Solaranlage

Antworten: 54
milkmaster 19-01-2018 20:09 - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo Kollegen!

Bin am überlegen aufgrund momentan guter Förderunterstützung eine Solaranlage am Hausdach nachzurüsten. Heize mit einer 35kw Hackgutanlage 2 Häuser und brauche ca. 80-90m3 Hackgut im Jahr. Die Solar soll auch heizungsunterstützend sein, also den Pufferspeicher speisen. Wie groß soll so eine Anlage sein und wieviel Hackgut könnte ich mir ca. einsparen? Oder auf die neue Klimastrategie der Regierung warten? LG Milky.
Vollmilch antwortet um 19-01-2018 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo!

Wie groß ist dein Pufferspeicher?

Ich habe 16 m2 Solar und bringe den Pufferspeicher mit 1500 l bei guten Bedingungen gerade voll (85 Grad Celsius), Boiler hab ich in Summe 800 l.

PV in Kombination mit Wärmepumpe solltest du dir auch überlegen!

LG Vollmilch

milkmaster antwortet um 19-01-2018 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo!

Habe auch 1500l Puffer und 300l Boiler. Du meinst also 16m2 ist die Untergrenze? PV- Wie kann ich dann die Wärmepumpe in den Heizkreislauf integrieren? LG.

Vollmilch antwortet um 19-01-2018 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
16 m2 werden gut zum vorhandenen Puffer passen.

Bezüglich Wärmepumpe solltest einen Installateur fragen, was da möglich ist. Strom ist eben universell einsetzbar. Da muss man die Kosten durchrechnen. Einer meiner Bekannten hat deswegen auf Solar verzichtet und PV gebaut (auch in Kombination mit Hackschnitzel), aber nur mit Heizstab zur Ww-bereitung.

LG Vollmilch

JD6230 antwortet um 20-01-2018 07:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
An und für sich reicht es, wenn die Solaranlage im Sommer das benötigte Warmwasser bereitet. Wozu soll es den Puffer aufheizen? Im Winter ist generell zuwenig Sonnenschein bzw. Nebel, bzw Schneefall. da hast sowieso zu wenig leistung.

Wir haben für 4 PErsonen eine kleine Anlage mit 3 Platten. Im Sommer brauchen wir nie zu heizen. Der Boiler wird immer warm genug und wenn der Boiler geladen ist, schaltet die Pumpe um auf Pufferladung. Ganz aufgeladen wird der Puffer nie. Soll er auch nicht. Denn dann schaltet die Anlage ab und die Flüssigkeit beginnt zu kochen (dies sollte möglichst vermieden werden)

was du dir an Hackschnitzel sparst, ist das was im Sommer (so ab April bis Sept) sonst benötigt wird.

Richard0808 antwortet um 20-01-2018 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Ich habe 4 Platte am Hausdach, 2000liter Puffer und 500liter Boiler.
Das Haus hatt etwar 200m2 Fäche und ist 30 Jahre alt.
Wenn mal eine Schönwetter Periode anhält war mein Puffer auch schon bei 90% mit 85 Grad.
Wie JD6230 sagt, im Sommer sehr Bequem da man nicht Heizen braucht, im Winter ist die Sonne zu schwach und du sparst nur geringfügig Hackgut.
Aber mit der Sola und dem neuen Holzvergaser den wir eingebaut haben brauche ich jetzt 1/3 weniger Brennholz im Jahr


birgmann antwortet um 20-01-2018 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Die neuen Kombi Anlagen sind die Zukunft.
Oben PV und unten Solarkollektor. Der Solarkollektor führt die Wärme ab und ermöglicht im Sommer eine bessere Leistung für die PV-Anlage durch Kühlung der Kollektoren.
Die werden in Deutschland produziert. Nur hochwertige Produkte verbauen.

