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Erbschaftssteuer

Antworten: 95
holodrio 05-09-2017 22:15 - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Im Wahlprogramm von SPÖ und Grünen wird eine Erbschaftssteuer ab 500.000 Euro - die Grünen und 1 Mill. Euro SPÖ - gefordert.
Bei Erbe von Grund und Boden soll nicht der Einheitswert sondern der Verkehrswert herangezogen werden.
Alles unter dem Motto " Hol dir was Dir zusteht "
biolix antwortet um 05-09-2017 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo

Stell dir mal die Frage Warum dir Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht ?!

Weil die anderen 80% wirklich so faul sind ?

Darum alle 50 Jahre.einmal z.b 1-2 % seines Besitzes abzutreten, was ist dabei ?

Freibeträge wird es geben, und wenn nicht, wenn ich 100 ja hätte , 1 ha wäre leicht zu verkraften..

LG biolix

Ferdi 197 antwortet um 06-09-2017 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Vor einer Einführung der Erbschaftssteuer müssen mal alle "Steuerlecks / Steueroasen" in div. Ländern wie Panama, im Asiatischen Raum usw. zu 100% dringend unterbunden werden. Immer wieder gibt es schon mittlerweile über Jahrzehnte div. "Skandale" darüber aber in Mrd. € Höhe.
Als nächster dringender Handlungsbedarf wäre zumindest eine Finanztransaktionssteuer beim Handel von Aktien + Anleihen, wie schon angedacht in manchen EU - Ländern, mit nur 0,01% sofort einzuführen. Es gibt auch sonst fast keinen Handel ohne Abgaben u. das wären eh sehr wenig Prozentsätze.
Grundsätzlich sollte das mal als zusätzliche Einnahmen reichen.
Wenn wirklich eine Erbschaftssteuer angedacht wäre sollte die erst z.B. bei 5 Millionen € aufwärts mit einem moderaten Prozentsatz eingeführt werden.
Denen die das betrifft, haben ja eigentlich schon relativ viel u. dürfen sich dann eben auch mit dieser Abgabe an der Funktion eines Sozialstaats beteiligen.
Denen geht es nicht wirklich ab u. den anderen hilft`s.

Vollmilch antwortet um 06-09-2017 06:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Guten Morgen!

In jedem Fall sollen zuerst alle anderen besteuert werden, nur nicht ICH! ;-)

Lg Vollmilch

biolix antwortet um 06-09-2017 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Guten Morgen Ferdi !

Genau ! Und wer fordert das seit
20 Jahren ?

Wer verhindert es.. z.b. die Finanzminister der ÖVP siehe Schelling der sogar gegen die Offenlegung der Konzern Gewinne letztens war.
Im EU Parlament das selbe..

Die EVP tritt eigentlich ständig nur fürs Großkapital ein.. :-(

TG biolix

riener antwortet um 06-09-2017 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@biolix

- die Kluft zwischen Arm und Reich hat es immer gegeben, und sie ist heute sogar viel geringer als vor 100 oder 200 Jahren.

-du schreibst das eine Erbschaftssteuer eh nur alle 50 Jahre anfallen würde. Hab in unserer Hofchronik nachgesehen, komischerweise wurde unser Hof in den letzten 406 Jahren nicht nur 8 mal sondern 15 mal Übergeben.

-du schreibst .... z.b 1-2 % seines Besitzes.......damit wird eine Erbschaftssteuer nicht viel bewirken können, ich würde eher meinen 10 - 20 % ( oder sogar 30% ??? ) - warum nicht ? derjenige der (so)viel Erbt hats ja ...
für Einkommen über 50 000 € ( weiß nicht genau - weils mich nicht betrifft ) muss man auch über 50% Einkommenssteuer zahlen....warum soll dann derjenige der Erbt besser gestellt werden ????
warum sollen in einem linksgerichteten Sozialstaat Deine oder meine Kinder nur 1 oder 2 % Erbschaftssteuer Zahlen wenn andere für ein gleich hohes "Einkommen" über 50% steuer zahlen müssen.

Neuer antwortet um 06-09-2017 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@biolix

1. wird ein durchschnittlicher Hof nicht alle 50, sondern wahrscheinlich etwa alle 25 Jahre vererbt.
2. wird die "Hol dir, was dir zusteht"-Fraktion sich nicht mit 1-2% zufrieden geben.
3. bezahlen wir alle doch schon genug Substanzsteuern, oder etwa nicht?

Dass du ideologisch schon so verblendet bist, ist echt schwer zu begreifen...


Peter06 antwortet um 06-09-2017 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Es erscheint mir sowohl aus volkswirtschaftlicher, wie auch aus gesellschaftspolitischer Sicht erstrebenswert, dass die Bildung und der Erhalt von "Eigentum" einer breiten Bevölkerungsschicht möglich ist.

Das bedeutet einerseits, dass sich durch entsprechend entlohnte Erwerbstätigkeit Vermögen aufbauen lässt, andererseits auch, dass dieses Vermögen erhalten werden kann.
Daher sind Steuern, die direkt auf solche Vermögenswerte zugreifen, immer mit Vorsicht zu betrachten. Weil es dann immer mehr Menschen geben wird, die sich z.B. ein Erbe, schlicht nicht leisten können, ergo werden sie es veräussern müssen, an diejenigen, die es sich leisten können.
Damit kommt es zu einer Verschiebung von Vermögen zu einer immer kleineren Anzahl von Besitzenden.

Das Hauptproblem in unserem Steuersystem ist die Ungleichheit bei den Abgaben für Einkommen aus Erwerbsarbeit und für Einkommen aus Vermögenswerten. Würde man endlich dazu übergehen, alle Einkünfte aus Vermögen und deren Zuwächse mit den gleichen Kriterien (was Einkommensteuer und Sozialabgaben betrifft) zu bewerten, wie jene aus Arbeit, könnte man auf sämtliche Substanzsteuern auf bestehende Vermögen verzichten.

Die sogenannte breite "Mittelschicht" mit vielen kleinen und mittleren Vermögenswerten, ist ein Garant für eine solidarische und trotzdem leistungsgerechte Gesellschaft.
Leider ist sie, ich formuliere es jetzt etwas polemisch, von "rechter" wie auch von "linker" Seite, sehr neidvollen Zugriffen ausgesetzt!



mittermuehl antwortet um 06-09-2017 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Der Mittelstand wird gerade kleiner. Zum Mittelstand gehören alle die, diemehr als 2500€ netto/Monat haben. Hab ich nicht.

Vermögen vermehrt sich nur bei denen die Geerbthaben (oder Politiker sind). In den 80er oder 90er Jahren konnte man sich nur Eigentum ohne Erbschaft oder Geschenke der Eltern erwirtschaften. Das geht heute nicht mehr.

So wie ich die Vorschläge verstehe wäre die 500 00 bzw. 1 000 000€ Steuerfrei. Der Rest dann mit 1-2% besteuert. Die Steuer zahlt ja nicht der Abgebende sonder der Erhaltende. Der Durschnittsbürger (der ja auch oft Geschwister hat) erbt kaum soviel.

Eine derartige Steuer würde somit kleine und mittlere Landwirtschaften kaum treffen. Es wäre somit auch hier eine Umverteilung von Groß zu Mittelbetrieben.

Und nein. Auch ich zahle nur ungern Steuern. Aber es ist verückt den Arbeitern eine derartige Steurerlast umzuhängen und sie dann mit billigen - geförderten - Lebensmittel versorgen zu wollen. Im Moment sind die Arbeiter/Angestellten durch die Steurerlast in Geiselhaft und die Bauern werden durch die Förderungen angeketten. Und jeder ist dem Anderen was Neidig.......

Riiitsch antwortet um 06-09-2017 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Mal schauen bis wann einer um die Ecke biegt und sagt eine Erbschaftsteuer würde für die rentablen Betriebe gut sein, weil die unrentablen (wo das erben nicht leistbar ist) ausgesiebt werden.

In erster Linie wird da ein Haufen Arbeit für Gutachter beschafft. Natürlich muss man sich erst ein fertiges Gesetz ansehen, aber wenn da "Verkehrswert" steht, dann kannst gleich ein paar Tausender herrichten. Wo der Druck auf Boden schon hoch ist, wird sich mancher wundern wieviel die 5-Kuh-Weide wert ist.

Und was Peter sagt, dem kann ich voll und ganz zustimmen.

rbrb13 antwortet um 06-09-2017 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@peter06

Du schreibst : Das bedeutet einerseits, dass sich durch entsprechend entlohnte Erwerbstätigkeit Vermögen aufbauen lässt,

Wer hat heute, der nicht schon vermögend ist, ein entsprechend entlohnte Tätigkeit, mit der er Vermögen aufbauen kann ? Da muss man schon zumindest Akademiker sein.
Eine "Hacklerfamilie" kämpft ums Überleben , nicht um Vermögenaufbau.

Ich finde es irgendwie lächerlich, sich ein Erbe mit einem keinen Prozentsatz an Steuer, nicht "leisten zu können." Im Sinne der Gerechtigkeit , wo Arbeit hoch versteuert wird, Geschenke aber nicht, sollte diese Steuer kommen.

Was ich aber schon bedenklich finde, ist die Anwendung ( wie oben schon beschrieben ) wenn nicht der Einheitswert, sondern der Verkehrswert herangezogen wird. Das wäre höchst ungerecht, denn eine Kuh nimmt von einer "Kitzbühler Millionenwiese "nicht mehr zu, als von einer burgenländischen " Centwiese."
Wird die Millionenwiese allerdings verkauft , hat sie ja ohnehin mehr Steuer, als die Billigwiese.

Im Übrigen sehe ich es so wie Vollmilch.

rbrb13









Peter06 antwortet um 06-09-2017 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
"Wer hat heute, der nicht schon vermögend ist, ein entsprechend entlohnte Tätigkeit, mit der er Vermögen aufbauen kann ?"
...

Genau das ist die sogenannte "durchlässige Gesellschaft", in der es möglich ist z.B. als Nachkomme von bildungsfernen Schichten, sich durch Fleiss Perspektiven zu schaffen.
Das ist der Anreiz, es im Leben zu etwas bringen zu können. Wenn diese Möglichkeit nicht gegeben ist, weil der Zugang zu Bildung, zu gut bezahlter Erwerbstätigkeit verstellt ist, dann schaffe ich mir als Gesellschaft viele unzufriedene Unterschichten mit allen möglichen Folgen.

