Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.

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Heimdall 16-01-2019 11:57 - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Zitat:

Die Europäische Kommission hat die zur Stabilisierung der Preise ab 2015 aufgekauften Überschüsse am Milchmarkt zum allergrößten Teil wieder abgebaut. Heute (Freitag) hat die Kommission erklärt, dass weitere 80.000 Tonnen des seit 2015 eingekauften Magermilchpulvers verkauft wurden. Der verbleibende Bestand von ursprünglich 380.000 Tonnen beläuft sich nun auf 22.000 Tonnen. Damit wurden fast 95 Prozent des Bestandes von 2015 nach und nach wieder veräußert.

Denke das wurde ganz geschickt gemacht.

Somit wird sich hoffentlich die Milchpreisschraube bald etwas nach oben drehen.
Bis es im April wieder bergab geht ;).
Lg
Heimdall

https://ec.europa.eu/germany/news/20190111-milchmarkt_de




Riiitsch antwortet um 16-01-2019 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Einfach war das sicher nicht, aber wurde gut geschaukelt. Das war ja ein Ritt am Grat entlang, immer die Furcht diese Menge würde zu plötzlichen Preisverfällen führen etc. Schwein gehabt, hoffentlich brauchen wir dieses Regulierungsinstrument nicht mehr in dem Umfang.


Alois E.7646 antwortet um 16-01-2019 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Ja ganz toll !
Du weist aber schon das der Überschuss der Milch (in Form von Milchpulver) durch EU Agrargelder nach Afrika geschift wird, und dort wieder verkauft wird ?
Das ist ja gar nicht so schlimm, haben sie dort wenigstens mehr Milch zum Kaufen, denkt man sich :-)
Leider können die dortigen Milchbauern nicht Preislich konkurieren, da nicht soviel Kühe gehalten werden können (Trockenheit)
Dort müssen auch viele die Milchviehhaltung aufgeben, da es sich nicht lohnt; weil bei uns ja in Überschüssen produziert werden muss !

Mahlzeit


Riiitsch antwortet um 16-01-2019 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Ja das weis ich, umso besser dass wir die Menge los sind.
Was hättest du getan?


Ferdi 197 antwortet um 16-01-2019 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Die Milchpreise werden steigen, eine EU- Wahl steht vor der Haustür, ist doch logisch, immer das selbe, aber vor der Wahl ist auch nach der Wahl.


Alois E.7646 antwortet um 16-01-2019 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Der meiste Überschuss wurde (meines Wissens nach, bin kein Milchproduzent) produziert, nachdem die Milchquote fallen gelassen wurde in D
Das war ein Fehler
Auch bei den Scheinen gab es in D ja keine Flächenbezogenen Auflagen, und dann Wundern wenn soviel Überschuss zusammenkommt und der Preis in den Keller geht

MfG.


Draußen antwortet um 16-01-2019 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Zu einem Preis von 20 C pro Liter Milch. Wenn jetzt noch die ganzen Kosten dieser Intervention abgerechnet werden wurde die Milch verschenkt. An einen, der wahrscheinlich in Afrika oder sonst wo auf Kosten der Bauern ein Riesengeschäft mach. Hurra die Gämse. Das sind Managementleistungen, die beeindrucken..


kraftwerk81 antwortet um 16-01-2019 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
ja und letztes Jahr war Dürre sonnst wär das wieder eskaliert. Eigentlich nur Zufall.. passieren wird das aber auf jeden Fall sobald die Produktionsbedingungen wieder passen. Ohne Regulierung der Erzeugung wird's nicht funktionieren.


Riiitsch antwortet um 16-01-2019 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Das glaub ich auch. Schon auf Molkerei Ebene ists sehr schwer durchzusetzen mal ausgeglichen wie der Markt verlangt zu liefern. Immer noch haben wir in einigen Molkereien Schwankungen von 100%.
Sieht man sich die ganzen - ich sags provokant - Kollateralschäden wie zugeschüttete Afrikaner die dann flüchten, oder die Gülleproblematik in den Intensivsregionen zb in D an, dann muss bei der Milchproduktion viel mehr passieren als ein Appell an die Vernunft. Trotzdem ists gut wenn das Pulver weg ist und ich hoffe nicht noch mehr von diesen Marktregulierungsmaßnahmen werden per Fördergeld durchgeführt.