Vollmilch antwortet um 20-01-2018 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@birgmann: viel Glück damit! :-)

LG Vollmilch

einfacherbauer antwortet um 20-01-2018 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Bin auch gerade am Überlegen eine 16qm Vakuumröhrenkollektoren anlage zu errichten. Es sollte eine Unterstüzung der Heizung im Winter sein und im Sommer bringt es garantiert genug wärme. Haus ist 250qm und rund 30 jahre alt. Stückholzvergaser, 500l Boiler und 2000L Puffer vorhanden.

Es ist aber relativ schwer jemanden zu finden der wirklich sagen kann ob sich die Analge im Winter auch was bringt.
Die Röhrenkollektoren haben auch den Vorteil bei geringer Sonneneinstrahlung Leistung zu erbringen. und so wie die letzten Winter waren sollte genug Wärme wenigstens für den Tag sein und für die Morgenstund wird eingeheizt.

nur die Erfahrung damit fehlt.

golfrabbit antwortet um 20-01-2018 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Heizen seit 6 Jahren 2 Häuser ca. 300m2 mit einer 50 kw Stückholzheizung sowie 30 m2 Solar und 4500 l Puffer, Boiler wurden durch Frischwassermodule ersetzt.
Von Anfang Mai bis mitte September komme ich im Normalfall ohne Einheizen aus, die anfallende überzählige Warmwassermenge wird gut in der Melkanlagen-Tankreinigung sowie im "Warmwasser-HD Reiniger"verwertet, im Winter ist die Leistung unbedeutend - vom Schneeabschöpfen der Module am Hausdach rate ich ab - derkugeln sich doch alljährlich wieder einige Sparefrohs.
Hannes


heilei antwortet um 20-01-2018 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo milkmaster,
nimm die billigsten Solarmodule und kauf Dir einen größeren Boiler.
So hast den ganzen Sommer (auch bei mehreren Regentagen) genug Warmwasser und
brauchst nie einheizen. In der Übergangszeit bleibt wenig für den Puffer übrig, außer bei
riesigen Anlagen, die sich bei den "wirtschaftlichen" Hackschnitzeln nicht rechnet.

Habe selber "beste" teure Module gekauft und einen extra Heizkörper fürs Bad in die Anlage integriert, aber Schade ums Geld. (Handtücher kann man auch billiger trocknen :-)
Grüße



gerald.m(5k110) antwortet um 20-01-2018 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Aber nur größere Boiler werden einem auch nichts bringen.

Ferdi 197 antwortet um 20-01-2018 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Kombianlage Solar mit PV ist gerade in den Kinderschuhen hat aber sicherlich sehr gutes Potential.
Fa. Lisec in NÖ baut solche Module, einfach mal Informieren u. viele Referenzanlagen dazu anschauen. Die Besitzer, ohne Vertreter dazu gründlich fragen wie sie damit zufrieden sind.


Vollmilch antwortet um 21-01-2018 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Guten Morgen!

Kombianlagen sind dann aber schon lange in den Kinderschuhen! Das Hauptproblem dabei dürfte sein: Solar mags gern warm, PV hats am liebsten kalt.
Die Idee dahinter ist ja sehr verlockend, aber es passt eben nicht (gut) zusammen, was der bisherige "Markterfolg" auch bestätigt.

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 21-01-2018 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Habe 16m² Solaraanlage die in 2000 Liter Heizungspuffer (mit Frischwasseranlage) eingebunden ist. Der Heizkessel hat 40KW. Ich versorge damit drei Haushalte + Nebengebäude (450 m"). Juni-August reicht das Solar für die Warmwasserbereitung. April und September schiebt sie merklich bei der beginnenden Heizperioode an. In meinem Fall würde ich mir heute die dopelte Solaranlage aufs Dach geben. Zur Zeizungsunterstützung sind 16m² das Mindestmaß. PV kommt wenn ich wieder mal Geld haben sollte...

