Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.

Antworten: 108
Egga 10-03-2018 08:20 - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Bitte helft mir weiter bei diesem vieldiskutiertem Thema:

Ich plane einen Heizungsneubau für :

260m/2 bauernhaus (für gastezimmervermietung)
120m/2 zuhaus ,direkt drangebaut, neubau

Ich habe mir schon Angebote eingeholt für:

Hargassner 50 kw Stückholz mit 3000l und einer 20m/2 solaranlage zur warmwasserbereitung für den Sommer

Hargassner Hackgutanlage mit 1000l puffer.(kein solar )

Den lagerraum für 20m/3 schnitzel hätte ich in der scheune platz.müsste halt mit dem heukran auffüllen ...

Für die lagerung der restlichen schnitzel würde ich einfach eine fläche neben dem hackholzlager begestigen und mit vlies abdecken. 50m vom haus entfernt.


Da beide systeme ungefähr gleich teuer sind fällt die entscheidung umso schwerer.

Zu mir noch:

30 Jahre
Nebenerwerbslandwirt
Wir haben ca.6ha wald


die frage ob stückholzsolar nicht doch besser wäre da weniger holz aufgeht??















Vollmilch antwortet um 10-03-2018 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Wenn eine thermische Sanierung nicht in Frage kommt, würde ich bei dieser Heizlast eine Hackschnitzelheizung machen. Viel weniger Arbeit, nicht termingebunden.
Auf dem Dach haben dann auch noch mehr PV- Module Platz! ;-)

LG Vollmilch


m001 antwortet um 10-03-2018 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Wenn du Zeit und Spass hast mit jeden Tag Holz nachlegen, dann kauf dir eine Scheitholzanlage.
Ich habe meine Solarmodule stillgelegt und die Scheitholzanlage nur noch als Reserve.
Die Hackschnitzelanlage läuft das ganze Jahr und ich habe wenig Arbeit damit. Einmal pro Woche Asche raus, im Winter alle drei Wochen mit dem Frontlader nachfüllen. Das wars.

Wärmepumpe ist nur was für Leute, die keinen Platz und kein Holz haben, dafür aber mehr Geld. Und dann bleibts im Winter, bei großen alten Häusern, auch noch kalt.



DJ111 antwortet um 10-03-2018 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ich wäre für Hackgut und Solar.

Hab ich selbst auch.

Gruß, DJ



jungbauer20 antwortet um 10-03-2018 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
grüss dich

habe mir deinen eintrag durchgelesen.
wir sind betreiber von 6 biomasseanlagen und kann dir eines sagen wenn ich du wäre würde ich eine hackschnitzelanlage bauen. im container und du kannst es mit der kippmulde oder mit den frontlader befüllen. pufferspeicher und pumpe und leitungen sind im container und du legst dir zu jeden haus eine fernwämeleitung. und du hast im haus keinen lärm und dreck.
und solltest du älter werden kannst du mit einen hackgutunternehmer oder landwirt nebenan einen liefervertrag machen, der dir die anlage befüllt.. thermische sanierung sprich plattenpicken ist zu teuer. wenn es kaputt ist kannst es sehr teuer entsorgen.
denk an die umwelt.
und die arbeit bleibt in der region!!!



Rescha1 antwortet um 10-03-2018 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ich würde dir raten, eine Hackschnitzelanlage zu bauen, ich habe selbst damit beste Erfahrungen, aufs Dach eine Photovoltaikanlage hinauf , ich hab damit meine Stromkosten massiv gesenkt und jetzt werde ich dann diese Anlage auch dazu verwenden ein E-Auto zu laden


mittermuehl antwortet um 10-03-2018 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ich habe Stückgut&Solar (kann auch Pellet). Stückgut mach nur Sinn wenn man genug Menschen zum heizen hat... selbst mit 3000 Liter Puffer....

Wir sind genug Menschen zum Nachlegen am Hof und können zur Not Pellet heizen. Anlage ist 14 Jahre alt. Jezt würde ich warscheinlich Hackgut bauen und einen simplen Stückgutkessel für Notbetrieb dazu stellen...

40 KW- 2000 Liter Puffer - 16 qm Solar


pek antwortet um 10-03-2018 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo,

ich habe seit kurzem eine 40 m² Solar und habe mir seit 19. Februar 40 m³ Gas erspart, beheize damit ca. 600 m². Leider hat der Installateur nicht ganz verstanden wie ich die Nutzung der Solarenergie in der Schwachlicht zeit meinte. Eine vernünftige Puffersteuerung ist meiner Meinung nach das um und auf. Welche Heizsysteme hast Du jetzt ?


Egga antwortet um 10-03-2018 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Danke für die vielen Antworten.

Es geht mir bei einer stückgutheizung nicht um das heizen selbst (da wir ja sowieso zum stallgehen da sind)sondern mehr um das spalten der wahrscheinlich 40 bündel holz...
Und ich hoffe i ch muss nachher nicht jammern.

Eine solar wäre sicher der vorteil dass holz gespart wird da ich ja nur 6 ha wald habe...

Und hackgut und solar ist mir zusammen zu teuer da ja noch der hauszubau ansteht.

Hat vl jemand erfahrung wieviel holz bei einer brauchwasser solaranlage über den sommer eingespart wird?


Derzeit sind wir sozusagen

" knecht des kessels "mit einem küchenherd heizen wir die 260m/2

Und der stromanbieter freud sich auch bei 18000kwh nur für boiler mit nachtstrom....

Kann es kaum erwarten mit der neuen heizung geld zu sparen....




Vollmilch antwortet um 10-03-2018 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo pek!

Wie willst du denn eine Solarthermie in der Schwachlichtzeit nutzen? Wenn keine Sonne scheint, hilft die beste Puffersteuerung nichts.

LG Vollmilch


Interessierter antwortet um 10-03-2018 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Egal wie viel Wald ich habe, Warmwasser würde ich nur mit Solar erwärmen.


Vollmilch antwortet um 10-03-2018 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Wir haben mit 16m2 Solar etwa 5 rm Holz gespart - aber ich glaube DU wirst mit der neuen Heizung mindestens gleich viel Holz brauchen, weil dein Komfort dadurch steigt. Dann hast du dauerhaft und überall 22 Grad Celsius und gehst nicht erst einheizen, wenn dir kalt wird!

Aber das sollte bei 6 ha Wald ja kein Problem sein.
Ich brauche bei meinem (überdimensionierten) 30 kW Kessel 20-25 rm Holz im Jahr.

LG Vollmilch


pek antwortet um 10-03-2018 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo Vollmilch,
es gibt viele Zeiten wo die Solar noch nicht bzw. nicht mehr oder gerade nicht die entsprechende Temperatur bringt die im Puffer aufgrund der hohen Rücklauftemperaturen noch nicht genutzt werden können. Daher ist mein Ansatz Kreise die nur selten benötigt werden (Abstellräume, aber vor allem Kellerräume - Wärme steigt ja auf ) mit geringeren Vorlauftemperaturen zu beschicken so dass hier eine gratis Grundtemperierung entsteht. Bei Neubauten würde ich eine Sockelheizung einbauen.


mittermuehl antwortet um 10-03-2018 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Wieviel ich durch das Solar beim Brauchwasser spare kann ich nicht in € ausdrücken ... Aber im Sommer wird vielleicht alle 10 Tage mal eine Holzfüllung im Kessel verbrannt.... bei längeren Regenperioden...

Zum Thema spalten ... wir heizen 50 Meter Holz (viel Weichholz) im Jahr + 3,5 t Pellet.

Stückgut ist die simplere Technik mit viel mehr Körperaufwand und wenig komfort Das was Hackgut mehr kostet muß man auch erst wo verdienen. Bei gerade mal 6 ha Wald (40-50 Voratsfestmeter ?) ist Solar natürlich ein Faktor. Wobei man Holz bei uns noch billig zukaufen kann.

Und wir haben noch 15 000 KW Strom .... ABER es sind 4 Wohnungen + Landwirtschaft + kleiner Gewerbebereich


Vollmilch antwortet um 10-03-2018 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo mittermuehl!

Ich hoffe es sind 15.000 kWh und nicht 15.000 kW! ;-)

LG Vollmilch


rbrb13 antwortet um 10-03-2018 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.

Ich habe schon vor mehr als 30 Jahren eine Hackschnitzelheizung eingebaut ( statt Stückholz ) wegen des Komfort und es keinen Tag bereut.
Wegen des älterwerden mache ich mir keine Sorgen, bei einem Hachschnitzelpreis von € 20-25.- pro srm, das ist immer noch viel billiger als Öl Gas oder Strom.
Mir ist immer noch lieber ein Bauer bringt mir Hackschnitzel, als die Saudis das Öl.

rbrb13




Vollmilch antwortet um 10-03-2018 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Wenn man selber Wald hat (und ihn nicht verkaufen will) fällt doch immer auch Brennholz an, oder nicht? Ich bin mit meinem ha Wald jedenfalls ausreichend damit versorgt.
Da ist es für mich naheliegend dieses Brennholz zu verheizen.