jakob.r1 antwortet um 16-01-2019 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Grüße Euch, ich denke das "Draußen" den richtigen Durchblick hat. Zusätzlich kommt dazu, das die Käufer sonst frische Produkte gekauft hätten, wenn das eingelagerte Zeugs nicht fast geschenkt zu haben gewesen wäre. Also beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz. Ist zwar ethisch etwas fragwürdig, aber Überschüsse gehören zum Einen erst mal gar nicht produziert und wenn doch, dann nicht eingelagert sondern vernichtet, -- das wäre marktwirtschaftlich sinnvoller, weil billiger, als erst teuer einlagern und dann spottbillig nach Afrika verramschen und die dortige Landwirtschaft schädigen...
Beste Grüße
Jakob


2587 antwortet um 16-01-2019 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Ja das ist das dümmste was man machen kann den es hat dabei einer verdient und den Milchbauern in Afrika den bringe ich damit um! Danke nur das unsere Scheinwelt in der Eu wieder gut aussieht und die ganzen Politiker und Managersagen können was sie geleistet haben das ist schon alles und wir in der Eu produzieren auf neue darauf los! Jubel Trubel Heiterkeit!!!


Vollmilch antwortet um 16-01-2019 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Woher weiß man, dass bei der letzten Magermilchpulver - Ausschreibung aus EU - Interventionsbeständen das Pulver in Afrika gelandet ist (und z.B.: nicht in China)?

Wird bei der EU - Ausschreibung nicht ein gewisser Mindestpreis erreicht, wird aus den Interventionsbeständen (öffentliche Lagerhaltung) nichts verkauft. Können sich die Afrikaner die momentan höheren Preise überhaupt leisten?

MMP zeigte gestern bei globaldairytrade.info übrigens einen Preisanstieg von über 10%.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 16-01-2019 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@Vollmilch ... Keine Ahnung wie viel Milch China kauft. Aber haben die nicht Kühe und Molkerein gekauft? ;)

Das subventionierte Exporte nach Afrika nicht so besonders klug sind, wissen mitlerweile eh alle. @Riiitsch hat es eh noch nett ausgedrückt


179781 antwortet um 16-01-2019 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Bei diesen Hin- und Herschiebereien von Überschussprodukten auf der halben Welt stehen immer ein paar große Fragezeichen dabei. Weil in der Regel werden die Produkte wesentlich unter den Preisen gehandelt, mit den sie bei uns erzeugt werden können. Also wirtschaftlich ein Fehler, sich auf solche Geschäfte immer wieder einzulassen.
Noch viel schlimmer ist es, wenn in Länder zu Schleuderpreisen verkauft wird, wo die dortige Landwirtschaft damit geschädigt wird. In Zeiten wo wegen einem oder zwei Prozent Zuwanderer schon die Panik bei vielen ausbricht, ist es doch total hirnrissig, die Abwanderungsbewegung in solchen Ländern noch zusätzlich anzuheizen, nur damit ein fragwürdiges Wirtschaftssystem bei uns am Laufen gehalten wird.

Gottfried


xaver75 antwortet um 16-01-2019 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Da wird die Lebensmittelindustrie dann aus Neuseeland Milchpulver importieren müssen, falls bei uns der Preis der frischen Ware nicht passt.
In der EU bauen wir dann wieder Lager auf um am Weltmarkt konkurrenzfähig zu sein, höhere Milchauszahlungspreise werden sicher nicht gewünscht …
Mit Lagerhaltung kann man am einfachsten den Preis stabil halten.

mfg


2009 antwortet um 16-01-2019 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Tja und irgendwer produziert diese Überschüsse .......nur nicht......
Vielleicht sollte die EU dieses Aufkaufen bleiben lassen.


schöne Grüße 2009




Riiitsch antwortet um 17-01-2019 06:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@Xaver: bei der jetzt verkauften Menge gehts nicht um stabile Märkte. Wir produzieren doppelt soviel wie wir brauchen.

Das war eine mit Steuern finanzierte Rettungsaktion die in die Milliarden geht für einen Wirtschaftssektor der seit Jahrzehnten am Markt vorbei produziert. Kaum eine andere Branche kann sich das leisten, und die Akzeptanz für solche Maßnahmen sinkt. Wobei eher zu befürchten ist die Förderungen für das einzelne Bäuerlein werden gekürzt als man greift dieses Geschäft an.