Unsere Entscheidungsträger wären gut beraten, schon jetzt Vorsorge dafür zu tragen, wenn sich "Arbeit" an sich in Zukunft total verändern wird, weil immer mehr digital, automatisiert etc. sprich ohne menschlichen Einsatz an Arbeitsleistung erbracht wird.

Die Folgen sollte jeder einmal für sich zu Ende denken....

FeSt antwortet um 06-09-2017 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Für was ist dann eigentlich die Grunderwerbssteuer im Erbfall nochmal gut ?

Ist eigentlich genau das, wonach sich hier gesehnt wird.

norbert.s(suk5) antwortet um 06-09-2017 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ich sehe es schon, die Landwirte hier fallen wieder auf den ÖVP Schmäh rein.
Lasst die ÖVP ist nicht mehr an uns interessiert, sie betreiben Politik für Gestopfte!

rbrb13 antwortet um 06-09-2017 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@ Peter 06

Genau das ist der Punkt, wie du es im 2. Absatz beschreibst. Zugang zu Bildung muss kostenlos sein , aber auch finanzierbar.

rbrb13

Vollmilch antwortet um 06-09-2017 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ich glaube die Grunderwerbssteuer fällt nur bei Immobilien an und nicht bei Kapitalvermögen.

Kenne mich mit Vermögen aber nur mangelhaft aus.

LG Vollmilch

Woodster antwortet um 06-09-2017 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

Es grenzt an Masochismus, wie die Leute auf das Thema aufhüpfen und krampfhaft überlegen, wie wieder eine neue Steuer noch besser wäre...

Hat schon wer überlegt, warum eine der höchsten Steuerbelastungen EU-weit noch immer nicht reicht? Warum soll dann wieder eine neue Steuer anderes bewirken?
Und warum soll versteuertes Geld nochmal besteuert werden?
Wer möchte, kann eh freiwillig dem Finanzamt überweisen, bis es richtig schmerzt...

Noch was. Dazu fällt mir Einstein ein: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.




mfj antwortet um 06-09-2017 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

Rot-Grün hat halt "kommunistische Gedanken" infiltriert, und kann sich bei Wahlen nicht davon befreien bzw. die Verlockung ist riesengroß.

Sie müssen vorallem bei der NR. Wahl - auf das Wählerpotenzial der "Arbeitslosen, Migranten, einfachen Arbeiter, Sozialfälle und Gescheiterte" setzen. Also den "Nichtsbesitzenden". Neid als Wahlprogramm sozusagen. Sonst wird´s diesmal eng.
Dazu kommen noch die getarnten Stammwähler aus allen Schichten.

Biolix ist dazu der typische Vertreter vom Wolf im Schafpelz.



siegried.w(bw31) antwortet um 06-09-2017 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

tja Biolix, kommt vermutlich auf die Sichtweise an! von einem, welcher einen Betrieb durch Arbeit aufgebaut hat oder anderen die durch Glück, Heirat etc. dazu gekommen sind.

Es fehlt mir wohl nur der Weitblick. Sollte öfters abschalten und meine
Zeit auf dem Golfplatz verbringen. Sollte helfen...

eklips antwortet um 06-09-2017 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Wir hatten ja bekanntlich schon die Erbschaftssteuer.
Eingeführt wurde sie unter Führung der Kurz-Partei. Kommunisten waren keine mehr an der Regierung beteiligt.
Abgeschafft wurde sie unter Gusenbauer.
Meine Betriebsübernahme (=vorgezogene Erbschaft) fiel in die Zeit der Erbschaftssteuer. Ich habe es knapp überlebt.

Interessierter antwortet um 06-09-2017 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Die Kommunisten werden wieder mehr. Zwar nicht dem Namen nach, sondern von der Ideologie her.

rbrb13 antwortet um 06-09-2017 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

Gerechtigkeit war halt noch nie eine bäuerliche Tugend.


rbrb13

siegried.w(bw31) antwortet um 06-09-2017 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

wo geht es hier um "Gerechtigkeit" deine Tugend scheint der Intellekt nicht zu sein!

Peter1545 antwortet um 06-09-2017 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@biolix: Falls es nur 1% sein sollte was ich nicht glaube gehört der Hof nach 100 Übergaben dem Staat, das wären zwar ca. 3000 Jahre, aber mir gehts ums Prinzip!
Das ist ganz einfach Enteignung!!
Ich sehe meinen Hof nicht als Kapital sondern brauche den Grund und Boden um damit Geld zu verdienen, sprich es ist totes Kapital.
Ich fände es fairer wenn der Verkauf von Grund und Boden stärker besteuert wird, ausser bei Grundabtretungen an den Staat, viell. mit der Ausnahme dass man das Geld wieder investieren muss!
Ich halte die Idee von der SPÖ nur für einen Haufen Schei##, das wäre nur ein riesen Bürokratiemonster, noch viel schlimmer als die jetzige Erbschaftssteuer!!

mittermuehl antwortet um 06-09-2017 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@Peter1545 Enteigung in 3000 Jahren wäre es dann wenn du mit dem Hof kein Geld verdienen würdest.

Der VP geht es aber sicher nicht um die Bauern, sonst würden sie ja nicht die Kürzung von Förderungen im Programm haben. Diese Kürzungen sollen sollen das Budget auffüllen. Die SPÖ will die Förderungen icht küzen sondern alle ca. 30 Jahre 2% von dem Wert einer Liegenschaft, eines Aktienvermögens oder eines Zinshauses. Und das nur für den Wert der über 1 000 000€ liegt (pro Erben). Rechnet euch mal aus wo ein mittlerer Landwirt da besser fährt.

In Warheit geht es uns in Österreich sehr gut. Komisch das gewisse Parteien alles schlecht reden und dabei Angst und Neid verbreiten. Und nie vergessen das Schwarz-Blau ein ganzen Bundesland an die Wand gefahren hat - zum Spaß... Fakt ist aber das es immer mehr Österreichern etwas sclechter gehen wird so es nicht zu einer gewissen Umverteilung kommen wird. Wer kann sich nur von seiner Arbeit heute noch ein Haus mit 30 bauen?

Erheiternd ist das so viel Menschen glauben "Mittelstand" zu sein. Alles was unter 2500€ netto im Monat bekommt ist kein Mittelstand mehr. Ich hab das nach Abzug alle meiner Kosten nicht.

Und nein - ich bin kein Kommunist. Man trifft mich regelmäßig in der Kirche. Ich bin mit meinem Pfarrer befreundet. Ich bewirtschafte einen Hof um davon leben zu können. Aber auch ich hätte nichts dagegen wenn das Erbe von RED-BULL, (wenn es so weit ist - ich wünsche Herrn Mateschitz ein langes glückliches Leben) mit 2% besteuert wird. Gilt auch für Alfons Mensdorff-Pouilly, die Familie Lichtenstein, usw.

biolix antwortet um 06-09-2017 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Nabend !

Nur in der Kürze, morgen hab ich vielleicht mehr Zeit, siegried genau, alle haben hier von Null angefangen, und daher alles erarbeitet..
Die 20 ja zugekauft die letzten 20 Jahre haben auch nicht meine Frau und ich erwirtschaftet... lächle kurz..

Kommunismus ist es jetzt, wo Hundert Tausende Forderungen in die Betriebe gesteckt werden und dadurch wieder die großen schneller wachsen können, seit ehrlich ihr sehtbdas doch.

Ihr seht oder spürt doch und mittremühl hat es super beschrieben, es kann sich schon fast gar keiner mehr etwas von Null aufbauen. Bis in die 1990 ging das..meine Eltern z.b. geschätzter Aufbau als 2 Angestellte, an die 500-600 000 inkl. Haus.. und fällt nicht in eine Erbschaftssteuer und gut so und ist nicht Mal der ö Durchschnitt der sicher weit darunter liegt..

Im Gegenzug klar Senkung der Lohnnebenkosten, Peter 06 war es glaube ich oben der gut beschreibt wie in Zukunft ein Steueraufkommen überhaupt zu gewährleisten ist.
Daher schützt ihr und eben die neue ÖVP wieder nur die super Reichen die ihr Geld nur mit Immobilien und wieder Geld verdient..das saugt euch selbst arm, und ihr wollt es nicht merken..

Aber egal, ich bin ja angeblich der Rattenfänger... :-)

Gn8 biolix

P.s ach ja schau wie dumm ich bin, nur mit Tennis und Golf.spielen hab ich 20 ja mehr Eigengrund erwirtschaftet, und wird davon in 10-15 Jahren gene 1-2 % abgeben, zum Wohle derer denen es viel schlechter geht.. Öko und sozial finde ich benötige besser... :-)

biolix antwortet um 06-09-2017 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Mittremühl.uber die 10 Milliarden reden wir nicht mehr, und auch nicht über die nächsten Blasen die durch die super Wirtschaftspolitik wieder entstehen werden, und der Mittelschicht Wiedee am härtesten treffen wird.. danke für deine logishxen Beiträge !

Rechtschreib Korrektur oben heißt statt ja Natürlich ha .. Hektar... :-)

mfj antwortet um 06-09-2017 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

...Biolix - Senkung der Lohnnebenkosten, du bist ein perfekter Bauernvertreter der Agro-Landwirtschaft.
Bitte schlaf lange, die Erklärungsversuche gehen eh schief.

Wählst eigentlich die EU-Tante oder den Fliegenpilz ?


stefan.u(gbz5) antwortet um 06-09-2017 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Wie kommt ihr auf 1-2%?
Die reden nicht von 1-2% sondern von 25-40% wenn über 1 Million bist.

Mit ein Problem das ich an der ganzen Sache sehe, ist dass so eine Erbschaftssteuer nur dann gerecht ist, wenn man mehr oder weniger gläserne Bürger schafft. Alle 25-30 Jahre wird alles was einer hatte/hat geschätzt.

und wer will das wirklich?

Macht man das nicht, hat man immer Ungerechtheiten.

Da kommt dann ein Gutachter und schätzt alle ca 25-30 Jahre alles.

Glaube nicht dass allen bewusst ist, was das dann heißt...

Schaut dann z.B. in Tiroler Gunstlagen etwas so aus...

2ha Acker beste Lage a 40€/m2
10ha Grünland (50% in Hanglage) a 10€/m
5000m2 Grünland (gewidmeter Baugrund) a 600€/m2
5ha Wald a 1,5€/m2

1 Traktor 30000€
Geräte xy 50000€ gesamt.
1 Haus 300m2 Wohnfläche mit Stallgebäude 1500m2 Grundfläche so 800000€ sicher wenn es nicht komplett heruntergewirtschaftet ist
8 Mutterkühe mit Kälbern 20000€
1 Schwein xx€
10 Hühner xx€
1 Hauskrippe 17. Jahrhundert 40000-80000€
1 KFZ 10000€
1 Ehering 1000€
Diverse Ketten und Armringe (Gold und Silber) 1500€
Münzsammlung 700€
1 Sparbuch 10000€
5 Kuhglocken (Silber, antik) 1500€
500€ Bargeld
1 Erbhoftafel 0€

Also so ganz grob 6 Mio€
Macht laut Kurier nach SPÖ Modell 1,3 Mio€ Erbschaftssteuer.