kali antwortet um 21-01-2018 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Ich würde das Geld was du da investieren willst in eine PV-anlage stecken, denn mit Strom kannst du auch das Wasser heizen und den Strom auch für was anderes verwenden.
Gerade im Sommer wo du mit einer Solar soviel Wärme erzeugst, die du gar nicht brauchen kannst, wärst du mit einer PV anlage besser dran, es gibt schon sehr intelligente Steuerungen die den Strom aufteilen wo er gebraucht wird,
Zukunft - Elektroauto, mit Warmwasser wirst kein Auto antreiben können, darum eher PV.

lg Kali

gerhard.k(ix721) antwortet um 21-01-2018 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hab dir eine Info reinkopiert einfach mal durchlesen ist zwar von ende 2014 aber grundsätzll. noch gültig

Um beispielsweise einen 300 Liter Warmwasserspeicher um 30 °C zu erwärmen benötigt eine 5 kWp PV-Anlage (35 m²) an einem heißen Sommertag 2 ½ bis 3 Stunden, eine 2,5 kWp PV-Anlage (18 m²) entsprechend 5 bis 6 Stunden. Eine thermische Solaranlage mit lediglich 6 m² benötigt dafür ebenfalls 2 ½ bis 3 Stunden.

Pro erzeugter Energie (kWh) ist die thermische Solaranlage auch kostengünstiger als eine PV-Anlage. Eine 5 kWp PV-Anlage kostet rund € 11.000, eine vergleichbare thermische Solaranlage (6 m²) kostet rund € 4.000.

Oft wird dahingehend argumentiert, dass mit der überschüssigen Strommenge der PV-Anlage der Warmwasserboiler bedient wird. Hier gilt es vielmehr zu überlegen, die PV-Anlagen so zu dimensionieren, dass kaum Überschuss produziert wird (das heißt im Normalfall kleiner dimensionieren oder kostspielige Akkus einzusetzen). Kleine PV-Anlagen, deren Überschussstrom zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden soll, bewirken bei fehlendem Überschussstrom eine herkömmliche Warmwasseraufbereitung (E-Boiler) mit elektrischer Energie aus dem öffentlichen Netz. Oft steht in der Praxis zum gewünschten Zeitpunkt nicht genügend überschüssiger Strom aus der PV-Anlage zur Verfügung. Dann würde die PV-Anlage nur noch als wenig ertragreiche Zusatzenergie eingesetzt. Das widerspricht aber dem Prinzip der erneuerbaren Warmwasserbereitung mit eigenen verfügbaren Ressourcen.

Ist man bestrebt auch das Warmwasser zuverlässig mittels PV-Anlagen zu produzieren, müsste die PV-Anlage sehr stark überdimensioniert werden was wiederum mit sehr hohen Kosten und noch mehr Überschussstrom verbunden ist.

Zusammengefasst nochmals einige Vorteile thermischer Solaranlagen:

Mit einer thermischen Solaranlage kann man heizen, ohne in Brennstoffe investieren zu müssen (die Sonne schickt keine Rechnung). Somit ist man unabhängig gegenüber Preisentwicklungen (Öl, Pellets etc.);
Der jährliche Energieertrag von solarthermischen Anlagen ist um den Faktor 3 besser als vergleichsweise bei PV Anlagen (der Wirkungsgrad von thermischen Solaranlagen liegt bei 70 bis 85 %);
Thermische Solaranlagen verfügen über eine lange Lebensdauer, ohne nennenswerte Ertragseinbußen;
In Kombination mit Pufferspeichern kann man Energie auch über mehrere Tage (Wochenspeicher) speichern und bei Bedarf für Warmwasser und Raumwärme abgeben. PV-Anlagen können die elektrische Energie nur mittels spezieller Akkus (derzeit noch sehr teuer) speichern;
Eine Solaranlage lohnt sich für jeden Haushalt, selbst wenn untertags niemand zu Hause ist. Wärme wird im Puffer gespeichert, für PV-Strom sind Speicherlösungen (derzeit noch sehr teuer) erforderlich;
Spezielle Sonnenhäuser (thermische Solaranlage und Pufferspeicher) können bis zu 75% des jährlichen Energiebedarfes für Raumwärme und Warmwasser (in Einfamilienhäusern) abdecken;
Für thermische Solaranlagen bestehen mehrere Fördermöglichkeiten von Seiten des Landes, des Bundes und der Gemeinden (Direktförderung, Sanierungsförderung, Sanierungsscheck, etc.);
Die Nutzung der Sonnenenergie liefert kostenlose Energie – ein Leben lang;


