Herdenmanagement u Trächtigkeitskontrollen

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thomas.t3 25-10-2018 18:00 - E-Mail an User
Herdenmanagement u Trächtigkeitskontrollen
Dazu benötige ich eure werte Meinung und bedanke mich schon mal im Voraus!

Wie genau nehmt ihr es, macht ihr bei jeder Kuh auch eine Fruchtbarkeitskontrolle? Oder wird bis zum Tag der Brunst gewartet?

Habt ihr euch prinzipiell einen fixen Tag oder gewissen Zeitraum plus minus ein paar Tage für Trächtigkeitskontrolle festgelegt oder wie es gerade passt, oder garnicht?

Wann findet ihr, ist der zu bevorzugende Zeitraum für Trächtigkeitskontrolle? Gleich nach gute 30 Tage mit Ultraschall oder erst später wenn es schon zu ertasten ist?
Ich hatte nämlich manchmal schon das Problem, dass nach positiver Trächtigkeitskontrolle, die Kuh wieder stierig wurde. (Haben dann die Tierärzte zu fest zugepackt?) Ich denke, ich werde mal eine Zeit Ultraschall bevorzugen und weiß somit auch schon früher Bescheid.

Wie lange lässt ihr eure Kühe Trockenstehen, die üblichen 2 Monate (60Tage), kürzer oder sogar Kuh-individuell?

Mit welchen Mineralstoffen ab wann füttert ihr an, und habt eurer Erfahrung nach den besten Erfolg?

Lg

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Vollmilch antwortet um 25-10-2018 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Mein Plan wäre:
Lkv-Trächtigkeitstest + alle 6 Wochen Trächtigkeitsuntersuchungen durch den TA (ab der 5. Trächtigkeitswoche).
Leider bin ich oft selbst zu inkonsequent.

Belegt wird bei uns ab der 6. Woche, ich mach mir aber keinen Stress, wenn es bis zur ersten Brunst mal länger dauert.

Trockenstellen 8 Wochen vor dem Geburtstermin, bei geringer Milchleistung auch früher. Bis drei Wochen vor dem Geburtstermin keine Mineralstoffmischung, danach die TMR von den laktierenden Kühen.

LG Vollmilch

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milkmaster antwortet um 26-10-2018 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Habe mit dem LKV-Milchtest gute Erfahrungen gemacht (ab 30 Tage), auch ohne Nachkontrolle - ist ein Risiko ich weiß. Trockenstellen 7 Wochen vor Termin, manchmal auch etwas kürzer. Anfüttern mit geringen Mengen MLF 1 Woche vorher und zum Gras/Heu eine Trockensteher-Mineralstoffmischung per Hand zwischendurch in der ganzen Trockenstehzeit. LG.

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Vollmilch antwortet um 26-10-2018 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das muss natürlich alles zum Gesamtsystem passen. Bei mir geht es nicht nur ums anfüttern sondern auch um die Wiedereingliederung in die laktierende Gruppe.
Bei meinen ersten 10 Lkv-Trächtigkeitstests hatte ich 2 falsch positive Ergebnisse (sollten über 6 Wochen trächtig sein). Drum darf auch der Tierarzt nochmal nachschauen.

LG Vollmilch


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farmerJT antwortet um 26-10-2018 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke für deine fachliche und sachliche Fragenstellung! :)

Ich mach die TU auch meistens über LKV oder Tierarzt, je nach dem wer zufällig früher da ist. Kühe die mir auffällig werden lass ich öfters ein ein zweites mal anschauen. Hab beim LKV anfangs auch etliche Positive gehabt welche wieder nachgestiert haben, gabs aber beim TA auch schon. Eine TU ist halt eine Momentaufnahme und es kann Gründe wie z.B. embrionaler Frühtod, etc, haben wenn die Frucht wieder abgeht. Dass der TA die Frucht ,,abdrückt,, soll anscheinend genau um 6 Wochen am gefährlichsten sein, desshalb meide ich diesen Zeitraum.

Trockenstehzeit variiert bei mir auch etwas. Warte oft auf 2-3 Kühe zusammen, wegen dem umsperren und Stallplatz. Gut altmelkende Kühe mit gesunden Eutern stell ich mal grade 5 Wochen trocken, hab die Erfahrung gemacht dass dann die Einsatzleistung etwas geringer ist aber das Energiedefizit für die Kuh leichter zu bewältigen ist. Maximal drei Monate haben die Kühe Pause die sich quasi selbst trockenstellen.