Vor nicht mal einem Jahr wurde Milchpulver um 110 Euro / 100 kg verkauft. Da brauch man nicht mehr rum sinnieren ob das Geschäft vielleicht Sinn machte. Dieses Milchpulver kam aus einer Zeit wo man auch hier diskutierte ob 32, 25 oder eh schon 19 Cent / kg ausreichend sind um im per Grundverkauf finanzierten Stall die Frau gratis weiter melken zu lassen.

Wenn wir so weiter machen fliegt uns das gehörig um die Ohren. Die Bevölkerung will das nicht mehr, wir haben eklatanten Mangel bei anderen Lebensmitteln, und werden zwangsläufig im Export gegen Neuseeland, Russland, China - you name it - verlieren. Milch ist ein Produkt wo wir kostenmäßig seit Jahrzehnten nur mit Subventionen mit kommen. Ich behaupte es ist ein erheblicher Unterschied ob man am Weltmarkt mit viel Geld versucht andere auszustechen, oder sagt wir schütten nicht die Welt zu, dafür liefert ihr auch erst wenn wirs brauchen.

Man könnte sagen der Fisch stinkt vom Kopf her. Wir schreiben ja oft davon wie wir quer finanzieren in unseren Betrieben, derweil wird Milch auf EU Ebene im ganz ganz großen Stil quer finanziert.


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@riiitsch: wen bezeichnest du als "wir"? Die Tiroler,die Österreicher, die EU, die Welt?

Die Intervention schafft in Zeiten niedriger Milchpreise eine künstliche Nachfrage, damit werden die Preise (weltweit) gestützt - auch in Afrika.
Nach und nach werden diese Mengen dann wieder durch Ausschreibungen auf den Markt gebracht und wirken (solange was im Interventionslager ist) preisdämpfend - auch in Afrika.
Die öffentliche Lagerhaltung reduziert also (aus meiner bescheidenen Sicht) die Schwankungsbreite und -geschwindigkeit der Milchpreise solange Interventionsware vorhanden ist.

Ohne Intervention müssten Molkereien und Milchbauern sich selbst schneller an den Markt anpassen - nicht nur in Europa ( sondern auch in Afrika). Die Auswirkungen auf den Selbstversorgungsgrad vieler Länder wären eher negativ. Da hätten die europäischen Milchbauern schon im Jahr 2017 380.000 t Magermilchpulver exportiert.

Was anderes wäre es die Überschüsse zu vernichten, ist ethisch aber umstritten.

Überschüsse zu vermeiden wäre das Ziel, dafür müssten zukünftig aber Molkereien viel schneller und restriktiver agieren (Genossenschaften tun sich damit schwerer) und informieren.
Milchbauern ändern die Menge erst, wenn der Anreiz (Preis) groß genug ist. Solange der Milchpreis über den variablen Kosten liegt, passiert da nicht viel!

LG Vollmilch


Riiitsch antwortet um 17-01-2019 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Wie oft glaubst du hätten die europäischen Milchbauern 380.000 t Magermilchpulver auf einen Schlag exportiert?


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Auf einen Schlag - kein einziges Mal. Die 380.000 t Magermilchpulver kamen im Lauf von 2 Jahren zusammen, gleichzeitig wurde der Milchpreis durch die hohe Milchfettnachfrage hochgehalten.

Ohne Intervention wäre der Milchpreis stärker gesunken und / oder Magermilch(Pulver) entsorgt worden. Beides hätte zu weniger Ware am Markt geführt. Ein Marktgleichgewicht wäre schneller erreicht worden. (mit den Nebenwirkungen: kurzfristig niedriger Milchpreis und "ethisches Problem".

Der Produzent kann im Milchbereich vermutlich nie so rasch reagieren, wie der Markt, es gibt auch private Lagerhaltung und nicht zu vergessen ein paar zentral gesteuerte, devisenstarke, bevölkerungsreiche Regionen, die die Nachfrage nach Milchprodukten in Sekundenbruchteilen massiv verändern können.

LG Vollmilch


Riiitsch antwortet um 17-01-2019 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Eben, kein einziges Mal. Wir versuchen es darzustellen, als könnten uns die Afrikaner auch noch dankbar sein dafür, dass wir mit einem Haufen Geld aus unserer Wirtschaft den Agrarsektor quer finanzieren und in strukturell schwächeren Weltregionen die Agrarwirtschaft stören.
Ethische Probleme kann man nicht gewichten, aber für mich wiegt es schwerer den Menschen außerhalb der EU ihre Einkommen zu zerstören, als Überproduktion in einem Land des Überflusses zu vernichten. Wir würdens vermutlich eh verbrennen und als Fernwärme nutzen ;-)

Wie auch immer, das Problem ist ganz klar eine Überproduktion und zwar dauerhaft. Nicht Schwankungen sind das Problem. Entgegen aller Prognosen verschärft sich das ganze.