@Riiitsch: du bist Biobauer und heizt mit Gas?

LG Vollmilch


Vollmilch antwortet um 10-03-2018 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo!

Bio hat für mich schon was mit Nachhaltigkeit zu tun und da ist Gas für mich keine Option. Da könnte man ja auch N-dünger aus dem Haber-Bosch - Verfahren nehmen.

Die letzten 17 Jahre habe ich damit zu tun meinen ha Wald zu verjüngen, zum Teil zwangsläufig aufgrund des Eschentriebsterbens und ich bin noch lange nicht am Ende!
Zusätzlich schneide ich auch Bäume um, die mir nicht gehören, das geht sich dann leicht aus.

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 10-03-2018 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Sprechen wir von Erdgas oder Biogas? Ich hätte 60 Meter neben meinem Heizhaus die nächste Gasleitung. Die kommt mir aber erst in Haus wenn ich zu alt bin für Holz. Gibt mir ein sicheres Gefühl. Natürlich verbrennt Gas recht sauber. Aber gerade am Land können wir uns etwas Feinstaub aus Holzheizungen erlauben. In der Stadt geht das schlecht. Erdgas ist und bleibt ein fossiler Brennstoff. Und die Förderung in Russland ist auch nicht gerade "bio".

Mit meiner oben beschriebenen Anlage beheize ich 4 Wohnungen in in einem sehr alten Gebäude sind. Kommt einer Reihenhausanlage gleich. Natürlich ist die thermische Sanierung sehr wichtig. Hat halt bei 200 Jahre alten Gebäuden auch Genzen. Ich heize lieber mit Holz aus meiner Gegend als mit Gas aus Russland.

Holz zu produzieren und mit Erdgas heizen ist schon etwas schräg. Aber jeder wie er will. Ist so wie eine Veganer Rindfleischproduzent... ;)




Bulle_I antwortet um 10-03-2018 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
genau vor dieser entscheidung bin i vor mittlerweil 18 jahren gestanden.... ergebniss... heizomat hackgutanlage... ohne solar.. am anfang hab ich sie im sommer abgeschaltet warmwasser mit nachtstrom ... aber seit 15 jahren läuft die anlage nonstop...sommer wie winter... hackgut aus dem eigenen wald... habe 3 lohnhackmaschinen in der nähe .... hackgutbunker ist bei mir in der scheune...befüllung ebenfalls mittels heukran... bin zufrieden und würde es genau so wiedermachen ... gleicher komfort wie öl oder pellets... war vor 3 wochen das letzte mal im heizungskeller .....


mittermuehl antwortet um 10-03-2018 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@Riitsch ...... pro ha Wald werden es wohl mehr 6-8 Meter/ Jahr sein .... und bei uns kommt das Holz noch aus der Gegend. Meines aus einem Radius von 10km................. nur mein Pellet/Notforat (für Kankheit) reist etwas weiter. Aber Hackgut aus der Ukraine ist pervers.


riener antwortet um 10-03-2018 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
wie viel Wald braucht man für eine Hackgutheizung ????

Ich würde sagen das nicht nur alleine die Waldfläche entscheidend ist ob man eine Hackgutheizung betreiben kann - es kommt auch darauf an wie die Landwirtschaftlichen Flächen strukturiert sind.
Ich selbst habe Ausreichend Wald um damit Brennholz für mehrere Häuser zu Erzeugen - aber wenn ich keinen Wald hätte würde ich auch kein Problem haben genug Hackgut für mein Haus zu Erzeugen - warum - weil jede menge Büchel, Bewachsene Böschungen , auch ein Bachlauf wo jede menge "Stauden" wachsen ist vorhanden ........alleine durch die Pflege und das zurückschneiden dieser Flächen fällt jedes Jahr soviel Heizmaterial (Hackgut) an das es locker für mein Haus reichen würde ( auch wenn ich eine Gas oder Ölheizung hätte müsste ich dieses Gehölz zurückschneiden - oder sollte ich zusehen wie es sich immer weiter ausbreitet ??? )

noch was zum Thema Solaranlage

Ich habe vor ein paar Jahren den teil meines Hofes abgerissen und neu Gebaut in dem meine Heizug war und auf dem Dach war meine Warmwasser Solaranlage.
Weil ich für einen Zeitraum von fünf Monaten ( Mai bis September ) keine Heizung hatte musste ich das Warmwasser in dieser Zeit mit einem E-Boiler Erzeugen.
Ich hatte erwatet das in dieser Zeit der Stromverbrauch in die höhe knallen wird ( 5 Personen im Haus ).
Als ich dann gegen ende dieser Bauphase den Zählerstand verglich und bemerkte um wie wenig sich der Stromverbrauch gegenüber den Vergleichszeiträumen der Vorjahre veränderte habe ich beschlossen sicher keine Warmwassersolaranlage mehr zu Installieren.



FraFra antwortet um 10-03-2018 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
bei ähnlichen anlagen preisen bei hackut-stückgut solar würde ich definitiv hackgut favorisieren

die zeit der scheitproduktion ist rar bei mir


aber pauschalisieren kann man da nix

6ha wald wönnen auch sehr unterschiedlich bewirtschaftet werden auch der zuwachs spielt eine große rolle

selber könnte ich mir durchaus vorstellen eine wärmepumpe zu betreiben und mein hackgut zu verkaufen "hätte " ich ein neues wohnhaus

zum brennholz aus dem ausland..die kisten bei den baumärkten sind durchaus ware aus serbien ,bosnien und co die kunden heizen meist einen kamin die grundlast übernimm eine zentralheizung aus fossilen energieträgen

das hackgut in großen mengen importiert wird sehe ich hier nicht (OÖ SBG)
das mag in wien anders ausschauen..
das die pelles die in england verfeuert werden aus amerika kommen ist einfach wahnsinn!!


riener antwortet um 10-03-2018 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
warum sind pellets aus Amerika ein wahnsinn, Öl aus der Wüste und Gas aus Sibirien aber (anscheinend) "normal"???


FraFra antwortet um 10-03-2018 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
gebe dir recht

mir ist es einfach suspekt wenn der ganze baum einfach "verwurstet" wird


mittermuehl antwortet um 10-03-2018 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hängt auch vom Baum ab...

Es schadet nicht einen Heizung zu haben die mit minderwertigem Holz gut zurecht kommt. Von dem wird es immer genug geben. Da kann der Kessel ruhuig etwas größer sein. Das schöne Hartholz soll in den Kachelöfen brennen.


golfrabbit antwortet um 10-03-2018 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Es ist ohne Kenntnis aller Gegebenheiten schwer jemand dies oder jenes System anzuraten, selber heize ich mit 50 kw Stückgutkessel 4500 l Puffer mit Frischwassermodulen und 30 m2 Solar seit nunmehr 8 Jahren recht zufrieden(Altbau Heizkörper, Neubau Bodenheizung - optimal für Solar)
Das obwohl unser Hof nur mit exakt 3 - in Worten DREI - Brennholzbäumen gesegnet ist;-(
(@Vollmilch hat da aber anscheinend eine sehr gute Möglichkeit gefunden, die Holzvorräte zu strecken ;-))
Trotzdem habe ich bis zum heutigen Tag noch kein Scheit zukaufen müssen - durch meine Kommunaleinsätze fällt immer wieder Brennholz an, alte Dachstühle sind zu entsorgen usw.- es trifft sich so eigentlich ganz gut, daß ich für Arbeit die ich nicht ungern erledige meist auch noch bezahlt werde. Das Einheizen - es gehört zu meinen liebsten Hobbys- erledige ich dann während der Stallzeit - gerade für Außenklimastallbesitzer im Winter eine zusätzliche Verlockung, im Sommer wärmt zu 98 % die Sonne.
Mein Kessel frisst eigentlich so ziemlich alles problemlos und vom Altmetallerlös aus der Aschenschublade leiste ich mir hie und da einen Fendt.
Hannes (seriös)


Vollmilch antwortet um 10-03-2018 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Naja, dass meine momentane Holzentnahme / ha nicht ganz nachhaltig ist, ist mir schon klar. Trotzdem bin ich damit im Rückstand.
Und meine Bachläufe sind sehr ertragreich und die Nachbarsgärten auch ( da heizt man auch lieber mit Öl und Gas! ;-)

Wenn dann mal saniert wird oder der Kessel aufgibt, kommt die Wärmepumpe ins Spiel.

LG Vollmilch



josi106 antwortet um 11-03-2018 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
ich hab seit 1995 eine Hargassner Hackschnitzelheizung 35kw mit Fernleitung zum Zuhaus. Der einzige Vorteil von Solar ist, dass die Heizung im Sommer nicht laufen muss. Hackschnitzel brauchst über den ganzen Sommer vielleicht 15meter . Die Kosten für Solar bekommst du nie herein.
lg. zahl fürs hacken ca. 250 euro, da kannst ned viel scheiterholz machen


SteBach antwortet um 11-03-2018 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Servus, stand vor einer ähnlichen Entscheidung. Haben eine Hackgutanlage aus dem Jahr 2000. Für unseren Umbau/Neubau viel zu groß...Alternativen waren für mich nur Wärmepumpen....hab mich dann für den Verbleib der HackgutAnlage entschieden..zusätzlich für Warmwasser im Sommer eine Luftwärmepumpe in Verbindnug mit einer 5,4 kw Photovoltaikanlage installiert. Läuft jetzt seit 1 1/2 Jahren und bin sehr zufrieden damit. ....