KaGs antwortet um 21-01-2018 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Eine 5 kwp PV kostet deutlich unter 10.000 €! Abzüglich dann noch die Förderung. Günstig wäre allerdings eine Ost-West Ausrichtung, damit etwas ausgeglichen wird der Ertrag. Mir wären Anlagen lieber, die wo herunten montiert sind, wo man jederzeit den Schnee wegputzen kann. Gerade im Winter arbeitet eine PV recht gut, wenn die Sonne scheint und kalt ist. Nur pickt halt der Schnee auf den Modulen und lässt die Sonne nicht durch. Wie gut eine PV platziert wird, hängt halt von den örtlichen Begebenheiten ab.

milkmaster antwortet um 21-01-2018 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Danke erstmal für die vielen Antworten.
Habe mit PV auch schon Erfahrung, wird allerdings aufgrund des guten Einspeistarifes komplett ins Netz eingespeist. Funktioniert wunderbar (14,8 kwp brachten 2017 17.000 kwh) nur beim Warmwasser wäre die Solar aufgrund besserer Speichermöglichkeit doch im Vorteil, oder? Nur fürs Warmwasser im Sommer zahlt es sich aber nicht aus, ca. 10m3 Hackgut. Es muss doch auch eine Heizungsunterstützung in den Übergangsmonaten möglich sein, darum die Idee den Puffer zu speisen. Die Fußbodenheizung braucht ja nicht so viel Temperatur. Sind Röhrenkollektoren in diesen Monaten besser? Kombianlage hört sich toll an, aber scheinbar gibt es noch nicht viel Erfahrung damit....


holodrio antwortet um 21-01-2018 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Wir heizen schon über 20 Jahre unser Wohnhaus und Warmwasser mit Hackschnitzel - Verbrauch für 280 m2 90- 100 m3 pro Jahr. Ich bin ein Befürworter von Bioenergie, aber ich habe mich noch nicht durchringen können für eines Ersparnis von ca 20 - 30 m3 Hackschnitzel im Jahr, mindestens 5000 Euro oder je nach Ausstattung mehr für eine Solaranlage zu investieren.
PV-Anlage mit erprobtem Batteriespeicher im Keller ist schon länger im Hinterkopf.

mittermuehl antwortet um 21-01-2018 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@kali ,,,,, Deine Rechnung stimmt nur wenn du Überschußwärem über Solar erzeugst. Aber bei einer 100% Wärmeabnahme ist einen Solaranlage einer PV-Anlager von derWertschöpfung überlgen. Deshalb sollten slche Anblagen ja berechnet und geplant werden. Meine solaranlage schafft im Sommer fast 100% des Warmwasserverbrauchens (3-4 Haushalte + Warmwasser für die Landwirtschaft). Selten muß ich mit Holz dazu heizen.

PV-strom im Heizungspuffer verheizen geht natürlich auch, hat aber einen schlechteren Wirkungsgrad und mancht nur mit Überschußstrom sinn bzw. mit einer WP.

@holodrio .... 20-30 m³ werden dich so 500€ kosten. Klar das man sich da überlegt ob einem eine Solaranlage 5000€ wert ist. Mir war es die Sache wert weil es auch viele Stunden von der Kesselanlage nimmt. Aber das muß jeder für sich selber entscheiden.