Viel Spaß dabei das innerhalb einer Generation wieder zu erwirtschaften.

So schnell ist der Nebenwerwerbsjungbauer aus Innsbbruck Umgebung, dem Zillertal oder der Gegend um Kitzbühl ein Millionär...
Oder ist er doch keiner? denn solange er nichts verkauft, hat er faktisch nur Arbeit geerbt, den Hof ohne Direktvermarktung, Gästebetten oder ähnliches finanziell nachhaltig positiv zu bewirtschaften dürfte schwer sein.
Verkauft er aber was muss er eh Steuern zahlen.

Man kann da sicher über die Zahlen diskutieren, sie schwanken auch regional extrem, aber im großen und ganzen dürften die größeren Brocken in Teilen Österreichs realistisch sein.

In anderen Gegenden Österreichs liegt der Wert wohl bei einem Zehntel.

Ist es fair wenn der eine nach SPÖ Modell
1,3 Mio€ Erbschaftssteuer zahlen muss, der andere ,der eben zufällig in einer anderen Gegend lebt, gar nichts?

Klar es betrifft nur wenige, aber gerade in der Landwirtschaft wo oft geschaut wird, dass der Hof als Einheit übergeben wird, helfen da dann nichtmal mehrere Kinder um die Steuer zu minimieren.
Ohne Ausnahmen ist dann jede große Landwirtschaft in gewissen Regionen nach ein paar Generationen weg oder viel kleiner^^. (Va. da sich die Grundstückspreise teilweise so extrem von den Ertragswerten wegbewegt haben.)

Machst Ausnahmen oder keine entsprechenden Kontrollen, dann ist es wieder so ein Papiertiger wie das alte Gesetz, wo faktisch nur die die sich nicht gekümmert haben bezahlten...
Der Rest hat es umgangen oder war ausgenommen.
Sei es durch übergeben von ein paar hundert Sparbüchern, die knapp unter den Meldeschwellen lagen,
oder durch Scheibchenweises übergeben wo dann halt alle 5-10 Jahre (je nach Frist) knapp weniger als den Wert, ab dem die Steuerpflicht entsteht, übergibst,
nimmst die alte wertvolle Hauskrippe aus, was passiert dann mit Kunstsammlungen müssen die auch nix zahlen? usw, usw.

Eine Erbschaftssteuer wirklich gerecht hinzukriegen dürfte imo faktisch unmöglich sein.

Ich würde ja auch 1-2% auf alles begrüßen und durchaus als fair ansehen.

Nur imo würde das entweder ein Bürokratiemonster mit gläsernem Bürger oder
es wird systematisch umgangen und es bleiben erst wieder nur die übrig zum zahlen die nicht weglaufen können (Immobilien und Grund und Boden bzw Klein- und Mittelbetriebe)

Edit link vergessen^^
https://kurier.at/politik/inland/500-mio-ueber-erbschaftssteuer-wie-die-spoe-das-machen-will/272.286.052


biolix antwortet um 06-09-2017 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ja mfj, bei uns werden sie schon munter..

Und wenn du keine Argumente hast, kommt das dann..das kennen wir schon.. :-)

Dir Stiftungen der großen treiben die Acker und waldpreise.. ihr Geld muss ja sicher ein angelegt werden...

Nur die größte Bauern tun da noch mit, denn die haben ja die letzten Jahre auch mit von dieser Politik profitiert, ein normaler hat keine Chance gegen die wo ein war hundert tausend ein Klacks ist. :-(

Aber ja, weiter so, fast alle spüren es, aber dann wieder nie schuld und dabei gewesen sein..

Da haben wir die Prozent Sätze, ok sind zu hoch meiner Meinung nach, aber ab 10 Millionen 10 % wäret dicht Mal zu diskutieren... Wie viele braucht ein einzelner Mensch.. versteht irgend jemand noch das wer millia haben muss, u die eben von überall weiter Geld "absaugt" ?!

Century antwortet um 06-09-2017 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Soweit ich weiß, wird Aktienhandel gar nicht besteuert, oder? (damit wird steuerfrei nicht existentes Geld verdient, und davon eine ganze Menge)

Außerdem, wer die Erbschaftssteuer für gut hält, ist schlicht und ergreifend naiv, wenn nicht sogar ein Idiot.

Warum? Na ganz einfach: diejenigen, die wirklich viel Geld haben, parken es dort, wo kein Staat rankommt (Steuervermeidung ist ein eigener Wirtschaftszweig!). Außerdem käme dabei nichts zusammen. Deswegen wird garantiert wieder der Rest der Bevölkerung dafür bluten dürfen, man muss dafür ja auch wieder einen riesigen Verwaltungsapparat einrichten, der bezahlt werden will^^

Im Grunde ist es egal, ob jemand "Steuererleichterungen" oder dgl verspricht, unterm Strich wurden immer nur Steuern erhöht.

stefan.u(gbz5) antwortet um 06-09-2017 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Gewinne aus Aktienhandel werden mit 27,5% besteuert.
Verluste kannst nur im gleichen Jahr gegenrechnen.

Steuerfrei nach 1 Jahr Haltefrist gab es früher, allerdings jetzt schon seit Jahren nicht mehr.



thomas.t3 antwortet um 07-09-2017 00:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Mittermuehl schreibt in einem Kommentar um 22:24:

In Wahrheit geht es uns in Österreich sehr gut.

Ein paar Zeilen darunter im selben Kommentar (man achte besonders auf den letzten Satz):

Fakt ist aber das es immer mehr Österreichern etwas sclechter gehen wird so es nicht zu einer gewissen Umverteilung kommen wird. Wer kann sich nur von seiner Arbeit heute noch ein Haus mit 30 bauen? 


Du widersprichst dir selbst...

Einer der fleißig arbeitet kann sich sehr wohl was aufbauen und sollte sich auch ohne Bedenken und ohne nochmals Besteuerung sein erarbeitetes Hab und Gut rücklegen oder weitergeben können . Von nix kommt nix, und wenn einer nichts hackeln will, soll er auch nix haben. Warum sollte man die Familien die sich einen schönen Hof od einen sonstigen Familienbetrieb aufgebaut haben, noch mit einer Besteuerung bestrafen? Dass man damit Nichtsnutze und Korrupte besser durchfüttern kann?
Nein danke, ohne Fleiß kein Preis!
Diese Besteuerung sollte mind. auf 3 bis 4 Millionen hoch, wenn nach Verkehrswert gegangen wird, um fleißige Familien zu unterstützen.
Diese Steuer sollte zu verwendung kommen bei jenen, die den Grund verkaufen wollen. Hier sollte man eine ganz ordentliche Steuer ansetzen!
Damit die Landwirtschaft auch was zur Steuereinsparung beiträgt, könnte man sagen, den Auslaufbetrieben lässt man die Förderungen der letzen paar Jahre zurückzahlen, denn die hat somit ihren Sinn verfehlt und wäre damit verlorenes Steuergeld.

zweigelt antwortet um 07-09-2017 06:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Warum soll auf Übergaben und Erbschaften Steuer anfallen ?
Bei der Nutzung nach Erbantritt fallen je nach Einkommenssituation ja so w i so
Steuern an.
Wenn man Substanz besteuert müsste man auch andere Werte wie
Inteligenz , Bildung, Fleis besteuern .
Mit diesen Werten kann man auch leichter Geld verdienen.

j



mittermuehl antwortet um 07-09-2017 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@ thomas.t3 Ich wiederspreche mir nicht. Im Moment geht es uns sehr gut. Aber der eingeschlagenen Weg wird wohl zu einer verschlechterung der Menschen führen die nicht der Mittelstand sind. Und das sind alle die Menschen die unter 2500€ netto im Monat zur verfügung haben. Diese Menschen könnten in einer Spriale nach unten ärmer Werden. Der Mittelstand könnte schmaler werden. Und eine sehr kleine Oberschicht die jetzt schon den Großteil des Besitzes hat (und den nur durch Erbschaft hat) wird reicher und reicher. Lustiger weise halten sichauch viel sehr reiche Leute für Mittelstand. Wir wären alle gerne Mittelstand.

Eine Steuerentlastung wird zwar dem Staat kosten, aber die Menschen die unter dem Mittelstand sind nicht entlasten weil sie kaum arbeitsbezogene Steuer zahlen. Die Zahlen nur über ihren Konsum.

Und noch mal. Die meisten Bauern die sich so vor eine Erbschftssteuer fürchten, gehören zu den armen Schluckern und wären nicht betroffen.

Zeig mir einen normal arbeitenden Menschen um die 25-30 der sich ohne Erbschaft, hilfe der Eltern usw. etwas aufbauen kann. Das gibt es seit 10 Jahren nicht mehr.

Gestern hat Herr Strache sein Geldsparkonzept erklärt. Mindestsicherungen streichen. Nicht zu vergessen das Mindessicherungen zum Großteil an Österreicher gehen und gerade sehr niedere Pensionen anheben. Er lehnt eine Erbsachtsteuer für Millinäre ab.

Herr Kurz wil sparen weil er Förderungen kürzen will. Nach dem Motto: "Der tüchtige braucht keine Förderung". Würde bedeuten das viel kleiner Landwirte schließen werden. Diese Grundverkäufe werden dann in jedem Fall besteuert.

Herr Kern will Mindeslöhne anheben - was der Wirtschaft bei der Steuerlast sehr schlecht bekommen wird.

Aber ca. 60% der Österreichischen Vermögens gehört 10% der Bevölkerung. Und die dürfen ihr Vermögen (das immer mehr wird) Steuerfrei weitergeben.

Warum keine Erbschaftssteuer einführen bis der soziale Friede auch für die Zukunft gesichert ist. Noch geht es uns allen sehr gut. Nur könnte es in eine blöde Richtung gehen. Warum nicht dem vorbeugen?

Riiitsch antwortet um 07-09-2017 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Wir müssten also warten bis diese vermögenden Leute vererben. Man könnte ihnen das gleich weg nehmen, einfach Besitz über 5 Mille verbieten. Na, zu drastisch. Ich bin generell gegen Doppel- 3fach und noch öfters besteuern. Wenn die erste Besteuerung passt, brauch man nicht mehrmals zugreifen. Spart Bürokratie und getrickse.