Vollmilch antwortet um 11-03-2018 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo riiitsch!

Ich kann deine Sichtweise verstehen, teile sie jedoch nicht vollständig.

Fossile Energieträger einfach nur zu verbrennen und damit den atmosphärischen CO2 - Gehalt erhöhen ist oftmals für den einzelnen wirklich wirtschaftlicher.
Meine Sache wäre es trotzdem nicht.

Viel Holz kommt übrigens mit dem Schiff und wird zum Beispiel in Linz direkt vom Schiff runtergehackt.

LG Vollmilch


leo.b1 antwortet um 11-03-2018 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Wir erzeugen das Warmwasser seit über 30 Jahren von März bis Oktober mit einer 16 m² Solaranlage. Ein paar Mal dazwischen (mehrere Tage Regen) mit Holzstück-Gebläsekessel mit 2.000 Liter Puffer - 800 Liter Warmwasserboiler).
Wir sind sehr zufrieden!

Bei Installation einer Hackgutfeuerungsanlage BITTE diese außerhalb des Wohngebäude montieren - wegen Lärmbelästigung.
Nur zur Überlegung: Statt einer neuen Solar eventuell eine PV-Anlage mit Warmwassererzeugung. Wenn genug Warmwasser kann ich den Strom für Haushalt und Landwirtschaft nutzen bzw. speichern - im Gegensatz zur Solaranlage.

Denke auch an die Montage eines "Frischwassermoduls". Wie schaut es in Zukunft mit neue Fenster und Wärmeschutz aus?


Egga antwortet um 11-03-2018 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Das Bauernhaus ist thermisch in einem nicht so schlechten zustand.
Auf der Halben seite werden die fenster getauscht und auf der andreten seite wird sowiso direkt neudrangebaut (platzproblem im berggebiet)

Ich glaube es wird der Scheitholzkessel.....

Jedoch bin ich unschlüssig über die solaranlage, da sie hier nicht sonderlich angepriesen wird...

Wenn ich rechne die solar für 6 personen kostet mich ca. einen 10er
Jedoch wird diese auch zu 25% gefördert in tirol

Und wenn ich rechne um 7500€ könnte ich mir viele holzbündel zur warmwasserbereitung kaufen
Wie gesagt es geht mir nicht ums heizen sondern ums holzrichten
Denn wenn ich über den sommer 10m/3 holz aufgehen müssen diese auch wieder gespalten werden.

Eine PV anlage mit der ich eine wärmepumpe fürs warmwasser speise was würde mich das kosten
Hat damit jemand erfahrung?

Sollte ich mir sowas anbieten lassen?





Egga antwortet um 11-03-2018 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ich glaube das die holzersparniss mit der solar zur warmwasserbereitung sogar nur 5m/3 holz einspart....
(Wird im angebot nur für 6 personen berechnet.sollten gäste im haus sein....kessel füllen und gut)

Somit habe ich die solar erst in 25 jahren "herrinnen"
Wirklich erstaunlich....


Vollmilch antwortet um 11-03-2018 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Solarthermie bringt Komfort, Ersparnis sollte man sich (bei Holz als Brennstoff) keine erwarten.

5 kWp PV + Wärmepumpe sollte zwischen 10-12.000€ liegen. Ist aus meiner Sicht die bessere Lösung.

LG Vollmilch


FraFra antwortet um 11-03-2018 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
für was eine warmwasserwärmepumpe?? heizstab in den puffer pv module und frischwasserstation!

jeden klimbim wollen aber immer zum heizen da sein müssen ,versteh ich nicht


mittermuehl antwortet um 11-03-2018 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ Vollmilch .... "Ersparnis sollte man sich (bei Holz als Brennstoff) keine erwarten" Kommt immer darauf an wo man wie das Holz herbekommt und womit man seine Arbeitszeit verbringen will.. Bei Holz kann man viel Eigenleistung erbringen. Wenn man sein Brennholz im Baumarkt kauf, wird es keinen Sinn machen. Es hängt einfach auch sehr von den persönlichgen Lebensumständen ab. Ich forste gerne Wälder in unmittelbaren Umgebung durch und habe dafür auch Zeit. Würde ich mit Strom/Gas heizen müßte ich halt das Geld verdienen um das zu bezahlen.

Auf jeden Fall muß die Wärmedämmung an erster Stelle kommen.


Egga antwortet um 11-03-2018 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
So vielen Dank leute

Auf eine pv anlage hätte ich nicht gedacht.....
Statt der 10000 euro für die solar besser eine 5kwp pv anlage aufs dach....

Zum heizen den 50kw fröling s4 turbo und dadurch das im winter die puffer auch mit strom zugeheizt werden geht weniger holz her.

Allerdings sollte die förderung ab morgen 17:00
Angesucht werden.
Deshalb morgen noch schnell bei einem elektriker infos holen

Ich glaub ich habe das passende system gefunden

Vergelts gott leute


Vollmilch antwortet um 11-03-2018 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo mittermuehl!

Da habe ich mich unklar ausgedrückt!

Wenn man Holz als (günstigen) Brennstoff nutzt, dann ist das monetäre Einsparungspotential einer Solarthermie gering. - So wars gemeint!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 11-03-2018 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Aso .... dann sind wir eh einer Meinung ..



Vollmilch antwortet um 11-03-2018 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo egga!

Wenn das Haus für 260 m2 einen 50 kW Ofen benötigt, dann besteht meiner Meinung nach schon Nachholbedarf bezüglich thermischer Sanierung. Der Zubau kann (sollte) ja nicht mehr viel brauchen.

Alles Gute beim Förderansuchen!

LG Vollmilch


mittermuehl antwortet um 11-03-2018 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ein altes Haus hat so 100 Watt Heizbedarf/m².... Wären mindestens 26 KW für den Altbau

Die 120m² Neubau können mit 8-10 KW durchkommen...

Wären schon mal 35 KW Kesselleistung mit 100% Abnahme bei -15C

40 KW wären auch ausreichend.






Egga antwortet um 11-03-2018 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo nochmals

Ja wieviel kw der kessl hat weis ich noch nicht da ich das angebot erst bekomme,

Allerdings wird es ein s4turbo mit ca. 210l füllraum und 3000l puffer

Solar wird weggelasen.
Besser für die 10.000 eine pv anlage oder vl. Beim altbau fenster erneuern=somit werden der mehrholzbedarf im sommer übers ganze jahr eingespart


Egga antwortet um 11-03-2018 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hätte nicht gedacht das mir die solaranlage ausgeredet wird-
Sogar der installateur(vetreter) sagt dass sich diese nicht rechnet



Was meint ihr:

Bei 3000l puffer.....wie oft im sommer muss man einheizen dass ich für 6 personen warmwasser habe?

Kann mir sicher der heizjngsplaner berechnen


Vollmilch antwortet um 11-03-2018 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
... Gar nicht! Mach das Warmwasser elektrisch oder mit Wärmepumpe.
Bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren hast du bei PV-Strom Kosten von 7-8 Cent pro kWh. Das Holz ist nicht gratis.
Und frag deinen Installateur auch nach dem Standby Verbrauch deiner Heizung.

LG Vollmilch


KaGs antwortet um 11-03-2018 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Habe für 125 m² Nutzfläche im Neubau die Vaillant 57/4 Erdwärmepumpe, also knapp 6 Kw Heizleistung. Geht sich locker aus, Zwar auch eine 5 kwp Anlage drauf, aber im Winter brauchst dir da nicht soviel erwarten! (Schnee auf Paneele) Aber in der Übergangszeit kann die PV schon den Bedarf leicht decken, natürlich auch noch andere Stromverbraucher.


yamahafzr antwortet um 11-03-2018 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Im Sommer ist eine Solar neben eine Stückholzheizung schon ein Komfort. Wir haben unsere Solar jetzt schon 14 Jahre und hatten noch nie ein Problem! Jetzt würde ich aber auch, statt einer Solar eine Photovoltaik machen


christoph2 antwortet um 11-03-2018 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo

Also Heutzutage würde ich KEINEN Stückgutofen mehr einbauen
( ausser vom Platz her ist keine Hackschnitzelheizung möglich !!! ) .
Wenn irgendwie möglich bau dir doch eine Hackschnitzelheizung ein es gibt doch nichts besseres bzw. Konfortableres wenn man schon das eigene Holz verheizen will !!!!
Ich hab meine schon seit 1996 und mir kommt nichts anderes mehr ins Haus .
Rechne doch mal aus wie viele Tage wenn nicht sogar Wochen du im Jahr im Heizraum bzw. vorm Spalter stehst und wie oft du im Sommer zum Boiler laufen must um zu schauen ob er schon leer ist . Ich kenne mehrere die von Stückgut umgestiegen sind auf Hackgut aber keinen der diese Entscheidung bereut . Falls fürn Sommer eine PV Anlage willst zum Warmwasser bereiten ist sicher nicht schlecht aber rechnerisch nicht nötig , ich z.b brauche im Sommer vielleicht gute 10m3 Hackschnitzel fürs Warmwasser und das ist praktisch nix .

lg




FraFra antwortet um 12-03-2018 06:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
du redest da imer vom stückgutofen und 10000 für die solaranlage

um das geld kannst du locker eine hackgut anlage kaufen

eine 40er sommerauer lindner hackgut wird dich mit austragung ca 15000 kosten eher weniger
ich müsste mal meine angebote suchen...

vom stückgut ofen in dieser größe würde ich klar die finger lassen

und wie schaffst du es 18000 kwh zu verheizen ??

mein kompletter betrieb mit heubelüftung und milchwirtschaft braucht nur 13000....