B

einfacherbauer antwortet um 21-01-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Bei einer bestehenden hackgutheizung fehlt mir der solare Sinn aber bei stückgut oder andere wärmeerzeugumg sieht die Rechnung wieder anders aus. Auch wenn wenig eigenes Holz vorhanden ist.

mittermuehl antwortet um 21-01-2018 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@einfacherbauer --- SO IST ES ..... ich habe Stückgut (Pellet für Notbetrieb) und wenig eigenes Holz .... wer reichlich Hackgut hat, rechnet anderes...

heilei antwortet um 21-01-2018 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Denk mal nach, wie oft Du den ganzen Heizungsapparat für kurze Zeit aufheizen musst,
obwohl es draußen heiß ist.
Mit der BILLIGSTEN Solar kannst den ganzen Sommer fast gratis Heißwasser verschwenden, etc.
Grüße

500 Vario antwortet um 21-01-2018 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo
ich habe vor einigen Jahren in eine 92m² Anlage mit 7000l Puffer investiert.
Benötige ein ganzes Jahr hindurch in der Abferkelung und der ferkelaufzucht Wärme.
Natürlich heizungsunterstützend. Damalige Investkosten incl. Puffer und Montage waren
ca. 45000.- abzüglich damaliger Förderung.
Die Wirtschaftlichkeit ist auch auf Grund der (Nicht)Zufriedenheit der Anlage nicht gegeben.
Wenn im Sommer auf 2 Sonnentage ein Schlechtwettertag folgt, muss die Heizung wieder einschalten. Man darf das Einsparungspotential an Hackgut nicht überbewerten.
Ich würde jedenfalls nicht mehr in eine derartige Anlage investieren.

Vollmilch antwortet um 21-01-2018 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Ob Solar oder PV (+WP) besser ist, kann man sich ja ausrechnen. Nur sollte man BEIDE Möglichkeiten ins Auge fassen.

Solar bindet mehr Energie, aber Wärme hat nicht den gleichen "Wert" wie Strom und in Verbindung mit einer Wärmepumpe sind beide Varianten wieder fast gleichauf. Durchrechnen und dann entscheiden.

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 21-01-2018 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@500 Vario An deiner Stelle würde ich mal ein Wort mit deinem Planer reden. Du hast 73 Liter Puffer/ m² Solarpanel. Da ist der Puffer schnell voll und viel Energie wird vom Dach nicht mehr abgeführt. Du kannst dem Puffer noch eine besser Dämmung verpassen. Backe ihn mit Stroh ein. Und dann würde ich noch mal nachsehen ob die Steuerung paßt oder ob sich der Puffer über die Panele womöglich runterkühlt. War bei mir mal der Fall.

Aber natürlich ist eigenes Hackgut immer recht billig.

heilei antwortet um 21-01-2018 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Solar oder PV+WP?
Da kannst dir jede Rechnung sparen bezgl. Amortisation.
Grüße

500 Vario antwortet um 21-01-2018 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Danke mittmuehl!
Der Planer bzw. durchführende Unternehmer ist auch eine Sache.
Aber ich bekomm die Puffer an einen sonnigen Sommertag nicht mal voll, also keine
Rede von zu kleiner Pufferkapazität. Die Puffer sind mit Schafwolle ausgekleidet und zus. noch ein Kühlhauspanell aussen, also da sollte überhaupt nichts sein.
Ich hab mir vorgenommen, die Mutterfirma auf der Energiesparmesse in Wels wieder einmal zu Besuchen und ordentlich die Problematik zu besprechen.

Vollmilch antwortet um 21-01-2018 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo 500 Vario!

Das ist ja seltsam! Sind alle Kollektoren angeschlossen?
Läuft so ein großes Kollektorfeld auf unterschiedlichen Kreisen?