Für mehr Gerechtigkeit und sozialen Frieden sind wir eh alle. Die Möglichkeiten über Vermögen zu verfügen aber dafür keine Steuern zu zahlen sind hierzulande ausufernd. Die meisten Bauern haben Vermögen in Form von Land, und wenn er 2000 Hektar besitzt, dann muss dieses Land geschützt bleiben, soll heißen weiterhin zum Essen produzieren haltbar sein. Es gibt auch anderes Vermögen, wie zb leere Wohnungen als Geldanlage.

textad4091 antwortet um 07-09-2017 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Gottfried hat das vor einiger Zeit einmal gschrieben: Besteuerung auf Grund und Boden ist eigentlich das Beste, was es gibt ... Da kann ma nix verstecken. Jedes andere Vermögen und auch Vermögenszuwächse, welche nur am Papier vorliegen, können theoretisch iiiiirgndwo sein, und der österreichische Beamte gibt die Suche da schnell auf xD
Zum Thema doppelt besteuern im Falle einer Erbschaftssteuer muss ich allerdings einwenden: Da müsste man die Steuer auf Grundverkerkehr generell abschaffen- Denn selbst, wenn ma sich mit seinem Ersparten (wo schon mal etwas an des Fiskus abgeliefert wurde), muss ma im Fall eines Immobilienkaufes erst wieder Steuer abführen ... Die Frage bei dem ganzen ist meiner Meinung nach nicht, ob sowas kommt, sondern wie diese bemessen wird- Der Einheitswert wär im Falle von definitv bewirtschafteten Flächen sicher Fair.

Im Grunde müsste man eine Nichtbewirtschaftung von Flächen im Zuge von Erbschaftssteuern abstrafen ... Klingt hart, sollt aber doch realität sein, wenn der Staat dran interessiert ist, dass Grund und Boden auch einen ideellen Wert im Sinne von Produktivität oder auch Naturschutz (als eingetragene Naturschutzfläche, mit dementsprechenden Auflagen) haben soll.

Für mich lösen solche Diskussionen sowieso nix, sondern flammen nur wieder eine Art Klassenkampf auf- Und es fühlen sich immer genau jene Vertreten, die es eigentlich eh nicht wirklich betreffen würde.
Und für mich zeigen Aussagen wie "Ja wenn selbst das Sterben etwas kosten soll" eher, dass da jemand ziemlich populistisch ist, und die wahre Welt der Kosten, Abgaben und Steuern bei Diskussionen ein wenig scheut.

mfj antwortet um 07-09-2017 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer

Ziemlich nutzlose und faktenlose Diskussion hier.

Gehen wir mal zurück zu den Fakten:

Die SPÖ will den Pflegeregress finanzieren. Also, das "Riesenei" wo man sich vollkommen unüberlegt selber gelegt hat. Vorarlberg hat dagegen gestimmt. Das darf man auch mal festhalten.
Der Pflegeregress kostet dem Staat nach ersten Schätzungen 500 Mille. Das Geld muss ja irgendwo her, weil es ja nicht rumliegt. Also holt man es bei denen, wo was haben - und das sind die Besitzenden.
Da aber nicht nach "Plan gestorben" wird, wird sich das nicht ausgehen - als Wahlkampf-Zuckerl reicht es aber allemal...besonders bei SPÖ und Grünwählern.

Bei Grün und der EU-Migrationstante Lunacek, schaut die Erbschaftssteuer wiederrum anders aus. Sie möchten nach alten kommunistischen Vorbild sowieso allen Privateigentum so besteuern, daß niemand mehr Privateigentum will, und sogenannte Kollektive gegründet werden, sprich Konzerne - das Nachfolgemodell des gescheiterten Kommunismus.

Wie man als Landwirt grün oder rot wählen kann, ist mir ein völliges Rätsel, aber es gibt ja auch Kälber die ihren Metzger selber wählen wollen...

Darum ist die Biolixe Variante der Lohnnebenkostensenkung keine bäuerliche Variante, sondern eine der Agro-Industrie Variante.
Bei ihm sitzt das ÖBB-Mäntelchen halt immer noch feste.

Daher nochmals die Gretchen-Frage:
Welcher bäuerliche Betrieb profitiert von einer Lohnkostensenkung ?
Und welcher bäuerlicher Betrieb betrifft eine Erbschaftssteuer ?


mittermuehl antwortet um 07-09-2017 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@ alle ... Weil ihr alle aus eurer sicht recht habt. Aber nie vergessen das wir eine 5% Minderheit sind. Unb das Landfwirtschaftliche Vermögen in Bäuerlicher Hand im Verhältnis zum Restvermögen der oberen 10% absolut unbedeutend ist.

Zum Pfelgeregress. Ja - den wollte die SP abschaffen und hat das mit der VP gemacht. Und da wurde mehr privates Erbe geschützt als durch eine Erbschaftssteuer angegriffen wird.

Natürlich würde die Erbschaftssteuer fast alle Landwirte etwas betreffen. Nur wer sich alle 30 Jahre nicht 2% Steuer auf den ererbten Grund (über 1000 000€ pro Person) leisten kann, sollte aufhören. Würde aber auch etwas Gerechtigkeit für die Betriebe bringen die viel Pachtflächen und weniger Eigengrund haben.

Wie immer darf jeder Wählen den er will. Dumm nur das im Moment Kurz und Strache für eine kürzung von Förderungen stehen. Die SP will eine Erbschaftssteuer. Auch nicht so lustig.
In der Wahlzelle hat man somit die Wahl zwischen Pest und Cholera. Oder man wählt die Liste vom Düringer. Da holt man sich nicht mal einen Schnupfen. Ich habs da ja gut. Ich kann mich selber wählen. ;)



KaGs antwortet um 07-09-2017 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Dass der Pflegeregress abgeschafft worden ist, war eh höchste Zeit!
Betroffen hat es gerade die "Besitzenden", die durften alles ans Heim zahlen in Form von Immobilien. Die nichts hatten, denen konnte das wurscht sein, wer die Heimkosten zahlt.

mittermuehl antwortet um 07-09-2017 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@KaGs Nur hat der Pflegeregress meist keine Bauern betroffen. Die haben ja meist rechtzeitig alles Übergeben und waren somit Mindestrentner wo nichts zu holen war. Auch ist es in den bäuerlichen Familien leichter möglich seine Angehörigen zu Hause zu pflegen weil ja Wohnort und Arbeitsplatz nahe beisammen sind....

Ich kenne einige Altbauern die zu ihre Mindestpesnion noch die Ausgleichszulage bekommen (weil sie nie viel eingezahlt haben) aber rechtzeitig Hof-Grund-Wald an einen Neffen übergeben haben. Der Neffe ist halt kein Landwirt und verpachtet alles weiter. Der Altbauer ist Grund und somit Mittellos und wird durch Steuern gefördert. Der Neffe hat ein nettes Erbe steuerfrei bekommen das er aber nur verpachtet hat und sonst nicht bewirtschaftet. (ich kenne das auch mit Söhnen). Und der Pächter wird über die Landwirtschaftsförderung gefördert. Es wird den 95% der Mehrheitsbevölkerung nicht ewig erklärbar sein warum das so sein muß.

Der Pflegeregress hat die unter Mittelschicht belastet. Da wurden "Lebenswerke" an Wohnungen und Einfamilienhäusern "enteigent". Wirklich reichen Personen waren Pflegekosten eh egal. Den ganz armen Personen meist auch....

Eine Lösung wird wohl von allen Gesellschaftschichten etwas abverlangen. Auch von der 5% Minderheit der Bauern.




stefan.u(gbz5) antwortet um 07-09-2017 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Originaltext von mittermuehl:
Nur wer sich alle 30 Jahre nicht 2% Steuer auf den ererbten Grund (über 1000 000€ pro Person) leisten kann, sollte aufhören.

Noch einmal es geht nicht um tatsächlich verkraftbare 2%, sondern gestaffelt zwischen 25-40%.
Geht sich schon desshalb nicht aus, da "nur" so zwischen 15-20 Mrd/Jahr ( http://derstandard.at/2000019510809/Erben-fuer-sozialen-Aufstieg-in-Oesterreich-besonders-wichtig ) vererbt werden.
Das wären dann ohne 1Mio/Person Freigrenze, wenn jeder zahlen müsste nur zwischen 150 und 200 Mio Erbschaftssteuer.
Die SPÖ will aber 500Mio bekommen mit Freigrenze.

Folglich 25-40% von allem über 1 Million

Alles andere ist laut den mir zur Verfügung stehenden Informationen schlicht falsch und wird auch nicht durch oftmalige Wiederholung wahr.

Und ja ich will mal behaupten, das ist dann tatsächlich nicht mehr sozial oder erwirtschaftbar.
Oder will tatsächlich wer behaupten, dass die über 1 Mio € Erbschaftssteuer, die laut SPÖ Modell rauskommen, wenn man einen Nebenerwerbsbauern anschaut, der am falschen Ort wohnt, fair oder angemessen ist (siehe mein wall of text oben)?

nochmal der Link zur Quelle mit den 25-40%


Century antwortet um 07-09-2017 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
...und immer noch kann ich kein Argument pro Erbschaftssteuer gutheißen...

Es ist egal, wie nobel die Ziele und die Pläne der Befürworter sind, es wird erfahrungsgemäß an der Umsetzung scheitern.

Und am meisten trifft es wieder die, ohnehin schon zu kämpfen haben.

Das Beispiel von stefan.u zeigt einen Betrieb, der ohenhin sehr klein ist, der von der Landwirtschaft, wenn überhaupt, nur mit allergrö0ter Mühe leben kann. Und der ist aber derjenige, der die Hauptlast der Steuer zu tragen haben wird.

Es gäbe in Österreich zahllose Möglichkeiten, Geld einzusparen, und die wahnsinnige Steuerlast für die Bevölkerung zu verringern.
Man macht es aber nicht, es wird die Steuerlast nur immer weiter erhöht.


mittermuehl antwortet um 07-09-2017 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@stefan.u(gbz5) Wie eine Erbschafststeuer aussehen würde wissen ja nicht wirklich. Noch sind wir dagegen. Das was ich aus den Entwüfen herauslese ist ein Freibetrag von 500 000€ bis 1 000 000€ / Person . Um Moment gibt es "nur" die Grunderwerbssteuer. Die kommt aber bei Aktien, Bargeld, Gold usw. aber nicht zum tragen. Fein - oder? Würde die Bauern auch sehr treffen ;) Im genannten Artikel steht auch das man nur durch Erben reich werden klann. Durch arbeit ist es unmöglich. Im Kurier steh das die 25% Steuer (und mehr) bei 1-2% der Österreicher greifen würde. Welcher Bauer gehört den zu den 2% der reichsten Österreicher.