Egga antwortet um 12-03-2018 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ Frafra

1.
Vom sommerauer und lindner habe ich ehrlich gesagt nicht viel gutes gehört.
Ich kenne einen servicetechniker für hackgutanlagen der sagt 3 hersteller kommen für ihn in frage

Eta
Hargassner
Fröling

Bei diesen ist man halt gleich mal bei 20-25 000

Um 15000€ kann ich mir nicht vorstellen eine gute hackgutanlage zu bekommen

2.
Wir verbrauchen 18000kwh nur mit den nachtstrom für den boiler

Gesamt 35000kwh

Die anderen 17000kwh sind für den rest
Also auch für die ölradiatoren in den gästezimmern.
Heizung ist nur im eg und 2.stock eingebaut
Also nur im privat bereich





Vollmilch antwortet um 12-03-2018 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
... Das heißt, du heizt täglich 850 l Wasser von 10 auf 60 Grad Celsius auf. Für 6 Personen sehr viel. Da sind die Gäste wohl noch nicht dabei.

LG Vollmilch


Egga antwortet um 12-03-2018 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Der boiler wird auf 80° misshandelt, denn sonst ist am ende des tages das wasser unter 30°

Doch bei dem boiler hängdn auch die gäste drauf....
Kann aber auch sein dass die leitungen im eg uter der bodenplatte etwas verlieren????

Deshalb wird ja alles erneuert....


Egga antwortet um 12-03-2018 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Fakt ist dass auf der tiwag rechnung 18000kwh nt tarif steht
Und 17000kwh auf normaltarif....


mittermuehl antwortet um 12-03-2018 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ich hab einen 2000 Liter Puffer mit Frischwasserstation - 16 m² Solarthermie - Stückgut/Pelletkessel.... Das Reicht im Sommer fürs Warmwasser füt 6 Leute auch bei 1-2 Tagen Schlechtwetter... bzw. Heizt man dann halt 40 C wasser kurz auf 80 C hoch... Die Salaranlage macht den Puffe noch wärmer. Das Wasser wird ja bei der Entnahme mit einem Mischer auf max. 60 C gebracht.

Die Anlage ist aber auch schnell genug um es zu ermöglichen das bei einem Jugenlager mal 40 Leute in 2 Stunden duschen - oder das wir 1000 Liter Warmwasser in einer Stunde zum Wolle waschen entnehmen - aber dann halt mit dem Heizkessel..

Bei Solarthermie sollte der Puffer größer sein weil es ja schade ist wenn bei einer Schönwetterperiode nicht alles eingelagert werden kann. Meine Solaranlage ist jetzt 15 Jahre alt. Ich hatte eine blöde Störung weil eine Fühler hinn war. Sonst arbeitet sie unbemerkt.

Was mehr sinn macht muß jeder für sich selber entscheiden. Landwirte brachen halt schnell mal größere Mengen Warmwasser. Ich merke schon wenn ich auf einen Solar-Vorgeheizten Puffer mit dem Kessel drauf heize. Geht viel schneller.



farmerJT antwortet um 12-03-2018 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Also ich würde auch eher zur Hackschnitzel raten. Weniger Arbeit bei der Bereitstellung und beim Heizen. Womöglich geht weniger Holz auf bei der anderen Kombi, aber bedenke dass du bei den Hackschnitzel jeden Zweig nutzt und beim Stückholz nur bis 10 cm DM, was darunter ist für Stückholz aufarbeiten bedeutet ja erheblichen Mehraufwand. Natürlich kommts auch auf deine Waldbestände drauf an. Hoher Fichtenanteil= schlechtere Hackschnitzelqualität wenn du auch Äste samt den Nadeln heizen möchtest, hoher Jungwuchsanteil, Staudenhaage etc, bist sicher wieder mit den Hackschnitzel besser dran.....

@Riitsch
Wenn du deine wertvolle Zeit lieber mit dem Intensiven Forum-schreiben aufwendest als deinen Wald zu bewirtschaften (sorry,so kommts mir halt vor) und lieber mit Gas heizt dann ist das deine Sache. Aber als Bio-Bauer jemanden ausreden zu wollen dass er seine eigenen Ressourcen zu Energriezwecken nützt und lieber von sehr Reichen Menschen am anderen Ende der Welt seine Energie bezieht, finde ich dann doch nicht in Ordnung!


Egga antwortet um 12-03-2018 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ja leute bei mir ist das halt so eine sache das mit dem den ganzen baum nutzen.....

Ich bin im berggebiet und zu meinem wald muss ich über steile felder und schmame wege

Also ist ein ästetransport mit einem rückewagen nicht zu empfehlen...

Deshalb werden die äste abgeschnitten bis max. 7 cm und dann mit der kippmulde zum haus transportiert

Bei mir würden die äste zu ofenholz verarbeitet

Die stämme würden entweder gehäckselt oder zu 1m scheitern verarbeitet.

Also zum hacken müssten diese wieder mit einem kegelsp. Zerteilt werden

Also wo bleibt dann bei meiner lage wirklich der sinn einer hackgutanlage

Weil wie schon erwähnt
Einheizen ist no problemo.....


mfgi antwortet um 12-03-2018 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hab voriges Jahr von Scheit- auf Hackgutanlage umgestellt.
Hatte auch Idee von Solar oder PV-Anlage dazugeben, aber wozu?
Für das Geld kann ich viel Hackgut verheizen, vom eigenen Wald.
Zu den Angeboten ETA, Hargassner, Fröling, Sommerauer Lindner kann ich obiges nur bestätigen: erstere 3 bei ca. 20-25000,- und Lindner bei ca. 15-18000.-
Linder verbaut halt nicht so viel Schnick-Schnack was vielleicht ganz schön ist, aber nicht unbedingt gebraucht wird (z.B. Internetanbindung usw.).
Hab mich für die Lindner entschieden, bin abzüglich Förderung unter 15000,- gekommen.
Kann nicht bestätigen, daß Lindner nichts gutes wär, würd's auf jeden Fall wieder nehmen.


Egga antwortet um 12-03-2018 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Danke mfgi für die info!

Werde ich mir anbieten lassen den sommerauer hackgutkessel....




mittermuehl antwortet um 12-03-2018 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@Egga .... Mit der Holzbringung bist du ein besonderer Fall. Ich mache es ähnlich aber aus anderen Gründen. Mit der Mulde Holz Heim führen ist sehr selten geworden. Aber bei einem derart großen Arbeitsaufwand würde ich mir die Solaranlage doch noch überlgen. Meine arbeite hetzt schon merkbar mit..

Bei meinen Nachbarn ist jeder Meter Wald mit Forststraße erschlossen. Die arbeiten eigentlich nur noch mit dem Kran von der Straße aus. Da verliert Scheitholz seinen Sinn. Die hacken aber auch alles. Da verbleibt nichts im Wald. Und auch das ist eigenees Kapital das man verbrennt - man merkt es halt nicht so.

Wenn bei dir das Nachheizen auch in Zukunft keine Prolblem ist und du dein Holz so machst, ist ein Stückgutkessel sicher eine Lösung.




FraFra antwortet um 12-03-2018 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
ich hab 2012 gebaut

hargassner hatte noch nicht mal einen saugzugkessel
viele besichtigten anlagen hatten eine stockerschnecke wo der lack runtergebrann war

(das wird heute hoffentlich besser sein)

kwb hatte auch ein sehr gutes angebot .,technisch sehr gut gefalen hat mir auch guntamatic..geworden ist es eine bayrische anlage.


ich mach meine brennholzarbeit in einem bruchteil der arbeitszeit gegenüber scheitholz
ich heize sehr viel materrial was ich entsorge,,

woraus erzeugst du meter scheiter? wohl eher nadelholz..

ist für dich dein stromverbrauch plausibel??
wieviele personen sind im haushalt
hast du noch viehwirtschaft heukran lüftung kühlung?

durch halbierung!!! der energiekosten ist eine ordentliche zentralheizung im nu amortisiert

noch ein tipp schau dir viele hezungen an und lass dir viele angebote machen
bei mir streuten die angebote um 15000 euro!!!!


