Antworten: 29
eklips 02-03-2019 21:37 - E-Mail an User
Käferholz
Da fehlen mir auch mal die Worte


mutzhase antwortet um 03-03-2019 03:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
.......so bereinigt sich die Natur von selbst !
Ein " ewiges " Naturgesetz, mit dem Sterben des Wirtes stirbt auch der Parasit, nur wir Menschen wollen dies natürlich nicht wahrhaben und greifen präventiv effizient und erfolgreich ein !!! -> Und retten selbstverständlich den Wald ( ach, welch' großer Schaden, wenn wir Menschen nicht auf dieser Erde leben würden ! ) .


MfG


iderfdes antwortet um 03-03-2019 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@Mutzhase: Das mit dem Borkenkäfer vielleicht nochmal googeln...



Century antwortet um 03-03-2019 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Irgendwann wär der Schädling schon gestorben. Aber erst nach dem Wald, und das hätte doch ziemliche Folgen für das Ökosystem.


xaver75 antwortet um 03-03-2019 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
"Dreisesselberg Wiki" sieht man schöne Impressionen vom Bayerischen Wald.
Auf den Touristenseiten sieht man natürlich dann Bilder ohne die Baumleichen. ,-)

mfg


yamahafzr antwortet um 03-03-2019 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Wenn du in einen einer richtigen Käfergebiet wie bei uns Lebst , findest du das sicher nicht lustig! Wenn sich ganze Landschaften ändern . Wenn man von manchen Punkten , Äcker, Ortschaften sieht die man noch nie gesehen hat, weil eben der meiste Wald schon fällt!!!
Das schlimmste ist das die nachfolgende Holz- und Sägeindustrie saniert sich dadurch.


Tiroleradler antwortet um 03-03-2019 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@ mutzhase
Es ist zum Glück Fasching.
Dein Beitrag wurde soeben zum größten Faschingsunsinn 2019 gekürt.



mutzhase antwortet um 03-03-2019 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@iderfdes,

ich weiss, google weiss alles; jedoch, wie waren die Lösungsansätze vor google ( und vor dem Menschen ) ! Der "neuzeitliche und vom Kapitalismus geprägte" Mensch bekämpft halt nur die Symptome und nicht die Ursachen. Das liegt wieder daran, dass sich bei der Syptombekämpfung mehr verdienen lässt, und Kapitalismus vom Wirtschaftswachstum lebt (Monsanto u. co) !
Das Borkenkäferproblem hat viele Ursachen, die sich gegenseitig verstärken, anstatt abschwächen. Will die Einzelheiten nicht aufzählen, wie alle wissen es, mit Änderungen fangen wir erst frühestens morgen und beim Nachbar an.
Sollte daraus jemand auf die Idee kommen, dass ich die restlichen, nicht genannten Wirtschaftsformen bevorzuge, muss ich dies verneinen. Bei Problemlösungen orientiere ich mich zuerst an der Natur und Evolution , denn diese funktionieren perfekt und haben in Milliarden von Jahren den Planeten Erde so geformt wie wir derzeit es erleben, und bin mir ganz sicher ( todsicher!!) , dass dieser Mechanismus bis an das Ende perfekt funktionieren wird ( mit oder ohne "übergscheide" Weltverbesserer, die selber nichts beitragen ) !
Ich liebe die Vielfalt ( auch die der Meinungen und Menschen ). Sie ist ein Garant des Weiterbestandes von Natur und auch uns Menschen, vertrage damit natürlich auch berechtigte Kritik !

MfG


milcherzeuger antwortet um 03-03-2019 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Was hat mutzhase falsch geschrieben???