Mineralfutter bekommen die Trockensteher die selbe, wie die Laktierer. 2-3 Wochen vor der Geburt fange ich mit dem KF an und höre mit dem Mineralfutter komplett auf, dass der Stoffwechsel ,,lernt,, die Mineralstoffreserven zu mobilisieren. Funktioniert bisher relativ gut. Bei ca. jeder 35. Geburt braucht eine Kuh mal eine Infusion, Notschlachtung nach der Geburt war die letzte vor 7 Jahren. Aber ich wills nicht verschreien.



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thomas.t3 antwortet um 27-10-2018 00:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo und danke für euer Engagement.


Belegt wird bei uns auch nach der 6ten Woche. Trächtigkeit prüfen per Probe die man dem Tankfahrer mitgibt, habe ich 4 mal versucht aber leider kein einziges Mal ein Ergebnis retour bekommen. Vl hat der was falsch verstanden, und sie jedes Mal getrunken... Somit ist's für mich (leider) hinfällig.
Ich werd's in Zukunft wohl auch per LKV machen, was kostet hier eine Probe?
.. und dann auch nochmal mit TA.

In den Monaten April bis November manchmal bei passendem Wetter bis Anfang Dezember haben wir auch die Trockenstehenden im Weidebetrieb, gleich auf einer Fläche neben unserem Haus. Dort lassen wir sie nacheinander, (wie sie mit den 60 Tagen Trockenstehen herankommen (außer es staubt schon früher aus dem Euter)) hin und haben dort bis zum Kalben Gras und Leckmasse-Trockensteher. Das war's dann schon bis zum Tag der Kalbung, ab dann bekommen sie auch wieder Maisschrot und WW.
Nicht oft aber manchmal doch, wenn sich eine frisch abgemolkene Kuh sehr "Herdengebunden" fühlt, macht diese sich natürlich gleich direkt durch den Zaun wieder zurück am Weg zur melkenden Herde. Das lässt dann kurzfristig den Blutdruck steigen, aber, hier können wir jederzeit einsehen wann die Geburt losgeht. Wenn dann ein gesundes Kalb herumzischt, ist der kaputte Zaun auch gleich wieder vergessen...
Im Winter wird auch ein paar Tage gewartet, damit gleich ein paar zum umsperren sind, da gibts für Trockensteher Trocknungsheu vom ersten Schnitt und wenn es zum kalben hingeht auch wieder Maisschrot.
Bergkern gibts für alle.

Dass Meinung oder besser gesagt Praxis beim Anfüttern, vorallem bei Mineralfutter, so unterschiedlich und kontrovers ist, hätte ich nicht gedacht. Funktionieren tut anscheinend beides - interessant!

Lg an alle.


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peter.z(cgu8) antwortet um 27-10-2018 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir können ab dem 60 Tag nach Kalbedatum und 28 Tage nach Belegung den Test über die Milchproben machen, Zuverlässigkeit bis jetzt über 90%. Seit Einführung des Milchtest wurden nur noch 2-3 mal mit Ultraschall untersucht, dort sollte man nicht vor 35 tage.
Galt 6-8 Wochen je nach leistung. Und Mineralstoff immer der Gleiche, Phosphor und Selenreichen

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Fendt312V antwortet um 27-10-2018 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wieso Trächtigkeit untersuchen? Habe so was noch nie machen lassen. Das merkt man doch. Was habt ihr denn für einen Durcheinander?

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xaver75 antwortet um 27-10-2018 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fendt
,-)

Hast Du einen Stier mitlaufen?

mfg

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milkmaster antwortet um 27-10-2018 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
An den Fendt-Fahrer unter uns: TU machen schon Sinn, man kann schneller reagieren bzw. beobachten wenn negativ bzw. kann sich sicher sein wenn positiv.
Die paar Euro gehen sich leicht aus, weil zumindest meine Traktoren günstiger sind als die (Nature)Grünen mit die roten Felgen.
3,- Euro für den Test in Tirol ist sehr günstig. Bei uns in der Stmk. kostet er über den LKV 7,- Euro, da werd ma mal reden müssen.....LG

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thomas.t3 antwortet um 27-10-2018 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich werds bei der nächsten Leistungskontrolle machen. Ohne Tankfahrer ;) schließlich sind das ja keine Kostproben.
Ich meine mal was mit 8 Euro/Tu gehört zu haben.

Wenn wir ihm fragen, wird uns Fendt bestimmt genauer erklären, warum er anderer Meinung ist und das so handhabt.