LG Vollmilch

einfacherbauer antwortet um 21-01-2018 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Vario

Ich denk deine kollektoren werden sich untereinander abschalten ohne das du es mit bekommst. Dann überhitzt alles und steht. Da würde ich nicht warten um das viele Geld

JAR_313 antwortet um 21-01-2018 18:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
hallo,

7000l können sich in einem Tag nicht ausgehen
benötigte Wärmemenge für 7000l von 20 auf 90°C sind 568kWh
Solaranlage bringt bei maximaler Einstrahlung 0,5kW/m²
das wären dann über 12 Volllaststunden nur zum Pufferaufheizen, da darf nichts entnommen werden.


mittermuehl antwortet um 21-01-2018 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@500 Vario Ich gehe mal davon aus das du im Sommer den Ferkelstall kaum heizen wirst. Mein Nachbar hat im Sommer immer gekühlt (Erdolektoren). Du wirst somit im Sommer keine 100% Abnahme haben. Da sollte der Speicher doch nach 2 Tagen überfoll sein.

Ich würde mal vermuten das ein paar Fühler die Steuerung behindern und die Wärme nicht ganz runter kommt. Hatte ich mal. Wir haben ewig den Fehler gesucht, alles gespühlt usw. War dann ein Fühler der immer um 20 Grad zuviel anzeigte und die Anlage zulange laufen ließ. Und einmal war ist ein Rücklschlagvetiel nicht zugegangen und die Anlage hat sich langsam entladen.

Selber habe ich nur eine kleine Anlage. Aber 16 m" machen da den 2000 Liter Puffer in zwei Tagen gut voll ... wir haben da halt nur den Haushaltsverbrauch für drei Haushalten und eine Ferienwohnung.

Vollmilch antwortet um 21-01-2018 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Stimmt! Ohne den Verbrauch zu kennen, ist es verfrüht Fehler in der Installation zu suchen.

Beim EFH hat man größere Puffer / m2 Kollektor. Werden Ferkelnester rund um die Uhr ganzjährig temperiert?

LG Vollmilch

500 Vario antwortet um 21-01-2018 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Ja in der Ferkelaufzucht hast bei heißen Sommertag natürlich wenig bis fast keine Abnahme.
In der Nacht vielleicht bei den abgesetzten Ferkel.
Aber in der Abferkelung hast konstante 40-42 Grad Vorlauf und die laufen eigentlich schon die meiste Zeit auch im Sommer.
Zur Frage ob verschiedene Kreise- Nein ein Kreis

Vollmilch antwortet um 21-01-2018 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Mit welcher Temperatur fährt man da in die Kollektoren rein und wie heiß wieder raus? Bei meinen 16 m2 hab ich da schon einen Hub von 20 Grad.

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 22-01-2018 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Bei 95m² und einem Kreis müßte man schaun wie die verschaltet sind und ob es möglich wäre das ein paar Panele hydraulisch benachteiligt sind. Die werden ja nicht in Serie hängen.

ABER auch Berechnen ob es doch möglich das du derartig viel Energie verbrauchst. Kann ich mir aber nicht vorstellen..

fkn antwortet um 29-01-2018 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo
Hätte eine 18m2 große Solarier Selbstbaukollektor Anlage mit Steuerung zu verkaufen.
Bei Interesse 0664/73162209

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 07:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
https://kurier.at/propellets/waermepumpe-oder-pellets-warum-nicht-beides/241.519.861

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 07:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
kommt immer drauf an, welche Solar du hast, ein Vakumröhrenfeld von 30 Röhren bringen locker über 2 Kw, je nach Sonneneinstahlung, arbeitet ja nicht mit Ultraviolett sondern Infrarot! ...... da kann sich auch die Sonne hinter den Wolken verstecken!!!!!

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
die Anlage bringt locker 10 Kw, wichtig ist auch die Ausrichtung, und ganz besonders die Steuerung. Drauf hängen 2 mal 1000 Lt. Puffer



 

roman.n(wg61) antwortet um 11-01-2019 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hallo Milky! Auf welche Seehöhe bist du zuhause? Kommt bei dir zuhause öfters Nebel ab Oktober?
Wieviele Personen wohnen in den zwei Häusern?