Der Staat wird sicher einsparen. Bei den Förderungen von Minderheiten. Weil die sich nicht wehren können. Nicht beim Reichtum von Minderheiten - weil die können es sich richten... Weil es diese 2% Superreiche es schaffen das der Rest der Bevölkerung auch glaubt das er zur Ader gelassen wird wenn Millionenvermögen versteuert werden....


Und natürlich wird man an vielen anderen Orten einsparen müssen. Nur einsparungen haben noch nie reiche Leute getroffen. Und sparen sollen immer die Anderen. Selber will man aber mehr Förderung... Nur Förderungen für bedürftige Minderheiten werden gekürzt.

Kleine Landwirtschaften werden in den Entwürfen keine Ertbschaftsteuer zahlen. So wie sie auch sonst kaum Steuer zahlen.



stefan.u(gbz5) antwortet um 07-09-2017 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Mittermühl ich geb es auf, ich will hier keinen missionieren....
Und bei dem Thema ist die Resistrenz gegenüber Fakten besonders hoch.

Ein allerletzter Kommentar noch...

Bei Verwendung der Verkehrswerte zur Bemessung der Steuer, wie es von der SPÖ gefordert wird, gehören sehr viele Bauern zu den Superreichen mit über 1 Million.
Auch eigentliche Minibetriebe die eben das "Pech" haben ein Feld neben einem Gewerbegebiet, einer Siedlung zu besitzen.

Aber eben nur zur Zeit der Steuerbemessung und wenn er wirklich verkauft.
Sonst ist es leider nicht so weit her mit dem Reich sein.

Wobei so weit brauchst gar nicht gehen...
10-15 ha vernünftig bewirtschaftbares Grünland reichen, mit den von der Bauernkammer bei uns genannten Preisen, dann bist bei uns dabei im Club der 1-2% Superreichen.

Grund und Boden sind eben sehr wertvoll im Verkauf, aber der Ertragswert ist viel kleiner.

Ich rechne halt lieber einmal nach, wenn solche Vorschläge kommen, was heißt das jetzt konkret.
Einfacher ist es natürlich einfach zu jubeln: "die 1-2% Gstopten die sollen zahlen wie ein Luster"

nur noch ein kleines Zitat aus der Wikipedia zum Thema Vermögensverteilung:
Selbsteinschätzungen
"Haushalte wurden befragt, für wie vermögend sie sich im Vergleich zu allen anderen Österreichern einschätzen. Die meisten Haushalte verschätzen sich stark, und zwar zur Mitte hin verzerrt. Die meisten sehr vermögenden Haushalte schätzen sich als relativ weniger vermögend ein, und die weniger vermögenden schätzen sich relativ vermögender als sie es tatsächlich sind."

Und genau da liegt imo auch ein Hund begraben, wenn man jeden Tag viel und hart arbeiten muss, um dann mit der Milch, Vieh oder Acker usw. gerade so über sie Runden zu kommen, dann fühlt man sich nicht den Reichen zugehörig.
Betrachtet man aber rein den Wert des Grund und Bodens, Arbeitsmittel (Traktor usw.) und Gebäude die man besitzt, dann schaut es anders aus.



mittermuehl antwortet um 07-09-2017 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@stefan.u(gbz5) So Beratungsresitent bin ich gar nicht. Die SPÖ hat eine Vorschlag gemacht wie sich sich eine Erbschaftssteuer vorstellen könnten. Die ÖVP-Liste Kurz hat gesagt das sie gegen jede Form einer Erbschaftssteuer ist. Die Grünen habenb auch was gesagt. Ab das ist warscheinlich recht egal.

Reden wir hier jetzt ob eine Erbschaftsteuer in der einen oder anderen Form Sinn ergeben würde. ----------- ich denke Ja

Reden wir davon ob der SPÖ-Vorschlag der Weisheit letzter Schluß ist - wohl nicht...

Wie gesagt. In meinem Umfeld wurden gerade zwei Höfe an Erben übergeben. Beide Höfe werden von den Erben nicht bewirtschaftet sondern verpachtet. Die Altbauern sind am Papier somit ohne Besitz und bekommen Pensionzuschüsse (haben halt nie viel Einbezahlt). Dank dem abgeschafften Pflegeregress bzw. ihrer Mitellosigkeit werden sie auch kaum was für ihre Heimhilfe zaheln müssen. Ich gönne das den Alten wirklich. Die Erben wohnen ja auch nicht am Hof und kümmern sich sonst auch wenig. Auch ihnen gönne ich das Erbe. Aber etwas Erbschaftsteuer hätte denen auch nicht geschadet.

Die VP-Kurz hätte ja auch einen Vorschlag einbringen können das Besitz der zum arbeiten benötigt wird anders bewertet wird als Besitz der zu einem "Arbeitslosen Einkommen" beiträgt.

Egal - wir Minderheit werden es nicht Richten.......

ABER ------------ Jeder der sich hie von mir genervt fühlt ist am 15.-16-Oktober bei mir am Hof zu einem Freibier eingeladen. Meine Frau hat da ihr Werkstättenfest (Wollverarbeitung). Alle die sich nicht von mir genervt fühlen bekommen 2 Freibier.
2831 Gleissenfeld - Altenheimstr.21 jeweils ab 14h

biolix antwortet um 10-09-2017 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Servus Mittermühl !

danke für die Einladung, vielleicht schaffen wir es !

So nun zu den Fakten.
WEr meint allen geht es heute besser als in den 80 er und 90 er Jahren der irrt, siehe link.
Wir spüren es ja alle, damals konnte man sich wirklich noch etwas erarbeiten.

https://www.welt.de/wirtschaft/article135156309/Kluft-zwischen-Arm-und-Reich-schadet-Wachstum.html

Die Häuser die heute zum Teil von jungen Leuten gebaut werden, sind zum Teil auf sehr vielen Schulden gebaut, haben wir gerade einen Fall, eine Scheidung und 200 000 Euro Schulden da..beide nicht mal 30... ;-(

Warum ist ehrliche Arbeit heute wirklich am höchsten besteuert, wer versteht das ?
Einem Klein und Mittelbetrieb kostet heute ein Arbeiter oder Angestellter fast das doppelte seines Brutto Lohnes, d.h. bei 2000 Euro brutto kostet er der Firma 4000.. ;-(



Also wenn wir wirklich wollen das es in eine andere Richtung läuft, müssen wir Veränderungen im Steuersystem zu lassen.

Und es kann mir keiner erklären was unfair sein sollte, wenn 95% der Ö von einer Steuer gar nicht betroffen wären.

Und der Rest echt so reich ist, das er wie es schon deutsche Millionäre in einer Petition erklären für eine ökosoziale Zukunft, gehören dringend Vermögenssteuern eingeführt.

WEr baucht eigentlich mehr als 100 Millionen.. nochmals falls ich es noch nicht geschrieben habe. Täglich wird die Geldsumme auf dieser Welt mehr und mehr. Früher haben die Millonäre in manchen jahren bis über 10% mit ihrem Kapital, Gewinne auf den Finanzmärkten gemacht. heute sind es nur mehr läppische 3-4 % im Schnitt.
Wer verdient dieses Geld, oder wo kommt es her ?

Ich sage es wird ständig abgesaugt oder umverteilt, aber eben nach oben. Und ihr lässt euch einreden, die da unten sind Schuld. ;-(

tg biolix

thomas.t3 antwortet um 10-09-2017 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
hallo biolix

Dass was du sagst stimmt schon, aber du musst auch gleiches mit gleichem vergleichen. Wie haben die Häuser vor 30 Jahren ausgesehen? Wenn die beiden so ein Haus wie vor 30 Jahren jetzt gebaut hätten, hätten sie nicht diese Schulden. Man muss ja jeden Schnick Schnack haben... und dann wollen die meisten nicht mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten. Der jährliche Urlaub am Strand darf natürlich auch nicht fehlen.

biolix antwortet um 10-09-2017 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
hmm du tust so wie wenn in 30 Jahren nix teurer geworden ist, und klar heute baut man Niedrigenergie und Nullenergiehäuser. ja und klar haben beide gearbeitet, darum haben sie auch geglaubt die Schulden locker zurück zu zahlen...

Aber um das gehts gar nicht, es geht um den Fakt das die Kluft in unseren Breiten zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht, und dem Mittelstand es immer schwerer fällt im Mittelstand zu bleiben.. die Gründe kennen wir, wir machen aber einfach so weiter...

Siehe Kurzsches Wirtschaftsprogramm, ist mittlerweile bewiesen, es ist wieder eine noch mehr Umverteilung von unten nach oben.. ;-(

lg biolix

biolix antwortet um 13-09-2017 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Mahlzeit !

Die reichsten machen sogar 7,% Rendite... :-(

Wer erarbeitet das für sie ???

Hier die Story , aus einer konservativen Schweizer Zeitung !

https://www.nzz.ch/finanzen/family-offices-wie-die-superreichen-anlegen-ld.1315729

TG biolix

Vollmilch antwortet um 13-09-2017 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Also ich denke der Wohlstand wächst in allen "Schichten", nur bei den Reichen wächst er schneller. Uns allen geht es von Jahr zu Jahr besser (Häuser, Autos, Kommunikation,...) nur der Vergleich mit reicheren macht unglücklich.

LG Vollmilch

biolix antwortet um 13-09-2017 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer





Hallo Vollmilch !

Eben nicht .. der Vergleich zu den wirklich Armen macht unglücklich..

Du und ich gehören eben zur Mittelschicht, zur oberen schon fast, mit Besitz, mit einem ordentlichen Wert..
Ich bin niemanden neidig, schon gar nicht unglücklich, ich will eigentlich nur die Zusammenhänge verstehen.

Und das Puzzle fügt sich zusammen.
Denn die Mittelschicht nimmt ab, nicht so wie du schreibst jeder hat mehr.. viele können oft die Inflation nicht erwirtschaften, verlieren den Job etc.

Also wo kommt das Geld für diese Milliardäre her ? Und brauchen die noch mehr ?

LG biolix

Vollmilch antwortet um 13-09-2017 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Das kommt jetzt drauf an, wie du Mittelschicht definierst. Auf 2500€ Einkommen komme ich jedenfalls nicht. Natürlich bin ich als Bauer und Grundeigentümer vermögend, davon kann ich aber nicht abbeissen!