Lg an alle.

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Vollmilch antwortet um 27-10-2018 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

"Trächtigkeit fraglich" hatte ich auch schon. Auch bei uns wird händisch direkt ins Proberöhrchen gemolken, sogar unter "amtlicher" Aufsicht des KA.

Vielleicht hat Fendt312 nur Stiere? ;-)
Ist natürlich super, wenn jemand seine Herde so toll im Griff hat!

LG Vollmilch

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peter.z(cgu8) antwortet um 27-10-2018 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gibt durchaus kühe die 3 Wochen nach belegung nichts machen und dann mit 6 oder 9 wochen Später wider Stierig. Ich mach den Trächtikeitztest eigentlich immer über die Milchleistung Kontrolle. Das gibt mir einfach noch mehr Sicherheit, vorallem bei Kühen die es Schlecht anzeigen.

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Fendt312V antwortet um 27-10-2018 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kann euch später genaueres schreiben wenn ich am pc bin

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Fendt312V antwortet um 27-10-2018 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zuerst möchte ich anmerken dass es eher ein Kindergartengeschwätz ist wenn man den Fendt in dieses Thema einbezieht. Nun zu meiner Erfahrung. Jeder machts nach seinem Sinn und keiner kommt und zahlt für ihn" ist mein Grundsatz. Der zweite Grundsatz ist zu 100 % zu spüren " Druck erzeugt Gegendruck". Was heißt das: Wenn ich dauernd den Druck auf mich ausübe es noch besser zu machen als mein Nachbar werde ich nicht fertig mit dem immer besser machen. Lasst euch nicht beirren von den anderen, hört auf das innere Ich und lasst keinen Druck auf Euch. Alles ganz locker ist viel leichter. Und denkt nicht das ist nicht möglich, auch ich habe das müssen lernen. Ich habe das Gespür bekommen dass ich die Tiere besser beobachten kann und so die Brunst besser sehe. Zu meinem Betrieb, 18 Milchkühe Fleckvieh und das entsprechende Jungvieh im Silosperrgebiet, Eigenbestandsbesamung, 8000 kg abgelieferte Milch pro Kuh. Die Profiauszeichnung schon mehrmals bekommen. Ich renne keinem Modetrend und Werbescheiß von diversen Pülverchen, Mineralstoffen usw. hinterher. Das gibt es bei uns nicht. Die Natur hat uns alles parat wenn wir es erkennen. Macht bitte es so wie ihr es für richtig hält und unterstützt das marode System weiter, ihr werdet gebraucht zum aussackeln. Und noch etwas, der ganze scheiß den ihr hier mitmacht braucht auch viel Zeit die ihr gar nicht habt. Da mach ich lieber etwas anderes das mir gut tut.
mit lieben Grüßen der der es mitbekommen hat wozu wir auf der Welt sind.

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Vollmilch antwortet um 27-10-2018 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wow! Mehrmals die Profiauszeichnung! Ich weiß zwar nicht was das ist, aber ich will das jetzt unbedingt auch! ;-)

LG Vollmilch

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179781 antwortet um 27-10-2018 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jetzt muss ich auch meinen Senf dazu geben. Wir haben so um die 40 Mutterkühe und bei denen sieht man es mit einer Sicherheit von 80 % oder mehr ob die tragend sind oder nicht. Viel genauer ist die Methode mit der Milchprobe auch nicht. (was bei MK sowieso ein sehr schwieriges Unterfangen wäre) Und genau wegen der geschätzen 20 %, die übrigbleiben werden alle Kühe vom TA untersucht. Das kostet nicht die Welt, wenn man gleich 15 oder mehr auf einmal macht und das mit einem sowieso notwendigen TA Besuch kombiniert.
Wenn man eine oder zwei mehr als ein halbes Jahr mitschleppt, ohne dass die tragend ist, geht da viel mehr Geld daneben.
Traktor geht sich zwar keiner aus davon, aber es heißt doch: Kleinvieh macht auch Mist.

Gottfried

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thomas.t3 antwortet um 28-10-2018 09:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gottfried,

Ab welcher Trächtigkeitsdauer kannst du es zu 80% selbst feststellen ob sie tragen?
Lg

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Vollmilch antwortet um 28-10-2018 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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80 %? - nach drei Wochen, wenn sie nicht wieder stiert!
Oder 6 Wochen, wenn sie auch da nicht wieder stiert.

Auch bei mir sind die (geschätzten) 20% das Problem, wo man kein Nachstieren erkennen kann.