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Das heißt, du plädierst für eine Abschaffung aller agrarischen Subventionen?

LG Vollmilch


Riiitsch antwortet um 17-01-2019 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Nein. Wir sollten in einigen Bereichen weniger, in anderen mehr produzieren. Da hat der europäische Konsument mehr davon, der Bauer, der Steuerzahler und der Afrikaner. Das alles soll subventioniert werden. Sobald zuviel da ist, oder sogar Export subventioniert wird, läuft was falsch. Wer glaubt das ist eh nur ein bisschen Marktschwankung soll die Mengen die da eingelagert werden mit der Jahresproduktion der eigenen Molkerei vergleichen, nur um ein Gefühl zu bekommen. Nicht vergessen, 1 kg Milch ist nicht gleich 1 kg Milchpulver ;)


Heimdall antwortet um 17-01-2019 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Ich habe das Thema eröffnet, mit dem Hintergedanken auf das Thema von "Denker05" -Kraftfuttereinsatz.
MMN muss einfach der Kraftfuttereinsatz reduziert werden. Ob freiwillig oder gesetzlich, das wäre eine Lösung die für alle passen würde (außer grüne Mafia). Landwirt - Kuh - Konsument - Tierschützer.

In der Schweinemast bin ich ein Laie, aber wieso brauchen wir hier soviel Soja aus Übersee?
Ich habe mir vor kurzem ein langsam gewachsenes Bio Schwein mit Auslauf und allem Pipapo gekauft. Zugegeben nicht günstig. Aber allemal wert.
Da bleibt dem Landwirt sicher mehr als bei 10x so vielen "Vollgas" Schweinen.
Der Mittelstand könnte sich die teureren Lebensmittel locker leisten, Teurere Lebensmittel sind leider kein Statement.
Ein teures Auto schon.

LG
Heimdall

PS:
Die Afrikaner werden bald kein Land mehr haben auf dem Sie Ihre Tiere halten können, wenn bald alles dem Inder & Chinesen gehört.


mittermuehl antwortet um 17-01-2019 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@Vollmilch ..... Vielleicht sollten wir die Kraftfutter für Milchkühe nicht mehr subventionieren? Wozu Futter für Überschußprodukte fördern. Das wäre keine Abschaffung von Subventionen. Hätte aber eine andere Wirkung in der Steuerung. Es macht ja keinen Sinn die Milch zu subventionieren, dann den Verkauf zu subventionieren um dann zu hören das beim Landwirten zuwenig hängen bleibt. Da könnte man das Geld doch auf andere Wege in die Landwirtschaft pumpen. Die Infrastruktur würde bleiben. Und im Notfall kann man wieder "umschalten".



Vollmilch antwortet um 17-01-2019 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@riiitsch: also weg von der Subvention der Fläche, dafür wird Sojaanbau gefördert und Geflügellmast. Im ganzen Rinderbereich keinerlei Subventionen mehr (keine Flächenprämie, keine AZ, kein ÖPUL) Solange bis Österreich (oder Europa) zuwenig Milch hat. -Wäre das deine Idee? Oder wie?

Die Intervention ist eh ein Auslaufmodell, die Marktverzerrungen ergeben sich aber vor allem durch die dauerhaften Subventionen.


Eine Reduktion des Kraftfuttereinsatzes bringt für mich Nachteile, die Milchproduktion würde sich wesentlich verteuern. Und warum sollte ich Hafer, Weizen, Gerste, Mais billig verkaufen, wenn ich es zu Milch "veredeln" kann.

Was ich sofort unterstützen würde wäre eine Beschränkung des Futterzukaufs (meinetwegen max. 10% der Trockenmasse). Die Tierhaltung wäre dann wieder flächengebunden, weniger Transporte, vielfältige Fruchtfolgen ;

LG Vollmilch


dietmar.s(2cz6) antwortet um 17-01-2019 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@Riiitsch
sers Überproduktion is eher ein Symptom. Genauso wie bei übergewichtige Menschen die ordentliche Fettwampe angesetzt haben. Erfahrungsgemäß ist es sinnlos das Symptom zu behandeln, weil es nicht nachhaltig ist. (jojo-effekte) Allerdings hat es den Vorteil man muß sich nicht anschaun wo der inner Schweinehund ist. also ->Schwamm drüber :-) . lieber primitiv weiter machen und ungesund leben.