Wenn man sich mit armen Menschen vergleicht, kommen die meisten jedenfalls drauf, wie gut es einem selbst geht.

LG Vollmilch

beglae antwortet um 13-09-2017 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
rbschaftssteuer
Das kommt jetzt drauf an, wie du Mittelschicht definierst. Auf 2500€ Einkommen komme ich jedenfalls nicht. Natürlich bin ich als Bauer und Grundeigentümer vermögend, davon kann ich aber nicht abbeissen!
---------------------------

Natürlich kannst du " abbeißen" du kannst jedes Jahr was verkaufen kannst auch verpachten

mittermuehl antwortet um 13-09-2017 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Die Definition ist nichtklar: Über 2200€ netto...

Aber viele Menschen die darunter liegen definieren sich selber als Mittelschicht weil sie dazu gehören wollen. Bei der ÖVP ist es "jeder der Steuer zahlt bis 4000€/Monat. Nur ist die Steuergrenze nach unten auch fast die armutsgrenze.

Im Gegenzug sehen isch aber Menschen mit 000€/Monat auch noch als Mittelschicht. Kaum jemand sieht sich als reich.

Fakt ist, das die wirklich Mittelschicht (sagen wir zwischen wir zahlen gerade noch Steuer und 6000€ ) durch steuern stark ausgedünnt wird.

Fakt ist, das Menschen die schon reich sind schnell reicher werden. Und da geht es jetzt nicht um den Reichtum den sie aus ihrer Arbeit haben...

irgendwie wird man da gegensteuern müssen. Die einen wollen eine Erbstafststeuer. Die anderen eine Lohnsteuersenkung. Es wird wohl beides abgeschwächt notwendig sein und deshalb nicht kommen ;)


Lustiger weise

Century antwortet um 13-09-2017 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@ Vollmilch: Du bist aber derjenige, den die Erbschaftssteuer am meisten betreffen wird:

Du kannst von deinem Eigentum keine Erbschaftssteuer zahlen, also musst du deinen Besitz verkleinern, um die Steuer berappen zu können. Und schon ist die Abwärtsspirale am laufen.

Man stelle sich vor, der Steuersatz betrüge 25%... Bei einem Schätzwert von 1.000.000 werden dir dann 250.000 abgezweigt, die du dir zuvor aufgebaut hast, und die jetzt aber ohne Gegenleistung weg sind.

Vollmilch antwortet um 13-09-2017 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo!

Ich fürchte mich nicht!
1. Sehe ich keine Mehrheit im Parlament für eine Erbschaftssteuer.
2. Je nach Modell gibt es einen Freibetrag (SPÖ: 1.000.000€, da würde ich in deinem Beispiel gar nichts zahlen.)
3. Wo stehen die 25%. Diese Höhe halte ich für nicht realistisch.
4. Die Einführung einer Steuer (in dieser Höhe) würde den Verkehrswert senken, zum einen weil mit jeder Weitergabe hohe Kosten anfallen, zum anderen weil vielleicht auch mehr Grundstücke am Markt wären.

Gefühlsmäßig bin ich gegen eine Erbschaftssteuer, es kommt aber auf die genaue Ausgestaltung an.

Hier wird teilweise aus einer nicht vorhandenen Mücke ein Elefant gemacht.

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 13-09-2017 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Wahlkampf wird zu Waalkampf... ;)


Cirsium antwortet um 13-09-2017 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
ich kann mich nur noch wunder was da so manche fordern

wir zahlen schon mehr als genug steuern

vor 110 jahre mußte man dem kaiser nur 8 prozent abführen ,
weniger als ein zehent

jetzt haben wir eine abgabenlast von 43 % !!!

ausserdem wenn immobilien übergeben oder vererbt werden zahlt man grunderwerbssteuer und grundbuchseintragungsgebühren - also das sind indirekt erbschafftssteuer

sparguthaben entwertet der staat / eu mit niedrigzinspolitik unter der teuerungsrate und erspart sich selbst viele miliarden von zinszahlungen....
ist auch eine vermögensentwertung des staates -eu- ezb

vermögenssteuer kennt der staat und so manche politiker nicht???? diese nichtwissensenden politiker dürften nicht im palament sitzten.
grundsteuer und abgaben land und forstwirtschaftliche betriebe sind vermögenssteuern!!!!!

und die beste forderung kommt von einem schwammerl aus wien das selbst in einer geförterten gemeindebauwohnung sitzt , sagt zwar dafür spendet er - aha aha aha -- für wie blöd hält er den uns???
spenden - dann diese absetzten und wieder selbst 48% davon steuern zurückholen



biolix antwortet um 13-09-2017 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Nabend !

Danke Vollmilch hast einiges klar gestellt..

Unter einer Million braucht keiner irgend etwas abführen.
Diese Angstmache das dir noch zieht wo 95% nicht betroffen sind, verstehen nur mehr die cirsiums die selbst betroffen sind.

Wo und wer zahlt 43% Steuern und Abgaben, du cirsium ?
Bist Arbeiter oder Angestellter, die sehr oft und das ist ja das arge...

Aber das geerbte, das immer mehr werdende.geld saugt wie jetzt schon zig fach beschrieben, und nicht beantwortet wer diese 7% Renditen erwirtschaftet für dieses immer größere Kapital ?!

Und Vollmilch, zu dem runter beissen nicht können ist OK, nur wenn dein Erbe alles verkauft, dann ist er eher reich.. und mit unter 1 Million Wert zahlt er eh keinen Erbschaftsteuer, und danach bitte ist es möglich, denn nur so kann wieder ein wenig mehr Gleichgewicht und Chancengleichheit geschaffen werden.

LG biolix

Vollmilch antwortet um 14-09-2017 07:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo biolix!

Beim Verkauf wird eh Immobilienertragssteuer fällig. Die Iest halte ich auch für gerechtfertigt, weil der ERTRAG aus dem (Verkauf von) Vermögen besteuert wird und nicht das vorhandene Vermögen an sich.
Beim Verkauf ist auch Geld für die Begleichung der Iest vorhanden. Beim Antreten mancher Erbschaften kann es für den Erben schon schwierig sein, die Erbschaftssteuer zu zahlen ohne etwas verkaufen zu müssen. Da kommt es eben auf die genaue Ausgestaltung an.

LG Vollmilch

Riiitsch antwortet um 14-09-2017 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Die Träumerei eine Reichensteuer würde was bringen ist putzig. Sollte eine Erbschaftssteuer kommen, dann muss die auch halbwegs Prozentsätze haben. Und zwar doppelt: bei den Leuten die sie erreicht und in der Höhe. Wer glaubt nur die Familie Porsche soll zahlen, träumt. Wenn am Ende der Häuslbauer (nicht der Bauer) ausgenommen ist, dann wird man das als Erfolg feiern können.

FeSt antwortet um 14-09-2017 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Jede nötige Steuer gibt es schon und wird eingehoben.

Eine unendliche Neiddiskussion, schade um die unproduktive Zeit derer, die unbetroffen und nicht ausreichend informiert meinen, andere zahlen noch zu wenig Steuer und Abgaben in Österreich.

Ist schon fast unverschämt respektlos derer, denen die wirklich was schaffen und bewegen und sogar bis zur Hälfte an Ekst. (48%) abliefern in der Landwirtschaft, wie Cirsium vorher auch sagt, und eigentlich alles was wiederum bleibt nach dem Abzug der Lebenshaltungskosten vom Gewinn wieder in ihren Betrieb investieren und diesen zukunftsfähig ausrichten und auch ausweiten, wo man wieder Grunderwerbststeuer vom Verkehrswert zahlt, dann, wenn es so weit ist für die Übergabe des landwirtschaftlichen Betriebes wieder der Nachfolger zur Kasse gebeten werden soll in Form von dieser hier vielfach gesehnten Vermögens-/Erbschaftssteuer, zusätzlich zur wieder anfallenden Grunderwerbssteuer (immer öfters auch schon Bemessungsgrundlage Verkehrswert), Eintragungsgebühr und sonstigen Verfahrenskosten.

Wenn man meint, man muss die Leistung auch hier noch zu bestrafen und Jungunternehmern noch mehr Prügeln unter die Füße zu werfen aufgrund von Unwissenheit und Neid, dann nur zu.

Für die, die ihren Betrieb lieber "verkonsumieren" gibts eh die Immobilienertragssteuer und Mehrwertsteuer.

Übrigens die letzte allgemeine Vermögenssteuer wurde neben der Gewerbesteuer mit der Steuerreform 1993 von Finanzminister Ferdinand Lacina (SP) abgeschafft. Vor allem deshalb, weil vor allem Unternehmen über Gebühr belastet waren und ein Drittel der Einnahmen durch Verwaltungskosten aufgefressen wurden.

Die, die ihr eigentlich treffen wollt, haben alle eine Stiftung und sogar, das ist ein zweischneidiges Schwert, diese abzuschaffen.

mittermuehl antwortet um 14-09-2017 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Es mag wohl an dem Forum liegen das bei Erbschaftsteuer alle an "Grund und Boden" denken. Und natürlich muß das genau bedacht werden.

Wie seht ihr es bei Zinshäusern die ihr Geld mehr oder weniger alleine Verdienen.

Und wie sehr ihr es bei in Aktien, Anleihen und Gold angelegten Kapital? Da gibt es auch keine Grunderwerbssteuer. Wie seht ihr es bei anderen Geldanlagen?



FeSt antwortet um 14-09-2017 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Nur weil es GRUNDerwerbssteuer heißt, heißt es noch lange nicht, dass sich das darauf befindende Objekt nicht per Bemessungsgrundlage Verkehrswert besteuern lässt.
;-))

biolix antwortet um 16-09-2017 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo Fest !

gebe dir in teilen recht, nur dieses "zweischneidige" Schwert nicht anzugehen, wird dazu führen das wir diese Zinsen bzw. Gewinne, die dieses immer größer werdendes Kapital absaugt, nicht mehr erarbeiten können.. ;-(

Und irgendwo hat glaub ich woodster geschrieben, das System geht nicht mehr zu retten, und bricht eh bald ganz zusammen, daran will ich halt nicht glauben bzw. will auch den Zusammenbruch nicht, denn uns gehts doch so gut.