LG Vollmilch

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thomas.t3 antwortet um 28-10-2018 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das ist mir schon klar Vollmich, aber, es hilft ja nix. Da muss man, um bei Zeiten Klarheit zu haben und diese Besagten zu "erwischen" - eben TU machen. Oder, es ist einem eben die Zwischenkalbezeit nicht so wichtig.

Lg

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Vollmilch antwortet um 28-10-2018 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Seh ich auch so.
Mir ist die ZKZ nicht besonders wichtig, solange die Mädels fleißig Milch geben.

LG Vollmilch

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Aequitas antwortet um 28-10-2018 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also ich mach bei jeder Kuh 3-6 Wochen nach der Abkalbung durch den Tierarzt eine Eierstockkontrolle. Bringt den Vorteil das Zystenkühe gleich erkannt und behandelt werden und dan früher wieder trächtig sind. Sonst kann es sein das man die Kuh 3x besamt und sich dan erst drauf kommt das eine Zyste die Befruchtung verhindert.

Je nach Tierarzt wird mit Ultraschall 4Wo oder händisch 6 Wo eine TU gemacht.
Progesterontest zum selber machen habe ich auch früher oft gemacht, bringt aber meiner Meinung eher mehr was wenn man sich nicht sicher ist ob die Kuh richtig brünstig ist.

lg






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Fendt312V antwortet um 28-10-2018 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gottfried, Muk hat mehr Abhängigkeit dass die Kühe wieder trächtig werden. Ich melke gerne und gut. Zkz ist nicht das wichtigste, passt bei uns aber optimal ohne Gebärmutter Behandlung und was noch für alles so in Mode ist.

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179781 antwortet um 28-10-2018 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei einem Großteil der Kühe erkennt man es an ihrem Äußeren ob die tragend sind oder nicht. Und da ist nicht die wiederkehrende Brunst das einzige Zeichen. Ob das jetzt 80 % oder 70 sind will ich nicht fest behaupten.
Tierbeobachtung nennt man das, manche bezeichnen es auch als "Züchterauge".
Das können viele Bauern, früher konnten das noch viel mehr. Heute lernt man den jungen Leuten, entsprechende Daten mit dem Computer verarbeiten lassen und Zuchtwerte aus Katalogen lesen. Das hat auch durchaus einen Sinn. Nur das Auge für die Tiere kann es nicht ersetzen. Das steht sogar schon in der Bibel: "........das Auge des Herrn mästet das Vieh..."
Das gilt auch heute noch, und es macht keinen Unterschied ob ein paar Hirtenbuben mit den Tieren auf der Weide sind oder die Kühe in einem Stall mit automatisierter Fütterung stehen. Es muss jemand Verantwortlicher da sein, der die Tiere kennt und versteht und das jeweils richtige und notwendige dafür veranlasst.

Gottfried

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sts antwortet um 28-10-2018 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Laut Tierarzt wird bei den allermeisten Tieren beim Besamen das Ei befruchtet, nur wird es manchmal im frühen Trächtigkeitsstadium abgestossen. Dies passiert meist in den ersten Wochen und wird bis zur 12. Woche immer seltener. Dadurch ist das Risiko einer falschen TU mit 5 Wo. viel höher als mit 12 Wo und eher nicht, weil das Ei durch den TA abgetrieben wird. Bei einer TU über die Milch ist der Wert noch bis 2 Wochen nach Abgang des Follikels hoch und wird damit als trächtig erkannt, obwohl vielleicht nicht mehr trächtig. Damit ist hier das Risiko einer falschen Untersuchung etwas höher. Natürlich bringt eine frühere TU auch schneller Problemfälle an das Licht und hat daher Vorteile.

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Vollmilch antwortet um 28-10-2018 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zu den jungen Leuten gehöre ich schon lange nicht mehr. Ich kenne es fast keiner Kuh / Kalbin an, ob sie trächtig ist oder nicht. :-(

Darum muss ich mich auf Trächtigkeitsuntersuchungen verlassen.

LG Vollmilch

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thomas.t3 antwortet um 29-10-2018 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Prozent sah ich eh als Nebensache Gottfried. Dachte ich mir schon, dass du da auf mehr Dinge achtest als wie die Nachbrunst.
Vl magst ja mir und Vollmilch ein paar Tipps geben?

Sts, mit deinem Beitrag hast mir ein altes Gespräch mit meinem TA vor längerer Zeit wieder in Erinnerung gerufen. Er sagte das selbe.
Lg

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