Riiitsch antwortet um 17-01-2019 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Ja vielleicht ists so und man wartet einfach. Der Dicke platzt oder hat einen Herzinfarkt, die Übermengen an Milch kosten uns jeden Tag Akzeptanz in der Bevölkerung.

Vollmilch du weißt was ich meine, tu nicht so komisch. Wir haben einen Überhang zu Milch, es gibt eine starke Lobby und man verspricht sich viel vom Export. Wie kann es sein, dass man zuviel hat und das noch finanziell stützt und doch gehts sich bei vielen nicht aus - wie mittermühl schon schreibt?!? Man kann alles fatalistisch sehen und so tun als müssten wir jede Förderung streichen, oder den Steuerungseffekt von Förderungen anerkennen. Die Milch gehört näher an den freien Markt, Preisabsicherungen soll der Landwirt machen. D ist da halbwegs weitergekommen, bei uns fehlt sogar das Wissen dass sowas gibt.

Wie auch immer das angegangen wird, was man verbietet oder fördert, da habe ich ja auch kein Patentrezept. Glaub es ist auch nicht sinnvoll wenn alle ein wenig weniger machen. Jedenfalls haben sich alle Hoffnungen das würde sich selber regeln nicht erfüllt, wir steigen und steigen.

Wo die Strukturen passen soll schon ordentlich gemolken werden. Überproduktion vermeiden heißt ja nicht, dass wir keine Produktion wollen. Eigenes Kraftfutter sollte dem zugekauften auf jeden Fall vorgezogen werden, wie Vollmilch schon schreibt. Natürlich schreien gleich die ersten nach Kompensation. Mir gefällt da die "Feed-no-Food" Kampagne der Schweizer recht gut. Mittelfristig sollten Wiederkäuer da hin, und gleich schreit jetzt einer Genetik. Da hängt schon ein bisschen mehr dran, und die Überproduktion ist kein Zufall sondern Ergebnis aus Jahrzehnten der Produktion abseits vom Markt in einer extrem subventionierten Nische.


peter.z(cgu8) antwortet um 17-01-2019 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
2009 hat die Schweiz die milchquote abgeschafft. Wäre ein gutes Beispiel gewesen, denoch haben sich viele Landwirte über das Quoten Ende gefreut, zumindest im Freistaat Bayern als wir 1 Monat vor Quoten Ende dort waren.
Grundsätzlich sind Kühe Widerkäuer die Raufutter bestens verwerten können. Getreideverwetung mit Kühen ist das von Allen Nutztieren am Wenigstens effizient.


2587 antwortet um 17-01-2019 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Wen jeder sein Futter was er selbst hat verfüttert und kein Eiweißfutter dann wäre die Milch gleich weniger aber die Amerikaner wollen ja auch ihren Sojaschrot verkaufen man kann machen was man will es beißt sich die Katze immer wieder in den Schwanz. und wen der Milchpreis passen würde dann braucht man auch nicht 60 oder 100 Kühe das man überleben kann nur fängt ja die Gehirnwäsche schon in den Lw. Schulen an den da sind ja auch die ganzen Firmen dahinter da sie ja so Geld verdienen!




Vollmilch antwortet um 17-01-2019 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@riiitsch: ich hätte dir schon ein Patentrezept zugetraut! ;-)

"Wir" haben einen Überhang an Milch? Ich nicht. Die NÖM hat gerade genug GTF aber zuwenig Biomilch. Die Interventionslager der EU wurden gerade ziemlich ausgeräumt.
Bei globaldairytrade gab es den vierten Anstieg in Folge.
Der Milchpreis ist stabil aus gut auskömmlichen Niveau.


Wer hat jetzt zuviel Milch?

Ja, Österreich exportiert Milch vor allem nach Deutschland und nach Italien, was ist schlecht daran.
Ja, die EU exportiert Milch und Pulver nach China, der chinesische Milchbauer würde sicher gerne auch seine eigene Wäre verkaufen.
Vermutlich gelangen auch Mengen nach Afrika und verschärfen auch dort die Konkurrenzsituation. Im Gegenzug werden sich europäische Baumwolle und Bananen wohl nicht durchsetzen. - Globalisierung! Was will man dagegen machen.