Egga antwortet um 12-03-2018 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ frafra

Ja heukran, rohrmelkanlage mit waschautomat, 3 kühltruhen, 3 küchen.......
Stromverbrauch ist plausibel ja

Der nachtstrom wird mit der neuen heizung eingespart....
Das macht ca. 180€ pro monat

Bei einer investitionssumme von 30000€ abzüglich annuitätenzuschus auf 10 jahre (35%)

Macht das nur 180€ kreditrate aus. Sogut wie
Zinsenfrei!!!

Ja ich habe bis september zeit ...

Also ich werde mir genug angebote einholen
Und werde gut verhandeln hoffe ich das i eine gute anlage zu einem guten preis bekomme...




mittermuehl antwortet um 12-03-2018 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ Egga ... Wegen Stückgut nachlegen. Ein moderner Holzvergaserkessel mit Puffer will Volllast fahren. Wenn er sich eindrosseln muß, wegen mangelnder Ernergieabnahme, hat er einen schlechten Wirkungsgrad und verdreckt. Das kann gerade in der Übergangszeit lästig sein wen man dann 2 -3 mal in 24 h anheizen muß (bzw, sollte). Ein Hackgutkessel startet einfach automatisch bzw, kann moduliert heizen. Im Sommer ist es egal. Da heizt man alle paar Tage eine Kesselfüllung rein.


Egga antwortet um 12-03-2018 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ja wie gesagt
Ich werde mir genug angebote einholen.

Solar werde ich wahrscheinlich weglassen

Stückgut oder hackschnitzel ist die frage

Bündelgerät und spalter 1m müssten auch gekauft werden
Ein guter mit funk krpan um 4300€ und bündelgerät macht nochmals zusammen 6000€ aus

Um das geld ist der lagerplatz befestigt für hackschnitzel


FraFra antwortet um 12-03-2018 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
alles klar

ansonsten wären die kwh schon enorm

viel spass bei der entscheidung!!


fkn antwortet um 12-03-2018 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Habe ein gebrauchte 18 m2 Solaranlange (Solarier) mit Steuerung abzugeben.
Bei Interesse 0664/73162209


hap antwortet um 12-03-2018 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
möchte mich nach langer Abstinenz von diesem Forum wieder mal auf "egga" sein dilema melden!
er tendiert ja heimlich zu einer Scheitholz Heizung.....
ich habe auch so ein System holzvergaser+25 m² Solarthermie schon über 25 jahre und ja es funktioniert gut und billig!
ich habe aber auch schon bei einer anderen Immobilie schon die Zweite Hackschnitzelheizung verbaut seit über 20 Jahren.
Die erste eine Marke die hier schon genannt wurde hat aus dem Bunker eine "Ochsngrillerei" aus technischem Magnel(fehlender Saugzug ect) gemacht.
Hab mich dann für eine Guntamatic entschieden und diesen Produkt funktioniert perfekt!
Da sind die restlichen Mitbewerber im Markt Statisten.
Ich heize mit dieser Technik jegliche Biomasse auch Getreide problemlos.
Eindeutig würde ich eine Hackschnitzelheizung einer Scheitholzheizung vorziehen!
Die Vorteile überwiegen klar gerade wenn du Arbeiten gehst usw.
Natürlich müssen gewisse bauliche Zweckmässigkeiten vorhanden sein aber eine hackschnitzelheizung ist relativ günstig in vorhandene Wirtschaftsgebäude zu integrieren.

Wenn hier Biobauern Gas und Wärmepumpen als rentabel anpreisen denke ich ganz klar das Thema verfehlt!
Ich kenne auch Waldbesitzer mit 200ha Forst alten Gemäuer und Luftwärmepumpen!Die Bibern halt im Winter und das Holz verfault im Wald.
Wg den Kosten einer Hackgutanlage würde ich mir keine Gedanken machen ist klar unter 20000.-€ zu ordern und als anschubmotivation für egga ....ich hab mir vor ein paar Wochen einen Officine Gullo aus Florenz ein etwas grössere Küchenherd um knapp 20000.-€ bestellt damit mir mein Weibchen die Eierspeis ordentlich kochen kann das soll man nicht sparen!
Also kauf dir eine HS Heizung und gut wird's werden!



Egga antwortet um 13-03-2018 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ hap

Danke für deinen Beitrag....


Ja du hast recht, heimlich tendiere ich zu einer stückholz anlage????

Wie gesagt ich muss mir zuerst viele Angebote machen lassen bis ich mich entgültig entscheiden kann.

Hargassner
Fröling
Eta
Gilles
Guntamatic


Die L.....r und S.......r glaube werde ich mir nicht anbieten lassen.
Wie gesagt, habe nichts gutes darüber gehört....


Mfg







Vollmilch antwortet um 13-03-2018 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Guten Morgen!

Da muss ich dem riiitsch in vielem zustimmen, obwohl ich seine Anreden (dumm, Dogmaten, Ökofaschos) nicht schätze.

@riiitsch: hast du dir schon mal überlegt dein Gas in eine KWK zu stecken? Ich glaube, dass ich so kleine Anlagen schon wo gesehen habe.

LG Vollmilch


HERB12 antwortet um 13-03-2018 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Habe seit 3 Jahre eine Hackgut Anlage , bin sehr zufrieden. Kein vergleich zum früherem Stückholz Kessel. Der Komfort ist einfach Überwältigend !!!
mfg.Herbert


mittermuehl antwortet um 13-03-2018 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ein Bio-Waldbauer der mit Gas aus Russland heizt weil es wirtschaflticher für ihn ist - auch ein Ansatz.. Da könnte ich mir auch das Hackgut aus Russland kommen lassen. Oder die Mlch..

Strom-Gas ist von den KW her die teuerste Art zu heizen aber von der Anlage her die billigste.... macht Sinn bei kleinen und gut gedämmten Objekten. Bei fast 400 m² Wohlfläche (überwiegend Altbau) + mehrverbrauch durch die Landwirtschaft macht eine Therme sehr wenig Sinn und ist auc nicht wirtschaftlich. Die würde dann den ganzen Winter dauerfeuer laufen und nicht lange leben. Aber als Frostwächter ist sowas immer eine Option.

Streunutzung ..... ich hab noch gelern das alles was unter 5 cm dick ist im Wald bleiben sollte. Ich weiß nicht ob das "Armdick" entspricht. Es ist klar das der Humusaufbau im Wald etwas Kohlenstoff braucht. Deshalb sollte man nicht alles raus schleppen. Aber ich hatte gerade eine kleine einschlägige Schulung. Und da wurde bemerkt das die Streuwerbung im Wald (die sind ja mit einem Rechen durchgegangen) den Boden für Jungbäume gut vorbereitet hat ... wie eine Saatbeet ..


Egga antwortet um 13-03-2018 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ riitsch

1. Du schweifst jetzt ein bischen vom thema ab

2. Einen festmeter brennholz pro stunde verdienen das macht ca. 50€ die stunde

Also verdienst du also 8000€ im monat........

Ich hätte eher gesagt 2 mal am samstag in die bude zum arbeiten
Und das häckseln ist bezahlt....


FraFra antwortet um 13-03-2018 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
fakt ist das eine luftwärmepumpe wohl nur in einem neubau sinn macht



bei läuterung bleibt alles im bestand erst 2 durchforstung wird komplett entastet bis zur Gipfelspitze alle äste bleiben liegen

beim starkholz so große stücke liegen zu lassen ist bei der borkenkäferprohylaxe eher schlecht
die kulturpflege ist auch bescheiden !

ja das komplette abfahren des vollbaumes mittels gebirgsharvester sehe ich auch sehr kritisch vor allen auf rendzina standorten!!
der größte wahnsinn wird in finnland betrieben mit der stockrodung



Artinger antwortet um 13-03-2018 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
bei der Plenterwirtschaft entnehme ich meist einzelne größere Bäume, werden bei 14 cm abgezopft.
Wie will ich mit dem Forstkran im Bestand einzelne Fichtenäste aufsammeln
bleibt alles inkl. Krone komplett liegen.
Die ganz Baum Verwertung würde mit Harvester oder Kahlschläge funktionieren
Hackholz mach ich nur aus Abschnitten, Schwachholz, Gehölz an Rändern und Bachläufen, zurückschneiden von Stauden.
der Wert dieses Holzes ist nichtig, würde man es verkaufen. mfg. josef


Peter06 antwortet um 13-03-2018 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Bei so einem Einkommen würde ich meine Zeit nicht mit "Kia aufschwanzen" vergeuden!


