Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide

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kraftwerk81 08-04-2019 15:45 - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Hab mir beim Zäunen mit der kurzen Hose schon gedacht dass das heuer schlimm wird mit diesen Viechern. So, seit ein paar Tagen gehen die Milchkühe jetzt auf die Weide und sind besonders am Euter und den Zitzen von Schwellungen und Verkrustungen übersät. Was kann man gegen Kriebelmücken machen, gibt's Hausmittel oder sonstwas?

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mittermuehl antwortet um 08-04-2019 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Balistol (Medizinischen) hilft etwas...

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179781 antwortet um 08-04-2019 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Das hatten wir auch einmal. Da sind ganz brave Kalbinnen von einer Weide davongelaufen. Und am nächsten Tag gleich wieder. Da haben wir dann bemerkt, dass die zwischen den Schenkeln lauter Blutstropfen hatten, wo sie die Viecher gestochen haben.
Habe mich dann ein wenig schlau gemacht und erfahren, dass diese Plage normalerweise nur wenige Tage dauert. Und die Woche drauf haben wir die Tiere wieder auf die Weide gebracht und es hat kein Problem mehr gegeben.

Gottfried

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tomsawyer antwortet um 09-04-2019 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Und dass ist dann Tierwohl wenn die Rinder zerfressen werden ? Stellts den Lampert und Konsorten einmal einen Tag mit auf die Weide, mit den Tieren.


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179781 antwortet um 09-04-2019 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Ja, ist schon schlimm, wenn ein paar Tage im Jahr eine Mückenplage ist. Noch schlimmer ist, dass den Tieren die ganze Zeit die Sonne auf den Pelz brennt und dass sie in unwegsamen Gelände herumkraxeln müssen um sich ihr Futter zusammensuchen. Eigentlich sollte aus Tierschutzgründen Weidehaltung untersagt werden. Ist doch viel besser für sie, wenn sie das ganze Jahr im warmen Stall stehen und Silofutter mampfen können. Und den Bauern tut es auch gut, wenn sie fleißig Futter heimfahren dürfen und Gülle wieder hinauskarren. Die würden sonst eh übermütig, weil sie nichts zu tun haben.

Gottfried

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Peter06 antwortet um 09-04-2019 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Wir sprühen bei den Jungtieren mit einem Drucksprühgerät altes Speiseöl auf die besonders gemarterten Stellen, wie den Nabel- und Euterbereich.
Das Gerät ist eh schon total versifft, wurde beim Bau auch für die Aufbringung von Schalungsöl verwendet und dürfte daher einen grösseren Düsendurchmesser haben.
Man muss es halt alle paar Tage erneuern, wirkt aber gut.
Ob das jetzt bei Milchkühen hilfreich ist, weiss ich nicht.

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mittermuehl antwortet um 09-04-2019 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
@Gottfried .... Da fällt mir ein ... Es gab diesen Winter keine "Kaltstallstreiterei" ... und jetzt ist es zu spät dafür .... somit fehlt eine bäuerlicher Fixpunkt im Jahreskreis...

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179781 antwortet um 10-04-2019 00:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
War es heuer im Winter eigentlich einmal kalt? Was mir in dem Zusammenhang aufgefallen ist, dass ein ganz gescheiter, hinter dem Arlberg wohnender Schreiber hier schon lange nicht mehr in Aktion war.

Gottfried

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Vollmilch antwortet um 10-04-2019 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Guten Morgen!

Ja, dieser input fehlt!

Minus 9 Grad waren bei uns das tiefste der Gefühle und das war auch nur ein one night stand!

LG Vollmilch

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eklips antwortet um 10-04-2019 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
@mittermühl
Es ist noch bis Juli Zeit für eine Kaltstalldiskussion und im September geht eh schon die neue Saison los. Im Juli tauen nämlich üblicherweise die letzten Eisberge in der Güllegrube auf bei den Kaltstallerern.

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mittermuehl antwortet um 10-04-2019 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kriebelmückenwahnsinn auf der Weide
Der doch recht warme Winter bringt auch mehr Insekten. Die Trockenheit (bei uns) dämpft den Insektendruck wieder etwas. Aber für meine Weidetiere ist es im Sommer gerade in Waldrandnähe tagsüber unerträglich. Kriebelmücken und Pferdebremsen. Letztere lösen eine echte Panik aus.

Wie verwenden gegen die Bremsen Tiroler Steinöl (Rindermischung) die wir noch mal mit Wasser verdünnen weil sie sonst die Haut zu sehr reizt. Aber aufs Euter würde ich das Zeug nicht geben. Stinkt wie die Hölle (da will kein Tourist streicheln) und hilft mehr gegen Bremsen... Die Bremsen jagen auf Sicht aber den Geruch mögen sie trotzdem nicht.

Gegen die Mücken verwenden wir "ätherischen Ölen-Wasser-Mischungen" . Meist ein Zitrusaroma. Kann man auch selbe basteln. Die Mücken jagen nach Geruch am Morgen und Abend.

Euter und offene Stellen werden mit Balistol behandelt.

Schattige Unterstände werden gerne angenommen. Ich rede von Schafen (die bei uns nach der Schur gar nicht raus können weil sie sonst gefressen werden) und Pferden die Blutsaugerfutter sind. Komischerweise werden Ziegen und Esel von Mücken und Bremsen kaum erfaßt. . Muß an Farbe und Geruch liegen. Die Mutterkühe von einem Nachbarn verstecken sich unter einer Brücke und stehn da im Bach.

Das Insektensterben betrifft sicher nicht die Blutsauger .. Wobei die Kriebelmücken meist Vegetarier wo nur die Weibchen zur Eiablage Vampiere werden.

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