Ich heiße das nicht einfach gut, mir wäre auch eine flächengebunde, regionale Landwirtschaft lieber.

LG Vollmilch

P.S: Bergland und Nöm gestatten kein Futter aus Übersee.


mittermuehl antwortet um 17-01-2019 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@Vollmilch Ich habe nicht von " Im ganzen Rinderbereich keinerlei Subventionen mehr" geprochen. Es macht nur keinen Sinn eine Überproduktion zu subventionieren und dann den Verkauf auch subventionieren zu müssen wenn für den Erzeuger (Arbeiter, Bauern, wer auch immer) am Ende nur eine schwarze 0 übrig bleibt.

Dein Zitat: ---"Eine Reduktion des Kraftfuttereinsatzes bringt für mich Nachteile, die Milchproduktion würde sich wesentlich verteuern. Und warum sollte ich Hafer, Weizen, Gerste, Mais billig verkaufen, wenn ich es zu Milch "veredeln" kann. ----- Und warum soll der Steuerzahler sowohl deine Produktion als auch den Verkauf finanzieren? Ziel wären doch geringer Mengen bei besserem Preis. Eine Förderung des Produktes macht doch nur Sinn wenn man den Verkauf dann nicht noch mal Fördern muß. Dann doch lieber so Fördern das es keine Überproduktion gibt und den Bauern das selbe Geld im Börsl bleib .

Wie man welches Werkzeug bei dem Problem ansetzt müssen klüger Köpfe als ich wissen.

Alle Förderungen im Moment sind ja auch Interventionen (nur mit anderm Namen). Wir können jetzt noch "evaluieren" ob Förderung oder Intervention besser ist.. ;)


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
"Ziel wäre geringe Menge zu besserem Preis" - das ist aber nicht unbedingt das Ziel des Verbrauchers, jedenfalls wäre mir das neu.
Mein Ziel wäre mehr Menge UND besserer Preis.

Als zukünftiger Minister musst du da schon ein paar konkrete Massnahmen auf den Tisch legen, klügere Köpfe gibt es nicht!

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Bei Milch und Rindfleisch haben wir in Österreich Überproduktion. Du sagst man soll so fördern, dass es keine Überproduktion gibt, also eine "Extensivierungsförderung" in diesem Bereich.
Da bin ich voll bei dir (Beschränken des Futterzukaufs würde ja auch in diese Richtung gehen)!

LG Vollmilch



Alois E.7646 antwortet um 17-01-2019 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
"Und warum sollte ich Hafer, Weizen, Gerste, Mais billig verkaufen, wenn ich es zu Milch "veredeln" kann. "

Naja Milch hatte schon mal einen Preis wo man nicht mehr von "Veredeln" sprechen kann

Wenn künftig weiterhin Dürren wie letztes Jahr (oder Schlimmer) kommen werden (Klimaforscher progoszitieren dies) dann wars das mit der Überproduktion

Beim Schwein kommt man nicht sehr am Soja als Energielieferant vorbei
Und das so geliebte "Bioschwein" verspeist auch Unmengen an "Biofutter" bevor es zur Schlachtung kommt (alles andere währe Betrug)
Also ist es doch nicht so die "golden Kuh"

MfG-


Heimdall antwortet um 17-01-2019 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Die Dürre letztes Jahr hat nur ein weiteres Loch in den Geldbeutel gerissen, und den Händlern ein Goldenes Jahr gebracht.
Gesunken ist die Milchmenge höchstens regional, im großen und ganzen ist die Milchanlieferung stabil.


Riiitsch antwortet um 17-01-2019 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Man kanns Extensivierung nennen, oder da hin was das Land verträgt. Als "auskömmlich" würde in D ein Milchpreis über 40 Cent gelten, nicht viel anders wirds in Ö sein, und das wohlgemerkt inklusive Förderungen und für Betriebe unter 100 Kühen. Unter dieser 40 Cent Grenze liegen die vielen Probleme der deutschen Milchbauern, darüber läge noch viel mehr Überproduktion - ganz klar, so gehts nicht. Jedenfalls ists dem Konsumenten zuzumuten im einstelligen Centbereich zu erhöhen.

Ich glaube nur so zu tun als wäre alles gut, bringt uns auch nichts. Etwas Mut zur Selbstkritik würde dem Milchsektor nicht schaden. Wir sind vor lauter Verteidigungshaltung und reagieren statt agieren so klammernd an unser System, dass manche von uns sogar niedrige Preise verteidigen.

