Begrünung nach Getreide Ölkürbis

Antworten: 11
alexanderimhof 07-08-2019 22:30 - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Hallo,
Ich habe schon viel im Forum über Begrünung gelesen, jedoch noch nicht die passende Antwort gefunden.
Die momentan gängige Methode bei mir ist:
-Nach Wintergetreide (Mitte Juli)oder Ölkürbis(Anfang September) ca. 15cm tief grubbern und eine abforstende Begrünung anbauen.
-Im Frühjahr Gülle, danach mit Scheibenegge ca. 5-7 cm tief, bearbeiten, anschließend kombiniert Maisanbauen.

Heuer habe ich nach Wintergetreide eine Mischung aus Senf, Alexandriner Klee, Wicke, Rübse, Futtererbse, Meliorationsrettich und Sonnenblumen angebaut. Ich beobachte auch schon dass sehr viel Ausfallgetreide aufgeht, was ich jetzt nicht unbedingt als Nachteil ansehe.
Diese Begrünung werde ich wahrscheinlich im Frühjahr zusätzlich Mulchen müssen, was natürlich ein Mehraufwand ist.

Für den Boden ist natürlich die winterharte Begrünung besser. Welche Begrünung (Mischungspartner) würdet Ihr in meinem Fall empfehlen nach Wintergetreide/Ölkürbis? Wie schaut es mit der Bodenbearbeitung im Frühjahr aus?

MfG



schellniesel antwortet um 08-08-2019 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Hallo!

ich hab heuer das ausfallgetreide bewusst mit einer bb „bekämpft“.

Um nicht im Frühjahr wieder im zweispalt zu stehen und auch der Begrünung einen guten Start zu ermöglichen.
Heuer war die winterharte Begrünung ein k.o Kriterium für den ölkürbis.
Zumindest hätte man sie min 4 Wochen vor Saat bereits dem Boden zur Verdauung überreichen müssen.

Wäre heuer gegangen,in manchen Jahren wärs zu nass. Auch muss man bedenken das die 4wochen weniger Vegetation eben auch weniger Masse vorallem Wurzeln bedeutet.

Deshalb bin ich auch sehr am tüfteln.

Heuer mal eine sehr vielfältige Begrünung.

In Zukunft kann ich mir eventuell eine mehr stufige Begrünung auch vorstellen.

Mfg


DJ111 antwortet um 09-08-2019 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Und wieso glaubst jetzt ernsthaft, dass du die Begrünung im Frühjahr mulchen musst???

Wennst ja eh mit der Kurzscheibenegge drüberziehst und dann noch mit der Kreiselegge Mais anbaust???

Diesel zu billig?



schellniesel antwortet um 10-08-2019 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Ja das mulchen ist überflüssig wenn ohnehin mit der KSE gefahren werden soll.

Ich bin aber auch kein 100%iger Freund der kse.

Mfg


Piaui antwortet um 10-08-2019 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Servus Alexander
Zur Bearbeitung mit der Scheibenegge würde ich auf jeden Fall einen Durchgang vor der Gülle machen (ansonsten ist die ZF zäh und bricht schlecht) so brauchst keinen Mulcher, im Idealfall kannst die Gülle vor einem Regen ausbringen und den Mais in Direktsaat machen.
(Gülle machst ja eh mit Schleppschlauch, oder?)


Steyrdiesel antwortet um 12-08-2019 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Ich säe immer nach Wintergetreide eine Begrünung, mit ausschließlich abfrostenden Komponenten. Durch die große Masse ist meist ein Mulchen im Frühjahr nötig. Danach Kreiselegge und Maisanbau.
Nach Kürbis wird bei mir gegrubbert und Wintergetreide gesäet.
Kürbis in Mulchsaat ist ein no Go...

mfg
steyrdiesel


schellniesel antwortet um 12-08-2019 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Kürbis im mulchsaat funktioniert schon....


Steyrdiesel antwortet um 12-08-2019 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Hat man heuer wieder eindrucksvoll gesehen.


schellniesel antwortet um 12-08-2019 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Tja auch mein pflügender Nachbar hatte auf 75% totalausfall!

Fehler heuer war eine Einmischung von frischer organischer Masse....

Aber ein anderes Thema ;-)

Mfg


alexanderimhof antwortet um 12-08-2019 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
Hallo,

Danke für die zahlreichen Antworten.
Ich dachte deswegen an Mulchen im Frühjahr, well ich glaube das nach dem Winter viel Grünmasse das sein wird. (Habe damit noch nicht viel Erfahrung)
Würdet Ihr einen seichten Arbeitsgang (Stoppelsturz) empfehlen? Ich hätte eigentlich eine 4m Scheibenegge zur Verfügung, mit der müsste das gut gehen, und wäre ja auch nicht so kosten intensiv.

Was nicht umbedingt zum Thema passt: Vor dem Dreschen bin ich durch den Dinkel Acker gegangen, welcher gut ausgeschaut hat (kein Lager) und mir ist schon aufgefallen, das relatv viel Spelzen am Boden liegen. Nach dem Dreschen war auch der Ertrag nicht gerade berauschend. Mittlerweile bin ich etwas herumgekommen, und mir wurde gesagt, das war die Halmbruch Krankheit. --> Könnt Ihr das bestätigen? Es geht auch extrem viel Ausfallgetreide auf. (Acker auf der anderen Straßenseite, am selben Tag gedroschen, jedoch etwas anderes angebaut --> Viel weniger Ausfallgetreide.)

Kürbis als Mulchsaat sehe ich auch als NO GO

MfG






schellniesel antwortet um 12-08-2019 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
So wie du das jz vor hast so hab ich auch mal angefangen...

Dachte auch eine 2m hohe Senf betonte Begrünung ist das um und auf.

Allerdings man lernt halt nie aus...

Mein Ziel ist es den Acker das ganze Jahr grün zu halten. Bzw die grüne Brücke so kurz als möglich zu unterbrechen. Das ganze jz auch versuchsweise glyphosatfrei.

Es ist erstaunlich wie sich Boden verändert!

@piaui ist schon ein zwei Stufen weiter als ich!

Mfg


Vollmilch antwortet um 13-08-2019 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Begrünung nach Getreide Ölkürbis
@schellniesel: Ich bin grad im selben "Stadium"!
Mit einem Mulcher bin ich noch nie gefahren, arbeite alles mit der Kreiselegge ein - unabhängig von der Wuchshöhe! ;-)

LG Vollmilch


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