Solaranlage kann man wie bei mir bestensfalls von Februar bis Oktober an Warmwasser heizen sparen... Jedoch muss ich sagen, dass das WW Heizen bei mir mit Gas nur 45cent pro Tag kostet... Ich musste die Solaranlage errichten, sonst durfte ich keine Gasheizung einbauen oder die Förderung wird gestrichen... Jetzt wohne ich 8 Jahren mit Solaranlage im Haus und bin sehr zufrieden, man spart ca. 150€ Gaskosten pro Jahr, was aber nicht viel klingt... Die 8m² Solaranlage kostete mir ca. 5000€ und 1800€ Förderung habe ich dafür zurück bekommen... Für 3200€ was ich bezahlt habe müsste die Solaranlage lange laufen, gut 20 Jahren... Der Beitrag von Gerhard finde ich sehr gut und bzgl. Solar kann ich das bestätigen, dass die Wirkungsgrad sehr hoch ist...

In deiner Stelle, wenn du genug Holz hast, würde ich die Solaranlage lassen. Wenn du unbedingt eine machen willst, dann unter 600m Seehöhe im Nebelgebiet, bitte nur für WW Unterstützung. Wenn du über 600m Seehöhe zuhause bist und kaum Nebel hast, dann kannst du die Kollektorfläche größer für Heizungsunterstützung dimensionieren.

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
SOLAR ist nicht gleich SOLAR ....... VAKUMRÖHREN ist bei mir Solar, die bringen auch Leistung bei Nebel, weil das gebrauchten Infrarot dringen auch durch Wolken und Nebel.

8m² zu € 5000,-- ................ Hahaha, so Kunden muss man haben!

xaver75 antwortet um 11-01-2019 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@franz
Bringen diese Vakumröhren auch bei Dunkelheit Leistung?

Hast Du Probleme mit dem Jetlag, weil Du die Schlafenszeiten nach mitteleuropäischer Zeit (- 8 Std) richtest?

mfg

franz.m(ecw86) antwortet um 11-01-2019 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Da hat er schon REcht. 8qm für 5000euro sind wirklich sehr teuer.

Meine Frage ist aber eher wenn man wie oben beschrieben, eine Anlage mit 10kW und Vakuumröhren errichtet bei 2000l Puffer kann man auch im Winter zuheizen, aber was macht man mit der Wärme im Sommer? Hier sind die Vakuröhren sofort beim überhitzen. Zudecken?

Die ganzen Systeme sind noch immer nicht ganz ausgereift. Man könnte viel mit Röhren oder PV in Verbindung mit einem entsprechenden Verbraucher und Bevorratung schaffen, aber meistens fressen einem die Kosten sofort auf und 20 Jahre warten ist bis die Kosten drin sind ist auch sehr lang. Vorallem kann man sich auf solche Systeme nicht 100 Prozent verlassen.

franz.m(ecw86) antwortet um 11-01-2019 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@franz

werden die 2 mal 1000 Liter Puffer im Winter gleichzeitig gefüllt oder einzeln. ?

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
beide, nach System Tinkelman, aber in 4 - 5 Std. sind bei Bewölkung beide auf 90 Grad. Aber es hängt auch eine WP Pumpe drauf, die nachts die Puffer bis 60 Grad auflädt, es hängt ja auch 160m² FBH drauf..... aber die WP ist nur 2 Monaten im Abtrieb.... aber es sind auch speziale WP Puffer, mit Register und Schichtung...... so ein Vakumröhrenkollektorset (18,32m²) mit 1000 Lt Speicher kostet nichts mehr, dann hast Brauchwasser für 5-6 Personen und Heizungsunterstützung, reicht locker für eine Wohnfläche von 200m² ................ sie läuft, auch wenn andere stillstehen!

franz.m(ecw86) antwortet um 11-01-2019 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Hört sich ja schön an. Aber wie gefragt: Was mache ich im Sommer damit?