Am Export in EU Staaten ist gar nichts schlecht, das meinte ich ja oben mit den guten Seiten der GAP. Für mich sollte ganz Europa "Regionalität" sein. Und wo wir Bananen und Avokados kaufen, verkaufen wir High Tech. Globalisierung heißt nicht, dass man ein Agrarprodukt gegen ein anderes handelt, sondern macht was man gut kann und wo hohe Rentabilität drin steckt. Das ist in Europa nun mal nicht die Milch. Die Verhandlungen zu jedem Freihhandelsabkommen der letzten Jahre zeigten das unmissverständlich.

Wenn die NÖM gerade zuwenig Biomilch hat, dann weil sie mittlerweile 2 Entwicklungsschritte verschlafen hat: zuerst den Bioanteil zu erkennen und zu befriedigen, jetzt aufgestellt zu sein und zu bremsen ob der Überproduktion von Biomilch in D die auf uns zu rollt.

Insgesamt darf man festhalten Milchpulver egal an wenn um 11 Cent / kg ist wirtschaftlicher Humbug egal wie man sichs schön redet.


Vollmilch antwortet um 17-01-2019 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
@Alois: ich kann aus Kraftfutter günstiger Milch erzeugen als aus Grundfutter. Dass es Phasen gab, wo nicht viel zu verdienen war ist bekannt, aber eine Schwalbe macht auch keinen Sommer!

LG Vollmilch


iderfdes antwortet um 19-01-2019 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Bei dem System beißt sich halt die Katze in den Schwanz. Der Milchüberschuss mit allen negativen Folgen, wie Preisverfall und Exportsubventionen, etc. ist künstlich herbeigeführt durch den Import von hunderten Millionen Tonnen Getreide und Soja in die EU. Von alleine könnte die EU keinen Überschuss mehr produzieren.


mittermuehl antwortet um 19-01-2019 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Vollmilch ... "Mehr Menge und bessere Preise" .... Dich möchte ich in der OPEC sehen ;)


Wenn man MIlchpulfer um 11C/kg (sind das 2C/Liter Milch?) verschleudert und der Bauer will 36C/Liter so ist das ein sehr teures Wasser das man da raus holt. Den Spaß hat der Konsument ja auch irgendwie bezahlt. Da wäre wohl weniger Milch für mehr Geld rein rechnerisch sinnvoller für den Konsumenten, die Umwelt, die Entwicklung der Welt und den Bauern. Da ich noch nicht von Fachleuten umringt in einem Ministerium sitze, kann ich dir aber auch keine konkrete Lösung bieten. Dazu haben wir ja Fau Köstinger&Co.

Die NÖM hat zuwenig Biomilch weil sie die Biomilch lange nicht wollte. Als Produkt für den Einzelhandel gibt es eingetlich keine NÖM-Biomilch. In meiner Region hätten einige Umstellen. Und jetzt wo Bio-Heumilch aus Westösterreich auf den Markt drängt, wird es auch nicht leichter. Die "Eigenmarken" der Supermärkte sind da für die NÖM auch nicht hilfreich. Ich kenne genau einen Bauern in meiner Gegend (12 Kühe) der Heumilch macht und der verkauft nicht an die NÖM.

Und ja ... ich bin keine Profi bei Milch ... Ich bin da ein Konsument und schreibe das aus der Sicht eines Konsumenten. Ich kasufe meine Milch beim Nachbarn des Vertrauens um 1€/Liter.




Vollmilch antwortet um 19-01-2019 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Hallo!

Ich habe keine Ahnung und kann nicht nachvollziehen woher riiitsch die 11 Cent pro kg MAGERmilchpulver hat.
Wenn ich recht gelesen habe, wurde (eine relativ geringe Menge) Magermilchpulver aus der Intervention einmal um 112€/dt verkauft, entspricht 1,12 €/ kg Magermilchpulver!

Bei 11Cent / kg würden sich die Schweinemäster drum streiten (36% XP). Momentan steht Mmp bei etwa 1900$/ Tonne.

LG Vollmilch

(Neben Pressesprecher und Milchbauer auch noch zur OPEC? Kaum in der Politik und schon wird mein mit Ämtern überhäuft! :-)


Vollmilch antwortet um 19-01-2019 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Vielleicht hat riiitsch ja schon auf kg Milch umgerechnet, aber da fehlt dann das wertbestimmende Fett!