Nur sehe ich auch, so kanns halt nicht ewig gehen, erzähle halt aber auch im kleinen Kreis auch seit Jahren, dass es wahrscheinlich eh schon zu spät ist, wäre noch gegangen als ich vor 15 oder 20 Jahren ATtAC mit gegründet habe, die nur für diese mini Steuer auf Transaktionen gefordert hat. Na so langer zeit ist sie jetzt erst in Diskussion überhaupt. ;-(
Aber zurück, meine Meinung ist auch es ist fast zu spät, die Milliardäre werden sich Armeen kaufen wenn es sein muss, und sich auf ewig nichts weg nehmen lassen.

Aber im Herzen gebe wieder nicht auf, und hoffe auf die Einsicht der Menschheit und die Hoffnung auf eine sanfte Finanzrevolution.. ;-)


schönes Wochenende !

biolix




Juglans antwortet um 17-09-2017 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@biolix: Warum glaubt eigentlich jeder dass allen dasselbe zusteht? Wenn meine Eltern fleißig oder schlau waren , warum sollte dann jemand der nicht so fleißig oder schlau war von deren Fleiß profitieren.
Oder wenn ich härter als andere arbeite, und nicht mein Verdientes verkonsumiere, warum sollte ich dieses von mir zusammengetragene am Lebensende denen geben die zeitlebens faul, träge und dumm waren?
Erbschaftssteuer ist sozial ungerecht. Das ganze Sozialsystem ist sozial ungerecht. Es wird doch in Wirklichkeit nur von fleißig nach faul umverteilt.
Wenn jemand Milliarden hat so vergönne ich Ihm diese. Er hat auch die Last diese zu verwalten.
Die Steuern gehören runter und die Lemminge sollten wieder lernen Selbstverantwortung zu übernehmen.
mfg
p.s.: Förderungen gehören ebenso gestrichen.



mittermuehl antwortet um 17-09-2017 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Die SPÖ hat als Plan die Steuern um 9 Milliarden zu senken und will als Ausgleich eine Erbschaftsteuer die die obersten 5-10% Bevölkerung treffen würde. Es ist fraglich. Ob das Reichen würde. Aber alle sind dagegen weil sie ja glauben das sie zu den 10% gehören. - GUT - man darf ja wählen.

Die ÖVP und die FPÖ wollen Steuern um 18 Milliarden senken und wollen das durch Einsparungen finazieren. Einsparungen bei Förderungen (Landwirtschaft, Wohnbau, usw.), Sozialleistungen (Mindestsicherung, Pensionszuschüssen usw) und in der Verwaltung (die ÖVP sitzt seit 25 Jahren in der Regierung und hat noch nicht in der Verwaltung was verändert). Das Programm wird wohl den Großteil der Bevölkerung beeinflussen. Aber kaum die oberen 10% ..... Aber auch das darf man frei wählen. Und das ist gut so.

Sicher ist es ein Last ein großes Vermögen zu Verwalten. Das kann man persönlich aber leicht ändern. Viel schwerer ist es aber das tägliche Leben zu meistern wenn man nur den Mindestlohn bekommt, eine kranke Mutter zu Hause hat und auch noch Frau und Kinder erhalten muß. Da sind Förderungen (Pflegegeld, Kinderbeihilfe usw.) schon wichtig.

Nur in der Wahlkabine sind alle gleich. Sind wir doch froh das wir es und aussuchen dürfen.

biolix antwortet um 17-09-2017 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo Junglans !

Also alle die wenig haben sind halt nicht so fleissig ? Also kennst du echt so viele faule Leute ?

Ich kenne viele, die sind durchaus fleißig, haben aber nicht viel von einem Nero verdienst von 20 000 Euro im Jahr wennst Auto und wohnen abziehst...

Und es geht nicht darum das jedem das selbe zusteht, gerade das Gegenteil, ich kenne 100 Hektar besitzemde, und gerade.die die dann noch 70 000 und mehr Steuergeld bekommen an Förderungen, sind dann andere neidig die 800 Euro im Monat erhalten, und da sind genug dabei mit Schicksale die du gar nicht kennen möchtest...

Hab gerade gerechnet, z.b. unsere LW ist 1,1 Million Wert, 1 Million Freibetrag..von 100 000 dann 10% abzugeben, eben 10 000 was ist da unfair ? Das Leiste ich mir als Millionär doch locker.. und die noch mehr haben.sowieso...

Und dann sind das keine Peanuts mehr und der Faktor Arbeit kann endlich entlastet werden !

LG biolix

P.s.danke mittermühl so ist es..

MF7600 antwortet um 17-09-2017 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@biolix
https://kurier.at/politik/inland/500-mio-ueber-erbschaftssteuer-wie-die-spoe-das-machen-will/272.286.052

du liegst leider falsch
über 1 million sind 25% abzugeben.
über 5millionen 30%
und über 10 mille 35.

dann sind das in deinem fall 25000 euro.
ich denke aber dein betrieb ist 1500000 wert.
dann muss dein erbe 125000 euro zahlen.
womöglich steigt der wert in ein paar jahren auf 2 millionen, dann kann dein erbe 250000 zahlen. der wird sich aber freuen...





biolix antwortet um 17-09-2017 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ok was du alle weißt über uns .. :-)

Lt Verkehrswert sicher weniger..du kennst doch die bei der Steuer angebenen m2 Preise.. :-)

Wenn er so reich ist, und er könnte alles verkaufen und wäre "reich".. oder immer einen Teil verkaufen und super leben...muss er da gar nicht lt. Junglans fleissig sein...

SPÖ Vorschlag..was heißt das in der normalen Politik ? Ab 3 Millionen wird's vielleicht erst mit 10% angehen.. und dann betrifft es 3% denen es soooo gut geht..und dann gibst das ab.. und ich würde auch festes Vermögen von Kapital Vermögen unterscheiden und höher ran nehmen.. dann wäre das mit nicht runter beissen können.. :-)
Lg

MF7600 antwortet um 17-09-2017 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
da schau an jetzt ist das ganze doch nicht mehr soooo toll?


biolix antwortet um 17-09-2017 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Sicher... Die zahlen wir fast aus der Porto Kasse und noch Reichere sowieso.. :-)

Wir waren ja nach junglans immer sooo fleissig.. :-)

GLG

P.s. und dann kommt da sicher noch an wie viele Kinder es vererbt wird, und somit bräuchte echt niemand Angst haben.. und wer hat sich eigentlich mit den kurzschen Steuer Pläne schon befasst.. welche Lobby wird da dagegen.halten, wenn wieder bei den Kleinen und mittleren gespart werden soll, sie eh schon kämpfen ??

Cirsium antwortet um 17-09-2017 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
wer profitiert von einer erbschaftssteuer??

denkt mal darüber nach!

biolix antwortet um 17-09-2017 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
97%.. weil nur 3% davon betroffen sind. :-)

Und die 3% aber auch... Weil es allen sehr gut geht. Das Geld wieder unter die Leute kommt, und sie froh sein dürfen in einem so schönen Land wie Österreich zu wohnen... :-)

Cirsium antwortet um 17-09-2017 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
wer profitiert von einer erbschaftssteuer??

denkt mal darüber nach!

Cirsium antwortet um 17-09-2017 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
biolix

0 punkte

biolix antwortet um 17-09-2017 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Wenn wer so viel hat und nur Junglans Angst die Millionen und Milliarden zu verwalten, ja Mensch da bin ich doch froh, wenn ich spüre dass läuft was auf einer schiefen Ebene, sogar offiziell belegt das die Mittelschicht bröckelt und es nicht mehr erarbeiten kann, gebe ich doch gerne was ab.. :-)

Gerne 0 Punkte..ist bei deiner Logik vielleicht schon die Höchstpunktezahl... :-)

Cirsium antwortet um 17-09-2017 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
weiterhin null punkte für biolix

gehörst du zur mittelschicht oder zu den von dir genannten 3% die gerne etwas abgeben?


wer profitiert von einer erbschaftssteuer???

ijl antwortet um 17-09-2017 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo zusammen
Also wenn bis zu 1Million Steuerfrei ist und das ganze dann vom Verkehrswert und nicht Einheitswert! berechnet wird dann wird es wahrscheinlich sehr viele landwirtschaftliche Betriebe erwischen!
Außer die Grundstückspreise (bei uns in der Gegend min. 15€ m2) fallen dann auf egal 3€ :-)
Lg

biolix antwortet um 17-09-2017 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Nabend !

Ijl darf ich dich fragen wo du zu Hause bist ?

Und die Frage an alle hier, bis zu welchen Acker Preise macht das wirtschaften eigentlich Sinn ?

Wie kann man jemals einen ha bei 15 Euro m2 sich erarbeiten, und macht das Sinn ?

Ist jetzt bei uns schon zu hinterfragen und eh schon wie geschrieben, ein normaler Bauer kommt da eh nicht mehr mit, und ist fast zum Scheitern verurteilt..

Ich meine zahlt sich das fleissig sein da noch aus, oder hin und Wieder etwas verkaufen und gut Leben.?!

Kennt ihr eigentlich nicht auch solche "Privatiers" die von ihrem Kapital gut leben können , und oft mehr damit verdienen als viele die hart arbeiten..

Lg

ijl antwortet um 17-09-2017 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Hallo biolix
Bin in OÖ Zentralraum zuhause
Und ich habe nie behauptet das es Sinn macht um min 15€ zu kaufen
Für mich nicht aber für alle mit Gewerbe bzw Baugrund in Gunstlagen ist es eine reine Geldanlage
Und da bist dann mit 10 ha voll dabei bei deiner heiß geliebten Erbschaftssteuer und bist nicht einmal ein Vollerwerbsbetreib
Lg

biolix antwortet um 17-09-2017 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Eben.. also dann seit ihr schwer reich. Und LW bald nur mehr als Geldanlage.. pfff.. das sind Aussichten.. verstehst du was ich damit meine ob da LW noch Sinn macht ?

ijl antwortet um 17-09-2017 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ja eh
und der ganze Oö Zentralraum hat seine Grundstücke neben der A1
Ab und zu zum Billa um 1/4 Kg Hausverstand täter dir nicht schaden



biolix antwortet um 17-09-2017 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ok mein Hausverstand sagt, wozu dann noch arbeiten, was sagt deiner ?

Dein Hausverstand sagt uns jetzt aber schon das das alles Gewerbe Grund Zukunftsbauland etc. Wird ?

Und jeder Acker kostet dort 15 Euro ?

So und ich erfinde jetzt nichts neues, viele würden dort vieles verkaufen und sich die 3-4 fachen Hektar wo anders kaufen..oder wie ich einige kenne in Rumänien etc. Und gleich wieder andere für sie arbeiten lassen...

