine ZKZ von <365 Tage erreichen sollten, ansonsten wird der Abkalbeblock durch diese Tiere jährlich größer oder verschiebt sich immer weiter nach hinten.
Bei guter Fruchtbarkeit und überschaubarer Herdengröße sollte es aber kaum Probleme geben.


richard.w(7n417) antwortet um 23-09-2019 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Umstellung auf Mutterkuhhaltung
Von allen wo ich weiß mit geblockter Abkalbung, ist noch jeder davon weg gekommen. Man trennt sich halt ungern in "schlechten" Jahren von gleich mehreren Kühen. Sicher gibts viele Betrieb die Blockabkalbung gut managen. Was erwartest du dir von geblockter Abkalbung? Manche tuns wegen der Arbeitsspitzen, zb alles kalbt Februar-März und man hat im Sommer viel Zeit für die Heuarbeit. Bringt dir das was wenn im Winter eine Arbeitsspitze im Stall ist, wie passt das zu deinem Zweitjob? Kannst du die Tiere garantiert ausfüttern um das Energieloch so um den Laktationstag 60 so klein wie möglich zu halten?

Die Frage ist wie eng man das Zeitfenster setzt. Zb sind bei Mutterkühen auf einigen Betrieben Kälber im Frühjahr besser, weil die Milch kann von der Weide kommen. Dann stellt sich die Frage will man im Stall alles abkalben lassen und dann mit den jungen Kälbern auf die Weide im März/April, oder auf der Weide abkalben?

Oder man hat lieber Kälber im Herbst, kann die Fütterung im Winter gut einstellen, und geht mit recht alten Kälbern auf die Weide. Bei vielen Wanderern ist das besser, weil die Kuh mit einem 7 Monate alten Kalb sicher entspannter ist, als mit einem 7 Tage alten Kalb. Nachteil ist ganz klar das Belegen fällt in die dunkelste Jahreszeit.

Viele mögen das gar nicht so recht festlegen, und haben halt einen Block im Frühjahr und einen im Herbst. Dann kannst gleich auf ganzjährige Abkalbung gehen.

Kurz um: wenn der Stier ab heute 2 Monate im Stall ist, geht alles was in 9 bis 11 Monaten kein Kalb hat ab vom Betrieb. Bringt dir das was?


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