Peter06 antwortet um 13-03-2018 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@Riiitsch:
Wie so oft im Leben, lässt sich auch bei dem Thema "Biomasseentnahme aus dem Wald" keine endgültig richtige oder falsche Aussage tätigen.
Es ist tatsächlich so, dass sich die höchste Nährstoffkonzentration beim Baum in der Nadel- und Blattmasse befindet. Logisch, dass dieser Anteil besser im Wald verbleibt. Hauptsächlich gilt das in Wäldern mit sehr hohem Nadelholzanteil, und auf Standorten, die durch schlechtere Böden etc. nährstoffmässig benachteiligt sind.
Laut einer Studie des BFW trifft dies für ca. 50 % der Waldstandorte in Österreich zu, für die andere Hälfte ist es durchaus möglich, Ganzbaumnutzung mit Augenmass durchzuführen, ohne die Nährstoffbilanz nachhaltig zu beschädigen.
Warum?
Weil, vereinfacht gesagt, trotzdem genügend Nährstoffe durch die natürliche Vorgänge zur Verfügung gestellt werden. (Eher kurzfristig durch Blattmasseanfall, langfristig durch Mineralisation etc.)
Ich würde ausserdem empfehlen, die Vorgänge der Nährstoffversorgung des Waldbodens nicht mit der von landwirtschaftlichen Böden gleich zu setzen...

Wir machen in unseren Wäldern hauptsächlich Durchforstung mit Einzelstammentnahme, auf Grund der Schonung des Bestandes bleibt schon automatisch alles, was beim Rücken stört, im Wald.
Ausserdem sehe ich nicht die grosse Masse, wenn ich jedes kleine Asterl nutze.



Peter06 antwortet um 13-03-2018 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Sry, zwei mal auf den"Sendenbutton" gedrückt...


mittermuehl antwortet um 13-03-2018 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.

@Riiiitsch .... Natürlich wird niemand mit einer Luftwärmepumpe umkommen. Ist halt bei unter -8 C ein teurere Spaß. Ich kenne einen Biogärtner der heizt sein Glashaus mit eine Luftwärmepumpe. Ist in kalten Wintern halt eine 100% E-Heizung. Aber auch das geht.

Nur will @egga seine Gebäude mit seinem eigenen Holz heizen. Und das finde ich einfach Sinnfoll. Auch Holz eine eine Form von Solarenergie und im gutem CO2-Bereich. Im Falle des Verlustes seines Arbeitsplatzes (kann immer geschehen) ist Wald - Holzheizung auch klug.


M.S. antwortet um 13-03-2018 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ein Bekannter hat mittlerweile schon 7 Jahre solch einen Scheitholzofen www.heizprofishop.at/Attack-Paket-DPX-25-Standard-1000L-Puffer-AE-Eco-Skin
ohne Probleme in Betrieb.
In Kombination dazu wäre diese www.heizprofishop.at/Solarpaket/-Solaranlage-Sunex-AMX-3036-m-12-Kollektoren
Anlage nicht schlecht.


xaver75 antwortet um 13-03-2018 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.



mutzhase antwortet um 13-03-2018 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
.......nur Hackgutheizung !!!!!

Jedoch von KWB der neuesten Generation ( Raupenbrenner, Hackgutvorratsbehälter usw. ) . Habe selber eine ,....weitere werden folgen !
Läuft sehr leise, ohne jegliche Störungen und beim Verbrauch von ca. 30 Schüttraummeter Hackgut ( Fichte ) nur 10 Liter feinste Mineralasche !

M.f.G


miky antwortet um 13-03-2018 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
meiner Meinung nach auch nur Hackgutheizung

war vor 9 Jahren vor derselben Entscheidung, bisher läuft die Buderus-Hackgutheizung ohne Probleme.
Habe auch viel erkundet und nachgefragt, Kostenvergleiche zwischen Stückholz- und Hackgutanlagen erstellt, schlussendlich waren wir froh, dass wir uns richtig entschieden haben! Bin im Nebenerwerb, muss früh raus - also wer heizt?




Egga antwortet um 13-03-2018 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@ milky du sagst es...


Heizen stört mich nicht so
mehr das spalten und wieder halbieren der holzbündel.....

Der preis des kessels sag ich mal ist ok

Lagerraum von 20m3 hab ich in der scheune platz....

Jedoch die restlichen 50m3 müsste ich provisorisch irgendwo neben dem hackholzlager errichten

Ist das möglich zu asphaltieren und mit rundlingen wände aufstellen und mit fließ abdecken???

Hat jemand von euch gute ideen mit eventuell bildern?


xaver75 antwortet um 13-03-2018 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Es gäbe auch Kessel für Meterscheiter.,-)

mfg


M.S. antwortet um 13-03-2018 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Da es am Sonntag wieder etwas eisig wird vielleicht noch das hier

https://www.youtube.com/watch?v=pNES0Qv2m1I


M.S. antwortet um 13-03-2018 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.



Neuer antwortet um 13-03-2018 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Egga, wir leben in einem Hi-Tech Zeitalter, in der Zeit kostbar, rar und teuer ist, auch deine eigene. Vielleicht ist es dir jetzt noch nicht so bewusst, kenne ja auch deine Lebensumstände nicht.
Aber alles, was heutzutage relativ einfach und kostengünstig automatisierbar ist, sollte auch automatisiert werden. Damit bleibt mehr Zeit für die wichtigen, notwendigen und schönen Dinge des Lebens!
Also auf keinen Fall eine Stückgutheizung!
Habe seit 10 Jahren ETA Hackgutheizung. Einmal Lambdasonde getauscht bisher. Sonst absolut problemlos und zuverlässig. 1500 Liter PUffer und Frischwassermodul. Seit zwei Jahren kombiniert mit 17,5m² Solar für WW und Heizungsunterstützung in der Übergangszeit (Fußbodenheizung im Umbau) - Solar taugt mir voll, obwohl sie sich wahrscheinlich niemals rechnen wird. Aber wenn im Sommer bei 35° der Kessel anheizt fürs Warmwasser - geht gar nicht!

Meine Meinung: Nicht alles muss sich "rechnen", es muss für einen passen und es soll arbeitssparend sein.


hap antwortet um 13-03-2018 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
so egga heizungsfragen sind hier immer recht "hot"
jetzt musst du dich entscheiden....also geh in dich sei klug bei deinen Anforderungen mit Heizlast,nebenerwerb usw würde ich das projekt Stückholzkessel samt solar unter den tisch fallen lassen.Bau dir eine gut geplante hackgutheizung ein die auch perfekt mit anderen materialen als holz funktioniert auch wenn du Lagerplatz adaptieren und bauen musst.
den schritt wirst nicht bereuen.

dem riitsch kann ich nur mitteilen dass ich kein streuholz Nutzer bin und er sich mit seinen drei verschiedenen heizsytemen (Wärmepumpe,gastherme,kachelofen und Eigenwärme) ordentlich wirtschaftlich verzettelt hat.
da brauche ich keine genauen Daten mehr um das zu manifestieren!




Egga antwortet um 14-03-2018 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@riiiitsch

Also ich bin schon der meinung das ich meterscheite günstiger lagern kann als gehacktes holz

Hackschnitzel kann man selten mit einem wellblech am feldrand abdecken:-(




Darki antwortet um 14-03-2018 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo
Dieses Thema wird bei mir in den nächsten Jahren auch aktuell werden.
Wobei aufgrund des eigenen Waldes vermutlich eine Hackgutanlage wird, oder Pellet.
Was ich hier allerdings vermisse ist, die Rechnung für Geräte welche man für HS braucht.
Ok, Traktor und Winde wird vorhanden sein, wenn man vorher Scheitholz macht.
Aber meiner Meinung nach bringt eine HS Anlage ohne RW und Langholzspalter (Bohrer oder so) nix, natürlich funktionierts, aber halt umständlich.
Wenn ich meinem Nachbarn beim Poltern mit seinem FL zuschau, kommt mir jedesmal das Lachen. Der murxt dort Stunden herum bis er den Polter so halbwegs beinand hat.
Meiner Meinung nach ist die Mechanisierung, beim umstieg auf HS nicht zu unterschätzen.

mfg


fgh antwortet um 14-03-2018 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Da hast recht Darki, aber das fängt schon an, wenn man extra ein Gebäude bauen muss, deshalb stellt die Hackschnitzelheizung für mich (nur ein Haus) einen etwaigen Luxus dar den ich mir vielleicht irgendwann mal gönne...

RW gibt es zwar oft leihweise beim MR... aber der angebotene mit dem vorhandenen Traktor fahrbar ist, ist immer so eine Frage... aber man könnte es im Lohn machen lassen.