Glaubt ihr wirklich das Fichtenmonokulturen in irgend einer Form was mit Natur zu tun hat.
Die Fichte hat jetzt ein paar Generationen die Natur und des Holzpreis negativ beeinflusst und jetzt kommt endlich ein Nützling und räumt einmal auf.
Dieses Spiel wird sich in den nächsten Jahren in vielen Fällen nicht nur in der Natur wiederholen, weil wir Menschen ja immer noch die Wirtschaft vor die Natur und uns stellen.
mfg


Tiroleradler antwortet um 03-03-2019 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Kein Mensch hat gesagt dass die Fichtenmonokulturen ideal sind,
und die für die Forstwirtschaft verantwortlichen einschließlich
der Forstwirte selbst reagieren auch auf die Fehler der Vergangenheit.
Aber zu behaupten dass das einzig Richtige wäre den Borkenkäfer
nach seinem Gutdünken walten zu lassen ist eine gänzlich dumme
Aussage!!!


iderfdes antwortet um 03-03-2019 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@Mutzhase: Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass sich der Käfer in seinem Wirt vermehrt und wenn der stirbt, nicht eingeht, sondern zum nächsten fliegt. Nicht nur in Monokulturen übrigens.


mittermuehl antwortet um 03-03-2019 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@iderfdes Jo-e - aber.... Der Lieblingswirt in in dem Fall ist die durch die Klimaerwärmung geschwächte Fichte. Wenn die du durch den Käfer stark dezimiert wird, wird auch der Käfer reduziert. In einem Urwald ein normaler Vorgang. Den Spaß kann sich eine Nationalpark auch sicher leisten. Für den normalen Waldbauern gilt es halt Fichte so gut als möglich noch zu ernten und in Zukunft den Nutzwald etwas anderes auszustellen.

Die Holzstapel im Waldvieterl erklären eh alles.....

Und wer echte Natur haben will, darf auch nich Mähen oder Ackern .....


179781 antwortet um 03-03-2019 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
mähen und ackern darf man in echter Natur schon. Das machen von Natur aus Grasfresser und Schweine. Die darf man aber nicht mehr in der Natur herumlaufen lassen (ausser zu Werbezwecken), weil die könnten ja für Naturliebhaber mit Hund gefährlich werden.

Zum Waldthema fällt mir ein Spruch ein, den unser Waldbaulehrer in der LW Schule vor mehr als 40 Jahren schon gesagt hat: Willst du deinen Wald vernichten, dann pflanze nichts als Fichten. Die Reaktion der richtigen Bauern drauf war, dass der ein Depp ist, sich sowieso nicht auskennt usw.
Heute sieht man, dass er Recht hatte.

Gottfried


FloW4 antwortet um 03-03-2019 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Dass einzige was mich positiv stimmt, sind unsere 40 jährigen Douglasien.
Und Tannen gehen auch sehr viele auf.
Laubholz ist halt zu pflegeintensiv.


tomsawyer antwortet um 03-03-2019 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
zum Thema Fichte, dieser Baum ist am besten gewachsen, auch bei der Naturverjüngung hatte er die anderen Baumarten im Schach gehalten. Glaube nicht dass vor 80 Jahren Fichten gesetzt wurden, dass waren alles Naturverjüngung. Sicherlich hat man die letzten 50 Jahren zu viel auf die Fichte gesetzt. Aber gerade in meiner Gegend, waren zb. keine einzige Buche zu sehen, das Klima war für die Fichte bestimmt. Setzte schon ein paar Jahre keine Fichte mehr. Aber welche Bäume soll man pflanzen ? Ist eh klar dass man einen Mischwald bevorzugen soll. Bei uns waren und sind gerade die Tannen massiv von der Tannentrieblaus geschädigt und ha weise bereits abgestorben. Habe auch Douglasien gesetzt, aber wenn man sieht dass das Blochholz wie die Kiefer bezahlt wird vergehts mir auch.
zum Thema Truppübungsplatz, so weit hätte es nicht kommen brauchen, mir kommt es sogar vor, dass die eh froh sind wenn es weniger Fichten Wald dort gibt.


FloW4 antwortet um 03-03-2019 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Bei uns wird starkes Douglasienholz mittlerweile wie Lärche bezahlt!!


179781 antwortet um 03-03-2019 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Wir haben auch so eine 80 Jahre alte Naturverjüngung gehabt. Da hat man wenn man durchgeschaut hat noch die schnurgeraden Reihen gesehen, in denen die Bäumchen von der Natur gepflanzt wurden.