LG Vollmilch


Riiitsch antwortet um 19-01-2019 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
ja, Umrechnungsfehler meiner Seits, sorry. Was sind wie ich weiter oben angab 110 € pro 100 kg umgerechnet in Milch?! Das Problem bleibt ähnlich, ein Milchpreis der am Weltmarkt normal ist, nämlich unter 20 Cent/kg. Darin sind noch gar keine Produktions-, Transport- und Lagerkosten gerechnet. Da brauchen wir über Marktwirtschaft und das 1 mal 1 der österreichischen Milchproduktion von "Mehr Menge und bessere Preise" nicht streiten.


Riiitsch antwortet um 19-01-2019 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Trotzdem bleibt die Frage ob wir weiterhin diese Übermengen produzieren sollen, um Bananen zu kaufen.


Vollmilch antwortet um 19-01-2019 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Seh ich nicht ganz so :
Vollmilchpulver kostet momentan 2700$/Tonne, dass entspricht ca. 2400€/ Tonne. Für eine Tonne Vollmilchpulver braucht man knapp 7000 kg Milch.
Da käme man auf einen durchschnittlichen Milchpreis von knapp 34 Cent pro kg.
Natürlich ohne Transport, Lagerung, Trocknung.

Und wir exportieren nicht nur Milchpulver sondern auch höher veredelte Milchprodukte.

LG Vollmilch


Riiitsch antwortet um 19-01-2019 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Momentan.... und um welches Geld wurde es verschleudert?
Also ist der Export von Agrarprodukten anderen Produkten vor zuziehen weil wir strukturell in der Agrarwirtschaft so viele Vorteile haben, oder? Du glaubst anscheinend wirklich das Schultes Märchen obwohl seit Jahren widerlegt.


Vollmilch antwortet um 19-01-2019 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Vollmilchpulver schwankte in den letzten 3 Jahren zwischen 1900-3200 €/ Tonne. Da sind wir momentan eben irgendwo mittendrin.

Das Schultes - Märchen: 20% mehr Milch, 20% mehr Export, 20% höherer Preis? Ich habe das nie wörtlich genommen, weil solche Prognosen immer (gelinde gesagt) sehr unsicher sind. Noch dazu fehlte der zeitliche Horizont, wann sich das erfüllen sollte und wie lange dieser Zustand anhalten kann.
Der Trend zu mehr Produktion (+20%) war klar, dieser Wert ist schon erfüllt.
Da der Konsum in Österreich nahezu stagniert muss diese Menge wohl oder übel exportiert werden. Also auch da hätte Schultes nicht ganz Unrecht.
+20% beim Preis: langfristig sehe ich den Preis auch steigen, jedoch maximal im Bereich der Inflationsrate. Wenn Schultes reale Preissteigerungen prophezeien wollte, lag er wohl daneben (glaub ich)!

LG Vollmilch


Riiitsch antwortet um 19-01-2019 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
lol beim Preis setzt man auf die Inflation, und selbst das ist eher ein frommer Wunsch als realistisch. Das ist eben der Treppenwitz. Schön wenn ich dir helfen konnte selber drauf zu kommen.


Vollmilch antwortet um 19-01-2019 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
Jetzt hast mich aber ganz schön aufgerieben! ;-)

Wie auch immer Schultes das gemeint hat, die Zahlen selbst habe ich nie ernst genommen. (insoweit glaube ich nicht an das Schultes -Märchen) Könnte man auch nachlesen, wenn man in diesem Forum alte Beiträge wiederfinden würde.

LG Vollmilch



Vollmilch antwortet um 19-01-2019 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Überschüsse erfolgreich wieder abgebaut.
OT: Funktioniert es eigentlich recht gut, andere Meinungen durch Unterstellungen zu diskreditieren?
"du glaubst anscheinend an Märchen?" ist ja vermutlich nicht als Kompliment für meine kindliche Unvoreingenommenheit gemeint.

In einem anderen Beitrag werde ich grade als "Funktionär" beschimpft - obwohl ich nur 2 Jahre Kassier in einem kleinen Verein war (der mit Landwirtschaft gar nichts zu tun hat).

Ist es wirklich so schwer andere Meinungen zu akzeptieren?

LG Vollmilch


dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-01-2019 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ähm... steht da schlechter Funktionär oder wie isn das formuliert? naja wurscht, is eh eine andere Meinung . Schwamm drüber.


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