Artinger antwortet um 14-03-2018 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Schneewinter 2006 (bay. Wald) ich sah mich genötigt einen Dreieipunktkran zu kaufen und aufzuräumen.
200 rm Hackholz am Lagerplatz, konnte ich nicht verkaufen, man hat mir angeboten, das Holz wird kostenlos entsorgt.
habe selbst hacken lassen und auf die Wiese geschüttet
Heizungsofen Baujahr 1985 umgebaut (Zwischenrost) habe auch weiter hin nur noch gehackt gemacht und bis November 2014(Hackgutheizung in Betrieb genommen) ausschließlich Hackgut verheizt
Hackgut wäre für mich alternativlos, weil das Zeug einfach anfällt.
mfg. josef


jakob.r1 antwortet um 14-03-2018 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Grüß Dich Darki, dann gibt es ja Mengenrabatt wenn Du die Pelletanlage für Deine Hütte und die Hackschnitzelanlage für den Hof bei der gleichen Firma kaufst....
Mit Deinem Nachbarn hast Du recht, es gibt Hackschnitzelanlagenbesitzer die wirklich zeitlich und finanziell alles unnötige experimentieren. Die gewünschte Rechnung ist leicht zu machen, wenn man von vorneherein einsieht das ein Hackschnitzelhaufen wesentlich leichter trocknet als das mit viel Mühe aufgeschlichtete Material zum Häckseln. Wenn Traktor und Winde vorhanden sind, hast schon alles falls Du nicht über öffentliche Straßen zu Deinem Wald musst.
Einfach im Winter alles zum Häckselplatz ziehen und gut is. Wer über öffentliche Straßen muss oder am Hof eine beengte Lage hat, der braucht entweder einen Rückewagen um das Holz zum Hackplatz vor zu konzentrieren oder die zeitaufwendigere Variante mit häckseln im Wald auf den vorhandenen Kipper. Jegliches Spalten des Holzes wegen Vortrockung ist so unsinnig wie ein Kropf, weil zeit- und kapitalintensiv und ein Hackschnitzelhaufen eh besser trocknet.
Die guten Lohnhäcksler haben alle einen Spalter am LKW dabei, um die Stämme die für den Hacker zu groß sind während des Häckselns vorzuspalten. Wer das Glück hat, in der Nähe einer Biogasanlage zu sein, der braucht nicht mal einen Lagerraum für die Hackschnitzel wenn er immer mit dem Kipper an die Abwärme der Biogasanlage zum Trocknen der Hackschnitzel hinkommt. Die Umbauten am Kipper sind gering. Ich habe die Hackschnitzel die nicht in den Bunker passen in einer Halle, die Variante "auf die Wiese" häckseln und mit Flies abdecken habe ich nie probiert. Zur Rechnung ob sich eine Hackschnitzelheizung rentiert muss man auf alle Fälle noch heranziehen ob man wirklich selbst eine eigene braucht
oder ob die Möglichkeit besteht mit einem oder mehreren Nachbarn eine gemeinsame Anlage zu betreiben. Je größer eine Anlage ist, umso weniger Ansprüche stellt diese an die Konsistenz und den Trockengrad der Schnitzel und umso wirtschaftlicher ist so eine Anlage.
Habe ein Bild dazugelegt, wie ich einen Teil meiner hackschnitzelfähigen Bäume zum Hackplatz bring.
Beste Grüße
Jakob


in der Winde die verkaufsfähigen Stämme und im Kran das Material zum häckseln
 


Darki antwortet um 14-03-2018 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo
Leider brauche ich die nächste Anlage hoffentlich erst in 10 Jahren ;-).
Also häckselst du alles "frisch". Wie trocknest das?
Ob sich das bei 70 oder 80m³ rechnet, glaub ich auch nicht.

mfg



Logo antwortet um 14-03-2018 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Hallo!
Wer heute noch eine Hackschnitzelheizung oder Pellets errichtet, der hat in der Schule nicht wirklich rechnen gelernt. Mit Erdwärme oder Luftwärme zu heizen ist um einiges billiger. Das anfallende Holz zusammenschlichten und verkaufen. Keine Arbeit mit hacken, transportieren, keine aufwendige Heizungsanlage und Lagerraum und auch kein Kamin (Rauchfangkehrer).
Der Stromverbrauch einer Hackschnitzelanlage ist auch nicht zu unterschätzen und nach 15 Jahren ist das Klump hin.
Momentan werden mehr Stückgutöfen als Hackschnitzelanlagen verkauft. Wie gibt's das wenn sie keiner haben will?


Egga antwortet um 14-03-2018 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@logo

Bin da auch etwas bei dir....

Der stromverbrauch einer HS Anlage wird nicht ganz ohne sein

Hat da jemand mal was berechnet?

Ich weis nur soviel:

Der neu antriebsmotor von Hargassner hat 0.18Kw
Nun ist die frage wie oft der dreht

Ich hab keine ahnung wie oft denn ich habe selber keine HS anlage aber ich würd mal schätzen

0.18kwh x 10h pro tag x 0.15cent = ca. 100€/jahr

Wenn ich das hacken noch dazurechne sind das 50€ pro monat

Also dann kann ich schon toll holzspalten um das geld und der italienurlaub ist bezahlt......


Egga antwortet um 14-03-2018 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ja ich weis der diesel zum spalten ist auch nicht geschenkt.......

Aber die hs anlage ist ja um einiges teuer als der stückgutofen.....


jakob.r1 antwortet um 14-03-2018 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Grüß Dich Darki, zwischendurch sind zwar schon auch dürre Stämme dabei, aber der überwiegende Teil ist frisch. Die von Dir angesprochenen 70 oder 80 srm sind in einer Zeit von 30 bis 50 Minuten gehäckselt wenn alles auf einem Haufen liegt und der Häcksler nicht umsetzen muss. Wenn die Häckslerstunde ca. 240 Euro kostet kannst Du Dir gut die Kosten pro srm ausrechnen. Dafür das der eigene Wald sowieso gepflegt werden sollte und die Stämme quasi kostenfrei anfallen ist das Ganze für mich wirtschaftlich. Ein Hackschnitzelhaufen wird innen warm und trocknet dadurch innerhalb eines halben Jahres soweit runter, das dies die schnellste Art der Trocknung ist ohne Zuhilfenahme von zusätzlichen Maßnahmen.
@ Logo und Egga, Ihr habt beide nicht berechnet, das beim Spalten, und zum Verkauf herrichten, sowie der Verkauf selbst seeeehr viel Arbeitsstunden und Kapital verschlingt, nicht nur den Diesel. Wer seine Arbeitsstunden ehrlich ansetzt kann mit Brennholzverkauf sicher nichts verdienen im Vergleich zu Hackschnitzel. Dann der angesprochene Stromverbrauch.
Jeder Gewinn an Komfort kostet natürlich auch, das ist klar --- aber eine richtig dimensionierte Hackschnitzelanlage mit ordentlichem Pufferspeicher... läuft ja nur maximal in den Wintermonaten durch, wenn volle Heizleistung gefragt ist. In den übrigen 8 Monaten gibt es viele Standzeiten der Anlage. Wenn das stimmt, das mehr Stückgutheizungen verkauft werden, dann werden da die vielen Raumöfen die viele Haushalte für die Übergangszeit im Wohnzimmer stehen haben, weil man auch der Flamme schön zuschauen kann, -- jeweils als eine Anlage gezählt sein. Da ist es klar, das die Stückzahl höher ist als bei Hackschnitzelanlagen, zudem werden immer mehr Gemeinschaftsanlagen bei Hackschnitzel durchgeführt, was ja auch Sinn macht wie ich weiter oben schon mal angeführt habe.
Diejenigen mit den Stückgutheizungen die als richtige Anlage, also für ein ganzes Haus eingebaut sind,--- haben noch geländegängige Großeltern usw. im Haushalt mitlaufen, die das Nachheizen übernehmen. Wenn Manns selber machen muss und vielleicht noch nebenbei berufstätig ist, dann hört sich der Spaß schnell auf ..... Übrigens, warum sollte das
Glump nach 15 Jahren hin sein??? Von Zeit zu Zeit muss mal der Schamott ausgewechselt werden, ansonsten mal ein Schütz, eben Verschleissteile die bei anderem technischem Gerät auch anfallen. Wenn dann der Ofen wirklich nicht mehr mitmacht, dann kann zumindest die Austragung weiter verwendet werden, wenn man bei der Erstanlage nicht das Billigste kaufen muss.... MIt Erdwärme und Luftwärme kenne ich mich nicht aus, da werden ja von Euch noch gute Details kommen, im Vergleich zu Hackschnitzelanlagen.
Beste Grüße
Jakob



Egga antwortet um 14-03-2018 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Um 250€ häckseln hätte ich ehrlich gesagt nicht geschätzt
Eigentlich recht günstig...


mittermuehl antwortet um 14-03-2018 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@logo ... wenn jetzt alle aus Wärmepumpe machen wird es mit dem Strom im Winter eng. Bei einem ältern Haus ist eine Luft-Wärmepumpe bei starken Minusgraden eine reine E-Heizung.

Holz ist ein durch Sonnenenergie entstandener Energiespeicher. (Erdöl auch - aber das ist eine andere Geschichte...) Holz ist ein CO2-Neutraler Energiespeicher.

Die Zukunft ist ein Energiemix. Alle die Zugang zu günstig Holz haben sollen natürlich mit Holz heizen und können so die Stromverbraucher entlasten. Weil keine Hackgutanlage mit 40 KW braucht so viel Strom wie eine Luftwärmepumpe mit 40 KW. Es gibt nicht DIE Lösung. In Städten macht Holz zu viel Feinstaub. Da ist Fernwärme die Lösung.

Hackgut braucht mehr Geld in der Investition und mehr Energie im Betrieb (das Hacken braucht ja auch was) - aber es hat viel komfort.