Gottfried


xaver75 antwortet um 03-03-2019 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Gottfried, das macht schon Sinn, wenn man bei der Läuterung etwas Plan hat.
Gerade Reihen erleichtern die Bewirtschaftung ungemein. ,-)

mfg


beglae antwortet um 04-03-2019 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Ich bleibe bei Fichte , man muss halt rechtzeitig ernten. ich habe ( bei 9 ha Wald ) in letzten Jahren ca 1100 Fm Fichte eingeschlagen ( lassen ) und den Wald wieder mit Fichte angepflanzt . Natürlich haben die üblichen hinter meinen rücken gemutmaßt in bin Pleite deshalb der hohe Einschlag aber passt schon damit kann ich leben.


Richard0808 antwortet um 04-03-2019 15:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@beglae, dem Kupferstecher ist es egal ob die Fichte jetzt 40 oder 60 Jahre alt ist, der befällt auch junge Bestände.

Hatte letzten Herbst 270fm Käferholz, für mich sehr viel, ungefähr mein jährlicher Zuwachs im Wald.
Gewütet haben der Buchdrucker und der Kupferstecher zugleich. Da waren innerhalb einer Woche 20 frische Bäume betroffen.

Hab zum Aufforsten 700 Fichten 300 Lärchen 100 Tannen und 50 Ahorn bestellt.
Seehöhe etwar 700m


doblero6 antwortet um 04-03-2019 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Hallo, ich habe mir heute mal im WIKI die Liste der schon aktiven und gar nicht so weiter entfernten Laubholzschädlinge angesehen und komme leider zu dem Schluss ,das es ziemlich egal sein wird, was wir pflanzen.Die Natur wird uns zeigen was noch überlebt ,bei Wald ist einfach der lange Zeitfaktor von der Pflanzung bis zur Ernte der springende Punkt. Die meisten der sogenannten Experten kommen sowieso aus dem Dunstkreis der Glaskugelgucker grinssssssssssss. Ein gutes Beispiel , vor ca. 30 Jahren zumindest bei uns grosses Gegacker , die Fichtenblattwespe ,Totalschaden vorhergesagt , war kurz aktiv seither nicht mehr zu sehen. und so weiter .................... lG doblero


rbcecker antwortet um 04-03-2019 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
tja es gab ja auch mal das Waldsterben durch sauren Regen:-)


eklips antwortet um 04-03-2019 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Dass es das Waldsterben und sauren Regen gab und auch rechtzetig thematisiert wurde, hat dazu geführt, dass unter anderem der Schwefelausstoß reduziert wurde und der Regen weniger sauer ist. Das dürfte glaube ich niemandem von uns geschadet haben.


lmt antwortet um 04-03-2019 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
doch ,die konvis müssen den schwefel teuer zukaufen.!


schellniesel antwortet um 04-03-2019 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@lmt

Ja es kommt immer drauf an in welcher Form S Dünger gekauft werden um von teuer zu sprechen aber ja der fehlende Eintrag über die Atmosphäre muss erkauft werden.

Den Wald düngt halt selten wer...

Neben S gibts auch andere fehlende Nährstoffe die das Auftreten der bekannten schadinsekten begünstigt...

Mfg


Juglans antwortet um 05-03-2019 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
An alle Supergscheitmeier: Bei uns krepieren auch die Kiefern. Weil es schlicht und einfach zu wenig regnet.
mfg


fgh antwortet um 07-03-2019 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Beim Laubholz kommt noch richtig was auf uns zu... da wurden Schädlinge eingeschleppt die noch in Quarantänewäldern sind, wenn die da mal raus kommen ist der Borkenkäfer noch ein lieblicher Schädling...


greani antwortet um 07-03-2019 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
@fgh: was sind den "Quarantänewälder"???


fgh antwortet um 07-03-2019 15:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Ein Waldteil wo zB der asisatische Laubholzbockkäfer bereits entdeckt wurde, wo dieser dann versucht wird auszurotten bzw genau unter Kontrolle zu haben, wo ein Schutzgürtel (beim Wald meist Zone wo kein Baum ist) herumgemacht wird um die Ausbreitung zu verhindern... hoffe so verständlich...


helmutlaran.b(u1g1) antwortet um 07-03-2019 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Käferholz
Die Natur reinigt sich grad selbst - Alles wird gut!


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