An dem Beispiel sieht man wieder, wie man eigentlich gegen die Macht des vielen Geldes fast chancenlos ist..

Cirsium antwortet um 17-09-2017 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
biolix keine antwort ist auch eine antwort

aber mf hat es für dich bereits ausgerechnet, das du bei zahlern dabei bist

du zählst also zu deine selbst genannte 3% prozent oberschicht, wohlhabenden und reichen
dazu

du bekommst also als reicher dein getreide mit 20 bis 25 cent pro kg gefördert
bio als trendsetter für wohlhabende und beduchte wird überpropotional gefördert


ich gehöre dann schon zu den superreichen - meine landwirtschaft ist etwa 4 - 5 mille wert
habe weniger fläche als du hast bzw. ist weder zentralraumlage noch ein westöstrreiche talbauer,...

mein getreide ist mit nur 3 - 4 cent prokg gefördert - ich ernähre damit die armen (die sich bio nicht leisten können)


würde also etwa 1 mille erbschaftssteuer zahlen,

zahle im jahr 3600,- vermögenssteuer (grundsteuer, abgabe land und forstw.)
11000 ekst
15000 svb

die erbschaftssteuer würde also 30000 aufs jahr gerechnet ausmachen!!!!!

also habe ich von meinem einkommen fast 100 % abgabenquote!!!!



wer profitiert von der erbschaftssteuer wurde noch nicht beantwortet!!!


Aequitas antwortet um 17-09-2017 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Erbschaftssteuer auf Verkehrswert ist ja wohl ein Witz.
Wenn ich mich nicht irre ist ja laut Kurier und Kernbeitrag ja ab
1 Million€ zu löhnen.

Die Eigenheimbesitzer fallen hier ja vermutlich großteils unter den Betrag.
Die großen Firmen werden mit dem richtigen Steuerberater und Stiftungen oder Firmenaufteilungen sich schon rauswinden können.

Für einen LW Betrieb mit 30ha Nutzfläche 5€/m² Verkehrswertberechnung heissts dann 1.500.000€ Grundbewertung +Gebäude Maschinen,... nochmal 1 Mille ergibt eine Steuer von 625.000€ ans Finanzamt. Wer kann sich sowas leisten???



biolix antwortet um 18-09-2017 06:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Morgen Cirsium !

Genau deinen Hausverstand oder von vielen hier möchte ich eigentlich.nicbt so haben...

Fakten : 20% besitzen soviel auch in Österreich wie die restlichen 80%.. und es wird weiter nach oben umverteilt...
Hingegen der Faktor Arbeit ist am höchsten besteuert..
Was tun ?

Also cirsium, du hast meine Fragen nicht beantwortet, wenn wer so reich wie du bist,.sagt sein Hausverstand, wofür noch arbeiten... Bzw. LW wo anders betreiben, "ordentlich" würde mfj sagen, mit vielen Hektar und effizient.

Zur Bewertung der Äcker hab ich auch.mf schon.geschrieben, was wird bei der Steuer angegeben. Der Durchschnittskaufpreis hab ich jetzt Mal gelesen in ö ist unter 2 Euro !
Genauso gehört eben auch eine Unterscheidung fester Güter in einem Betrieb und Kapitel, und die wird es sicher geben,.somit mach ich mir da.gar keine Sorgen.

Wie zahlen genauso rund 20 000 Abgaben im Jahr, und haben uns so.viel erwirtschaftet wie schon oben angeführt, wie schon gefragt, macht es für dich dann überhaupt Sinn LW zu betreiben bei diesen angeblich so hohen Ackerpreisen, und so niederen Produktpreisen ?!

Wer profitiert hab ich schon geschrieben, alle !

LG biolix

P.s. da fällt mir noch ein, wäre ich Finanzminister, wenn alle Bauern so gut schätzen können wie ihr, und das können andere Sparten dann auch,. ersparen wir uns die Finanzschätzung, jeder gibt das freiwillig an, und bei Vererbung wird ein Beitrag x fällig, der bei über einer Million, wenige Prozent ist und ab der 2. sich steigert.. minimum.jede 10 Selbsteinschätzung wird nachkontrolliert.. Dr Verwaltungsaufwand wird minimiert.. :-)

biolix antwortet um 18-09-2017 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Grad gefunden..guter Beitrag im Profil..
Also Euro Angst vor der Erbschaftssteuer möchte ich nicht haben, bald gehören eh die Äcker nicht mehr den Bauern bzw. werden sie es schwer haben, noch etwas dazu zu erwerben..das sagt mir der Hausverstand..

https://www.profil.at/wirtschaft/erd-reich-wie-anleger-preise-ackerland-hoehe-378909

FeSt antwortet um 18-09-2017 08:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Da verrennt sich einer in einer Idee, die Landwirtschaft im Familienbetrieb mit einen Schlag unmöglich macht.

Dieser sieht nur, um wie viel man ALLES ANDERER verscherbeln könnte, und nicht womit wir Bauern unser Einkommen erwirtschaften und wer dadurch schon profitiert.

Er ermutigt ständig die öffentliche Hand, anderen etwas wegzunehmen
= Anstiftung zum Diebstahl.

Falls dieser mit seinen Plänen durchkommt, wird man die Kosequenzen ziehen.
Er wird von seiner sich ausgemalten Beute, nichts haben.

Für ihn hat Landwirtschaft keinen hohen StellenWERT.

Riiitsch antwortet um 18-09-2017 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
@biolix: lange hats gedauert, aber jetzt hast die Antwort selbst gefunden! Ganz oben schreibst du man möge doch einfach etwas Land verkaufen um etwaige Steuern zu bezahlen. In dem Profil Artikel findest du die Antwort, warum Bauern die verkaufen (müssen) gewünscht sind. Der Kreis schließt sich. Land für Anleger wird benötigt!!!
Umverteilung ist ja ein schöner Ansatz, in Teilen die Erfolgsgeschichte Österreichs. Junglans Ansatz ist natürlich auch nicht wahr, die Reichen verdienen ja an den Armen. Geld wird umverteilt und häuft sich bei denen die schon viel haben. Trotzdem wäre es fatal den Druck auf Boden zu erhöhen.
Zb wurde unlängst erhoben, dass in Innsbruck mindestens 3000 Wohnen leer stehen, dort wird spekuliert was das Zeug hält und die Abnutzung minimiert. Glaub mir, Leute die ganze Häuser besitzen wissen wie man eine Erbschaftssteuer umgeht.

biolix antwortet um 18-09-2017 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ja Riiitsch du willst halt nur das heraus lesen was dir passt...

Mein Ansatz war ein Prozent abgeben, zu Beginn... ja und wenns sein muss verkaufen.. und wenn du genau liest udn vieles gelesen hast, meinte ich dann, eigentlich zahlen das Großbauern , Millionäre und Millardäre und ich auch schon fast aus der Portokasse... also eher nicht verkaufen..

Weiters Aufteilung auf 2-4 Kinder etc. kommen wir normale Bauern locker unter die Millionen Grenze..

Aber alle anderen die jetzt auch zum Teil schon Äcker udn Wälder aus der Portokasse zahlen, denen könnte man vielleicht so ein wenig zeigen, dass ein normaler Bauer sonst ja bald keine Chance mehr hat, irgend etwas zu einem "normalen" Preis zu kaufen...

Fest schau dich bitte um, die ganz "Gescheiten" machen das schon Jahre,,, verkaufen in Österreich , und kaufen in den Nachbarländern...
Andere arbeiten sich krumm, wenn und schaffen grad ein halbwegses auskommen., Einkommen will ich dazu gar nicht sagen.. ;-(
Ich meine ein Mittelweg wäre gut, nur schaffen das die wenigsten...
Und Fest,, darum war ja meine Frage: wie lange zahlt es sich aus hier LW zu betreiben udn dabei noch zu jammern, wie es leider auch die meisten tun.. ist nicht böse gemeint, aber hast mich schon oft jammern gehört, oder das Positve sehen in den meisten Dingen ?!

Und apropos wegnehmen, zur Zeit wird dem der ehrlich arbeitet als Arbeiter und Angestleter und Steuern und SV zahlt das meiste in Ö weggenommen !

lg biolix

p.s. eines noch an Cirsium, wie kommst du eigentlich drauf das mein Getreide bei einem Förderunterschied zur Zeit bei konv. zu bis bei 140-150 Euro pro Hektar liegt, kannst du dir auch ausrechnen wie viel das mehr Cent sind bei 3000 kg Ertrag.. ; Soviel zu deinem Hausverstand oder Rechenkünsten.... ;-)


Tiroleradler antwortet um 18-09-2017 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Originaltext von biolix:
.. Weiters Aufteilung auf 2-4 Kinder etc. kommen wir normale Bauern locker unter die Millionen Grenze..
--Zitat ENde--
Du wirst dich nicht für Realteilung, und damit für die Schaffung grundsätzlich nicht überlebensfähiger Betriebe einsetzen?





biolix antwortet um 18-09-2017 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Ne will ich nicht, z.b. wie in Frankreich..aber auch Bauern haben einen Steuerberater und werden es schaffen einen Lösungsansatz zu finden..

Apropos gestern im Zentrum gesehen..
Bin kein Freund der Neos bei der Wirtschaftspolitik, aber wenn der sagt, wenn bei 6000 brutto bei seinem Küchenchef nicht Mal 3000 netto raus kommen, ja mei, denen kann man's ja leicht weg nehmen. Die müssen ja hackeln.. :-(

Riiitsch antwortet um 18-09-2017 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
okay, jeder ist dafür den Arbeiter nicht noch mehr zu belasten! Ists sinnvoll auf Grund und Boden Druck zu machen? Wohl kaum.
Ich bin kein Steuerexperte, aber wo bleibt ZUM BEISPIEL die Transaktionssteuer? Dort würden Promille reichen um das gesamte EU Budget zu finanzieren. Aber nein, da scheisst sich jeder ein, irgend ein Konzern könnte abziehen. In der Zwischenzeit machen zb Länder wie Irland einen auf Steuerparadies und heizen die ungleiche Verteilung des Geldes weiter an. Keiner von denen ist "fleißig" im eigentlichen Sinne.
Vor diesem Hintergrund finde ich es zynisch, auch von einer SPÖ, darüber zu reden wie man dem Normalobürger noch a bisl ausackelt. Auch wenn er 1-2 Mille in verschiedenen Werten angehäuft hat, ist das gar nichts im Vergleich zu den Leuten mit tatsächlich Kohle.

fgh antwortet um 18-09-2017 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Erbschaftssteuer
Da sind noch Kryptowährungen... Aktiengewinne...

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