Ich würde eher den bestehenden Stückgutkessel anstatt der Wärmepumpe verwenden. Keine Fussbodenheizung.

Ich habe eher Angst das so eine grosse Anlage im Sommer durch die Überhitzung Schaden annimmt.

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@Franz.m, Sommer hast mit Solar eh keine Problem, ich verwende zu den Set mit 3 Kollektoren immer einen 4den dazu, dafür verwende ich 2 mal 1000 Lt. Puffer ( Wärmepumpenpuffer) - Stückholzkessel kannst eh verwenden, wenn dir heizen im Sommer spass macht und den Kessel reduzieren kannst, ich kenne deine Anlage und Steuerung nicht - deshalb bringt eine Ferndiagnose nichts. Das wichtigste ist die Steuerung

 

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@franz.m
Schaden durch Überhitzung gibt es nicht .....diese Kollektoren sind auf eine Stillstandtemperatur von 290 Grad ausgelegt!.....aber auch nur mit der richtigen Hochtemperaturflüssigkeit!!!! aber eine WP für die Zeit ausser für den 90 Grad Heizbetrieb kostet nichts mehr....... da kommt dir das Heizen in 3 Jahren mehr als eine 12 Kw Luft - Wasserwärmepumpe.

franz.m(ecw86) antwortet um 11-01-2019 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Stückgut wird natürlich im Winter zugeheizt und nicht im Sommer. Im Sommer benötigt man bei weitem nicht so viel Wärme wie die Kollektoren geben.

Solch grosse Kollektorflächen sind eher zur Anhebung für den Winter gedacht. Wenn ich die normale Sonneneinstrahlung ansehe und wie schnell die Temperatur im Aussenbereich steigt, wenn die Sonne kurz scheint, ist so eine Anlage für die Unterstüzung schon was sehr sinnvolles.

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
@ franz.m, Nein für beide, kommt natürlich auf die Personenanzahl und Warmwasserverbrauch an, nur so Anlagen kosten fast nichts, das teuerste ist die Gewinnspanne ....Hahaha wieviel Personen für das Warmwasser seit ihr ..... und welchen Heizungwert (Kesselleistung) hat Deine Heizung

franz.m(ecw86) antwortet um 11-01-2019 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
8 Personen, 300qm, 25kW stückgut, Waschmaschinen und Geschirrspüler mit Warmwasser.

Ich plane eben entweder eine neue Hackgutheizung oder die Stückgut sanieren und dann jedoch viel Solare wärme zu verwenden.

franz.p(8a493) antwortet um 11-01-2019 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
Dann kommst mit 2 mal 1000 Liter Solarpuffer, und 4 mal 30 Röhren - Süd - Südwestseitig und 58 Grad Neigung locker aus ..... auch der 25 Kw Holzvergaserkessel ( kannst einstellen von 5-25 Kw) schafft das locker, sofern es bei Dir nicht zieht wie in einen Vogelhaus .... Hahaha
Hackgut, wäre mir bei dieser niederigen Kesselleistung viel zu teuer ...... oder wennst Niedertemperatur fährst, _ Wärmepumpe!
Wärmepumpe + Solar, würden so viel kosten wie Hackgutkessel!

franz.m(ecw86) antwortet um 11-01-2019 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Solaranlage
kommt jetzt drauf an was der kessel kostet


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CLAAS lexion 560 montana
Breite: 750 EUR 90000,--
John Deere 9660 WTS
Breite: 61000 EUR 54000,--
New Holland CSX7080
Breite: 61000 EUR 78000,--
CLAAS TUCANO 430 APS
Breite: 54000 EUR 150000,--
John Deere T660
Breite: 65535 EUR 194400,--
Deutz-Fahr Agrotron 120 MK 3
127 PS / 93.41 kW   EUR 29155,--