Stückgut geht mit einfachen mitteln..... ich habe sowieso einen Traktor mit Mulde, eine Kettensäge, eine Kreissäge, einen sehr alten Spalter.... Ich mache pro Jahr 25-50 m³ Brennholz auf die Art. Immer dann wen ich keine andere Arbeit haben. Sonst könnte ich auch mit meinem Pelletbrenne heizen. Paßt für mich im Moment..

Somit haben wie immer alle recht. Jeder muß die Lösung finden die für ihn gut ist. Fällt uns halt schwer weil wir uns in einer Gruppe von Gleichgeschalteten immer wohler fühlen



Artinger antwortet um 14-03-2018 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Die WP verbraucht Strom der x 2 genommen wird, da Wirkungsgrad vom Kraftwerk kaum grösser ist als 50%
Durch die Jahresarbeitszahl kann ein vielfaches Wärmeäquivalent raus kommen, also eine günstige Elektroheizung
Mit Holz heize ich nicht mit Strom
das rechnen haben Andere auch nicht gelernt, sonst würde PV, oder Biogas nicht subventioniert mfg.


mittermuehl antwortet um 14-03-2018 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Ich hab auch einen Kombinationsofen (Stückgut/Pellet). Würde ich mir so nicht mehr kaufen. Ich würde mir zwei Kessel kaufen. Aber ich beheize 4 Wohnungen in einem Gebäude.... in Summe 500m² und muß eine gewisse Versorgungssicherheit bieten. Hab sogar noch einen alten Gussgliederkessel eingebunden für einen Notbetrieb. Aber der war schon 2 Jahre nicht in Betrieb..

Ich denke das so eine "Gemeinschaftsheizung" Sinn macht. Ist wie ein kleines Heizkraftwerk für eine Wohnhausanlage.

Und ja - selber Holz machen für die eigene Heizung ist eine sehr befriedigende Arbeit. Man arbeitet nicht für Geld sondern direkt für sich selbst...


Vollmilch antwortet um 14-03-2018 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Also ich sehe folgende Trends:

Heizen muss automatisch funktionieren.

Moderne Gebäude mit einem Heizwärmebedarf unter 50 kWh/m2 werden mit Wärmepumpe beheizt oder direkt mit Strom (bei noch geringerem Wärmebedarf)

Bei nicht sanierbaren Altgebäuden oder sehr großen Gebäudekomplexen und Kraftwerken können Hackschnitzelheizungen zum Einsatz kommen.

LG Vollmilch


Logo antwortet um 14-03-2018 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Eine Hackschnitzelanlage für mehrere Objekte ist sicher sinnvoll. Ich heize ca. 300m², für so eine geringe Wärmeabnahme ist so eine Anlage viel zu teuer.
Würde auch keinen Stückgutofen einbauen.
Für so kleine Abnehmer ist die Wärmepumpe ideal. Das Holz, das nur als Brennholz verwertbar ist, ab zum Heizwerk.


peter.t1 antwortet um 14-03-2018 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
..habe die selbe Erfahrung gemacht seit die solaranlage streikt....



Darki antwortet um 15-03-2018 06:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@jakob
Also häckselst du das frische Holz irgendwo auf einen Haufen oder in einen Unterstand?
Und nach einem halben Jahr ist es trocken?
Also ganz komm ich da nicht mit. Mein Nachbar hatte vor einigen Jahren das Pech, dass er frisches Holz mithacken musste, wegen eines Sturmschadens.
Der hat den Haufen separat in seinem alten Fahrsilo gehackt.
Mal abgesehen davon, dass der Haufen einige Monate so geraucht hat, als ob er brennen würde, waren die Schnitzel nach der Zeit modrig, schimmlig, und in seiner Heizung nicht mehr zu verwenden. Er hat sie dann in den Wald gekippt.
Viele haben ja auch nicht die Möglichkeit, bzw auch keine Lust Ihre HS technisch zu trocknen.

mfg


jakob.r1 antwortet um 15-03-2018 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
@darki, Grüß Dich -- ich ziehe bzw. fahre das zu hackende Material bis 5m vor die Halle bis
der Haufen für ca. 130 srm gut ist. Im Haufen der im Frühling gehäckselt wird sind auch Ganzbäume (Laubholz) samt den Kronen während im Haufen der im Herbst gehäckselt wird
nur gesittetes Holz vom Rückewagen liegt. Also zweimal im Jahr kommt der Häcksler und häckselt in die Halle, da ich jährlich ca. 250 srm verheize. Wenn der Häcksler kommt dann ist auch meistens der Vorratsbunker ziemlich leer in den ca. 50 srm passen. Da weiss der Häckslerfahrer schon, das er in den Bunker möglichst keine grünen Fichten- Tannennadeln reinhäckseln soll, weil dies ja sofort verbrannt wird. Das übrige wird in die Halle gehäckselt, die gleich neben dem Bunker liegt. Wie ich ja schon öfter geschrieben habe ist meine 100kw Anlage die Untergrenze mit der man so was machen kann. Die kleineren Anlagen schaffen es nicht, Hackschnitzel direkt aus dem Wald gehäckselt zu verbrennen. Das es nicht optimal ist, weil mehr Material benötigt wird als bei trockener Ware weiss ich auch, aber wie Du schon geschrieben hast hat nicht jeder die Lust das Material technisch vorzutrocknen. Es stimmt auch, das ein frisch gehäckselter Haufen Dunstwolken abgibt, weil durch die Eigenerwärmung der Haufen von innen heraus austrocknet. Die obersten 10cm eines Haufens werden dabei schimmelig, aber das vermischt sich ja wenn man z.B. mit dem Frontlader den Bunker befüllt. Wenn ein Haufen aber mehr lang als hoch gemacht wird, wie das bei Deinem Nachbarn im Fahrsilo vermutlich war, dann machen die verschimmelten 10cm der Oberfläche gleich einen großen Teil der Hackschnitzelmasse aus und dazu vielleicht noch eine Anlage unter 100kw , -- dann muss man das Ganze besser gleich in den Wald fahren.
Ich betrachte das Ganze immer betriebswirtschaftlich unter Einbeziehung jeder meiner Arbeitsstunden und weiss selbst das ich das Ganze noch optimieren sollte, indem ich immer zumindest einen Halbjahresvorrat an Hackschnitzel vorhalten sollte,--- aber es läuft halt nicht immer so wie man möchte. Heuer habe ich 3x einen 38srm Container getrocknete Hackschnitzel kaufen müssen, weil auch meine Anlage in die Knie geht, wenn man frisches Material aus einem Holzhaufen in den Bunker häckseln würde bei dem weiter unten eine gefrorene Eisschicht an den Stämmen klebt....
Grundsätzlich macht eine Hackschnitzelheizung nur betriebswirtschaftlichen Sinn wenn ich
erstmal genügend eigenen Wald habe oder kostenlos an Holzmaterial komme und eine eigene Anlage ab 100kw betrieben werden kann, weil diese Anlagen keine Anforderungen an die Größe der Hackschnitzel und deren Trockengehalt haben. Habe ich diese Voraussetzungen nicht, dann eine Gemeinschaftsanlage bauen und wenn dies nicht möglich ist macht betriebswirtschaftlich sicher eine Pelletanlage mehr Sinn.
Das ich nicht falsch verstanden werde, ich gönne jedem seine kleinere Hackschnitzelanlage,
weil irgendein Hobby tut eben gut.
Beste Grüße
Jakob



Darki antwortet um 15-03-2018 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Danke für die Antwort.
ja Komfort kann und darf schon was kosten.

mfg


Artinger antwortet um 15-03-2018 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Das jedes System für ein größeres Objekt rentabler wäre ist klar.
Das würde auch für eine WP gelten.
Welches Haus benötigt schon 50 kw
Wenn ich den 30kw Ofen vollfülle reiche ich einen Tag
Wenn ich 2 x nachlege reicht ein 15kw Ofen
Wenn ich 10 x nachlege reichen 3kw

Mein Ofen hat 50 kw. ich brauche keine 20 kw , ich meine dass der Ofen auch länger hält da er nicht so lange unter Feuer steht
Der Ofen läuft 2 Stunden/ Tag oder alle 3 Tage 2 Stunden im Sommer,

Das Hackholz wird abgedeckt, damit bin ich unabhängig vom Wetter und das Holz steht nochmal über den Winter da
Das wäre ein Misthaufen bei diesem Restholz
Für einen Buchenstamm bekomme ich an der Straße 60€/ fm, den brauche ich nicht bewegen und zu HS. machen
mfg. josef



mittermuehl antwortet um 15-03-2018 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kann mich nicht entscheiden Stückholz-Solar oder nur Hackgut.
Na ich hab 40 KW die eigentlich zu schwach sind und der Kessel läuft im Winter sicher 18 Stunden/Tag....

Jetzt hab ich auch eine Füllung am Tag. Aber bei -12C habe ich fast ein 100% Abnahme. Da geht kaum was in den Puffer.

Sind bei mir halt 80W/m²...


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